Evidenz-normierte Schmerzbefreiung: Selbststudium

Oktober 1, 2009 von ecmt

München, Oct. 2009 – ENRAC® CMT veröffentlicht das Selbststudium für seine naturkonforme Schmerzbefreiung in Deutsch/Englisch. Handbuch und DVD leiten die Behandlung für jeden durchführbar an. Das Selbststudium möchte das Wissen über den einmaligen Nutzen unter Ärzten, Heilpraktikern, Therapeuten, Heilern, Coaches, Klinikpersonal, Pflegepersonal, sowie Familien mit Schmerzpatienten verbreiten.

selbststudium-box

 Bild: Selbststudium-Box mit Handbuch und DVD

Nun kann Jedermann die Schmerzbefreiung für die einfachste Schmerzkategorie behandeln: Regionale Schmerzen. Die Selbststudium DVD für PC/MAC erklärt das medizinische Grundlagenwissen in English in 8 Seminarstunden. Das Handbuch mit 200 Seiten in Deutsch/English leitet die manuelle Behandlung der 21 am meisten verbreiteten regionalen Schmerzen:

•  Migräne mit/ohne Wetterfühligkeit
•  Hinterkopf
•  Kopf & Nacken
•  Nacken
•  Hals
•  Nacken & Schulter
•  Brustkorb
•  Brustkorb-Seite
•  Bauch
•  Rücken
•  Lenden
•  Schulter
•  Schulterblatt
•  Schultergelenk
•  Ellenbogen
•  Hüfte
•  Hüftgelenk
•  Knie
•  Fussgelenk
•  Ferse
•  Zehe

75% der regionalen Schmerzen werden während der ersten Behandlung dauerhaft gelöst. Das ist die durchschnittliche Erfolgsrate gemessen in klinischen Studien. Dieser Erfolg basiert auf der evidenz-basierten CMT Methode, welche präzise die zu stimulierenden 3-D Acupunkte je regionalem Schmerz definiert. Acupunkte [lat. acus - spitz] kann man sich als direkte Verlängerung der Nervenpunkte der Wirbelsäule vorstellen, sie erzeugen beim Drücken einen natürlichen Neurotransmitter, auch Hirnbotenstoff genannt. Gewöhnlich kam der regionale Schmerz zusammen mit einer akuten Erkrankung. Die akute Erkrankung war nach 2-4 Wochen kuriert, aber der regionale Schmerz existiert weiter. Alle Schmerzmittel der Pharmakotherapien können den Schmerz vorübergehend lindern, aber sie können nicht dauerhaft vom Schmerz befreien, weil sie das Schmerzsymptom anstelle der Schmerzursache behandeln.

Synthetische Pharmaka sind nun mal keine natürlichen Neurotransmitter. Der gesamte Organismus wird chemisch sensibilisiert und bei Dauereinnahme vergiftet. Vergiftung ist die Hauptursache für die Entwicklung von chronischen Erkrankungen. Die EU-Kommission veröffentlichte bereits 2001: Jeder Mensch hat 300-500 Toxine im Körper gespeichert, welche die Schulmedizin nicht kennt und berücksichtigt. Konsequenterweise ist der erste Schritt, um eine chronische Erkrankung zu vermeiden oder zu kurieren, der Regel aus dem Medizinstudium zu folgen: Vermeide jede Verordnung von Schmerzmitteln für länger als 2-4 Wochen.

ENRAC® CMT ist anerkannt als der Innovator der weltersten naturkonformen, evidence-normalisierten Chronicmedizin, wobei auf Schmerzbefreiung fokussiert wird. ENRAC® CMT basiert auf einem eigenständigen evidenz-basierten Gesundheitskonzept für chronische Erkrankungen: Vital Flow Balance. Es hat nichts gemeinsam mit anderen Gesundheitskonzepten. Die Schmerztherapie wurde seit 1995 klinisch für die nicht-invasive Schmerzbefreiung und Löschung des Schmerzgedächtnisses getestet. In 2002 veröffentlichte Dr. Ko seine  Theory of Collateral Meridian Therapy CMT. Seit 2005 wurden über 3.500 Mediziner ALLER Fachgebiete zertifiziert. ENRAC CMT repräsentiert eine (1) Behandlungsmethode für alle Arten von Schmerzen und für jede Intensität. Es bietet viele Alleinstellungsmerkmale wie „Kein Schmerz der nicht kuriert werden kann“, siehe
http://ecmt.info/2007/12/30/collateral-meridian-therapy/

Lieferumfang

Die Selbststudium-Box „Der kleine Schmerz-Doktor“ führt in die evidenz-normierte Schmerzbefreiung nach ENRAC CMT ein. Die hartfolien-verschweisste Selbststudium-Box enthält:

1 Handbuch: Deutsch/English, 200 S., 160 3-D Farbgrafiken
1 DVD: für PC/MAC, English, Text + Video, 8 Seminarstunden
2 Acustifte: für die manuelle Behandlung der 3-D Acupunkte

Kunstdruckpapier, Hardcover, stabile Kassette mit Magnetverschluss
ISBN 978-986-85395-0-1 Eigenverlag

Einführungspreis 01.10.09 – 31.12.09 € 199,-
- zzgl. Verpackung und Versand: DHL Paket D 10,-, A 19,-, CH 32,-
 .(auf besonderen Wunsch: DHL Päckchen  D 6,-, A 11,-, CH 16,-)
- inkl. Therapie-Workshop kostenfrei, Wert 129,-, nahe München Hbf
- Formlose Bestellung an ENRAC, ecmt@ gmx.net, Frau Tu
- Das Rückgabe- und Widerrufsrecht beträgt 14 Tage

Über ENRAC

ENRAC®CMT International ist das grösste Kompetenznetz für nicht-invasive Behandlung von Schmerzen und chronischen Erkrankungen. Ärzte aller Fachgebiete therapieren nach der ENRAC®CMT Collateral Meridian Therapy. Der Erfinder Dr. Shan-Chi Ko wurde in Taiwan geboren, studierte Medizin in Japan sowie TCM und Pharmakologie in Shanghai. In 2002 publizierte Dr. Ko basierend auf 7.500 klinischen Fallstudien seine Theorie über eine hochwirksame Schmerzbehandlung: Stimulation von zwei Acupunkten [lat. acus - spitz] reduziert auffallend und fast augenblicklich die meisten regionalen Schmerzen.

Kontakt: ENRAC Medical Society, ecmt@ gmx.net, www. ecmt.info

Der kleine Schmerz-Doktor

Juni 18, 2009 von ecmt

Name

Dr. Man-Kuan Au

Profession

Direktor Orthopädie, Vorstandsvorsitzender
ENRAC Medical Society of Taiwan

Betreff

Selbststudium DVD:
Weltkulturerbe Chronicmedizin

 
Referenz

Technologie wird immer mächtiger und unsere materielle Zivilisation wächst stetig. Erst wenn wir dann an unsere Grenzen stossen, gehen Menschen ins Detail und schenken ihnen mehr und mehr Aufmerksamkeit. Zur gleichen Zeit aber vergessen sie, einen Schritt zurück zu machen und auf das Ganze zu schauen.

 

Die menschlichen Bedürfnisse werden durch materielle Besitztümer befriedigt, aber der innere Seelenfrieden wird ignoriert. Dasselbe kann auch über die medizinische Versorgung gesagt werden. Das Gesundheitssystem wird durch kostspielige Technologien und Pharmakotherapien dominiert. Die Buddhisten sagen „unser Seelen-Wesen, welches die Saat oder der Kern der Lebenszufriedenheit ist, ist von Natur aus arm“. Manchmal, wie erfahrene Ärzte sagen würden, sollten wir zur Seite treten und unserem Körper erlauben, sich mit dem Sein zu verbinden.

 

Die Bedeutung des organisch Ganzen hat zwei Aspekte, Integrität und Einheit, und ENRAC CMT ist der Beweis dafür. ENRAC CMT ist extrem wirtschaftlich hinsichtlich Zeit und Energie. Es ist effektiv, praktisch und ohne Nebenwirkungen. Ich glaube fest daran, dass die Verfügbarkeit von ENRAC CMT eine Art von Erwachen für die moderne Medizin bedeutet.

  1. ENRAC CMT ist ein komplettes medizinisches System. Je nach Schwere und Komplexität der chronischen Erkrankung wird in regionale Syndrome, Unterkörper-Syndrome und Oberkörper-Syndrome unterteilt.
  2. Je tiefer ich in die medizinische Wissenschaft von ENRAC CMT einstieg, desto mehr verstand ich hinsichtlich der Kultivierung von ENRAC CMT, dass Dr. Ko beträchtliche Zeit, Energie, Finanzen, Hingabe und Fachwissen für diese bahnbrechende Therapie investierte.
  3. Wir fühlen einen gewissen Zeitdruck diese bedeutende medizinische Wissenschaft anzubieten, welche die Antwort auf die kritische Fragen gibt, wie hartnäckige Schmerzen zu behandeln sind.
  4. Diese benutzerfreundliche Selbststudium DVD unterstützt, dass ENRAC CMT einfacher und präziser von Medizinern und Patienten verstanden wird, welche ein System suchen, das sofortige Schmerzbefreiung für regionale Schmerzen leisten kann.

Wir glauben fest daran, dass diese Selbststudium DVD eine bedeutungsvolle Ressource der Hoffnung für viele Patienten sein wird. Wo Feuer ist, da ist auch Rauch, auch wenn bereits über tausend Jahre seit der Erfindung der Humanmedizin vergangen sind. Man kommt nicht umhin sich zu wundern, warum wurde ENRAC CMT nicht schon früher erfunden? Auf welchen Regeln baut die medizinische Wissenschaft von ENRAC CMT auf? Wie konnten die Acupunkte auf diesen Meridianen gefunden werden? Wenn wir solche Fragen zu den tiefgreifenden Theorien für diesen Moment überspringen, der Behandlungsanleitung folgen und die Acupunkte präzise lernen, dann sollten wir die Effektivität von ENRAC CMT erleben und bezeugen.

 

Diese Selbststudium DVD ist der perfekte Wegweiser für Jedermann, der ENRAC CMT noch nicht kennt und anwendet, der aber solche hartnäckigen regionalen Schmerzen für sich, seine Freunde und seine Familie lösen möchte. Wir sind extrem zufrieden mit der Herausgabe dieser umfangreichen Selbststudium DVD und hoffe, dass sie weiterhin viele Patienten erreichen und vom Schmerz befreien wird.

Med. Grundlagenwissen für Jedermann

Mai 5, 2009 von ecmt

Name

Dr. Hsieh-Chou Huang

Profession

Leiter der Division Schmerz-Management
Cheng Hsin Rehabilitation Medical Center, Taiwan

Betreff

Selbststudium DVD:
Medizinisches Grundlagenwissen für Jedermann

 
Referenz

Vor 20 Jahren, als ich noch ein Medizinstudent war, wurde ich Mitglied im Akupunktur-Verband, aus reinem Jux. Während der Jahre als Narkosearzt setzte ich meine Teilnahme in Akupunktur-Programmen fort, diesmal unter der Anleitung von Experten. Ich wendete Akupunktur als alternative Schmerztherapie bei meinen Patienten an, erzielte aber weniger als zufriedenstellende Ergebnisse. Später hat mir ein Kollege die Akupunktur-Seminare bei den Veterans General Hospital empfohlen. Ich arbeitete hart, um so viel wie möglich zu lernen, aber es fruchtete nicht. Während dieser Zeit habe ich bestimmt zwanzig Lehrbücher über Akupunktur studiert. Einige konnte ich gut verstehen, die Sprache der meisten lag ausserhalb meines Leseverständnisses. Das war die Zeit, als ich dachte, dass es noch einige Wissensschätze in China geben müsste.

 

Ich studierte Akupunktur an der Nanjing University of Chinese Medicine and erlangte meine Akupunktur-Lizenz in 1999. Aber ich war enttäuscht, weil deren Methode der in Taiwan angewandten Methode unterlegen war. Bei der Klinik, an der ich arbeitete, waren oft Patienten mit Einfluss in der Politik. Berühmte Akupunktur-Experten wurden gerufen, wenn die Patienten mit westlicher Medizin nicht kuriert werden konnten, und ich hatte das Glück, deren Arbeit beobachten zu können. Wie auch immer, selbst diese Meister verstanden nicht die Mechanismen hinter einer erfolgreichen Behandlung, ganz zu schweigen von den Misserfolgen.

 

Aufgrund der Erfahrungen mit Akupunktur-Experten benutzte ich Akupunktur nicht mehr für die Schmerzbehandlung, weil mir die Theorie zu löchrig und mit vielen Ausnahmen behaftet war. Dann entdeckte ich das Handbuch „Schmerzfreie Revolution“ von Dr. Ko. Mir war sofort klar, dass wir viele Gedanken und Ansichten über die Natur von Schmerzen teilten. Die hohe Übereinstimmung mag daher resultieren, dass wir ähnliches Fachwissen in Anästhesiologie und Schmerzmanagement haben.

 

2005 belegte ich das Symposium ’ENRAC Collateral Meridian Therapy’. Seit der Teilnahme bin ich fasziniert! Nach der Rede von Dr. Ko auf der Konferenz ‘Chinesische Organisation für das Studium von Schmerz’ in 2005 wurde ich sehr oft nach meiner Meinung gefragt. Meine Antwort war: „Früher haben Akupunktur-Experten ihr Wissen aus überlieferten Schriften erhalten, ihr Lernprozess war ähnlich uneffektiv wie Literaturstudium. Dr. Ko hat diese Schriften verdaut und ihre Prinzipien entwickelt, der von ihm in ENRAC CMT entwickelte Lernprozess ist so einfach wie Mathematikunterricht.“

 

Mein Wissen als Schmerz-Spezialist erhielt durch die ENRAC CMT Seminare eine dramatische Steigerung. Ich bin von der einmaligen Effektivität der Schmerztherapie überzeugt. Ich selbst werde weitere Aufbau-Seminare belegen, um auch Patienten mit hartnäckigen Schmerzen und vielfach überlagerten Schmerzbildern helfen zu können. Für unser Kompetenznetz ENRAC CMT International wünsche ich, dass Schmerz-Spezialisten aus der ganzen Welt an unseren klinischen Studien teilnehmen.

 

Es ist ein wichtiger Schritt, dass wir nun mit der Selbststudium DVD dieses wertvolle medizinische Grundlagenwissen mit praktisch Jedermann teilen können. Ich bin fest davon überzeugt, dass ENRAC CMT einmal weltweit praktiziert und die bevorzugte Schmerztherapie für hartnäckige Schmerzen wird!

 

Selbststudium DVD: Der kleine Schmerz-Doktor

April 3, 2009 von ecmt

Taipei April 2009 – ENRAC CMT gestaltet die Selbststudium DVD ‘Der kleine Schmerz-Doktor – Behandlung von 21 regionalen Schmerzen’. Das Vorwort enthält eine autobiografische Einsicht in den derzeitigen Lebensabschnitt des Erfinders Dr. Ko. Nach 30 Jahren Berufserfahrung als Arzt und 12 Jahren klinischen Studien teilt er seine Freude über den internationalen Erfolg seiner nicht-invasiven Therapie für Schmerzbefreiung.

Als Erfinder von ENRAC Collateral Meridian Medicine… war ich überwältigt vor Freude, als am 06.03.06 die Medical Association of Taiwan of Collateral Meridian Medicine gegründet wurde. Aber mir war auch bewusst, dass der Weg vor uns nicht ohne Hindernisse sein wird. Mit der Berufserfahrung von 30 Jahren als Arzt hatte ich immer erwägt, dass meine grösste Mission die Schmerzbefreiung für meine Patienten sei.

Mit dem stetigen Fortschreiten des Erfolgs von ENRAC CMT wollen es mehr und mehr Ärzte in verschiedenen Ländern lernen, sie fragen mich ständig nach mehr Studienzeit in meiner Klinik oder in Seminaren. Die Tatsache, dass Patienten Termine mit sechs Monaten im Voraus machen müssen, sowie die endlose Zahl von Ärzten die unbedingt ENRAC CMT lernen wollen, brachten mich zur Überzeugung, dass ich niemals Ihre Bedürfnisse würde alleine befriedigen können, auch nicht zu Lasten meiner Freizeit und meines Schlafes. Im letzten halben Jahr war ich sehr bemüht mehr Zeit mit meinen Studenten zu verbringen und Diskussionen mit Ärzten in aller Welt zu führen. Ich hatte die Hoffnung mehr Ärzte mit der Kompetenz und dem Wissen zu versorgen, damit sie ihren Patienten die bestmögliche Fürsorge geben können. Ich hörte diese beharrliche Stimme in meinem Kopf, dass ich noch ein Buch schreiben soll. Jeder, den ich traf, brachte es unverzüglich auf den gleichen Punkt.

Während der 2007 World Federation of Athletic Trainers and Therapists WFATT Konferenz in Tokio war ich eingeladen, eine Präsentation für mehr als zweihundert Teilnehmer zu geben. Nach dem Vortrag wurden Dr. Chih Shung Wong und ich von Teilnehmern umschwärmt, die nach meiner Businesskarte fragten. Obwohl ich keine Businesskarte dabei hatte, folgten sie mir in den Aufzug und boten mir ihre Businesskarte an und luden mich für Seminare in ihre Organisation ein. Beim Blick auf diese Businesskarten wurde mir bewusst, dass sie zu Ländern aus aller Welt gehörten. Unter anderem wurde ich begeistert von National Athletic Trainers’ Association NATA eingeladen, um ENRAC CMT auf ihrer jährlichen Konferenz im Aug. 2008 zu demonstrieren. Wir sind davon überzeugt, dass ENRAC CMT in der nahen Zukunft ein Teil der Sportmedizin in Amerika werden wird. Ich hörte diese hartnäckige Stimme in meinem Kopf, die mich drängte ein Buch für Athletiktrainer in aller Welt zu schreiben.

Dank der Bemühungen von Prof. Sumio Hoka waren mehrere ENRAC CMT Äzte und ich von der American Society of Anesthesiologists für Okt. 2007 eingeladen worden. Wir sollten eine klinische Studie zu Complex Regional Pain Syndrome CRPS präsentieren, was uns erlaubte ENRAC CMT den amerikanischen Schmerzspezialisten vorzustellen. In der Zwischenzeit werden aufgrund der emsigen Bemühungen von Dr. Huh und Dr. Lee Seminare für Collateral Meridian Therapy am Duke University Medical Center abgehalten, mit Kreditpunkten entsprechend den Anforderungen an die medizinische Weiterbildung. Alle involvierten Ärzte sind über die News begeistert und bieten mir Ratschläge und Unterstützung an. Das stellt ein Riesenschritt für die Weiterentwicklung der Orientialischen Medizin in der westlichen Welt dar, alle Ärzte in Japan und Taiwan sehen das als eine Errungenschaft für ihr eigenes Land an. Abermals hörte ich eine Stimme, die mich drängte ein neues Buch zu schreiben.

Nach der Herausgabe des Buches ‘Schmerzfreie Revolution’ in 2003 ergänzte ich den Inhalt und veröffentlichte die neue Version ‘Jeder Schmerz kann kuriert werden’ in 2006. Ich habe versucht ENRAC CMT der Welt mit umgangssprachlichen Begriffen zu erklären, aber anscheinend bleiben diese beiden Bücher hinter dem Verständnis von Lesern, die meine Seminare nicht belegt haben. Schliesslich haben mir Massen von Lesern aus aller Welt geschrieben, so aus USA, China, England, Deutschland, Singapur, Malaysia und Brasilien, und gebeten, ein Buch in einer einfach zu verstehenden Sprache zu schreiben. Einige Studenten haben eine Beschwerde vorgetragen, dass sie diese Bücher nicht verstehen, während andere mir für die Schmerzbefreiung dankten, welche sie aufgrund der Bücher erleben durften. Vielleicht haben auch einige Leser Stielaugen bekommen, aber mein Terminplan ist zu hektisch, um mehr Studenten anzunehmen. Deshalb hatte ich, unter unermüdlicher Aufmunterung durch meine Studenten, mit dem Buch begonnen ‘Therapiehandbuch für regionalen Schmerz’.

Dank der Unterstützung und Kooperation durch viele Studenten haben wir endlich das Grundwerk zu ENRAC CMT fertiggestellt. Wie ich oft gesagt hatte, sind die elementarsten Grundlagen oft die schwierigsten. Ärzte, die am Seminar ENRAC CMT teilgenommen haben, werden bestimmt zustimmen, dass der Inhalt in diesem Buch die Grundlagen und auch die am häufigsten anwendbaren sind. Es ist unsere aufrichtige Hoffnung, dass sich diese Referenz als die beste für Studenten von ENRAC CMT erweisen wird und viele Ärzte mit dem Wissen ausstatten wird, um mehr Patienten zu helfen.

Dr. Shan-Chi Ko
Doktor der Medizin
ENRAC CMT International

Kompetenznetz ENRAC CMT International

März 4, 2009 von ecmt

Name

Dr. Koji Ito (伊東浩司)

Profession

Schmerz-Management
Japan Oita University

Betreff

Kompetenznetz:
ENRAC CMT International

 
Referenz

Neben der Tatsache, dass lehrende Universitätskliniken gewöhnlich gut mit Technologie ausgestattet sind, stehen ihre Ärzte immer noch verloren da, wenn es um die Behandlung von hartnäckigen Schmerzen geht, z.B. PHN, FBSS, Trigeminal Neuralgia. Zufällig stiess ich während einer Geschätsreise auf ENRAC CMT. Seit dem weiss ich, das ist genau, was ich gesucht hatte. Als ich dann Dr. Ko’s Schmerzklinik in Japan betrat, war sie voll mit leidenden Patienten, deren hartnäckige Schmerzen die vielen Kliniken nicht kurieren konnten. Die Patienten erzählten mir, dass sie nach den ersten Behandlungen eine substantielle Verbesserung Ihres Zustandes erlebt hatten. Inzwischen bin ich voll überzeugt, dass sich alle Ärzte zum Schmerz-Spezialisten für ENRAC CMT weiterbilden sollten.

 

Die Vermarktung von ENRAC CMT startete 2002 in Tokio, Japan und ab 2005 in Taipei, Taiwan. Bereits 2007 wurde sie von tausenden Ärzten in den Ländern USA, China, Korea und Singapur angewendet. Die schnelle Schmerzbefreiung durch ENRAC CMT wurde in vielen öffentlichen Auftritten demonstriert, wie auf der Konferenz ‘World Federation of Athletic Trainers and Therapists’ WFATT 2007 in Tokio. Nach der 20-minütigen Rede wurde eine 15-minütige Demonstration gegeben. Vier zufällig ausgewählte Teilnehmer mit Langzeitschmerzen hat Dr. Ko auf die Bühne gebeten. Jeder Teilnehmer wurde nach der Anamnese in weniger als 25 Sek. vom lokalisierten Schmerzsymptom befreit. Die mehr als 300 Teilnehmer waren begeistert von dem was sie als Augenzeugen erlebten. ENRAC CMT wurde gleich eingeladen, eine 6-Stunden Präsentation auf der Konferenz ‘National Athletic Trainer’s Association’ NATA 2008 in St. Louis, Missouri, zu geben. Zweifelsohne wird ENRAC CMT in der nicht so fernen Zukunft die Hauptströmung für Schmerzbehandlung in der Sportmedizin werden.

 

ENRAC CMT hatte schrittweise die Aufmerksamkeit von Schmerz-Spezialisten aus aller Welt auf sich gezogen, indem es Schmerzbefreiung an 38 von 40 Patienten mit CRPS an Universitätskliniken und Krankenhäusern leistete. CRPS wird als ein extrem hartnäckiger und nicht kurierbarer Zustand bewertet, aber ENRAC CMT leistet Schmerzbefreiung bei über 80% der Fälle. Dr. Billy Huh, Direktor Schmerz-Management an der Duke University Medical Center demonstrierte die Effektivität an Patienten mit CRPS Typ I in einem Seminar im Nov. 2006. Dr. Huh behandelte zunächst mit dem Elektroden-Gehirn-Stimulator, der bisher als meist innovativ geltenden Schmerztherapie, und reduzierte den ‘Visual Analog Score’ VAS-Wert von 9.5 auf 8. Danach behandelte Dr. Huh mit ENRAC CMT und reduzierte dramatisch auf VAS-Werte zwischen 2 und 0. Die Resultate verbreiteten sich wie ein Lauffeuer durch alle Organisationen mit CRPS-Patienten.

 

ENRAC CMT hat Erfolgsraten von über 80% bei der Schmerzbefreiung von hartnäckigen Schmerzen [engl. intractable pain]. Es leistet selbst dort Erfolge, wo die Schmerzmedizin nicht kurieren kann wie Postherpetic Neuralgia PHN, Failed Back Surgery Syndrome FBSS, and Trigeminal Neuralgia, wie klinische Langzeitstudien der Painless Ginza Clinic zeigen. In der Hoffnung ENRAC CMT zu verbreiten, werden Präsentationen und Seminare bei den am besten organisierten Schmerzverbänden veranstaltet. Ein grosser Erfolg war, dass die Duke University seit Okt. 2007 offiziell ENRAC CMT Curriculum  anbietet.

 

ENRAC CMT zeigt nicht nur bei Schmerzmedizin und Sportmedizin eine bemerkenswerte Effektivität, sondern auch bei der Behandlung von chronischen Erkrankungen und Hospitz-Patienten. Die Ursache liegt darin begründet, dass Dr. Ko seine Methode entwickelte, nachdem er die blinden Flecken in evidenz-basierter Medizin und in TCM überwunden hatte. Der grösste Unterschied liegt aber darin, dass Pharmakotherapien lediglich Teile des Körpers behandeln, während ENRAC CMT das Wesen in seiner Ganzheit behandelt. ENRAC CMT findet die Schmerzursache mit evidenz-normalisierter Präzision und behandelt sie weltweit normiert.

 

ENRAC CMT vereint Ende 2008 bereits 4.000+ Ärzte weltweit in dem Wissen, dass sie

 

- Schmerzbefreiung evidenz-normalisiert und effektiv erzielen können
- Schmerz-Spezialist in ihrem eigenen Fachgebiet sind
- ihren Patienten ohne Überweisung direkt helfen können
- das Bewusstsein des Patienten für dessen Ganzheit erhöhen.

 

Ihrer Teilnahme im Kompetenznetz ’ENRAC CMT International’ sehen wir mit grosser Begeisterung entgegen und heissen Sie und ihre Beiträge schon jetzt willkommen.

 

Erfahrungsbericht bei CRPS

Januar 16, 2009 von ecmt

Name

Margaret aus Nottingham, UK

Profession

Erste ENRAC CMT Patientin in Europa

Betreff

Erfahrungsbericht bei CRPS


Erfahrungsbericht

Im Juli 2007 ereignete sich eine Quetschverletzung, bei der mein 3., 4. und 5. Mittelhandknochen brachen. Meine Hand erhielt vier Wochen lang eine Serie von Gipsverbände. Die Schmerzen waren nicht auszuhalten. Im Sep. 2007 erhielt ich die Diagnose CRPS und einen Thermoplastverband, der für Physiotherapie entfernt werden konnte.

 

Es folgten intensive Physiotherapie, fünf Wochen Akupunktur, eine leichte Massage zur Desensibilisierung des brennenden Hautgefühls, und Alexander Technik. Alles zusammen half mir, Hand und Arm beweglich zu halten. Indes zog der Schmerz quälend in meinen Arm. Im Nov. 2007 erhielt ich die Diagnose Schultersteife. Das verhinderte die Bewegung, die ich so dringend für mein CRPS brauchte. Mir wurden starke Schmerzmittel und Antidepressiva verschrieben. Diese Pharmaka lehnte ich ab, nur wenn ich es vor Schmerzen gar nicht aushielt, nahm ich Ibuprofen and Paracetamol für wenige Tage.

 

Ich war in einem grauenerregenden Zustand. Es fühlte sich an, als ob meine Extremität voll mit erstarrendem Kleber war, der im Moment der Nichtbewegung erstarren wird. Im Internet recherchierte ich nach allem was helfen könnte. Ich stieß Anfang Dez. 2007 auf ENRAC CMT. Umgehend telefonierte ich mit ENRAC und wurde herzlich vom Repräsentanten herzlich begrüsst. Ich fühlte mich erleichtert mit jemandem zu sprechen, der über CRPS Bescheid wusste und der glaubte, dass es kuriert werden kann.

 

Bis dahin war ich sicher, dass ich für den Rest meines Lebens mit Schmerzen leben müsste. Ich war gewillt alles zu versuchen. Eine Freundin half mir, die Reise nach Taiwan zu finanzieren, um die Behandlung zu machen. Ich flog Mitte Feb. 2008. Als ich bei ENRAC ankam, wurde ich von jedem herzlich begrüsst. Nach einer gründlichen Anamnese erhielt ich die erste Schmerzbehandlung.

 

Ich war voller Hoffnung, aber niemals hätte ich mir vorstellen können, dass eine Schmerzreduzierung so unverzüglich sein kann. Der tiefe Stechschmerz in meinem Ellenbogen, der sich anfühlte als ob ein Messer durchgestochen wäre, war unverzüglich weg und einige Schulterschmerzen auch. Ich konnte meinen Arm frei bewegen, wenn es auch immer noch eng war, aber der Schmerz war reduziert. Nun fühlte ich Unbehagen anstelle von Schmerz. Diese Nacht schlief ich das erste Mal seit sieben Monaten durch. Während der folgenden zwei Wochen bekam ich weitere sechs Behandlungen. Nach jeder Behandlung konnte ich den Druck auf meine Finger erhöhen, um sie zu separieren und zu bewegen. Es fällt mir schwer meine Gefühle zu beschreiben, welche bei einer Wiederherstellung der Gesundheit auf diese natürliche Weise aufkommen.

 

Zurück in England hatte ich ein sehr emotionales Wiedersehen mit meiner Freundin. Sie brach in Tränen aus, als sie mich sah. Sie sagte es sei so wunderbar, dass der Schmerz aus meinen Augen und meinem Gesicht verschwunden ist. Mein Handtherapeut, Physiotherapist und alle mich behandelnden Leute waren über den Fortschritt in gerade mal drei Wochen erstaunt. ENRAC CMT hatte mich ins reale Leben zurück gebracht, wo ich normale Bewegungen machen konnte, um die Zirkulation in meiner Hand zu unterstützen und um die Bewegungsübungen zu machen und um den Rehabilitationsprozess einzuleiten. Ich konnte nun meine Hand und meinen Arm derart bewegen, wie ich es nach dem Unfall nicht tun konnte. Jede Nacht konnte ich auch durchschlafen und beim Aufwachen konnte ich mich Strecken. Danke! Danke! Danke! an Dr. Shan-Chi Ko, der so lange die Schmerzbefreiung erforschte,  an Dr. Wang, Dr. Chen und alle bei ENRAC.

 

Dr Ko in Taiwan teilte mir mit, dass ich die Behandlung wahrscheinlich für neun Monate fortsetzen muss. Ich glaubte das stimmt, weil ich fühlte, wie hart CRPS in meiner Hand war. Ich war nicht in der Lage neun Monate in Taiwan zu bleiben und war ziemlich frustriert, dass keine ENRAC CMT Ärzte in Europa waren. Schlussendlich habe ich den schöneren Teil des Jahres genutzt, um viele, viele andere Therapien sehr intensiv kennen zu lernen. Auch wenn ich nun CRPS unter Kontrolle habe, weiss ich, dass mich ohne ENRAC CMT die quälenden Schmerzen vom Bewegen und Benutzen meiner Hand abgehalten hätten. Vor meiner Behandlung mit ENRAC CMT versuchte ich den ganzen Tag meine Hand vor Berührung zu schützen, weil selbst eine leichte Berührung sich wie Feuer in meiner Hand anfühlte. Ständig Schmerzen zu haben macht einsam und ist psychologisch zerstörend. Es mag schwierig sein zu glauben, dass ein Schmerz durch Umleitung auf einen anderen Meridian gelöst werden kann. Aber ich kann mit ganzem Herzen die unverzügliche Schmerzreduktion bezeugen.

 

Als ich damals die Educational DVD studierte, war ich von seiner Einfachheit sehr beeindruckt. Was Dr. Ko erreicht hat ist, mit unkomplizierten Begriffen alles über die Meridiane und den ENRAC CMT Prozess zu erklären. Heutzutage schaut es so simple und logisch aus, dass wir leicht seine Jahre von Hingabe und Forschung vergessen, die er in das Entwickeln dieser Therapie steckte. Wir sollten auch nicht vergessen, dass Dr. Ko nach Schmerzbefreiung strebte, er begnügte sich nicht mit der Maskierung der Schmerzen seiner Patienten mit Schmerzmedikation, er wollte sie unbedingt kurieren.

 

Wir in Europa können uns glücklich schätzen, dass ENRAC CMT eine Selbststudium DVD für regionale Schmerzen herausgeben wird. Wir können nun die Therapie selbst anwenden. Einer der Nebeneffekte von Dauerschmerzen war, dass es schwierig war, das tägliche Leben in den Griff zu bekommen. Mit dieser Selbststudium DVD werden Leidende in der Lage sein, die Kontrolle über ihre Gesundung zu übernehmen, was nach einer Krankheit für den Aufbau der Überzeugung sehr wichtig ist. Ich hoffe, dass ENRAC CMT überall in der Welt angewendet wird und Millionen Menschen in der Weise helfen wird, wie es mir geholfen hat.

 

Evidence-Normalized Pain Relief: Selfstudy

Dezember 5, 2008 von ecmt

Taipei, Dec. 2008 — ENRAC® CMT releases the Selfstudy for its nature compliant pain relief in English/Chinese. The handbook guides everybody through the treatment. The selfstudy box aims to spread the knowledge about its unique benefits among physicians, therapists, healers, coaches, clinic staff, care staff, and families with longterm pain patients.

Selfstudy CD-Box

 Figure: Selfstudy Box with Handbook and DVD

Now everyone can relief pains of the most easy pain category: Regional pains. The selfstudy DVD explains the medical basic knowledge in 8 study hours, the handbook in English/German guides the manual treatment of the 21 most common regional pains:

•  Migraine with/without forerunner
•  Occipital Headache
•  Head & Neck Junction
•  Neck
•  Throat
•  Neck & Shoulder Junction
•  Anterior Thorax
•  Lateral Thoax
•  Abdomen
•  Back
•  Lower Back
•  Shoulder
•  Scapula
•  Shoulder joint
•  Elbow
•  Wrist
•  Hip Joint
•  Knee
•  Ankle
•  Heel
•  Toe

75% of regional pains get reliefed during the first therapy session. This has been the average therapy success rate measured in clinical studies. This success is grounded in the evidence based CMT methodology that precisely defines 3-D acupoints per regional pain to be stimulated. Usually the regional pain came along with an acute disease. The acute disease disappeared after 2-4 weeks but the regional pain still remains. A pain pharmacotherapy can release the pain temporarily but can’t relief the pain permanently because it treats the pain symptom instead of the pain source.

Since synthetic pharmacy isn’t a natural neurotransmitter, or messenger, the entire organism gets chemically sensitized or even intoxicated. Medical toxication has been the major cause for the appearance of chronic diseases. Consequently, the first step to avoid or heal any chronic disease must be to follow on the doctor’s rule learned in medicine studies: Avoid any usage of pain pharmacotherapy for longer than 2-4 weeks.

ENRAC® CMT has been recognized as the innovator of the worldfirst nature complient, evidence-normalized chronic medicine while focussing on pain relief. ENRAC® CMT is based on an autonomous evidence-based health system for chronic diseases: Vital Flow Balance. Its pain therapy has been clinically tested for non-invasive pain relief and deletion of pain memory since 1995. In 2002 Dr. Ko published his Theory of Collateral Meridian Therapy CMT. Since 2005 about 3,500 physicians of  ALL disciplines have been certified. ENRAC CMT represents one (1) methodolgy for all kind of pains and any intensity. It provides many unqiue benefits like „There is no pain that cannot be cured“, see
http://ecmt.info/2007/12/30/collateral-meridian-therapy/

About ENRAC

ENRAC® CMT International is the world’s largest network for non-invasive evidence-normalized therapy of pains and chronic diseases. Independant physicians of all disciplines apply the ENRAC® Collateral Meridian Therapy. Its creator Dr. Shan-Chi Ko was born in Taiwan, he studied Medical Doctor in Japan and TCM & Pharmacology in Shanghai. Throughout his career as physician he devoted himself to pursuit an effective pain treatment. In 2002 based on 7,500 clinical case studies Dr. Ko published his theory: By stimulating two acupoints most regional pains can be noticeably reduced almost immediately.

Contact: ENRAC Medical Society, ecmt@ gmx.net, www. ecmt.info

Schmerzlexikon

Dezember 1, 2008 von ecmt

Das ENRAC® CMT Schmerzlexikon

möchte Begriffe so erklären, dass Ärzte, Schmerzpatienten, chronisch Erkrankte und Parlamentarier einen persönlichen Erkenntnisgewinn haben. Die Erkenntnisse der Ärzte von ENRAC® CMT aus der systematischen Forschung, den klinischen Studien und der ambulanten Schmerztherapie sind eingeflossen.

Research study sponsored by ENRAC

ENRAC® Collateral Meridian Therapy repräsentiert die derzeit wohl wirksamste Evidenz für die Ursachenbeseitigung bei Schmerzen und chronischen Erkrankungen:

•  Mit ENRAC®CMT wird jeder Arzt zum Schmerzspezialisten für Schmerzbefreiung

•  Mit ENRAC®CMT erlebt jeder chronisch schmerzleidende Patient* die Schmerzbefreiung und Nebenwirkungsbefreiung

•  Mit ENRAC®CMT hat jeder chronisch Erkrankte die Chance auf die bestmögliche Wiederherstellung der Gesundheit: Vital Flow Balance ist die Neuentdeckung in der Medizin.

 
Vorwort: Wind of Change
Der Graben zwischen Schulmedizin und Naturmedizin besteht seit 1792. Die ENRAC® CMT Collateral Meridian Therapy ist die Brücke zwischen deren Erklärungsmodellen EbM und TCM. So lässt es sich nicht vermeiden, dass sich ENRAC® CMT positioniert. Diese Positionierung soll von keinem Beteiligten als Polarisierung aufgefasst werden. Es geht vielmehr darum, die erforderliche Aufmerksamkeit zu lenken, eine sachliche und ruhige Auseinandersetzung mit der Thematik zu führen und den Wandel in der Gesundheitspolitik konstruktiv einzuleiten: Die weltführende nationale Chronifizierung der Bundesbürger duldet keinen Aufschub. Wir betrachten also nicht die Akutmedizin, sondern die Chronicmedizin.

Algesie

[griech. algos - Schmerz] Schmerzhaftigkeit, Schmerzempfindlichkeit

ENRAC®CMT nimmt eine bisher in der Bundesrepublik Deutschland, nachfolgend D, nicht eingenommene Perspektive ein: die der 35 Mio. schmerz- und chronisch Erkrankten. Den menschlichen Lebenszyklus des physischen und psychischen Verfalls vor Augen, bringen die Ärzte ihr Wissen über die Entwicklung der ursächlichen Störungen von Vorläuferformen der Krankheiten ein. Ihre Entdeckung ist der Vital Flow, nicht zu verwechseln mit Energiefluss. Aus der Perspektive der Erkrankten ergibt sich das folgende Bild für D in den Zeiten von Klimawandel, Globalisierung, Nahrungsmittelkrise, Bankenkrise und Arzneimittel-Wechselwirkung. Für schmerzleidende und chronische Patienten in D ist die Faktenlage desaströs:

1948-2008 – 60 Jahre Gesundheitssystem
Medizinische Bilanz für den gesundheitspolitischen Weg ‘rationale Pharmakotherapie’:

Das Gesundheitssystem steckt in einer Gesundheitskrise, es ist <10% auf die wirksame Behandlung von chronischen Erkrankungen ausgerichtet.

•  50% Bundesbürger haben eine chronische Erkrankung
•  20 Mio. Bürger haben wiederholt chronische Schmerzen
•  Jeder 2. Bürger nimmt regelmässig Medikamente
•  Apotheken: 7 von 10 OTC-Produkte sind Schmerzmittel
•  Die meisten chronisch Kranken haben Regulationsstarre
•  Akutmedizinische Therapien für chronischmed. Krankheiten
•  Synthetische Pharmakotherapie statt ‘Vital Flow Balance’
•  Synthetische Pharmaka bewirkt chemische Sensibilisierung
•  Folge: 80% aller Chronifizierungen sind Vergiftungen
•  1/3 aller Krankheiten sind von der Schulmedizin verursacht

•  2 von 3 Patienten des Schulmediziners sterben den Frühtod
•  3 chronische Krankheiten verursachen 80% GKV-Kosten

•  BMG nutzt Einsparpotential nicht von 50% Pharmaka
•  50% Arzneimittel werden ohne Rat des Arztes eingenommen
•  3% aller Todesfälle sind Arzneimittel-Vergiftungen
•  16.000 Bürger sterben jährlich durch Arzneimittel
•  Arzneimittelnebenwirkung: 18-70% Todesfälle vermeidbar
•  85% der Pflichtversicherten fordern Naturheiltherapien
•  Gesundheitskosten/Kopf in D 135% vom reicheren Japan
•  Ärzte behandeln Schmerzursache nicht, weil nicht bekannt
•  Schulmedizin leistet lediglich temporäre Schmerzlinderung
•  Breite Medikamentensüchtigkeit dank Rezeptfreiheit
•  500 Selbsthilfevereine aufgrund GKV-Systemversagen
•  Ausgeprägter Schmerztourismus schwächt Immunsystem
•  Die meisten medizinischen Forschungsergebnisse sind falsch
•  98% falsche Evidenz im Pharma-Werbematerial für Ärzte
•  Keine Diagnostik der Vorläuferformen von Krankheiten
•  Keine Frühesterkennung lange vor Stadium Krankheitsbild
•  Keine naturkonforme Früh-Rehabilitation ab Remission
•  Kaum multimodale Behandlungen, nur Pharmakotherapien
•  Keine Beachtung der Wechselwirkung von Arzneimitteln
•  Keine interdisziplinäre Forschung zu Schmerzursache
•  Keine Zellverbund-Forschung zu Chronifizierung
•  Ärzte der Schulmedizin haben nicht das Wissen zur Wieder-
   herstellung der Gesundheit bei chronischen Erkrankungen
•  Jeder 12. Bürger in D ist schwerbehindert
•  Politisch gezielte Ausgliederung statt Wiedereingliederung
•  Armutsreport: 32 Mio. unter Armutsgrenze für EU-Bürger
•  11 Mio. Erwachsene leben 25% unter der EU Armutsgrenze
•  2,6 Mio. Kinder leben in Armut: Parlamentarier, wach auf!
•  1.500 Mrd. EUR Staatsverschuldung durch 3 Generationen;
    bei 10 Mrd. EUR Tilgung/Jahr ab 2009: belastet 500 Jahre
•  Epidemische Ausmasse: Osteoporose, Adipositas, Diabetes
•  40 Mio. Übergewichtige: potentielle Depressive von 2012
•  Kein Präventionsgesetz: keine Vorsorge für Chronifizierung
•  Keine naturkonforme Gesundheitspolitik der Nachhaltigkeit

…und 2020 wird jede 2. Erkrankung in Ihrer Familie durch Depressionen verursacht werden.

Für die ausführliche Evaluation s. Gesundheitssystem.
Für die Quellen der Fakten s. einzelne Begriffe und Trends.
Für Ihre persönliche Einschätzung der Lage im Gesundheitssystem:

Bild: Ihre Abstimmung mit ‘Vote’ zeigt das Ergebnis an

Die Katastrophenlage bedarf nicht der Schönredner und nicht der Ankläger. Sie bedarf der Hilfeleistung für die heute lebenden Betroffenen, bei denen Immunsystem, Stoffwechselsystem oder Nervensystem verrückt spielen. Das epidemische Ausmass der chronischen Erkrankungen geht direkt in Richtung pandemische Depression. Die Lage bedarf der Umsetzung der in der Koalitionsverhandlung auferlegten Selbstverpflichtung des 16. Bundestags: der Verabschiedung des Präventionsgesetzes. Primärprävention = Chronifizierungsprävention. [11.11.2008 17.000]

Ursache:

Chronisch Erkrankte werden in unserer Gesellschaft nicht ernst genommen, von keiner gesellschaftlichen Institution, alle Institutionen versagen. Den von Chronifizierung Betroffenen werden damit systematisch die Menschenwürde und die materiellen Rechte genommen. Die Situation der Chronifizierten in D steht im Widerspruch zu Art. 2 Abs. 2 GG, dem Recht auf Leben und Gesundheit: „Umweltpatienten …es ist die perfideste Form von Genozid, Betroffene, die sich selbst nicht wehren können, sich selbst zu überlassen“ [Mangold & Klein 1957]. Diese gesellschaftliche Unordnung liegt ausschliesslich in der Verantwortlichkeit des BMG und der Parlamentarier.

Die Bundesregierung verletzt mit ihrer Gesundheitspolitik die Grundsätze von Menschenwürde und Ethik auf eine perfide Weise. Im Gesundheitssystem fehlen messbare Ziele für die Erhaltung der Lebensqualität des Bürgers über seinen Lebenszyklus, ethische Werte für Akteure, sowie Verhältnismässigkeit bei der Mittelverwendung.

Wirkung:

Die 5-vor-12 Situation bei der nationalen Chronifizierung hat viele Analogien zur Klimaerwärmung. Insbesondere gibt es hier auch den gesellschaftskritischen Punkt, an dem es kein Zurück gibt. Allerdings entwickelt sich die Chronifizierung aufgrund der ärztlich verordneten Langzeit-Niedrigdosis-Vergiftungen viel schneller, von einer physischen Erkrankung zu einer psychischen Erkrankung innerhalb von 6-10 Jahren.

Das Gesundheitssystem unterliegt einem Systemversagen ab Remission einer Akuterkrankung. In der Folge werden chronische Erkrankungen erst wieder im Endstadium behandelt, anstatt im Frühstadium, chronische Schmerztherapie erfolgt widersinniger Weise erst nach 6 Monaten. Diese werden fehlerhaft mit akutmedizinischen Methoden behandelt. Alle Methoden sind zudem auf einem deutschen Stand der Wissenschaft, der seit 1960-1970 aufgrund Nichtaktualisierungspflicht des SGB dem internationalen Stand hinterherhinkt. Das ist politisch gewollt, zum einen um die Erstattungsfähigkeit und zum anderen die Schadenansprüche zu minimieren. Auf diese Weise hintern die Politiker sogar, dass sich das Gesundheitssystem von innen heraus an Veränderungen anpassen kann.

Die Gesundheitspolitik dient nicht der Wiederherstellung der Gesundheit von chronisch Erkrankten. Seine Dauer-Niedrigdosis-Vergiftungen durch synthetische Chemikalien sorgen vielmehr für ein rasantes Wachstum der Gesundheitsindustrie. Das BMG selbst wirft so für Chronifizierungen geschätzt mehr als die Hälfte der Versichertenbeiträge aus dem Fenster, direkt in die Arme der sie beratenden Lobbyisten.

Gegenwärtiger Lösungsversuch:

Die Gesundheitspolitik der 14.-16. Bundesregierung betreibt die Ausgliederung von Chronifizierten vom Arbeitsmarkt und vom Gesundheitsmarkt zu Lasten der Steuerzahler. Arbeitsmarkt und Gesundheitsmarkt sollen einen aufgeräumten Eindruck machen. Die ‘Gesundheitsreform’ diente durch Umgestaltung des SGB V in 2005 der Öffnung des Gesundheitsmarktes und der Minimierung freiberuflicher Arztpraxen. Der Gesundheitsmarkt wird für die Privatisierung vorbereitet, er soll einen attraktiven Eindruck für Investoren machen.

Prognose: Eine Privatisierung des Gesundheitsmarktes wird in einer nationalen Katastrophe enden, weil seit 60 Jahren ca. 80% der Krankheitskosten in die Chronifizierung der Bundesbürger durch dauerhafte Pharmakotherapien gepumpt werden. Das funktioniert verständlicherweise nur deshalb so ausserordentlich erfolgreich, weil das BMG die Einführung des zukunftssichernden Präventionsgesetzes verhindert.

Politisch sinnvolle Lösung:

Die Prämisse muss sein: Die Gesundheitspolitik MUSS in die Zukunft investieren, statt in die Vergangenheit. Jeder ethisch verantwortliche Akteur im Gesundheitssystem dürfte leicht verstehen, dass Prävention keine Werbeplakate mit dem Appell für richtige Ernährung und Bewegung sind. Primärprävention ist Chronifizierungsprävention.

Grundlage einer gesunden Gesellschaft ist ein Leben ohne Chronifizierung, ausgerichtet an gesellschaftlichen Werten, die Einheit von Mensch und Natur wahrend und basierend auf der Ehrfurcht vor dem Leben. Ethik ist der Bestand an Wahrheit, der nicht dem Konsens unterworfen ist, sondern ihm vorausgeht und ihn ermöglicht. Die deutsche Gesellschaft braucht feste Anhaltspunkte, auf denen ethische Fragen zurückbezogen werden können.

„Es kommt die Zeit, in der man eine Position einnehmen muss, die weder sicher, noch populär ist – aber man muß sie einnehmen, weil sie richtig ist.“ [Martin Luther King]

Algesiologie

[griech. algos - Schmerz] Wissenschaft vom Schmerz.

Die Schmerzforschung von ENRAC®CMT publizierte 2002 die wissenschaftliche Veröffentlichung, dass die Schmerzursache eine Blockade des Vital Flow ist. In der Bundesrepublik Deutschland fand es jedoch keine Beachtung. Erst die Keynote Präsentationen auf internationalen Kongressen änderten das. Seit 2007 hat das Duke University Medical Center in USA die Schmerztherapie in Curriculum und Arzt-Weiterweiterbildung aufgenommen.

Bild**: Ein typisches ENRAC CMT Schmerzteam leistet
>6 Schmerzbefreiungen/Tag bei >30 Schmerzbehandlungen/Tag

„Die Zukunft der Medizin liegt nicht in der Behandlung von Krankheiten, sondern im Erkennen der Ursachen von Krankheiten“

Der Erfinder Dr. Shan-Chi Ko wurde in Taiwan geboren, er studierte Medizin in Japan und TCM & Pharmakologie in Shanghai. In 2002 publizierte Dr. Ko basierend auf 7.500 klinischen Fallstudien seine Theorie für effektive Schmerzbehandlung: Stimulation von zwei Acupunkten reduziert auffallend und fast augenblicklich die meisten regionalen Schmerzen.

ENRAC®CMT erfüllt die Anforderungen von WHO Gesundheitspolitik, internationaler Schmerzforschung, EbM Wissenschaft, Klinik und Praxis:

• Zuverlässige Diagnose der Schmerzursache je Schmerzbild
• Objektive Messbarkeit der Schmerzursache

 Jeder Patient* erlebt die Schmerz- und Nebenwirkungsbefreiung
 Schmerzbefreiung bei 70%* in 1. Sitzung bei regionalem Schmerz
 Schmerzbefreiung über alle Fälle* durchschnittlich in 5 Sitzungen

 Japan. Erklärungsmodell für Vital Flow-Balance (nicht TCM)
 Therapie der 3 Vital Flow-Meridiane in den Armen und Beinen
 Wirkt punktgenau auf Vitalfluss (statt pauschal auf Energiefluss)
 Quantitative Bewertung des Patienten-Schmerzmasses
 Vorhersagbarkeit der Reduzierung des Schmerzmasses
Normierte Notation und Semantik für Diagnose und Therapie
 Prozesstrennung: Diagnostik durch Arzt, Therapie d. Schmerzteam

 EbM-gerechte Lokalisation der 108 ENRAC®CMT Acupunkte
 Diagnostizierbarkeit komplexer, überlagerter Schmerzbilder
 Keine Nebenwirkungen durch nicht-invasive Schmerztherapie
 Reproduzierbarkeit der Schmerztherapie bei klinischen Studien
 Normalisierung des Schmerzmasses erlaubt internationale Studien
 Semi-automatischer Stimulator reduziert Therapiezeit um bis 75%
 Zertifikate von ISO9001 :2000, ISO13485 :2003, FDA US
A

 Internationale Erfolge: Weiterbildung von 3.500+ Ärzten seit 2005
 Diagnose+Therapieprozess konform ISO 9001 Qualitätsmanagement
 Arztleistung ohne Team 30 Patienten/Tag mit regionalem Schmerz
 Arztleistung mit Team 30 Patienten/Tag mit hartnäckigem Schmerz
 Der Arzt hat jederzeit die Kontrolle über seine Zusatzbehandlung
 Schmerztherapie funktioniert unabhängig von EbM Fachgebieten
• Einfachheit: 2 Tage Symposium für regionale Schmerzen
• Komplementär für jeden Arzt, bedarf keiner Vorkenntnisse

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* mit der bei Therapien üblichen Rate, dass nicht jeder Patient auf eine Therapiemethode anspricht; bei Vorliegen einer Krankheit kann es krankheitsbedingte Einschränkungen geben wie z.B. Organschaden, Entzündung; vor der ersten Schmerzbehandlung werden die diagnostizierten Schmerzbilder zwischen Arzt und Patient erörtert und der erzielbare Behandlungserfolg vereinbart.
** das Bild zeigt die typische Grösse eines Schmerzteams der Ärzte von ENRAC CMT International, es zeigt nicht die Erbringung einer ärztlichen Leistung.

Algesiologie – Im Internationalen Wandel

Schmerzforschung und Schmerzbehandlung in Deutschland werden sich ab 2008 grundlegend wandeln. Schmerzleidende und chronisch erkrankte Patienten werden verstärkt Alternativen zu Pharmakotherapien verlangen.

Die Gründe für den anstehenden Wandel im deutschen Gesundheitssystem sind vielfältig, über einzelne wird gelegentlich geschrieben. Die internationalen Trends werden das Szenario bestimmen. Hier die Einschätzung der Ärzte des ENRAC®CMT Kompetenznetzwerks zum Gesundheitssystem:

• Chronische Krankheiten haben epidemische Ausmasse
• 
Chronische Krankheiten entwickeln sich zu pandemischen
• Das Gesundheitssystem ist desaströs und korrumpiert
• Die sogenannten Wohlstandskrankheiten sind Vergiftungen
• Ursache: Erstattungsfähigkeit ist auf Vergiftung ausgelegt
• Gesundheitsreform 2006 wird ein gesellschaftliches Debakel
• Spezielle Schmerztherapie bleibt mangels Wissen erfolglos
• Keine Glaubwürdigkeit: Parlamentarier + Pharmakohersteller
• Breite Gängelung der Patienten und
Selbsthilfegruppen
• Seit Jahren internationale Bewegung Holistic Medicine
• Bundespartei der 50+ Generationen und chronisch Kranken
Europarecht definiert neue Rahmenbedingungen
• Die wohl wirksamste Schmerztherapie kommt nach Europa

Seit 1948 hat die deutsche EbM ihre Probleme selbst gestaltet:

• EbM verantwortet die Chronífizierung der Bundesbürger
• EbM kennt Ursache von chronischen Erkrankungen nicht
• EbM hat keine Lösung zur Wiederherstellung der Gesundheit
• EbM hat alle Widersprüche im Gesundheitssystem mitgestaltet
• EbM behütet Evidenz: ist >90% irrelevant für Lebensqualität
• 
EbM ist im selbstgestrickten SGB  Molloch gefangen
• EbM hinkt internationalem Stand der Wissenschaft hinterher
• EbM hat nicht die Fähigkeit zur Anpassung von innen heraus
• Die Ärzte von Institutionen gegängelt: „Come in and burn out“
• EbM ist hier auf die Kompetenz der Naturmedizin angewiesen
• Die aktiven Ärzte mit ihrer Flächendeckung halten den Trumpf

Die versorgenden Ärzte und deren Flächendeckung sind das Vorzeigepotential im deutschen Gesundheitssystem. Die Ärzteschaft ist die Berufsgruppe mit dem höchsten Ansehen in der Bevölkerung. In der Patientenbetreuung und Akutmedizin machen sie weltweit einen guten Job. Die Ärzteschaft hält also den Trumpf in ihren Händen.

Die Ärzteschaft muss unbedingt vermeiden, dass ihr Ansehen bei ihren Patienten durch das unethische Verhalten pharmakohöriger Wissenschaftler, Politiker, Funktionäre und Lobbyisten weiter geschädigt wird. Es wird nicht mehr lange dauern, bis der Imageschaden der unethisch Handelnden für die Ärzteschaft irreparabel sein wird. Von allen Akteuren im Gesundheitssystem hat die Ärzteschaft die beste Chance für den anstehenden Wandel.

Die Ärzteschaft muss unbedingt die Kontrolle für ihr ärztliches Selbstverständnis zu Menschenwürde und Ethik selbst in die Hand nehmen und die Therapiefreiheit für nicht-medikamentöse Therapien herstellen. Das erwarten die Patienten von den regionalen Ärzten ihres Vertrauens. Der Patient wird den Wandel mit Loyalität belohnen.

Keine andere Patientenschnittstelle kann den internationalen Trend abdecken zu:

• Anamnese im Sinne Ganzheitliche Medizin erfassen
• Messung der Störungen im Vital Flow
• Beschwerdebilder bewerten
• Vorläufer-Erkrankungen diagnostizieren
• Wiederherstellung der Gesundheit für Chroniker
• Nicht-medikamentöse Gesundheitserhaltungs-Therapie

bevor sich das die nächste Krankheit entwickeln kann. Das ist der einzig sinnvolle Weg in die Zukunft zur Wiederherstellung der Gesundheit im deutschen Volk. Nur ein unwissender, pharmakohöriger Parlamentarier oder Funktionär kann vorschlagen, die Patientenschnittstelle als Callcenter auszugestalten. Aber vor allem ist die flächendeckende Gesundheitsvorsorge der absolut einzige Weg zur Prävention der pandemischen Erkrankung Depression.

Wenn die derzeitigen Leistungsträger des Gesundheitssystems überleben wollen, müssen sie sich flächendeckend organisieren und ein (1) 10-Jahres Primärziel der Nachhaltigkeit vereinbaren. Klar, dass ein solches Ziel nur im Einklang mit Grundgesetz und Naturgesetz stehen kann. In allen Praxen in D könnten die Ärzte den Wandel ihres Bewusstseins visuell durch Poster für jeden Patienten sichtbar machen und eine beispiellose Unterschriftenaktion als ‘Volksabstimmung’ starten…

Erkenntnis:

Die versorgenden Ärzte mit ihrer Flächendeckung werden dringendst für den bevorstehenden Wandel im Gesundheitssystem benötigt zur Erbringung der Leistung

• für 35 Mio. Schmerz- und chronisch Erkrankte: Entchronifizierung
• für symtomfreie Menschen: Gesunderhaltung, beinhaltet Prävention

Algesiologe

Schmerzspezialist mit der Fähigkeit zur Schmerzlinderung üblicherweise durch eine Pharmakotherapie, auch Schmerztherapeut. Ärzte mit der Zusatzqualifikation Spezielle Schmerztherapie haben nicht die Kompetenz zur Schmerzbefreiung. Ärzte lernen das Leitsyndrom zu identifizieren, um damit das Krankheitsbild zu diagnostizieren. Aber die Ursache von vielen chronischen Erkrankungen, wozu auch chronische Schmerzen gehören, sind der Hochschulmedizin nicht bekannt. Die EbM Forschung nimmt eine Störung des Immunsystems an. Diese Annahme ist logisch, zumal die Schulmedizin den Patienten ab dem ersten Schmerz permanent mit niedrigdosierten Pharmakotherapien vergiften.

Ärzte mit ENRAC CMT Zertifikat können bei jeder Störung die immer dichter werdenden Meridianblockaden messen und den Zustand der Erkrankung beseitigen:

Symptomfreier Zustand -> Beschwerdebild -> wiederkehrender Schmerz -> Vorläufer-Erkrankung -> Akutkrankheit -> chronische Krankheit -> Pflegefall

Die Entwicklungsphasen sind unter Schmerz-Klassifikation bildlich dargestellt. Die Schulmedizin schaut solange zu, bis sie ein Syndrom einer Akutkrankheit oder chronischen Krankheit diagnostizieren kann. Die Chronifizierung aber ist bereits das Endstudium einer Erkrankung.

Analgesie

[griech. an - ohne, algos - Schmerz] Schmerzausschaltung, Schmerzunempfindlichkeit, Schmerzlosigkeit

Schmerzleidende Patienten haben Rechtsanspruch auf weitgehende Schmerzfreiheit. Die evidenzbasierte Medizin, umgangssprachlich Schulmedizin, ist sehr erfolgreich in der Akutmedizin. Bei Akutschmerzen werden Pharmakotherapien verordnet, ganz bestimmte je Krankheit. Das hat sich bewährt, insofern die Krankheit den erwarteten Krankheitsverlauf nimmt.

Hat die Krankheit aber einen Verlauf länger als erwartet, bsp. durch falsche Diagnose oder Vorerkrankungen oder Nebenwirkungen oder Wechselwirkungen, so kommt es zur Katastrophe: Die fortgesetzte Vergiftung des Körpers durch die Pharmakotherapien manifestiert sich im Körper, es kommt zu chronischen Schmerzen und Erkrankungen. Wenn der Arzt das Wort ‘chronisch’ benutzt, wissen Sie, dass er ihnen ab sofort die Gesundheit nicht mehr erhalten kann, s. Chronifizierungs-Ursache. Die fortgesetzte Behandlung der Ärzte mit Methoden der Akutmedizin in der Phase ‘Chronischmedizin’, sprich Behandlung mit einer Pharmakotherapie, führt zur nationalen Chronifizierung der Bundesbürger.

Durch die historische Zerstückelung des Menschen in seine Körperteile mangelt es der Humanmedizin an einem ganzheitlichen Erklärungsmodell. Das Weltbild der EbM in 2008 hat eine starke Analogie mit dem Weltbild vor 1542, als Kopernicus erkannte „Und sie bewegt sich doch“. In 2008 darf EbM die Erkenntnis erlangen, dass die Schmerzursache ausserhalb der selbstgesetzten Systemgrenze der EbM liegt. Die Theorie zur Schmerzursache hat Dr. Ko 2002 basierend auf 7.500 klinischen Fallstudien veröffentlicht.

Erkenntnis:

Schmerzursache ist der Stau des Vital Flow im blockierten Meridian

In der EbM ist das ‘Randomized Controlled Trial’ RCT als der ‘Goldstandard’ akzeptiert und die beste Strategie zur Vermeidung der Risiken gegen falsche Folgerungen durch die Forschung. In der Schmerzforschung jedoch zieht EbM falsche Folgerungen. Durch ihr begrenztes Erklärungsmodell vom Menschen kennt sie die Schmerzursache nicht. Als Hilfskonstrukt erforscht sie die Verbreitung des Schmerzsignals und baut auf eigenen, unvalidierten Definitionen für chronische Schmerzen auf.

Die EbM hat die Qualität der medizinischen Versorgung für chronisch schmerzleidende Patienten nicht gesichert. EbM hat auch nicht die für für eine Schmerzbefreiung erforderlichen multifaktoriellen, ganzheitlichen systemischen Kenntnisse. 30% der stationären „Schmerz“-Operationen enden gar in einem Fiasko.

Der Sachverständigenrat bescheinigt im Gutachten 2007: „Es mangelt der deutschen Gesundheitspolitik nach wie vor an einer expliziten Zielorientierung.“ Der Versuch der Gesundheitspolitik zur Schaffung von interdisziplinären Schmerzzentren ist bereits im Konzept zum Scheitern verurteilt. Ärzte verschiedener EbM Fachgebiete können in interdisziplinären Fallkonferenzen auch nur das fehlerhafte theoretische Wissen anwenden, das sie vor Jahren im EbM-Studium erworben haben.

Acupunkt

[lat. acus - spitz] Präzise definierter Punkt mit der Eigenschaft Reproduzierbarkeit, engl. acupoint. In chinesischen und westlichen Veröffentlichungen wird das Finger-Cun Verfahren zur Lokation von Akupunkten beschrieben.

Im Gegensatz dazu steht das präzisere Lokationsverfahren von ENRAC®. Dabei ist gedanklich zu beachten, dass ENRAC®CMT nichts (0%) gemeinsam hat mit Akupunktur und Akupressur. Zum ersten Mal wird die in der EbM gelehrte Lehre vom Körper verwendet, um Längengrad und Breitengrad der Acupunkte sowie die Intensität der Stimulation zu definieren. Die ENRAC®CMT Therapietechniken mit den 108 ENRAC®CMT Acupunkten sind präzise im Atlas of ENRAC®CMT Acupoints definiert. Die 2. Edition in Englisch erschien m Nov. 2007 als Referenzbuch mit 800 Farbillustrationen. Eine Kombination von 3-D Acupunkten definiert evidenz-normiert, also evidenz-basiert und normiert von jedem Mediziner eigenständig reproduzierbar, sowohl die Schmerzursache als auch deren Auflösung. Das Ergebnis ist die dauerhafte Schmerzbefreiung mit Löschung des Schmerz-Gedächtnisses. Der Behandlungserfolg wird in den meisten Fällen in 1 Sitzung erzielt.

ENRAC®CMT basiert auf der Erkenntnis, dass eine Korrelation zwischen einem Acupunkt und einer Meridianblockade besteht. ENRAC®CMT Acupunkte behandeln also Meridianblockaden, die wiederum Körperteile beeinträchtigen. Die Schmerzursache ist definitiv die organische Meridianblockade. Das durch EbM wahrnehmbare Symptom ist der Schmerz, der einem Körperteil zugeordnet und mehr oder weniger erfolglos behandelt wird.

Beim Mapping der Acupunkte startete Dr. Ko seine Evaluation vom Rückenmark aus: Organe, Extremitäten und andere Körperteile werden durch spezielle Bereiche kontrolliert. Aufgrund der klinischen Studien resultierte sein Mapping in 12 ENRAC®CMT Behandlungs-Meridianen mit jeweils 9 Ebenen. Jeder dieser 108 Acupunkte kontrolliert Körperteile, genau wie die Bereiche im Rückenmark.

ecmt-schmerztherapie-small.jpg

Bild**: Umleitung des gestauten Vital Flow vom C- zum F-Punkt,
40 Sek., die die Schmerzursache medikamentenfrei beseitigen können

C-Punkt ist der Acupunkt des blockierten TCM Meridians. Er ist der Konnektionspunkt weit weg von der Schmerzstelle, auf dem Gliedmass diagonal gegenüber. Das Drücken des C-Punkts löst beim Patienten ein intensives Schmerzsignal an der Schmerzstelle aus. Der Stau des Vital Flow aufgrund der Meridianblockade ist die Ursache für das Schmerzsignal. Die Meridianblockade wird im ENRAC Logo durch die C-Verengung dargestellt:

Das Umleitungsprinzip

Bild: Umleitung des gestauten Vital Flow im Logo mit C-Verengung und F-Umleitung

F-Punkt ist der Acupunkt des benachbarten Meridians. Er ist der Funktionspunkt für die Umleitung zum blockierten Meridian. Gleichzeitiges Stimulieren von C-Punkt und F-Punkt für etwa 15 Sek. leitet den aufgestauten Vital Flow dauerhaft um. Der unverzügliche Effekt für den Patienten ist die Schmerzbefreiung. Der Vital Flow ist im ENRAC Logo der grüne Punkt. Die Meridianumleitung wird im ENRAC Logo durch die linke F-Umleitung dargestellt.

Die ENRAC®CMT Acupunkte können auf drei Arten stimuliert werden:

1. Manuell
durch Drücken mit dem linken und rechten Daumen

2. Manuell mit Acustift (s. Bild)
durch Drücken mit je einem Acustift in der linken und rechten Hand

3. Semi-automatisch
durch Anlegen von Elektroden eines Elektrostimulators

ENRAC®CMT  ist die wohl effektivste Methode zur Schmerzbeseitigung. Je Schmerzbild ist ein Paar Acupunkte 3-D-punktgenau für 15 Sek. zu stimulieren. Die Acupunkte senden natürliche Botenstoffe, sogenannte Neurotransmitter, an die Rezeptoren der für den Schmerz zuständigen Nervenzellen. Die Zellrezeptorkontrolle bewirkt die Löschung des Schmerzgedächtnisses.

ENRAC®CMT gehört zur EbM, es ist ein eigenständiges evidenz-basiertes Gesundheitssystem. Die 108 ENRAC®CMT Acupunkte anwenden zu lernen ist der Hauptaufwand in der Arzt-Weiterbildung, neben der Beherrschung des qualitätsgesicherten Diagnostik- und Therapie-Prozesses. Jeder Arzt wird im 2-Tage Symposium zum Schmerzspezialisten.
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** das Bild zeigt das Umleitungsprinzip, es zeigt nicht die Erbringung einer ärztlicher Leistung.

Ärztenetz

Ein Zusammenschluss von Arztpraxen. Als staatlich angeregte Kooperationsform legte §63 und §73 SGB V die Grundlage für Ärztenetze. Andere Anregungen im Rahmen der Gesundheitsreform 2006 sind Integrierte Versorgung IV, Managed Care, u.a.  Alle staatlichen Anregungen sollen Mängel im Versorgungnetzwerk des GKV-Systems schliessen. Beispiele für solche Mängel sind Mehrfachuntersuchungen, Kontraindikationen, Doppelverschreibungen und Komplikationen. Staatlich angeregte Ärztenetze liefern keinen messbaren Zusatznutzen für den Patienten im Sinne der Wiederherstellung der Gesundheit. Deshalb waren diese Kooperationsformen bis auf wenige Ausnahmen nicht erfolgreich, weil ein loser Zusammenschluss ohne Ziele nicht zu wirtschaftlichen oder medizinischen Erfolgen führt [Netzstudie 2006].

Laut Studie „Ärzte im Netz“ existieren „keine definierten Organisationsformen für die vernetzten Praxen . Die vielfältigen und oft sehr unterschiedlichen Aktivitäten seien eher als Bewegung zu verstehen.“. Netze mit mehr als 100 Teilnehmer seien aufgrund ihrer uneinheitlichen Werte und Motive praktisch nicht zu führen. Große Schwierigkeiten bestünden offenbar beim wirtschaftlichen und ärztlichen Management der Netze. Der Zeitaufwand stehe in keinem Verhältnis zu einem eventuellen Nutzen. Die Ärzte haben die Aufgabe, neue Versorgungsstrukturen zu schaffen, in ihrer Bedeutung und in den damit verbundenen Schwierigkeiten unterschätzt. [Delphi Studie]

Das Ärztenetz-Konzept des GKV-Systems in 2008 macht einige Fehler weniger. Die GKV verlagert Budgetrisiken auf die Ärzte, ein Patientennutzen ist allerdings therapiemethodisch nicht realisierbar:

• Regionale Ärztenetze: Überschaubarkeit
• Ärztebudget für Grundversorgung: Kostenreduktion
• Hausarztmodell als Gatekeeper: Steuerbarkeit
• Einschreibung für GKV-Versicherte freiwillig: Kontrollierbarkeit
• Systematisches Qualitätsmanagement: Patientennutzen
• Anreiz für Einschreibung GKV-Versicherte: Qualität

Prognose: Viel Papier- und Zeit-Aufwand für die niedergelassenen Ärte, bei dem im Endergebnis die Ärzte alle Risiken der Grundversorgung tragen. Das gute daran ist, es ist dann nur noch eine Frage der Zeit, dass sich die Krankenkassen gegenseitig wegrationalisieren.

Ärztenetze sind nur erfolgreich, wenn sie dem Patienten einen messbaren Zusatznutzen leisten:

• Primärziel festlegen
• Patienten-Zusatznutzen festlegen
• Strategie umsetzen
• Vorgehensweise einheitlich
• Datenbasis gemeinsam
• Ablaufprozesse transparent
• Diagnostik/Therapie-Prozesse qualitätsgesichert
• Zielerreichung messen
• Webbasierte Infrastruktur

Obige Listung sind die Minimalanforderungen für jedes Ärztenetz. Ein nationales, europäisches oder internationales Ärztenetz bedarf noch wesentlich grösserer Anstrengungen. Die Ärzteschaft hat nicht das Know-how um derartige Versorgungsnetze aufzubauen. Selbst wenn sie es könnte, dann würde sie nicht die methodischen Voraussetzungen haben, um einen Zusatznutzen für den Patienten zu leisten. Das GKV-System ist in der methodischen Sackgasse, aus der es keinen Ausweg gibt. s. IQWiQ. Es ist nur eine Frage der Zeit, dass das GKV-System wieder, wie in 2004, an die Wand des wirtschaftlichen und gesundheitlichen Kollaps fährt.

Erkenntnis:

Ärztenetze lösen die vielen Methodikmängel der EbM in keinem Aspekt. Ärztenetze generieren keinen Patientennutzen.

31.05.08 Bundesweit sind 400 Ärztenetze mit 30.000 Haus- und Fachärzten gegründet [NVB 05.2008].

Akupunktur

Bekannt als Nadelstich-Therapie, eine Heilmethode der TCM. Akupunktur gehört zu den Regulationstherapien der Komplementärmedizin.

Akuterkrankung

[lat. acutus - scharf, spitz] Ein schnell zum Ausbruch kommender Krankheitsfall. Der Krankheitsverlauf erstreckt sich gewöhnlich auf unter vier Wochen.

Akutmedizin

Die Akutmedizin erbringt eine in der Gesellschaft anerkannte Leistung, solange das 400 Jahre alte lineare Denkmuster der Reparatur von Organschäden angewendet werden kann.

Ab der Remission, dem Nachlassen der Symptomschmerzen noch während der Akutkrankheit, jedoch erbringt sie eine nicht nur mangelhafte Leistung, sondern eine katastrophale Leistung. Das ist das Kernproblem der evidenzbasierten Medizin, woraus die stetige Chronifizierung der Bundesbürger erwächst.

Eine akutmedizinische Störung bedarf einer akutmedizinischen Therapie. Akutmedizin fokussiert auf eine Krankheit, also einem konkreten Organschaden, der zu reparieren ist.

Eine chronischmedizinische Störung bedarf einer chronischmedizinischen Therapie. EbM hat aber kein Erklärungsmodell für chronische Schmerzen und die meisten chronischen Störungen. Deshalb definiert EbM eine ‘fiktive Krankheit’ je chronischmedizinischer Störung, deren Schmerzen und Auswirkungen sie dann mit einer akutmedizinischen Therapie zu lindern versucht.

Die Trennung von akuter und chronischer Krankheit ist nicht haltbar. Die akute Krankheit ist ein akuter Ausdruck der chronischen [Köster 2006].

Unsere soziale Lebenswelt und die Natur sind integrativer Bestandteil des Seins. Es gelten die Naturgesetze des Lebenszyklus, dem jedes Leben unterliegt.

Die Humanmedizin aber sorgt seit 400 Jahren für die organbezogene Betrachtung losgelöst von der systemischen Komplexität der Naturgesetze und für die soziale Abkopplung von stationären Patienten von ihrer Familie. Die moderne evidenzbasierte Medizin verteidigt diese humanmedizinische Systemgrenze durch Verleugnung schleichender Vergiftung aufgrund eigenhändig verordneter Pharmakotherapien. Seit 1992 gar streicht die Akutmedizin das Lehrangebot für Hochschulmediziner über Diagnostik und Therapie von Vergiftungen.

Die EbM hält sich selbst gefangen, …zum riesigen Nachteil aller Bundesbürger. Nach nur 60 Jahren Behandlung mit Pharmakotherapien, statistisch bewiesen in klinischen Langzeitstudien, leiden die Hälfte der Bundesbürger unter Chronifizierung.

Die Gesundheitspolitik unternimmt alle Anstrengungen, den Berufsstand der Akutmedizin besonders zu schützen. Tausende von lobbyistischen Beratern, Sachverständigen und Gutachtern der Parlamentarier sind damit erfolgreich, dass die Gesundheitspolitik den Misstand konserviert, die Gesetze nicht dem Stand der Wissenschaft anpasst, und die wichtigste Säule eines Gesundheitssystems schafft: ein Präventionsgesetz.

Analgetika

Medikamente für die Behandlung von akuten oder chronischen Schmerzen mit der Wirkung temporäre Schmerzaufhebung, auch Analgesie, Schmerzstillung oder Schmerzlinderung. Ein Analgetikum nutzt biochemische Mechanismen zum Eingriff in Schmerzentstehung, Schmerzweiterleitung oder Schmerzverarbeitung. Die EbM ist davon überzeugt, dass Bewusstsein, sensorische Wahrnehmung und ZNS-Funktionen durch therapeutische Dosen nicht beeinflusst werden. Im Gegensatz dazu hat ENRAC®CMT die Wirkung der dauerhaften Schmerzbefreiung*, der Einsatz von Analgetika wird überflüssig.

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* mit der bei Therapien üblichen Rate, dass nicht jeder Patient auf eine Therapiemethode anspricht; bei Vorliegen einer Krankheit kann es krankheitsbedingte Einschränkungen geben; vor der ersten Schmerzbehandlung werden die diagnostizierten Schmerzbilder zwischen Arzt und Patient erörtert und der erzielbare Behandlungserfolg vereinbart.

Anamnese

Die Vorgeschichte eines Patienten in Bezug auf seine aktuellen Beschwerden. Für die Diagnostik ist immer eine ausführliche Befragung der persönlichen Krankheitsvorgeschichte erforderlich, bei Krankheits-Syndromen auch eine genaue körperliche Untersuchung. Anhand von Leitsymptomen und Ausschlusskriterien werden die potentiellen Diagnosen eingegrenzt. Das erkannte Syndrom zeigt dem Arzt das Krankheitsbild. Der Arzt ist verpflichtet, anhand des Krankheitsbildes eine normierte Pharmakotherapie aus der Leitlinie auszuwählen.

Besonders wenig Ärzte legen jedoch Wert auf Kleinigkeiten. Die Erstattungsfähigkeit der dafür erforderlichen Zeit ist nicht gegeben. So bleiben individuelle Beschwerden, weitere Symptome, Verhaltensmuster, Vergiftungen, soziale Umstände u.a. unberücksichtigt, die für ein individuelles Behandlungskonzept erforderlich wären.

Mediziner mit dem Bewusstsein für Ganzheitliche Medizin gehen wesentlich verantwortungsvoller vor.  Der empathischen Aufnahme der Lebensgeschichte, Krankengeschichte und Lebenssituation folgt die körperliche Untersuchung. Das Leistungspaket von Anamnese, körperliche Untersuchung und klinische Funktionsdiagnostik ist erfolgsentscheidend, weil 80 % aller Erkrankungen allein dadurch diagnostiziert werden.

Angstzustände

1959 internierten die Chinesen viele hundert Anhänger Des Dalai Lama in einem Zwangsarbeitslager. Fünf überlebten, unter ihnen der Leibarzt Dr. Choedrak. Er war der einzige, der kein posttraumatisches Belastungssysndrom PTBS hatte. Seine Meditation über inneren Frieden und Mitgefühl hielt seinen Lebenswillen aufrecht und verhinderte die Schädigung seiner Psyche.

Apotheke

Apotheken sind verpflichtet, Nacht- und Notdienste, Labore und Lager zu betreiben und Fachpersonal zu beschäftigen. 21.500 Apotheken in Deutschland setzen 38 Mrd. Euro/2007 um. Eine Apotheke erwirtschaftet durchschnittlich einen Rohertrag von 73.000 Euro/2007.

Der Bundesverband Deutscher Versandapotheken BVDVA schätzt den Anteil der seit 2004 zugelassenen Versandapotheken auf 4%. Die Versandapotheken setzen 6% der rezeptfreien und 2% der rezeptpflichtigen Medikamente mit überwiegend chronisch Kranken in strukturschwachen Gebieten um. Es ist kein Fall bekannt, in dem ein Kunde unbewusst bei einer illegalen Versandapotheke bestellt hat. Die Versandapotheken können zur Kostenersparnis im Gesundheitswesen nicht beitragen, weil der Gesetzgeber die Preisbindung rezeptpflichtiger Medikamente nicht aufgehoben habe, obwohl es 2004 anders geplant war.

Approbation

Ausübung des ärztlichen Berufes nach § 2 Abs. 5 Bundesärzteordnung. Die praktische und wissenschaftliche Tätigkeit beruht auf der Approbation als Arzt und gründet auf medizinisch wissenschaftlicher Erkenntnis. Sie wird selbstständig ausgeübt zur Verhütung, Feststellung, Heilung oder Linderung menschlicher Krankheiten, Körperschäden oder Leiden.

Die Approbation kann einem Arzt widerrufen werden, wenn er sich nicht an den ‚ärztlichen Gegebenheiten’ ausrichtet. Der Arzt Dr. medHamer hatte 1975 promoviert und 20 Jahre wissenschaftlich geforscht. Die Schlussfolgerung seiner Forschung war, dass Krebs heilbar ist. Das Land Hessen entzog ihm 1986 die Approbation. Die Begründung war, dass er „nicht …in der Lage sei, sein praktisches ärztliches Handeln an der Einsicht in die ärztlichen Gegebenheiten auszurichten. Der Kläger sei durch wahnähnliche Gewissheit, seine wissenschaftlichen Erkenntnisse seien unantastbar, geprägt.“ Die Klage wurde abgewiesen [VwG Frankfurt 12E591/03(2) v. 22.10.2003]. Eine Urteilsschelte stellt die Analogie unseres Zeitgeistes zum Zeitgeist von Kopernikus dar.

Armutsrisikogrenze

Definition der EU, s. Existenzangst

Arzneimittelreaktion

Das Risiko durch die Einnahme von Arzneimitteln. Mit der Einnahme von Schmerzmitteln ist eine beachtenswerte Lebensgefahr verbunden, s. Arzneimittelnebenwirkung.

Arzneimittelnebenwirkung FADR

Tödliche Nebenwirkung durch Arzneimittelreaktion, engl. Fatal Adverse Drug Reaction FADR. Todesfälle durch Arzneimittelreaktionen in Kliniken werden auf 5% geschätzt. Eine Studie ergab, dass Todesfälle durch Arzneimittelreaktionen in der Gesellschaft etwa 3% betragen, statt bisher geschätzte 1,5%. Die Einnahme von Schmerzmitteln, wie z. B. das seit 1899 verbreitete Aspirin, das eine häufige Kreuzreaktion zu anderen Schmerzmitteln wie Ibuprofen, Diclofenac oder Naproxen hat, ist ein potentielles Todesrisiko, das Ärzte und Schmerzpatienten unterschätzen.

Arzneimittelreaktion ist die siebthäufigste Todesursache in Schweden. Erstmals wurde die Todesursache unabhängig von der Todesbescheinigung anhand der Krankenakten durch Ärzte mehrerer Fachgebiete untersucht: Bei 3,1% der 1.574 Todesfälle bestand der Verdacht auf eine tödliche Arzneimittelnebenwirkung. Auslöser waren antithrombotische Wirkstoffe, nonsteroidalen Antiphlogistika, Antidepressiva und Herzkreislaufmedikamente. In 2/3 der Todesfälle wurde eine Blutung ausgelöst. Der Anteil der vermeidbaren Todesfälle dürfte bei 18-70% liegen. [Jönnson 2008]

Dr. Ritter, Clinical Pharmacology, ist sich sicher, dass das Problem länderübergreifend existiert. Als Ursache benennt er die schlechte Ausbildung der Ärzte, denkbar sind auch Einnahmefehler der Patienten. Den Trend in der Ausbildung der Ärzte bezeichnet er als perfide. Seine Empfehlung sind Vorsorgemessungen, um den Todesfällen vorzubeugen.

Die Todesursache einer Todesbescheinigung ist an das Gesundheitsamt abzugeben, wenn der Arzt Kenntnis davon erlangt, dass ein höherwertiges Rechtsgut zu schützen ist. Höherwertige Rechtsgüter sind im Grundgesetz genannt: Menschenwürde, Leben und Gesundheit. Kommt der Arzt dieser Pflicht zur Offenbarung nicht nach, droht ihm eine wesentlich höhere Strafe als z.B. bei einer Verletzungen des Berufsgeheimnisses.

Die o. g. Studie ist die Evidenz, dass eine Grosszahl aller Todesbescheinigungen fehlerhaft ist. Der ausstellende Arzt hätte, bei korrekter Untersuchung der Todesursache davon Kenntnis erlangt, dass ein höherwertiges Rechtsgut verletzt wurde. Es ist offensichtlich in unserem Gesundheitssystem so, dass sich bisher keine Institution dafür einsetzt, dass die Todesursache medizinisch korrekt und mit statistischer Signifikanz untersucht wird. Die Verantwortung für das Unter-den-Teppich-kehren der Todesursache bei Chronifizierten und Schmerzleidenden trägt alleine das BMG.

Die Wechselwirkung von 6.000 verschreibungspflichtigen Arzneimitteln hat die Stiftung Warentest untersucht, am 20.03.08 erschien das Handbuch Medikamente 2008, ISBN 978-3-937880-83-9, 1.360 Seiten. Es erklärt kurz das Krankheitsbild, gibt einen Überblick über die gängigen medikamentösen Therapien und bewertet die einzelnen Wirkstoffe auf Basis des international (nicht des seit Jahrzehnten veralteten deutschen) anerkannten Stand der Wissenschaft. Es stellt jeden Wirkstoff mit seinen Stärken und Schwächen vor, warnt vor Wechselwirkungen mit anderen Mitteln, führt unerwünschte Wirkungen gleich mit Handlungsanweisungen auf und macht deutlich, wann auf die Einnahme unbedingt verzichtet werden sollte.

Erkenntnis:

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Oder lesen Sie regelmässig den im Internet aktualisierten Beipackzettel.

Arzneimittel-Richtlinie AMR

Richtlinie des G-BA über die Verordnung von Arzneimitteln in der Vertragsärztlichen Versorgung teilnehmenden Vertragsärzte und ärztlichen Einrichtungen nach § 95 SGB V mit dem Ziel einer bedarfsgerechten und wirtschaftlichen Versorgung der Versicherten. Die Richtlinie ist für Vertragsärzte und Kassenärztliche Vereinigungen, für Krankenkassen und deren Verbände sowie Versicherte verbindlich.

Die Richtlinie konkretisiert den Inhalt und Umfang der im SGB V festgelegten Leistungspflicht der gesetzlichen Krankenkassen auf der Grundlage des Wirtschaftlichkeitsgebots im Sinne einer notwendigen, ausreichenden, zweckmäßigen und wirtschaftlichen Versorgung unter Berücksichtigung des allgemein aner-kannten Standes der medizinischen Erkenntnisse und des Prinzips einer huma-nen Krankenbehandlung. Die gesetzlichen Grundlagen ergeben sich aus §§ 2, 2a, 12, 27, 28, 31, 34, 35, 35b, 70, 73, 92, 93 und 129 Abs. 1a SGB V.

Die Arzneimittel-Richtlinie ist auf dem in D vom G-BA anerkannten Stand der medizinischen Erkentnisse vom 31. August 1993. Sie ist nach § 2 Abs. 1 Satz 3 SGB V ist in geeigneten Zeitabständen zu überprüfen, was mit Beschluss vom 13.03.08 eingeleitet wird.

Arzt-Arbeitsbedingungen

Die Unzufriedenheit über die Bedingungen, unter denen die Ärzte in D die gesundheitliche Versorgung der Bevölkerung sicherstellen sollen, nimmt zu. Freiwerdende Arztsitze können in einigen Regionen nicht mehr besetzt werden. Viele Mediziner gehen nach dem Studium nicht dem Arztberuf in der Bundesrepublik Deutschland nach, sondern nehmen eine Tätigkeit in anderen Berufszusammenhängen oder im Ausland auf. Anfang 2008 haben die Hausärzte in Bayern einen Prozess in Gang gesetzt, der mit der Rückgabe der vertragsärztlichen Zulassungen enden könnte, um auf diese Weise gegen die in ihren Augen unzumutbaren Arbeitsbedingungen zu protestieren.

Arzt-Patient-Verhältnis

Das Arzt-Patient-Verhältnis kommt seit 2009 unter dem Begriff ‘Adherence’ in Mode. Der Grund ist, dass Medikamente im Wert von 20 Mrd. EUR weggeworfen und erforderliche Lebensstilumstellungen abgebrochen werden, weil der Arzt über den Kopf des Patienten hinweg agiert.

Der Arzt hat mit 78% das grösste Ansehen in der Bevölkerung, vor Geistlichen mit 38%, Professoren mit 34%, Politikern mit 6% [Institut für Demoskopie 2008].

Definition Enquete-Kommission 2002, S. 201: Das Arzt-Patient-Verhältnis stellt das ärztliche Handeln unter verbindliche ethische Ziele und markiert darüber hinaus den Schutzraum, den medizinische Behandlung braucht, um erfolgreich zu sein. Mit dem Arzt-Patient-Verhältnis sind deshalb die ärztliche Schweigepflicht, aber auch die Therapiefreiheit eng verknüpft.

Chronisch schmerzkranke Patienten haben das Recht, vom Arzt eine nicht-chronifizierende Therapie zu fordern. Die vorrangige Arztpflicht ist die ‘patientenorientierte Entscheidung’. Die nachrangige Arztüflicht ist, im Rahmen seiner Verordnungstätigkeit das Wirtschaftlichkeitsgebot einzuhalten. SGB V definiert die Anforderung zu Punkt 10 der Arzneimittel-Richtlinien

Vor den Kosten rangiert der therapeutische Nutzen

Der griechische Philosoph Platon leistete 400 BC die Überzeugungsarbeit, dass für jede staatliche Anordnung die zu Grunde liegenden christlichen Werte mitgeliefert werden sollten.

platon-400-bc-2002.jpg

Bild: Platon 400 BC:
Jedes Gesetz sollte die zu Grunde liegenden Werte benennen

Insbesondere für Ärzte sei eine doppelte Methode von Überzeugung UND Verordnung nötig, weil sie unbestreitbare Vorzüge habe:

Unter den Ärzten gibt es Sklaven, welche Sklaven behandeln, indem sie diesen ‚nach Art eines Tyrannen’ verordnen, was ihnen gut tue.

‘Freie’ Ärzte hingegen, die ‘Freie’ therapieren, lehren ihre Patienten zunächst die Einsicht in ihre Krankheit und überzeugen sie, die für sie heilsame Verordnung zu akzeptieren.

Es sind die Denker, die Europa ein Gesicht geben, seit 2.500 Jahren. Platon hat sich allerdings mit dieser Überzeugungsarbeit nicht in der westlichen Kultur durchsetzen können. 1792 war Robespierre in Paris damit erfolgreich, dass sich bei der Gesetzgebung die reine Befehlsform ohne Wertebegründung je Gesetz durchsetzte.

In der Zeit des postrevolutionären Paris entwickelte sich die rational begründete Medizin. Seitdem gibt es wenig Ärzte, die die führende, überzeugende Arzttätigkeit ergänzend zur befehlenden, verordnenden Arzttätigkeit leben. In unserer Gesundheitspolitik hat die Körper-Seele-Balance des Patienten keinerlei Wert. Sicher, alle Ärzte mögen die kurative Arzttätigkeit. Aber die Werte von Ethik und Menschenwürde werden während dem Beratungsgespräch nur von wenig Ärzten gelebt. Faktum ist, die Ärzteschaft hat sich seit 1948 freiwillig der Medikalisierung der Medizin durch das Bundesministerium für Gesundheit unterworfen. Faktum ist, die Ärzteschaft hat ihre Patienten eigenhändig chronifiziert.

Inakzeptabel ist, dass die Ärzteschaft auch weiterhin als Exekutive der ‘rationalen Pharmako’-Gesundheitspolitik wirkt und die Menschenwürde missachtende Gesundheitspolitik stützt.

Die rasante Erhöhung von 50% physisch kranke Chroniker/2008 auf 50% psychisch kranke Chroniker/2020 wird die Arzttätigkeit weiterentwickeln. Zum einen wird die Ärzteschaft sich auf ethische Werte ausrichten müssen, auch ohne gesundheitspolitische Zielführung. Zum anderen bedürfen die Krankenkosten und Frühberentungskosten seit Jahren der Finanzierung durch Steueraufkommen. Der Kollaps wird sich aufgrund der Chronifizierung schneller einstellen, als es sich die Parlamentarier vorstellen können. Anhaltende Reparaturversuche des Gesundheitssystems, von Bundesministern schöngeredete „…Reformen“, kann sich unsere Gesellschaft schon sehr bald nicht mehr leisten.

Die 5-vor-12 Situation bei der nationalen Chronifizierung hat viele Analogien zur Klimaerwärmung. Insbesondere gibt es hier auch den gesellschaftskritischen Punkt, an dem es kein Zurück gibt. Allerdings entwickelt sich die Chronifizierung viel schneller, von einer physischen Erkrankung zu einer psychischen Erkrankung innerhalb von 6-10 Jahren.

 

Arztpflicht

Die Verpflichtung des Arztes für eine angemessene medizinische Versorgung des Patienten basierend auf der ‘patientenorientierten Entscheidung’. Die traditionellen Aufgaben des Arztes sind: Krankheiten vorbeugen §4, Krankheiten heilen §1, schnell, sanft, dauerhaft, nach einsehbaren Gründen §2, Kenntnis der Erkrankung, der Arzneikräfte, der Arzneimittel-Wahl einschliesslich ihrer Dosierung sowie Heilungshindernisse §3 [Schmidt 2003].

Diese Schmerzlexikon belegt erstmals, dass die Ärzte der EbM in D keine angemessene Versorgung des chronisch erkrankten Patienten leisten. Sie können nicht Vorbeugen und nicht Heilen. Die mangelhafte Ausbildung der Hochschulmedizin lehrt fast hundert Fachgebiete, aber nicht das Wissen für die fachgebietsübergreifenden Ursachen für chronische Erkrankungen. Von Remission bis Pflegefall gibt es keinen Lehrstoff auf dem internationalen Stand der Wissenschaft. Die Ärzte können Vorläufererkrankungen nicht erkennen und die Ursachen für beginnende Chronifizierung nicht messen. Somit nimmt das Desaster und Leiden für die Chronifizierten seinen Lauf. …und in 2020 wird jede 2. Erkrankung Ihrer Familie verursacht durch Depression.

Die durch die KBV getriebene Ökonomisierung der Medizin führte zu einer marktwirtschaftlichen Betrachtung der Medizin und des Arzt-Patient-Verhältnisses. Ärzte folgen irrtümlich oder bewusst unter Aufgabe ihres traditionellen Berufsverständnisses und der verfassungsrechtlichen Grundrechte diesem Trend.

Die Anforderungen sind im Sozialgesetzbuch SGB V §§ 2, 12 und 70 geregelt, die auf die Notwendigkeit, Qualität, Wirtschaftlichkeit und Humanität abheben. Die vorrangige Arztpflicht ist nicht Wirtschaftlichkeit. Die vorrangige Arztpflicht ist die ‘patientenorientierte Entscheidung’, was das Urteil 1 HK O 13279/07 des Landgericht München vom 08.02.08 unmissverständlich herausarbeitete. Die Handlungen des Arztes dürfen ausschliesslich von patientenorientierten Entscheidung geleitet sein. Bereits Handlungen, die den bösen Schein einer unsachlichen Einflussnahme nahelegten, seien mit den guten Sitten im Wettbewerb nicht vereinbar.

SGB V definiert die Anforderung zu Punkt 10 der Arzneimittel-Richtlinien

Vor den Kosten rangiert der therapeutische Nutzen

Daraus leitet sich die Pflicht für alle Akteure des Gesundheitssystems ab, dass

• der krankheitsbezogene Nutzen eines Arzneimittels ausschliesslich unter gesamtheitlicher Bewertung seiner Nebenwirkungen zu bewerten ist.

• der krankheitsbezogene Nutzen eines Arzneimittels ausschliesslich unter gesamtheitlicher Bewertung seiner Wechselwirkungen mit den krankheitstypischen Begleittherapien zu bewerten ist.

Der Arzt ist gehalten, eine Intervention an der krankheitsbezogenen Leitlinie auszurichten. Die Qualitätssicherung für eine Intervention obliegt dem G-BA und den Arzneimittelherstellern.

Das G-BA und sein IQWiG verletzen diese gesetzliche Anforderung durchgängig über alle Arbeiten, s. IQWiG.

Die Arzneimittelhersteller verletzen diese gesetzliche Anforderung, weil

· sie den krankheitsbezogenen Nutzen eines Arzneimittels ohne gesamtheitliche Bewertung der Nutzendefizite durch Nebenwirkungen und Wechselwirkungen als falsche Evidenz ausweisen
· mehr als 50% der Forschungsergebnisse falsch sind
· die Evidenzangaben in Pharma Werbebroschüren für Ärzte zu 98% falsch sind, s. Gesundheitspolitik.

Das BMG begründet evidenzbasierte Medizin mit Qualität „Mittels der evidenzbasierten Medizin lässt sich ein höherer Qualitätsanspruch sicherstellen. Denn die Wirksamkeit eines Arzneimittels oder einer Therapieform muss durch Belege, das heißt durch eine ausreichende Evidenz in Form von wissenschaftlichen Untersuchungen nachgewiesen sein.“

In der Praxis des Gesundheitssystems wird evidenzbasierte Medizin nicht gelebt, insbesondere nicht von den qualitätssichernden Hauptakteur G-BA mit IQWiG und den Arzneimittelherstellern.

Indiz: Der Grad der Chronifizierung der Bundesbürger beträgt >50%.

Die eigenmächtige KBV-Vorgabe hinsichtlich Qualität und Wirtschaftlichkeit ist die ‘rationale Pharmakotherapie’. Sogar diese Vorgabe wird nicht im Sinne des Gesetzes gelebt, die Arzneimittelhersteller machen was sie wollen. DI-EM.de hat die Qualität wissenschaftlicher Angaben in Pharma-Werbematerialen für Ärzte geprüft: 98% falsch, 2% richtig.

Auf der Qualität evidenzbasierter Medizin kann das Gesundheitssystem also nicht beruhen. Die KBV-Vorgabe bei chronisch schmerzleidenden Patienten für ‘rationale Pharmakotherapie’ dürfte auch nicht mit den ethischen Grundsätzen der Verfassung vereinbar sein.

Erkenntnis:

Die Ärzte leisten keine angemessene Versorgung des chronisch erkrankten Patienten. Sie können nicht Vorbeugen und nicht Heilen. 

Schmerzlexikon
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Über ENRAC
ENRAC®CMT International ist das grösste Kompetenznetzwerk für nicht-invasive Behandlung von Schmerzen und chronischen Erkrankungen. Ärzte aller Fachgebiete therapieren nach der ENRAC®CMT Collateral Meridian Therapy. Der Erfinder Dr. Shan-Chi Ko wurde in Taiwan geboren, studierte Medizin in Japan und TCM & Pharmakologie in Shanghai. In 2002 publizierte Dr. Ko basierend auf 7.500 klinischen Fallstudien seine Theorie über eine hochwirksame Schmerzbehandlung: Stimulation von zwei Acupunkten reduziert auffallend und fast augenblicklich die meisten regionalen Schmerzen.

Copyright ©2009 ENRAC®CMT Deutschland
Das ENRAC®CMT Schmerzlexikon, ein Nachschlagewerk und Glossar von A-Z, ist nicht zum gewerblichen Vertrieb bestimmt. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck, Wiedergabe, Übersetzung, Vervielfältigung und Verbreitung bedürfen der schriftlichen Genehmigung. Einzelne Aussagen sind nur im Kontext des gesamten Werkes zu interpretieren.
Glossary

Schmerzlexikon B

November 29, 2008 von ecmt
Research study sponsored by ENRAC

Behandlung

Massnahme zur Erhöhung der gesundheitlichen Lebensqualität des Patienten, auch Intervention. Bezüglich der Behandlung von chronischen und hartnäckigen Schmerzen kann der Arzt eine medikamentöse oder nichtmedikamentöse Schmerztherapie verordnen. Der Patient entscheidet sich für

· eine medikamentöse Schmerztherapie
  für temporäre Schmerzlinderung
  mit Nebenwirkung und
  mit Wechselwirkung mit anderen Therapien und
  mit Belastung für das Immunsystem und
  mit Erhöhung der Chronifizierung und
  ohne Stärkung der Selbstheilungskräfte des Körpers

oder

· eine nichtmedikamentöse Schmerztherapie
  für dauerhafte Schmerzbefreiung
  ohne Nebenwirkung und
  ohne Wechselwirkung mit anderen Therapien und
  ohne Belastung für das Immunsystem und
  mit Reduzierung der Chronifizierung und

  mit Stärkung der Selbstheilungskräfte des Körpers

Am Beispiel Tumorschmerzen wird die medikamentöse Schmerztherapie nach WHO Stufenplan mit der nichtmedikamentösen Schmerztherapie ENRAC®CMT verglichen:

Bild: Medikamentöse contra nicht-medikamentöse Schmerzbehandlung

Die EbM behandelt chronische Erkrankungen mit Pharmakotherapien, obwohl ihre Studien keine Störungsursache, kein generelles Wirkprinzip und keinen plausiblen Wirkungsmechanismus angeben.

Folge: 80% der chronischen Erkrankungen sind Vergiftungen.

Die EbM behandelt chronische Erkrankungen mit Pharmakotherapien, obwohl sie die Wiederherstellung der Gesundheit nicht leistet und nicht leisten kann.

Folge: 50% Bundesbürger haben eine chronische Erkrankung. Die EbM hat das Fundament gelegt für das rasante Wachstum der Gesundheitsmarktes und das rasante Wachstum der Verbreitung der pandemischen Krankheit Depression.

Behandlungserfolg

Die Erhöhung der gesundheitlichen Lebensqualität des Patienten. Die in Therapiestudien üblichen Erfolgskriterien sind Rückgang der diagnoserelevanten Symptomatik und Körperbeschwerden. So gut wie für keine Pharmakotherapie-Studie zu chronischen Erkrankungen wird die Validität geprüft.

Das Verhindern einer Chronifizierung ist in der EbM kein Therapieziel, weder bei einer Akutkrankheit noch bei einer chronischen Erkrankung. Dementsprechend hoch ist laut PAIN 2005 die Chronifizierung in Deutschland: 50% aller Erwachsenen.

Eine vertrauensvolle Kooperation von Arzt und Patient ist eine gute Grundlage für einen bestmöglichen Behandlungserfolg. Positive Einflüsse auf den Therapieerfolg zeigen Interventionen, die die Wahrnehmung von Gefühlen fördern. Wahrnehmung erfordert vom Patienten, zwischen Affekt und Körperbeschwerden zu differenzieren. Mit einem guten Therapieerfolg ist das Herstellen eines gemeinsamen Krankheitsverständnisses verbunden. Der Arzt sollte unter anderem psycho-somatische Krankheitsmodelle vermitteln wie Stressmodell, Teufelskreismodell oder anschauliche Vergleiche.

Der Patient hat Anspruch auf Beratung sowie eine qualifizierte Behandlung. Diagnose und therapeutische Massnahmen sind mit dem Patienten so abzustimmen, dass dieser den wahrscheinlichen Behandlungserfolg sowie deren Nebenwirkungen kennt. Für chronisch schmerzkranke Patienten ist zu empfiehlen, den ‘Deutscher Schmerz-Fragebogen’ vollständig auszufüllen und das erwartete Schmerzmass einschl. Nebenwirkungen zu dokumentieren. Ist der vom Arzt erwartete Behandlungserfolg nicht im Interesse des Patienten, dann sollte unbedingt und schnell ein weiterer Arzt aufgesucht werden.

Jede Behandlung erfordert die Mitwirkung des Patienten. Ein Behandlungserfolg kann jedoch trotz bester Therapie nicht garantiert werden.

Medizinische Ausbildung der Ärzteschaft und Qualitätssicherung stehen auf einem hohen Niveau. Trotzdem kann es zu Fehldiagnosen und Behandlungsfehlern kommen. Nicht immer dann, wenn der gewünschte Behandlungserfolg ausbleibt, liegt ein verschuldeter ärztlicher Behandlungsfehler vor. In Fällen einer fehlerhaften Behandlung oder unzureichenden Aufklärung stehen dem Patienten Schadensersatz und Schmerzensgeldansprüche zu.

Die Komplexität von chronischen Krankheiten beherrscht die EbM nicht:

•  50% Bundesbürger haben eine chronische Erkrankung
•  Akutmedizinische Therapien für chronischmed. Krankheiten
•  Synthetische Chemikale bewirkt chemische Sensibilisierung
•  Folge: 80% aller Chronifizierungen sind Vergiftungen
•  Patienten des Schulmediziners: 2/3 sterben den Frühtod

Die Komplexität von chronischen Krankheiten aus der Perspektive der Homöopathie wird im fünfbändigen Buch beleuchtet ‘Die chronischen Krankheiten, Ihre eigentümliche Natur und homöopathische Heilung’ [Hahnemann, ISBN 3776014369].

Die gezielte Kombination von konventionellen und komplementären Therapien ermöglicht verblüffende Therapieerfolge. Die Therapien für die wichtigsten chronischen Erkrankungen werden praxisorientiert dargestellt im Buch ‘Chronische Erkrankungen integrativ’ [Dobos et al, ISBN 3437572008].

Der Behandlungserfolg bei chronischen Schmerzen ist besonders kritisch. Es kommt oft zum Schmerz-Tourismus mit fatalen Folgen: Bei antherapierten Patienten überlagern sich Schmerzbilder, welche die Hochschulmedizin nicht lesen kann, weil sie die Schmerzursache nicht kennt. EbM kann nur das Symptom, das Schmerzsignal, behandeln und lindern.

Ärzte für die Schmerztherapie ENRAC®CMT können die Schmerzbilder lesen und deren Schmerzursachen behandeln. Die Behandlungserfolge in der Schmerzbefreiung sind so unglaublich, dass viele der 20.000 seit Jahren und Jahrzehnten leidenden Schmerzpatienten nach der ersten Behandlung von Glück gerührt weinen oder spontan ausrufen “…ein Wunder”:

·  70% aller Patienten mit chronischem Schmerz mit regionalem Schmerzbild erleben die Schmerzbefreiung in der ersten Sitzung.

·  Der Durchschnitt einschl. aller hartnäckigen, komplexen Fälle mit überlagerten Schmerzbildern beträgt derzeit fünf Sitzungen.

·  Das Schmerzgedächtnis ist nach der Behandlung dann dauerhaft gelöscht, wenn der Patient ohne diagnostizierbare Krankheit war.

·  Für Patienten mit einer Krankheit sind verbleibende Schmerzen ohne zusätzliche Schmerztherapie erträglich, deren Lebensqualität steigt dramatisch, deren Selbstheilungsprozess ist extrem angeregt.

Beschwerdebilder

Die Vorläuferformen von Krankheiten, die noch unklare Symptome zeigen. Sie dominieren die Arbeit der Ärzte in der Allgemeinmedizin. Die Behandlungsnotwendigkeit ist noch unklar. Der Nutzen einer Therapie ist schwierig einzuschätzen. Der Arzt wartet mit der Diagnostik, bis das Symptom mit dem Wissen der EbM deutbar ist. In der Hausarztpraxis ist eine effiziente Therapie schwierig, weil die Notwendigkeit einer Therapie im Einzelfall stark schwanken kann, trotz mehr oder weniger eindeutiger Befundlage. Erst wenn die Befundlage klarer wird, gewinnt die ‘Leitlinie‘ in der Therapie an Bedeutung. Bei der Schmerzbehandlung in Deutschland vergeht wertvolle Zeit, in der sich die Schmerzursache und die folgende Krankheit weiter körperlich manifestiert.

Bewegung

Bewegung trägt bei chronisch erkrankten Menschen zur Verbesserung des Krankheitsverlaufs bei. Bei vielen Krankheitsbildern ist eine individuell abgestimmte Fitnisstherapie oder Sporttherapie eine sinnvolle Ergänzung zur Krankheitstherapie. Die Mediziner empfehlen Bewegung für internistische Erkrankungen wie Hypertonie, Koronare Herzkrankheit, Asthma, Diabetes oder Adipositas sowie für onkologische, neurologisch-psychiatrische, Infektions- und Gelenk- Erkrankungen. Das Buch ‘Sporttherapie in der Medizin’ zeigt die Nachteile von Inaktivität auf und hilft Ärzten, ein individuelles Trainingsprogramm für Patienten zu erstellen [Halle et al, 2008, ISBN 9783794524556].

Bewusstseinsprozess

Es ist unser Bewusstseinsprozess, welcher den Selbstheilungsprozess steuert. Auf der Welt gibt es tausende Methoden zur Behandlung von Schmerzen und chronischen Erkrankungen. Alle naturkonformen Behandlungsmethoden aktivieren den Selbstheilungsprozess mehr oder weniger. Im Kern aber ist es der Bewusstseinsprozess, der die nachhaltige Wiederherstellung der Gesundheit leistet.

„Es wird die Zeit kommen, wo es als Schande gilt, krank zu sein, wo man Krankheiten als Wirkung verkehrter Gedanken erkennen wird.“ [Wilhelm von Humboldt, 1798]

Erkenntnis:

Nur die synthetischen Pharmakotherapien schalten den Selbstheilungsprozess ab.

„Der Geist bestimmt die Materie“ [Planck 1918, Physik-Nobelpreisträger]. Gedanken sind Input und Outcome unseres Bewusstseins. Was bei dem Prozess im Bewusstsein, dem Bewusstseinsprozess, geschieht, das bestimmt jeder für sich selbst. Vielen positiv und konstruktiv denkenden Menschen ist diese Bedeutung bewusst. Die Erfolgsfaktoren für ein positives Outcome sind Selbstbild, Fremdbild und Selbstkompetenz.

Bilanz der Gesundheitspolitik

Eine qualitative und quantitative Bewertung der Politik des BMG, deren Fakten überprüfbar sind. Die Gesundheitspolitik aus der Perspektive Politikwissenschaft betrachtet das Buch ‘Bilanz der Gesundheitspolitik’ ISBN 978-3-531-15184-7, 2006]. Die Gesundheitspolitik aus der Pespektive eines Arztes betrachtet das Buch ‘Das Geschäft mit der Krankheit. Eine Bilanz unseres Gesundheitssystems seit 1970′ [Joseph Scholmer, 1984].

Dieses Schmerzlexikon versucht, die Gesundheitspolitik aus der Perspektive eines internationalen Ärzteteams zu sehen, das sehr erfolgreich chronisch Erkrankte mit einer in 1995 entdeckten nicht-medikamentösen Schmerztherapie effizient behandelt. Bilanz, Paradoxen, Erkenntnisse, Bewertungen und Lösungsvorschläge kommen von 4.000+ Ärzten, die bis Ende 2008 nicht mit dem deutschen Gesundheitssystem in Berührung gekommen sind. Auch die o.g. Bücher wurden bisher nicht gelesen und sind somit nicht eingeflossen.

Die hier eingenommene Position und Einstellung der Ärzte des Kompetenznetzes ENRAC CMT International resultiert eher aus einem östlichen Verständnis für das ganzheitliche Berufsbild des EbM-Arztes und für die ethische Verantwortung des Arztes. Das Kurieren im Einklang mit der Natur ist extrem ausgeprägt. Jeder EbM-Arzt in Japan und Taiwan kennt die Regulationstherapie zur Herstellung des Fliessgleichgewichts von Vital Flow. Die typische Einstellung der Ärzte des Kompetenznetzes zur Natur kann als gegensätzlich zur typischen Einstellung der Ärzte in D gesehen werden. Diese Einstellung und Kompetenz kommt jedem schmerz- und chronisch Erkrankten zugute, der Hilfe zur Wiederherstellung der Gesundheit sucht.

Im Laufe der letzten 60 Jahre hat das BMG das Netzwerk des Gesundheitssystems zu einem komplexen, nicht anpassungsfähigen Molloch entwickelt. Das Ziel seit 1948 war und ist Kontrolle, koste es was es wolle. Ein evolutionäres kypernetisches System aber ist nicht kontrollierbar. Die Metaebene, das BMG, kann lediglich versuchen, die Risiken durch Risikomanagement zu minimieren. Die Verschwendung von Steuergeldern für alle Akteure des Gesundheitssystems, ausser den Beschäftigten des Gesundheitswesens, ist grandios im internationalen Vergleich. Das Ziel dieses Nachschlagewerks kann also nicht sein, Sachverhalte aus Studien detailiert darzustellen. Es geht vielmehr darum, erstmals den Überblick zu erarbeiten und auf die vielen Misstände im Gesundheitssystem hinzuweisen. Das primäre Ziel ist aber, einen wertvollen Beitrag für die schmerz- und chronisch Erkrankten zu leisten.

Für schmerzleidende und chronische Patienten in D ist die Faktenlage desaströs, wie Eingangs unter Algesie begründet:

 1948-2008 – 60 Jahre Gesundheitssystem
Medizinische Bilanz für den gesundheitspolitischen Weg ‘rationale Pharmakotherapie’:

Das Gesundheitssystem steckt in einer Gesundheitskrise,  es  ist <10% auf die wirksame Behandlung von chronischen Erkrankungen ausgerichtet.

…und 2020 wird jede 2. Erkrankung in Ihrer Familie durch Depression verursacht werden. 

Biopathie

Vorläuferform von allen chronischen Erkrankungen. Die Krankheitsdisposition besteht selbst bei ansatzweiser Disharmonie der energetischen Verteilung im Organismus. Dr. med Wilhelm Reich entdeckte etwa 1948 diesen Zustand als Beeinträchtigung der Pulsation des vegetativen Nervensystems. Als Erklärungs- und Behandlungsmodell entwickelte er das Biopathie-Modell für vegetative Beeinträchtigungen und funktionelle Störungen.

Der Zustand Biopathie ist eine rein funktionelle Störung, die aber den gesamten Organismus umfasst. Biopathie ist Ursache und Nährboden für alle chronischen Erkrankungen, also alle physischen und psychischen Erkrankungen mit Ausnahme von Infektions- und Erbkrankheiten und Akutkrankheiten. Die Erforschung lebensenergetischer Prozesse führt die Wilhelm-Reich-Gesellschaft e.V. WRG weiter.

Voraussetzung für Gesundung auf allen Ebenen von Körper, Geist und Seele ist, dass unser Organismus frei ist von muskulärer Anspannung, geistiger Verhärtung und der Last unterdrückter Gefühle. Nur wenn diese Panzerungen bzw. Blockaden durch Aktivierung des Selbstheilungsprozesses und des Bewusstseinsprozesses aufgelöst werden, kann sich nachhaltige Wiederherstellung der Gesundheit einstellen.

Das Auflösen einer körperlichen Blockade des Vital Flow erfolgt körper-therapeutisch durch die ENRAC®CMT Schmerztherapie in Minutenschnelle. Dies löst regelmässig auch bestimmte mentale Blockaden wie z.B. das Schmerz-Gedächtnis oder das Kranksein-Gedächtnis.

Erkenntnis:

Biopathie ist Ursache und Nährboden für alle chronischen Erkrankungen. Nur wenn die Biopathien auf allen Ebenen des Organismus aufgelöst sind, kann sich nachhaltige Wiederherstellung der Gesundheit einstellen.

Bundesministerium für Gesundheit BMG

Das BMG hat drei machtvolle Instrumente, mit denen die Politiker das gesamte Gesundheitssystem kontrollieren und zwar  jede Therapie und jede Massnahme: SGB, G-BA und Positivliste. Das 4. Instrument steht kurz vor der Einführung: Risikogruppe bzw. Morbiditätsgruppe. Dieses Nachschlagewerk analysiert die Position des BMG im Gesundheitssystem aus der Perspektive der chronisch Erkrankten. Als Meta-Institution hält es die Kontrolle über jede Massnahme der Akteure, bis hinunter zur Minimierung der Therapiefreiheit und allen bürokratischen Rückmeldungen.

Die Ärzte haben keine Therapiefreiheit. Die Patienten haben keine Therapiefreiheit. Alle seit 4.000 Jahren bei chronischen Erkrankungen international wirksamen Therapien der Naturmedizin hat das BMG der Erstattungsfähigkeit vorenthalten. Das Gesundheitssystem kann sich nicht von innen heraus an den internationalen Stand der Wissenschaft anpassen. Das SGB definiert nämlich als Stand der Wissenschaft die Naturwissenschaft und dass eine Aktualisierungspflicht nicht besteht. Nicht genug damit, mit seiner Politik der ‘rationale Pharmakotherapie’ hat das BMG die Hälfte der Bundesbürger in die Chronifizierung geführt.

Mit seinem ungeheuren Wasserkopf der Bürokratie kontrolliert es den staatlichen Dirigismus auf dem Weg ‘rationale Pharmakotherapie’. Ganz klar, dass das BMG  die GKV in 2004 nahe an die Insolvenzgefahr treibt. Aufgrund der Pharmahörigkeit der beratenden Wissenschaftler, Funktionäre und Lobbyisten hat das BMG die Bundesbürger durch die synthetischen Pharmaka in die chronischen Erkrankungen mit epidemischen Ausmassen geführt. Von hier führt nun der weitere Weg der ‘rationalen Pharmakotherapien“ ohne Umweg in die pandemische Erkrankung Depression.

Die Ärzte sind die bürokratisierten Handlanger des BMG, die normierte, vergiftende Staatsmedizin verordnen müssen. Die Pflichtversicherten sind die geplünderten Goldesel. Die chronisch Erkrankten sind die Stigmatisierten, die dahin siechen, ausgegliedert werden oder den Frühtod sterben. 2 von 3 Patienten des Schulmediziners sterben bereits den Frühtod, s. Todesursache. Die Parlamentarier haben, der mehr als fragwürdigen Evidenz der EbM folgend, das perfide Verhalten bei Chronifizierung im SGB legalisiert, ein Desaster einmalig in der ganzen Welt.

Ob Parlamentarier sich mal gefragt haben, warum die chronischen Krankheiten seit dem Gesundheitsstrukturgesetz 1993 so rasant ansteigen? Jedermann kann in den Beipackzetteln lesen, welche Giftstoffe in Dauertherapien verordnet werden. Ganz klar, dass auch der Anteil der Giftstoffe, die vom Organismus ausgeschieden werden, uns irgendwann über die Nahrungsmittelkette erneut belasten wird. Für die Statistiker der GKV ist es eine leichte Aufgabe, die Masse der 100.000+ Giftstoffe zu berechnen, die in die Bundesbürger gepumpt wurden. Schon liegt das von den Parlamentariern verursachte Szenario glasklar auf den Tischen des Bundestages. Sodann ist es geradezu unvorstellbar, dass es einen einzigen Parlamentarier geben kann, der nicht die Kostenfolgen der nationalen Vergiftung einschätzen kann.

Die Hälfte der Bundesbürger, die sozial schwächsten Erwerbstätigen, zahlen seit zwei Jahrzehnten gesundheitlich und wirtschaftlich dafür, dass 10% der Bundesbürger, die sozial stärksten Nicht-Erwerbstätigen, 90% des Volksvermögens ansammeln und zehn Jahre länger leben. Die Politik der Umverteilung nach oben bewirkt: 50% werden immer ärmer und kränker, 10% werden immer reicher und älter.

Erkenntnis:

Der Gesetzgeber betreibt die kontinuierliche Zerstörung der sozialen Gerechtigkeit und der nationalen Gesundheit, durch das SGB legitimiert.

Das realpolitische Handeln des BMG folgt der einnahmeorientierten Ausgabenpolitik: Stärke die Gesundheitsindustrie so stark, wie es die Versichertenbeiträge erlauben.

Der Deutsche Ethikrat ist gefordert, die 10-Jahres-Ziele der Umverteilung und Nachhaltigkeit zu definieren und eine Politik der Umverteilung von oben nach unten auf den Stand vor der Wiedervereinigung 1989 zu fordern.

Schmerzlexikon
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Schmerzlexikon C

Oktober 26, 2008 von ecmt
Research study sponsored by ENRAC

ChronicMedizin

Alle Therapien im Sinne der Ganzheitlichen Medizin zur nachhaltigen Wiederherstellung der Gesundheit des Schmerz- und chronisch Erkrankten und zur nachfolgenden Gesunderhaltung des symptomfreien Menschen. Die Leistungserbringer der Chronicmedizin werden für die Wiederherstellung der Gesundheit und die Gesunderhaltung entlohnt, und nicht für die Krankseinbehandlung. Das Primärmerkmal von Chronicmedizin ist

Vital Flow Balance

Das Konzept der Chronicmedizin steht im Gegensatz zum Konzept der Akutmedizin. Das Konzept der Akutmedizin ist nicht mit dem Konzept der Ganzheitlichen Medizin verträglich. Warum?

1. Der eine riesige Methodenfehler der EbM ist, dass Schulmediziner akutmedizinische Therapien für chronicmedizinische Erkrankungen verordnen: Pharmako-Therapien.

2. Der andere grosse Methodenfehler ist die ‘Bekämpfung’ des Symptoms mit synthetischen Chemikalien. Das führt zwangsläufig zur chemischen Sensibilisierung, weil Stoffwechselsystem, Immunsystem, Hormonsystem und Energiesystem extrem durch Chemo- und Pharmako-Therapien gestört werden.

Erkenntnis:

Akutmedizin behindert den Selbstheilungsprozess durch synthetische Chemikalien.

Chronicmedizin beseitigt die Ursache und aktiviert den Selbstheilungsprozess von Anfang an im Sinne der Ganzheitlichen Medizin.

Chronifizierung

Definition ENRAC®CMT 2008:Ein Krankheitsprozess mit fortschreitendem Verlauf und komplexen Wechselwirkungen aufgrund chemischer Sensibilisierung. Er zwingt den Menschen zur ungewollten Passivität. Eine chronische Erkrankung trifft den Menschen im Kern, sie beginnt, wenn sein Wille zeitweise keine Kontrolle mehr über Körper oder Seele oder beides hat. Körper und Seele verselbständigen sich dann. Auf seelische Pein reagiert sein Körper, auf Schmerzen reagiert seine Seele, der Teufelskreis der Chronifizierung hat begonnen. Abhängig von den Einschränkungen und dem Willen kann die Lebenswelt des Menschen völlig zusammenbrechen. Der Mensch leidet in seiner Ganzheit. Der Grad der Chronifizierung ist wissenschaftlich messbar. Die Chance auf bestmögliche Wiederherstellung der Gesundheit ist eine Kernsanierung, fachgebietsübergreifend und unabhängig vom Zustand und vom Willen des Menschen.“

Definition Hasenbring 1992: Die Entwicklung akuter Schmerzen zu chronisch-rezidivierenden oder persistierenden Schmerzen. Chronifizierung bezeichnet dabei einen Prozess, an dem komplexe Wechselwirkungen zwischen biologischen und sozialen Faktoren beteiligt sind.

Bereits 1986 entwickelte Gerbershagen das Mainzer Studienkonzept der Chronizität, das den zwei wichtigsten Eigenschaften von Schmerzen gerecht wird: Prozesscharakter und fortschreitender Verlauf. Die Aspekte von Schmerzen werden nach sechs Dimensionen gruppiert. Jeder Achsensummenwert wird bestimmt und als Achsenstadium im Modell platziert. Durch Addition der Achsenstadien ergibt sich das Gesamtstadium.

Ein akuter Krankheitsprozess verlängert sich über das zu erwartende Mass hinaus. Im Zusammenhang mit vorausgehenden Akutschmerzen kommt der Chronifizierung der Schmerzen eine große Bedeutung zu, weil auf die Früh-Rehabilitation die erforderliche Aufmerksamkeit nicht gelegt wird. Die WHO prognostiziert die Auswirkung der Chronifizierung: Bis 2020 werden Depressionen die zweithäufigste Ursache von Erkrankungen sein.

Die EbM leistet eine Gesundheitsversorgung basierend auf der Theorie, dass der chronisch erkrankte Patient die Chronifizierung für den Rest seines Lebens erleiden muss. Die EbM hat nicht das Wissen für die Chronifizierungs-Ursache. Die EbM hat nicht die Kompetenz für Vorsorge und Heilung.

In 2008 gibt es nur eine Chance zur Wiederherstellung der Gesundheit bei chronischer Erkrankung, den der nicht-invasiven Kernsanierung.

Akute, chronische und hartnäckige Schmerzen lösen psychologische Begleiterscheinungen ähnlich äusserer Dauerstressoren aus:

• Herzfrequenz und Blutdruck erhöht
• Atmung vertieft
• Pupillen erweitert
• Muskulaturtonus gesteigert
• Hautwiderstand reduziert

Den Teufelskreis kann man sich vereinfacht wie folgt vorstellen:

Der körperlichen Manifestation…

0. Meridianblockade durch Dauerstressoren ***
1. Akutschmerz: 1 Symptom
2. Chronischer Schmerz: 1 Symptom <1 Monat länger als typisch
3. Hartnäckiger Schmerz: >1 Symptom

…folgt die psychische Manifestation

0. Meridianblockade durch Dauerstressoren ***
4. Psychosis: >1 Symptom
5. Mania: >3 Symptome
6. Depression: >4 Symptome

…folgt die nächste körperliche Manifestation

0. Meridianblockade durch Dauerstressoren ***
7. Chronischer Schmerz, usw.
______________
*** durch EbM nicht diagnostizierbar,
  weil Vital Flow ausserhalb der EbM Systemgrenze liegt;
  Entwicklungsphasen s. auch Schmerz-Klassifikation.

Immerhin hat die EbM bereits die Hypothese erarbeitet, dass für den Prozess der Chronifizierung mit hoher Wahrscheinlichkeit die Wechselwirkung zwischen soziodemographischen, psychologischen und somatischen Faktoren verantwortlich ist [Cherkin 1996].

Für den Zusammenhang zwischen chronischem Schmerz und Depression wurden in den letzten drei Jahrzehnten mehrere Dutzend Studien erarbeitet. Alle sind Versuche, Modelle für eine Wechselwirkung zu entwickeln [Blumer & Heilbronn 1982] bis [Hellström, Jansson & Carlsson 1999]. Alle Studien können nur mehr oder weniger philosophieren, weil die EbM kein Erklärungsmodell bereitstellt. Mit dem in der Komplementären Medizin anerkannten Erklärungsmodell des blockierten Vital Flow will sich die EbM nicht befassen.

Für chronische und für hartnäckige Schmerzen wurde 1996 definiert:

Die Spezielle Schmerztherapie umfasst die gebietsbezogene Diagnostik und Therapie chronisch schmerzkranker Patienten, bei denen der Schmerz seine Leit- und Warnfunktion verloren und einen selbstständigen Krankheitswert erlangt hat. [Deutscher Ärztetag 1996]

Ohne Vorliegen einer Evidenz für den selbständigen Krankheitswert und die volkswirtschaftlichen Negativauswirkungen durch Chronifizierung schlägt die EbM den Kassen eine ‘Wartezeit’ für die Spezielle Schmerztherapie von 6 Monaten vor. In der Folge beschliesst der G-BA, dass Schmerztherapien für chronische Schmerzen erst ab 6 Monaten von der GKV geleistet werden.

Für chronische und für hartnäckige Schmerzen definiert ENRAC®CMT:

Die ENRAC®CMT Spezielle Schmerztherapie umfasst die gebietsübergreifende Diagnostik und Therapie chronisch schmerzleidender Patienten. Für jedes Schmerzbild ist die Schmerzursache klinisch diagnostizierbar und messbar. Aufgrund zuverlässiger Diagnose und qualitätsgesicherter Therapie der Schmerzursache erlebt jeder Patient* die Schmerzbefreiung und Nebenwirkungsbefreiung, im Durchschnitt über alle Fälle einschl. der komplexen Fälle in 5 Sitzungen. [ENRAC®CMT 2008]

Die Notwendigkeit im Einklang mit Naturgesetzen zu leben ist der EbM durch Studien aus 1962 bekannt. „In der Natur existiert nichts für sich allein“ ist die berühmte Feststellung der Biologin Rachel Louise Carson. Sie studierte in einem biologischen Labor in USA und beleuchtete die Wirkung von Chemikalien auf den Menschen und andere Ökosysteme [Carson, The Silent Spring, 1962].

Bedingt durch die Ökonomisierung und Medikalisierung entstehen seit 1948 unbekannte Vergiftungskrankheiten. In der nicht-industrialisierten Welt konnten diese früher logischerweise nicht entstehen. In Amerika veränderten die Studien von Carson das gesellschaftliche Denken nachhaltig. Nicht so in D. Der deutsche Stand der Wissenschaft zur Behandlung der chronischen Erkrankungen ist auf dem Stand 1960-1970 stehen geblieben.

Massenphänomen 2006 durch ‘rationale Pharmakotherapie’: 1,9 Millionen Deutsche sind medikamentensüchtig [DHS 2006]. Die Bundesregierung unterschätzt das Problem. Medikamentensucht muss ernster genommen werden [Drogenexperte Terpe 2007].

Chronische Schmerzpatienten besitzen im Vergleich zu anderen Patientenpopulationen die geringste Lebensqualität [Becker, Bondegaard, Thomsen, Olsen, Sjogren, Bech & Eriksen 1997]. Die psychische Belastung eines chronisch leidenden Patienten ist ähnlich hoch oder sogar höher als die eines durch Kriegsereignisse, Vergewaltigung oder andere Katastrophen traumatisierten Menschen [Shapiro 1998].

Bereits 1999 lag der EbM die Studie vor, dass die willkürlich definierte Mindestdauer von 3-6 Monaten wenig Bedeutung hat und dass die somatischen Auslöserfaktoren nicht zwingend sind. Die EbM unterliege gar einem Irrglauben, dass somatische Faktoren keine Rolle spielen, wenn psychosoziale Faktoren erkennbar sind [Kröner-Herwig 1999]. Glaube heißt Nicht-wissen-wollen, was wahr ist [Nietzsche 1900].

Erkenntnis:

Die EbM definiert für die von ihr verursachte Volkskrankheit Nr. 1 einen fiktiven Sachverhalt ohne wissenschaftliche Evidenz geführt zu haben. Die EbM stellt damit ihre Evidenz-Basierung und ihr Erklärungsmodell in Frage.

Chronifizierungs-Prozess

Der Vorgang des chronisch Werdens, der Entwicklung der Chronifizierung. Der Prozess beeinflusst die emotionale, kognitive und körperliche Funktionalität kontinuierlich negativ. Die EbM kennt die Chronifizierungs-Ursache nicht, sie kennt keinen Lösungsweg zur Wiederherstellung der Gesundheit. Der Prozess der Chronifizierung verläuft vereinfacht dargestellt in Phasen:

1. Dauerstressfaktoren belasten den Organismus

• Existenzangst u.a. -> Schlafstörung -> Meridianblockade…
• Viele andere Dauerstressfaktoren, s. Chronifizierungs-Ursache
• Meridianblockade beeinträchtigt Kontrolle über Organismus

Folge: Meridianblockade gibt erstes Warnsignal: Schmerz

2. Vorläufer-Krankheit wird durch EbM nicht gemessen

• Schmerztabletten -> Vergiftung…
• Geldmangel -> Ernährungsmangel -> Stoffwechselstörung…
• Sozialrückzug -> Bewegungsmangel -> Durchblutungsstörung…
• Alterung -> amyloide Ablagerung -> Zellverbundstörung…

Folge: Meridianblockade verstärkt Warnsignal: Schmerz

3. Immunsystem wird geschwächt

• Vergiftung -> Abwehrschwäche…
• Stoffwechselstörung -> Abwehrschwäche…
• Durchblutungsstörung -> Abwehrschwäche…
• Zellverbundstörung -> Abwehrschwäche…

Folge: Meridianblockaden geben starkes Warnsignal: Schmerz

4. Jetzt kann der Arzt die Akutkrankheit diagnostizieren

• Pharmakotherapie für Akutkrankheit irritiert Immunsystem
• Pharmakotherapie für Schmerzen irritiert Immunsystem
• Falls Immunsystem die Störungen nicht handhaben kann:

Folge: Meridianblockaden geben verstärktes Warnsignal: Schmerz

5. Chronische Erkrankung ist der Beginn der Chronifizierung

• Physische Manifestierung: Funktionsstörung
   z.B. Allergie, Asthma, Fettleibigkeit
• Psychische Manifestierung: 
Funktionsstörung
   z.B. Mania, Depression

Folge: Meridianblockade gibt unerträgliches Warnsignal: Schmerz

6. Arzt „Sie sind chronisch krank, für den Rest ihres Lebens“

• Physische Manifestierung:
   Funktionsstörung, Endstadium Körperbehinderung
• Psychische Manifestierung:
  
Funktionsstörung, Endstadium Depression
• Der menschliche Wille hat zeitweise keine Kontrolle
   über Körper oder Seele oder beides

Folge: Meridianblockade gibt unerträgliches Warnsignal: Schmerz

Erkenntnis:

Der Schmerz ist unser wertvollster Helfer. Deshalb ist der Schmerz nicht zu bekämpfen, sondern in seinem Frünstadium bewusst wahrzunehmen. Die Behandlung einer Störung im Einklang mit Naturgesetz und Grundgesetz ist der ethisch verantwortliche Lösungsweg. Eine nicht-medikamentöse Schmerztherapie ist der richtige Schritt zur Wiederherstellung der Gesundheit. Die ENRAC®CMT Schmerzbehandlung ist extrem erfolgreich bei jeder Art Schmerzen und in jedem Entwicklungsstadium.

Chronifizierung – Auslöser vs. Ursache

Dauerstressfaktoren wirken als Störung auf den Organismus ein, sie sind die Auslöser für Schmerz- und chronische Erkrankungen. Diese Auslöser entwickeln Blockaden in den Energiebahnen, den Meridianen, s. Schmerz-Klassifikation. Die Blockaden stauen den Vital Flow, der Rückstau verursacht die Vorläufer-Erkrankung, die abhängig vom Dauerstressor zur chronischen Erkrankung führt.

Die Vorläufer-Erkrankung manifestiert sich in einer Schwachstelle im Organismus: Organ oder Gewebe oder Energiezentrum oder Bewusstsein… Die EbM kennt die Myasmen, die genetischen Schwachstellen, misst ihnen aber in der ärztlichen Behandlung keine Bedeutung zu. Die Myasmen selbst sind also weder Auslöser noch Ursache für eine chronische Erkrankung, sie sind bereits die Vorläufer-Erkrankung. Die Ursache ist der Stau des Vital Flow auf einer Energiebahn. Diesen Stau löst ENRAC CMT extrem erfolgreich auf, und zwar in jedem Stadium der Erkrankung und unabhängig vom Lebenswillen des Erkrankten. Der Selbstheilungsprozess ist eingeleitet. Der Patient erhält damit die bestmögliche Chance auf Wiederherstellung der Gesundheit …wenn nicht eine Dauer-Niedrigdosis-Vergiftung durch eine Pharmakotherapie den Selbstheilungsprozess unterläuft.

Folgende Störungen erhöhen das Risiko für Chronifizierung in erheblichem Mass:…

Eine einzige Störung über mehrere Monate kann eine Chronifizierung einleiten, sie wird als Dauerstressor oder Dauerstressfaktor bezeichnet. Der Betroffene kann den Dauerstress beschreiben. Es muss nicht einmal ein Symptom lokalisierbar sein. Stoffwechselsystem, Immunsystem und Energiesystem können die biochemischen Prozesse aufgrund der Störung nicht mehr in Balance halten. Es kommt zur Manifestierung als Meridianblockade.

Chronifizierungs-Ursache

Mit klinischer Evidenz messen die Ärzte von ENRAC CMT die Meridianblockade, die zur Chronifizierung führt. Die Entwicklung der messwerte ist unter Schmerz-Klassifikation bildlich dargestellt.

Der Mensch ist ein Endlager für Schadstoffe aller Art. Die Schadstoffe reichern sich kontinuierlich in seinem Körpern an und entwickeln sich zu Speicherkrankheiten. Die Beschwerden fangen als Regulationsschwäche von bio-chemischen Prozessen an. Wird darauf keine Aufmerksamkeit gelegt, wachsen die Beschwerden zur Regulationsstarre. Nun zeigen sich die Beschwerden als Organmanifestation und Symptomatik, meistens mit Beteiligung von neuralen Strukturen und Psyche. Die EbM kann die Ursachen dieser Erkrankungen nicht erkennen. Anhand des Leitsyndroms wird das Krankheitsbild festgelegt. Aus dieser Diagnose ergeben sich häufig fatale therapeutische Konsequenzen für den Patienten. Anstatt die toxischen Chemikalien aus dem Menschen und ggfs. seinem Umfeld zu beseitigen, werden den Patienten weitere Pharmaka verordnet. Häufig werden sie in psychiatrische Abteilungen eingeliefert. Die eingeschworene Gruppierung EbM und Politik sorgt für die Ausgliederung aus der Gesellschaft, ganz legal und festgezurrt im SGB.

Für die Ärzte mit EbM-Studium ist die Chronifizierung der Endpunkt der diagnostischen und therapeutischen Behandlungsversuche. Mit der Diagnose ‘chronisch’ gesteht der Arzt, dass er eine Heilung nicht mehr erreichen kann. Für den chronisch schmerzleidenden Patienten ist die Chronifizierung gleichbedeutend mit dem Verlust der Aussicht auf Heilung. Der Arzt wird dem Patienten ankündigen, dass er für den Rest seines Lebens eine Pharmakotherapie anwenden muss. Ab Diagnose kann der Arzt nur noch die Linderung der Schmerzen und Beschwerden erreichen.

Für die ENRAC CMT -zertifizierten Ärzte mit EbM-Studium ist die Chronifizierung der Anfangspunkt der diagnostischen und therapeutischen Behandlung. Für den chronisch schmerzleidenden Patienten ist die Chronifizierung dann eine vorübergehende Schwächung, wenn eine Organschädigung noch nicht eingetreten ist. Ab Diagnose kann der Arzt die qualitätsgesicherte Schmerztherapie anwenden, um Schmerzbefreiung und Nebenwirkungsbefreiung zu erreichen.

Chronifizierungs-Behandlung

Bei allen o.g. chronischen Erkrankungen handelt es sich um 80% Vergiftungen [WHO 2006]. Die Behandlung mit einer Pharmakotherapie führt nicht zur Wiederherstellung von Gesundheit, sondern sie führt zum Ausbau der Chronifizierung.

Akuterkrankung oder Akutschmerz… 
Früh-Rehabilitation während Akutstörung (Vorsorge)
Falls erfolglos oder bei chronischem Schmerz folgt:
 

  1. Schmerzbefreiung
  2. Nebenwirkungsbefreiung
  3. Toxinen-/Feinstoff-Analyse
  4. Wechselwirkungsbefreiung
  5. Toxinenentgiftung
  6. Stoffwechselregulation
  7. Immunsystemstabilisierung
  8. Hormonsystemstabilisierung
  9. Energiesystemstabilisierung
  10. Aktivierung Psyche
  11. Aktivierung Körper
  12. Messung BPS-Lebensganzheit

Falls physische oder psychische Schäden vorliegen:
Rehabilitation (Wiedereingliederung)

Die Schritte der Kernsanierung sind absolute Voraussetzung, wenn ein schmerzleidender oder chronisch erkrankter Patient auf die Wiederherstellung der Gesundheit wert legt. Es gibt weltweit keine Alternative zu diesem Weg. Wohl gibt es Behandlungsmethoden, die mehrere Schritte mit einer Therapie abdecken.

Selbst die Schrittfolge ist ziemlich wichtig. Eine Toxinenentgiftung nützt nichts, wenn täglich Schmerzmittel  und weitere Arzneimittel den Organismus gepumpt werden und eine Wechselwirkung mehrerer Pharmakotherapien besteht. Genauso wenig sinnvoll ist es, eine Balance bei Immunsystem, Hormonsystem, Energiesystem, Psyche und Körper herzustellen, wenn das Stoffwechselsystem vielen Mängeln durch unausgeglichene Nahrung ausgesetzt ist.

Erkenntnis:

Bei chronischen Erkrankungen haben die Ärzte in D das für die Wiederherstellung der Gesundheit erforderliche Wissen nicht. Der Weg der Schulmedizin seit 1948 ist, trotz der Vergiftungswarnungen in der Literatur und trotz der Evidenz in Studien, dass sie keine Leistungen für die Schritte der Kernsanierung anbietet.

Chronifizierung:
Ausbau oder Abbau – Deutschland steht vor der Wahl

Bekanntlich ist alle Kritik immer nur so gut, wie ihr eigener konstruktiver Beitrag zur Problemlösung. Die Ärzte von ENRAC®CMT haben die Lösung zum Abbau der Chronifizierung:

Annahme:

Jeder 2. Arzt in D möchte seine chronisch schmerzleidenden Patienten durch die ENRAC®CMT Schmerztherapie an sich binden.

Internationale Erfahrung:

1. ENRAC®CMT kann 100.000 Ärzte im 2-Tage Symposium innerhalb von 1 Jahr zertifizieren.

2. Die ENRAC®CMT zertifizierten Ärzte legen umgehend 1 Schmerztag/ Woche für 3 Monate ein. Es werden sich Wartezeiten von mehreren Monaten bilden.

3. Bei 30 Sitzungen/ Tag und durchschnittlich 5 Sitzungen/ Patient ergeben sich 6 schmerzbefreite Patienten/ Woche, das sind 120 im halben Jahr.

4. Entsprechend dem Weiterbildungsplan wird im 1. Jahr die Schmerzbefreiung für 12 Millionen Patienten geleistet.

Realistisches Ergebnis:

1. Am Ende des 1. Jahres sind 100.000 Ärzte in ENRAC CMT Schmerztherapie zertifiziert und haben das Vertrauen ihrer Patienten zurückgewonnen.

2. Bis zum Ende des 1. Jahres erlebten 12 Millionen chronisch schmerzleidende Patienten in D Schmerzbefreiung und Nebenwirkungsbefreiung.

3. Mit der ersten Schmerztherapie am Patienten entfällt die Pharmakotherapie, weil die Schmerzen bereits auf ein erträgliches Schmerzmass reduziert sind.

4. Am Ende des 3. Jahres ist die Chronifizierung der Deutschen auf dem weltweit durchschnittlichen Chronifizierungsgrad von 15%.

5. Die Schmerztherapie hat Einzug in die Akutschmerz-Behandlung gefunden. Bei chirurgischen Operationen wird die Blockade des Vital Flow minimiert.

6. Die gesetzlich geforderte flächendeckende wohnortnahe Versorgung chronisch schmerzleidender Patienten ist erstmals gesichert: durch niedergelassene Haus- und Fachärzte.

Chronifizierung und Versorgungsforschung

In 1986 lag der EbM die Studie vor, dass sich häufig keine eindeutigen organisch-begründeten Ursachen festmachen lassen. Daraus resultieren eine Reihe frustraner Behandlungsversuche, es stellen sich Resignation und Hoffnungslosigkeit ein. Hoffnungslosigkeit, Verzweiflung und Depressivität treten häufig als Folge und Verstärker der Schmerzen auf. Es kommt zu einem Rückzug von sozialen Altivitäten, Ruhe und Schonung [Keefe, Wilkins, Cook, Croisson & Muhlbair, 1986].

Einige chronische Gesundheitsstörungen wie bspw. Diabetes oder Asthma treten als ‘Folge von Fettleibigkeit’ mit zeitlicher Verzögerung auf, so die Ursachenbegründung der EbM. Die Ursache der meisten chronischen Erkrankungen sind allerdings Vergiftungen und amyloide Ablagerungen durch langjährige ‘rationale Pharmakotherapien’. Amyloide Ablagerungen wirken auf den Zellverbund als Auslöser für Chronifizierungen aller Art an Hypophyse, Bauchspeichel, Herz, Hauptschlagader und Gehirn. Amyloide Ablagerungen aber werden seit 1948 nur in D ganz bewusst, trotz heftiger Kritiken, nicht vom Bund erforscht.

Angesichts des vorherrschenden Krankheitspanoramas mit einem zunehmenden Anteil chronischer Erkrankungen beobachten wir eine gänzlich unzureichende Anpassung des Medizinsystems an diese Entwicklung [Wissenschaftsrat AHG 2000]. Dementsprechend werden BMBF Forschungsgelder auch nicht zur Schmerzbefreiung und Reduzierung der Chronifizierung investiert, sondern in akutmedizinische Fachgebiete:

Durch Unterlassung zielführender Amyloid- und Schmerzforschung sind chronische Erkrankungen zur verbreitetsten, kostspieligsten und belastendsten Gesundheitsstörung in Deutschland geworden.

In Deutschland führen sie zu 9.402 offiziellen Suiziden in 2007, ohne die Dunkelziffer [DPtV 2008]. Chronifizierung kostet die deutsche Volkswirtschaft laut Studie 34 Mrd. EUR/2005. Zum Vergleich, die Ausgaben des Staates sind für Rentenkasse 80 Mrd. EUR/2006 (Überschuss 211 Mrd. EUR/1986), Bildungswesen 93 Mrd. EUR/2006 und Gesundheitswesen 143 Mrd. EUR/2006.

Erkenntnis:

Die Zeit ist reif für die seit 30 Jahren von der WHO geforderte zielgerichtete Gesundheitspolitik.

Chronifizierung – Nicht Diagnostizierbare Leiden

Erkrankungen, die der EbM Arzt aufgrund der ihm unbekannten Syndrome nicht diagnostizieren kann. Die meisten Erkrankungen dürften den 7.000 Erkrankungen des NIH Office of Rare Diseases ORD zuzuordnen sein.

Erfüllen die nicht diagnostizierbaren Leiden bestimmte Kritererien, dann kann der Arzt den Patienten an die National Institutes of Health NIH überweisen. Das neue ‘Undiagnosed Diseases Program’ hat allerdings stringende Kriterien, damit es nicht zu viele Fälle werden. Die Begutachtung der Anträge entscheidet über die Einweisung in das NIH Clinical Center. Die Station ist auf bis zu 100 Patienten pro Jahr ausgelegt. 25 Ärzte aus unterschiedlichen Fachgebieten untersuchen die Patienten anhand der Syndrome. Die Selbsthilfegruppe In Need of Diagnosis sammelt Fallberichte, bei denen die Ärzte keine Diagnose stellen können.

Chroniker

Die Definition BMG die-gesundheitsreform.de vom Aug.2007 orientiert sich ausschliesslich an der Erstattungsfähigkeit: Chronisch krank ist, wer eine kontinuierliche medizinische Versorgung benötigt, ohne die nach ärztlicher Einschätzung eine lebensbedrohliche Verschlimmerung der Erkrankung, eine Verminderung der Lebenserwartung oder eine dauerhafte Beeinträchtigung der Lebensqualität durch die von der Krankheit verursachte Gesundheitsstörung zu erwarten ist. Zu den chronischen Krankheiten, die eine Dauerbehandlung erfordern, gehören zum Beispiel Diabetes mellitus, Asthma, chronisch obstruktive Atemwegserkrankungen oder koronare Herzkrankheit.

Als schwerwiegend chronisch krank gilt, wer mindestens einen Arztbesuch pro Quartal wegen derselben Krankheit wenigstens ein Jahr lang nachweisen kann und zusätzlich eines der folgenden Kriterien erfüllt: Entweder Pflegebedürftigkeit der Pflegestufe 2 oder 3 oder aber ein Grad der Behinderung beziehungsweise eine Minderung der Erwerbsfähigkeit von mindestens 60 Prozent.

Die Behandlung chronischer Erkrankungen erfordert laut BMG in der Regel eine intensive Betreuung durch Ärzte verschiedener Fachrichtungen und andere Heilberufler sowie eine aktive Mitwirkung der Patientinnen und Patienten. Ihre Behandlung kann nur dann optimal sein, wenn sie strukturiert und koordiniert erfolgt. Für eine Reihe chronischer Erkrankungen gibt es deshalb strukturierte Behandlungsprogramme. Versicherte der gesetzlichen Krankenversicherung GKV, die schwerwiegend chronisch krank und wegen dieser Krankheit in Dauerbehandlung sind, werden bei der Ermittlung der Belastungsgrenze besonders behandelt.

Mit Beschluss vom 20.12.07 wurde die Änderung der Chroniker-Richtlinie beschlossen. Die Feststellung therapiegerechten Verhaltens wird durch den Arzt bescheinigt, wenn der Chroniker konkrete Bedingungen erfüllt hat.

Erkenntnis:

Das BMG hat kein Bewusstsein für die Notwendigkeit für Gesundheits-Prävention. In D funktioniert nichts: Früh-Rehabilitation ab Remission, Schmerzbefreiung, Nebenwirkungsbefreiung, Intoxikationsanalyse, Wechselwirkungsbefreiung, Entgiftung, Immunsystemstabilisierung, Stoffwechselregulation, Energieregulation, Aktivierung Psyche, sowie Wiedereingliederung statt Ausgliederung. Die ständigen Fehlleistungen der Parlamentarier sind darin begründet, dass die Messung der Lebensqualität des Bürgers über seinen Lebenszyklus keine Bedeutung hat. Stattdessen misst das BMG die Anzahl der Arztbesuche des Patienten und bestraft ihn bei Nichterfüllung. Das BMG wirft bei den 80% chronischen Erkrankungen 50% der GKV-Kosten für Pharmakotherapien in die Hände der Arzneimittelhersteller, statt es in Massnahmen der Naturmedizin zu investieren. Die Gesundheitspolitik ist mangelhaft, verursacht durch Systemversagen.

Primärprävention = Chronifizierungsprävention
= Nachhaltige Zukunftssicherung

Kernsanierung = Chronifizierungsbehandlung
= Chance auf Wiederherstellung der Gesundheit

Chronische Erkrankung

[chronos, griech. - die Zeit]

Eine langsam entwickelnde oder lang andauernde Erkrankung entsprechend der Definition Chronifizierung von ENRAC. WICHTIG: Die EbM definiert ‘Chronische Erkrankung’ als nicht heilbar, s Definition Chroniker. Mit diesem Studiumwissen kümmern sich die Schulmedizin erst gar nicht um Frühsymptome, sie kommen regelmäßig zu spät. Per Definition der EbM werden Schulmediziner erst nach dem Auftreten von Symptomen tätig. Der Schwerpunkt der heutigen Medizin liegt weltweit auf der Behandlung manifester Erkrankungen und nicht in der Prävention [K. Hurrelmann, Lehrbuch Prävention und Gesundheitsförderung].

Bei chronischen Erkrankungen erstreckt sich der Krankheitsverlauf über mehr als vier Wochen. Eine chronische Erkrankung kann parallel zu einer Akuterkrankung auftreten, beide sind nach unterschiedlichen Methoden zu behandeln. Der deutsche Stand der Wissenschaft bei chronischen Erkrankungen ist im Vergleich zum internationalen auf dem Stand 1960-1970 stehen geblieben. Das BMG nutzt diese Gesetzeslage im SGB seit Jahrzehnten, um die explodierenden Kosten durch Chronifizierung einigermassen zu begrenzen.

Erkenntnis:

Das Systemversagen des Gesundheitssstems hat desaströse Auswirkungen für alle chronisch Erkrankten.

Chronische Erkrankungen – ACHSE

ACHSE ist die Allianz Chronischer Seltener Erkrankungen. Die Selbsthilfeorganisation ACHSE e.V. informiert seit 06.2008 mit einer Verweis-Datenbank über seltene Erkrankungen. Die Datenbank ACHSE wird vom DRK Kliniken Berlin administriert.

Die EbM Wissenschaft kennt ca. 7.000 seltene chronische Erkrankungen. Darüber gibt es kaum zuverlässige Information. Die Verweis-Datenbank liefert Links zu Webseiten. Die 80 Mitgliedsorganisationen haben 4 Mio. Betroffene Mitglieder. Je Erkrankung füllen sie ein strukturiertes Formblatt einvernehmlich aus, darunter sind mindestens ein Arzt und eine Selbsthilfeorganisation. Die Datenbank zeigt je Krankheitsbeschreibung 19 Kriterien wie Symptome, Genetik, Diagnostik, Therapie.

Erkenntnis:

Das Systemversagen des Gesundheitssstems hat desaströse Auswirkungen für alle chronisch Erkrankten.

Chronischer Schaden

Ein Schaden an Leben und Gesundheit durch Chronifizierung. Chronische Schäden wurden durch die medizinische Wissenschaft in Deutschland bisher nicht untersucht. Das ist gesundheitspolitisch so seit 1948 gewollt. Die Sozialgesetze sind so gestrickt, dass ein deutscher Stand der Wissenschaft beliebig alt im Vergleich zum internationalen Stand der Wissenschaft sein darf. Die Sozialgesetze tolerieren das auch dann, wenn wie in D 50% der Bundesbürger kontinuierlich vergiftet werden und somit die Grundgesetze objektiv erkennbar verletzt werden.

Da die EbM keine Studien zum Grad der Chronifizierung der Bundesbürger durchführt und die verursachenden Therapieverfahren und Wirkstoffe analysiert, gibt es keine anerkannten Studien. Da es keine deutschen Studien gibt, gibt es auch keine irreversiblen Schäden in D. Mit dieser simplen Argumentation gewinnen die Arbeitsmediziner alle Anspruchsverfahren von Geschädigten vor Gericht, weil sich das Gericht gemäss SGB nur auf deutsche Studien bezieht. Diese Argumentation erreicht, dass sich das Gericht nicht mehr mit Logik, Fakten, internationalem Stand der Wissenschaft und Gutachten beschäftigen braucht. Auf diese Weise verlieren Patienten mit chronischen Schäden alles: Vertrauen in Ärzte, Gesundheit, Wiedereingliederung, Erspartes und Menschenwürde.

Erkenntnis:

Die Bundesregierung verletzt mit ihrer Gesundheitspolitik die Grundsätze von Menschenwürde und Ethik auf eine perfide Weise. Lobbyisten willkommen!

Chronischer Schmerz

Chronischer Schmerz signalisiert eine sich kontinuierlich entwickelnden somatischen und/oder psychischen Prozess. Im Vergleich dazu signalisiert ein akuter Schmerz eine somatische Akuterkrankung. Beim chronischen Schmerz spielen toxische, psychologische, soziale und umweltbedingte Dauerstressfaktoren eine Schmerzbild-enscheidende Rolle.

Chronisch schmerzkranke Patienten, die mit dem Behandlungsergebnis beim ersten Arzt nicht zufrieden sind, besuchen weitere Ärzte. Das ziehen von Arzt zu Arzt wird umgangssprachlich Schmerztourismus genannt. Traditionelle Schmerztherapien verursachen Nebenwirkungen, es kommt zu überlagerten Schmerzbildern. Der chronische Schmerz im Rahmen des Schmerztourismus heisst hartnäckiger Schmerz.
 
Merkmale und Dimensionen der Chronifizierung von Schmerzen sind:

• Allergie, Asthma: Pharmako >1 Monat, Kortison, Anti-Histamine
• Bluthochdruck u.ä.: Blutdrucksenker, Betablocker, Blutverdünner
• Chron. Schmerz Arthrose, Arthritis, Migräne: Schmerzmittel
• Depression: Psychopharmaka
• Giftstoffe: Toxide, Amalgam Dauerbelastung, Schmerzmittel
• Immunsystem schwach: mangelhafte Ernährung, Erkrankung

• Operationen: mehrere hintereinander
• Physische Überlastung: Sport, Körperarbeit
• Psychischer Dauerstress: Beruf, Familie, Angst
• Schlafstörung regelmässig: Beruf, Familie, Angst
• Stoffwechsel gestört: Hormone, Cholesterinsenker, Ernährung
• Störherde: Periphere Reflexsteuerung mangelhaft, Narbe

Anzahl der Behandlungsversuche

• Anzahl der konsultierten Ärzte
• Anzahl verschiedener Therapien und Operationen
• Anzahl der Reha-Massnahmen

Krankheitsverhalten

• Schon- und Vermeidungsverhalten
• Missbrauch von Medikamenten

Psychische Beeinträchtigungen

• Erhöhte Reizbarkeit
• Verstärktes Grübeln
• Katastrophisieren
• Selbstwertverlust
• Hilf- und Hoffnungslosigkeit
• Depression
• Verzweiflung
• Angst

Soziale Beeinträchtigungen

• Veränderung sozialer Rollen
• Einschränkung sozialer Interaktionen und Kontakte
• Soziale Isolation
• Konflikte mit Bezugspersonen und Ärzten !

Berufliche Folgen

• Fehltage wegen Arbeitsunfähigkeit
• Arbeitsplatzverlust
• Umschulung
• Berentung

90% der Senioren über 75 Jahren haben Schmerzen, davon werden 96% nicht behandelt. Viele Senioren nehmen an, dass der Schmerz mit zunehmenden Alter zum Leben gehört. Soweit die Schmerzen weitgehend erträglich sind, haben diese Senioren den grossen Vorteil, dass sie nicht durch eine dauerhafte Pharmakotherapie einer schleichenden Vergiftung ausgesetzt werden.

Für einen chronisch schmerzleidenden Patienten ist es unerträglich, dass der Schmerz seine volle Aufmerksamkeit fordert. Die Aussenwelt wird uninteressant, sie wird auf den einen Wunsch reduziert, keine Schmerzen zu haben. Der Schmerz ist die unerträglichste Form des Egoismus.

Chronifizierungs-Ökonomie

Eine auf die Notwendigkeiten der Chronifizierung ausgerichteten Wirtschaftsordnung, mit deren Hilfe eine Regierung versucht, die Volkswirtschaft so auszurichten, dass sie den Anforderungen der Chronifizierungslage gerecht wird.

Das entscheidende Merkmal ist ein die Marktwirtschaft regulierender Interventionismus. Die Regulierungsmechanismen heben dabei den Markt, das Privateigentum an Produktionsmitteln und die Freizügigkeit der Arbeitnehmer nicht vollständig auf. Ziel der wirtschaftlichen Chronifizierung ist die Bereitstellung von Gütern und Dienstleistungen zur Deckung des Bedarfs: Arzneimittel, Pharmakotherapien, Opioide und Zentralversorgungszentren .

Die daraus erwachsende Gesundheits-Industrie wird einerseits durch die vorgetäuschte Evidenzbasis ‘wissenschaftliche Evidenzklasse’, die Gängelung der Leistungsträger, die Verfügbarkeit von Arbeitskräften, die Unterlassung von Forschungsfinanzierung sowie durch Lobbyismus begrenzt. Andererseits schränkt sie gleichzeitig die Versorgung der Bevölkerung und der zivilen Wirtschaft ein.

Die Chronifizierungswirtschaft bewegt sich daher im Spannungsfeld zwischen dem Verbrauch des zivilen und staatlich verordneten Bereichs. Die Regulierung des Verbrauchs obliegt unterdessen einem bürokratischen Gesetzgebungs- und Verteilungssystem, dessen Effizienz über das Ökonomisierungsprinzip des ‘Gesundheits’-Systems im postindustriellen Zeitalter entscheidet.

Anmerkung: Dies ist eine volkswirtschaftliche Betrachtung eines Kunstbegriffes. Effentuelle Ähnlichkeiten mit Elementen der realen Welt sind rein zufällig.

Chronizität

Eine Auswahl ‘kostenintensiv chronischer Krankheiten’, die bestimmte versicherungsrechtliche Kriterien erfüllen. Für den Morbi-RSA musste die BVA die Operationalisierung der kostenintensiv chronischen Krankheiten erarbeiten. Sie hat festgelegt, dass dazu alle Diagnosen der gesicherten vertragsärztlichen Versorgung herangezogen werden. Es sind solche Diagnosegruppen als chronisch anzusehen, für die bei mehr als 50 % der Betroffenen gilt, dass die entsprechende Diagnosegruppe in mindestens zwei Quartalen eines Jahres dokumentiert wird. Dabei ist unerheblich, ob sich die Diagnose im Folgequartal oder einem späteren Quartal wiederholt.

Schmerzlexikon
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Copyright ©2009 ENRAC®CMT Deutschland
Das ENRAC®CMT Schmerzlexikon, ein Nachschlagewerk und Glossar von A-Z, ist nicht zum gewerblichen Vertrieb bestimmt. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck, Wiedergabe, Übersetzung, Vervielfältigung und Verbreitung bedürfen der schriftlichen Genehmigung. Einzelne Aussagen sind nur im Kontext des gesamten Werkes zu interpretieren.

Schmerzlexikon D

September 14, 2008 von ecmt
Research study sponsored by ENRAC

Diagnose

Die Entscheidung für eine bestimmte Krankheit oder Symptomatik-Kategorie anhand der wahrgenommenen Symptome oder Phänomene. Der Arzt muss seine Diagnose in der Patientenakte dokumentieren. Die Diagnostik umfasst alle Methoden der Diagnosefindung:

• Anamnese
• Körperliche Untersuchung
• Bildgebendes Verfahren
• Laboranalyse

Beim gleichen Krankheitsbild eines Patienten stellen Ärzte aus verschiedenen Fachgebieten und sogar dem gleichen Fachgebiet durchaus verschiedene Diagnosen. Ärzte lernen weder im Studium noch in der Weiterbildung „Spezielle Schmerztherapie“ die vielen Schmerzbilder von chronischen und hartnäckigen Schmerzen kennen. Pauschal weisen sie deshalb dem chronischen Schmerz nach einer Dauer von sechs Monaten fehlerhaft eine selbstständige Krankheit zu.

Das Fallbeispiel Schnupfen steht synonym für die mangelhafte Qualität der Diagnostik der Schulmediziner. Sie gehen zum Arzt ihres Vertrauens, weil ein Schnupfen ihre Lebensqualität beeinträchtigt. Das Syndrom ist dem Arzt bestens bekannt, er weiss was er zu verordnen hat. Was er nicht weiss ist, dass der Schnupfen mehr als drei Auslöser haben kann, die häufigsten sind:

• Viren
• Schimmelpilz-Toxine
• Chemikale

Würde der Arzt diesen Sachverhalt kennen, dann würde er eine Differentialdiagnose anordnen. Dazu bedarf es aber eines externen Fachmanns, der Arzt hat kein Wissen über solche Untersuchungen. Was wird geschehen? Sie werden unverzüglich ein Rezept erhalten. Die Folge? Der Arzt ihres Vertrauens hat Sie soeben mit einer Wahrscheinlichkeit von 67% chronifiziert. Und so läuft die Chronifizierung ihres Organismus bei den meisten Arztbesuchen ab, weil der Schulmediziner kein Wissen über Auslöser, Ursachen und Vorläuferformen von Krankheiten hat.

Der Patient, der eine Diagnose erhalten hat, ist dem System sodann ausgeliefert. Das Funktionieren des Patienten besteht aus dem Akzeptieren. Es ist das Akzeptieren jeder verpflichtenden Untersuchung, jede mit ihren Konsequenzen. „Die verbreiteste Krankheit ist die Diagnose“ [Karl Kraus 1930].

Die Schmerzforschung von ENRAC®CMT hat 2002 veröffentlicht, dass ein Schmerzbild kein Krankheitsbild ist, weil das Schmerzsignal die Wirkung und nicht die Ursache ist. ENRAC®CMT hat entdeckt, was die Ursache des Schmerzes ist. Der Arzt mit ENRAC®CMT Zertifikat kann beliebig viele überlagerte Schmerzbilder identifizieren. Für jedes einzelne Schmerzbild kennt er die Ursache. Ganz klar, dass er weiss, wie die Ursache zu behandeln ist, damit der Patient dauerhafte Schmerzbefreiung erlebt.

Depression

Eine chronische Erkrankung, die sowohl die physische als auch die physische Aktivität stark beeinflusst und oft das normale Leben einer Person total verändert. Die Symptome sind mannigfaltig:

* Freudlosigkeit
* Interesselosigkeit (auch in vormals geliebte Tätigkeiten)
* Verschlechterte Konzentrationsfähigkeit
* Schlechtes Erinnerungsvermögen
* Schlaflosigkeit oder gestörter Schlaf
* Irritierbarkeit und/oder Unruhe
* Verlangsamte Handlungen und/oder Denkfähigkeit
* Veränderter Appetit
* Suchtverhalten (Nahrung und/oder Benehmen)
* Zwanghaftes Grübeln
* Genereller Pessimismus
* Schuld- und/oder Angstgefühle
* Libidoverlust
* Suizidgedanken

Depressionen nehmen Lebenslust, Lebenskraft und Lebensqualität. Die Ursachen von Gemütserkrankungen sind breit gefächert. Viele Depressionen werden von genetischen Dispositionen, sozialem Umfeld, persönlicher Lebensgeschichte und momentaner Lebenssituation geprägt oder ausgelöst.

Bedauerlicherweise wird bei der Diagnose und Behandlung dieser Erkrankungen selten der biochemische Status erhoben. Die möglichen Auslöser, die verstärkenden Faktoren und die zusätzlichen Belastungen über die Ernährung werden dabei übersehen: Blutzuckerschwankungen, Nahrungsmittelallergien, Unverträglichkeiten mit Weizen-Gluten, Mängel an essentiellen Fettsäuren, Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen.

Jeder 10. Mensch auf dieser Erde leidet zurzeit an einer depressiven Erkrankung. 25% der Menschen werden mindestens einmal im Laufe ihres Lebens an der eigenen Seele erfahren, was diese Krankheit bedeutet. Das Ausmaß reicht von leichteren depressiven Verstimmungen bis hin zu massiven Depressionen, die nicht selten im Suizid enden. Bei den 15-bis 24-Jährigen sind Suizide auf Grund von Depressionen die zweithäufigste (!) Todesursache.

Sucht man bei Depressionen oder Schizophrenie nach verdächtigen Zeichen, stößt man oft auf einen Mangel an den uns bekannten B-Vitaminen: B6, B12 und Folsäure. Wie ich in meinem Buch «Die 7 Revolutionen der Medizin» beschrieben habe, sind bei Gemütserkrankungen häufig zwei weitere Nährstoffe im Mangel: langkettige Omega-3-Fettsäuren als Bausteine für Serotonin, sowie NADH, das die Produktion von verschiedenen Neurotransmittern wie zum Beispiel Dopamin, Noradrenalin und Serotonin anregt.

Quelle: abgeleitet aus dem Buch ‘Das Dreieck des Lebens’
[Uwe Karstädt, 2006, 274 S, ISBN 3031294129]

Depression ist ein Zustand der Chronifizierung, der durch synthetische Pharmakotherapien extrem verschlimmert wird. Der Teufelskreis führt im Endstadium dazu, dass der Wille Körper und Seele nicht mehr kontrollieren kann. Der Depression Test gibt eine erste Idee, welche Symptome in klinischen Tests geprüft werden.

 

Dysfunktion

In der Medizin verwendet für Funktionsstörung, generell Störung der Funktionalität eines Systems. Funktionalität setzt eine Struktur von Systemelementen und einen Prozess als Beziehung zwischen den Systemelementen voraus. Beispiele:

Eine organische Dysfunktion ist die Störung der Funktionalität eines Organs.

Eine dysfunktionale Persönlichkeitsstruktur ist die Störung der Struktur der Persönlichkeit, wobei Persönlichkeit als Subsystem des menschlichen Organismus gesehen wird.

 

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Schmerzlexikon E

August 16, 2008 von ecmt
Research study sponsored by ENRAC

Empathie

Großes Einfühlungsvermögen in Mitmenschen. Bei Medizinern, Therapeuten und Heilern setzt Empathie eine emotionale Wärme voraus, um sich in die innere Welt des Klienten einfühlen zu können und diese aus dessen Perspektive zu verstehen. Dazu gehört die Fähigkeit, emotionale Erlebnisinhalte und deren Bedeutung für den Klienten zu verbalisieren. Der Nutzen für den Patienten ergibt sich aus dem verbalen Spiegeln der Gefühle, das ermöglicht ihm, sein Verhalten zu erleben und Unbewusstes zu erkennen.

Empirie

Wissenschaftlicher Begriff für praktische Forschung im Gegensatz zur reinen Theorie. EbM orientierte wissenschaftliche Kreise bemängeln fehlende naturwissenschaftliche Begründung für die gute Wirksamkeit von Akupunktur Schmerztherapien, sowie fehlende klinische Studien bei  definierten EbM Indikationen. Zudem bemängeln sie, dass die Indikationen der Akupunktur nicht dem EbM Erklärungsmodell genügen. Obwohl die Evidenznachweis für die Schmerzbehandlung erbracht ist und von WHO und Krankenkassen anerkannt ist, erlaubt das EbM Erklärungsmodell bisher keine Erklärung für die bei Akupunktur wirkenden Heilungsprozesse.

Akupunktur orientierte wissenschaftliche Kreise bemängeln geringe dauerhafte Wirksamkeit von EbM Schmerztherapien zum Nutzen des Menschen bei beachtlichen Nebenwirkungen zum meist dauerhaften Schaden des Menschen. Zudem bemängeln sie, dass die Indikationen der EbM nicht dem ganzheitlichen TCM Erklärungsmodell genügen. Das sich selbst begrenzende EbM Erklärungsmodell betrachte den Menschen als eine Summe von Einzelkomponenten des Körpers und unterwerfe sich nicht der Gesamtheit von Körper, Geist und Seele.

ENRAC®CMT Collateral Meridian Therapy

ENRAC® Collateral Meridian Therapy repräsentiert die derzeit wohl wirksamste Evidenz für die Ursachenbeseitigung bei Schmerzen und chronischen Erkrankungen:

•  Mit ENRAC®CMT wird jeder Arzt zum Schmerzspezialisten

•  Mit ENRAC®CMT erlebt jeder chronisch schmerzleidende Patient* die Schmerzbefreiung und Nebenwirkungsbefreiung

•  Mit ENRAC®CMT hat jeder chronisch Erkrankte die Chance auf die bestmögliche Wiederherstellung der Gesundheit

ENRAC CMT ist die ökonomischste Schmerztherapie, die Schmerzbefreiung, Nebenwirkungsbefreiung und Wechselwirkungsfreiung leistet. Sie ist eine evidenzbasierte Schmerztherapie, eine Symbiose aus Methoden von Hochschulmedizin und Naturmedizin. Es ist bildlich die Brücke vom Fachgebiet Neuralpathologie im Land EbM zu einer neuentdeckten Insel im Land TCM, die die Schmerzbefreiung für den Schmerzpatienten liefert. Die Grundausbildung für Ärzte dauert 2 Intensivtage mit 9 Stunden Theorie und 9 Stunden Praxis. Danach kann jeder Arzt seine chronischen Schmerzpatienten mit regionalen Schmerzen erfolgreich therapieren. Das Diagnostizieren von beliebig überlagerten Schmerzbildern bedarf einer Zusatzausbildung.

Der Begriff ENRAC entstand in Japan, der japanische Sprachlaut ‘Jungrak’ bedeutet ‘Für Immer Glücklich’, engl. ‘Always Happy’. Der Erfinder Dr. Shan-Chi Ko wurde in Taiwan geboren, er studierte Medizin in Japan und TCM & Pharmakologie in Shanghai. In 2002 publizierte Dr. Ko basierend auf 7.500 klinischen Fallstudien seine Theorie über eine hochwirksame Schmerzbehandlung: Stimulation von zwei Acupunkten reduziert auffallend und fast augenblicklich die meisten regionalen Schmerzen

ENRAC®CMT ist charakterisiert durch EbM-basierte Prinzipien, präzise EbM-basierte Lokation der Schmerzursache und ein reproduzierbares, dreidimensionales Therapiekonzept.

Bild**: Anwendungsprinzip der nicht-invasiven Schmerzbehandlung,
eine  Schmerzbefreiung ist in durchschnittlich 5 Sitzungen möglich

Die evidenzbasierte ENRAC®CMT  Schmerztherapie ist nicht-invasiv, weil keinerlei Eingriffe in den Körper erfolgen. Für die Ursachenbeseitigung darf die Schmerzstelle nicht berührt werden. Vielmehr muss der zum spezifischen Schmerzbild gehörende kollaterale ‘Behandlungs-Meridian’ behandelt werden.

Analogie:

Ein Schmerz ist bildlich die Folge eines Unfalls auf der Autobahn. Der Verkehrsfluss ist ganz oder teilweise blockiert. Je mehr ungebremst auf den Rückstau auffahren, desto schlimmer das Staubild. Das ENRAC-Logo symbolisiert die Unfallstelle mit Rückstau, also einen Acupunkt mit gestautem Vital Flow.

EbM betrachtet das Staubild nicht, kennt deshalb die Unfallstelle nicht, und leitet den Verkehrsstau vor Ort nicht um. EbM versucht den Verkehr temporär von der Autobahn fernzuhalten. EbM kümmert sich Jahre und Jahrzehnte nicht um die Unfallstelle, das Staubild wird immer extremer. Meistens versucht EbM sogar nur, die Verbreitung des Warnsignals über das Staubild zu hindern.

ENRAC®CMT betrachtet das Staubild, diagnostiziert die Unfallstelle und leitet den Verkehrsstau vor Ort um die Unfallstelle herum. Das Staubild wird unverzüglich und messbar besser. Die Unfallstelle wird dann freigeräumt, wenn die Feuerwehrkräfte anrücken können, statt an anderen Orten in Brandherden gebunden zu sein. Das ENRAC-Logo symbolisiert die Umleitung.

Erkenntnis:

Schmerzen verlieren niemals ihre Funktion als Warnsignal

Der Schmerz, ob Akutschmerz oder chronischer Schmerz oder hartnäckiger Schmerz, kann in seiner Wirkung nur dann durch eine Schmerztherapie mit dem Behandlungsziel ‘Schmerzbefreiung’ beseitigt werden, wenn seine Ursache beseitigt wird. Die Schmerzursache ist eine Blockade im TCM Meridian und nicht eine ’selbstständige Schmerzkrankheit’. Ein Schmerz hat ein Schmerzbild und kein Krankheitsbild. Die TCM Schmerztherapien, die den TCM Meridian behandeln, führen zur Schmerzlinderung. Die ENRAC®CMT Schmerztherapie, die den ENRAC Behandlungs-Meridian behandelt, führt zur Schmerzbefreiung. EbM behandelt weder den TCM-Meridian noch den ENRAC Behandlungs-Meridian, sondern eine fiktive ’selbstständige Schmerzkrankheit’.

Nutzen:

Mit ENRAC®CMT wird jeder Arzt zum Schmerzspezialisten. Der Arzt erhält unschätzbare Vorteile:

• Seine Weiterbildung zum Schmerzspezialisten dauert 2 Tage
• Er behandelt die primäre Schmerzursache: die Meridianblockade
Sein Team wird voll motiviert
• Seine Schmerzpatienten sind ihm ewig dankbar
Er hat jederzeit die Kontrolle über seine Zusatzbehandlung
• Er erhält einmalige Synergieeffekte durch die Verschmelzung der Kompetenz seines Fachgebiets mit der Kompetenz ENRAC®CMT

Mit ENRAC®CMT wird der Körper in keiner Weise durch unerwünschte Nebenwirkungen belastet. Der Schmerzpatient wird nicht durch Nebenwirkungen geschwächt, stattdessen wird seine Selbstheilung extrem angeregt.
______________
** das Bild zeigt das Anwendungsprinzip aus der Sicht des schmerzleidenden Patienten, es zeigt nicht die Erbringung einer ärztlichen Leistung.

EbM Evidenzbasierte Medizin

ist die beweisgestützte Heilkunde, jede medizinische Behandlung, bei der patientenorientierte Entscheidungen ausschliesslich auf Basis bewiesener Wirksamkeit getroffen werden. EbM wird umgangssprachlich auch naturwissenschaftliche Medizin genannt. EbM wird in vielen Universitäten nur theoretisch gelehrt.

In der Zeit des postrevolutionären Paris entwickelte sich die rational begründete Medizin. Durch die Verfügbarkeit von Literaturrecherchen der Cochrane Collaboration ab 1986 mündete diese Strömung in die heutige evidenzbasierte Medizin EbM.

Evidenzbasierte Medizin hat das Ziel, vor Fehlentscheidungen zu schützen. Eine Fehlentscheidung kann bedeuten, dass eine nützliche Intervention nicht oder erst verspätet in die medizinische Versorgung kommt. Insbesondere aber sollen nutzlose oder gar schädliche Intervention eine weite Verbreitung finden [EbM Practice of Medicine, JAMA 1992].

Definition Sackett 1996: EbM ist der gewissenhafte, ausdrückliche und vernünftige Gebrauch der gegenwärtig besten externen, wissenschaftlichen Evidenz für Entscheidungen in der medizinischen Versorgung individueller Patienten. Die Praxis der EbM bedeutet die Integration individueller klinischer Expertise mit der bestverfügbaren externen Evidenz aus systematischer Forschung.

EbM basiert auf dem aktuellen Stand der klinischen Medizin auf der Grundlage klinischer Studien. Es steht also für die Integration der fallbezogenen Anwendung klinischer Expertise mit der wirksamsten Evidenz aus systematischer Forschung. Die Beweisfindung erfolgt durch statistische Verfahren. Behandlungsformen, bei denen kein statistischer Wirksamkeitsnachweis vorliegt, gibt es heute kaum mehr.

Jeder zugelassene Arzt hat die Verpflichtung für ‘patientenorientierte Entscheidungen’. Die Wertvorstellungen des Schmerzpatienten über das Behandlungsziel sind der dominante Faktor für die Patientenorientierung. Seit 2006 wird deshalb im ‘Deutscher Schmerzfagebogen’ das Behandlungsziel in Form eines Schmerzmasses festgelegt. Arzt und Schmerzpatient unterschreiben diese Behandlungsvereinbarung. Alleine am Behandlungsziel wird der Behandlungserfolg des Arztes gemessen.

Folgerichtig darf der Arzt eine Schmerzbehandlung nicht beginnen, wenn die beabsichtige Behandlungsmethode das vereinbarte Schmerzmass aufgrund der wissenschaftlichen Veröffentlichungen gar nicht erreichen kann. Dem Schmerzpatienten soll auf diese Weise ermöglicht werden, den für seinen Fall besten Arzt auswählen zu können, und zwar bevor er mit Nebenwirkungen und zusätzlichen Schmerzbildern belastet wird.

In 2006 gibt das Journal of American Medical Association JAMA dem Schmerzpatienten sogar eine Mitverantwortung für den Behandlungserfolg: „EbM ..beinhaltet die Kombination der besten Evidenz mit den Wertvorstellungen des Patienten.. Das gemeinsame Betrachten von allen ..medizinischen Veröffentlichungen ..hilft Ärzten ..die beste Behandlung ..auszusuchen.“

EbM kann nur dann patientenorientierte Entscheidungen treffen, sprich umgangssprachlich heilen, wenn

• sich ein Symptom entwickelt hat
das Symptom durch den Arzt wahrnehmbar ist
die Krankheit diagnostizierbar ist
jahrelange klinische Studien abgeschlossen wurden
statistische Wirksamkeit bewiesen wurde
• alle ‘richtigen’ Fachgebiete interdisziplinär involviert sind:

Allgemeinmedizin, Anaesthesiologie, Anatomie, Augenheilkunde, Chirurgie, Dermatologie, Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Hals-Nase-Ohren, Haut- und Geschlechtskrankheiten, Humangenetik, Immunologie, Innere Medizin, Innere und Allgemeinmedizin, Kardiologie, Kieferchirurgie, Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie, Kinder- und Jugendmedizin, Labormedizin und Mikrobiologie, Lungen- und Bronchialheilkunde, Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie, Neurochirurgie, Neurologie, Nuklearmedizin, Oralchirurgie, Orthopädie, Pathologie, Pharmakologie und Toxikologie, Phlebologie, Physikalische und Rehabilitative Medizin, Physiotherapie, Praktischer Arzt, Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Psychotherapeutische Medizin, Radiologie, Sozialmedizin, Stomatologie, Strahlentherapie, Tierarzt, Transfusionsmedizin, Tropenmedizin, Urologie, Zahn-Mund-Kieferheilkunde, Zahnarzt.

Das begrenzte Wissen der EbM erlaubt Ärzten nur bei Vorliegen eines Syndroms zu kurieren. Dieser fehlerhafte Denkansatz setzt sich nun sogar in der parlamentarischen Anfrage zu Medikamentenmissbrauch vom 18.01.08 fort: Es wird das Syndrom betrachtet, statt die Ursache.

EbM – Therapiebewertung

Ein Ziel der EbM ist die neutrale Therapiebewertung. Damit die Überprüfbarkeit aller Angaben möglich ist, muss die wissenschaftliche Arbeitsweise angewendet werden, Prinzipien sind:

•  Strukturierung der Darstellung
•  Beschreibung der Methodik
•  Systematik und Kriterien für Literatursuche
•  Begründung für Literaturauswahl
•  Literaturstellen und Quellenverweise
•  Transparenz der zugrundeliegenden Evidenz
•  Evidenzdarstellung
•  Evidenzbewertung
•  Therapieinformation

Enquete-Kommission

Hatte die gesetzgeberischen Entscheidungen des 14. Bundestages beratend vorbereitet. Die Enquete-Kommission „Recht und Ethik der modernen Medizin“ bestand aus 13 Abgeordneten des Deutschen Bundestages und 13 Sachverständigen verschiedener Professionen. Zu Beginn hatte sie eingehend das Gebot zur Wahrung der Menschenwürde und die Grundrechte-Charta der Europäischen Union diskutiert. Schwerpunktthemen waren Reproduktionsmedizin, Embryonenschutz, Angewandte medizinische Forschung, neue diagnostische und therapeutische Methoden, Genetische Daten.

Entchronifizierung

Massnahmen mit dem Ziel der Beseitigung der Chronifizierung eines schmerz- und chronisch Erkrankten. Der Begriff beschreibt auch den Prozess zur Reduktion der Chronifizierung eines schmerz- chronisch Erkrankten. Anstelle Entchronifizierung wird in diesem Nachschlagewerk der anschaulichere Begriff Kernsanierung verwendet. Die Kernsanierung eines schmerz- und chronisch Erkrankten ist eine Abfolge von Programmschritten, die individuell zusammengestellt werden. Dieses Programm an medizinischen und nicht-medizinischen Leistungen kann heutzutage nur von Naturmedizinern erbracht werden. Niedergelassene Ärzte der Schulmedizin beherrschen keinen einzigen der Programmschritte.

Entgiftung

Bei allen chronischen Erkrankungen, die EbM nennt sie Krankheitsbilder,  handelt es sich um 80% Vergiftungen. [WHO 2006]. Die Behandlung mit einer Pharmakotherapie führt nicht zur Wiederherstellung von Gesundheit, sondern sie führt zum Ausbau der Chronifizierung.

Akuterkrankung oder Akutschmerz… 
Früh-Rehabilitation während Akutstörung (Vorsorge)
Falls erfolglos oder bei chronischem Schmerz folgt:

  1. Schmerzbefreiung
  2. Nebenwirkungsbefreiung
  3. Toxinen-/Feinstoff-Analyse
  4. Wechselwirkungsbefreiung
  5. Toxinenentgiftung
  6. Stoffwechselregulation
  7. Immunsystemstabilisierung
  8. Hormonsystemstabilisierung
  9. Energiesystemstabilisierung
  10. Aktivierung Psyche
  11. Aktivierung Körper
  12. Messung BPS-Lebensganzheit
  13. Falls physische oder psychische Schäden vorliegen:
    Rehabilitation (Wiedereingliederung)

     

Die Schritte der Kernsanierung sind absolute Voraussetzung, wenn ein schmerzleidender oder chronisch erkrankter Patient auf die Wiederherstellung der Gesundheit wert legt. Es gibt weltweit keine Alternative zu diesem Weg. Selbst die Schrittfolge ist ziemlich wichtig. Eine Toxinenentgiftung nützt nichts, wenn täglich Schmerzmittel  und weitere Arzneimittel den Organismus gepumpt werden und eine Wechselwirkung mehrerer Pharmakotherapien besteht. Genauso wenig sinnvoll ist es, eine Balance bei Immunsystem, Hormonsystem, Energiesystem, Psyche und Körper herzustellen, wenn das Stoffwechselsystem vielen Mängeln durch unausgeglichene Nahrung ausgesetzt ist.

Erkenntnis:

Bei chronischen Erkrankungen haben die Ärzte in D das für die Wiederherstellung der Gesundheit erforderliche Wissen nicht. Der Weg der Schulmedizin seit 1948 ist, trotz der Vergiftungswarnungen in der Literatur und trotz der Evidenz in Studien, dass sie keine Leistungen für die Schritte der Kernsanierung anbietet.

Epidemische Erkrankung

Eine gesundheitliche Störung grosser Bevölkerungsteile, welche die Menschen zum Siechtum zwingt. Der griechische Wortstamm bedeutet eine im Volk verbreitete Seuche. Der deutsche Wortstamm bedeutet den zeitweisen Verlust der Kontrolle von physischen oder psychischen Funktionen des Organismus. Ist die Ausbreitungsgeschwindigkeit hoch, spricht man von einer Explosivepidemie. Beispielsweise haben sich Diabetes Mellitus, Allergien und Fettleibigkeit innerhalb einer Dekade auf epidemische Ausmasse entwickelt. Internationale Forscher erwarten, dass sich diese epidemischen Erkrankungen aufgrund der fehlerhaften Behandlung mit Pharmakotherapien innerhalb einer weiteren Dekade auf pandemische Erkrankungen ausweiten werden.

Epidemiologie

Wissenschaft über Ursachen, Folgen und Verbreitung von Krankheiten in Bevölkerungsgruppen. Die Epidemiologie untersucht alle Bestimmungsgrößen und Gesundheitsfaktoren mit einem Einfluss auf Gesundheit und Krankheit. Ihre Studien liefern die Grundlage für alle Massnahmen im Gesundheitssystem.

Erstattungsfähigkeit

Die Anerkennung eines Therapieverfahrens für die Kostenerstattung durch die GKV. Das Leistungsrecht der GKV regelt § 2 SGB V. Die NUB-Richtlinie ist massgebend für die Erstattungsfähigkeit von Kosten des Patienten. Ein Therapieverfahren in der Positivliste ist erstattungsfähig, ein Therapieverfahren in der Negativliste ist nicht erstattungsfähig. Der Gemeinsame Bundesausschuss G-BA legt die Eingruppierung fest. Eine fehlerhafte Eingruppierung kann nicht auf dem Klageweg beeinflusst werden.

Umweltmedizinische Verfahren, also die Diagnostik- und Therapie-Verfahren für chronisch schmerzleidende Patienten, hat das G-BA pauschal in der Negativliste eingruppiert. In vielen Fällen gibt der internationale Stand der Wissenschaft seit vielen Jahren ausreichend medizinische Evidenz her, dass sich der G-BA mit der gesetzlich verpflichteten Eingruppierung in die Positivliste hätte befassen müssen. Da das G-BA unter direkter Kontrolle des BMG steht, ist klar, das das Versagen des Bundesausschusses gesundheitspolitisch gewollt ist, weshalb es auch Systemverhalten genannt wird. Die gesellschaftsfeindliche und lobbyistenfreundliche Stimmenverteilung im G-BA ist die nächste Hürde, mit der die Akutmedizin die Erstattungsfähigkeit von Leistungen anderer medizinischer Berufsgruppen kontrolliert.

Für Umweltpatienten und Chroniker gibt es Hoffnung. Eine höchstrichterliche Rechtsprechung hat bereits ein Systemversagen festgestellt, dass sich das G-BA nicht gemäss dem gesetzlichen Auftrag verhält. Liegt ein Systemversagen vor, dann ist die Erstattungsfähigkeit der Kosten so lange gegeben, bis der G-BA über die Neueingruppierung entschieden hat.

Erkenntnis:

Die NUB-Richtlinie der Akutmedizin ist die Kernursache für die stetige Reduzierung der Lebensqualität aller Bundesbürger. Die NUB-Richtlinie wird vom G-BA festgelegt und dient somit direkt und rechtswirksam auf allen Ebenen den Lobbyisteninteressen. Die NUB-Richtlinie ist das höchsteffiziente Instrument des BMG, um die Therapien der Akutmedizin in die Positivliste aufzunehmen und die Therapien der Umweltmedizin u.a. nicht-medikamentöse Chroniker-Therapien in der Negativliste zu belassen. Die Pharmakotherapien der Positivliste produzieren kontinuierlich neue Chroniker. Die Chronifizierung der Bundesbürger ist absolut kein Bewertungsmasstab im Gesundheitssystem: Lobbyisten willkommen!

Die Krankenkasse der GKV bestritt die Erstattungsfähigkeit für eine ambulante Leistung: Es ist mit den Grundrechten aus Art. 2 Abs. 1 GG in Verbindung mit dem Sozialstaatsprinzip und aus Art. 2 Abs. 2 Satz 1 GG nicht vereinbar, einen gesetzlich Krankenversicherten, für dessen lebensbedrohliche oder regelmäßig tödliche Erkrankung eine allgemein anerkannte, medizinischem Standard entsprechende Behandlung nicht zur Verfügung steht, von der Leistung einer von ihm gewählten, ärztlich angewandten Behandlungsmethode auszuschließen, wenn eine nicht ganz entfernt liegende Aussicht auf Heilung oder auf eine spürbare positive Einwirkung auf den Krankheitsverlauf besteht. [BFG 1 BvR 347/98, 06.12.05]

Erwerbstätige

Im Jan. 2008 gab es 39,57 Millionen Erwerbstätige mit Wohnort in Deutschland. In allen Monaten von 2007 nahm die Zahl der Erwerbstätigen im Vergleich zum jeweiligen Vorjahresmonat um 1,5% oder mehr zu. Das wahre Ausmaß der Unterbeschäftigung in D liegt höher. Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung betrachtet deshalb das Ausmaß der ‘verdeckten Arbeitslosigkeit’, er registriert 3,78 Mio. Arbeitslose und 1,2 Mio. verdeckte Arbeitslose. [Fünf Wirtschaftsweise, Jahresgutachten 07.11.2007]

Erkenntnis:

Wenn Sie eine Arbeitslosen-Statistik hören, können Sie getrost 30% addieren, um das wahre Ausmass der Unterbeschäftigung zu kennen. Dabei ist noch nicht berücksichtigt, dass unsere Politik die Chroniker und Schwerbehinderten ganz schnell aus der Gesellschaft ausmustert, damit der Arbeitsmarkt für Investoren attraktiv erscheint. Selbst dann ist unser grösstes Problem noch nicht eingerechnet: die exorbitant hohe Rate an Abwanderungen von Spitzenkräften ins Ausland. Dass die CDU/CSU-Spitzen in diesem Umfeld im Aug. 2008 von Vollbeschäftigung sprechen, kommt einer Volksverdummung gleich.

Ethik

Eine einprägsame Definition ist: Ethik ist der Bestand an Wahrheit, der nicht dem Konsens unterworfen ist, sondern ihm vorausgeht und ihn ermöglicht.

Die deutsche Gesellschaft braucht feste Anhaltspunkte, auf denen ethische Fragen zurückbezogen werden können [abgeleitet von Ratzinger 2006].

Definition Konfuzius 500 BC: Ethik ist „Den Angelpunkt zu finden, der unser sittliches Wesen mit der allumfassenden Ordnung, der zentralen Harmonie vereint, das ist in Wahrheit das höchste menschliche Ziel.“ Konfuzius nennt vier Tugenden für ethisches Verhalten: Mitmenschlichkeit, Gerechtigkeit, Respekt und Rituale. Die Tugenden sieht er als erstrebenswertes Ideal an, das niemals voll erreichbar ist.

Das BMG hat die Definition für Unethik veröffentlicht „Jegliche Verschwendung in der GKV ist unethisch“. Sicherlich ist der Gedanke als unethisch einzustufen. Die Aussprache in Verbindung mit der gelebten, unethischen Gesundheitspolitik lässt eher auf eine Verachtung der ethischen Grundsätze schliessen.

Deutscher Bundestag 2002, Drucksache Ethik und Recht in der Medizin, S. 19 ff: „Der Mensch ist ein leibliches Wesen, das nur im sozialen Miteinander wechselseitig sich anerkennender Individuen seine Entfaltung zu finden vermag. Aus der leiblich-sozialen Verfasstheit des Menschen ergeben sich daher Grundansprüche, die sich in den mit dem Gedanken der Menschenwürde verbundenen moralischen Wertauffassungen und in dem aus der Menschenwürde folgenden Katalog von Grundrechten niedergeschlagen haben. Sie liegen auch dem Medizinrecht und der medizinischen Berufsethik zugrunde und betreffen sowohl Grundansprüche und -rechte, die primär das Individuum betreffen, als auch solche, die für das soziale Miteinander maßgeblich sind.“

…“Auf jeden Fall will Art. 1 GG eines sichern: dass die unbedingte und unabdingbare Sonderstellung des Menschen in der belebten und unbelebten Natur von Rechts wegen von aller staatlichen Gewalt und auch von der Rechtsordnung selbst zu respektieren ist. Die Geltung der in Art. 1 GG getroffenen Normaussage zur Würde des Menschen ist bis heute durch einen breiten gesellschaftlichen Konsens getragen. Der von der Verfassung an den Anfang allen Rechts gestellte Wert der Menschenwürde prägt die Rechtsordnung und wird umgekehrt in seiner fundamentalen ethischen Bedeutung durch sie gefestigt. Als konsensgetragene rechtliche Fundamentalnorm bindet sie freilich auch die, deren ethische Orientierung eine unbedingte Würdegarantie für den Menschen nicht kennt.“

…“Als Kern jeder Ethik erweist sich damit die Bereitschaft, allen Menschen in ihrer Eigenschaft als Gattungswesen den gleichen Status zuzusprechen und sie als Subjekte selbstgesetzter Zwecke und als Adressaten moralischer Verantwortung anzuerkennen.“

Und nun treten wir aus der Welt der Grundrechte in unsere Welt der Wirklichkeit. Eine lange Kette von Skandalen in unserer Gesellschaft skizziert der langjährige politische Kommentator Dr. Heinz Verfürth in seinem am 20.02.08 vorgestellten Buch ‘Die Arroganz der Eliten’ [Verfürth, 2008]:

„Die Eliten agieren heute vielfach, daran kann kein Zweifel mehr bestehen, aus eigener Legitimation. Zuweilen sogar soweit, dass manche Repräsentanten der Führungsschichten meinen, sich nicht nur über Anstand und Moral, sondern auch über Recht und Gesetz hinwegsetzen zu können. …Nicht allein unter dem Aspekt Reich und Arm, sondern in einem weit umfassenderen Sinn hat dies Konsequenzen für die beständige und langfristige Integrationsfähigkeit eines Gemeinwesens, das ohne Kompromiss und Konsens nicht überleben kann. Die Spaltung in Deutschland nimmt in einem Maße zu, dass selbst ein konservativer Analytiker wie der Berliner Politologe Paul Nolte inzwischen wieder von einer Klassengesellschaft spricht. In solchen Entwicklungen nisten die größten Gefährdungen, die von der Selbstdemontage der Eliten ausgehen.“

Das Buch ‘Heilen verboten, töten erlaubt’ entlarvt das korrupte Gesundheitssystem aus Insidersicht: Medizinsyndikat und Unrechtsystem sind die Bewertungen für die organisierte Kriminalität im Gesundheitswesen [Blüchel, 2003, ISBN 9783570007037].

Erkenntnis:

Das Ökonomisierungsprinzip im Umgang mit der übertragenen Vertrauensstellung zerstört alle Formen des menschlichen Zusammenlebens. Der Deutsche Bundestag sollte parallel zur Arbeit des Ethikrats eine Grundsatzdebatte über die Moral der Gesellschaft und die Zukunft des Gemeinwesens einführen.

Ethik in der Medizin

Deutscher Bundestag 2002, Drucksache Ethik und Recht in der Medizin, S. 20 ff: „Bei allen aus der individuellen Menschenwürde folgenden Ansprüchen ist davon auszugehen, dass sie sowohl intrapersonal als auch interpersonal in Spannung zueinander treten können. Für interpersonal konfligierende Ansprüche der beschriebenen Art gilt, dass jeder vom Einzelnen erhobene Anspruch im gleichen Anspruch des Anderen seine notwendige Grenze findet. Allein der Anspruch auf Unverletzlichkeit der Würde des Einzelnen läßt keine Einschränkung zu.“

Die Chronifizierunng der 35 Mio. chronisch schmerzleidenden Patienten durch ‘rationale Pharmakotherapien’ verletzt die Würde des Einzelnen.

„Im Fall der Medizin umfasst diese Berufsethik Pflichten wie die, der Patientin bzw. dem Patienten nicht zu schaden (Nil nocere), alles Handeln am Ziel der Heilung der Patientin bzw. des Patienten auszurichten (Salus aegroti suprema lex), den Beruf gemäß den Regeln der Kunst auszuüben, d. h. Kompetenz und verfügbare Mittel zur Heilung der Patientin bzw. des Patienten einzusetzen und sich selbst fortzubilden, um die fachliche Kompetenz zu erhalten und zu erweitern. Für den Arzt und die Ärztin gehören dazu Empathie mit der Patientin und dem Patienten, Wahrhaftigkeit in der Aufklärung der Patientin und des Patienten, Wahrung der Vertraulichkeit, Verschwiegenheit gegenüber Dritten u. a. mehr.“

Alles Handeln am Ziel der KBV-Vorgabe ‘rationale Pharmakotherapie’ auszurichten gehört nicht zur Berufsethik. Derartiges Handeln ist unethisch, weil die KBV-verursachte Chronifizierung unethisch ist. Herausgefordert ist hier die ethische Urteilsbildung des Arztes, obwohl die KBV dieses Handeln durch EBM 2008 in ihrem ökonomisierten, unethischen Interesse zu bestimmen versucht. Die Parallelen zum staatlichen Missbrauch ärztlichen Handelns, die zum Nürnberger Codex führten, sind erkennbar. In der Demokratie liegt es in der Verantwortung der Ärzte sich codexgerecht zu organisieren und eine zielgerichtete Gesundheitspolitik massgeblich zu bestimmen. Ärzte sind die Leistungsträger des Gesundheitssystems.

Für Schmerzpatienten wurde die Ethik-Charta beim Deutscher Schmerzkongress 2007 veröffentlicht. Es ist die Beschreibung der ethischen Verantwortung gegenüber schmerzleidenden Patienten. Sie wurde von Medizinern, Psychologen, Philosophen und Juristen erarbeitet. Sie beschreibt die Rechte der Patienten mit Schmerzen. Sie stellt Thesen zu zentralen Bereichen von Schmerzdiagnose, Schmerztherapie und Schmerzforschung auf. Ein Forderungskatalog für die Zukunft ist enthalten. Die Patientenrechte sind nicht einklagbar, die Ethik-Charta ist nicht im SGB. Sinnvoller wäre allerdings auch eine ganzheitliche Ethik-Charta zu Chronifizierung im SGB zu normieren.

Ethik in der Wissenschaft

Die EU hat strenge Auflagen an die Ethik in der Wissenschaft: “Ethics is the state of mind. Ethical sensitivity is directly related to honesty and truthfulness.“ [EC.Europa.EU 03.2007]

Ethikrat

Der Deutsche Ethikrat besteht aus 26 Mitgliedern, die naturwissenschaftliche, medizinische, theologische, philosophische, ethische, soziale, ökonomische und rechtliche Belange in besonderer Weise repräsentieren. Die Mitglieder wurden am 13.02.08 benannt. Die Aufgaben sind im Ethikratgesetz vom 16.07.07 geregelt. Unter den 26 Experten arbeitet gut die Hälfte vom bisherigen Nationalen Ethikrat mit. Einige Mitglieder waren zeitweise in der Enquete-Kommission aktiv. Am 11.04.08 findet die erste konstituierende Sitzung statt. Der Ethikrat.org berät sein Arbeitsprogramm selbst.

„Alle Völker sind verwundbar, aber die Armen werden als erste und am härtesten getroffen“ [WHO 2008]. Zum 07.04.08, dem 60 jährigen Geburtstag der WHO, sieht die Zukunft der Menschheit düster aus. Epidemien und Pandemien werden die Welt innerhalb eines Jahrzehnts verändern. Der Ausbruch der Krankheiten wäre zu verhindern, wenn in die Zukunft investiert würde.

Weit weg von uns, denken die Deutschen. Aber die pandemische Erkrankung wächst seit 1948 kontinuierlich in uns Bundesbürgern heran: Depression. Die messbaren Vorläuferkrankheiten nennen wir chronische Krankheiten. Bereits 80% der GKV-Kosten werden verursacht durch 3 chronische Krankheiten. Die Beschwerdebilder und Begleiterscheinungen nennen wir chronische Schmerzen.

Zum Zwecke der Erhöhung der Lebensqualität der 35 Mio. Patienten mit Chronifizierung und 40 Mio Übergewichtigen sollte der Ethikrat öffentliche, themenfokussierte Dialogveranstaltungen durchführen: Präventionsgesetz, Chronifizierung. Für chronische Erkrankungen hat die EbM nicht das Wissen und die Kompetenz zur Wiederherstellung der Gesundheit. Seit 1948 treibt die EbM die Bundesbürger durch Pharmakotherapien in die pandemische Erkrankung Depression.

Die sogenannte „Evidenz„-basierte Medizin EbM, unsere Hochschulmedizin, vermeidet es darüber zu Reden. Dafür hat sie gute Gründe: Sie hat das Wissen und die Kompetenz nicht, um die Wiederherstellung der Gesundheit zu leisten. Sie kennt nicht einmal die Schmerz-Ursachen, die Begleiterscheinungen einer jeden Erkrankung. Logischerweise kann sie auch keine Gesundheitsvorsorge für chronische Krankheiten leisten. Und weil sie seit 400 Jahren die Wirkungserfolge der Naturmedizin sowie die weltweite Bewegung hin zu naturmedizinischen Behandlungen, engl. Natural Health Movement, arrogant ignoriert, oder besser gesagt verteufelt, ist sie heute auch nicht in der Lage, sich von innen heraus an den internationalen Stand der Wissenschaft anzupassen.

Der Deutsche Ethikrat zusammen mit Akteuren des Gesundheitssystems sollte ganz schnell evaluieren, wo der Grad der verfassungsrechtlichen Akzeptanz bei unperfekten Forschungsergebnissen liegt, s. Studie und IQWiG. Die Definition sollte im SGB oder wenigstens in einer Ethik-Leitlinie verankert werden.

Empfehlung:

Der Deutsche Ethikrat ist gefordert, die 10-Jahres-Ziele der Umverteilung und Nachhaltigkeit zu definieren und eine Politik der Umverteilung von oben nach unten auf den Stand von 1980 zu fördern. Das Primärziel ist die Vermeidung der pandemischen Erkrankung Depression.

Europäische Union – EU Recht

06.04.08 Die EU will eine Richtlinie für verschreibungspflichtige Arzneimittel verabschieden. Sie will das Werbeverbot für verschreibungspflichtige Medikamente lockern. Erlaubt sein sollen Produktmerkmale, Studien, Krankheitsvorbeugung und Preise. Die Bundesärztekammer kritisiert, dass diese Informationspolitik zu Fehlgebrauch und Überdosierung führen kann. Die Bundesregierung hat Bedenken, dass die Information nicht objektiv sein wird. Wegen dem Werbeverbot bewege sich die Hersteller-Information bereits derzeit in der Grauzone von Objektivität und Werbung.

Kommissar für Unternehmen und Industrie Günter Verheugen, der die Industriepolitik der EU in den Zeiten von Klimawandel, Globalisierung und Chronifizierung gestaltet, hat ein ethisches Ziel. Er möchte die Pharmakohersteller verstärkt in die soziale Verantwortung nehmen. Die Information in den Beipackzetteln soll im Internet objektiv und auf dem internationalen Stand der Wissenschaft dargestellt werden, so dass jeder Patient Risiken, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen eigenständig erkennen kann. In 2008 gibt es in D nur eine Informationsquelle auf dem internationalen Stand der Wissenschaft, s. Arzneimittelnebenwirkung.

11.04.08 Das EU Chemikaliengesetz Reach ist das weltweit strengste Gesetz für Chemikalienhersteller und Importeure. Bis 01.12.08 müssen 30.000 Giftstoffe online vorregistriert werden, damit die Registrierung erfolgreich wird.

15.04.08 Die konsolidierte Fassung des Vertrages über die Europäische Union und des Vertrages über die Arbeitsweise der Union wird veröffentlicht. Der Vertrag wurde am 13.12.07 in Lissabon unterzeichnet. Eine Seite mit vier Artikeln beschäftigt sich mit grenzüberschreitenden Themen aus dem Gesundheitswesen:

Artikel 168 Gesundheitswesen
(1) Bei der Festlegung und Durchführung aller Unionspolitiken und -maßnahmen wird ein hohes Gesundheitsschutzniveau sichergestellt. Die Tätigkeit der Union ergänzt die Politik der Mitgliedstaaten und ist auf die Verbesserung der Gesundheit der Bevölkerung, die Verhütung von Humankrankheiten und die Beseitigung von Ursachen für die Gefährdung der körperlichen und geistigen Gesundheit gerichtet. Sie umfasst die Bekämpfung der weit verbreiteten schweren Krankheiten, wobei die Erforschung der Ursachen, der Übertragung und der Verhütung dieser Krankheiten sowie Gesundheitsinformation und -erziehung gefördert werden; außerdem umfasst sie die Beobachtung, frühzeitige Meldung und Bekämpfung schwerwiegender grenzüberschreitender Gesundheitsgefahren. Die Union ergänzt die Maßnahmen der Mitgliedstaaten zur Verringerung drogenkonsumbedingter Gesundheitsschäden einschließlich der Informations- und Vorbeugungsmaßnahmen.

Evidenz

Drückt in der Medizin der EbM die wissenschaftliche Aussagefähigkeit klinischer Studien in Evidenzklassen aus. Sie hat den Grundsatz aufgestellt –freilich ohne Vorliegen einer Evidenz für diese Behauptung–:

Je höher die Evidenzklasse einer Studie, desto breiter ihre wissenschaftliche Basis.

Die EbM unterscheidet die Stufen von Ia bis IV, wobei Ia die höchste Evidenz ist, Stufe Ia die niedrigste. Die höchste Evidenz haben grundsätzlich randomisierte kontrollierte Studien RCT. Expertenmeinungen stehen an letzter Stelle. Bei einer RCT Studie werden Teilnehmer durch Zufallsauswahl in eine Behandlungsgruppe und eine Kontrollgruppe geteilt. Damit werden Unterschiede zwischen Teilnehmern ausgeglichen. Bei der Behandlungsgruppe wird die Therapie angewendet, bei der Kontrollgruppe ein Placebo oder die bisherige Therapie.

Evidenzgrad sind Skalen zur abgestuften Einordnung der Ergebnissicherheit einer Evidenz, auch genannt Evidenzlevel, Evidenzstufe, Evidenzhierarchie. Die Skalen sind international nicht standardisiert, sie können eine beliebige Definition haben. Die Sicht des IQWiG ist, dass Studien mit einer hohen Anfälligkeit für Bias im allgemeinen einen niedrigeren Evidenzgrad haben als Studien mit einem kleinen Risiko für Bias. Randomisierte RCT-kontrollierte Studien haben im allgemeinen einen höheren Evidenzgrad als Beobachtungsstudien.

Die Anwendung der Evidenz ist für chronische Erkrankungen aus vielen Gründen nicht möglich. Die methodischen und wissenschaftlichen Kardinalfehler des IQWiG sind unter IQWiG begründet.

Existenzangst

wirkt sich auf alle Lebensbereiche des Bundesbürgers aus. Während fast alle unerwünschten Zustände eines Lebensbereiches ‘repariert’ werden können, trifft das auf die Chronifizierung nicht zu. Dauerstressoren bewirken zuerst die physische Manifestation und dann die psychische Manifestation. Unter den überschuldeten Personen sind gar 80% erkrankt, vor allem psychisch und an Gelenk- und Wirbelsäulen, der Gesundheitszustand ist absolut mangelhaft [Uni Mainz 2008].

Erkenntnis zur sozialen Wirklichkeit in D:

•  Armutsreport: 32 Mio. leben unter Armutsgrenze für EU-Bürger: 39%
•  11 Mio. der Bundesbürger leben 25% unter EU-Armutsgrenze: 13%
•  6 Mio. von 40 Mio. Erwerbstätigen erhalten seit Jahren keine Arbeit: 15%
•  2 Mio. der 20 Mio. Renter haben Rente knapp über der Armutsgrenze: 10%
•  
7,4 Mio. Bürger sind überschuldet, 80% davon sind chronisch erkrankt
•  0,9 Mio. Bürger sind obdachlos
•  2,5 Mio. Bürger sind behandlungsbedürftig alkoholkrank
•  10 Mio. Bürger leben als Singles, davon 50% Rentner
•  Scheidungsrate erreicht 40%, Tendenz steigend
•  12 Mio. Bürger reflektieren regelmässig Ängste in Alpträumen

Armut bezeichnet „den Mangel an Chancen, ein Leben zu führen, das gewissen Minimalstandards entspricht“. Nach einer EU-Definition aus dem Jahr 2001 ist derjenige arm, der in einem Haushalt lebt, dessen «bedarfsgewichtetes Nettoäquivalenzeinkommen» bei weniger als 60% des Medians liegt. Das Medianeinkommen ist das Einkommen desjenigen, der genau in der Mitte stünde, wenn sich alle Personen der Bevölkerung eines Landes nach ihrem Einkommen sortiert in einer Reihe aufstellen würden. Neben der absoluten Höhe des Einkommens kommt es darauf an, wie viele Menschen davon leben müssen. Deshalb werden oft sogenannte Äquivalenzeinkommen verglichen, in deren Berechnung die Haushaltsgröße und -zusammensetzung einfließen. Nach der EU-Definition liegt die Armutsrisikogrenze für D für 2003 bei 938 Euro Monatseinkommen.

Wer aber gilt in Deutschland als arm? Armut ist eine Frage der Definition der Parlamentarier. Und die ist je nach Populationsgruppe unterschiedlich. Die Komplexität zur Berechnung des Existenzminimums für unterschiedliche Populationsgruppen ist weltweit beispiellos komplex.

Der Schutz des selbst erwirtschafteten Existenzminimums ist eine verfassungsgerichtliche Vorgabe zum Schutz der Schuldner in der Zwangsvollstreckung. Die Pfändungsfreigrenze muss ab 01.01.02 alle zwei Jahre an die Lebenshaltungskosten angepasst werden. Ab 01.07.05 beträgt die Pfändungsfreigrenze bei Arbeitseinkommen 985,- Euro.

Der Bundestag verabschiedet Regelsätze für Populationsgruppen, jedoch ohne eine dynamische Anpassung zum Jahresbeginn definiert zu haben. Für Regelsätze werden erst nach 5 oder 10 Jahren Stimmen laut, die die Anpassung fordern. Ab Parlamentsbeschluss braucht das Statsische Bundesamt zwei Jahre für die Auswertung. Wenn die neuen Regelsätze in Kraft treten, sind die bereits wieder zwei Jahre überholt. Dabei wäre es doch ganz einfach, die Lebenshaltungskosten für die dynamische, jährliche Anpassung aller Regelsätze zu definieren. Bei der Pfändungsfreigrenze funktioniert es.

Das Statistische Bundesamtes errechnete 730,20 Euro West bzw. 604,80 Eur Ost. ‘Der Zweite Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung’ vom April 2005 nennt für 2003 13,5% der Bevölkerung als arm. In der Realität dürfte die Armut wesentlich mehr als 13,5% Bundesbürger erfassen, weil die Bundesregierung den Minimalstandard eines Bundesbürgers 25% niedriger ansetzt als die EU für einen EU-Bürger.

In D ist Armut eng an Existenzminimum gekoppelt. Existenzminimum wird statistisch berechnet, es hat keinen objektiven Bezug zur Armutsrealität in D. Seine Basis sind die Ausgaben der sozial Schwächsten. Hierfür werden lediglich die Einpersonenhaushalte betrachtet, und zwar nur die untersten 20% geordnet nach deren Nettoeinkommen. So errechnet sich das fiktive Existenzminimum für eine alleinstehende Person von 347 Euro/Monat zuzüglich Wohn- und Heizkosten. Dies entspricht dem aktuellen Regelsatz für einen Hartz-IV-Empfänger.

Als arm gilt nach dem Verständnis der Bundesregierung, wer sich nicht aus eigener Kraft ausreichend mit Lebensmitteln, Wohnraum, Kleidung und anderen lebensnotwendigen Dingen versorgen kann. Laut Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung liegt Armut im Sinne von sozialer Ausgrenzung dann vor, „wenn Handlungsspielräume von Personen in gravierender Weise eingeschränkt und gleichberechtigte Teilhabechancen an Aktivitäten und Lebensbedingungen der Gesellschaft ausgeschlossen sind“. Weil Studien politisch unerwünscht sind, obwohl es 1/3 der Bundesbürger essentiell betrifft, orientiert sich die Armutsforschung am Einkommen.

Der Regelsatz Hartz IV ist nicht bedarfsdeckend. Das sozio-kulturelle Existenzminimum ist nicht gewährleistet. Das Leben auf Hartz- IV-Niveau ist mit vielen Einschränkungen gerade im sozio-kulturellen Bereich verbunden. Das Recht auf ein Existenzminimum ist an Arbeitszwang geknüpft. Langzeitarbeitslose und Sozialhilfeempfänger werden als Bürger zweiter Klasse betrachtet, die ständig unter dem Verdacht des Schmarotzertums stehen. [aus dem Buch ‘Wie wenig Geld ist zu wenig? Das Existenzminimum und ein Selbstversuch', Elena Wolff, 2008, 160 S, ISBN 978-3-930830-98-5]

19.05.08 Armutsreport der Bundesregierung. Arm ist nach deutscher Definition, wer als Alleinlebender weniger als 60% des mittleren Einkommens der Bundesbürger verdient: 781 Euro netto/2007. Die Einkünfte der Reichen sind gewachsen, dagegen sinken die Einkommen im unteren Bereich leicht, im mittleren Bereich stagnieren sie. Für Langzeitarbeitslose und Alleinerziehende ist das Risiko nach wie vor groß, in Armut zu fallen. Die Hartz-Reform aus der Agenda 2010 hat zur Ausbreitung von Armut in Deutschland beigetragen [DIW 2007]. Wohnungslosigkeit entwickelte sich von 530 000/1999 auf 254 000/2007 Betroffene.

Erkenntnis:

Der Armutsreport 2008 ist ein Armutszeugnis. 32 Mio. Bundesbürger leben unter der Armutsgrenze für EU-Bürger. 11 Mio. Erwachsene leben 25% unterhalb der EU-Armutsgrenze. 2,6 Mio. Kinder leben in Armut, jedes 6. Kind. Jeder 5. Bundesbürger hat Mangel an Chancen, ein Leben zu führen, das den europäischen Minimalstandards entspricht. Studien sind politisch unerwünscht. Das Existenzminimum orientiert sich an fiktiven 20% der sozial Schwächsten, statt an der Realität von ca. 40%. 25% der Bundesbürger gelten als finanziell schwach, wenn die realistischere Pfändungsfreigrenze für 2008 von 985,- Euro zugrunde gelegt wird. Den sozial Schwächsten in D fehlt es an allem. Die Parlamentarier treiben das deutsche Volk systematisch in die Chronifizierung.

Abhängig Beschäftigte verdienen 2007 real gerade so viel wie 1992. Die Lohnquote sinkt seit Jahren. Zudem schützt Erwerbstätigkeit nicht mehr ausreichend vor Armut: So sind immer mehr Vollzeiterwerbstätige ergänzend zu ihrem Einkommen auf Arbeitslosengeld II angewiesen. Die Armutsrisikoquote weist – so der zweite Armuts- und Reichtumsbericht – einen kontinuierlichen Anstieg auf. Betroffen sind vor allem Kinder. Rund 2,6 Millionen von ihnen leben bereits in Armut. Gleichzeitig findet eine starke Vermögenskonzentration statt [DIW Berlin 2007]. Demnach verfügen rund zwei Drittel der Bevölkerung ab 17 Jahren über kein oder nur ein sehr geringes Vermögen, während 10 Prozent der Bevölkerung fast zwei Drittel des Vermögens besitzen. Zudem sind wir von einer Chancengleichheit im Bildungssystem weit entfernt: In keinem anderen Industrieland entscheidet die soziale Herkunft so stark über die Bildungschancen und damit sowohl über die späteren Lebens- und Arbeitsbedingungen als auch über die Gesundheitschancen wie in Deutschland.

Prekäre Lebensbedingungen haben einen entscheidenden Einfluss auf den Gesundheitszustand von Kindern und Jugendlichen [KIGGS 2007]. Angesichts der gegenwärtigen Wirtschafts-, Bildungs-, Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik ist künftig eher mit einer Zunahme der sozial bedingten Ungleichheit von Gesundheitschancen zu rechnen. Eine stetige Zunahme psychischer Erkrankungen ist bereits zu verzeichnen. Psychische Erkrankungen werden 2020 die am häufigsten auftretenden Krankheiten sein [WHO 2006].

Exposition

Die langdauernde Einwirkung eines Giftes, das den Stoffwechselprozess beeinflusst, s. Toxikation. Der Zustand Vergiftung ist bei 80% der chronischen Erkrankungen der Auslöser für die chronische Erkrankung. Mit der Einnahme von Schmerzmitteln, sowohl kurzfristig als auch langfrstig, ist eine beachtenswerte Lebensgefahr verbunden, s. Arzneimittelnebenwirkung.

90% der berufsbedingten Vergiftungen werden durch die Aufnahme von Fremdstoffen über die Lunge verursacht.

EBM Einheitlicher Bewertungsmaßstab

Das Verzeichnis der Kassenärztliche Bundesvereinigung KBV, nach dem ambulante Leistungen in der gesetzlichen Krankenversicherung abgerechnet werden. Seine gesetzliche Grundlage ist SGB V. Der EBM bestimmt gemäss § 87 Abs. 2 Satz 1 SGB V den Inhalt der abrechungsfähigen Leistungen und stellt ihr wertmäßiges, in Punkten ausgedrücktes Verhältnis zueinander dar. Soweit möglich sind die Leistungen mit Angaben für den zur Leistungserbringung erforderlichen Zeitaufwand des Vertragsarztes zu versehen.

Beispiel für chronisch schmerzleidende Patienten:

Der EBM 2008 für Schmerztherapie definiert in der Präampel auf S. 69 den chronischen Schmerz: 6-24 Monate: „Kommt es im Verlauf der schmerztherapeutischen Behandlung nach sechs Monaten zu keiner nachweisbaren Verbesserung der Beschwerdesymptomatik, soll der Arzt prüfen, ob der Patient von einer psychiatrischen bzw. psychotherapeutischen Mitbehandlung profitiert. Die Behandlung von chronisch schmerzkranken Patienten nach den Vorgaben der Qualitätssicherungsvereinbarung Schmerztherapie soll einen Zeitraum von zwei Jahren nicht überschreiten. Der Arzt benennt der Kassenärztlichen Vereinigung diejenigen Patienten, die sich über diesen Zeitraum hinaus in seiner schmerztherapeutischen Behandlung befinden. Die Kassenärztliche Vereinigung kann die weitere Behandlung dieser Patienten von der erfolgreichen Teilnahme an einem Kolloquium vor der Schmerztherapie-Kommission abhängig machen.“

Beispiel für Hausärzte:

Die Bezeichnung „Pauschalen-EBM“ beschreibt das neue Kapitel für die Hausärzte am zutreffendsten. Sie erhalten künftig pro Quartal und Patient eine Versichertenpauschale, die nach drei Altersklassen differenziert ist:

•  für Patienten bis zum vollendeten fünften Lebensjahr dürfen 1000 Punkte abgerechnet werden,
•  
für ältere Patienten bis zum vollendeten 59. Lebensjahr 900 Punkte,
•  für alle weiteren schließlich 1020 Punkte.

Sowohl die Dauer-basierte Definition von chronischem Schmerz als auch die Alters-basierte Vergütungspauschalen sind Unsinn, weil keine Evidenz für diese willkürlichen Variablen gegeben ist. Es ist das Gedankenspiel der Statistiker: Kostenreduktion.

Die Schmerzforschung von ENRAC®CMT führt die Messung der Schmerzursache über den Schmerzverlauf durch. Das führt zur Erkenntnis, dass sich der chronische Schmerz oft innerhalb der Akutschmerzphase manifestiert, und zwar innerhalb dem für die Krankheit zu erwarteten Mass. Da die evidenzbasierte Medizin die Schmerzursache nicht kennt, behandelt sie das Schmerzsignal und versucht eine Schmerzlinderung durch Pharmakotherapien zu erreichen. Klar, dass die Ärzte für die Manifestierung der chronischen Schmerzen und die Erzeugung neuer Schmerzursachen verantwortlich sind. Das EBM ist somit die gesetzliche Legitimation zur Chronifizierung der Deutschen.

Die international Schmerzforschung unterscheidet deshalb sehr genau und zwar Dauer- und Alter-unabhängig zwischen chronischen Schmerzen mi 1 Symptom, engl. chronic pain, und hartnäckigen Schmerzen mit >1 Symptom, engl. intractable pain. Auf den aktuellen Stand der internationalen Schmerzforschung nimmt die KBV unter Verletzung der Gesetzeslage zur Erhaltung der Lebensqualität keine Rücksicht. Die KBV folgt dem jüngeren Kostendämpfungsgesetz mit höherer Priorität.

Das Ziel der EBM ist Kostenreduktion statt Schmerzbefreiung. Selbst das Ziel Kostenreduktion erreicht das Bundesministerium für Gesundheit nicht, weil sie mangels zielgerichteter Gesundheitspolitik durch die von G-BA bestimmten ‘rationale Pharmakotherapie’ den Kostentreiber Nr. 1 vorantreibt: die Chronifizierung der Deutschen. Die KBV klopft sich selbst auf die Schulter „EBM 2008 – Ein Meilenstein für die Zukunft“. Gesunder Menschenverstand statt falsche Kostenrechnung ist definitiv effektiver.

EBM 2008: Das Chroniker-Paradoxon der KBV

Die KBV hat die Einführung eines Morbiditätszuschlags eingeführt, umgangssprachlich Chronikerzuschlag. Den darf der Hausarzt ab 2008 einmal pro Quartal abrechnen, wenn er einen Patienten mit einer schwerwiegenden chronischen Erkrankung behandelt und dieser mindestens zweimal im betreffenden Zeitraum in der Praxis war.

Die KBV nimmt auf § 2 Absatz 2 der Richtlinie des G-BA zur Definition schwerwiegender chronischer Krankheiten Bezug: Bei schwerwiegender chronischer Krankheit sei „eine kontinuierliche medizinische Versorgung erforderlich, ohne die nach ärztlicher Einschätzung eine lebensbedrohliche Verschlimmerung, eine Verminderung der Lebenserwartung oder eine dauerhafte Beeinträchtigung der Lebensqualität zu erwarten ist“.

Die KBV hat 2006 statistisch ermittelt, dass in 2008 für 38% der hausärztlichen Patienten die Chronikerpauschale angesetzt werden kann. Sie liefert damit selbst das Paradoxon für Chroniker:

1.  Die KBV bestimmt, dass diese  Chroniker in 2006 haben

•  keine lebensbedrohliche Verschlimmerung, oder
•  
keine Verminderung der Lebenserwartung, oder
•  keine dauerhafte Beeinträchtigung der Lebensqualität

2.  Studien der EbM beweisen das Gegenteil:

•  Viele Chroniker haben eine lebensbedrohliche Verschlimmerung
    und 10% haben Depressionen innerhalb weniger Monate,
und
•  die meisten haben eine Verminderung der Lebenserwartung,
und
•  alle haben eine dauerhafte Beeinträchtigung der Lebensqualität

Es ist also nur eine Frage von Monaten, dass die KBV die statistischen Variablen so umdefiniert, dass der Anteil von 38% Chroniker gegen 0% gerechnet wird. Ganz schön schlau: „Wir werden beispielsweise ja auch im Jahr 2009 noch Regelleistungsvolumina haben. Daraus folgt ja eben, dass die Diagnosen, die die Morbidität von Patienten begründen sollen, sehr gut dokumentiert werden müssen.“

Auch klar, dass die KBV in 2008 an einem Analyseverfahren arbeiten soll, wie sich die Morbidität, das Ausmass der Chronifizierung, aller Deutschen messen lässt, nachdem sie seit 60 Jahren den Anstieg der Chronifizierung verantwortet. Das ist genau der richtige Partner für das Bundesministerium für Gesundheit BMG.

Das BMG macht für die KBV ‘klare Vorgaben’: Bis zum 30. Juni 2009 soll ihr Bewertungsausschuss diagnosebezogene Risikoklassen für Versicherte bilden. Bis 31.10.2010 muss er arztgruppenspezifische diagnosebezogene Fallpauschalen vereinbaren. Damit soll die Behandlung von Patienten vergütet werden, die einen erheblichen Leistungsaufwand erfordern und überproportionale Kosten verursachen. Für Fachärzte sollen diagnosebezogene Fallpauschalen ab 2011 gelten.

Schmerzlexikon
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