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Schmerzlexikon

Dezember 1, 2008

Das ENRAC® CMT Schmerzlexikon

möchte Begriffe so erklären, dass Ärzte, Schmerzpatienten, chronisch Erkrankte und Parlamentarier einen persönlichen Erkenntnisgewinn haben. Die Erkenntnisse der Ärzte von ENRAC® CMT aus der systematischen Forschung, den klinischen Studien und der ambulanten Schmerztherapie sind eingeflossen.

Research study sponsored by ENRAC

ENRAC® Collateral Meridian Therapy repräsentiert die derzeit wohl wirksamste Evidenz für die Ursachenbeseitigung bei Schmerzen und chronischen Erkrankungen:

•  Mit ENRAC®CMT wird jeder Arzt zum Schmerzspezialisten für Schmerzbefreiung

•  Mit ENRAC®CMT erlebt jeder chronisch schmerzleidende Patient* die Schmerzbefreiung und Nebenwirkungsbefreiung

•  Mit ENRAC®CMT hat jeder chronisch Erkrankte die Chance auf die bestmögliche Wiederherstellung der Gesundheit: Vital Flow Balance ist die Neuentdeckung in der Medizin.

 
Vorwort: Wind of Change
Der Graben zwischen Schulmedizin und Naturmedizin besteht seit 1792. Die ENRAC® CMT Collateral Meridian Therapy ist die Brücke zwischen deren Erklärungsmodellen EbM und TCM. So lässt es sich nicht vermeiden, dass sich ENRAC® CMT positioniert. Diese Positionierung soll von keinem Beteiligten als Polarisierung aufgefasst werden. Es geht vielmehr darum, die erforderliche Aufmerksamkeit zu lenken, eine sachliche und ruhige Auseinandersetzung mit der Thematik zu führen und den Wandel in der Gesundheitspolitik konstruktiv einzuleiten: Die weltführende nationale Chronifizierung der Bundesbürger duldet keinen Aufschub. Wir betrachten also nicht die Akutmedizin, sondern die Chronicmedizin.

Algesie

[griech. algos - Schmerz] Schmerzhaftigkeit, Schmerzempfindlichkeit

ENRAC®CMT nimmt eine bisher in der Bundesrepublik Deutschland, nachfolgend D, nicht eingenommene Perspektive ein: die der 35 Mio. schmerz- und chronisch Erkrankten. Den menschlichen Lebenszyklus des physischen und psychischen Verfalls vor Augen, bringen die Ärzte ihr Wissen über die Entwicklung der ursächlichen Störungen von Vorläuferformen der Krankheiten ein. Ihre Entdeckung ist der Vital Flow, nicht zu verwechseln mit Energiefluss. Aus der Perspektive der Erkrankten ergibt sich das folgende Bild für D in den Zeiten von Klimawandel, Globalisierung, Nahrungsmittelkrise, Bankenkrise und Arzneimittel-Wechselwirkung. Für schmerzleidende und chronische Patienten in D ist die Faktenlage desaströs:

1948-2008 – 60 Jahre Gesundheitssystem
Medizinische Bilanz für den gesundheitspolitischen Weg ‘rationale Pharmakotherapie’:

Das Gesundheitssystem ist <10% auf die wirksame Behandlung von chronischen Erkrankungen ausgerichtet.

•  50% Bundesbürger haben eine chronische Erkrankung
•  20 Mio. Bürger haben wiederholt chronische Schmerzen
•  Jeder 2. Bürger nimmt regelmässig Medikamente
•  Die meisten chronisch Kranken haben Regulationsstarre
•  Akutmedizinische Therapien für chronischmed. Krankheiten
•  Synthetische Pharmakotherapie statt ‘Vital Flow Regulation’
•  Synthetische Pharmaka bewirkt chemische Sensibilisierung
•  Folge: 80% aller Chronifizierungen sind Vergiftungen
•  1/3 aller Krankheiten sind von der Schulmedizin verursacht

•  2 von 3 Patienten des Schulmediziners sterben den Frühtod
•  3 chronische Krankheiten verursachen 80% GKV-Kosten

•  BMG nutzt Einsparpotential nicht von 50% Pharmaka
•  50% Arzneimittel werden ohne Rat des Arztes eingenommen
•  3% aller Todesfälle sind Arzneimittel-Vergiftungen
•  16.000 Bürger sterben jährlich durch Arzneimittel
•  Arzneimittelnebenwirkung: 18-70% Todesfälle vermeidbar
•  85% der Pflichtversicherten fordern Naturheiltherapien
•  Gesundheitskosten/Kopf in D 135% vom reicheren Japan
•  Ärzte behandeln Schmerzursache nicht, weil nicht bekannt
•  Schulmedizin leistet lediglich temporäre Schmerzlinderung
•  Breite Medikamentensüchtigkeit dank Rezeptfreiheit
•  500 Selbsthilfevereine aufgrund GKV-Systemversagen
•  Ausgeprägter Schmerztourismus schwächt Immunsystem
•  Die meisten medizinischen Forschungsergebnisse sind falsch
•  98% falsche Evidenz im Pharma-Werbematerial für Ärzte
•  Keine Diagnostik der Vorläuferformen von Krankheiten
•  Keine Frühesterkennung lange vor Stadium Krankheitsbild
•  Keine naturkonforme Früh-Rehabilitation ab Remission
•  Kaum multimodale Behandlungen, nur Pharmakotherapien
•  Keine Beachtung der Wechselwirkung von Arzneimitteln
•  Keine interdisziplinäre Forschung zu Schmerzursache
•  Keine Zellverbund-Forschung zu Chronifizierung
•  Ärzte der Schulmedizin haben nicht das Wissen zur Wieder-
   herstellung der Gesundheit bei chronischen Erkrankungen
•  Jeder 12. Bürger in D ist schwerbehindert
•  Politisch gezielte Ausgliederung statt Wiedereingliederung
•  Armutsreport: 32 Mio. unter Armutsgrenze für EU-Bürger
•  11 Mio. Erwachsene leben 25% unter der EU Armutsgrenze
•  2,6 Mio. Kinder leben in Armut: Parlamentarier, wach auf!
•  1.500 Mrd. EUR Staatsverschuldung durch 3 Generationen;
    bei 10 Mrd. EUR Tilgung/Jahr ab 2009: belastet 500 Jahre
•  Epidemische Ausmasse: Osteoporose, Adipositas, Diabetes
•  40 Mio. Übergewichtige: potentielle Depressive von 2012
•  Kein Präventionsgesetz: keine Vorsorge für Chronifizierung
•  Keine naturkonforme Gesundheitspolitik der Nachhaltigkeit

…und 2020 wird jede 2. Erkrankung in Ihrer Familie durch Depressionen verursacht werden.

Für die ausführliche Evaluation s. Gesundheitssystem.
Für die Quellen der Fakten s. einzelne Begriffe und Trends.
Für Ihre persönliche Einschätzung der Lage im Gesundheitssystem:

Bild: Ihre Abstimmung mit ‘Vote’ zeigt das Ergebnis an

Die Katastrophenlage bedarf nicht der Schönredner und nicht der Ankläger. Sie bedarf der Hilfeleistung für die heute lebenden Betroffenen, bei denen Immunsystem, Stoffwechselsystem oder Nervensystem verrückt spielen. Das epidemische Ausmass der chronischen Erkrankungen geht direkt in Richtung pandemische Depression. Die Lage bedarf der Umsetzung der in der Koalitionsverhandlung auferlegten Selbstverpflichtung des 16. Bundestags: der Verabschiedung des Präventionsgesetzes. Primärprävention = Chronifizierungsprävention. [11.11.2008 17.000]

Ursache:

Chronisch Erkrankte werden in unserer Gesellschaft nicht ernst genommen, von keiner gesellschaftlichen Institution, alle Institutionen versagen. Den von Chronifizierung Betroffenen werden damit systematisch die Menschenwürde und die materiellen Rechte genommen. Die Situation der Chronifizierten in D steht im Widerspruch zu Art. 2 Abs. 2 GG, dem Recht auf Leben und Gesundheit: „Umweltpatienten …es ist die perfideste Form von Genozid, Betroffene, die sich selbst nicht wehren können, sich selbst zu überlassen“ [Mangold & Klein 1957]. Diese gesellschaftliche Unordnung liegt ausschliesslich in der Verantwortlichkeit des BMG und der Parlamentarier.

Die Bundesregierung verletzt mit ihrer Gesundheitspolitik die Grundsätze von Menschenwürde und Ethik auf eine perfide Weise. Im Gesundheitssystem fehlen messbare Ziele für die Erhaltung der Lebensqualität des Bürgers über seinen Lebenszyklus, ethische Werte für Akteure, sowie Verhältnismässigkeit bei der Mittelverwendung.

Wirkung:

Die 5-vor-12 Situation bei der nationalen Chronifizierung hat viele Analogien zur Klimaerwärmung. Insbesondere gibt es hier auch den gesellschaftskritischen Punkt, an dem es kein Zurück gibt. Allerdings entwickelt sich die Chronifizierung aufgrund der ärztlich verordneten Langzeit-Niedrigdosis-Vergiftungen viel schneller, von einer physischen Erkrankung zu einer psychischen Erkrankung innerhalb von 6-10 Jahren.

Das Gesundheitssystem unterliegt einem Systemversagen ab Remission einer Akuterkrankung. In der Folge werden chronische Erkrankungen erst wieder im Endstadium behandelt, anstatt im Frühstadium, chronische Schmerztherapie erfolgt widersinniger Weise erst nach 6 Monaten. Diese werden fehlerhaft mit akutmedizinischen Methoden behandelt. Alle Methoden sind zudem auf einem deutschen Stand der Wissenschaft, der seit 1960-1970 aufgrund Nichtaktualisierungspflicht des SGB dem internationalen Stand hinterherhinkt. Das ist politisch gewollt, zum einen um die Erstattungsfähigkeit und zum anderen die Schadenansprüche zu minimieren. Auf diese Weise hintern die Politiker sogar, dass sich das Gesundheitssystem von innen heraus an Veränderungen anpassen kann.

Die Gesundheitspolitik dient nicht der Wiederherstellung der Gesundheit von chronisch Erkrankten. Seine Dauer-Niedrigdosis-Vergiftungen durch synthetische Chemikalien sorgen vielmehr für ein rasantes Wachstum der Gesundheitsindustrie. Das BMG selbst wirft so für Chronifizierungen geschätzt mehr als die Hälfte der Versichertenbeiträge aus dem Fenster, direkt in die Arme der sie beratenden Lobbyisten.

Gegenwärtiger Lösungsversuch:

Die Gesundheitspolitik der 14.-16. Bundesregierung betreibt die Ausgliederung von Chronifizierten vom Arbeitsmarkt und vom Gesundheitsmarkt zu Lasten der Steuerzahler. Arbeitsmarkt und Gesundheitsmarkt sollen einen aufgeräumten Eindruck machen. Die ‘Gesundheitsreform’ diente durch Umgestaltung des SGB V in 2005 der Öffnung des Gesundheitsmarktes und der Minimierung freiberuflicher Arztpraxen. Der Gesundheitsmarkt wird für die Privatisierung vorbereitet, er soll einen attraktiven Eindruck für Investoren machen.

Prognose: Eine Privatisierung des Gesundheitsmarktes wird in einer nationalen Katastrophe enden, weil seit 60 Jahren ca. 80% der Krankheitskosten in die Chronifizierung der Bundesbürger durch dauerhafte Pharmakotherapien gepumpt werden. Das funktioniert verständlicherweise nur deshalb so ausserordentlich erfolgreich, weil das BMG die Einführung des zukunftssichernden Präventionsgesetzes verhindert.

Politisch sinnvolle Lösung:

Die Prämisse muss sein: Die Gesundheitspolitik MUSS in die Zukunft investieren, statt in die Vergangenheit. Jeder ethisch verantwortliche Akteur im Gesundheitssystem dürfte leicht verstehen, dass Prävention keine Werbeplakate mit dem Appell für richtige Ernährung und Bewegung sind. Primärprävention ist Chronifizierungsprävention.

Grundlage einer gesunden Gesellschaft ist ein Leben ohne Chronifizierung, ausgerichtet an gesellschaftlichen Werten, die Einheit von Mensch und Natur wahrend und basierend auf der Ehrfurcht vor dem Leben. Ethik ist der Bestand an Wahrheit, der nicht dem Konsens unterworfen ist, sondern ihm vorausgeht und ihn ermöglicht. Die deutsche Gesellschaft braucht feste Anhaltspunkte, auf denen ethische Fragen zurückbezogen werden können.

„Es kommt die Zeit, in der man eine Position einnehmen muss, die weder sicher, noch populär ist – aber man muß sie einnehmen, weil sie richtig ist.“ [Martin Luther King]

Algesiologie

[griech. algos - Schmerz] Wissenschaft vom Schmerz.

Die Schmerzforschung von ENRAC®CMT publizierte 2002 die wissenschaftliche Veröffentlichung, dass die Schmerzursache eine Blockade des Vital Flow ist. In der Bundesrepublik Deutschland fand es jedoch keine Beachtung. Erst die Keynote Präsentationen auf internationalen Kongressen änderten das. Seit 2007 hat das Duke University Medical Center in USA die Schmerztherapie in Curriculum und Arzt-Weiterweiterbildung aufgenommen.

Bild**: Ein typisches ENRAC CMT Schmerzteam leistet
>6 Schmerzbefreiungen/Tag bei >30 Schmerzbehandlungen/Tag

„Die Zukunft der Medizin liegt nicht in der Behandlung von Krankheiten, sondern im Erkennen der Ursachen von Krankheiten“

Der Erfinder Dr. Shan-Chi Ko wurde in Taiwan geboren, er studierte Medizin in Japan und TCM & Pharmakologie in Shanghai. In 2002 publizierte Dr. Ko basierend auf 7.500 klinischen Fallstudien seine Theorie für effektive Schmerzbehandlung: Stimulation von zwei Acupunkten reduziert auffallend und fast augenblicklich die meisten regionalen Schmerzen.

ENRAC®CMT erfüllt die Anforderungen von WHO Gesundheitspolitik, internationaler Schmerzforschung, EbM Wissenschaft, Klinik und Praxis:

• Zuverlässige Diagnose der Schmerzursache je Schmerzbild
• Objektive Messbarkeit der Schmerzursache

 Jeder Patient* erlebt die Schmerz- und Nebenwirkungsbefreiung
 Schmerzbefreiung bei 70%* in 1. Sitzung bei regionalem Schmerz
 Schmerzbefreiung über alle Fälle* durchschnittlich in 5 Sitzungen

 Japan. Erklärungsmodell für Vital Flow-Balance (nicht TCM)
 Therapie der 3 Vital Flow-Meridiane in den Armen und Beinen
 Wirkt punktgenau auf Vitalfluss (statt pauschal auf Energiefluss)
 Quantitative Bewertung des Patienten-Schmerzmasses
 Vorhersagbarkeit der Reduzierung des Schmerzmasses
Normierte Notation und Semantik für Diagnose und Therapie
 Prozesstrennung: Diagnostik durch Arzt, Therapie d. Schmerzteam

 EbM-gerechte Lokalisation der 108 ENRAC®CMT Acupunkte
 Diagnostizierbarkeit komplexer, überlagerter Schmerzbilder
 Keine Nebenwirkungen durch nicht-invasive Schmerztherapie
 Reproduzierbarkeit der Schmerztherapie bei klinischen Studien
 Normalisierung des Schmerzmasses erlaubt internationale Studien
 Semi-automatischer Stimulator reduziert Therapiezeit um bis 75%
 Zertifikate von ISO9001 :2000, ISO13485 :2003, FDA US
A

 Internationale Erfolge: Weiterbildung von 3.500+ Ärzten seit 2005
 Diagnose+Therapieprozess konform ISO 9001 Qualitätsmanagement
 Arztleistung ohne Team 30 Patienten/Tag mit regionalem Schmerz
 Arztleistung mit Team 30 Patienten/Tag mit hartnäckigem Schmerz
 Der Arzt hat jederzeit die Kontrolle über seine Zusatzbehandlung
 Schmerztherapie funktioniert unabhängig von EbM Fachgebieten
• Einfachheit: 2 Tage Symposium für regionale Schmerzen
• Komplementär für jeden Arzt, bedarf keiner Vorkenntnisse

_______________
* mit der bei Therapien üblichen Rate, dass nicht jeder Patient auf eine Therapiemethode anspricht; bei Vorliegen einer Krankheit kann es krankheitsbedingte Einschränkungen geben wie z.B. Organschaden, Entzündung; vor der ersten Schmerzbehandlung werden die diagnostizierten Schmerzbilder zwischen Arzt und Patient erörtert und der erzielbare Behandlungserfolg vereinbart.
** das Bild zeigt die typische Grösse eines Schmerzteams der Ärzte von ENRAC CMT International, es zeigt nicht die Erbringung einer ärztlichen Leistung.

Algesiologie – Im Internationalen Wandel

Schmerzforschung und Schmerzbehandlung in Deutschland werden sich ab 2008 grundlegend wandeln. Schmerzleidende und chronisch erkrankte Patienten werden verstärkt Alternativen zu Pharmakotherapien verlangen.

Die Gründe für den anstehenden Wandel im deutschen Gesundheitssystem sind vielfältig, über einzelne wird gelegentlich geschrieben. Die internationalen Trends werden das Szenario bestimmen. Hier die Einschätzung der Ärzte des ENRAC®CMT Kompetenznetzwerks zum Gesundheitssystem:

• Chronische Krankheiten haben epidemische Ausmasse
• 
Chronische Krankheiten entwickeln sich zu pandemischen
• Das Gesundheitssystem ist desaströs und korrumpiert
• Die sogenannten Wohlstandskrankheiten sind Vergiftungen
• Ursache: Erstattungsfähigkeit ist auf Vergiftung ausgelegt
• Gesundheitsreform 2006 wird ein gesellschaftliches Debakel
• Spezielle Schmerztherapie bleibt mangels Wissen erfolglos
• Keine Glaubwürdigkeit: Parlamentarier + Pharmakohersteller
• Breite Gängelung der Patienten und
Selbsthilfegruppen
• Seit Jahren internationale Bewegung Holistic Medicine
• Bundespartei der 50+ Generationen und chronisch Kranken
Europarecht definiert neue Rahmenbedingungen
• Die wohl wirksamste Schmerztherapie kommt nach Europa

Seit 1948 hat die deutsche EbM ihre Probleme selbst gestaltet:

• EbM verantwortet die Chronífizierung der Bundesbürger
• EbM kennt Ursache von chronischen Erkrankungen nicht
• EbM hat keine Lösung zur Wiederherstellung der Gesundheit
• EbM hat alle Widersprüche im Gesundheitssystem mitgestaltet
• EbM behütet Evidenz: ist >90% irrelevant für Lebensqualität
• 
EbM ist im selbstgestrickten SGB  Molloch gefangen
• EbM hinkt internationalem Stand der Wissenschaft hinterher
• EbM hat nicht die Fähigkeit zur Anpassung von innen heraus
• Die Ärzte von Institutionen gegängelt: „Come in and burn out“
• EbM ist hier auf die Kompetenz der Naturmedizin angewiesen
• Die aktiven Ärzte mit ihrer Flächendeckung halten den Trumpf

Die versorgenden Ärzte und deren Flächendeckung sind das Vorzeigepotential im deutschen Gesundheitssystem. Die Ärzteschaft ist die Berufsgruppe mit dem höchsten Ansehen in der Bevölkerung. In der Patientenbetreuung und Akutmedizin machen sie weltweit einen guten Job. Die Ärzteschaft hält also den Trumpf in ihren Händen.

Die Ärzteschaft muss unbedingt vermeiden, dass ihr Ansehen bei ihren Patienten durch das unethische Verhalten pharmakohöriger Wissenschaftler, Politiker, Funktionäre und Lobbyisten weiter geschädigt wird. Es wird nicht mehr lange dauern, bis der Imageschaden der unethisch Handelnden für die Ärzteschaft irreparabel sein wird. Von allen Akteuren im Gesundheitssystem hat die Ärzteschaft die beste Chance für den anstehenden Wandel.

Die Ärzteschaft muss unbedingt die Kontrolle für ihr ärztliches Selbstverständnis zu Menschenwürde und Ethik selbst in die Hand nehmen und die Therapiefreiheit für nicht-medikamentöse Therapien herstellen. Das erwarten die Patienten von den regionalen Ärzten ihres Vertrauens. Der Patient wird den Wandel mit Loyalität belohnen.

Keine andere Patientenschnittstelle kann den internationalen Trend abdecken zu:

• Anamnese im Sinne Ganzheitliche Medizin erfassen
• Messung der Störungen im Vital Flow
• Beschwerdebilder bewerten
• Vorläufer-Erkrankungen diagnostizieren
• Wiederherstellung der Gesundheit für Chroniker
• Nicht-medikamentöse Gesundheitserhaltungs-Therapie

bevor sich das die nächste Krankheit entwickeln kann. Das ist der einzig sinnvolle Weg in die Zukunft zur Wiederherstellung der Gesundheit im deutschen Volk. Nur ein unwissender, pharmakohöriger Parlamentarier oder Funktionär kann vorschlagen, die Patientenschnittstelle als Callcenter auszugestalten. Aber vor allem ist die flächendeckende Gesundheitsvorsorge der absolut einzige Weg zur Prävention der pandemischen Erkrankung Depression.

Wenn die derzeitigen Leistungsträger des Gesundheitssystems überleben wollen, müssen sie sich flächendeckend organisieren und ein (1) 10-Jahres Primärziel der Nachhaltigkeit vereinbaren. Klar, dass ein solches Ziel nur im Einklang mit Grundgesetz und Naturgesetz stehen kann. In allen Praxen in D könnten die Ärzte den Wandel ihres Bewusstseins visuell durch Poster für jeden Patienten sichtbar machen und eine beispiellose Unterschriftenaktion als ‘Volksabstimmung’ starten…

Erkenntnis:

Die versorgenden Ärzte mit ihrer Flächendeckung werden dringendst für den bevorstehenden Wandel im Gesundheitssystem benötigt zur Erbringung der Leistung

• für 35 Mio. Schmerz- und chronisch Erkrankte: Entchronifizierung
• für symtomfreie Menschen: Gesunderhaltung, beinhaltet Prävention

Algesiologe

Schmerzspezialist mit der Fähigkeit zur Schmerzlinderung üblicherweise durch eine Pharmakotherapie, auch Schmerztherapeut. Ärzte mit der Zusatzqualifikation Spezielle Schmerztherapie haben nicht die Kompetenz zur Schmerzbefreiung. Ärzte lernen das Leitsyndrom zu identifizieren, um damit das Krankheitsbild zu diagnostizieren. Aber die Ursache von vielen chronischen Erkrankungen, wozu auch chronische Schmerzen gehören, sind der Hochschulmedizin nicht bekannt. Die EbM Forschung nimmt eine Störung des Immunsystems an. Diese Annahme ist logisch, zumal die Schulmedizin den Patienten ab dem ersten Schmerz permanent mit niedrigdosierten Pharmakotherapien vergiften.

Ärzte mit ENRAC CMT Zertifikat können bei jeder Störung die immer dichter werdenden Meridianblockaden messen und den Zustand der Erkrankung beseitigen:

Symptomfreier Zustand -> Beschwerdebild -> wiederkehrender Schmerz -> Vorläufer-Erkrankung -> Akutkrankheit -> chronische Krankheit -> Pflegefall

Die Entwicklungsphasen sind unter Schmerz-Klassifikation bildlich dargestellt. Die Schulmedizin schaut solange zu, bis sie ein Syndrom einer Akutkrankheit oder chronischen Krankheit diagnostizieren kann. Die Chronifizierung aber ist bereits das Endstudium einer Erkrankung.

Analgesie

[griech. an - ohne, algos - Schmerz] Schmerzausschaltung, Schmerzunempfindlichkeit, Schmerzlosigkeit

Schmerzleidende Patienten haben Rechtsanspruch auf weitgehende Schmerzfreiheit. Die evidenzbasierte Medizin, umgangssprachlich Schulmedizin, ist sehr erfolgreich in der Akutmedizin. Bei Akutschmerzen werden Pharmakotherapien verordnet, ganz bestimmte je Krankheit. Das hat sich bewährt, insofern die Krankheit den erwarteten Krankheitsverlauf nimmt.

Hat die Krankheit aber einen Verlauf länger als erwartet, bsp. durch falsche Diagnose oder Vorerkrankungen oder Nebenwirkungen oder Wechselwirkungen, so kommt es zur Katastrophe: Die fortgesetzte Vergiftung des Körpers durch die Pharmakotherapien manifestiert sich im Körper, es kommt zu chronischen Schmerzen und Erkrankungen. Wenn der Arzt das Wort ‘chronisch’ benutzt, wissen Sie, dass er ihnen ab sofort die Gesundheit nicht mehr erhalten kann, s. Chronifizierungs-Ursache. Die fortgesetzte Behandlung der Ärzte mit Methoden der Akutmedizin in der Phase ‘Chronischmedizin’, sprich Behandlung mit einer Pharmakotherapie, führt zur nationalen Chronifizierung der Bundesbürger.

Durch die historische Zerstückelung des Menschen in seine Körperteile mangelt es der Humanmedizin an einem ganzheitlichen Erklärungsmodell. Das Weltbild der EbM in 2008 hat eine starke Analogie mit dem Weltbild vor 1542, als Kopernicus erkannte „Und sie bewegt sich doch“. In 2008 darf EbM die Erkenntnis erlangen, dass die Schmerzursache ausserhalb der selbstgesetzten Systemgrenze der EbM liegt. Die Theorie zur Schmerzursache hat Dr. Ko 2002 basierend auf 7.500 klinischen Fallstudien veröffentlicht.

Erkenntnis:

Schmerzursache ist der Stau des Vital Flow im blockierten Meridian

In der EbM ist das ‘Randomized Controlled Trial’ RCT als der ‘Goldstandard’ akzeptiert und die beste Strategie zur Vermeidung der Risiken gegen falsche Folgerungen durch die Forschung. In der Schmerzforschung jedoch zieht EbM falsche Folgerungen. Durch ihr begrenztes Erklärungsmodell vom Menschen kennt sie die Schmerzursache nicht. Als Hilfskonstrukt erforscht sie die Verbreitung des Schmerzsignals und baut auf eigenen, unvalidierten Definitionen für chronische Schmerzen auf.

Die EbM hat die Qualität der medizinischen Versorgung für chronisch schmerzleidende Patienten nicht gesichert. EbM hat auch nicht die für für eine Schmerzbefreiung erforderlichen multifaktoriellen, ganzheitlichen systemischen Kenntnisse. 30% der stationären „Schmerz“-Operationen enden gar in einem Fiasko.

Der Sachverständigenrat bescheinigt im Gutachten 2007: „Es mangelt der deutschen Gesundheitspolitik nach wie vor an einer expliziten Zielorientierung.“ Der Versuch der Gesundheitspolitik zur Schaffung von interdisziplinären Schmerzzentren ist bereits im Konzept zum Scheitern verurteilt. Ärzte verschiedener EbM Fachgebiete können in interdisziplinären Fallkonferenzen auch nur das fehlerhafte theoretische Wissen anwenden, das sie vor Jahren im EbM-Studium erworben haben.

Acupunkt

[lat. acus - spitz] Präzise definierter Punkt mit der Eigenschaft Reproduzierbarkeit, engl. acupoint. In chinesischen und westlichen Veröffentlichungen wird das Finger-Cun Verfahren zur Lokation von Akupunkten beschrieben.

Im Gegensatz dazu steht das präzisere Lokationsverfahren von ENRAC®. Dabei ist gedanklich zu beachten, dass ENRAC®CMT nichts (0%) gemeinsam hat mit Akupunktur und Akupressur. Zum ersten Mal wird die in der EbM gelehrte Lehre vom Körper verwendet, um Längengrad und Breitengrad der Acupunkte sowie die Intensität der Stimulation zu definieren. Die ENRAC®CMT Therapietechniken mit den 108 ENRAC®CMT Acupunkten sind präzise im Atlas of ENRAC®CMT Acupoints definiert. Die 2. Edition in Englisch erschien m Nov. 2007 als Referenzbuch mit 800 Farbillustrationen. Eine Kombination von 3-D Acupunkten definiert evidenz-normiert, also evidenz-basiert und normiert von jedem Mediziner eigenständig reproduzierbar, sowohl die Schmerzursache als auch deren Auflösung. Das Ergebnis ist die dauerhafte Schmerzbefreiung mit Löschung des Schmerz-Gedächtnisses. Der Behandlungserfolg wird in den meisten Fällen in 1 Sitzung erzielt.

ENRAC®CMT basiert auf der Erkenntnis, dass eine Korrelation zwischen einem Acupunkt und einer Meridianblockade besteht. ENRAC®CMT Acupunkte behandeln also Meridianblockaden, die wiederum Körperteile beeinträchtigen. Die Schmerzursache ist definitiv die organische Meridianblockade. Das durch EbM wahrnehmbare Symptom ist der Schmerz, der einem Körperteil zugeordnet und mehr oder weniger erfolglos behandelt wird.

Beim Mapping der Acupunkte startete Dr. Ko seine Evaluation vom Rückenmark aus: Organe, Extremitäten und andere Körperteile werden durch spezielle Bereiche kontrolliert. Aufgrund der klinischen Studien resultierte sein Mapping in 12 ENRAC®CMT Behandlungs-Meridianen mit jeweils 9 Ebenen. Jeder dieser 108 Acupunkte kontrolliert Körperteile, genau wie die Bereiche im Rückenmark.

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Bild**: Umleitung des gestauten Vital Flow vom C- zum F-Punkt,
40 Sek., die die Schmerzursache medikamentenfrei beseitigen können

C-Punkt ist der Acupunkt des blockierten TCM Meridians. Er ist der Konnektionspunkt weit weg von der Schmerzstelle, auf dem Gliedmass diagonal gegenüber. Das Drücken des C-Punkts löst beim Patienten ein intensives Schmerzsignal an der Schmerzstelle aus. Der Stau des Vital Flow aufgrund der Meridianblockade ist die Ursache für das Schmerzsignal. Die Meridianblockade wird im ENRAC Logo durch die C-Verengung dargestellt:

Das Umleitungsprinzip

Bild: Umleitung des gestauten Vital Flow im Logo mit C-Verengung und F-Umleitung

F-Punkt ist der Acupunkt des benachbarten Meridians. Er ist der Funktionspunkt für die Umleitung zum blockierten Meridian. Gleichzeitiges Stimulieren von C-Punkt und F-Punkt für etwa 15 Sek. leitet den aufgestauten Vital Flow dauerhaft um. Der unverzügliche Effekt für den Patienten ist die Schmerzbefreiung. Der Vital Flow ist im ENRAC Logo der grüne Punkt. Die Meridianumleitung wird im ENRAC Logo durch die linke F-Umleitung dargestellt.

Die ENRAC®CMT Acupunkte können auf drei Arten stimuliert werden:

1. Manuell
durch Drücken mit dem linken und rechten Daumen

2. Manuell mit Acustift (s. Bild)
durch Drücken mit je einem Acustift in der linken und rechten Hand

3. Semi-automatisch
durch Anlegen von Elektroden eines Elektrostimulators

ENRAC®CMT  ist die wohl effektivste Methode zur Schmerzbeseitigung. Je Schmerzbild ist ein Paar Acupunkte 3-D-punktgenau für 15 Sek. zu stimulieren. Die Acupunkte senden natürliche Botenstoffe, sogenannte Neurotransmitter, an die Rezeptoren der für den Schmerz zuständigen Nervenzellen. Die Zellrezeptorkontrolle bewirkt die Löschung des Schmerzgedächtnisses.

ENRAC®CMT gehört zur EbM, es ist ein eigenständiges evidenz-basiertes Gesundheitssystem. Die 108 ENRAC®CMT Acupunkte anwenden zu lernen ist der Hauptaufwand in der Arzt-Weiterbildung, neben der Beherrschung des qualitätsgesicherten Diagnostik- und Therapie-Prozesses. Jeder Arzt wird im 2-Tage Symposium zum Schmerzspezialisten.
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** das Bild zeigt das Umleitungsprinzip, es zeigt nicht die Erbringung einer ärztlicher Leistung.

Ärztenetz

Ein Zusammenschluss von Arztpraxen. Als staatlich angeregte Kooperationsform legte §63 und §73 SGB V die Grundlage für Ärztenetze. Andere Anregungen im Rahmen der Gesundheitsreform 2006 sind Integrierte Versorgung IV, Managed Care, u.a.  Alle staatlichen Anregungen sollen Mängel im Versorgungnetzwerk des GKV-Systems schliessen. Beispiele für solche Mängel sind Mehrfachuntersuchungen, Kontraindikationen, Doppelverschreibungen und Komplikationen. Staatlich angeregte Ärztenetze liefern keinen messbaren Zusatznutzen für den Patienten im Sinne der Wiederherstellung der Gesundheit. Deshalb waren diese Kooperationsformen bis auf wenige Ausnahmen nicht erfolgreich, weil ein loser Zusammenschluss ohne Ziele nicht zu wirtschaftlichen oder medizinischen Erfolgen führt [Netzstudie 2006].

Laut Studie „Ärzte im Netz“ existieren „keine definierten Organisationsformen für die vernetzten Praxen . Die vielfältigen und oft sehr unterschiedlichen Aktivitäten seien eher als Bewegung zu verstehen.“. Netze mit mehr als 100 Teilnehmer seien aufgrund ihrer uneinheitlichen Werte und Motive praktisch nicht zu führen. Große Schwierigkeiten bestünden offenbar beim wirtschaftlichen und ärztlichen Management der Netze. Der Zeitaufwand stehe in keinem Verhältnis zu einem eventuellen Nutzen. Die Ärzte haben die Aufgabe, neue Versorgungsstrukturen zu schaffen, in ihrer Bedeutung und in den damit verbundenen Schwierigkeiten unterschätzt. [Delphi Studie]

Das Ärztenetz-Konzept des GKV-Systems in 2008 macht einige Fehler weniger. Die GKV verlagert Budgetrisiken auf die Ärzte, ein Patientennutzen ist allerdings therapiemethodisch nicht realisierbar:

• Regionale Ärztenetze: Überschaubarkeit
• Ärztebudget für Grundversorgung: Kostenreduktion
• Hausarztmodell als Gatekeeper: Steuerbarkeit
• Einschreibung für GKV-Versicherte freiwillig: Kontrollierbarkeit
• Systematisches Qualitätsmanagement: Patientennutzen
• Anreiz für Einschreibung GKV-Versicherte: Qualität

Prognose: Viel Papier- und Zeit-Aufwand für die niedergelassenen Ärte, bei dem im Endergebnis die Ärzte alle Risiken der Grundversorgung tragen. Das gute daran ist, es ist dann nur noch eine Frage der Zeit, dass sich die Krankenkassen gegenseitig wegrationalisieren.

Ärztenetze sind nur erfolgreich, wenn sie dem Patienten einen messbaren Zusatznutzen leisten:

• Primärziel festlegen
• Patienten-Zusatznutzen festlegen
• Strategie umsetzen
• Vorgehensweise einheitlich
• Datenbasis gemeinsam
• Ablaufprozesse transparent
• Diagnostik/Therapie-Prozesse qualitätsgesichert
• Zielerreichung messen
• Webbasierte Infrastruktur

Obige Listung sind die Minimalanforderungen für jedes Ärztenetz. Ein nationales, europäisches oder internationales Ärztenetz bedarf noch wesentlich grösserer Anstrengungen. Die Ärzteschaft hat nicht das Know-how um derartige Versorgungsnetze aufzubauen. Selbst wenn sie es könnte, dann würde sie nicht die methodischen Voraussetzungen haben, um einen Zusatznutzen für den Patienten zu leisten. Das GKV-System ist in der methodischen Sackgasse, aus der es keinen Ausweg gibt. s. IQWiQ. Es ist nur eine Frage der Zeit, dass das GKV-System wieder, wie in 2004, an die Wand des wirtschaftlichen und gesundheitlichen Kollaps fährt.

Erkenntnis:

Ärztenetze lösen die vielen Methodikmängel der EbM in keinem Aspekt. Ärztenetze generieren keinen Patientennutzen.

31.05.08 Bundesweit sind 400 Ärztenetze mit 30.000 Haus- und Fachärzten gegründet [NVB 05.2008].

Akupunktur

Bekannt als Nadelstich-Therapie, eine Heilmethode der TCM. Akupunktur gehört zu den Regulationstherapien der Komplementärmedizin.

Akuterkrankung

[lat. acutus - scharf, spitz] Ein schnell zum Ausbruch kommender Krankheitsfall. Der Krankheitsverlauf erstreckt sich gewöhnlich auf unter vier Wochen.

Akutmedizin

Die Akutmedizin erbringt eine in der Gesellschaft anerkannte Leistung, solange das 400 Jahre alte lineare Denkmuster der Reparatur von Organschäden angewendet werden kann.

Ab der Remission, dem Nachlassen der Symptomschmerzen noch während der Akutkrankheit, jedoch erbringt sie eine nicht nur mangelhafte Leistung, sondern eine katastrophale Leistung. Das ist das Kernproblem der evidenzbasierten Medizin, woraus die stetige Chronifizierung der Bundesbürger erwächst.

Eine akutmedizinische Störung bedarf einer akutmedizinischen Therapie. Akutmedizin fokussiert auf eine Krankheit, also einem konkreten Organschaden, der zu reparieren ist.

Eine chronischmedizinische Störung bedarf einer chronischmedizinischen Therapie. EbM hat aber kein Erklärungsmodell für chronische Schmerzen und die meisten chronischen Störungen. Deshalb definiert EbM eine ‘fiktive Krankheit’ je chronischmedizinischer Störung, deren Schmerzen und Auswirkungen sie dann mit einer akutmedizinischen Therapie zu lindern versucht.

Die Trennung von akuter und chronischer Krankheit ist nicht haltbar. Die akute Krankheit ist ein akuter Ausdruck der chronischen [Köster 2006].

Unsere soziale Lebenswelt und die Natur sind integrativer Bestandteil des Seins. Es gelten die Naturgesetze des Lebenszyklus, dem jedes Leben unterliegt.

Die Humanmedizin aber sorgt seit 400 Jahren für die organbezogene Betrachtung losgelöst von der systemischen Komplexität der Naturgesetze und für die soziale Abkopplung von stationären Patienten von ihrer Familie. Die moderne evidenzbasierte Medizin verteidigt diese humanmedizinische Systemgrenze durch Verleugnung schleichender Vergiftung aufgrund eigenhändig verordneter Pharmakotherapien. Seit 1992 gar streicht die Akutmedizin das Lehrangebot für Hochschulmediziner über Diagnostik und Therapie von Vergiftungen.

Die EbM hält sich selbst gefangen, …zum riesigen Nachteil aller Bundesbürger. Nach nur 60 Jahren Behandlung mit Pharmakotherapien, statistisch bewiesen in klinischen Langzeitstudien, leiden die Hälfte der Bundesbürger unter Chronifizierung.

Die Gesundheitspolitik unternimmt alle Anstrengungen, den Berufsstand der Akutmedizin besonders zu schützen. Tausende von lobbyistischen Beratern, Sachverständigen und Gutachtern der Parlamentarier sind damit erfolgreich, dass die Gesundheitspolitik den Misstand konserviert, die Gesetze nicht dem Stand der Wissenschaft anpasst, und die wichtigste Säule eines Gesundheitssystems schafft: ein Präventionsgesetz.

Analgetika

Medikamente für die Behandlung von akuten oder chronischen Schmerzen mit der Wirkung temporäre Schmerzaufhebung, auch Analgesie, Schmerzstillung oder Schmerzlinderung. Ein Analgetikum nutzt biochemische Mechanismen zum Eingriff in Schmerzentstehung, Schmerzweiterleitung oder Schmerzverarbeitung. Die EbM ist davon überzeugt, dass Bewusstsein, sensorische Wahrnehmung und ZNS-Funktionen durch therapeutische Dosen nicht beeinflusst werden. Im Gegensatz dazu hat ENRAC®CMT die Wirkung der dauerhaften Schmerzbefreiung*, der Einsatz von Analgetika wird überflüssig.

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* mit der bei Therapien üblichen Rate, dass nicht jeder Patient auf eine Therapiemethode anspricht; bei Vorliegen einer Krankheit kann es krankheitsbedingte Einschränkungen geben; vor der ersten Schmerzbehandlung werden die diagnostizierten Schmerzbilder zwischen Arzt und Patient erörtert und der erzielbare Behandlungserfolg vereinbart.

Anamnese

Die Vorgeschichte eines Patienten in Bezug auf seine aktuellen Beschwerden. Für die Diagnostik ist immer eine ausführliche Befragung der persönlichen Krankheitsvorgeschichte erforderlich, bei Krankheits-Syndromen auch eine genaue körperliche Untersuchung. Anhand von Leitsymptomen und Ausschlusskriterien werden die potentiellen Diagnosen eingegrenzt. Das erkannte Syndrom zeigt dem Arzt das Krankheitsbild. Der Arzt ist verpflichtet, anhand des Krankheitsbildes eine normierte Pharmakotherapie aus der Leitlinie auszuwählen.

Besonders wenig Ärzte legen jedoch Wert auf Kleinigkeiten. Die Erstattungsfähigkeit der dafür erforderlichen Zeit ist nicht gegeben. So bleiben individuelle Beschwerden, weitere Symptome, Verhaltensmuster, Vergiftungen, soziale Umstände u.a. unberücksichtigt, die für ein individuelles Behandlungskonzept erforderlich wären.

Mediziner mit dem Bewusstsein für Ganzheitliche Medizin gehen wesentlich verantwortungsvoller vor.  Der empathischen Aufnahme der Lebensgeschichte, Krankengeschichte und Lebenssituation folgt die körperliche Untersuchung. Das Leistungspaket von Anamnese, körperliche Untersuchung und klinische Funktionsdiagnostik ist erfolgsentscheidend, weil 80 % aller Erkrankungen allein dadurch diagnostiziert werden.

Angstzustände

1959 internierten die Chinesen viele hundert Anhänger Des Dalai Lama in einem Zwangsarbeitslager. Fünf überlebten, unter ihnen der Leibarzt Dr. Choedrak. Er war der einzige, der kein posttraumatisches Belastungssysndrom PTBS hatte. Seine Meditation über inneren Frieden und Mitgefühl hielt seinen Lebenswillen aufrecht und verhinderte die Schädigung seiner Psyche.

Apotheke

Apotheken sind verpflichtet, Nacht- und Notdienste, Labore und Lager zu betreiben und Fachpersonal zu beschäftigen. 21.500 Apotheken in Deutschland setzen 38 Mrd. Euro/2007 um. Eine Apotheke erwirtschaftet durchschnittlich einen Rohertrag von 73.000 Euro/2007.

Der Bundesverband Deutscher Versandapotheken BVDVA schätzt den Anteil der seit 2004 zugelassenen Versandapotheken auf 4%. Die Versandapotheken setzen 6% der rezeptfreien und 2% der rezeptpflichtigen Medikamente mit überwiegend chronisch Kranken in strukturschwachen Gebieten um. Es ist kein Fall bekannt, in dem ein Kunde unbewusst bei einer illegalen Versandapotheke bestellt hat. Die Versandapotheken können zur Kostenersparnis im Gesundheitswesen nicht beitragen, weil der Gesetzgeber die Preisbindung rezeptpflichtiger Medikamente nicht aufgehoben habe, obwohl es 2004 anders geplant war.

Approbation

Ausübung des ärztlichen Berufes nach § 2 Abs. 5 Bundesärzteordnung. Die praktische und wissenschaftliche Tätigkeit beruht auf der Approbation als Arzt und gründet auf medizinisch wissenschaftlicher Erkenntnis. Sie wird selbstständig ausgeübt zur Verhütung, Feststellung, Heilung oder Linderung menschlicher Krankheiten, Körperschäden oder Leiden.

Die Approbation kann einem Arzt widerrufen werden, wenn er sich nicht an den ‚ärztlichen Gegebenheiten’ ausrichtet. Der Arzt Dr. medHamer hatte 1975 promoviert und 20 Jahre wissenschaftlich geforscht. Die Schlussfolgerung seiner Forschung war, dass Krebs heilbar ist. Das Land Hessen entzog ihm 1986 die Approbation. Die Begründung war, dass er „nicht …in der Lage sei, sein praktisches ärztliches Handeln an der Einsicht in die ärztlichen Gegebenheiten auszurichten. Der Kläger sei durch wahnähnliche Gewissheit, seine wissenschaftlichen Erkenntnisse seien unantastbar, geprägt.“ Die Klage wurde abgewiesen [VwG Frankfurt 12E591/03(2) v. 22.10.2003]. Eine Urteilsschelte stellt die Analogie unseres Zeitgeistes zum Zeitgeist von Kopernikus dar.

Armutsrisikogrenze

Definition der EU, s. Existenzangst

Arzneimittelreaktion

Das Risiko durch die Einnahme von Arzneimitteln. Mit der Einnahme von Schmerzmitteln ist eine beachtenswerte Lebensgefahr verbunden, s. Arzneimittelnebenwirkung.

Arzneimittelnebenwirkung FADR

Tödliche Nebenwirkung durch Arzneimittelreaktion, engl. Fatal Adverse Drug Reaction FADR. Todesfälle durch Arzneimittelreaktionen in Kliniken werden auf 5% geschätzt. Eine Studie ergab, dass Todesfälle durch Arzneimittelreaktionen in der Gesellschaft etwa 3% betragen, statt bisher geschätzte 1,5%. Die Einnahme von Schmerzmitteln, wie z. B. das seit 1899 verbreitete Aspirin, das eine häufige Kreuzreaktion zu anderen Schmerzmitteln wie Ibuprofen, Diclofenac oder Naproxen hat, ist ein potentielles Todesrisiko, das Ärzte und Schmerzpatienten unterschätzen.

Arzneimittelreaktion ist die siebthäufigste Todesursache in Schweden. Erstmals wurde die Todesursache unabhängig von der Todesbescheinigung anhand der Krankenakten durch Ärzte mehrerer Fachgebiete untersucht: Bei 3,1% der 1.574 Todesfälle bestand der Verdacht auf eine tödliche Arzneimittelnebenwirkung. Auslöser waren antithrombotische Wirkstoffe, nonsteroidalen Antiphlogistika, Antidepressiva und Herzkreislaufmedikamente. In 2/3 der Todesfälle wurde eine Blutung ausgelöst. Der Anteil der vermeidbaren Todesfälle dürfte bei 18-70% liegen. [Jönnson 2008]

Dr. Ritter, Clinical Pharmacology, ist sich sicher, dass das Problem länderübergreifend existiert. Als Ursache benennt er die schlechte Ausbildung der Ärzte, denkbar sind auch Einnahmefehler der Patienten. Den Trend in der Ausbildung der Ärzte bezeichnet er als perfide. Seine Empfehlung sind Vorsorgemessungen, um den Todesfällen vorzubeugen.

Die Todesursache einer Todesbescheinigung ist an das Gesundheitsamt abzugeben, wenn der Arzt Kenntnis davon erlangt, dass ein höherwertiges Rechtsgut zu schützen ist. Höherwertige Rechtsgüter sind im Grundgesetz genannt: Menschenwürde, Leben und Gesundheit. Kommt der Arzt dieser Pflicht zur Offenbarung nicht nach, droht ihm eine wesentlich höhere Strafe als z.B. bei einer Verletzungen des Berufsgeheimnisses.

Die o. g. Studie ist die Evidenz, dass eine Grosszahl aller Todesbescheinigungen fehlerhaft ist. Der ausstellende Arzt hätte, bei korrekter Untersuchung der Todesursache davon Kenntnis erlangt, dass ein höherwertiges Rechtsgut verletzt wurde. Es ist offensichtlich in unserem Gesundheitssystem so, dass sich bisher keine Institution dafür einsetzt, dass die Todesursache medizinisch korrekt und mit statistischer Signifikanz untersucht wird. Die Verantwortung für das Unter-den-Teppich-kehren der Todesursache bei Chronifizierten und Schmerzleidenden trägt alleine das BMG.

Die Wechselwirkung von 6.000 verschreibungspflichtigen Arzneimitteln hat die Stiftung Warentest untersucht, am 20.03.08 erschien das Handbuch Medikamente 2008, ISBN 978-3-937880-83-9, 1.360 Seiten. Es erklärt kurz das Krankheitsbild, gibt einen Überblick über die gängigen medikamentösen Therapien und bewertet die einzelnen Wirkstoffe auf Basis des international (nicht des seit Jahrzehnten veralteten deutschen) anerkannten Stand der Wissenschaft. Es stellt jeden Wirkstoff mit seinen Stärken und Schwächen vor, warnt vor Wechselwirkungen mit anderen Mitteln, führt unerwünschte Wirkungen gleich mit Handlungsanweisungen auf und macht deutlich, wann auf die Einnahme unbedingt verzichtet werden sollte.

Erkenntnis:

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Oder lesen Sie regelmässig den im Internet aktualisierten Beipackzettel.

Arzneimittel-Richtlinie AMR

Richtlinie des G-BA über die Verordnung von Arzneimitteln in der Vertragsärztlichen Versorgung teilnehmenden Vertragsärzte und ärztlichen Einrichtungen nach § 95 SGB V mit dem Ziel einer bedarfsgerechten und wirtschaftlichen Versorgung der Versicherten. Die Richtlinie ist für Vertragsärzte und Kassenärztliche Vereinigungen, für Krankenkassen und deren Verbände sowie Versicherte verbindlich.

Die Richtlinie konkretisiert den Inhalt und Umfang der im SGB V festgelegten Leistungspflicht der gesetzlichen Krankenkassen auf der Grundlage des Wirtschaftlichkeitsgebots im Sinne einer notwendigen, ausreichenden, zweckmäßigen und wirtschaftlichen Versorgung unter Berücksichtigung des allgemein aner-kannten Standes der medizinischen Erkenntnisse und des Prinzips einer huma-nen Krankenbehandlung. Die gesetzlichen Grundlagen ergeben sich aus §§ 2, 2a, 12, 27, 28, 31, 34, 35, 35b, 70, 73, 92, 93 und 129 Abs. 1a SGB V.

Die Arzneimittel-Richtlinie ist auf dem in D vom G-BA anerkannten Stand der medizinischen Erkentnisse vom 31. August 1993. Sie ist nach § 2 Abs. 1 Satz 3 SGB V ist in geeigneten Zeitabständen zu überprüfen, was mit Beschluss vom 13.03.08 eingeleitet wird.

Arzt-Arbeitsbedingungen

Die Unzufriedenheit über die Bedingungen, unter denen die Ärzte in D die gesundheitliche Versorgung der Bevölkerung sicherstellen sollen, nimmt zu. Freiwerdende Arztsitze können in einigen Regionen nicht mehr besetzt werden. Viele Mediziner gehen nach dem Studium nicht dem Arztberuf in der Bundesrepublik Deutschland nach, sondern nehmen eine Tätigkeit in anderen Berufszusammenhängen oder im Ausland auf. Anfang 2008 haben die Hausärzte in Bayern einen Prozess in Gang gesetzt, der mit der Rückgabe der vertragsärztlichen Zulassungen enden könnte, um auf diese Weise gegen die in ihren Augen unzumutbaren Arbeitsbedingungen zu protestieren.

Arzt-Patient-Verhältnis

Das Arzt-Patient-Verhältnis kommt seit 2009 unter dem Begriff ‘Adherence’ in Mode. Der Grund ist, dass Medikamente im Wert von 20 Mrd. EUR weggeworfen und erforderliche Lebensstilumstellungen abgebrochen werden, weil der Arzt über den Kopf des Patienten hinweg agiert.

Der Arzt hat mit 78% das grösste Ansehen in der Bevölkerung, vor Geistlichen mit 38%, Professoren mit 34%, Politikern mit 6% [Institut für Demoskopie 2008].

Definition Enquete-Kommission 2002, S. 201: Das Arzt-Patient-Verhältnis stellt das ärztliche Handeln unter verbindliche ethische Ziele und markiert darüber hinaus den Schutzraum, den medizinische Behandlung braucht, um erfolgreich zu sein. Mit dem Arzt-Patient-Verhältnis sind deshalb die ärztliche Schweigepflicht, aber auch die Therapiefreiheit eng verknüpft.

Chronisch schmerzkranke Patienten haben das Recht, vom Arzt eine nicht-chronifizierende Therapie zu fordern. Die vorrangige Arztpflicht ist die ‘patientenorientierte Entscheidung’. Die nachrangige Arztüflicht ist, im Rahmen seiner Verordnungstätigkeit das Wirtschaftlichkeitsgebot einzuhalten. SGB V definiert die Anforderung zu Punkt 10 der Arzneimittel-Richtlinien

Vor den Kosten rangiert der therapeutische Nutzen

Der griechische Philosoph Platon leistete 400 BC die Überzeugungsarbeit, dass für jede staatliche Anordnung die zu Grunde liegenden christlichen Werte mitgeliefert werden sollten.

platon-400-bc-2002.jpg

Bild: Platon 400 BC:
Jedes Gesetz sollte die zu Grunde liegenden Werte benennen

Insbesondere für Ärzte sei eine doppelte Methode von Überzeugung UND Verordnung nötig, weil sie unbestreitbare Vorzüge habe:

Unter den Ärzten gibt es Sklaven, welche Sklaven behandeln, indem sie diesen ‚nach Art eines Tyrannen’ verordnen, was ihnen gut tue.

‘Freie’ Ärzte hingegen, die ‘Freie’ therapieren, lehren ihre Patienten zunächst die Einsicht in ihre Krankheit und überzeugen sie, die für sie heilsame Verordnung zu akzeptieren.

Es sind die Denker, die Europa ein Gesicht geben, seit 2.500 Jahren. Platon hat sich allerdings mit dieser Überzeugungsarbeit nicht in der westlichen Kultur durchsetzen können. 1792 war Robespierre in Paris damit erfolgreich, dass sich bei der Gesetzgebung die reine Befehlsform ohne Wertebegründung je Gesetz durchsetzte.

In der Zeit des postrevolutionären Paris entwickelte sich die rational begründete Medizin. Seitdem gibt es wenig Ärzte, die die führende, überzeugende Arzttätigkeit ergänzend zur befehlenden, verordnenden Arzttätigkeit leben. In unserer Gesundheitspolitik hat die Körper-Seele-Balance des Patienten keinerlei Wert. Sicher, alle Ärzte mögen die kurative Arzttätigkeit. Aber die Werte von Ethik und Menschenwürde werden während dem Beratungsgespräch nur von wenig Ärzten gelebt. Faktum ist, die Ärzteschaft hat sich seit 1948 freiwillig der Medikalisierung der Medizin durch das Bundesministerium für Gesundheit unterworfen. Faktum ist, die Ärzteschaft hat ihre Patienten eigenhändig chronifiziert.

Inakzeptabel ist, dass die Ärzteschaft auch weiterhin als Exekutive der ‘rationalen Pharmako’-Gesundheitspolitik wirkt und die Menschenwürde missachtende Gesundheitspolitik stützt.

Die rasante Erhöhung von 50% physisch kranke Chroniker/2008 auf 50% psychisch kranke Chroniker/2020 wird die Arzttätigkeit weiterentwickeln. Zum einen wird die Ärzteschaft sich auf ethische Werte ausrichten müssen, auch ohne gesundheitspolitische Zielführung. Zum anderen bedürfen die Krankenkosten und Frühberentungskosten seit Jahren der Finanzierung durch Steueraufkommen. Der Kollaps wird sich aufgrund der Chronifizierung schneller einstellen, als es sich die Parlamentarier vorstellen können. Anhaltende Reparaturversuche des Gesundheitssystems, von Bundesministern schöngeredete „…Reformen“, kann sich unsere Gesellschaft schon sehr bald nicht mehr leisten.

Die 5-vor-12 Situation bei der nationalen Chronifizierung hat viele Analogien zur Klimaerwärmung. Insbesondere gibt es hier auch den gesellschaftskritischen Punkt, an dem es kein Zurück gibt. Allerdings entwickelt sich die Chronifizierung viel schneller, von einer physischen Erkrankung zu einer psychischen Erkrankung innerhalb von 6-10 Jahren.

 

Arztpflicht

Die Verpflichtung des Arztes für eine angemessene medizinische Versorgung des Patienten basierend auf der ‘patientenorientierten Entscheidung’. Die traditionellen Aufgaben des Arztes sind: Krankheiten vorbeugen §4, Krankheiten heilen §1, schnell, sanft, dauerhaft, nach einsehbaren Gründen §2, Kenntnis der Erkrankung, der Arzneikräfte, der Arzneimittel-Wahl einschliesslich ihrer Dosierung sowie Heilungshindernisse §3 [Schmidt 2003].

Diese Schmerzlexikon belegt erstmals, dass die Ärzte der EbM in D keine angemessene Versorgung des chronisch erkrankten Patienten leisten. Sie können nicht Vorbeugen und nicht Heilen. Die mangelhafte Ausbildung der Hochschulmedizin lehrt fast hundert Fachgebiete, aber nicht das Wissen für die fachgebietsübergreifenden Ursachen für chronische Erkrankungen. Von Remission bis Pflegefall gibt es keinen Lehrstoff auf dem internationalen Stand der Wissenschaft. Die Ärzte können Vorläufererkrankungen nicht erkennen und die Ursachen für beginnende Chronifizierung nicht messen. Somit nimmt das Desaster und Leiden für die Chronifizierten seinen Lauf. …und in 2020 wird jede 2. Erkrankung Ihrer Familie verursacht durch Depression.

Die durch die KBV getriebene Ökonomisierung der Medizin führte zu einer marktwirtschaftlichen Betrachtung der Medizin und des Arzt-Patient-Verhältnisses. Ärzte folgen irrtümlich oder bewusst unter Aufgabe ihres traditionellen Berufsverständnisses und der verfassungsrechtlichen Grundrechte diesem Trend.

Die Anforderungen sind im Sozialgesetzbuch SGB V §§ 2, 12 und 70 geregelt, die auf die Notwendigkeit, Qualität, Wirtschaftlichkeit und Humanität abheben. Die vorrangige Arztpflicht ist nicht Wirtschaftlichkeit. Die vorrangige Arztpflicht ist die ‘patientenorientierte Entscheidung’, was das Urteil 1 HK O 13279/07 des Landgericht München vom 08.02.08 unmissverständlich herausarbeitete. Die Handlungen des Arztes dürfen ausschliesslich von patientenorientierten Entscheidung geleitet sein. Bereits Handlungen, die den bösen Schein einer unsachlichen Einflussnahme nahelegten, seien mit den guten Sitten im Wettbewerb nicht vereinbar.

SGB V definiert die Anforderung zu Punkt 10 der Arzneimittel-Richtlinien

Vor den Kosten rangiert der therapeutische Nutzen

Daraus leitet sich die Pflicht für alle Akteure des Gesundheitssystems ab, dass

• der krankheitsbezogene Nutzen eines Arzneimittels ausschliesslich unter gesamtheitlicher Bewertung seiner Nebenwirkungen zu bewerten ist.

• der krankheitsbezogene Nutzen eines Arzneimittels ausschliesslich unter gesamtheitlicher Bewertung seiner Wechselwirkungen mit den krankheitstypischen Begleittherapien zu bewerten ist.

Der Arzt ist gehalten, eine Intervention an der krankheitsbezogenen Leitlinie auszurichten. Die Qualitätssicherung für eine Intervention obliegt dem G-BA und den Arzneimittelherstellern.

Das G-BA und sein IQWiG verletzen diese gesetzliche Anforderung durchgängig über alle Arbeiten, s. IQWiG.

Die Arzneimittelhersteller verletzen diese gesetzliche Anforderung, weil

· sie den krankheitsbezogenen Nutzen eines Arzneimittels ohne gesamtheitliche Bewertung der Nutzendefizite durch Nebenwirkungen und Wechselwirkungen als falsche Evidenz ausweisen
· mehr als 50% der Forschungsergebnisse falsch sind
· die Evidenzangaben in Pharma Werbebroschüren für Ärzte zu 98% falsch sind, s. Gesundheitspolitik.

Das BMG begründet evidenzbasierte Medizin mit Qualität „Mittels der evidenzbasierten Medizin lässt sich ein höherer Qualitätsanspruch sicherstellen. Denn die Wirksamkeit eines Arzneimittels oder einer Therapieform muss durch Belege, das heißt durch eine ausreichende Evidenz in Form von wissenschaftlichen Untersuchungen nachgewiesen sein.“

In der Praxis des Gesundheitssystems wird evidenzbasierte Medizin nicht gelebt, insbesondere nicht von den qualitätssichernden Hauptakteur G-BA mit IQWiG und den Arzneimittelherstellern.

Indiz: Der Grad der Chronifizierung der Bundesbürger beträgt >50%.

Die eigenmächtige KBV-Vorgabe hinsichtlich Qualität und Wirtschaftlichkeit ist die ‘rationale Pharmakotherapie’. Sogar diese Vorgabe wird nicht im Sinne des Gesetzes gelebt, die Arzneimittelhersteller machen was sie wollen. DI-EM.de hat die Qualität wissenschaftlicher Angaben in Pharma-Werbematerialen für Ärzte geprüft: 98% falsch, 2% richtig.

Auf der Qualität evidenzbasierter Medizin kann das Gesundheitssystem also nicht beruhen. Die KBV-Vorgabe bei chronisch schmerzleidenden Patienten für ‘rationale Pharmakotherapie’ dürfte auch nicht mit den ethischen Grundsätzen der Verfassung vereinbar sein.

Erkenntnis:

Die Ärzte leisten keine angemessene Versorgung des chronisch erkrankten Patienten. Sie können nicht Vorbeugen und nicht Heilen. 

Schmerzlexikon
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Über ENRAC
ENRAC®CMT International ist das grösste Kompetenznetzwerk für nicht-invasive Behandlung von Schmerzen und chronischen Erkrankungen. Ärzte aller Fachgebiete therapieren nach der ENRAC®CMT Collateral Meridian Therapy. Der Erfinder Dr. Shan-Chi Ko wurde in Taiwan geboren, studierte Medizin in Japan und TCM & Pharmakologie in Shanghai. In 2002 publizierte Dr. Ko basierend auf 7.500 klinischen Fallstudien seine Theorie über eine hochwirksame Schmerzbehandlung: Stimulation von zwei Acupunkten reduziert auffallend und fast augenblicklich die meisten regionalen Schmerzen.

Copyright ©2009 ENRAC®CMT Deutschland
Das ENRAC®CMT Schmerzlexikon, ein Nachschlagewerk und Glossar von A-Z, ist nicht zum gewerblichen Vertrieb bestimmt. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck, Wiedergabe, Übersetzung, Vervielfältigung und Verbreitung bedürfen der schriftlichen Genehmigung. Einzelne Aussagen sind nur im Kontext des gesamten Werkes zu interpretieren.
Glossary

Schmerzlexikon B

November 29, 2008
Research study sponsored by ENRAC

Behandlung

Massnahme zur Erhöhung der gesundheitlichen Lebensqualität des Patienten, auch Intervention. Bezüglich der Behandlung von chronischen und hartnäckigen Schmerzen kann der Arzt eine medikamentöse oder nichtmedikamentöse Schmerztherapie verordnen. Der Patient entscheidet sich für

· eine medikamentöse Schmerztherapie
  für temporäre Schmerzlinderung
  mit Nebenwirkung und
  mit Wechselwirkung mit anderen Therapien und
  mit Belastung für das Immunsystem und
  mit Erhöhung der Chronifizierung und
  ohne Stärkung der Selbstheilungskräfte des Körpers

oder

· eine nichtmedikamentöse Schmerztherapie
  für dauerhafte Schmerzbefreiung
  ohne Nebenwirkung und
  ohne Wechselwirkung mit anderen Therapien und
  ohne Belastung für das Immunsystem und
  mit Reduzierung der Chronifizierung und

  mit Stärkung der Selbstheilungskräfte des Körpers

Am Beispiel Tumorschmerzen wird die medikamentöse Schmerztherapie nach WHO Stufenplan mit der nichtmedikamentösen Schmerztherapie ENRAC®CMT verglichen:

Bild: Medikamentöse contra nicht-medikamentöse Schmerzbehandlung

Die EbM behandelt chronische Erkrankungen mit Pharmakotherapien, obwohl ihre Studien keine Störungsursache, kein generelles Wirkprinzip und keinen plausiblen Wirkungsmechanismus angeben.

Folge: 80% der chronischen Erkrankungen sind Vergiftungen.

Die EbM behandelt chronische Erkrankungen mit Pharmakotherapien, obwohl sie die Wiederherstellung der Gesundheit nicht leistet und nicht leisten kann.

Folge: 50% Bundesbürger haben eine chronische Erkrankung. Die EbM hat das Fundament gelegt für das rasante Wachstum der Gesundheitsmarktes und das rasante Wachstum der Verbreitung der pandemischen Krankheit Depression.

Behandlungserfolg

Die Erhöhung der gesundheitlichen Lebensqualität des Patienten. Die in Therapiestudien üblichen Erfolgskriterien sind Rückgang der diagnoserelevanten Symptomatik und Körperbeschwerden. So gut wie für keine Pharmakotherapie-Studie zu chronischen Erkrankungen wird die Validität geprüft.

Das Verhindern einer Chronifizierung ist in der EbM kein Therapieziel, weder bei einer Akutkrankheit noch bei einer chronischen Erkrankung. Dementsprechend hoch ist laut PAIN 2005 die Chronifizierung in Deutschland: 50% aller Erwachsenen.

Eine vertrauensvolle Kooperation von Arzt und Patient ist eine gute Grundlage für einen bestmöglichen Behandlungserfolg. Positive Einflüsse auf den Therapieerfolg zeigen Interventionen, die die Wahrnehmung von Gefühlen fördern. Wahrnehmung erfordert vom Patienten, zwischen Affekt und Körperbeschwerden zu differenzieren. Mit einem guten Therapieerfolg ist das Herstellen eines gemeinsamen Krankheitsverständnisses verbunden. Der Arzt sollte unter anderem psycho-somatische Krankheitsmodelle vermitteln wie Stressmodell, Teufelskreismodell oder anschauliche Vergleiche.

Der Patient hat Anspruch auf Beratung sowie eine qualifizierte Behandlung. Diagnose und therapeutische Massnahmen sind mit dem Patienten so abzustimmen, dass dieser den wahrscheinlichen Behandlungserfolg sowie deren Nebenwirkungen kennt. Für chronisch schmerzkranke Patienten ist zu empfiehlen, den ‘Deutscher Schmerz-Fragebogen’ vollständig auszufüllen und das erwartete Schmerzmass einschl. Nebenwirkungen zu dokumentieren. Ist der vom Arzt erwartete Behandlungserfolg nicht im Interesse des Patienten, dann sollte unbedingt und schnell ein weiterer Arzt aufgesucht werden.

Jede Behandlung erfordert die Mitwirkung des Patienten. Ein Behandlungserfolg kann jedoch trotz bester Therapie nicht garantiert werden.

Medizinische Ausbildung der Ärzteschaft und Qualitätssicherung stehen auf einem hohen Niveau. Trotzdem kann es zu Fehldiagnosen und Behandlungsfehlern kommen. Nicht immer dann, wenn der gewünschte Behandlungserfolg ausbleibt, liegt ein verschuldeter ärztlicher Behandlungsfehler vor. In Fällen einer fehlerhaften Behandlung oder unzureichenden Aufklärung stehen dem Patienten Schadensersatz und Schmerzensgeldansprüche zu.

Die Komplexität von chronischen Krankheiten beherrscht die EbM nicht:

•  50% Bundesbürger haben eine chronische Erkrankung
•  Akutmedizinische Therapien für chronischmed. Krankheiten
•  Synthetische Chemikale bewirkt chemische Sensibilisierung
•  Folge: 80% aller Chronifizierungen sind Vergiftungen
•  Patienten des Schulmediziners: 2/3 sterben den Frühtod

Die Komplexität von chronischen Krankheiten aus der Perspektive der Homöopathie wird im fünfbändigen Buch beleuchtet ‘Die chronischen Krankheiten, Ihre eigentümliche Natur und homöopathische Heilung’ [Hahnemann, ISBN 3776014369].

Die gezielte Kombination von konventionellen und komplementären Therapien ermöglicht verblüffende Therapieerfolge. Die Therapien für die wichtigsten chronischen Erkrankungen werden praxisorientiert dargestellt im Buch ‘Chronische Erkrankungen integrativ’ [Dobos et al, ISBN 3437572008].

Der Behandlungserfolg bei chronischen Schmerzen ist besonders kritisch. Es kommt oft zum Schmerz-Tourismus mit fatalen Folgen: Bei antherapierten Patienten überlagern sich Schmerzbilder, welche die Hochschulmedizin nicht lesen kann, weil sie die Schmerzursache nicht kennt. EbM kann nur das Symptom, das Schmerzsignal, behandeln und lindern.

Ärzte für die Schmerztherapie ENRAC®CMT können die Schmerzbilder lesen und deren Schmerzursachen behandeln. Die Behandlungserfolge in der Schmerzbefreiung sind so unglaublich, dass viele der 20.000 seit Jahren und Jahrzehnten leidenden Schmerzpatienten nach der ersten Behandlung von Glück gerührt weinen oder spontan ausrufen “…ein Wunder”:

·  70% aller Patienten mit chronischem Schmerz mit regionalem Schmerzbild erleben die Schmerzbefreiung in der ersten Sitzung.

·  Der Durchschnitt einschl. aller hartnäckigen, komplexen Fälle mit überlagerten Schmerzbildern beträgt derzeit fünf Sitzungen.

·  Das Schmerzgedächtnis ist nach der Behandlung dann dauerhaft gelöscht, wenn der Patient ohne diagnostizierbare Krankheit war.

·  Für Patienten mit einer Krankheit sind verbleibende Schmerzen ohne zusätzliche Schmerztherapie erträglich, deren Lebensqualität steigt dramatisch, deren Selbstheilungsprozess ist extrem angeregt.

Beschwerdebilder

Die Vorläuferformen von Krankheiten, die noch unklare Symptome zeigen. Sie dominieren die Arbeit der Ärzte in der Allgemeinmedizin. Die Behandlungsnotwendigkeit ist noch unklar. Der Nutzen einer Therapie ist schwierig einzuschätzen. Der Arzt wartet mit der Diagnostik, bis das Symptom mit dem Wissen der EbM deutbar ist. In der Hausarztpraxis ist eine effiziente Therapie schwierig, weil die Notwendigkeit einer Therapie im Einzelfall stark schwanken kann, trotz mehr oder weniger eindeutiger Befundlage. Erst wenn die Befundlage klarer wird, gewinnt die ‘Leitlinie‘ in der Therapie an Bedeutung. Bei der Schmerzbehandlung in Deutschland vergeht wertvolle Zeit, in der sich die Schmerzursache und die folgende Krankheit weiter körperlich manifestiert.

Bewegung

Bewegung trägt bei chronisch erkrankten Menschen zur Verbesserung des Krankheitsverlaufs bei. Bei vielen Krankheitsbildern ist eine individuell abgestimmte Fitnisstherapie oder Sporttherapie eine sinnvolle Ergänzung zur Krankheitstherapie. Die Mediziner empfehlen Bewegung für internistische Erkrankungen wie Hypertonie, Koronare Herzkrankheit, Asthma, Diabetes oder Adipositas sowie für onkologische, neurologisch-psychiatrische, Infektions- und Gelenk- Erkrankungen. Das Buch ‘Sporttherapie in der Medizin’ zeigt die Nachteile von Inaktivität auf und hilft Ärzten, ein individuelles Trainingsprogramm für Patienten zu erstellen [Halle et al, 2008, ISBN 9783794524556].

Bewusstseinsprozess

Es ist unser Bewusstseinsprozess, welcher den Selbstheilungsprozess steuert. Auf der Welt gibt es tausende Methoden zur Behandlung von Schmerzen und chronischen Erkrankungen. Alle naturkonformen Behandlungsmethoden aktivieren den Selbstheilungsprozess mehr oder weniger. Im Kern aber ist es der Bewusstseinsprozess, der die nachhaltige Wiederherstellung der Gesundheit leistet.

„Es wird die Zeit kommen, wo es als Schande gilt, krank zu sein, wo man Krankheiten als Wirkung verkehrter Gedanken erkennen wird.“ [Wilhelm von Humboldt, 1798]

Erkenntnis:

Nur die synthetischen Pharmakotherapien schalten den Selbstheilungsprozess ab.

„Der Geist bestimmt die Materie“ [Planck 1918, Physik-Nobelpreisträger]. Gedanken sind Input und Outcome unseres Bewusstseins. Was bei dem Prozess im Bewusstsein, dem Bewusstseinsprozess, geschieht, das bestimmt jeder für sich selbst. Vielen positiv und konstruktiv denkenden Menschen ist diese Bedeutung bewusst. Die Erfolgsfaktoren für ein positives Outcome sind Selbstbild, Fremdbild und Selbstkompetenz.

Bilanz der Gesundheitspolitik

Eine qualitative und quantitative Bewertung der Politik des BMG, deren Fakten überprüfbar sind. Die Gesundheitspolitik aus der Perspektive Politikwissenschaft betrachtet das Buch ‘Bilanz der Gesundheitspolitik’ ISBN 978-3-531-15184-7, 2006]. Die Gesundheitspolitik aus der Pespektive eines Arztes betrachtet das Buch ‘Das Geschäft mit der Krankheit. Eine Bilanz unseres Gesundheitssystems seit 1970′ [Joseph Scholmer, 1984].

Dieses Schmerzlexikon versucht, die Gesundheitspolitik aus der Perspektive eines internationalen Ärzteteams zu sehen, das sehr erfolgreich chronisch Erkrankte mit einer in 1995 entdeckten nicht-medikamentösen Schmerztherapie effizient behandelt. Bilanz, Paradoxen, Erkenntnisse, Bewertungen und Lösungsvorschläge kommen von 4.000+ Ärzten, die bis Ende 2008 nicht mit dem deutschen Gesundheitssystem in Berührung gekommen sind. Auch die o.g. Bücher wurden bisher nicht gelesen und sind somit nicht eingeflossen.

Die hier eingenommene Position und Einstellung der Ärzte des Kompetenznetzes ENRAC CMT International resultiert eher aus einem östlichen Verständnis für das ganzheitliche Berufsbild des EbM-Arztes und für die ethische Verantwortung des Arztes. Das Kurieren im Einklang mit der Natur ist extrem ausgeprägt. Jeder EbM-Arzt in Japan und Taiwan kennt die Regulationstherapie zur Herstellung des Fliessgleichgewichts von Vital Flow. Die typische Einstellung der Ärzte des Kompetenznetzes zur Natur kann als gegensätzlich zur typischen Einstellung der Ärzte in D gesehen werden. Diese Einstellung und Kompetenz kommt jedem schmerz- und chronisch Erkrankten zugute, der Hilfe zur Wiederherstellung der Gesundheit sucht.

Im Laufe der letzten 60 Jahre hat das BMG das Netzwerk des Gesundheitssystems zu einem komplexen, nicht anpassungsfähigen Molloch entwickelt. Das Ziel seit 1948 war und ist Kontrolle, koste es was es wolle. Ein evolutionäres kypernetisches System aber ist nicht kontrollierbar. Die Metaebene, das BMG, kann lediglich versuchen, die Risiken durch Risikomanagement zu minimieren. Die Verschwendung von Steuergeldern für alle Akteure des Gesundheitssystems, ausser den Beschäftigten des Gesundheitswesens, ist grandios im internationalen Vergleich. Das Ziel dieses Nachschlagewerks kann also nicht sein, Sachverhalte aus Studien detailiert darzustellen. Es geht vielmehr darum, erstmals den Überblick zu erarbeiten und auf die vielen Misstände im Gesundheitssystem hinzuweisen. Das primäre Ziel ist aber, einen wertvollen Beitrag für die schmerz- und chronisch Erkrankten zu leisten.

Für schmerzleidende und chronische Patienten in D ist die Faktenlage desaströs, wie Eingangs unter Algesie begründet:

 1948-2008 – 60 Jahre Gesundheitssystem
Medizinische Bilanz für den gesundheitspolitischen Weg ‘rationale Pharmakotherapie’:

Das Gesundheitssystem ist <10% auf die wirksame Behandlung von chronischen Erkrankungen ausgerichtet.

…und 2020 wird jede 2. Erkrankung in Ihrer Familie durch Depression verursacht werden. 

 

 

Biopathie

Vorläuferform von allen chronischen Erkrankungen. Die Krankheitsdisposition besteht selbst bei ansatzweiser Disharmonie der energetischen Verteilung im Organismus. Dr. med Wilhelm Reich entdeckte etwa 1948 diesen Zustand als Beeinträchtigung der Pulsation des vegetativen Nervensystems. Als Erklärungs- und Behandlungsmodell entwickelte er das Biopathie-Modell für vegetative Beeinträchtigungen und funktionelle Störungen.

Der Zustand Biopathie ist eine rein funktionelle Störung, die aber den gesamten Organismus umfasst. Biopathie ist Ursache und Nährboden für alle chronischen Erkrankungen, also alle physischen und psychischen Erkrankungen mit Ausnahme von Infektions- und Erbkrankheiten und Akutkrankheiten. Die Erforschung lebensenergetischer Prozesse führt die Wilhelm-Reich-Gesellschaft e.V. WRG weiter.

Voraussetzung für Gesundung auf allen Ebenen von Körper, Geist und Seele ist, dass unser Organismus frei ist von muskulärer Anspannung, geistiger Verhärtung und der Last unterdrückter Gefühle. Nur wenn diese Panzerungen bzw. Blockaden durch Aktivierung des Selbstheilungsprozesses und des Bewusstseinsprozesses aufgelöst werden, kann sich nachhaltige Wiederherstellung der Gesundheit einstellen.

Das Auflösen einer körperlichen Blockade des Vital Flow erfolgt körper-therapeutisch durch die ENRAC®CMT Schmerztherapie in Minutenschnelle. Dies löst regelmässig auch bestimmte mentale Blockaden wie z.B. das Schmerz-Gedächtnis oder das Kranksein-Gedächtnis.

Erkenntnis:

Biopathie ist Ursache und Nährboden für alle chronischen Erkrankungen. Nur wenn die Biopathien auf allen Ebenen des Organismus aufgelöst sind, kann sich nachhaltige Wiederherstellung der Gesundheit einstellen.

Bundesministerium für Gesundheit BMG

Das BMG hat drei machtvolle Instrumente, mit denen die Politiker das gesamte Gesundheitssystem kontrollieren und zwar  jede Therapie und jede Massnahme: SGB, G-BA und Positivliste. Das 4. Instrument steht kurz vor der Einführung: Risikogruppe bzw. Morbiditätsgruppe. Dieses Nachschlagewerk analysiert die Position des BMG im Gesundheitssystem aus der Perspektive der chronisch Erkrankten. Als Meta-Institution hält es die Kontrolle über jede Massnahme der Akteure, bis hinunter zur Minimierung der Therapiefreiheit und allen bürokratischen Rückmeldungen.

Die Ärzte haben keine Therapiefreiheit. Die Patienten haben keine Therapiefreiheit. Alle seit 4.000 Jahren bei chronischen Erkrankungen international wirksamen Therapien der Naturmedizin hat das BMG der Erstattungsfähigkeit vorenthalten. Das Gesundheitssystem kann sich nicht von innen heraus an den internationalen Stand der Wissenschaft anpassen. Das SGB definiert nämlich als Stand der Wissenschaft die Naturwissenschaft und dass eine Aktualisierungspflicht nicht besteht. Nicht genug damit, mit seiner Politik der ‘rationale Pharmakotherapie’ hat das BMG die Hälfte der Bundesbürger in die Chronifizierung geführt.

Mit seinem ungeheuren Wasserkopf der Bürokratie kontrolliert es den staatlichen Dirigismus auf dem Weg ‘rationale Pharmakotherapie’. Ganz klar, dass das BMG  die GKV in 2004 nahe an die Insolvenzgefahr treibt. Aufgrund der Pharmahörigkeit der beratenden Wissenschaftler, Funktionäre und Lobbyisten hat das BMG die Bundesbürger durch die synthetischen Pharmaka in die chronischen Erkrankungen mit epidemischen Ausmassen geführt. Von hier führt nun der weitere Weg der ‘rationalen Pharmakotherapien“ ohne Umweg in die pandemische Erkrankung Depression.

Die Ärzte sind die bürokratisierten Handlanger des BMG, die normierte, vergiftende Staatsmedizin verordnen müssen. Die Pflichtversicherten sind die geplünderten Goldesel. Die chronisch Erkrankten sind die Stigmatisierten, die dahin siechen, ausgegliedert werden oder den Frühtod sterben. 2 von 3 Patienten des Schulmediziners sterben bereits den Frühtod, s. Todesursache. Die Parlamentarier haben, der mehr als fragwürdigen Evidenz der EbM folgend, das perfide Verhalten bei Chronifizierung im SGB legalisiert, ein Desaster einmalig in der ganzen Welt.

Ob Parlamentarier sich mal gefragt haben, warum die chronischen Krankheiten seit dem Gesundheitsstrukturgesetz 1993 so rasant ansteigen? Jedermann kann in den Beipackzetteln lesen, welche Giftstoffe in Dauertherapien verordnet werden. Ganz klar, dass auch der Anteil der Giftstoffe, die vom Organismus ausgeschieden werden, uns irgendwann über die Nahrungsmittelkette erneut belasten wird. Für die Statistiker der GKV ist es eine leichte Aufgabe, die Masse der 100.000+ Giftstoffe zu berechnen, die in die Bundesbürger gepumpt wurden. Schon liegt das von den Parlamentariern verursachte Szenario glasklar auf den Tischen des Bundestages. Sodann ist es geradezu unvorstellbar, dass es einen einzigen Parlamentarier geben kann, der nicht die Kostenfolgen der nationalen Vergiftung einschätzen kann.

Die Hälfte der Bundesbürger, die sozial schwächsten Erwerbstätigen, zahlen seit zwei Jahrzehnten gesundheitlich und wirtschaftlich dafür, dass 10% der Bundesbürger, die sozial stärksten Nicht-Erwerbstätigen, 90% des Volksvermögens ansammeln und zehn Jahre länger leben. Die Politik der Umverteilung nach oben bewirkt: 50% werden immer ärmer und kränker, 10% werden immer reicher und älter.

Erkenntnis:

Der Gesetzgeber betreibt die kontinuierliche Zerstörung der sozialen Gerechtigkeit und der nationalen Gesundheit, durch das SGB legitimiert.

Das realpolitische Handeln des BMG folgt der einnahmeorientierten Ausgabenpolitik: Stärke die Gesundheitsindustrie so stark, wie es die Versichertenbeiträge erlauben.

Der Deutsche Ethikrat ist gefordert, die 10-Jahres-Ziele der Umverteilung und Nachhaltigkeit zu definieren und eine Politik der Umverteilung von oben nach unten auf den Stand vor der Wiedervereinigung 1989 zu fordern.

Schmerzlexikon
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Das ENRAC®CMT Schmerzlexikon, ein Nachschlagewerk und Glossar von A-Z, ist nicht zum gewerblichen Vertrieb bestimmt. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck, Wiedergabe, Übersetzung, Vervielfältigung und Verbreitung bedürfen der schriftlichen Genehmigung. Einzelne Aussagen sind nur im Kontext des gesamten Werkes zu interpretieren.

Schmerzlexikon C

Oktober 26, 2008
Research study sponsored by ENRAC

ChronicMedizin

Alle Therapien im Sinne der Ganzheitlichen Medizin zur nachhaltigen Wiederherstellung der Gesundheit des Schmerz- und chronisch Erkrankten und zur nachfolgenden Gesunderhaltung des symptomfreien Menschen. Die Leistungserbringer der Chronicmedizin werden für die Wiederherstellung der Gesundheit und die Gesunderhaltung entlohnt, und nicht für die Krankseinbehandlung. Das Primärmerkmal von Chronicmedizin ist

Vital Flow Balance

Das Konzept der Chronicmedizin steht im Gegensatz zum Konzept der Akutmedizin. Das Konzept der Akutmedizin ist nicht mit dem Konzept der Ganzheitlichen Medizin verträglich. Warum?

1. Der eine riesige Methodenfehler der EbM ist, dass Schulmediziner akutmedizinische Therapien für chronicmedizinische Erkrankungen verordnen: Pharmako-Therapien.

2. Der andere grosse Methodenfehler ist die ‘Bekämpfung’ des Symptoms mit synthetischen Chemikalien. Das führt zwangsläufig zur chemischen Sensibilisierung, weil Stoffwechselsystem, Immunsystem, Hormonsystem und Energiesystem extrem durch Chemo- und Pharmako-Therapien gestört werden.

Erkenntnis:

Akutmedizin behindert den Selbstheilungsprozess durch synthetische Chemikalien.

Chronicmedizin beseitigt die Ursache und aktiviert den Selbstheilungsprozess von Anfang an im Sinne der Ganzheitlichen Medizin.

Chronifizierung

Definition ENRAC®CMT 2008:Ein Krankheitsprozess mit fortschreitendem Verlauf und komplexen Wechselwirkungen aufgrund chemischer Sensibilisierung. Er zwingt den Menschen zur ungewollten Passivität. Eine chronische Erkrankung trifft den Menschen im Kern, sie beginnt, wenn sein Wille zeitweise keine Kontrolle mehr über Körper oder Seele oder beides hat. Körper und Seele verselbständigen sich dann. Auf seelische Pein reagiert sein Körper, auf Schmerzen reagiert seine Seele, der Teufelskreis der Chronifizierung hat begonnen. Abhängig von den Einschränkungen und dem Willen kann die Lebenswelt des Menschen völlig zusammenbrechen. Der Mensch leidet in seiner Ganzheit. Der Grad der Chronifizierung ist wissenschaftlich messbar. Die Chance auf bestmögliche Wiederherstellung der Gesundheit ist eine Kernsanierung, fachgebietsübergreifend und unabhängig vom Zustand und vom Willen des Menschen.“

Definition Hasenbring 1992: Die Entwicklung akuter Schmerzen zu chronisch-rezidivierenden oder persistierenden Schmerzen. Chronifizierung bezeichnet dabei einen Prozess, an dem komplexe Wechselwirkungen zwischen biologischen und sozialen Faktoren beteiligt sind.

Bereits 1986 entwickelte Gerbershagen das Mainzer Studienkonzept der Chronizität, das den zwei wichtigsten Eigenschaften von Schmerzen gerecht wird: Prozesscharakter und fortschreitender Verlauf. Die Aspekte von Schmerzen werden nach sechs Dimensionen gruppiert. Jeder Achsensummenwert wird bestimmt und als Achsenstadium im Modell platziert. Durch Addition der Achsenstadien ergibt sich das Gesamtstadium.

Ein akuter Krankheitsprozess verlängert sich über das zu erwartende Mass hinaus. Im Zusammenhang mit vorausgehenden Akutschmerzen kommt der Chronifizierung der Schmerzen eine große Bedeutung zu, weil auf die Früh-Rehabilitation die erforderliche Aufmerksamkeit nicht gelegt wird. Die WHO prognostiziert die Auswirkung der Chronifizierung: Bis 2020 werden Depressionen die zweithäufigste Ursache von Erkrankungen sein.

Die EbM leistet eine Gesundheitsversorgung basierend auf der Theorie, dass der chronisch erkrankte Patient die Chronifizierung für den Rest seines Lebens erleiden muss. Die EbM hat nicht das Wissen für die Chronifizierungs-Ursache. Die EbM hat nicht die Kompetenz für Vorsorge und Heilung.

In 2008 gibt es nur eine Chance zur Wiederherstellung der Gesundheit bei chronischer Erkrankung, den der nicht-invasiven Kernsanierung.

Akute, chronische und hartnäckige Schmerzen lösen psychologische Begleiterscheinungen ähnlich äusserer Dauerstressoren aus:

• Herzfrequenz und Blutdruck erhöht
• Atmung vertieft
• Pupillen erweitert
• Muskulaturtonus gesteigert
• Hautwiderstand reduziert

Den Teufelskreis kann man sich vereinfacht wie folgt vorstellen:

Der körperlichen Manifestation…

0. Meridianblockade durch Dauerstressoren ***
1. Akutschmerz: 1 Symptom
2. Chronischer Schmerz: 1 Symptom <1 Monat länger als typisch
3. Hartnäckiger Schmerz: >1 Symptom

…folgt die psychische Manifestation

0. Meridianblockade durch Dauerstressoren ***
4. Psychosis: >1 Symptom
5. Mania: >3 Symptome
6. Depression: >4 Symptome

…folgt die nächste körperliche Manifestation

0. Meridianblockade durch Dauerstressoren ***
7. Chronischer Schmerz, usw.
______________
*** durch EbM nicht diagnostizierbar,
  weil Vital Flow ausserhalb der EbM Systemgrenze liegt;
  Entwicklungsphasen s. auch Schmerz-Klassifikation.

Immerhin hat die EbM bereits die Hypothese erarbeitet, dass für den Prozess der Chronifizierung mit hoher Wahrscheinlichkeit die Wechselwirkung zwischen soziodemographischen, psychologischen und somatischen Faktoren verantwortlich ist [Cherkin 1996].

Für den Zusammenhang zwischen chronischem Schmerz und Depression wurden in den letzten drei Jahrzehnten mehrere Dutzend Studien erarbeitet. Alle sind Versuche, Modelle für eine Wechselwirkung zu entwickeln [Blumer & Heilbronn 1982] bis [Hellström, Jansson & Carlsson 1999]. Alle Studien können nur mehr oder weniger philosophieren, weil die EbM kein Erklärungsmodell bereitstellt. Mit dem in der Komplementären Medizin anerkannten Erklärungsmodell des blockierten Vital Flow will sich die EbM nicht befassen.

Für chronische und für hartnäckige Schmerzen wurde 1996 definiert:

Die Spezielle Schmerztherapie umfasst die gebietsbezogene Diagnostik und Therapie chronisch schmerzkranker Patienten, bei denen der Schmerz seine Leit- und Warnfunktion verloren und einen selbstständigen Krankheitswert erlangt hat. [Deutscher Ärztetag 1996]

Ohne Vorliegen einer Evidenz für den selbständigen Krankheitswert und die volkswirtschaftlichen Negativauswirkungen durch Chronifizierung schlägt die EbM den Kassen eine ‘Wartezeit’ für die Spezielle Schmerztherapie von 6 Monaten vor. In der Folge beschliesst der G-BA, dass Schmerztherapien für chronische Schmerzen erst ab 6 Monaten von der GKV geleistet werden.

Für chronische und für hartnäckige Schmerzen definiert ENRAC®CMT:

Die ENRAC®CMT Spezielle Schmerztherapie umfasst die gebietsübergreifende Diagnostik und Therapie chronisch schmerzleidender Patienten. Für jedes Schmerzbild ist die Schmerzursache klinisch diagnostizierbar und messbar. Aufgrund zuverlässiger Diagnose und qualitätsgesicherter Therapie der Schmerzursache erlebt jeder Patient* die Schmerzbefreiung und Nebenwirkungsbefreiung, im Durchschnitt über alle Fälle einschl. der komplexen Fälle in 5 Sitzungen. [ENRAC®CMT 2008]

Die Notwendigkeit im Einklang mit Naturgesetzen zu leben ist der EbM durch Studien aus 1962 bekannt. „In der Natur existiert nichts für sich allein“ ist die berühmte Feststellung der Biologin Rachel Louise Carson. Sie studierte in einem biologischen Labor in USA und beleuchtete die Wirkung von Chemikalien auf den Menschen und andere Ökosysteme [Carson, The Silent Spring, 1962].

Bedingt durch die Ökonomisierung und Medikalisierung entstehen seit 1948 unbekannte Vergiftungskrankheiten. In der nicht-industrialisierten Welt konnten diese früher logischerweise nicht entstehen. In Amerika veränderten die Studien von Carson das gesellschaftliche Denken nachhaltig. Nicht so in D. Der deutsche Stand der Wissenschaft zur Behandlung der chronischen Erkrankungen ist auf dem Stand 1960-1970 stehen geblieben.

Massenphänomen 2006 durch ‘rationale Pharmakotherapie’: 1,9 Millionen Deutsche sind medikamentensüchtig [DHS 2006]. Die Bundesregierung unterschätzt das Problem. Medikamentensucht muss ernster genommen werden [Drogenexperte Terpe 2007].

Chronische Schmerzpatienten besitzen im Vergleich zu anderen Patientenpopulationen die geringste Lebensqualität [Becker, Bondegaard, Thomsen, Olsen, Sjogren, Bech & Eriksen 1997]. Die psychische Belastung eines chronisch leidenden Patienten ist ähnlich hoch oder sogar höher als die eines durch Kriegsereignisse, Vergewaltigung oder andere Katastrophen traumatisierten Menschen [Shapiro 1998].

Bereits 1999 lag der EbM die Studie vor, dass die willkürlich definierte Mindestdauer von 3-6 Monaten wenig Bedeutung hat und dass die somatischen Auslöserfaktoren nicht zwingend sind. Die EbM unterliege gar einem Irrglauben, dass somatische Faktoren keine Rolle spielen, wenn psychosoziale Faktoren erkennbar sind [Kröner-Herwig 1999]. Glaube heißt Nicht-wissen-wollen, was wahr ist [Nietzsche 1900].

Erkenntnis:

Die EbM definiert für die von ihr verursachte Volkskrankheit Nr. 1 einen fiktiven Sachverhalt ohne wissenschaftliche Evidenz geführt zu haben. Die EbM stellt damit ihre Evidenz-Basierung und ihr Erklärungsmodell in Frage.

Chronifizierungs-Prozess

Der Vorgang des chronisch Werdens, der Entwicklung der Chronifizierung. Der Prozess beeinflusst die emotionale, kognitive und körperliche Funktionalität kontinuierlich negativ. Die EbM kennt die Chronifizierungs-Ursache nicht, sie kennt keinen Lösungsweg zur Wiederherstellung der Gesundheit. Der Prozess der Chronifizierung verläuft vereinfacht dargestellt in Phasen:

1. Dauerstressfaktoren belasten den Organismus

• Existenzangst u.a. -> Schlafstörung -> Meridianblockade…
• Viele andere Dauerstressfaktoren, s. Chronifizierungs-Ursache
• Meridianblockade beeinträchtigt Kontrolle über Organismus

Folge: Meridianblockade gibt erstes Warnsignal: Schmerz

2. Vorläufer-Krankheit wird durch EbM nicht gemessen

• Schmerztabletten -> Vergiftung…
• Geldmangel -> Ernährungsmangel -> Stoffwechselstörung…
• Sozialrückzug -> Bewegungsmangel -> Durchblutungsstörung…
• Alterung -> amyloide Ablagerung -> Zellverbundstörung…

Folge: Meridianblockade verstärkt Warnsignal: Schmerz

3. Immunsystem wird geschwächt

• Vergiftung -> Abwehrschwäche…
• Stoffwechselstörung -> Abwehrschwäche…
• Durchblutungsstörung -> Abwehrschwäche…
• Zellverbundstörung -> Abwehrschwäche…

Folge: Meridianblockaden geben starkes Warnsignal: Schmerz

4. Jetzt kann der Arzt die Akutkrankheit diagnostizieren

• Pharmakotherapie für Akutkrankheit irritiert Immunsystem
• Pharmakotherapie für Schmerzen irritiert Immunsystem
• Falls Immunsystem die Störungen nicht handhaben kann:

Folge: Meridianblockaden geben verstärktes Warnsignal: Schmerz

5. Chronische Erkrankung ist der Beginn der Chronifizierung

• Physische Manifestierung: Funktionsstörung
   z.B. Allergie, Asthma, Fettleibigkeit
• Psychische Manifestierung: 
Funktionsstörung
   z.B. Mania, Depression

Folge: Meridianblockade gibt unerträgliches Warnsignal: Schmerz

6. Arzt „Sie sind chronisch krank, für den Rest ihres Lebens“

• Physische Manifestierung:
   Funktionsstörung, Endstadium Körperbehinderung
• Psychische Manifestierung:
  
Funktionsstörung, Endstadium Depression
• Der menschliche Wille hat zeitweise keine Kontrolle
   über Körper oder Seele oder beides

Folge: Meridianblockade gibt unerträgliches Warnsignal: Schmerz

Erkenntnis:

Der Schmerz ist unser wertvollster Helfer. Deshalb ist der Schmerz nicht zu bekämpfen, sondern in seinem Frünstadium bewusst wahrzunehmen. Die Behandlung einer Störung im Einklang mit Naturgesetz und Grundgesetz ist der ethisch verantwortliche Lösungsweg. Eine nicht-medikamentöse Schmerztherapie ist der richtige Schritt zur Wiederherstellung der Gesundheit. Die ENRAC®CMT Schmerzbehandlung ist extrem erfolgreich bei jeder Art Schmerzen und in jedem Entwicklungsstadium.

Chronifizierung – Auslöser vs. Ursache

Dauerstressfaktoren wirken als Störung auf den Organismus ein, sie sind die Auslöser für Schmerz- und chronische Erkrankungen. Diese Auslöser entwickeln Blockaden in den Energiebahnen, den Meridianen, s. Schmerz-Klassifikation. Die Blockaden stauen den Vital Flow, der Rückstau verursacht die Vorläufer-Erkrankung, die abhängig vom Dauerstressor zur chronischen Erkrankung führt.

Die Vorläufer-Erkrankung manifestiert sich in einer Schwachstelle im Organismus: Organ oder Gewebe oder Energiezentrum oder Bewusstsein… Die EbM kennt die Myasmen, die genetischen Schwachstellen, misst ihnen aber in der ärztlichen Behandlung keine Bedeutung zu. Die Myasmen selbst sind also weder Auslöser noch Ursache für eine chronische Erkrankung, sie sind bereits die Vorläufer-Erkrankung. Die Ursache ist der Stau des Vital Flow auf einer Energiebahn. Diesen Stau löst ENRAC CMT extrem erfolgreich auf, und zwar in jedem Stadium der Erkrankung und unabhängig vom Lebenswillen des Erkrankten. Der Selbstheilungsprozess ist eingeleitet. Der Patient erhält damit die bestmögliche Chance auf Wiederherstellung der Gesundheit …wenn nicht eine Dauer-Niedrigdosis-Vergiftung durch eine Pharmakotherapie den Selbstheilungsprozess unterläuft.

Folgende Störungen erhöhen das Risiko für Chronifizierung in erheblichem Mass:…

Eine einzige Störung über mehrere Monate kann eine Chronifizierung einleiten, sie wird als Dauerstressor oder Dauerstressfaktor bezeichnet. Der Betroffene kann den Dauerstress beschreiben. Es muss nicht einmal ein Symptom lokalisierbar sein. Stoffwechselsystem, Immunsystem und Energiesystem können die biochemischen Prozesse aufgrund der Störung nicht mehr in Balance halten. Es kommt zur Manifestierung als Meridianblockade.

Chronifizierungs-Ursache

Mit klinischer Evidenz messen die Ärzte von ENRAC CMT die Meridianblockade, die zur Chronifizierung führt. Die Entwicklung der messwerte ist unter Schmerz-Klassifikation bildlich dargestellt.

Der Mensch ist ein Endlager für Schadstoffe aller Art. Die Schadstoffe reichern sich kontinuierlich in seinem Körpern an und entwickeln sich zu Speicherkrankheiten. Die Beschwerden fangen als Regulationsschwäche von bio-chemischen Prozessen an. Wird darauf keine Aufmerksamkeit gelegt, wachsen die Beschwerden zur Regulationsstarre. Nun zeigen sich die Beschwerden als Organmanifestation und Symptomatik, meistens mit Beteiligung von neuralen Strukturen und Psyche. Die EbM kann die Ursachen dieser Erkrankungen nicht erkennen. Anhand des Leitsyndroms wird das Krankheitsbild festgelegt. Aus dieser Diagnose ergeben sich häufig fatale therapeutische Konsequenzen für den Patienten. Anstatt die toxischen Chemikalien aus dem Menschen und ggfs. seinem Umfeld zu beseitigen, werden den Patienten weitere Pharmaka verordnet. Häufig werden sie in psychiatrische Abteilungen eingeliefert. Die eingeschworene Gruppierung EbM und Politik sorgt für die Ausgliederung aus der Gesellschaft, ganz legal und festgezurrt im SGB.

Für die Ärzte mit EbM-Studium ist die Chronifizierung der Endpunkt der diagnostischen und therapeutischen Behandlungsversuche. Mit der Diagnose ‘chronisch’ gesteht der Arzt, dass er eine Heilung nicht mehr erreichen kann. Für den chronisch schmerzleidenden Patienten ist die Chronifizierung gleichbedeutend mit dem Verlust der Aussicht auf Heilung. Der Arzt wird dem Patienten ankündigen, dass er für den Rest seines Lebens eine Pharmakotherapie anwenden muss. Ab Diagnose kann der Arzt nur noch die Linderung der Schmerzen und Beschwerden erreichen.

Für die ENRAC CMT -zertifizierten Ärzte mit EbM-Studium ist die Chronifizierung der Anfangspunkt der diagnostischen und therapeutischen Behandlung. Für den chronisch schmerzleidenden Patienten ist die Chronifizierung dann eine vorübergehende Schwächung, wenn eine Organschädigung noch nicht eingetreten ist. Ab Diagnose kann der Arzt die qualitätsgesicherte Schmerztherapie anwenden, um Schmerzbefreiung und Nebenwirkungsbefreiung zu erreichen.

Chronifizierungs-Behandlung

Bei allen o.g. chronischen Erkrankungen handelt es sich um 80% Vergiftungen [WHO 2006]. Die Behandlung mit einer Pharmakotherapie führt nicht zur Wiederherstellung von Gesundheit, sondern sie führt zum Ausbau der Chronifizierung.

Akuterkrankung oder Akutschmerz… 
Früh-Rehabilitation während Akutstörung (Vorsorge)
Falls erfolglos oder bei chronischem Schmerz folgt:
 

  1. Schmerzbefreiung
  2. Nebenwirkungsbefreiung
  3. Toxinen-/Feinstoff-Analyse
  4. Wechselwirkungsbefreiung
  5. Toxinenentgiftung
  6. Stoffwechselregulation
  7. Immunsystemstabilisierung
  8. Hormonsystemstabilisierung
  9. Energiesystemstabilisierung
  10. Aktivierung Psyche
  11. Aktivierung Körper
  12. Messung BPS-Lebensganzheit

Falls physische oder psychische Schäden vorliegen:
Rehabilitation (Wiedereingliederung)

Die Schritte der Kernsanierung sind absolute Voraussetzung, wenn ein schmerzleidender oder chronisch erkrankter Patient auf die Wiederherstellung der Gesundheit wert legt. Es gibt weltweit keine Alternative zu diesem Weg. Wohl gibt es Behandlungsmethoden, die mehrere Schritte mit einer Therapie abdecken.

Selbst die Schrittfolge ist ziemlich wichtig. Eine Toxinenentgiftung nützt nichts, wenn täglich Schmerzmittel  und weitere Arzneimittel den Organismus gepumpt werden und eine Wechselwirkung mehrerer Pharmakotherapien besteht. Genauso wenig sinnvoll ist es, eine Balance bei Immunsystem, Hormonsystem, Energiesystem, Psyche und Körper herzustellen, wenn das Stoffwechselsystem vielen Mängeln durch unausgeglichene Nahrung ausgesetzt ist.

Erkenntnis:

Bei chronischen Erkrankungen haben die Ärzte in D das für die Wiederherstellung der Gesundheit erforderliche Wissen nicht. Der Weg der Schulmedizin seit 1948 ist, trotz der Vergiftungswarnungen in der Literatur und trotz der Evidenz in Studien, dass sie keine Leistungen für die Schritte der Kernsanierung anbietet.

Chronifizierung:
Ausbau oder Abbau – Deutschland steht vor der Wahl

Bekanntlich ist alle Kritik immer nur so gut, wie ihr eigener konstruktiver Beitrag zur Problemlösung. Die Ärzte von ENRAC®CMT haben die Lösung zum Abbau der Chronifizierung:

Annahme:

Jeder 2. Arzt in D möchte seine chronisch schmerzleidenden Patienten durch die ENRAC®CMT Schmerztherapie an sich binden.

Internationale Erfahrung:

1. ENRAC®CMT kann 100.000 Ärzte im 2-Tage Symposium innerhalb von 1 Jahr zertifizieren.

2. Die ENRAC®CMT zertifizierten Ärzte legen umgehend 1 Schmerztag/ Woche für 3 Monate ein. Es werden sich Wartezeiten von mehreren Monaten bilden.

3. Bei 30 Sitzungen/ Tag und durchschnittlich 5 Sitzungen/ Patient ergeben sich 6 schmerzbefreite Patienten/ Woche, das sind 120 im halben Jahr.

4. Entsprechend dem Weiterbildungsplan wird im 1. Jahr die Schmerzbefreiung für 12 Millionen Patienten geleistet.

Realistisches Ergebnis:

1. Am Ende des 1. Jahres sind 100.000 Ärzte in ENRAC CMT Schmerztherapie zertifiziert und haben das Vertrauen ihrer Patienten zurückgewonnen.

2. Bis zum Ende des 1. Jahres erlebten 12 Millionen chronisch schmerzleidende Patienten in D Schmerzbefreiung und Nebenwirkungsbefreiung.

3. Mit der ersten Schmerztherapie am Patienten entfällt die Pharmakotherapie, weil die Schmerzen bereits auf ein erträgliches Schmerzmass reduziert sind.

4. Am Ende des 3. Jahres ist die Chronifizierung der Deutschen auf dem weltweit durchschnittlichen Chronifizierungsgrad von 15%.

5. Die Schmerztherapie hat Einzug in die Akutschmerz-Behandlung gefunden. Bei chirurgischen Operationen wird die Blockade des Vital Flow minimiert.

6. Die gesetzlich geforderte flächendeckende wohnortnahe Versorgung chronisch schmerzleidender Patienten ist erstmals gesichert: durch niedergelassene Haus- und Fachärzte.

Chronifizierung und Versorgungsforschung

In 1986 lag der EbM die Studie vor, dass sich häufig keine eindeutigen organisch-begründeten Ursachen festmachen lassen. Daraus resultieren eine Reihe frustraner Behandlungsversuche, es stellen sich Resignation und Hoffnungslosigkeit ein. Hoffnungslosigkeit, Verzweiflung und Depressivität treten häufig als Folge und Verstärker der Schmerzen auf. Es kommt zu einem Rückzug von sozialen Altivitäten, Ruhe und Schonung [Keefe, Wilkins, Cook, Croisson & Muhlbair, 1986].

Einige chronische Gesundheitsstörungen wie bspw. Diabetes oder Asthma treten als ‘Folge von Fettleibigkeit’ mit zeitlicher Verzögerung auf, so die Ursachenbegründung der EbM. Die Ursache der meisten chronischen Erkrankungen sind allerdings Vergiftungen und amyloide Ablagerungen durch langjährige ‘rationale Pharmakotherapien’. Amyloide Ablagerungen wirken auf den Zellverbund als Auslöser für Chronifizierungen aller Art an Hypophyse, Bauchspeichel, Herz, Hauptschlagader und Gehirn. Amyloide Ablagerungen aber werden seit 1948 nur in D ganz bewusst, trotz heftiger Kritiken, nicht vom Bund erforscht.

Angesichts des vorherrschenden Krankheitspanoramas mit einem zunehmenden Anteil chronischer Erkrankungen beobachten wir eine gänzlich unzureichende Anpassung des Medizinsystems an diese Entwicklung [Wissenschaftsrat AHG 2000]. Dementsprechend werden BMBF Forschungsgelder auch nicht zur Schmerzbefreiung und Reduzierung der Chronifizierung investiert, sondern in akutmedizinische Fachgebiete:

Durch Unterlassung zielführender Amyloid- und Schmerzforschung sind chronische Erkrankungen zur verbreitetsten, kostspieligsten und belastendsten Gesundheitsstörung in Deutschland geworden.

In Deutschland führen sie zu 9.402 offiziellen Suiziden in 2007, ohne die Dunkelziffer [DPtV 2008]. Chronifizierung kostet die deutsche Volkswirtschaft laut Studie 34 Mrd. EUR/2005. Zum Vergleich, die Ausgaben des Staates sind für Rentenkasse 80 Mrd. EUR/2006 (Überschuss 211 Mrd. EUR/1986), Bildungswesen 93 Mrd. EUR/2006 und Gesundheitswesen 143 Mrd. EUR/2006.

Erkenntnis:

Die Zeit ist reif für die seit 30 Jahren von der WHO geforderte zielgerichtete Gesundheitspolitik.

Chronifizierung – Nicht Diagnostizierbare Leiden

Erkrankungen, die der EbM Arzt aufgrund der ihm unbekannten Syndrome nicht diagnostizieren kann. Die meisten Erkrankungen dürften den 7.000 Erkrankungen des NIH Office of Rare Diseases ORD zuzuordnen sein.

Erfüllen die nicht diagnostizierbaren Leiden bestimmte Kritererien, dann kann der Arzt den Patienten an die National Institutes of Health NIH überweisen. Das neue ‘Undiagnosed Diseases Program’ hat allerdings stringende Kriterien, damit es nicht zu viele Fälle werden. Die Begutachtung der Anträge entscheidet über die Einweisung in das NIH Clinical Center. Die Station ist auf bis zu 100 Patienten pro Jahr ausgelegt. 25 Ärzte aus unterschiedlichen Fachgebieten untersuchen die Patienten anhand der Syndrome. Die Selbsthilfegruppe In Need of Diagnosis sammelt Fallberichte, bei denen die Ärzte keine Diagnose stellen können.

Chroniker

Die Definition BMG die-gesundheitsreform.de vom Aug.2007 orientiert sich ausschliesslich an der Erstattungsfähigkeit: Chronisch krank ist, wer eine kontinuierliche medizinische Versorgung benötigt, ohne die nach ärztlicher Einschätzung eine lebensbedrohliche Verschlimmerung der Erkrankung, eine Verminderung der Lebenserwartung oder eine dauerhafte Beeinträchtigung der Lebensqualität durch die von der Krankheit verursachte Gesundheitsstörung zu erwarten ist. Zu den chronischen Krankheiten, die eine Dauerbehandlung erfordern, gehören zum Beispiel Diabetes mellitus, Asthma, chronisch obstruktive Atemwegserkrankungen oder koronare Herzkrankheit.

Als schwerwiegend chronisch krank gilt, wer mindestens einen Arztbesuch pro Quartal wegen derselben Krankheit wenigstens ein Jahr lang nachweisen kann und zusätzlich eines der folgenden Kriterien erfüllt: Entweder Pflegebedürftigkeit der Pflegestufe 2 oder 3 oder aber ein Grad der Behinderung beziehungsweise eine Minderung der Erwerbsfähigkeit von mindestens 60 Prozent.

Die Behandlung chronischer Erkrankungen erfordert laut BMG in der Regel eine intensive Betreuung durch Ärzte verschiedener Fachrichtungen und andere Heilberufler sowie eine aktive Mitwirkung der Patientinnen und Patienten. Ihre Behandlung kann nur dann optimal sein, wenn sie strukturiert und koordiniert erfolgt. Für eine Reihe chronischer Erkrankungen gibt es deshalb strukturierte Behandlungsprogramme. Versicherte der gesetzlichen Krankenversicherung GKV, die schwerwiegend chronisch krank und wegen dieser Krankheit in Dauerbehandlung sind, werden bei der Ermittlung der Belastungsgrenze besonders behandelt.

Mit Beschluss vom 20.12.07 wurde die Änderung der Chroniker-Richtlinie beschlossen. Die Feststellung therapiegerechten Verhaltens wird durch den Arzt bescheinigt, wenn der Chroniker konkrete Bedingungen erfüllt hat.

Erkenntnis:

Das BMG hat kein Bewusstsein für die Notwendigkeit für Gesundheits-Prävention. In D funktioniert nichts: Früh-Rehabilitation ab Remission, Schmerzbefreiung, Nebenwirkungsbefreiung, Intoxikationsanalyse, Wechselwirkungsbefreiung, Entgiftung, Immunsystemstabilisierung, Stoffwechselregulation, Energieregulation, Aktivierung Psyche, sowie Wiedereingliederung statt Ausgliederung. Die ständigen Fehlleistungen der Parlamentarier sind darin begründet, dass die Messung der Lebensqualität des Bürgers über seinen Lebenszyklus keine Bedeutung hat. Stattdessen misst das BMG die Anzahl der Arztbesuche des Patienten und bestraft ihn bei Nichterfüllung. Das BMG wirft bei den 80% chronischen Erkrankungen 50% der GKV-Kosten für Pharmakotherapien in die Hände der Arzneimittelhersteller, statt es in Massnahmen der Naturmedizin zu investieren. Die Gesundheitspolitik ist mangelhaft, verursacht durch Systemversagen.

Primärprävention = Chronifizierungsprävention
= Nachhaltige Zukunftssicherung

Kernsanierung = Chronifizierungsbehandlung
= Chance auf Wiederherstellung der Gesundheit

Chronische Erkrankung

[chronos, griech. - die Zeit]

Eine langsam entwickelnde oder lang andauernde Erkrankung entsprechend der Definition Chronifizierung von ENRAC. WICHTIG: Die EbM definiert ‘Chronische Erkrankung’ als nicht heilbar, s Definition Chroniker. Mit diesem Studiumwissen kümmern sich die Schulmedizin erst gar nicht um Frühsymptome, sie kommen regelmäßig zu spät. Per Definition der EbM werden Schulmediziner erst nach dem Auftreten von Symptomen tätig. Der Schwerpunkt der heutigen Medizin liegt weltweit auf der Behandlung manifester Erkrankungen und nicht in der Prävention [K. Hurrelmann, Lehrbuch Prävention und Gesundheitsförderung].

Bei chronischen Erkrankungen erstreckt sich der Krankheitsverlauf über mehr als vier Wochen. Eine chronische Erkrankung kann parallel zu einer Akuterkrankung auftreten, beide sind nach unterschiedlichen Methoden zu behandeln. Der deutsche Stand der Wissenschaft bei chronischen Erkrankungen ist im Vergleich zum internationalen auf dem Stand 1960-1970 stehen geblieben. Das BMG nutzt diese Gesetzeslage im SGB seit Jahrzehnten, um die explodierenden Kosten durch Chronifizierung einigermassen zu begrenzen.

Erkenntnis:

Das Systemversagen des Gesundheitssstems hat desaströse Auswirkungen für alle chronisch Erkrankten.

Chronische Erkrankungen – ACHSE

ACHSE ist die Allianz Chronischer Seltener Erkrankungen. Die Selbsthilfeorganisation ACHSE e.V. informiert seit 06.2008 mit einer Verweis-Datenbank über seltene Erkrankungen. Die Datenbank ACHSE wird vom DRK Kliniken Berlin administriert.

Die EbM Wissenschaft kennt ca. 7.000 seltene chronische Erkrankungen. Darüber gibt es kaum zuverlässige Information. Die Verweis-Datenbank liefert Links zu Webseiten. Die 80 Mitgliedsorganisationen haben 4 Mio. Betroffene Mitglieder. Je Erkrankung füllen sie ein strukturiertes Formblatt einvernehmlich aus, darunter sind mindestens ein Arzt und eine Selbsthilfeorganisation. Die Datenbank zeigt je Krankheitsbeschreibung 19 Kriterien wie Symptome, Genetik, Diagnostik, Therapie.

Erkenntnis:

Das Systemversagen des Gesundheitssstems hat desaströse Auswirkungen für alle chronisch Erkrankten.

Chronischer Schaden

Ein Schaden an Leben und Gesundheit durch Chronifizierung. Chronische Schäden wurden durch die medizinische Wissenschaft in Deutschland bisher nicht untersucht. Das ist gesundheitspolitisch so seit 1948 gewollt. Die Sozialgesetze sind so gestrickt, dass ein deutscher Stand der Wissenschaft beliebig alt im Vergleich zum internationalen Stand der Wissenschaft sein darf. Die Sozialgesetze tolerieren das auch dann, wenn wie in D 50% der Bundesbürger kontinuierlich vergiftet werden und somit die Grundgesetze objektiv erkennbar verletzt werden.

Da die EbM keine Studien zum Grad der Chronifizierung der Bundesbürger durchführt und die verursachenden Therapieverfahren und Wirkstoffe analysiert, gibt es keine anerkannten Studien. Da es keine deutschen Studien gibt, gibt es auch keine irreversiblen Schäden in D. Mit dieser simplen Argumentation gewinnen die Arbeitsmediziner alle Anspruchsverfahren von Geschädigten vor Gericht, weil sich das Gericht gemäss SGB nur auf deutsche Studien bezieht. Diese Argumentation erreicht, dass sich das Gericht nicht mehr mit Logik, Fakten, internationalem Stand der Wissenschaft und Gutachten beschäftigen braucht. Auf diese Weise verlieren Patienten mit chronischen Schäden alles: Vertrauen in Ärzte, Gesundheit, Wiedereingliederung, Erspartes und Menschenwürde.

Erkenntnis:

Die Bundesregierung verletzt mit ihrer Gesundheitspolitik die Grundsätze von Menschenwürde und Ethik auf eine perfide Weise. Lobbyisten willkommen!

Chronischer Schmerz

Chronischer Schmerz signalisiert eine sich kontinuierlich entwickelnden somatischen und/oder psychischen Prozess. Im Vergleich dazu signalisiert ein akuter Schmerz eine somatische Akuterkrankung. Beim chronischen Schmerz spielen toxische, psychologische, soziale und umweltbedingte Dauerstressfaktoren eine Schmerzbild-enscheidende Rolle.

Chronisch schmerzkranke Patienten, die mit dem Behandlungsergebnis beim ersten Arzt nicht zufrieden sind, besuchen weitere Ärzte. Das ziehen von Arzt zu Arzt wird umgangssprachlich Schmerztourismus genannt. Traditionelle Schmerztherapien verursachen Nebenwirkungen, es kommt zu überlagerten Schmerzbildern. Der chronische Schmerz im Rahmen des Schmerztourismus heisst hartnäckiger Schmerz.
 
Merkmale und Dimensionen der Chronifizierung von Schmerzen sind:

• Allergie, Asthma: Pharmako >1 Monat, Kortison, Anti-Histamine
• Bluthochdruck u.ä.: Blutdrucksenker, Betablocker, Blutverdünner
• Chron. Schmerz Arthrose, Arthritis, Migräne: Schmerzmittel
• Depression: Psychopharmaka
• Giftstoffe: Toxide, Amalgam Dauerbelastung, Schmerzmittel
• Immunsystem schwach: mangelhafte Ernährung, Erkrankung

• Operationen: mehrere hintereinander
• Physische Überlastung: Sport, Körperarbeit
• Psychischer Dauerstress: Beruf, Familie, Angst
• Schlafstörung regelmässig: Beruf, Familie, Angst
• Stoffwechsel gestört: Hormone, Cholesterinsenker, Ernährung
• Störherde: Periphere Reflexsteuerung mangelhaft, Narbe

Anzahl der Behandlungsversuche

• Anzahl der konsultierten Ärzte
• Anzahl verschiedener Therapien und Operationen
• Anzahl der Reha-Massnahmen

Krankheitsverhalten

• Schon- und Vermeidungsverhalten
• Missbrauch von Medikamenten

Psychische Beeinträchtigungen

• Erhöhte Reizbarkeit
• Verstärktes Grübeln
• Katastrophisieren
• Selbstwertverlust
• Hilf- und Hoffnungslosigkeit
• Depression
• Verzweiflung
• Angst

Soziale Beeinträchtigungen

• Veränderung sozialer Rollen
• Einschränkung sozialer Interaktionen und Kontakte
• Soziale Isolation
• Konflikte mit Bezugspersonen und Ärzten !

Berufliche Folgen

• Fehltage wegen Arbeitsunfähigkeit
• Arbeitsplatzverlust
• Umschulung
• Berentung

90% der Senioren über 75 Jahren haben Schmerzen, davon werden 96% nicht behandelt. Viele Senioren nehmen an, dass der Schmerz mit zunehmenden Alter zum Leben gehört. Soweit die Schmerzen weitgehend erträglich sind, haben diese Senioren den grossen Vorteil, dass sie nicht durch eine dauerhafte Pharmakotherapie einer schleichenden Vergiftung ausgesetzt werden.

Für einen chronisch schmerzleidenden Patienten ist es unerträglich, dass der Schmerz seine volle Aufmerksamkeit fordert. Die Aussenwelt wird uninteressant, sie wird auf den einen Wunsch reduziert, keine Schmerzen zu haben. Der Schmerz ist die unerträglichste Form des Egoismus.

Chronifizierungs-Ökonomie

Eine auf die Notwendigkeiten der Chronifizierung ausgerichteten Wirtschaftsordnung, mit deren Hilfe eine Regierung versucht, die Volkswirtschaft so auszurichten, dass sie den Anforderungen der Chronifizierungslage gerecht wird.

Das entscheidende Merkmal ist ein die Marktwirtschaft regulierender Interventionismus. Die Regulierungsmechanismen heben dabei den Markt, das Privateigentum an Produktionsmitteln und die Freizügigkeit der Arbeitnehmer nicht vollständig auf. Ziel der wirtschaftlichen Chronifizierung ist die Bereitstellung von Gütern und Dienstleistungen zur Deckung des Bedarfs: Arzneimittel, Pharmakotherapien, Opioide und Zentralversorgungszentren .

Die daraus erwachsende Gesundheits-Industrie wird einerseits durch die vorgetäuschte Evidenzbasis ‘wissenschaftliche Evidenzklasse’, die Gängelung der Leistungsträger, die Verfügbarkeit von Arbeitskräften, die Unterlassung von Forschungsfinanzierung sowie durch Lobbyismus begrenzt. Andererseits schränkt sie gleichzeitig die Versorgung der Bevölkerung und der zivilen Wirtschaft ein.

Die Chronifizierungswirtschaft bewegt sich daher im Spannungsfeld zwischen dem Verbrauch des zivilen und staatlich verordneten Bereichs. Die Regulierung des Verbrauchs obliegt unterdessen einem bürokratischen Gesetzgebungs- und Verteilungssystem, dessen Effizienz über das Ökonomisierungsprinzip des ‘Gesundheits’-Systems im postindustriellen Zeitalter entscheidet.

Anmerkung: Dies ist eine volkswirtschaftliche Betrachtung eines Kunstbegriffes. Effentuelle Ähnlichkeiten mit Elementen der realen Welt sind rein zufällig.

Chronizität

Eine Auswahl ‘kostenintensiv chronischer Krankheiten’, die bestimmte versicherungsrechtliche Kriterien erfüllen. Für den Morbi-RSA musste die BVA die Operationalisierung der kostenintensiv chronischen Krankheiten erarbeiten. Sie hat festgelegt, dass dazu alle Diagnosen der gesicherten vertragsärztlichen Versorgung herangezogen werden. Es sind solche Diagnosegruppen als chronisch anzusehen, für die bei mehr als 50 % der Betroffenen gilt, dass die entsprechende Diagnosegruppe in mindestens zwei Quartalen eines Jahres dokumentiert wird. Dabei ist unerheblich, ob sich die Diagnose im Folgequartal oder einem späteren Quartal wiederholt.

Schmerzlexikon
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Das ENRAC®CMT Schmerzlexikon, ein Nachschlagewerk und Glossar von A-Z, ist nicht zum gewerblichen Vertrieb bestimmt. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck, Wiedergabe, Übersetzung, Vervielfältigung und Verbreitung bedürfen der schriftlichen Genehmigung. Einzelne Aussagen sind nur im Kontext des gesamten Werkes zu interpretieren.

Schmerzlexikon D

September 14, 2008
Research study sponsored by ENRAC

Diagnose

Die Entscheidung für eine bestimmte Krankheit oder Symptomatik-Kategorie anhand der wahrgenommenen Symptome oder Phänomene. Der Arzt muss seine Diagnose in der Patientenakte dokumentieren. Die Diagnostik umfasst alle Methoden der Diagnosefindung:

• Anamnese
• Körperliche Untersuchung
• Bildgebendes Verfahren
• Laboranalyse

Beim gleichen Krankheitsbild eines Patienten stellen Ärzte aus verschiedenen Fachgebieten und sogar dem gleichen Fachgebiet durchaus verschiedene Diagnosen. Ärzte lernen weder im Studium noch in der Weiterbildung „Spezielle Schmerztherapie“ die vielen Schmerzbilder von chronischen und hartnäckigen Schmerzen kennen. Pauschal weisen sie deshalb dem chronischen Schmerz nach einer Dauer von sechs Monaten fehlerhaft eine selbstständige Krankheit zu.

Das Fallbeispiel Schnupfen steht synonym für die mangelhafte Qualität der Diagnostik der Schulmediziner. Sie gehen zum Arzt ihres Vertrauens, weil ein Schnupfen ihre Lebensqualität beeinträchtigt. Das Syndrom ist dem Arzt bestens bekannt, er weiss was er zu verordnen hat. Was er nicht weiss ist, dass der Schnupfen mehr als drei Auslöser haben kann, die häufigsten sind:

• Viren
• Schimmelpilz-Toxine
• Chemikale

Würde der Arzt diesen Sachverhalt kennen, dann würde er eine Differentialdiagnose anordnen. Dazu bedarf es aber eines externen Fachmanns, der Arzt hat kein Wissen über solche Untersuchungen. Was wird geschehen? Sie werden unverzüglich ein Rezept erhalten. Die Folge? Der Arzt ihres Vertrauens hat Sie soeben mit einer Wahrscheinlichkeit von 67% chronifiziert. Und so läuft die Chronifizierung ihres Organismus bei den meisten Arztbesuchen ab, weil der Schulmediziner kein Wissen über Auslöser, Ursachen und Vorläuferformen von Krankheiten hat.

Der Patient, der eine Diagnose erhalten hat, ist dem System sodann ausgeliefert. Das Funktionieren des Patienten besteht aus dem Akzeptieren. Es ist das Akzeptieren jeder verpflichtenden Untersuchung, jede mit ihren Konsequenzen. „Die verbreiteste Krankheit ist die Diagnose“ [Karl Kraus 1930].

Die Schmerzforschung von ENRAC®CMT hat 2002 veröffentlicht, dass ein Schmerzbild kein Krankheitsbild ist, weil das Schmerzsignal die Wirkung und nicht die Ursache ist. ENRAC®CMT hat entdeckt, was die Ursache des Schmerzes ist. Der Arzt mit ENRAC®CMT Zertifikat kann beliebig viele überlagerte Schmerzbilder identifizieren. Für jedes einzelne Schmerzbild kennt er die Ursache. Ganz klar, dass er weiss, wie die Ursache zu behandeln ist, damit der Patient dauerhafte Schmerzbefreiung erlebt.

Depression

Eine chronische Erkrankung, die sowohl die physische als auch die physische Aktivität stark beeinflusst und oft das normale Leben einer Person total verändert. Die Symptome sind mannigfaltig:

* Freudlosigkeit
* Interesselosigkeit (auch in vormals geliebte Tätigkeiten)
* Verschlechterte Konzentrationsfähigkeit
* Schlechtes Erinnerungsvermögen
* Schlaflosigkeit oder gestörter Schlaf
* Irritierbarkeit und/oder Unruhe
* Verlangsamte Handlungen und/oder Denkfähigkeit
* Veränderter Appetit
* Suchtverhalten (Nahrung und/oder Benehmen)
* Zwanghaftes Grübeln
* Genereller Pessimismus
* Schuld- und/oder Angstgefühle
* Libidoverlust
* Suizidgedanken

Depressionen nehmen Lebenslust, Lebenskraft und Lebensqualität. Die Ursachen von Gemütserkrankungen sind breit gefächert. Viele Depressionen werden von genetischen Dispositionen, sozialem Umfeld, persönlicher Lebensgeschichte und momentaner Lebenssituation geprägt oder ausgelöst.

Bedauerlicherweise wird bei der Diagnose und Behandlung dieser Erkrankungen selten der biochemische Status erhoben. Die möglichen Auslöser, die verstärkenden Faktoren und die zusätzlichen Belastungen über die Ernährung werden dabei übersehen: Blutzuckerschwankungen, Nahrungsmittelallergien, Unverträglichkeiten mit Weizen-Gluten, Mängel an essentiellen Fettsäuren, Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen.

Jeder 10. Mensch auf dieser Erde leidet zurzeit an einer depressiven Erkrankung. 25% der Menschen werden mindestens einmal im Laufe ihres Lebens an der eigenen Seele erfahren, was diese Krankheit bedeutet. Das Ausmaß reicht von leichteren depressiven Verstimmungen bis hin zu massiven Depressionen, die nicht selten im Suizid enden. Bei den 15-bis 24-Jährigen sind Suizide auf Grund von Depressionen die zweithäufigste (!) Todesursache.

Sucht man bei Depressionen oder Schizophrenie nach verdächtigen Zeichen, stößt man oft auf einen Mangel an den uns bekannten B-Vitaminen: B6, B12 und Folsäure. Wie ich in meinem Buch «Die 7 Revolutionen der Medizin» beschrieben habe, sind bei Gemütserkrankungen häufig zwei weitere Nährstoffe im Mangel: langkettige Omega-3-Fettsäuren als Bausteine für Serotonin, sowie NADH, das die Produktion von verschiedenen Neurotransmittern wie zum Beispiel Dopamin, Noradrenalin und Serotonin anregt.

Quelle: abgeleitet aus dem Buch ‘Das Dreieck des Lebens’
[Uwe Karstädt, 2006, 274 S, ISBN 3031294129]

Depression ist ein Zustand der Chronifizierung, der durch synthetische Pharmakotherapien extrem verschlimmert wird. Der Teufelskreis führt im Endstadium dazu, dass der Wille Körper und Seele nicht mehr kontrollieren kann. Der Depression Test gibt eine erste Idee, welche Symptome in klinischen Tests geprüft werden.

 

Dysfunktion

In der Medizin verwendet für Funktionsstörung, generell Störung der Funktionalität eines Systems. Funktionalität setzt eine Struktur von Systemelementen und einen Prozess als Beziehung zwischen den Systemelementen voraus. Beispiele:

Eine organische Dysfunktion ist die Störung der Funktionalität eines Organs.

Eine dysfunktionale Persönlichkeitsstruktur ist die Störung der Struktur der Persönlichkeit, wobei Persönlichkeit als Subsystem des menschlichen Organismus gesehen wird.

 

Schmerzlexikon
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August 16, 2008
Research study sponsored by ENRAC

Empathie

Großes Einfühlungsvermögen in Mitmenschen. Bei Medizinern, Therapeuten und Heilern setzt Empathie eine emotionale Wärme voraus, um sich in die innere Welt des Klienten einfühlen zu können und diese aus dessen Perspektive zu verstehen. Dazu gehört die Fähigkeit, emotionale Erlebnisinhalte und deren Bedeutung für den Klienten zu verbalisieren. Der Nutzen für den Patienten ergibt sich aus dem verbalen Spiegeln der Gefühle, das ermöglicht ihm, sein Verhalten zu erleben und Unbewusstes zu erkennen.

Empirie

Wissenschaftlicher Begriff für praktische Forschung im Gegensatz zur reinen Theorie. EbM orientierte wissenschaftliche Kreise bemängeln fehlende naturwissenschaftliche Begründung für die gute Wirksamkeit von Akupunktur Schmerztherapien, sowie fehlende klinische Studien bei  definierten EbM Indikationen. Zudem bemängeln sie, dass die Indikationen der Akupunktur nicht dem EbM Erklärungsmodell genügen. Obwohl die Evidenznachweis für die Schmerzbehandlung erbracht ist und von WHO und Krankenkassen anerkannt ist, erlaubt das EbM Erklärungsmodell bisher keine Erklärung für die bei Akupunktur wirkenden Heilungsprozesse.

Akupunktur orientierte wissenschaftliche Kreise bemängeln geringe dauerhafte Wirksamkeit von EbM Schmerztherapien zum Nutzen des Menschen bei beachtlichen Nebenwirkungen zum meist dauerhaften Schaden des Menschen. Zudem bemängeln sie, dass die Indikationen der EbM nicht dem ganzheitlichen TCM Erklärungsmodell genügen. Das sich selbst begrenzende EbM Erklärungsmodell betrachte den Menschen als eine Summe von Einzelkomponenten des Körpers und unterwerfe sich nicht der Gesamtheit von Körper, Geist und Seele.

ENRAC®CMT Collateral Meridian Therapy

ENRAC® Collateral Meridian Therapy repräsentiert die derzeit wohl wirksamste Evidenz für die Ursachenbeseitigung bei Schmerzen und chronischen Erkrankungen:

•  Mit ENRAC®CMT wird jeder Arzt zum Schmerzspezialisten

•  Mit ENRAC®CMT erlebt jeder chronisch schmerzleidende Patient* die Schmerzbefreiung und Nebenwirkungsbefreiung

•  Mit ENRAC®CMT hat jeder chronisch Erkrankte die Chance auf die bestmögliche Wiederherstellung der Gesundheit

ENRAC CMT ist die ökonomischste Schmerztherapie, die Schmerzbefreiung, Nebenwirkungsbefreiung und Wechselwirkungsfreiung leistet. Sie ist eine evidenzbasierte Schmerztherapie, eine Symbiose aus Methoden von Hochschulmedizin und Naturmedizin. Es ist bildlich die Brücke vom Fachgebiet Neuralpathologie im Land EbM zu einer neuentdeckten Insel im Land TCM, die die Schmerzbefreiung für den Schmerzpatienten liefert. Die Grundausbildung für Ärzte dauert 2 Intensivtage mit 9 Stunden Theorie und 9 Stunden Praxis. Danach kann jeder Arzt seine chronischen Schmerzpatienten mit regionalen Schmerzen erfolgreich therapieren. Das Diagnostizieren von beliebig überlagerten Schmerzbildern bedarf einer Zusatzausbildung.

Der Begriff ENRAC entstand in Japan, der japanische Sprachlaut ‘Jungrak’ bedeutet ‘Für Immer Glücklich’, engl. ‘Always Happy’. Der Erfinder Dr. Shan-Chi Ko wurde in Taiwan geboren, er studierte Medizin in Japan und TCM & Pharmakologie in Shanghai. In 2002 publizierte Dr. Ko basierend auf 7.500 klinischen Fallstudien seine Theorie über eine hochwirksame Schmerzbehandlung: Stimulation von zwei Acupunkten reduziert auffallend und fast augenblicklich die meisten regionalen Schmerzen

ENRAC®CMT ist charakterisiert durch EbM-basierte Prinzipien, präzise EbM-basierte Lokation der Schmerzursache und ein reproduzierbares, dreidimensionales Therapiekonzept.

Bild**: Anwendungsprinzip der nicht-invasiven Schmerzbehandlung,
eine  Schmerzbefreiung ist in durchschnittlich 5 Sitzungen möglich

Die evidenzbasierte ENRAC®CMT  Schmerztherapie ist nicht-invasiv, weil keinerlei Eingriffe in den Körper erfolgen. Für die Ursachenbeseitigung darf die Schmerzstelle nicht berührt werden. Vielmehr muss der zum spezifischen Schmerzbild gehörende kollaterale ‘Behandlungs-Meridian’ behandelt werden.

Analogie:

Ein Schmerz ist bildlich die Folge eines Unfalls auf der Autobahn. Der Verkehrsfluss ist ganz oder teilweise blockiert. Je mehr ungebremst auf den Rückstau auffahren, desto schlimmer das Staubild. Das ENRAC-Logo symbolisiert die Unfallstelle mit Rückstau, also einen Acupunkt mit gestautem Vital Flow.

EbM betrachtet das Staubild nicht, kennt deshalb die Unfallstelle nicht, und leitet den Verkehrsstau vor Ort nicht um. EbM versucht den Verkehr temporär von der Autobahn fernzuhalten. EbM kümmert sich Jahre und Jahrzehnte nicht um die Unfallstelle, das Staubild wird immer extremer. Meistens versucht EbM sogar nur, die Verbreitung des Warnsignals über das Staubild zu hindern.

ENRAC®CMT betrachtet das Staubild, diagnostiziert die Unfallstelle und leitet den Verkehrsstau vor Ort um die Unfallstelle herum. Das Staubild wird unverzüglich und messbar besser. Die Unfallstelle wird dann freigeräumt, wenn die Feuerwehrkräfte anrücken können, statt an anderen Orten in Brandherden gebunden zu sein. Das ENRAC-Logo symbolisiert die Umleitung.

Erkenntnis:

Schmerzen verlieren niemals ihre Funktion als Warnsignal

Der Schmerz, ob Akutschmerz oder chronischer Schmerz oder hartnäckiger Schmerz, kann in seiner Wirkung nur dann durch eine Schmerztherapie mit dem Behandlungsziel ‘Schmerzbefreiung’ beseitigt werden, wenn seine Ursache beseitigt wird. Die Schmerzursache ist eine Blockade im TCM Meridian und nicht eine ’selbstständige Schmerzkrankheit’. Ein Schmerz hat ein Schmerzbild und kein Krankheitsbild. Die TCM Schmerztherapien, die den TCM Meridian behandeln, führen zur Schmerzlinderung. Die ENRAC®CMT Schmerztherapie, die den ENRAC Behandlungs-Meridian behandelt, führt zur Schmerzbefreiung. EbM behandelt weder den TCM-Meridian noch den ENRAC Behandlungs-Meridian, sondern eine fiktive ’selbstständige Schmerzkrankheit’.

Nutzen:

Mit ENRAC®CMT wird jeder Arzt zum Schmerzspezialisten. Der Arzt erhält unschätzbare Vorteile:

• Seine Weiterbildung zum Schmerzspezialisten dauert 2 Tage
• Er behandelt die primäre Schmerzursache: die Meridianblockade
Sein Team wird voll motiviert
• Seine Schmerzpatienten sind ihm ewig dankbar
Er hat jederzeit die Kontrolle über seine Zusatzbehandlung
• Er erhält einmalige Synergieeffekte durch die Verschmelzung der Kompetenz seines Fachgebiets mit der Kompetenz ENRAC®CMT

Mit ENRAC®CMT wird der Körper in keiner Weise durch unerwünschte Nebenwirkungen belastet. Der Schmerzpatient wird nicht durch Nebenwirkungen geschwächt, stattdessen wird seine Selbstheilung extrem angeregt.
______________
** das Bild zeigt das Anwendungsprinzip aus der Sicht des schmerzleidenden Patienten, es zeigt nicht die Erbringung einer ärztlichen Leistung.

EbM Evidenzbasierte Medizin

ist die beweisgestützte Heilkunde, jede medizinische Behandlung, bei der patientenorientierte Entscheidungen ausschliesslich auf Basis bewiesener Wirksamkeit getroffen werden. EbM wird umgangssprachlich auch naturwissenschaftliche Medizin genannt. EbM wird in vielen Universitäten nur theoretisch gelehrt.

In der Zeit des postrevolutionären Paris entwickelte sich die rational begründete Medizin. Durch die Verfügbarkeit von Literaturrecherchen der Cochrane Collaboration ab 1986 mündete diese Strömung in die heutige evidenzbasierte Medizin EbM.

Evidenzbasierte Medizin hat das Ziel, vor Fehlentscheidungen zu schützen. Eine Fehlentscheidung kann bedeuten, dass eine nützliche Intervention nicht oder erst verspätet in die medizinische Versorgung kommt. Insbesondere aber sollen nutzlose oder gar schädliche Intervention eine weite Verbreitung finden [EbM Practice of Medicine, JAMA 1992].

Definition Sackett 1996: EbM ist der gewissenhafte, ausdrückliche und vernünftige Gebrauch der gegenwärtig besten externen, wissenschaftlichen Evidenz für Entscheidungen in der medizinischen Versorgung individueller Patienten. Die Praxis der EbM bedeutet die Integration individueller klinischer Expertise mit der bestverfügbaren externen Evidenz aus systematischer Forschung.

EbM basiert auf dem aktuellen Stand der klinischen Medizin auf der Grundlage klinischer Studien. Es steht also für die Integration der fallbezogenen Anwendung klinischer Expertise mit der wirksamsten Evidenz aus systematischer Forschung. Die Beweisfindung erfolgt durch statistische Verfahren. Behandlungsformen, bei denen kein statistischer Wirksamkeitsnachweis vorliegt, gibt es heute kaum mehr.

Jeder zugelassene Arzt hat die Verpflichtung für ‘patientenorientierte Entscheidungen’. Die Wertvorstellungen des Schmerzpatienten über das Behandlungsziel sind der dominante Faktor für die Patientenorientierung. Seit 2006 wird deshalb im ‘Deutscher Schmerzfagebogen’ das Behandlungsziel in Form eines Schmerzmasses festgelegt. Arzt und Schmerzpatient unterschreiben diese Behandlungsvereinbarung. Alleine am Behandlungsziel wird der Behandlungserfolg des Arztes gemessen.

Folgerichtig darf der Arzt eine Schmerzbehandlung nicht beginnen, wenn die beabsichtige Behandlungsmethode das vereinbarte Schmerzmass aufgrund der wissenschaftlichen Veröffentlichungen gar nicht erreichen kann. Dem Schmerzpatienten soll auf diese Weise ermöglicht werden, den für seinen Fall besten Arzt auswählen zu können, und zwar bevor er mit Nebenwirkungen und zusätzlichen Schmerzbildern belastet wird.

In 2006 gibt das Journal of American Medical Association JAMA dem Schmerzpatienten sogar eine Mitverantwortung für den Behandlungserfolg: „EbM ..beinhaltet die Kombination der besten Evidenz mit den Wertvorstellungen des Patienten.. Das gemeinsame Betrachten von allen ..medizinischen Veröffentlichungen ..hilft Ärzten ..die beste Behandlung ..auszusuchen.“

EbM kann nur dann patientenorientierte Entscheidungen treffen, sprich umgangssprachlich heilen, wenn

• sich ein Symptom entwickelt hat
das Symptom durch den Arzt wahrnehmbar ist
die Krankheit diagnostizierbar ist
jahrelange klinische Studien abgeschlossen wurden
statistische Wirksamkeit bewiesen wurde
• alle ‘richtigen’ Fachgebiete interdisziplinär involviert sind:

Allgemeinmedizin, Anaesthesiologie, Anatomie, Augenheilkunde, Chirurgie, Dermatologie, Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Hals-Nase-Ohren, Haut- und Geschlechtskrankheiten, Humangenetik, Immunologie, Innere Medizin, Innere und Allgemeinmedizin, Kardiologie, Kieferchirurgie, Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie, Kinder- und Jugendmedizin, Labormedizin und Mikrobiologie, Lungen- und Bronchialheilkunde, Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie, Neurochirurgie, Neurologie, Nuklearmedizin, Oralchirurgie, Orthopädie, Pathologie, Pharmakologie und Toxikologie, Phlebologie, Physikalische und Rehabilitative Medizin, Physiotherapie, Praktischer Arzt, Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Psychotherapeutische Medizin, Radiologie, Sozialmedizin, Stomatologie, Strahlentherapie, Tierarzt, Transfusionsmedizin, Tropenmedizin, Urologie, Zahn-Mund-Kieferheilkunde, Zahnarzt.

Das begrenzte Wissen der EbM erlaubt Ärzten nur bei Vorliegen eines Syndroms zu kurieren. Dieser fehlerhafte Denkansatz setzt sich nun sogar in der parlamentarischen Anfrage zu Medikamentenmissbrauch vom 18.01.08 fort: Es wird das Syndrom betrachtet, statt die Ursache.

EbM – Therapiebewertung

Ein Ziel der EbM ist die neutrale Therapiebewertung. Damit die Überprüfbarkeit aller Angaben möglich ist, muss die wissenschaftliche Arbeitsweise angewendet werden, Prinzipien sind:

•  Strukturierung der Darstellung
•  Beschreibung der Methodik
•  Systematik und Kriterien für Literatursuche
•  Begründung für Literaturauswahl
•  Literaturstellen und Quellenverweise
•  Transparenz der zugrundeliegenden Evidenz
•  Evidenzdarstellung
•  Evidenzbewertung
•  Therapieinformation

Enquete-Kommission

Hatte die gesetzgeberischen Entscheidungen des 14. Bundestages beratend vorbereitet. Die Enquete-Kommission „Recht und Ethik der modernen Medizin“ bestand aus 13 Abgeordneten des Deutschen Bundestages und 13 Sachverständigen verschiedener Professionen. Zu Beginn hatte sie eingehend das Gebot zur Wahrung der Menschenwürde und die Grundrechte-Charta der Europäischen Union diskutiert. Schwerpunktthemen waren Reproduktionsmedizin, Embryonenschutz, Angewandte medizinische Forschung, neue diagnostische und therapeutische Methoden, Genetische Daten.

Entchronifizierung

Massnahmen mit dem Ziel der Beseitigung der Chronifizierung eines schmerz- und chronisch Erkrankten. Der Begriff beschreibt auch den Prozess zur Reduktion der Chronifizierung eines schmerz- chronisch Erkrankten. Anstelle Entchronifizierung wird in diesem Nachschlagewerk der anschaulichere Begriff Kernsanierung verwendet. Die Kernsanierung eines schmerz- und chronisch Erkrankten ist eine Abfolge von Programmschritten, die individuell zusammengestellt werden. Dieses Programm an medizinischen und nicht-medizinischen Leistungen kann heutzutage nur von Naturmedizinern erbracht werden. Niedergelassene Ärzte der Schulmedizin beherrschen keinen einzigen der Programmschritte.

Entgiftung

Bei allen chronischen Erkrankungen, die EbM nennt sie Krankheitsbilder,  handelt es sich um 80% Vergiftungen. [WHO 2006]. Die Behandlung mit einer Pharmakotherapie führt nicht zur Wiederherstellung von Gesundheit, sondern sie führt zum Ausbau der Chronifizierung.

Akuterkrankung oder Akutschmerz… 
Früh-Rehabilitation während Akutstörung (Vorsorge)
Falls erfolglos oder bei chronischem Schmerz folgt:

  1. Schmerzbefreiung
  2. Nebenwirkungsbefreiung
  3. Toxinen-/Feinstoff-Analyse
  4. Wechselwirkungsbefreiung
  5. Toxinenentgiftung
  6. Stoffwechselregulation
  7. Immunsystemstabilisierung
  8. Hormonsystemstabilisierung
  9. Energiesystemstabilisierung
  10. Aktivierung Psyche
  11. Aktivierung Körper
  12. Messung BPS-Lebensganzheit
  13. Falls physische oder psychische Schäden vorliegen:
    Rehabilitation (Wiedereingliederung)

     

Die Schritte der Kernsanierung sind absolute Voraussetzung, wenn ein schmerzleidender oder chronisch erkrankter Patient auf die Wiederherstellung der Gesundheit wert legt. Es gibt weltweit keine Alternative zu diesem Weg. Selbst die Schrittfolge ist ziemlich wichtig. Eine Toxinenentgiftung nützt nichts, wenn täglich Schmerzmittel  und weitere Arzneimittel den Organismus gepumpt werden und eine Wechselwirkung mehrerer Pharmakotherapien besteht. Genauso wenig sinnvoll ist es, eine Balance bei Immunsystem, Hormonsystem, Energiesystem, Psyche und Körper herzustellen, wenn das Stoffwechselsystem vielen Mängeln durch unausgeglichene Nahrung ausgesetzt ist.

Erkenntnis:

Bei chronischen Erkrankungen haben die Ärzte in D das für die Wiederherstellung der Gesundheit erforderliche Wissen nicht. Der Weg der Schulmedizin seit 1948 ist, trotz der Vergiftungswarnungen in der Literatur und trotz der Evidenz in Studien, dass sie keine Leistungen für die Schritte der Kernsanierung anbietet.

Epidemische Erkrankung

Eine gesundheitliche Störung grosser Bevölkerungsteile, welche die Menschen zum Siechtum zwingt. Der griechische Wortstamm bedeutet eine im Volk verbreitete Seuche. Der deutsche Wortstamm bedeutet den zeitweisen Verlust der Kontrolle von physischen oder psychischen Funktionen des Organismus. Ist die Ausbreitungsgeschwindigkeit hoch, spricht man von einer Explosivepidemie. Beispielsweise haben sich Diabetes Mellitus, Allergien und Fettleibigkeit innerhalb einer Dekade auf epidemische Ausmasse entwickelt. Internationale Forscher erwarten, dass sich diese epidemischen Erkrankungen aufgrund der fehlerhaften Behandlung mit Pharmakotherapien innerhalb einer weiteren Dekade auf pandemische Erkrankungen ausweiten werden.

Epidemiologie

Wissenschaft über Ursachen, Folgen und Verbreitung von Krankheiten in Bevölkerungsgruppen. Die Epidemiologie untersucht alle Bestimmungsgrößen und Gesundheitsfaktoren mit einem Einfluss auf Gesundheit und Krankheit. Ihre Studien liefern die Grundlage für alle Massnahmen im Gesundheitssystem.

Erstattungsfähigkeit

Die Anerkennung eines Therapieverfahrens für die Kostenerstattung durch die GKV. Das Leistungsrecht der GKV regelt § 2 SGB V. Die NUB-Richtlinie ist massgebend für die Erstattungsfähigkeit von Kosten des Patienten. Ein Therapieverfahren in der Positivliste ist erstattungsfähig, ein Therapieverfahren in der Negativliste ist nicht erstattungsfähig. Der Gemeinsame Bundesausschuss G-BA legt die Eingruppierung fest. Eine fehlerhafte Eingruppierung kann nicht auf dem Klageweg beeinflusst werden.

Umweltmedizinische Verfahren, also die Diagnostik- und Therapie-Verfahren für chronisch schmerzleidende Patienten, hat das G-BA pauschal in der Negativliste eingruppiert. In vielen Fällen gibt der internationale Stand der Wissenschaft seit vielen Jahren ausreichend medizinische Evidenz her, dass sich der G-BA mit der gesetzlich verpflichteten Eingruppierung in die Positivliste hätte befassen müssen. Da das G-BA unter direkter Kontrolle des BMG steht, ist klar, das das Versagen des Bundesausschusses gesundheitspolitisch gewollt ist, weshalb es auch Systemverhalten genannt wird. Die gesellschaftsfeindliche und lobbyistenfreundliche Stimmenverteilung im G-BA ist die nächste Hürde, mit der die Akutmedizin die Erstattungsfähigkeit von Leistungen anderer medizinischer Berufsgruppen kontrolliert.

Für Umweltpatienten und Chroniker gibt es Hoffnung. Eine höchstrichterliche Rechtsprechung hat bereits ein Systemversagen festgestellt, dass sich das G-BA nicht gemäss dem gesetzlichen Auftrag verhält. Liegt ein Systemversagen vor, dann ist die Erstattungsfähigkeit der Kosten so lange gegeben, bis der G-BA über die Neueingruppierung entschieden hat.

Erkenntnis:

Die NUB-Richtlinie der Akutmedizin ist die Kernursache für die stetige Reduzierung der Lebensqualität aller Bundesbürger. Die NUB-Richtlinie wird vom G-BA festgelegt und dient somit direkt und rechtswirksam auf allen Ebenen den Lobbyisteninteressen. Die NUB-Richtlinie ist das höchsteffiziente Instrument des BMG, um die Therapien der Akutmedizin in die Positivliste aufzunehmen und die Therapien der Umweltmedizin u.a. nicht-medikamentöse Chroniker-Therapien in der Negativliste zu belassen. Die Pharmakotherapien der Positivliste produzieren kontinuierlich neue Chroniker. Die Chronifizierung der Bundesbürger ist absolut kein Bewertungsmasstab im Gesundheitssystem: Lobbyisten willkommen!

Die Krankenkasse der GKV bestritt die Erstattungsfähigkeit für eine ambulante Leistung: Es ist mit den Grundrechten aus Art. 2 Abs. 1 GG in Verbindung mit dem Sozialstaatsprinzip und aus Art. 2 Abs. 2 Satz 1 GG nicht vereinbar, einen gesetzlich Krankenversicherten, für dessen lebensbedrohliche oder regelmäßig tödliche Erkrankung eine allgemein anerkannte, medizinischem Standard entsprechende Behandlung nicht zur Verfügung steht, von der Leistung einer von ihm gewählten, ärztlich angewandten Behandlungsmethode auszuschließen, wenn eine nicht ganz entfernt liegende Aussicht auf Heilung oder auf eine spürbare positive Einwirkung auf den Krankheitsverlauf besteht. [BFG 1 BvR 347/98, 06.12.05]

Erwerbstätige

Im Jan. 2008 gab es 39,57 Millionen Erwerbstätige mit Wohnort in Deutschland. In allen Monaten von 2007 nahm die Zahl der Erwerbstätigen im Vergleich zum jeweiligen Vorjahresmonat um 1,5% oder mehr zu. Das wahre Ausmaß der Unterbeschäftigung in D liegt höher. Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung betrachtet deshalb das Ausmaß der ‘verdeckten Arbeitslosigkeit’, er registriert 3,78 Mio. Arbeitslose und 1,2 Mio. verdeckte Arbeitslose. [Fünf Wirtschaftsweise, Jahresgutachten 07.11.2007]

Erkenntnis:

Wenn Sie eine Arbeitslosen-Statistik hören, können Sie getrost 30% addieren, um das wahre Ausmass der Unterbeschäftigung zu kennen. Dabei ist noch nicht berücksichtigt, dass unsere Politik die Chroniker und Schwerbehinderten ganz schnell aus der Gesellschaft ausmustert, damit der Arbeitsmarkt für Investoren attraktiv erscheint. Selbst dann ist unser grösstes Problem noch nicht eingerechnet: die exorbitant hohe Rate an Abwanderungen von Spitzenkräften ins Ausland. Dass die CDU/CSU-Spitzen in diesem Umfeld im Aug. 2008 von Vollbeschäftigung sprechen, kommt einer Volksverdummung gleich.

Ethik

Eine einprägsame Definition ist: Ethik ist der Bestand an Wahrheit, der nicht dem Konsens unterworfen ist, sondern ihm vorausgeht und ihn ermöglicht.

Die deutsche Gesellschaft braucht feste Anhaltspunkte, auf denen ethische Fragen zurückbezogen werden können [abgeleitet von Ratzinger 2006].

Definition Konfuzius 500 BC: Ethik ist „Den Angelpunkt zu finden, der unser sittliches Wesen mit der allumfassenden Ordnung, der zentralen Harmonie vereint, das ist in Wahrheit das höchste menschliche Ziel.“ Konfuzius nennt vier Tugenden für ethisches Verhalten: Mitmenschlichkeit, Gerechtigkeit, Respekt und Rituale. Die Tugenden sieht er als erstrebenswertes Ideal an, das niemals voll erreichbar ist.

Das BMG hat die Definition für Unethik veröffentlicht „Jegliche Verschwendung in der GKV ist unethisch“. Sicherlich ist der Gedanke als unethisch einzustufen. Die Aussprache in Verbindung mit der gelebten, unethischen Gesundheitspolitik lässt eher auf eine Verachtung der ethischen Grundsätze schliessen.

Deutscher Bundestag 2002, Drucksache Ethik und Recht in der Medizin, S. 19 ff: „Der Mensch ist ein leibliches Wesen, das nur im sozialen Miteinander wechselseitig sich anerkennender Individuen seine Entfaltung zu finden vermag. Aus der leiblich-sozialen Verfasstheit des Menschen ergeben sich daher Grundansprüche, die sich in den mit dem Gedanken der Menschenwürde verbundenen moralischen Wertauffassungen und in dem aus der Menschenwürde folgenden Katalog von Grundrechten niedergeschlagen haben. Sie liegen auch dem Medizinrecht und der medizinischen Berufsethik zugrunde und betreffen sowohl Grundansprüche und -rechte, die primär das Individuum betreffen, als auch solche, die für das soziale Miteinander maßgeblich sind.“

…“Auf jeden Fall will Art. 1 GG eines sichern: dass die unbedingte und unabdingbare Sonderstellung des Menschen in der belebten und unbelebten Natur von Rechts wegen von aller staatlichen Gewalt und auch von der Rechtsordnung selbst zu respektieren ist. Die Geltung der in Art. 1 GG getroffenen Normaussage zur Würde des Menschen ist bis heute durch einen breiten gesellschaftlichen Konsens getragen. Der von der Verfassung an den Anfang allen Rechts gestellte Wert der Menschenwürde prägt die Rechtsordnung und wird umgekehrt in seiner fundamentalen ethischen Bedeutung durch sie gefestigt. Als konsensgetragene rechtliche Fundamentalnorm bindet sie freilich auch die, deren ethische Orientierung eine unbedingte Würdegarantie für den Menschen nicht kennt.“

…“Als Kern jeder Ethik erweist sich damit die Bereitschaft, allen Menschen in ihrer Eigenschaft als Gattungswesen den gleichen Status zuzusprechen und sie als Subjekte selbstgesetzter Zwecke und als Adressaten moralischer Verantwortung anzuerkennen.“

Und nun treten wir aus der Welt der Grundrechte in unsere Welt der Wirklichkeit. Eine lange Kette von Skandalen in unserer Gesellschaft skizziert der langjährige politische Kommentator Dr. Heinz Verfürth in seinem am 20.02.08 vorgestellten Buch ‘Die Arroganz der Eliten’ [Verfürth, 2008]:

„Die Eliten agieren heute vielfach, daran kann kein Zweifel mehr bestehen, aus eigener Legitimation. Zuweilen sogar soweit, dass manche Repräsentanten der Führungsschichten meinen, sich nicht nur über Anstand und Moral, sondern auch über Recht und Gesetz hinwegsetzen zu können. …Nicht allein unter dem Aspekt Reich und Arm, sondern in einem weit umfassenderen Sinn hat dies Konsequenzen für die beständige und langfristige Integrationsfähigkeit eines Gemeinwesens, das ohne Kompromiss und Konsens nicht überleben kann. Die Spaltung in Deutschland nimmt in einem Maße zu, dass selbst ein konservativer Analytiker wie der Berliner Politologe Paul Nolte inzwischen wieder von einer Klassengesellschaft spricht. In solchen Entwicklungen nisten die größten Gefährdungen, die von der Selbstdemontage der Eliten ausgehen.“

Das Buch ‘Heilen verboten, töten erlaubt’ entlarvt das korrupte Gesundheitssystem aus Insidersicht: Medizinsyndikat und Unrechtsystem sind die Bewertungen für die organisierte Kriminalität im Gesundheitswesen [Blüchel, 2003, ISBN 9783570007037].

Erkenntnis:

Das Ökonomisierungsprinzip im Umgang mit der übertragenen Vertrauensstellung zerstört alle Formen des menschlichen Zusammenlebens. Der Deutsche Bundestag sollte parallel zur Arbeit des Ethikrats eine Grundsatzdebatte über die Moral der Gesellschaft und die Zukunft des Gemeinwesens einführen.

Ethik in der Medizin

Deutscher Bundestag 2002, Drucksache Ethik und Recht in der Medizin, S. 20 ff: „Bei allen aus der individuellen Menschenwürde folgenden Ansprüchen ist davon auszugehen, dass sie sowohl intrapersonal als auch interpersonal in Spannung zueinander treten können. Für interpersonal konfligierende Ansprüche der beschriebenen Art gilt, dass jeder vom Einzelnen erhobene Anspruch im gleichen Anspruch des Anderen seine notwendige Grenze findet. Allein der Anspruch auf Unverletzlichkeit der Würde des Einzelnen läßt keine Einschränkung zu.“

Die Chronifizierunng der 35 Mio. chronisch schmerzleidenden Patienten durch ‘rationale Pharmakotherapien’ verletzt die Würde des Einzelnen.

„Im Fall der Medizin umfasst diese Berufsethik Pflichten wie die, der Patientin bzw. dem Patienten nicht zu schaden (Nil nocere), alles Handeln am Ziel der Heilung der Patientin bzw. des Patienten auszurichten (Salus aegroti suprema lex), den Beruf gemäß den Regeln der Kunst auszuüben, d. h. Kompetenz und verfügbare Mittel zur Heilung der Patientin bzw. des Patienten einzusetzen und sich selbst fortzubilden, um die fachliche Kompetenz zu erhalten und zu erweitern. Für den Arzt und die Ärztin gehören dazu Empathie mit der Patientin und dem Patienten, Wahrhaftigkeit in der Aufklärung der Patientin und des Patienten, Wahrung der Vertraulichkeit, Verschwiegenheit gegenüber Dritten u. a. mehr.“

Alles Handeln am Ziel der KBV-Vorgabe ‘rationale Pharmakotherapie’ auszurichten gehört nicht zur Berufsethik. Derartiges Handeln ist unethisch, weil die KBV-verursachte Chronifizierung unethisch ist. Herausgefordert ist hier die ethische Urteilsbildung des Arztes, obwohl die KBV dieses Handeln durch EBM 2008 in ihrem ökonomisierten, unethischen Interesse zu bestimmen versucht. Die Parallelen zum staatlichen Missbrauch ärztlichen Handelns, die zum Nürnberger Codex führten, sind erkennbar. In der Demokratie liegt es in der Verantwortung der Ärzte sich codexgerecht zu organisieren und eine zielgerichtete Gesundheitspolitik massgeblich zu bestimmen. Ärzte sind die Leistungsträger des Gesundheitssystems.

Für Schmerzpatienten wurde die Ethik-Charta beim Deutscher Schmerzkongress 2007 veröffentlicht. Es ist die Beschreibung der ethischen Verantwortung gegenüber schmerzleidenden Patienten. Sie wurde von Medizinern, Psychologen, Philosophen und Juristen erarbeitet. Sie beschreibt die Rechte der Patienten mit Schmerzen. Sie stellt Thesen zu zentralen Bereichen von Schmerzdiagnose, Schmerztherapie und Schmerzforschung auf. Ein Forderungskatalog für die Zukunft ist enthalten. Die Patientenrechte sind nicht einklagbar, die Ethik-Charta ist nicht im SGB. Sinnvoller wäre allerdings auch eine ganzheitliche Ethik-Charta zu Chronifizierung im SGB zu normieren.

Ethik in der Wissenschaft

Die EU hat strenge Auflagen an die Ethik in der Wissenschaft: “Ethics is the state of mind. Ethical sensitivity is directly related to honesty and truthfulness.“ [EC.Europa.EU 03.2007]

Ethikrat

Der Deutsche Ethikrat besteht aus 26 Mitgliedern, die naturwissenschaftliche, medizinische, theologische, philosophische, ethische, soziale, ökonomische und rechtliche Belange in besonderer Weise repräsentieren. Die Mitglieder wurden am 13.02.08 benannt. Die Aufgaben sind im Ethikratgesetz vom 16.07.07 geregelt. Unter den 26 Experten arbeitet gut die Hälfte vom bisherigen Nationalen Ethikrat mit. Einige Mitglieder waren zeitweise in der Enquete-Kommission aktiv. Am 11.04.08 findet die erste konstituierende Sitzung statt. Der Ethikrat.org berät sein Arbeitsprogramm selbst.

„Alle Völker sind verwundbar, aber die Armen werden als erste und am härtesten getroffen“ [WHO 2008]. Zum 07.04.08, dem 60 jährigen Geburtstag der WHO, sieht die Zukunft der Menschheit düster aus. Epidemien und Pandemien werden die Welt innerhalb eines Jahrzehnts verändern. Der Ausbruch der Krankheiten wäre zu verhindern, wenn in die Zukunft investiert würde.

Weit weg von uns, denken die Deutschen. Aber die pandemische Erkrankung wächst seit 1948 kontinuierlich in uns Bundesbürgern heran: Depression. Die messbaren Vorläuferkrankheiten nennen wir chronische Krankheiten. Bereits 80% der GKV-Kosten werden verursacht durch 3 chronische Krankheiten. Die Beschwerdebilder und Begleiterscheinungen nennen wir chronische Schmerzen.

Zum Zwecke der Erhöhung der Lebensqualität der 35 Mio. Patienten mit Chronifizierung und 40 Mio Übergewichtigen sollte der Ethikrat öffentliche, themenfokussierte Dialogveranstaltungen durchführen: Präventionsgesetz, Chronifizierung. Für chronische Erkrankungen hat die EbM nicht das Wissen und die Kompetenz zur Wiederherstellung der Gesundheit. Seit 1948 treibt die EbM die Bundesbürger durch Pharmakotherapien in die pandemische Erkrankung Depression.

Die sogenannte „Evidenz„-basierte Medizin EbM, unsere Hochschulmedizin, vermeidet es darüber zu Reden. Dafür hat sie gute Gründe: Sie hat das Wissen und die Kompetenz nicht, um die Wiederherstellung der Gesundheit zu leisten. Sie kennt nicht einmal die Schmerz-Ursachen, die Begleiterscheinungen einer jeden Erkrankung. Logischerweise kann sie auch keine Gesundheitsvorsorge für chronische Krankheiten leisten. Und weil sie seit 400 Jahren die Wirkungserfolge der Naturmedizin sowie die weltweite Bewegung hin zu naturmedizinischen Behandlungen, engl. Natural Health Movement, arrogant ignoriert, oder besser gesagt verteufelt, ist sie heute auch nicht in der Lage, sich von innen heraus an den internationalen Stand der Wissenschaft anzupassen.

Der Deutsche Ethikrat zusammen mit Akteuren des Gesundheitssystems sollte ganz schnell evaluieren, wo der Grad der verfassungsrechtlichen Akzeptanz bei unperfekten Forschungsergebnissen liegt, s. Studie und IQWiG. Die Definition sollte im SGB oder wenigstens in einer Ethik-Leitlinie verankert werden.

Empfehlung:

Der Deutsche Ethikrat ist gefordert, die 10-Jahres-Ziele der Umverteilung und Nachhaltigkeit zu definieren und eine Politik der Umverteilung von oben nach unten auf den Stand von 1980 zu fördern. Das Primärziel ist die Vermeidung der pandemischen Erkrankung Depression.

Europäische Union – EU Recht

06.04.08 Die EU will eine Richtlinie für verschreibungspflichtige Arzneimittel verabschieden. Sie will das Werbeverbot für verschreibungspflichtige Medikamente lockern. Erlaubt sein sollen Produktmerkmale, Studien, Krankheitsvorbeugung und Preise. Die Bundesärztekammer kritisiert, dass diese Informationspolitik zu Fehlgebrauch und Überdosierung führen kann. Die Bundesregierung hat Bedenken, dass die Information nicht objektiv sein wird. Wegen dem Werbeverbot bewege sich die Hersteller-Information bereits derzeit in der Grauzone von Objektivität und Werbung.

Kommissar für Unternehmen und Industrie Günter Verheugen, der die Industriepolitik der EU in den Zeiten von Klimawandel, Globalisierung und Chronifizierung gestaltet, hat ein ethisches Ziel. Er möchte die Pharmakohersteller verstärkt in die soziale Verantwortung nehmen. Die Information in den Beipackzetteln soll im Internet objektiv und auf dem internationalen Stand der Wissenschaft dargestellt werden, so dass jeder Patient Risiken, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen eigenständig erkennen kann. In 2008 gibt es in D nur eine Informationsquelle auf dem internationalen Stand der Wissenschaft, s. Arzneimittelnebenwirkung.

11.04.08 Das EU Chemikaliengesetz Reach ist das weltweit strengste Gesetz für Chemikalienhersteller und Importeure. Bis 01.12.08 müssen 30.000 Giftstoffe online vorregistriert werden, damit die Registrierung erfolgreich wird.

15.04.08 Die konsolidierte Fassung des Vertrages über die Europäische Union und des Vertrages über die Arbeitsweise der Union wird veröffentlicht. Der Vertrag wurde am 13.12.07 in Lissabon unterzeichnet. Eine Seite mit vier Artikeln beschäftigt sich mit grenzüberschreitenden Themen aus dem Gesundheitswesen:

Artikel 168 Gesundheitswesen
(1) Bei der Festlegung und Durchführung aller Unionspolitiken und -maßnahmen wird ein hohes Gesundheitsschutzniveau sichergestellt. Die Tätigkeit der Union ergänzt die Politik der Mitgliedstaaten und ist auf die Verbesserung der Gesundheit der Bevölkerung, die Verhütung von Humankrankheiten und die Beseitigung von Ursachen für die Gefährdung der körperlichen und geistigen Gesundheit gerichtet. Sie umfasst die Bekämpfung der weit verbreiteten schweren Krankheiten, wobei die Erforschung der Ursachen, der Übertragung und der Verhütung dieser Krankheiten sowie Gesundheitsinformation und -erziehung gefördert werden; außerdem umfasst sie die Beobachtung, frühzeitige Meldung und Bekämpfung schwerwiegender grenzüberschreitender Gesundheitsgefahren. Die Union ergänzt die Maßnahmen der Mitgliedstaaten zur Verringerung drogenkonsumbedingter Gesundheitsschäden einschließlich der Informations- und Vorbeugungsmaßnahmen.

Evidenz

Drückt in der Medizin der EbM die wissenschaftliche Aussagefähigkeit klinischer Studien in Evidenzklassen aus. Sie hat den Grundsatz aufgestellt –freilich ohne Vorliegen einer Evidenz für diese Behauptung–:

Je höher die Evidenzklasse einer Studie, desto breiter ihre wissenschaftliche Basis.

Die EbM unterscheidet die Stufen von Ia bis IV, wobei Ia die höchste Evidenz ist, Stufe Ia die niedrigste. Die höchste Evidenz haben grundsätzlich randomisierte kontrollierte Studien RCT. Expertenmeinungen stehen an letzter Stelle. Bei einer RCT Studie werden Teilnehmer durch Zufallsauswahl in eine Behandlungsgruppe und eine Kontrollgruppe geteilt. Damit werden Unterschiede zwischen Teilnehmern ausgeglichen. Bei der Behandlungsgruppe wird die Therapie angewendet, bei der Kontrollgruppe ein Placebo oder die bisherige Therapie.

Evidenzgrad sind Skalen zur abgestuften Einordnung der Ergebnissicherheit einer Evidenz, auch genannt Evidenzlevel, Evidenzstufe, Evidenzhierarchie. Die Skalen sind international nicht standardisiert, sie können eine beliebige Definition haben. Die Sicht des IQWiG ist, dass Studien mit einer hohen Anfälligkeit für Bias im allgemeinen einen niedrigeren Evidenzgrad haben als Studien mit einem kleinen Risiko für Bias. Randomisierte RCT-kontrollierte Studien haben im allgemeinen einen höheren Evidenzgrad als Beobachtungsstudien.

Die Anwendung der Evidenz ist für chronische Erkrankungen aus vielen Gründen nicht möglich. Die methodischen und wissenschaftlichen Kardinalfehler des IQWiG sind unter IQWiG begründet.

Existenzangst

wirkt sich auf alle Lebensbereiche des Bundesbürgers aus. Während fast alle unerwünschten Zustände eines Lebensbereiches ‘repariert’ werden können, trifft das auf die Chronifizierung nicht zu. Dauerstressoren bewirken zuerst die physische Manifestation und dann die psychische Manifestation. Unter den überschuldeten Personen sind gar 80% erkrankt, vor allem psychisch und an Gelenk- und Wirbelsäulen, der Gesundheitszustand ist absolut mangelhaft [Uni Mainz 2008].

Erkenntnis zur sozialen Wirklichkeit in D:

•  Armutsreport: 32 Mio. leben unter Armutsgrenze für EU-Bürger: 39%
•  11 Mio. der Bundesbürger leben 25% unter EU-Armutsgrenze: 13%
•  6 Mio. von 40 Mio. Erwerbstätigen erhalten seit Jahren keine Arbeit: 15%
•  2 Mio. der 20 Mio. Renter haben Rente knapp über der Armutsgrenze: 10%
•  
7,4 Mio. Bürger sind überschuldet, 80% davon sind chronisch erkrankt
•  0,9 Mio. Bürger sind obdachlos
•  2,5 Mio. Bürger sind behandlungsbedürftig alkoholkrank
•  10 Mio. Bürger leben als Singles, davon 50% Rentner
•  Scheidungsrate erreicht 40%, Tendenz steigend
•  12 Mio. Bürger reflektieren regelmässig Ängste in Alpträumen

Armut bezeichnet „den Mangel an Chancen, ein Leben zu führen, das gewissen Minimalstandards entspricht“. Nach einer EU-Definition aus dem Jahr 2001 ist derjenige arm, der in einem Haushalt lebt, dessen «bedarfsgewichtetes Nettoäquivalenzeinkommen» bei weniger als 60% des Medians liegt. Das Medianeinkommen ist das Einkommen desjenigen, der genau in der Mitte stünde, wenn sich alle Personen der Bevölkerung eines Landes nach ihrem Einkommen sortiert in einer Reihe aufstellen würden. Neben der absoluten Höhe des Einkommens kommt es darauf an, wie viele Menschen davon leben müssen. Deshalb werden oft sogenannte Äquivalenzeinkommen verglichen, in deren Berechnung die Haushaltsgröße und -zusammensetzung einfließen. Nach der EU-Definition liegt die Armutsrisikogrenze für D für 2003 bei 938 Euro Monatseinkommen.

Wer aber gilt in Deutschland als arm? Armut ist eine Frage der Definition der Parlamentarier. Und die ist je nach Populationsgruppe unterschiedlich. Die Komplexität zur Berechnung des Existenzminimums für unterschiedliche Populationsgruppen ist weltweit beispiellos komplex.

Der Schutz des selbst erwirtschafteten Existenzminimums ist eine verfassungsgerichtliche Vorgabe zum Schutz der Schuldner in der Zwangsvollstreckung. Die Pfändungsfreigrenze muss ab 01.01.02 alle zwei Jahre an die Lebenshaltungskosten angepasst werden. Ab 01.07.05 beträgt die Pfändungsfreigrenze bei Arbeitseinkommen 985,- Euro.

Der Bundestag verabschiedet Regelsätze für Populationsgruppen, jedoch ohne eine dynamische Anpassung zum Jahresbeginn definiert zu haben. Für Regelsätze werden erst nach 5 oder 10 Jahren Stimmen laut, die die Anpassung fordern. Ab Parlamentsbeschluss braucht das Statsische Bundesamt zwei Jahre für die Auswertung. Wenn die neuen Regelsätze in Kraft treten, sind die bereits wieder zwei Jahre überholt. Dabei wäre es doch ganz einfach, die Lebenshaltungskosten für die dynamische, jährliche Anpassung aller Regelsätze zu definieren. Bei der Pfändungsfreigrenze funktioniert es.

Das Statistische Bundesamtes errechnete 730,20 Euro West bzw. 604,80 Eur Ost. ‘Der Zweite Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung’ vom April 2005 nennt für 2003 13,5% der Bevölkerung als arm. In der Realität dürfte die Armut wesentlich mehr als 13,5% Bundesbürger erfassen, weil die Bundesregierung den Minimalstandard eines Bundesbürgers 25% niedriger ansetzt als die EU für einen EU-Bürger.

In D ist Armut eng an Existenzminimum gekoppelt. Existenzminimum wird statistisch berechnet, es hat keinen objektiven Bezug zur Armutsrealität in D. Seine Basis sind die Ausgaben der sozial Schwächsten. Hierfür werden lediglich die Einpersonenhaushalte betrachtet, und zwar nur die untersten 20% geordnet nach deren Nettoeinkommen. So errechnet sich das fiktive Existenzminimum für eine alleinstehende Person von 347 Euro/Monat zuzüglich Wohn- und Heizkosten. Dies entspricht dem aktuellen Regelsatz für einen Hartz-IV-Empfänger.

Als arm gilt nach dem Verständnis der Bundesregierung, wer sich nicht aus eigener Kraft ausreichend mit Lebensmitteln, Wohnraum, Kleidung und anderen lebensnotwendigen Dingen versorgen kann. Laut Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung liegt Armut im Sinne von sozialer Ausgrenzung dann vor, „wenn Handlungsspielräume von Personen in gravierender Weise eingeschränkt und gleichberechtigte Teilhabechancen an Aktivitäten und Lebensbedingungen der Gesellschaft ausgeschlossen sind“. Weil Studien politisch unerwünscht sind, obwohl es 1/3 der Bundesbürger essentiell betrifft, orientiert sich die Armutsforschung am Einkommen.

Der Regelsatz Hartz IV ist nicht bedarfsdeckend. Das sozio-kulturelle Existenzminimum ist nicht gewährleistet. Das Leben auf Hartz- IV-Niveau ist mit vielen Einschränkungen gerade im sozio-kulturellen Bereich verbunden. Das Recht auf ein Existenzminimum ist an Arbeitszwang geknüpft. Langzeitarbeitslose und Sozialhilfeempfänger werden als Bürger zweiter Klasse betrachtet, die ständig unter dem Verdacht des Schmarotzertums stehen. [aus dem Buch ‘Wie wenig Geld ist zu wenig? Das Existenzminimum und ein Selbstversuch', Elena Wolff, 2008, 160 S, ISBN 978-3-930830-98-5]

19.05.08 Armutsreport der Bundesregierung. Arm ist nach deutscher Definition, wer als Alleinlebender weniger als 60% des mittleren Einkommens der Bundesbürger verdient: 781 Euro netto/2007. Die Einkünfte der Reichen sind gewachsen, dagegen sinken die Einkommen im unteren Bereich leicht, im mittleren Bereich stagnieren sie. Für Langzeitarbeitslose und Alleinerziehende ist das Risiko nach wie vor groß, in Armut zu fallen. Die Hartz-Reform aus der Agenda 2010 hat zur Ausbreitung von Armut in Deutschland beigetragen [DIW 2007]. Wohnungslosigkeit entwickelte sich von 530 000/1999 auf 254 000/2007 Betroffene.

Erkenntnis:

Der Armutsreport 2008 ist ein Armutszeugnis. 32 Mio. Bundesbürger leben unter der Armutsgrenze für EU-Bürger. 11 Mio. Erwachsene leben 25% unterhalb der EU-Armutsgrenze. 2,6 Mio. Kinder leben in Armut, jedes 6. Kind. Jeder 5. Bundesbürger hat Mangel an Chancen, ein Leben zu führen, das den europäischen Minimalstandards entspricht. Studien sind politisch unerwünscht. Das Existenzminimum orientiert sich an fiktiven 20% der sozial Schwächsten, statt an der Realität von ca. 40%. 25% der Bundesbürger gelten als finanziell schwach, wenn die realistischere Pfändungsfreigrenze für 2008 von 985,- Euro zugrunde gelegt wird. Den sozial Schwächsten in D fehlt es an allem. Die Parlamentarier treiben das deutsche Volk systematisch in die Chronifizierung.

Abhängig Beschäftigte verdienen 2007 real gerade so viel wie 1992. Die Lohnquote sinkt seit Jahren. Zudem schützt Erwerbstätigkeit nicht mehr ausreichend vor Armut: So sind immer mehr Vollzeiterwerbstätige ergänzend zu ihrem Einkommen auf Arbeitslosengeld II angewiesen. Die Armutsrisikoquote weist – so der zweite Armuts- und Reichtumsbericht – einen kontinuierlichen Anstieg auf. Betroffen sind vor allem Kinder. Rund 2,6 Millionen von ihnen leben bereits in Armut. Gleichzeitig findet eine starke Vermögenskonzentration statt [DIW Berlin 2007]. Demnach verfügen rund zwei Drittel der Bevölkerung ab 17 Jahren über kein oder nur ein sehr geringes Vermögen, während 10 Prozent der Bevölkerung fast zwei Drittel des Vermögens besitzen. Zudem sind wir von einer Chancengleichheit im Bildungssystem weit entfernt: In keinem anderen Industrieland entscheidet die soziale Herkunft so stark über die Bildungschancen und damit sowohl über die späteren Lebens- und Arbeitsbedingungen als auch über die Gesundheitschancen wie in Deutschland.

Prekäre Lebensbedingungen haben einen entscheidenden Einfluss auf den Gesundheitszustand von Kindern und Jugendlichen [KIGGS 2007]. Angesichts der gegenwärtigen Wirtschafts-, Bildungs-, Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik ist künftig eher mit einer Zunahme der sozial bedingten Ungleichheit von Gesundheitschancen zu rechnen. Eine stetige Zunahme psychischer Erkrankungen ist bereits zu verzeichnen. Psychische Erkrankungen werden 2020 die am häufigsten auftretenden Krankheiten sein [WHO 2006].

Exposition

Die langdauernde Einwirkung eines Giftes, das den Stoffwechselprozess beeinflusst, s. Toxikation. Der Zustand Vergiftung ist bei 80% der chronischen Erkrankungen der Auslöser für die chronische Erkrankung. Mit der Einnahme von Schmerzmitteln, sowohl kurzfristig als auch langfrstig, ist eine beachtenswerte Lebensgefahr verbunden, s. Arzneimittelnebenwirkung.

90% der berufsbedingten Vergiftungen werden durch die Aufnahme von Fremdstoffen über die Lunge verursacht.

EBM Einheitlicher Bewertungsmaßstab

Das Verzeichnis der Kassenärztliche Bundesvereinigung KBV, nach dem ambulante Leistungen in der gesetzlichen Krankenversicherung abgerechnet werden. Seine gesetzliche Grundlage ist SGB V. Der EBM bestimmt gemäss § 87 Abs. 2 Satz 1 SGB V den Inhalt der abrechungsfähigen Leistungen und stellt ihr wertmäßiges, in Punkten ausgedrücktes Verhältnis zueinander dar. Soweit möglich sind die Leistungen mit Angaben für den zur Leistungserbringung erforderlichen Zeitaufwand des Vertragsarztes zu versehen.

Beispiel für chronisch schmerzleidende Patienten:

Der EBM 2008 für Schmerztherapie definiert in der Präampel auf S. 69 den chronischen Schmerz: 6-24 Monate: „Kommt es im Verlauf der schmerztherapeutischen Behandlung nach sechs Monaten zu keiner nachweisbaren Verbesserung der Beschwerdesymptomatik, soll der Arzt prüfen, ob der Patient von einer psychiatrischen bzw. psychotherapeutischen Mitbehandlung profitiert. Die Behandlung von chronisch schmerzkranken Patienten nach den Vorgaben der Qualitätssicherungsvereinbarung Schmerztherapie soll einen Zeitraum von zwei Jahren nicht überschreiten. Der Arzt benennt der Kassenärztlichen Vereinigung diejenigen Patienten, die sich über diesen Zeitraum hinaus in seiner schmerztherapeutischen Behandlung befinden. Die Kassenärztliche Vereinigung kann die weitere Behandlung dieser Patienten von der erfolgreichen Teilnahme an einem Kolloquium vor der Schmerztherapie-Kommission abhängig machen.“

Beispiel für Hausärzte:

Die Bezeichnung „Pauschalen-EBM“ beschreibt das neue Kapitel für die Hausärzte am zutreffendsten. Sie erhalten künftig pro Quartal und Patient eine Versichertenpauschale, die nach drei Altersklassen differenziert ist:

•  für Patienten bis zum vollendeten fünften Lebensjahr dürfen 1000 Punkte abgerechnet werden,
•  
für ältere Patienten bis zum vollendeten 59. Lebensjahr 900 Punkte,
•  für alle weiteren schließlich 1020 Punkte.

Sowohl die Dauer-basierte Definition von chronischem Schmerz als auch die Alters-basierte Vergütungspauschalen sind Unsinn, weil keine Evidenz für diese willkürlichen Variablen gegeben ist. Es ist das Gedankenspiel der Statistiker: Kostenreduktion.

Die Schmerzforschung von ENRAC®CMT führt die Messung der Schmerzursache über den Schmerzverlauf durch. Das führt zur Erkenntnis, dass sich der chronische Schmerz oft innerhalb der Akutschmerzphase manifestiert, und zwar innerhalb dem für die Krankheit zu erwarteten Mass. Da die evidenzbasierte Medizin die Schmerzursache nicht kennt, behandelt sie das Schmerzsignal und versucht eine Schmerzlinderung durch Pharmakotherapien zu erreichen. Klar, dass die Ärzte für die Manifestierung der chronischen Schmerzen und die Erzeugung neuer Schmerzursachen verantwortlich sind. Das EBM ist somit die gesetzliche Legitimation zur Chronifizierung der Deutschen.

Die international Schmerzforschung unterscheidet deshalb sehr genau und zwar Dauer- und Alter-unabhängig zwischen chronischen Schmerzen mi 1 Symptom, engl. chronic pain, und hartnäckigen Schmerzen mit >1 Symptom, engl. intractable pain. Auf den aktuellen Stand der internationalen Schmerzforschung nimmt die KBV unter Verletzung der Gesetzeslage zur Erhaltung der Lebensqualität keine Rücksicht. Die KBV folgt dem jüngeren Kostendämpfungsgesetz mit höherer Priorität.

Das Ziel der EBM ist Kostenreduktion statt Schmerzbefreiung. Selbst das Ziel Kostenreduktion erreicht das Bundesministerium für Gesundheit nicht, weil sie mangels zielgerichteter Gesundheitspolitik durch die von G-BA bestimmten ‘rationale Pharmakotherapie’ den Kostentreiber Nr. 1 vorantreibt: die Chronifizierung der Deutschen. Die KBV klopft sich selbst auf die Schulter „EBM 2008 – Ein Meilenstein für die Zukunft“. Gesunder Menschenverstand statt falsche Kostenrechnung ist definitiv effektiver.

EBM 2008: Das Chroniker-Paradoxon der KBV

Die KBV hat die Einführung eines Morbiditätszuschlags eingeführt, umgangssprachlich Chronikerzuschlag. Den darf der Hausarzt ab 2008 einmal pro Quartal abrechnen, wenn er einen Patienten mit einer schwerwiegenden chronischen Erkrankung behandelt und dieser mindestens zweimal im betreffenden Zeitraum in der Praxis war.

Die KBV nimmt auf § 2 Absatz 2 der Richtlinie des G-BA zur Definition schwerwiegender chronischer Krankheiten Bezug: Bei schwerwiegender chronischer Krankheit sei „eine kontinuierliche medizinische Versorgung erforderlich, ohne die nach ärztlicher Einschätzung eine lebensbedrohliche Verschlimmerung, eine Verminderung der Lebenserwartung oder eine dauerhafte Beeinträchtigung der Lebensqualität zu erwarten ist“.

Die KBV hat 2006 statistisch ermittelt, dass in 2008 für 38% der hausärztlichen Patienten die Chronikerpauschale angesetzt werden kann. Sie liefert damit selbst das Paradoxon für Chroniker:

1.  Die KBV bestimmt, dass diese  Chroniker in 2006 haben

•  keine lebensbedrohliche Verschlimmerung, oder
•  
keine Verminderung der Lebenserwartung, oder
•  keine dauerhafte Beeinträchtigung der Lebensqualität

2.  Studien der EbM beweisen das Gegenteil:

•  Viele Chroniker haben eine lebensbedrohliche Verschlimmerung
    und 10% haben Depressionen innerhalb weniger Monate,
und
•  die meisten haben eine Verminderung der Lebenserwartung,
und
•  alle haben eine dauerhafte Beeinträchtigung der Lebensqualität

Es ist also nur eine Frage von Monaten, dass die KBV die statistischen Variablen so umdefiniert, dass der Anteil von 38% Chroniker gegen 0% gerechnet wird. Ganz schön schlau: „Wir werden beispielsweise ja auch im Jahr 2009 noch Regelleistungsvolumina haben. Daraus folgt ja eben, dass die Diagnosen, die die Morbidität von Patienten begründen sollen, sehr gut dokumentiert werden müssen.“

Auch klar, dass die KBV in 2008 an einem Analyseverfahren arbeiten soll, wie sich die Morbidität, das Ausmass der Chronifizierung, aller Deutschen messen lässt, nachdem sie seit 60 Jahren den Anstieg der Chronifizierung verantwortet. Das ist genau der richtige Partner für das Bundesministerium für Gesundheit BMG.

Das BMG macht für die KBV ‘klare Vorgaben’: Bis zum 30. Juni 2009 soll ihr Bewertungsausschuss diagnosebezogene Risikoklassen für Versicherte bilden. Bis 31.10.2010 muss er arztgruppenspezifische diagnosebezogene Fallpauschalen vereinbaren. Damit soll die Behandlung von Patienten vergütet werden, die einen erheblichen Leistungsaufwand erfordern und überproportionale Kosten verursachen. Für Fachärzte sollen diagnosebezogene Fallpauschalen ab 2011 gelten.

Schmerzlexikon
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Schmerzlexikon F

Juli 15, 2008
Research study sponsored by ENRAC

Fettleibigkeit

Übergewicht und Fettleibigkeit sind hohe Risiken, die zu chronischen Krankheiten, Behinderungen und Frühtod führen. Der Lebenszeit-Rechner der Süddeutschen Zeitung SZ zeigt Lebenserwartung und Risiko. Der Rechner  Diabetes-Frau und Diabetes-Mann der SZ zeigt das Risiko für die teuerste chronische Krankheit Diabetes Mellitus.

40 Mio. Bundesbürger haben Übergewicht. Zukunftsangst und Verarmung führen zu falscher Ernährung und Rückzug von der Teilnahme am gesellschaftlichen Zusammenleben. Der Staat hat die Verantwortung, weil er die Rahmenbedigungen für die Zukunftssicherung seiner Bürger setzt. Diese Verantwortung begründet sich durch die 40 Mio. Erwachsenen mit Übergewicht und die 2,6 Mio. in Armut lebenden Kinder, sowie dem Grundgesetz § 1 Menschenwürde. Die Verschiebung von den somatischen zu den psychischen Störungen findet schon seit ca. 1989 statt. Das BMG trägt die Verantwortung für die weltführende Chronifizierung der Bundesbürger, s. Gesundheitssystem.

2003 hatten mehr als 50% der Bürger in 11 der 25 EU-Staaten Übergewicht, Tendenz schnell steigend. Fettleibige stellen die grösste Risikogruppe für Chronifizierung im psychischen Teil des Organismus dar: 12% ist der Anteil bei Demenz und 21% bei Alzheimer Demenz. Allerdings weist die Studie darauf hin, dass Adipositas das diagnostizierte Syndrom und nicht die Ursache ist, die Ursache hat sie nicht untersucht [MAOR 2008; 9: 204-218]

In den USA sind 2009 über 2/3 aller Erwachsenen und fast 1/3 der Kinder übergewichtig. Alle Appelle für gesunde Ernährung und Bewegung in der Sonne brachten in keinem der 50 Bundesstaaten einen Fortschritt. [Jahresstudie 2009, Trust for America's Health]

Fettleibigkeit und Leistungsfähigkeit

Fettleibigkeit hängt mit mangelnder Ernährung und Bewegung zusammen, was aber lediglich das Symptom und nicht die Ursache ist. Der Body Mass Index BMI gibt relativ gut Auskunft über die Menge des körperlichen Fettgewebes. Der BMI errechnet sich aus Gewicht/ (Körpergrösse im Quadrat), z.B. 100 kg/ (1,70 m)hoch2 = 35 kg/m2. Der BMI-Rechner der SZ errechnet den BMI.

• BMI <12 Magersucht
• BMI 12-18,5 Untergewicht
• BMI 18,5-25 Normalgewicht
• BMI 25-29,9 Übergewicht
• BMI >30 Adipositas

Der BMI ist auch bei normalgewichtigen Menschen keine aussagefähiges Merkmal für Leistungsfähigkeit und Ernährungsverhalten. Vielmehr ist ein ausgewogenes Verhältnis der Körperzusammensetzung der Schlüssel:

- stoffwechselaktive Körperzellmasse BCM
- extrazelluläre Masse ECM
- Körperwasser
- Körperfett

Die Messung der Veränderungen der Körperzusammensetzung ist sinnvoll bei

- Früherkennung von Mangelernährung
- Gesundheits- und Fitness-Check
- Gewichtsreduktions-Programm
- Anti-Aging Programm
- Sport-Trainingssteuerung

Fettleibigkeit und Existenzangst

Der Arzt wird sagen „Sie haben Adipositas, das ist Fettsucht, Sie sollten an Abnehmen denken“. Politik und Medizin stigmatisieren den Leidenden. Die Gesellschaft aber vertraut auf das ethisch verantwortliche Verhalten der Ärzteschaft. Dabei hat der Betroffene in den allermeisten Fällen echte Existenzangst, die ihm die Teilnahme am gesellschaftlichen Leben gar nicht mehr erlaubt. Das Geld reicht nicht einmal für das Nötigste. Alleine 11 Mio. Bundesbürger leben unter der deutschen Armutsgrenze, und die hat die Bundesregierung 25% unterhalb der Armutsgrenze der europäischen Union EU festgesetzt. Armutsreport 19.05.08: 32 Mio. Bundesbürger leben unter dem geltenden Existenzminimum für EU-Bürger. Die Parlamentarier zählt diese Population zu den sozial Schwachen. In D beachtet lediglich das Vollstreckungsgericht das Existenzminimum eines Bundesbürgers in ethisch verantwortlicher Weise. Die Bundesregierung macht, sobald Steuermittel involviert sind, Politik nach Kassenlage, nicht nur im Ressort Gesundheit.

Fettleibigkeit und Ursache

Ursache für Fettleibigkeit ist die Blockierung des Fettstoffwechsels, oft durch mangelhaften Schlaf aufgrund von Existenzangst und Chronifizierung. Die Zusammenhänge sollen hier vereinfacht erklärt werden. Die Folge von Existenzangst und Finanzengpässen ist mangelhafte Ernährung. Die Folge davon ist eine Unterversorgung an Mineralstoffen. Die Folge davon ist eine Unterversorgung von Vitaminen und lebenwichtigen Elementen. Die Folge davon sind Störungen von Immunsystem und Stoffwechsel. Die Folge davon sind Einlagerungen von Fremdstoffen und Giftstoffen im Organismus. Die Folge davon sind biochemische Prozesse ausserhalb des Regelungsbereichs, deren Syndrom nun vom Arzt als chronische Beschwerden erkannt werden.  Der Arzt verordnet eine Pharmakotherapiem, kümmert sich aber nicht um den Mineralstoffhaushalt und die Einlagerungen, das hat er nicht studiert. Die Beschwerden werden zeitweise gelindert, Immunsystem und Stoffwechsel werden weiter geschwächt. Die Folge der Chronifizierung ist Rückzug von der Teilnahme am gesellschaftlichen Zusammenleben und mangelhafte Bewegung. Das ist die Kette der Kausalität, die die Bundesregierung grobfahrlässig missachtet.

Fettleibigkeit und Risiko

Eine Langzeitstudie aus 2008 untersuchte Fettleibige im Stadium Adipositas. Deren Risiken durch Fettleibigkeit und deren Chance durch Abspecken wurden ermittelt:

Risiko durch
Fettleibigkeit
Syndrom der
chronischen Erkrankung
Chance durch
Diät und Bewegung
69% Diabetes II reduziert 80%
50% Gallensteine  
40% Herzkrankheiten  
40% Bluthochdruck reduziert 65%

Tabelle: Risiko durch Fettleibigkeit und Chance durch Diät

Ein Fettleibiger hat ein Risiko von 69%, an Diabetes II zu erkranken. Gleichzeitig ist seine Chance 80%, um von Diabetes II durch Diät und Bewegung loszukommen. Das heisst, 4 von 5 Fettleibige können sich selbst helfen, die Wiederherstellung der Gesundheit einzuleiten. Wo also liegt das Problem? Es schaffen nur 15%, sich für Diät und Bewegung dauerhaft zu motivieren. Es ist der innere Schweinehund, ohne Geldreserven alleine in der freien Natur zu sein ist nicht jedermanns Sache. Zum anderen existiert bei den Betroffenen überhaupt kein Wissen über das erforderliche Ernährungsverhalten. Es sollte im Interesse der Krankenversicherungen sein, entsprechende Abspeckseminare mit Boni bei Stufenerfolgen anzubieten.

Fettleibigkeit und Gesundheitspolitik

Eine Art gewichtsabhängige Fettsteuer und erhöhte Krankenkassenbeiträge sind zu erwarten. Die Stigmatisierung läuft auf vollen Touren. Einen Eindruck vermittelt der Artikel von Cicero: Kommt der staatliche Bodycheck? Die Bundesregierung bzw. eine Fraktion will für das Präventionsgesetz 250-500 Mill. Euro/Jahr in Werbekampagnen investieren, um Übergewichtigen das Erlernen richtiger Ernährung und richtiger Bewegung schmackhaft zu machen. Das ist der Wahnwitz schlechthin. Dieses Geld wird keine Wirkung entfalten. Bereits für die bisherigen Vorsorgeangebote der Krankenkassen war die Zuzahlung so gering, z.B. 10,- für einen mehrwöchigen Fitnesskurs, dass die meisten sozial Benachteiligten hätten mitmachen können. Es sind Existenzangst und Chronifizierung, die die Politik anpackt muss.

Die Existenzangst wird das Präventationsgesetz nicht eindämmen. Also kann es lediglich einen Nutzen bei der Reduzierung der Chronifizierung leisten. Genau das ist trotzdem der richtige Ansatz, weil die Parlamentarier wissen, dass 70-80% der GKV-Ausgaben durch wenige chronische Erkrankungen verursacht werden. Das Präventationsgesetz, was immer es anpackt, wird das erklärte gesundheitspolitische Ziel dann nicht erreichen, wenn die Prämisse nicht lautet:

Primärpräventation ist Chronifizierungsprävention
Sekundärprävention ist Existenzsicherung

Forschungszentrum für Gesundheit

Das ‘Helmholtz Zentrum München – Deutsches Forschungszentrum für Gesundheit und Umwelt GmbH’ ist das europaweit führende Forschungszentrum für Environmental Health. Es erforscht chronische und komplexe Erkrankungen, die aus dem Zusammenwirken von Umweltfaktoren und individueller genetischer Disposition entstehen. Durch ein Verständnis der Erkrankungsmechanismen sollen neue Diagnose- und Therapieverfahren einen Beitrag für eine lebenswerte Zukunft der Gesellschaft leisten. 

Allerdings basiert die Forschung auf dem begrenzten Weltbild und Wissen der EbM-Wissenschaft, die den Fokus auf Pharmakotherapien legt. Zu allem Übel unterstützt das Helmhotz Zentrum die methodisch mehr als fragwürdige Kosten-Nutzen-Bewertung des IQWiG. Es zeigt damit ausserordentlich klar, dass es seine Forschung nicht am Gesundheitszustand  des deutschen Volkes und nicht am Gesundheitszustand des chronisch Erkrankten über seinen Lebenszyklus messen lassen will.

Seine Mission umfasst 10% der chronischen Erkrankungen, nämlich nur die Forschung der Vergiftungen durch die Umwelt und die der Beeinträchtigungen durch genetische Defekte. Sie kümmert sich aber nicht um die 80% der chronischen Erkrankungen, die von ihrem Berufsstand EbM durch die Verordnung und rezeptfreie Abgabe von Pharmakotherapien verursacht werden: Langzeit-Niedrigdosierungs-Vergiftungen durch Langzeitmedikamente.

Leider wird es eine lebenswerte Zukunft der Gesellschaft nicht geben, wenn das BMG den bisherige Weg ‘rationale Pharmakotherapien’ nicht verlassen wird. Dieser Weg führt, allseits unter umweltmedizinischen Wissenschaftlern unbestritten, direkt in die pandemische Erkrankung Depression. Die WHO prognostiziert die Auswirkung der Chronifizierung: „Bis 2020 werden Depressionen die zweithäufigste Ursache von Erkrankungen sein.“ [WHO 2006]

Die gesellschaftliche Diskussion geht spätestens seit der Gründung des IQWiG in 2006 nicht mehr um ‘Ökonomie contra Ethik’. Die ethisch mündigen Bundesbürger erkennen längst, dass die Diskussion in Wirklichkeit geht um

Medikalisierung contra Menschenwürde

Erkenntnis:

Die Gesundheitswirtschaft ist seit 1948 auf 300 Mrd. EUR/2008 gewachsen und hat 50% chronisch Erkrankte produziert. Der Gesundheitsmarkt wird auf 540 Mrd. EUR/2020 wachsen und ca. 70% chronisch Erkrankte produzieren, wobei jede zweite Krankheit durch Depressionen verursacht wird.

Plötzlich erkennt Jedermann, warum der Gesundheitsmarkt bisher so rasant gewachsen ist. Die Pharmakotherapien haben die Bundesbürger vergiftet: 80% aller chronischen Erkrankungen sind Vergiftungen. Und die EbM hat nicht das Wissen zur Wiederherstellung der Gesundheit bei Chronifizierung. Plötzlich erkennt Jedermann, warum der Gesundheitsmarkt weiter so rasant wachsen wird: Die Langzeit-Niedrig-Dosis Pharmakotherapien werden die Bundesbürger kontinuierlich weiter vergiften.

Früherkennung

Eine Vorsorgemassnahme für symptomfreie Bürger, die Leben retten kann. Die Früherkennungs-Untersuchungen sind gesetzlich geregelt, die Teilnahme aber ist freiwillig und unterliegt der Selbstverantwortung. Nachdem bisherige Informationskampagnen für die Bürger keine gute Entscheidungshilfe für oder gegen die Teilnahme waren, hat die Bundesärztekammer im Jan. 2008 einen Qualitätsstandard herausgegeben. In Aufklärungsmassnahmen durch alle Institutionen soll der gesunde Bürger nun  zur Teilnahme motiviert werden, indem erstmals dargestellt werden:

•  Risiken der Untersuchung 
•  Konsequenzen falsch positiver oder falsch negativer Testergebnisse

Zum Qualitätsstandard gehören auch

•  Gesetzliche Grundlage
•  Richtlinien
•  Soziographische Merkmale
•  Psychographische Kriterien und Risikofaktoren
•  Krankheitsbilder
•  Beschreibung der Fehlregulation und Symptomatik
•  Krankheitsbezogene Präventionsmassnahmen
•  Optimaler Untersuchungszeitpunkt
•  Untersuchungsumfang
•  Erstattungsfähigkeit

Die Position von ENRAC CMT ist: Nicht reden, sondern tun. Das BMG wirft das Geld seit 60 Jahren für immer besser optimierte Informationskampagnen aus dem Fenster. Das BMG hat ein Glaubwürdigkeitsproblem, kein Bundesbürger glaubt noch irgend einem Parlamentarier. Der Lügenberg ist mittlerweile zum Gebirge angewachsen. Das BMG sollte das Mio.-Budget für Massnahmen der Primärprävention in Form von Chronifizierungsprävention genutzt werden. Eben tun, statt reden. Erst wenn diese Hürde im Bewusstsein der Bundesbürger genommen ist, kann die Aufmerksamkeit auf die Früherkennung von Krankheiten im Endstadium genommen werden.

Das deutsche Gesundheitssystem wurde 2004 von den Wissenschaftlern der Schulmedizin und Parlamentariern finanziell und medizinisch an die Wand gefahren. Die Schulmediziner sind gut bei Akuterkrankungen, können aber bei Schmerz- und chronischen Erkrankungen weder heilen noch vorsorgen. Sie haben es geschafft, dass 3 chronische Erkrankungen 80% der GKV-Kosten verursachen. Das GKV-System ist ein Krankmachsystem, weil es Erstattungsfähigkeit erst für Krankheitsstadien zulässt, wenn sich die Krankheit bereits im Endstadium manifestiert hat.

Die Definitionen der Begriffe Gesundheit, Krankheit und Chronifizierung decken die Mängel im GKV-System auf. Das GKV-System deckt nämlich den viel bedeutsameren Bereich überhaupt nicht ab: Gesundheitsstörungen von Fliessgleichgewichten, Vorläufererkrankungen bei symptomfreien Menschen und Kernsanierung von chronisch Erkrankten. Die Schulmediziner ignorieren diesen Bereich, die Lehre hat ihnen das Wissen nicht vermittelt, sie wollen ihren Berufsstand sichern und von Arzneimittelherstellern hofiert werden. In der Folge produziert das deutsche GKV-System chronisch Erkrankte wie am Fliessband: Früherkennung oder Symptomdiagnostik starten die Cash-Maschine des GKV-Krankmachsystems, aus der ein Patient für den Rest seines Lebens nicht mehr herauskommt.

Schmerzlexikon
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Das ENRAC®CMT Schmerzlexikon, ein Nachschlagewerk und Glossar von A-Z, ist nicht zum gewerblichen Vertrieb bestimmt. Nachdruck, Wiedergabe, Vervielfältigung und Verbreitung bedürfen der schriftlichen Genehmigung. Einzelne Aussagen sind nur im Kontext des gesamten Werkes zu interpretieren.

Schmerzlexikon G

Juni 14, 2008
Research study sponsored by ENRAC

Ganzheitliche Medizin

Medizinische Behandlung des ganzheitlichen Menschenbildes mit allen Aspekten des Seins, engl. Holistic Medicine, welche auf nachhaltigen Gesundheitsleistungen basiert:

1. Ursachenbeseitigung mit Nebenwirkungs- und Wechselwirkungsbefreiung
2. Löschung des Schmerz- und Kranksein-Gedächtnisses
3. Nachhaltige Wiederherstellung der Gesundheit durch Vital Flow-Balance
4. Gesunderhaltung, inkl. Prävention, Lebensbewältigungshilfe und Lebensberatung
5. Messung des bio-psycho-sozialen Lebensganzheit
6. Grundsätze ethischen Handelns, gesellschaftliche Sozialverantwortung

Denken und Handeln sind nicht der linearen Denkweise der Schulmedizin für einzelne Organe oder andere Subsysteme verhaftet. Denken und Handeln der modernen Medizin sind vielmehr ausgerichtet auf den Menschen in seiner dynamischen Ganzheit:

• die bio-psycho-soziale Lebensganzheit
• den individuellen Patienten in seinem Lebenszyklus
• die Ursache der Erkrankungen in seiner Lebenssituation
• die diagnostizierbaren Vorläuferformen von Krankheiten
• die feinstofflichen Fliessgleichgewichte ausser Balance

Die Ganzheitliche Medizin hat das Behandlungsziel, dass der Patient wieder eine Ganzheit wird. Die entscheidenden Merkmale für einen gesunden Menschen sind

• der Mensch ist symptomfrei (nicht symptomunterdrückt)
• der Mensch ist pharmakafrei (keine Pharmakotherapie)
• die Pathogene und Toxine sind elimiert
• die Biopathien in Körper, Geist und Seele sind gelöscht
• die feinstofflichen Fliessgleichgewichte sind in Balance

Ein symptomfreier Mensch kann gesund oder krank sein. Ein pharmakafreier Mensch kann auch gesund oder krank sein. Psychische und physische Gesundheit besteht, wenn die Energie seiner Seele frei durch alle Energieebenen fliesst. Die Seele ist das wahre Selbst des Organismus, manche Berufe sprechen auch vom höheren Selbst. Das Fliessgleichgewicht muss also in allen Subsystemen des Organismus herrschen.

Ob die feinstofflichen Fliessgleichgewichte in Balance sind, ist in 2008 objektiv messbar. Physische und psychische Störungen durch Dauerstressoren manifestieren sich nämlich als Blockaden in den Meridianen. Diese Blockaden führen zum Stau des Vital Flow. Erstmals kann die Medizin die objektive Messung der bio-psycho-sozialen Lebensganzheit eines Menschen leisten.

Beim Behandlungsziel sprechen die Mediziner der Ganzheitlichen Medizin von der nachhaltigen Wiederherstellung der Gesundheit. Alle anderen Ziele sind diesem Primärziel untergeordnet. Der Behandlungserfolg kann also bereits mit einer Therapie erzielt werden. Es kann aber auch eine Ablauffolge von Therapien zur Kernsanierung erforderlich sein. Logischerweise wird eine Therapie, die keinen nachhaltigen Beitrag zur Wiederherstellung der Gesundheit leistet, kein Baustein der Ganzheitlichen Medizin sein. Medizinische Leistungsträger wie Ärzte, Naturärzte und Naturmediziner, sowie nicht-medizinische Leistungsträger wie Therapeuten, Heiler u.a. arbeiten nach dem Konzept der Ganzheitlichen Medizin, welches das gesamte Spektrum der medizinischen Heilkunde und nicht-medizinischen Methoden umfasst.

Erkenntnis:

Die Ganzheitliche Medizin ist eine evidenzbasierte Medizin zur nachhaltigen Wiederherstellung der Gesundheit. Sie ist unabhängig davon, ob die angewandte Diagnostik und Therapie der EbM oder der Naturmedizin zugeordnet wird. Es zählt alleine der Patientennutzen im Sinne der Nachhaltigkeit.

Ganzheitliche Medizin – Patientennutzen

Ganzheitliche Medizin ist nicht mit irgend einer bestimmten Behandlung oder Therapie gekoppelt. Es stehen grundsätzlich alle Therapien zur Anwendung bereit, die bekanntesten Erklärungsmodelle sind:

Alternative Medizin: Naturheiltherapien, Heilpflanzentherapien
Evidenzbasierte Medizin: Umgangssprachlich Schulmedizin
Ganzheitsmedizin: Interdisziplinäre Anamnese und Diagnostik Teams
Integrative Medizin: Interdisziplinäre Anamnese und Diagnostik Teams
Komplementäre Medizin: Bekannt als Akupunktur, TCM, Homöopathie

Bei der Ganzheitlichen Medizin gibt es grundsätzlich keine Einschränkung für bestimmte Therapien.  Wer heilt, hat recht. Neue Gestaltungsprinzipien für Patientennutzen und Grundsätze für Qualitätssicherung werden die heutige konservative Welt der Medizin grundlegend verändern. Wissen und Erfahrung aus 4.000+ Jahren werden all jenen Medizinern zur Verfügung stehen, die sich den Grundsätzen ethischen Handelns verpflichten. Der einzige Masstab für oder gegen eine Therapie ist der Behandlungserfolg im Sinne des patientenorientierten Nutzens. Der patientenorientierte Nutzen wird gemessen am Grad der  Wiederherstellung der Gesundheit im individuellen Lebenszyklus. Jeder einzelne Patient hat Therapiefreiheit. Einen andere Definition für Nutzen gibt es in der Ganzheitlichen Medizin nicht. Für jede Therapie werden Patientennutzen, Methodenvergleich, Wirkung, Nebenwirkung und Wechselwirkung öffentlich verständlich einsehbar sein. Es gibt insbesondere den in 2008 postulierten fiktiven Nutzen aus der Perspektive der Arzneimittelhersteller oder gar des IQWiG nicht, der nur den Lobbyisten und Funktionären einen Nutzen beschert.

Wiederherstellung der Gesundheit gibt es nur mit der Aktivierung des Selbstheilungsprozesses. Jeder Selbstheilungsprozess eines jeden Patienten ist ein (sein) Bewusstseinsprozess. Der Selbstheilungsprozess bei Schmerz- und chronischen Erkrankungen kann deshalb durch tausende verfügbarer Behandlungsmethoden aktiviert werden. Unter allen Methoden gibt es eine Methodenkategorie, die den Selbstheilungsprozess nicht aktiviert, weil sie ihn abschaltet: Die Pharmakotherapie der Schulmedizin, sie liefert gleich die Langzeit-Niedrigdosis-Vergiftung für jeden Patienten kostenfrei mit, die zur Chronifizierung führt.

Ganzheitliche Medizin – Stand 2008

Die praktizierende EbM hat sich seit 1948 weit von einer einst personalisierten Gesundheitsversorgung entfernt. Staatsmedizin, Leitlinie und Disease Programm bestimmen den unmenschlichen Umgang, den der Arzt des Vertrauens mit seiner Diagnostik startet. Der Mensch ist nicht mehr Individuum, das GKV-System forciert mit seiner Entlohnung für die 7-minütige Anamnese die Unterdrückung jeglicher Empathie für den Menschen.

Die Schulmedizin baut ihre Behandlungsmethode fehlerhaft erst auf dem Syndrom der Krankheit im Endzustand auf. Bei der Akutmedizin funktioniert das hervorragend, weil das plötzlich eingetretene Ereignis als Ursache bekannt ist. Bei ChronicMedizin ist die Ursache nicht bekannt, das Ergebnis der schulmedizinischen Diagnostik und Therapie führt in die Katastrophe. Der Arzt wurde in der Universität schlicht kein Wissen vermittelt, wie er Ursachen oder wenigstens Vorläufererkrankungen erkennen und behandeln kann. Als Autofahrer wissen Sie, dass es sinnlos ist, das Syndrom, die während der Fahrt aufleuchtende Warnlampe im Cockpit, abzuschalten. Jedermann fühlt intuitiv, wie dumm das wäre, nicht nach der Ursache suchen zu lassen. Ihr Auto würde einige Zeit später auf einer Fahrt liegen bleiben.

So wie bei dieser Analogie ist es in jedem Fall, wenn Sie als Schmerz- oder chronisch Erkrankter zu dem Arzt ihres Vertrauens gehen. Der Arzt erkennt das Leitsyndrom und folgt der Leitlinie zum Abschalten der Warnlampe. Der Arzt ist zum Handlanger des GKV-Systems degradiert. Er verordnet ihnen eine Pharmakotherapie oder gar eine Chemotherapie. Beide Therapiemethoden schalten den Selbstheilungsprozess ab, die Intelligenz ihres Körpers aufgrund der 35 Mio. Jahre der Evolution zur Wiederherstellung der Gesundheit. Die Folge erleben sie, sie werden chronisch krank, sie bleiben eines Tages bei voller Fahrt liegen. Der Arzt zuckt die Schultern und stigmatisiert sie wahrscheinlich noch „jetzt sind sie chronisch krank, für den Rest des Lebens empfehle ich die Pharmakotherapie…“. Ausgliederung oder Siechtum oder bei den drei Volkskrankheiten der Frühtod ist ihre von den Funktionären des GKV-Systems vorprogrammierte Endstation nach einem sehr leidvollen Weg, der auch ihre Familie zerstört.

Feststellung:

Die Schulmedizin hat die Bürger der Welt seit 1948 durch synthetische Pharmaka in die Chronifizierung getrieben. In D sind 50% der Bundesbürger chronisch erkrankt, ihre Lebensqualität ist durch Intoxikation und eine oder mehrere Chronifizierungen erheblich eingeschränkt.

Und alle Funktionäre des Gesundheitssystems verdienen prächtig am Leid der Patienten. Das ist politisch so gewollt, weil alle Selbstverwaltungsorgane des deutschen Gesundheitssystems nur dem entsprechend schwach verabschiedeten SGB-Gesetz verpflichtet sind. Die Selbstverwaltungorgane, wie das G-BA u.a., unterliegen fehlerhaft nicht dem Subsidiaritätsprinzip. Die Selbstverwaltungsorgane bereichern sich einfach gegenseitig. Die in 1948 massgebenden Mediziner, die das SGB gestrickt hatten, hatten die Bedeutung dessen über sechs Jahre studieren können. Den Profit der letzten Jahrzehnte haben die Funktionäre bereits in Krankenhausorganisationen reinvestiert, welche die erpressten Krankenhäuser aufkaufen -durch das SGB legalisiert-.

Erkenntnis:

Profit in der Gesundheitsindustrie wird durch Missachtung der Menschenwürde erzielt. Obwohl Menschenwürde das höchste Gut eines jeden Menschen ist, verbrieft im ersten Paragraphen des Grundgesetzes, kann dank der weitsichtigen Formulierungen im SGB niemand vor dem Sozialgericht erfolgreich sein Recht einklagen. Wo keine Verletzung des SGB nachzuweisen ist, da kann auch kein Grundgesetz missachtet worden sein. Allein die Bundesregierung hat diesen Missstand zu verantworten.

Sie wissen nun, warum ihnen als GKV-Pflichtversicherter das Gesundheitssystem Erstattungsfähigkeit nur für Therapien der Schulmedizin zugesteht. Die EbM wird alles tun, um den Mythos Evidenz aufrecht zu erhalten. Sie aber bilden sich selbst das Urteil über die Qualität der Studien. Sie WISSEN aus eigener Erfahrung, dass die Schulmedizin jeden zweiten in ihrer Familie chronifiziert hat und keinen davon heilen kann. Das GKV-System gewährt ihnen keine Erstattungsfähigkeit auf Naturheiltherapien. Obwohl die Therapien der Schulmedizin eine winzige Untermenge der weltweit verfügbaren Therapien darstellen und 67% der chronisch Erkrankten wünschen, dass der Arzt ihres Vertrauens Sie mit einer Naturheiltherapie behandelt.

In der Schulmedizin bauen alle medizinischen Behandlungen auf dem vom Arzt erkannten Syndrom auf, das zudem regelmässig auch noch fehlerkannt wird. Auf diesen methodischen Fehler in der Diagnostik baut ihr Arzt auf, um sogleich den nächsten methodischen Fehler bei der Auswahl der Therapie zu machen. Die Schulmedizin wendet generell eine akutmedizinische Therapie an, statt einer erforderlichen chronischmedizinischen Therapien. Sie verstehen, es gilt der politische Wille für ein rasantes Wachstum des Gesundheitswesens. Die Chronifizierung ist erwünscht, weil nur so das Wachstum erreicht wird. In der Folge wird der Arbeitsmarkt und Gesundheitsmarkt durch Ausgliederung rein gehalten.

Ganzheitliche Medizin – Tätigkeitsansatz

Der Tätigkeitsansatz des Naturarztes oder Naturmediziners der Ganzheitlichen Medizin basiert auf dem weiterentwickelten bio-psycho-sozialen Modell von Engel 1974. Die drei Begriffsteile stehen für die Einflussfaktoren:

• BIO: Biomed. Prozesse, wie Gewebeveränderung
• PSYCHO: Psychische und emotionale Prozesse
• SOZIAL: Soziale Prozesse im Umfeld

Jeder Einflussfaktor beeinflusst den Menschen auf unterschiedliche Weise. Seine Funktionen in Körper, Geist und Seele, sowie sein Schmerzverhalten werden durch vielfältige Wechselwirkungen bestimmt.

Diese Wechselwirkungen sind der EbM so gut wie nicht bekannt. Die EbM kann immer nur einen biochemischen Prozess nach dem anderen studieren. Das Ergebnis nach 60 Jahren EbM-Forschung sind 100.000 synthetische Chemikalen zur „Bekämfung“ von regelmässig in der Natur vorkommenden Erregern. Diese synthetischen Chemikalen haben weltweit zu chronischen Erkrankungen mit epidemischen Ausmassen geführt. Allerdings nur in den Industrienationen, deren Medizin durch die EbM im Sinne Staatsmedizin diktiert wurde. Weltführend bei der Chronifizierung ihrer Bürger ist die Bundesrepublik Deutschland mit 50% schmerz- und chronisch Erkrankten. In Ländern mit Naturmedizin liegt der Grad der Chronifizierung bei 5-10% [WHO 2006].

Die Erfolge der Schulmedizin beruhen ausschliesslich auf akutmedizinischen Behandlungen für akutmedizinische Erkrankungen. Die lineare Denkweise ist auf die Erfolge in Chirurgie, Zahnheilkunde, Geburtshilfe und präventive Hygiene zurückzuführen. Es gibt viele Menschen, die verdanken ihr Leben einer erfolgreichen Operation. Was diese Menschen nicht wissen ist, dass dieselbe Berufsgruppe sie eigenhändig in diesen Zustand gebracht hat durch

• Anleitung zur mangelhaften Ernährung
• Diagnostik basierend auf Symptomerkennung
• Keine Diagnostik von Ursachen
• Keine Diagnostik von Vorläuferformen von Krankheiten

• Verordnung von synthetischen Pharmaka
• Dauer-Niedrigdosis-Vergiftungen

Ganzheitliche Medizin -
ChronicMedizin contra AkutMedizin

Die Erfahrung von ENRAC CMT International seit 2002

ENRAC CMT International ist ein Kompetenznetzwerk von 3.300 Naturärzten und Medizinern aller Fachgebiete. Die nationalen Medical Societies sind Verbände mit Selbstorganisation. Die Mediziner erbringen ihre Leistung in eigenen Praxen und gemeinsamen Kliniken. Das gemeinsame Selbstverständnis sind die Grundsätze ethischen Handelns und das gemeinsame Primärziel. Das Primärziel ist die Entchronifizierung der Schmerz- und chronisch Erkrankten mit den welterfolgreichsten Therapien für Kernsanierung und Gesunderhaltung. Ein am Lebenszyklus orientiertes Programm Management betreut den Menschen in der jeweiligen Lebensphase.

Die evidenzbasierte Medizin ist gut in AkutMedizin, in ChronicMedizin aber versagt sie völlig. Die Pharmakotherapien der Schulmedizin schalten den Selbstheilungsprozess ab. Ihre Dauer-Niedrigdosis-Vergiftung chronifiziert jeden Menschen nachhaltig. Der Markt in D beträgt 80% der GKV-Kosten. Die Leidenden zeigen weltweit, dass sie gerne Selbstzahler sind, um vom Leid befreit zu werden. Die Mediziner mit ENRAC CMT Zertifikat haben typische Wartezeiten von 4-6 Monaten.

Ganzheitliche Medizin -
Patientennutzen-Netz contra Ärztenetz

Die Erfahrung von ENRAC CMT International seit 2002

Frühere interdisziplinäre Ärztenetze aus Schulmedizinern und Naturmedizinern haben sich für ENRAC CMT nicht bewährt. Die Schulmedizin kennt keine Diagnostik für Ursachen und Vorläuferkrankheiten. Die Schulmedizin hat auch keine Therapien zum Heilen und Gesunderhalten von chronischen Erkrankungen. Das Selbstverständnis der Schulmediziner aufgrund der im Sozialgesetzbuch legalisierten Therapiehoheit erlaubt keine zielführende Zusammenarbeit. Der Schulmediziner hat dem Patient mit finanziellem Engpass regelmässig angetragen, sich für die Pharmakotherapie zu entscheiden, weil diese für Erstattungsfähigkeit anerkannt sei. Im Ergebnis verhindern Schulmediziner die Wiederherstellung der Gesundheit, was dann dem Image des ganzen Kompetenznetzwerks schadet. Unabdingbare Voraussetzung für die Mitwirkung eines Schulmediziners im Kompetenznetz ist daher, dass der Arzt bereits als Naturarzt therapiert. Mittlerweile sind etwa 40% aller Mediziner im ENRAC CMT Kompetenznetz Ärzte und Zahnärzte aller Fachgebiete, die als Naturärzte praktizieren.

In deutschsprachigen Ländern wird häufig der Begriff Ganzheitliche Medizin mit Ganzheitsmedizin verwechselt. Ganzheitliche Medizin hat die Bedeutung des therapieunabhängigen Behandlungskonzeptes wie oben dargestellt. Ganzheitsmedizin hat die Bedeutung von Integrative Medizin, das ist ein Marketingbegriff zur Verwirrung der Leidenden. Dahinter verbirgt sich ein interdisziplinäres Ärztenetz, dem untergeordnet Naturmediziner angehören. Das Ärztenetz erkennt die vielen Syndrome, die jedes Fachgebiet anders sieht, einigt sich auf ein (1) Leitsyndrom und transformiert das Leitsyndrom in eine gemeinsame Diagnostik. Darauf hin wird die Therapie festgelegt, die auch eine Naturheiltherapie sein kann. Weil das Ärztenetz keine Ursachen erkennt und behandelt, kann es dem Patienten auch keinen Nutzen leisten im Sinne der Wiederherstellung der Gesundheit. Zur Info, generell haben sich in D alle Formen von Ärztenetzen nicht bewährt, s. Ärztenetz, hauptsächlich weil sie keinen Patientennutzen liefern. Das gilt auch für die interdisziplinären Meetings für Spezielle Schmerztherapie.

Das Konzept der Ganzheitlichen Medizin umfasst per Definition das gesamte Spektrum medizinischer Heilkunst. Internationale klinische Studien werden repräsentative Untersuchungen anstellen, inwiefern die Schulmedizin und die Naturmedizin tatsächlich heilen können. Alle bisherigen Studien der EbM für Schmerz- und chronische Erkrankungen sind eine Farce, weil sie auf akutmedizinischen Methoden basieren, die Nachhaltigkeit der Methoden nicht analysieren und eine Pseudo-Evidenz vorgaukeln. Jeder, der mit wachen Augen durch die Welt reist, erkennt, dass das deutsche Volk Weltmeister in chronischen Erkrankungen ist. Fakten sind, dass 2/3 Patienten der Schulmediziner an Frühtod sterben, s. Todesursache.

Welche Therapien gehören eigenlich zum Spektrum der medizinischen Heilkunst? Welche Therapien können überhaupt nicht heilen? Welche Therapien schaden dem Organismus? Für die Zukunft der Medizin wird sich deshalb der Grundsatz durchsetzen:

Wer heilt, hat Recht.
Wer chronifiziert, verletzt die Menschenwürde.

Es gibt einen Trost für die ethisch Handelnden: Die Uneinsichtigen, die pharmakohörig bleiben wollen, werden eines Tages selbst zur Populationsgruppe der chronisch Erkrankten gehören …und dahinsiechen.

Ganzheitliche Medizin -
NaturMedizin contra SchulMedizin

Wählerwille und Wirklichkeit in 2008

73% der Bevölkerung möchten bei Schmerz- und chronischen Erkrankungen Angebote der natürlichen Komplementärmedizin in Anspruch nehmen, 67% haben einen Naturarzt oder gehen zum Naturmediziner. Die Nachfrage ist seit Jahrzehnten hoch, weil die Naturheiltherapien eine hohe Wirksamkeit bei so gut wie keinen Nebenwirkungen haben. Alle Patienten wurden, meist über Jahre, von Schulmedizinern antherapiert und weisen viele überlagerte Beschwerdebilder aus. Der Erfolg ist umso beachtlicher, als die GKV zur Selbstzahlung zwingt. Wer heilt, hat Recht.

86% der Bevölkerung werden bei Schmerz- und chronischen Erkrankungen von der GKV gezwungen, synthetische Pharmakotherapien einzunehmen. Der Zwang wird durch die Erstattungsfähigkeit ausgeübt. Die Nachfrage ist sinkend, weil die Bundesbürger den Mythos Evidenz durchschauen: Schulmedizin kann nicht heilen, sie chronifiziert durch Langzeitnebenwirkungen. Bereits 35% aller Epilepsien sind resistent gegen Pharmakotherapien. Wer chronifiziert, verletzt die Menschenwürde.

Selbstzahlung & Behandlungserfolg & Lebenslust ausserhalb des GKV-Systems

stehen gegenüber

Erstattungsfähigkeit & Chronifizierung & Pharmakaresistenz im GKV-System

Erkenntnis:

Die Parlamentarier zwingen 70,5 Mio. GKV-Pflichtversicherten die synthetischen Pharmakotherapien auf, obwohl 60 Mio. eine natürliche Naturheiltherapie verlangen, also 85% der Pflichtversicherten.

Die Zeit ist reif, dass das Wetbewerbsstärkungsgesetz der Gesundheitsreform 2006 so umgesetzt wird, dass es einen GKV-Versicherungstarif für Naturheiltherapien gibt.

Die Realität des deutschen Gesundheitssystems in 2008 wurde seit 1948 durch Lobbyisten und pharmakohörige EbM-Wissenschaftler und Parlamentarier geprägt. Die EbM Forschung erlebt bereits die Pharmakaresistenz, also die Widerstandsfähigkeit von Erregern aller Art gegen Pharmakotherapien. Es gibt keinen anderen Ausweg, das epidemische Ausmass der Chronifizierung einzudämmen, als durch die Naturheiltherapien. Die Schulmedizin ist bei Schmerz- und chronischen Erkrankungen in die therapiemethodische Sackgasse gelaufen. Das war absehbar.

Erkenntnis:

Wiederherstellung der Gesundheit bei schmerz- und chronisch Erkrankten mit der EbM gibt es nicht. Die Schulmedizin kann weder heilen noch vorsorgen, sie kann nur dauerhaftes Leid verbreiten.

Die Ärzteschaft der Schulmedizin nimmt die Vergiftungspolitik des BMG kritiklos hin, um ihren Berufsstand so lange wie möglich zu schützen. Diesmal heilt die Zeit die Wunde nicht.

GebüH Gebührenordnung für Heilpraktiker

Die Krankenkassen erstatten Heilpraktikerverrichtungen vertragsgemäß stets mit dem Einfachsatz des GebüH 1985. Da Sonderformen von Therapien nicht im GebuH enthalten sind und auch eine Stundensatzabrechnung nicht vorgesehen ist, kann allenfalls eine freiwillige Erstattung analog GebüH 16.3 Mindestsatz erfolgen. Wenn dieser Erstattungsbetrag in keiner Relation zu den zu berechneten Kosten steht, liegt das daran, dass er die GebüH Honorare bei weitem übersteigt. Die Heilpraktikerverbände empfinden nämlich die GebüH für ihre Leistungen als angemessen.

Auch wenn eine Bundesärztekammer eine GOÄ-Analogie für ärztliche Behandlungen empfehlen würde, wäre diese nicht auf die nicht-ärztliche Abrechnung eines Heilpraktikers anwendbar.

Gedanken

Es ist die Macht der Gedanken, die erschafft, was immer sich ein Menschen für den Ort des Wirkens vorstellen kann. Die Macht der eigenen Gedanken prägt unser Wesen, unseren Charakter, unsere Lebensqualität …und unseren Willen zur Wiederherstellung der Gesundheit.

„Die größte Entdeckung meiner Generation ist, dass menschliche Wesen ihr Leben ändern können, indem sie die Einstellung ihrer Gedanken ändern.“ [William James, 1879]

Achte auf deine Gedanken, denn sie werden Worte.
Achte auf deine Worte, denn sie werden Handlungen.
Achte auf deine Handlungen, denn sie werden Gewohnheiten.
Achte auf deine Gewohnheiten, denn sie werden dein Charakter.
Achte auf deinen Charakter, denn er wird dein Schicksal.
Alles ist schöpferische Einheit, und diese Einheit ist Liebe.
 
[Überlieferung 900 AC]

‘Du bist, was du sagst’ ist der lehrreiche Titel eines Buches.
[Schaffer-Suchomel, 2006, ISBN-13 978-3-636-06264-2].

Repräsentative Langzeit-Studien der Heilerzunft in Grossbritanien zeigen:

• 1/3 Patienten gesunden, sie haben festen Willen
• 1/3 Patienten sind rückfällig, sie lassen sich heilen
• 1/3 Patienten sind dauerkrank, sie wollen es so

Die heute lebenden älteren Generationen sind oft gefangen im Lehrsatz der traditionellen Erziehung ‘Man macht’s wie die Leute, dann geht’s einem wie den Leuten’. Diese Generationen vertrauen sich voll den Fähigkeiten der Ärzte an. Das sind die, die ihre Aufmerksamkeit nicht auf die Ursachenerforschung lenken und den Beipackzettel nicht studieren wollen. Sie lassen sich heilen …und erleben die chronische Erkrankung.

An dieser Stelle hilft die Definition WHO 1974: „Gesundheit ist ein Zustand vollkommenen psychischen, seelischen und sozialen Wohlbefindens und nicht einfach die Abwesenheit von Krankheit oder Schwäche.“ Psyche und Seele …wie hat die Sozialisation des deutschen Volkes, geprägt durch die Leit-Gedanken von Kirche und Staat und Medizin, diese Begriffe über die letzten 400+ Jahre vermieden. Alle Institutionen wollen gelegentlich ‘nur das Beste’ für den Bürger. Als Gegenleistung fordern sie dann ganz selbstverständlich dauerhaft das Beste von dem Bürger [Steuern 5.309,-/2006]. Das Gesundheitssystem aber liefert bei den 80% aller Erkrankungen ‘nur das Schlechteste’: ’rationale Pharmakotherapien’.

Die aufgeklärten Menschen der Moderne haben die Begriffe Psyche und Seele wieder für sich selbst als Bestandteil des Lebens entdeckt. Sie merken, jeder Mensch hat die Freiheit, seine Gedanken zu kontrollieren. Jeder kann wieder lernen, seinen Organismus mental zu lenken. Auch wenn die Sozialisierung die mentale Fähigkeit unterdrückte, so ist die Fähigkeit zur Lenkung der Gedanken dennoch in uns. Die Meditation im halbwachen Zustand ist der Schlüssel, um die Gedanken wegzuschicken oder anzunehmen, oder selbst zu erzeugen. Der Atem ist der Schlüssel, um einen Gedanken, sprich die volle Aufmerksamkeit, an jeden beliebigen Wirkort in unserem Organismus zu lenken. Zwei, drei Seminare Meditation o. ä. und die überlebenswichtige Fähigkeit ist wieder jederzeit verfügbar.

„Es wird die Zeit kommen, wo es als Schande gilt, krank zu sein, wo man Krankheiten als Wirkung verkehrter Gedanken erkennen wird.“ [Wilhelm von Humboldt, 1798]

„Der Geist bestimmt die Materie“ [Planck 1918, Physik-Nobelpreisträger]. Gedanken sind Input und Outcome unseres Bewusstseins. Was bei dem Prozess im Bewusstsein, dem Bewusstseinsprozess, geschieht, das bestimmt jeder für sich selbst. Vielen positiv und konstruktiv denkenden Menschen ist diese Bedeutung bewusst. Die Erfolgsfaktoren für ein positives Outcome sind Selbstbild, Fremdbild und Selbstkompetenz.

Erkenntnis:

Es ist unser Bewusstseinsprozess, welcher den Selbstheilungsprozess steuert. Auf der Welt gibt es tausende Methoden zur Behandlung von Schmerzen und chronischen Erkrankungen. Alle naturkonformen Behandlungsmethoden aktivieren den Selbstheilungsprozess mehr oder weniger. Im Kern aber ist es der Bewusstseinsprozess, der die nachhaltige Wiederherstellung der Gesundheit leistet.

Nur die synthetischen Pharmakotherapien schalten den Selbstheilungsprozess ab. Schlimmer noch, die Schulmediziner suggerieren den Patienten, dass sie die Hoheit für Heilen haben. Dabei gibt es keine Heiler, die Natur heilt sich selbst. In der Folge verändern die Patienten ihre Lebensweise nicht, sie werden ständig rückfällig und chronisch immer kränker. Und die Politik schaut zu, Hauptsache der Gesundheitsmarkt wächst.

Gedanken – Mentale Energiekonstrukte

Denkmuster, Glaubenssätze, Gewohnheiten und Manifestationen mit dem gemeinsamen Nenner, dass sie unserem Denken entspringen. Ein Gedanke ist ein Energiekonstrukt, er hat eine energetische Struktur. Ein Gedanke kann konstruktiven und destruktiven Charakter haben.

Sobald der Gedanke einmal gedacht ist, existiert er. Dann hat er aber noch keine Macht, uns entsprechend seinem Gedankeninhalt zu beherrschen. Wiederholen wir nun diesen Gedanken nicht nur ab und zu mal, sondern täglich viele Male und über Wochen, Monate und Jahre, so entsteht ein mächtiges Energiekonstrukt. Dieses Energiekonstrukt kann uns sehr wohl beherrschen. Ein Merkmal der Beherrschung ist z.B., wenn wir uns genötigt fühlen, diesen Gedanken immer wieder zu denken, egal ob wir es wollen oder nicht.

Nun sind es täglich Tausende von Gedanken, die wir denken. Jedes Hineindenken in einen wiederholten Gedanken bewirkt, dass wir uns tiefer in dessen Gedankeninhalte begeben. Nicht von ungefähr existiert das Sprichwort ‘Jeder lebt in seiner Welt’. Jeder lebt in seiner Welt, mit seinem Weltbild und seinen mentalen Energiekonstrukten. Wir meinen, dass uns diese Welt scheinbar Geborgenheit und Halt im Leben gibt, aber tatsächlich ist überwiegend das Gegenteil der Fall. Unsere innere Welt entlässt uns nämlich nicht irgendwann in die Freiheit. Ganz im Gegenteil, das wiederholte Hineindenken verstrickt uns immer mehr, manchmal in ein konstruktives Energiekonstrukt und meistens in ein destruktives Energiekonstrukt.

Erkenntnis:

Es gehört eine gehörige Portion Selbstkompetenz dazu, sich bewusst zu machen, welche Energiekonstrukte in einem wirken. Erst wer diese Selbstfähigkeit hat, kann dann anfangen, seine destruktiven Energiekonstrukte in konstruktive Energiekonstrukte zu transformieren.

Gedanken Manifestieren

Wir denken oft, wir könnten mit dem Teil unseres bewussten Selbst unseren Willen durchsetzen. Wir meinen, geistig etwas im realen Leben manifestieren zu können. Leider fehlt es meistens an der gefühlsmässigen Überzeugung. Die Manifestationskraft liegt alleine in der Erde, und unser Bauch ist das Bindeglied. Auf dem Bauch landen wir nach kopflastigen Manifestationsversuchen. Auf diese Weise kommen wir dann auch wieder mit unserer gefühlsmässigen Realität in Kontakt.

Gegen eine nicht authentisches Überzeugung oder ein destruktives Bauchgefühl können wir keine Realität erschaffen. Die authentische Überzeugung erfordert die hundertprozentige Verfügbarkeit von

•  Aufrichtigkeit gegenüber sich selbst
•  Liebe, Vertrauen und Glauben
•  Selbstverantwortung
•  Entschlossenheit und Disziplin
•  Demut und Hingabe
•  Durchhaltevermögen

Wer einen Gedanken manifestieren möchte, der schaut zunächst in sich, was davon nicht verfügbar ist. Bei dem was nicht verfügbar ist, bleibt uns nur, durch unser eigenes destruktives Gefühl hindurchzugehen und es in ein konstruktives Gefühl zu transformieren.  Sobald alles gelöst ist, gibt es ein Snap, das Manifestieren funktioniert wie von selbst. ‘Wie innen, so aussen; Wie aussen, so innen.’ ist eine überlieferte Weisheit. Es kommt bei der Entwicklung des Bewusstseins voran, wer in sich schauen und an sich zu arbeiten kann. Die Fähigkeit zur Selbstreflexionj hat jeder Mensch von Geburt, nur werden die Türen durch unsere Sozialisierung verschlossen.

Erkenntnis:

Der Schlüssel zur bewussten Manifestationen liegt in der vollen Übereinstimmung von Gedankenbild UND Bauchgefühl, oder anders ausgedrückt von Geist UND Seele.

Gemeinsamer BundesAusschuss G-BA

Die gemeinsame Selbstverwaltung der Trägerorganisationen: Gesetzliche Krankenkassen, Vertragsärzte, Vertragszahnärzte, Psychotherapeuten, Krankenhäuser. Sämtliche Entscheidungen sind sektorenübergreifend. Über die Lebensqualität von 78 Mill. Bundesbürger wird mit den Stimmen von 5 Statistikern und 5 ärztlichen Kuratoren entschieden. Die Chronifizierung in Deutschland war vorprogrammiert.

G-BA konkretisiert 99,9% aller Leistungsansprüche an die Pflichtversicherung GKV durch Beschluss. Der Leistungsanspruch an die GKV ist im Sozialgesetzbuch §§ 2; 12; 70 SGB V begrenzt. Es gilt das Sachleistungsprinzip, ergänzend auch die Kostenerstattung. Qualität und Wirksamkeit der Leistungen haben dem allgemein anerkannten Stand der medizinischen Erkenntnis zu entsprechen und den medizinischen Fortschritt zu berücksichtigen. Leistungen müssen ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich sein. Das Ergebnis des G-BA ist der Leistungskatalog der GKV.

Beispielentscheidung für chronisch schmerzleidende Patienten:

1998 stellt die Kassenseite Antrag zur Beratung der Akupunktur im Bundesausschuss der Ärzte und Krankenkassen.
2000 erlässt der G-BA den Beschluss zur Evaluation bei 3 Indikationen durch Modellvorhaben gem. § 63 SGB V.
2006 Am 18.04.2006 fasst der G-BA den Beschluss zur Aufnahme von 2 Indikationen in den Leistungskatalog der GKV:

Körperakupunktur mit Nadeln ohne elektrische Stimulation bei chronisch schmerzkranken Patienten bei

1.  chronische Schmerzen der Lendenwirbelsäule,
     die seit mindestens 6 Monaten bestehen

2.  chronische Schmerzen in mindestens einem Kniegelenk durch
     Gonarthrose, die seit mindestens 6 Monaten bestehen

Qualitätssicherung

1.   Qualifikationsvoraussetzungen:

1.1 Zusatz-Weiterbildung ‘Akupunktur’, Bundesärztekammer 200 Std.

1.2 Psychosomatische Grundversorgung, Bundesärztekammer 80 Std.

1.3 Interdisziplinären Kurs ‘Spezielle Schmerztherapie’ 80 Std.

2.   Weitere Qualitätsanforderungen:
      Therapieplan, Dokumentation, Teilnahme an Fallkonferenzen,
      separate Behandlungsräume,
u.a.

Der Ausschuss konnte bei der Bewertung der Wirksamkeit der Akupunktur neben Studien aus den German Acupuncture Trials GERAC Modellversuchen auch auf eine Reihe weiterer randomisierter kontrollierter Studien zurückgreifen. Die Entscheidung des G-BA.de erfolgt auf Grundlage von Studienergebnissen der Evidenzklasse Ib gemäß Verfassungsordnung.

Die G-BA schafft im Auftrag des Bundesministeriums für Gesundheit wirklich das Einmalige in Europa: Die niedergelassenen Ärzte in D haften mit ihrem Privatvermögen für die Arzneimittelausgaben. Die Entscheidung für oder gegen eine Therapie ist an das wirtschaftliche Wohl des Entscheiders geknüpft.

Erkenntnis: Das Arzt-Paradoxon des BMG

Die EBM untergräbt die Gesetzeslage für die vorrangige Arztpflicht: ‘patientenoriente Entscheidung’ durch eine ‘rationale Pharmako-Entscheidung’.

Generische Wirkstoffe

Bei einigen Krankheiten hat sich ein Optimum an Versorgung mit preiswerten generischen Wirkstoffen etabliert: ACE-Hemmer, Beta-2-Sympathicomimmetica, HCT, topische Kortikoide und Standardhumaninsuline usw. Die Nebenwirkungen und Wechselwirkungen sind weitgehend durch viele Jahre Anwendungserfahrung bekannt.

Trotzdem versuchen die Arzneimittelhersteller, neue Wirkstoffe mit dem Argument der Evidenz einzuführen. Die Marketingabteilung hilft, die Alleinstellungsmerkmale des neuen Wirkstoffes im Markt zu plazieren. Die Medikamente bezeichnen sie dann als innovative Arzneimittel, obwohl die Langzeiterfahrung bei der Anwendung nicht vorliegt. Ärzte in D sind üblicherweise pharmakohörig und studieren gerne anhand des direkten Feedbacks der Versuchspatienten die Wirkung, die Nebenwirkungen und die Wechselwirkungen. Sie glauben an neue Wirkstoffe und probieren gerne neue Therapieverfahren am Patienten aus. Zum eigenen Schaden kann es ja nicht sein. Glücklicherweise wachen immer mehr Ärzte auf und besinne sich auf ihre Verantwortung für Ethik.

 Gesellschaftskritik

„Soweit wir zurückschauen, scheint es geradezu der Hauptzweck von Imperien, von Staaten zu sein, unter wechselnden Firmierungen, wechselnden Figuren, wechselnden Parolen, die Völker zu weiden, zu scheren und zu schlachten; daß dies alles meist noch nach Recht und Gesetz geschieht, setzt dem Ganzen die Krone auf. So gesehen, ist die einzige Kunst, der nie etwas Neues einzufallen braucht, die Staatskunst; ist auch Demokratie nur der Trick, dem Volk im Namen des Volkes feierlich das Fell über die Ohren zu ziehen; ist das einzige System , das – vorerst – Vertrauen verdient, das Sonnensystem“ Buch [Karlheinz Deschner, Gesellschaftskritik]

Gesundes Leben

Kassenärztliche Vereinigungen veröffentlichen gerne die Langzeitstudie, dass Prävention das Leben der Menschen um 14 Jahre verlängert. Vier einfache Regeln gilt es einzuhalten: Nichtrauchen, Frischeluft-Bewegung [30Min/Tag], moderater Alkoholkonsum [1 Flasche Wein/Woche] und Obst & Gemüse [5/Tag]. Die Bevölkerung von Norfolk, UK, nahm an der Studie teil. Sie belegt eindrucksvoll die Bedeutung von gesundem Leben. Aber, kennen Sie einen berufstätigen oder sozial schwachen Deutschen, der das einhalten kann?

Zudem verordnen die Ärzte in D eine Dauertherapie im fehlerhaften Glauben, dass das die wirksamste Gesundungsmethode ist:

•  Der Arzt glaubt an den Sollzustand:
Eine gut verträgliche Dauertherapie für chronische Erkrankungen kann Krankheitssymptome ausgleichen.

•  Der Arzt will den Istzustand nicht wahrhaben:
Dauertherapien, gut verträgliche und unverträgliche, schaden immer und bewirken sehr selten die Wiederherstellung der Gesundheit.

In D werden aufgrund der medikalisierten, dauerhaften Pharmakotherapien die Niedrig-Dosierungs-Vergiftungen der chronisch Erkrankten kontinuierlich erhöht und das Immunsystem kontinuierlich geschwächt. Ganz klar, dass die Einhaltung der Regeln für gesundes Leben dann nur wenig von dem ärztlich verordneten Gesundheitsschaden ausgleichen kann.

Leider berücksichtigt die Studie auch die chronischen Erkrankungen zum Beginn der Studie nicht. Es wäre erforderlich gewesen, diese durch ein interdisziplinäres Ärzteteam festzustellen:

  1. Erfassen der Anamnese über die Lebenszeit
  2. Messen der Niedrig-Dosierungs-Vergiftungen
  3. Messen der Akuterkrankungen
  4. Messen der Vorläuferformen von Krankheiten
  5. Messen der chronischen Erkrankungen

Die Messmethode mit dem ENRAC®CMT Neurometer weist aufgrund der feinstufigen Schmerz-Klassifikation den Gesundheitszustand eines Menschen für Pos. 3-5 mit EbM Evidence reproduzierbar aus.

Gesundheit

Definition ENRAC®CMT 2008: Gesundheit ist der Zustand der Balance aller Fliessgleichgewichte im Organismus, ein lebenslanger Prozess mit komplexer Wechselwirkung, auf den volle Aufmerksamkeit zu lenken ist.

Definition WHO 1974: Ein Zustand vollkommenen psychischen, seelischen und sozialen Wohlbefindens und nicht einfach die Abwesenheit von Krankheit oder Schwäche.

Definition OECD 2008: Gesundheit ist für den Einzelnen und für dessen Angehörige ein zentraler Wert. Eine gute und für alle zugängliche medizinische Versorgung steht deshalb in den OECD-Ländern ein zentrales Thema. Gleichzeitig ist Gesundheit auch ein Wirtschaftsfaktor mit 6%-15% der Wirtschaftsleistung.

Definition von Ayurveda: Die Voraussetzung für Gesundheit ist das Gleichgewicht von Stoffwechsel, Verdauung, Körpergeweben und Ausscheidungen, sowie die Glückseligkeit von Bewusstsein, Geist und Sinnen [Susruta].

Definition BMG: Die Gesundheit ist eines der höchsten Lebensgüter. Es ist das Ziel der Gesundheitspolitik, die Gesundheit der Bürger zu erhalten, zu fördern und im Krankheitsfall wieder herzustellen. Gesünder leben, länger leben und aktiver leben zu können, dies ist für jeden Bürger bestmöglich zu gewährleisten. Das Gesundheitswesen qualitativ auf hohen Stand und gleichzeitig finanzierbar zu halten, ist die Herausforderung, vor der die Gesundheitspolitik heute und auch in Zukunft steht. Dazu bedarf es eines umfassenden Systems gesundheitlicher Sicherung, das allen Bürgern wirksam und ohne Hindernisse zur Verfügung steht.

Erkenntnis:

Wer nichts für seine Gesundheit aufbringt, muss eines Tages sehr viel Zeit für die Krankheit opfern [Arthur Schopenhauer]

Gesundheit – Krankenversicherung

Fast alle Einwohner der Bundesrepublik sind krankenversichert. Rund 89% haben eine Pflichtversicherung in einer gesetzlichen Versicherung GKV, etwa 9% sind privat versichert in einer Privatversicherung PKV.

Soziale Determinanten: Zwischen Gesundheit und Armut besteht ein enger Zusammenhang, der allgemein in der Literatur anerkannt ist.. Die sozialen Determinanten von Gesundheit  reduzieren in 2008 bereits die Lebensqualität der meisten Bundesbürger. Die Bundesregierungen steuern seit 1948 die zentralen Ursachen der stark unterschiedlichen Gesundheitschancen nicht entgegen. Das BMG setzt auf die Staatsmedizin durch ‘rationale Pharmakotherapien’. Als unmittelbare Folge davon erhöht sich der Grad der Chronifizierung der Bundesbürger kontinuierlich.

Gesundheitschance

Die sozial-, geschlechts- und migrationsbedingte Ungleichheit der Bundesbürger. Existenzangst wirkt sich auf alle Lebensbereiche des Bundesbürgers aus. Während fast alle unerwünschten Zustände eines Lebensbereiches ‘repariert’ werden können, so trifft das auf die Chronifizierung nicht zu. Dauerstressoren bewirken zuerst die physische Manifestation und dann die psychische Manifestation.  Die sozial-, geschlechts- und migrationsbedingte Ungleichheit der Gesundheitschancen zu verringern ist vorrangiges Ziel eines Präventionsgesetzes.

Unter den überschuldeten Personen sind gar 80% chronisch erkrankt, vor allem psychisch und an Gelenk- und Wirbelsäulen, der Gesundheitszustand ist absolut mangelhaft [Uni Mainz 2008].

Abhängig Beschäftigte verdienen 2007 real gerade so viel wie vor 15 Jahren. Die Lohnquote sinkt seit Jahren. Zudem schützt Erwerbstätigkeit nicht mehr ausreichend vor Armut: So sind immer mehr Vollzeiterwerbstätige ergänzend zu ihrem Einkommen auf Arbeitslosengeld II angewiesen. Die Armutsrisikoquote weist – so der zweite Armuts- und Reichtumsbericht – einen kontinuierlichen Anstieg auf. Betroffen sind vor allem Kinder. Rund 2,6 Millionen von ihnen leben bereits in Armut. Gleichzeitig findet eine starke Vermögenskonzentration statt [DIW Berlin 2007]. Demnach verfügen rund zwei Drittel der Bevölkerung ab 17 Jahren über kein oder nur ein sehr geringes Vermögen, während 10 Prozent der Bevölkerung fast zwei Drittel des Vermögens besitzen. Zudem sind wir von einer Chancengleichheit im Bildungssystem weit entfernt: In keinem anderen Industrieland entscheidet die soziale Herkunft so stark über die Bildungschancen und damit sowohl über die späteren Lebens- und Arbeitsbedingungen als auch über die Gesundheitschancen wie in Deutschland.

Prekäre Lebensbedingungen haben einen entscheidenden Einfluss auf den Gesundheitszustand von Kindern und Jugendlichen [KIGGS 2007]. Angesichts der gegenwärtigen Wirtschafts-, Bildungs-, Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik ist künftig eher mit einer Zunahme der sozial bedingten Ungleichheit von Gesundheitschancen zu rechnen. Eine stetige Zunahme psychischer Erkrankungen ist bereits zu verzeichnen. Psychische Erkrankungen werden 2020 die am häufigsten auftretenden Krankheiten sein [WHO 2006].

Gesundheitsförderung

Definition Ottawa Charta: Ein Vorgang, bei welchem allen Menschen ein höheres Maß an Selbstbestimmung über ihre Gesundheit zu ermöglichen ist, damit sie zur Stärkung ihrer Gesundheit befähigt werden. Selbsthilfegruppen sind ein Spezialfall der Gesundheitsförderung in einer zunehmend individualisierten und scheinbar orientierungslosen Zeit. Ihre Teilnehmer wehren sich dagegen, durch ihre Krankheit oder Behinderung Ausgestossene der Gesellschaft zu sein. Sie stellen durch ihre Existenz eine Provokation des Gesundheitswesens und der Öffentlichkeit dar, in der noch immer das Krankheits- vor dem Gesundheitsdenken Vorrang hat.

Gesundheitsförderung ist das gemeinsame Anliegen aller für die Gesundheit mitverantwortlichen Kräfte. Gesundheit, verstanden als körperliches, psychisches und soziales Wohlbefinden, ist eine grundlegende Voraussetzung und Ressource für das Funktionieren und Überleben unserer Gesellschaft. Maßnahmen der Gesundheitsförderung zielen auf

• das Verhalten eines Menschen: Lebensweise
• das Umfeld eines Menschen: Lebenswelt

Lebensweise und Lebenswelt werden durch Lebens-, Arbeits- und Umweltbedingungen bestimmt Die grundsätzlichen Aufgaben der Gesundheitsförderung sind

• die Felder zu identifizieren, in denen Gesundheit als Ressource gestärkt werden kann
• dieses Potential in Handlungsstrategien umzusetzen, die im Alltag zum Tragen kommen können.

Die grösste Herausforderung für die Gesundheitsförderung ist die nicht vorhandene Chancengleichheit. Die soziale Ungleichheit beschleunigte sich seit 1993 durch die Umverteilung von unten nach oben. In 2008 sind grosse Unterschiede im Gesundheitszustand der sozial benachteiligten zu den restlichen Bevölkerungsgruppen festzustellen. Die Hauptursache ist, dass mehr als 25% der Bundesbürger unter dem Existenzminimum der EU leben und mehr als 50% der Bundesbürger Existenzangst haben.

D ist die einzige Industrienation ohne Präventionsgesetz. In 2008 ist die Landschaft an präventiven Massnahmen krankheitsspezifisch zergliedert. Die Schulmedizin geht von der Annahme aus, dass die Ursachen für viele Volkskrankheiten ein gemeinsames Ursachenbündel habe. Dieses Ursachenbündel könne im Zusammenhang wirksam und ressourcensparend bearbeitet werden. Partizipative Ansätze, die der Gesundheitsförderung dienen, sollten konsequent angewendet werden.

In D wird die nationale Stiftung „Gesundheitsförderung Schweiz“ als beispielhaft angesehen, die auf Artikel 19 des Schweizer Krankenversicherungsgesetzes KVG von 1994 basiert. Ihr Fokus liegt klar auf Nachhaltigkeit, Innovation und Kooperation. Ihre Aufgaben beinhalten

• Erarbeitung der Grundlagen einer nationalen Gesundheitspolitik
• Integration der Gesundheitsförderung gemäss Ottawa Charta
• Unterstützung bei Umsetzung einer nationalen Gesundheitspolitik
• Zusammenarbeit Partnern
• Lobbyarbeit mit Behörden, Parlament und Entscheidungsträgern
• Repräsentation in internationalen Institutionen
• Grenzüberschreitender Wissens- und Erfahrungsaustausch

Die Ärzte des Kompetenznetzwerks ENRAC CMT haben die Perspektive der 35 Mio. Bundesbürger, die eine chronische Erkrankung haben. Aus dieser Perspektive der Primärzielgruppe der Gesundheitsförderung gesehen, haben seit 1948 alle Massnahmen der Gesundheitsförderung keinen Beitrag zur Verbesserung der Lebensqualität geleistet. Die rasante Entwicklung der Chronifizierung seit 1993 ist der Beweis dafür. Niemals zuvor in der Geschichte von D hatte ein Viertel der Erwerbstätigen so wenig Einkommen. Niemals zuvor in der Geschichte von D hatten mehr als 50% der Bundesbürger Existenzangst. Niemals zuvor in der Geschichte von D wurde mehr in Werbekampagnen für Gesundheitsförderung investiert als in 2007. Aber die vielen hundert Mio. EUR verpufften. Es dürfte doch jedem einsichtig sein, dass nur zwei Massnahmen die Gesundheitsförderung beeinflussen können:

1. Umverteilung von oben nach unten rückgängig machen auf den Stand 1993
2. Primärprävention ist Chronifizierungsprävention

Prognose: Die Bundesregierung will weder die Umverteilung rückgängig machen, noch das für diese Legislaturperiode versprochene Präventionsgesetz verabschieden. Die logische Folge ist, dass alle Aktivitäten wirkungslos sein weden. Da kann noch so viel an Steuermitteln investiert werden, es wird verpuffen.

Gesundheitsfond

In der Koalitionsvereinbarung 2005 vereinbarten Union und SPD in der Gesundheitspolitik einen Gesundheitskompromiss. Bekanntermaßen war die Ausgangsposition in 2004 sehr unterschiedlich. Das in 2004 insolvenzgefährdete Gesundheitssystem musste in der laufenden Legislaturperiode konsolidiert werden. Mit den Eckpunkten für den Gesetzentwurf wurde ein gemeinsamer Weg gefunden, der laut Bundeskanzlerin „tiefgreifende Veränderungen und wichtige Weichenstellungen schafft“. In der Folgezeit waren vor allem in der SPD-Fraktion viele mit dem Gesundheitsfond unzufrieden.

Der Gesundheitsfond müsste eigentlich Chronifizierungsfond heissen, weil 80% der GVK-Kosten durch 3 chronische Krankheiten verursacht werden. Der Kunstbegriff liefert den offiziellen Grund, einen Risikostrukturausgleich zwischen den Bundesländern vorzunehmen. Tatsächlich steckt noch eine perfide Handlung des SPD-geführten BMG dahinter, s. Sozialversicherung.

Gesundheitspolitik

Alle Massnahmen zur Gesundheitsversorgung der Bundesbürger, die Gesundheitsvorsorge, Krankheitsbehandlung und Krankenfolge umfassen. Die Krankenversicherungsgesetzgebung u.a. bestimmen die Struktur des Gesundheitswesens organisatorisch, rechtlich und finanziell. Die Handlungsgrundsätze sind:

•  Gesellschaftlich: Solidaritätsprinzip definiert Gesundheitsversorgung unabhängig von individuellen Verhältnissen

•  Medizinisch: Bestmögliche Qualität Der Gesundheitsversorgung unter Wahrung der menschlichen Würde und Freiheit

•  Ökonomisch: Kostengünstige Versorgung mit Gütern und Diensten, verfügbare Finanzen sollen sowohl effektiv als auch effizient verwendet werden

Das Bundesministerium für Gesundheit BMG verantwortet die Politik für die Wiederherstellung und Erhaltung der Gesundheit. Gesundheitspolitische Ziele hat das BMG nicht definiert. Die Strategie des BMG ist keine Strategie zur Zielerreichung, es ist Prozessoptimierung:

  Koalitionsvertrag Gesundheit: Alter Kurs, neues Tempo
•  Kostendämpfung fortsetzen
•  auf umwälzende Reformen zu verzichten
•  die Funktionsfähigkeit des Gesundheitswesens
    innerhalb der bestehenden Strukturen zu verbessern
•  die Strukturen an gesellschaftliche Wandlungsprozesse anzupassen
•  den Arbeitsmarkt von Chronifizierung und Resignation freizuhalten

Die operativen Initiativen des BMG sind in das Regierungsprogramm der 16. Bundesregierung eingebettet:

•  Sanierung der zerrütteten Staatsfinanzen 2004
•  Bekämpfung der Arbeitslosigkeit
•  Förderung der Familie
•  Kampf gegen Kriminalität und Terror
•  Wahrung der deutschen Interessen in einem Starken Europa

Die Gesundheitsreform tritt am 01.04.2007 in Kraft. Mit der Vorlage der EBM 2008 sind die wichtigsten Massnahmen zur notwendigen Kostenreduktion im Gesundheitssystem getan. Das in 2004 insolvenzgefährdete Gesundheitssystem ist 2008 konsolidiert. Den Preis zahlen die Versicherten, Ärzte und Krankenhäuser. Niedergelassene Ärzten erhalten im Durchschnitt bis zu 30% ihrer ärztlichen Leistungen nicht bezahlt, weil der Arznei- und Heilmittelbereich per SGB V budgetiert ist. Dr Pflichtversicherte hat das Recht auf Erstattungsfähigkeit von Giftstoffen in Form einer hochgradig giftigen Amalgam-Zahnfüllungen und vergiftenden,  ’rationale Pharmakotherapien’ bei chronische Erkrankungen.

Nur 15% der im Gesundheitssystem aufgebrachten Ressourcen gehen in die bürgernahe ambulante Gesundheitsversorgung. BMG: „wertvolle Ressourcen zu vergeuden ist nicht nur unwirtschaftlich, sondern zutiefst unethisch“, „Jeder Euro, der für eine überflüssige oder qualitativ schlechte Versorgung ausgegeben wird, fehlt an anderer Stelle.“

Eine sinnvolle Strategie wäre aber die Summe der strategischen Ziele, die sich an der Lebensqualität der Bundesbürger messen lassen müssen und neue Fähigkeiten für die Sicherung der Zukunft aufbauen. Der erreichte Grad der Chronifizierung von 50% ist der handfeste Beweis, dass das BMG eine zielgerichtete Gesundheitspolitik dringend braucht.

Die Bedeutung der wertebasierten Gesundheit für alle Ministerien und transparente Werte für alle Akteure sind Forderungen der WHO, die für jede Nation gelten: “Value-based Health in All Policies. The health sector and prospective partners must share a common understanding of the determinants of health and values underpinning HiAP. When essential trade-offs are made between possible conflicting objectives, the implications for these values should be transparent.“ [WHO 2006]

Seit mehr als 30 Jahren anerkennt die WHO die Wichtigkeit einer expliziten Politik der mentalen Gesundheit [WHO 1984, 1996]. Eine mentale Gesundheitspolitik begründet die offiziellen Regierungsrichtlinien für eine Vielzahl von wechselwirkenden strategischen Zielen zur Verbesserung der mentalen Gesundheit. Durch die Definition der Vision und das Vorstellen des Zielsystems kaskadiert bis zu Initiativen und Schlüssel-Massnahmen gibt sie den politischen Rahmen für mentale Gesundheitspolitik vor.

Der Sachverständigenrat bescheinigt im Gutachten 2007: „Es mangelt der deutschen Gesundheitspolitik nach wie vor an einer expliziten Zielorientierung.“

Das strategische Ziel, das Schmerztherapie umfassend einschliesst, muss lauten:
Reduktion der chronifizierten Bürger Deutschlands von 50%/2008 auf 15%/2012 (15% ist der derzeitige weltweite Durchschnitt).

Das derzeitige operative Ziel, das Schmerztherapie einschliesst, lautet:
Verbesserung der Kosten-Nutzen-Bewertung von Therapien. Es gibt nur das Ziel der Einführung einer kritisch zu betrachtenden statistischen Messmethode. Es gibt kein messbares Ziel. Es gibt überhaupt kein strategisches Ziel für eine mentale Gesundheitspolitik wie seit 30 Jahren von der WHO gefordert. Somit gibt es auch keine Aussicht auf Verbesserung für die Bundesbürger. Die seit 60 Jahren explodierende Wachstumsrate der chronifizierten Bürger Deutschlands wird  mit dem aktuellen Ziel des Gesundheitsministeriums weiter ausgebaut. In der Folge entwickeln sich die körperlichen Manifestationen weiter in psychische Manifestationen. Das ist der seit 1948 begangene alte, unethische Weg. Die WHO prognostiziert die Auswirkung der Chronifizierung: „Bis 2020 werden Depressionen die zweithäufigste Ursache von Erkrankungen sein.“ [WHO 2006]

Gesundheitsreform – Das chronifizierte Stückwerk

1870-1914 Konstituierung Sozialsystem

1883 Einführung der reichsweiten Pflichtversicherung

1914-1945 Konsolidierung Sozialsystem

1945-1974 Aufbau und Ausbau Sozialsystem

1949 Grundgesetz mit Sozialstaatklausel
1946 Europäische Sozialcharta

1975-HEUTE Umbau und Abbau Sozialsystem

1988 Gesundheitsreformgesetz (GRG)

1992 Gesundheitsstrukturgesetz (GSG)

leitet ab 01.01.1993 tiefgreifende Veränderungen im deutschen Gesundheitswesen ein:
•  Versicherten-Wahlfreiheit von Kassenart und Kostenerstattung
•  Risikostrukturausgleich
•  Erweiterung von Gestaltungsleistungen der Krankenkassen
•  Zuzahlungserhöhungen bei Beitragssatzerhöhunge
n

1999 Gesetz zur Stärkung der Solidarität in der GKV
2004 Gesetz zur Modernisierung der GKV (GMG)
2006 GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz (GKV-WSG)

Gesundheitsreform 2006

Am 04.07.06 hat die Koalitionsregierung „Eckpunkte zur Gesundheitsreform 2006″ beschlossen, die unser Gesundheitssystem grundlegend reformieren sollen. Der Entwurf beschreibt die Problemstellung. Die Gesundheitsreform tritt am 01.04.07 in Kraft.

Die Reaktionen auf die Eckpunkte der Gesundheitspolitik waren fast ausschließlich negativ: Ein Kreis von 18 Gesundheitsökonomen hat diesen Eckpunkten frühzeitig den Charakter einer Reform abgesprochen. Für den Finanzexperten Professor Raffelhüschen geht die Verschuldung in den Sozialsystemen weiter und wird nicht gebremst. Die Entscheidungen der grossen Koalition, der 16. Bundesregierung, ignorieren die Sachverständigen.

Die Gesundheitsreform 2006 ist im Prinzip eine Honorarreform. Der Gesundheitsfond hat das Primärziel, eine Umstellung vom Punktesystem zum Eurosystem zum 01.01.2009 erreichen. Ärzte in allen Bundesländern erhalten künftig feste Euro-Preise für ihre Leistungen und werden nicht mehr nach Punktzahlen bezahlt werden, deren Wert nachträglich nach unten korrigiert werden kann. Nicht Gegenstand des Gesetzes ist eine Verbesserung der medizinischen Versorgung oder eine Senkung der Krankenkassenbeiträge vor. Damit das herausfordernde Ziel umgesetzt werden kann, ist ein zusätzlicher Bürokratieaufwand zu leisten. Das erfordert eine weitere Staatsbehörde, die ökonomisch eigentlich unsinnig ist.

Ärzte forderten, ein kalkulierbares Honorareinkommen entsprechend der geleisteten Arbeit zu erhalten. Beim bisherigen Punktesystem passiert es regelmässig, dass die verteilbaren Punkte für den einzelnen Arzt in punktestarken Ländern bedeuten kann, dass ein Grossteil seiner geleisteten Arbeit nicht vergütet wird. Das GKV-System wird bisher nach regionalen Besonderheiten gesteuert. Der Topf der Arzthonorare wird nach dem EBM Punktesystem für Arztleistungen verteilt. So kommt es, dass vom Topf der Arzthonorare die Länder unterschiedlich viel +/- zum erarbeiteten Gesamtmittelwert erhalten, z.B. Baden-Württemberg +12%.

Die Häufigkeit und Schwere verschiedener chronischer und kostenintensiver Erkrankungen sind in D nicht gleichmäßig verteilt, verursachen aber 80% der GKV-Kosten, die insbesonders die punktestarken Länder Baden-Württemberg und Bayern tragen. Für den Risikoausgleich zwischen den Ländern ist deshalb ein Risikostrukturausgleich geplant. Hierzu soll ein kasseninterner fiktiver Indikator benutzt werden, die Morbiditätsgruppe des Patienten. Dieser Indikator aber wird die Zukunft des GKV-Systems grundlegend zum Nachteil der chronisch erkrankten Pflichtversicherten verändern.

Erkenntnis:

Das BMG will mit aller Macht eine Risikogruppe mit der Gesundheitsreform 2006 einführen. Die Ansätze sind: Morbiditätsgruppe im Rahmen von Gesundheitsfond; Risikogruppe im Rahmen von Integriertes Versorgungsmodell; diagnosebezogene Risikoklasse im Rahmen des KBV Bewertungsausschusses. Die KBV hat bei der Einführung des EBM 2008 schon mal angekündigt, dass die Chroniker ab 2009 noch stärker belastet werden. Das unethische Verhalten der Akteure im Gesundheitssystem kennt keine Grenzen.

Gesundheitsreform 2006 – Umsetzung

10.01.07 Von allen Seiten hagelt es den Appel, die Gesundheitsreform abzulehnen. Hier ein Synonym: Die Rationierung von medizinischen Leistungen wird verschärft, die Restriktionen gegenüber Krankenkassen und Ärzteschaft lassen keine andere logische Beurteilung zu! Begrenzte und defizitäre Honorarsituation in der ambulanten Versorgung wird fortge-schrieben… Der Weg zu einer staatsgesteuerten Einheitsversorgung mit rationierender Finanzierung ist letztlich der Kern des Gesetzes. … Dieses GKV-WSG aus dem Hause des BMG muss abgelehnt werden.

Am 31.03.08 hat die Freie Ärzteschaft eine Verfassungsbeschwerde eingelegt, die sich gegen das Gesetz zur Wettbewerbsstärkung in der GKV wendet. Die Begründung: Angriff auf Patientenrechte und ärztliche Therapiemöglichkeiten.

Am 01.04.08 wird eine Verfassungsklage gegen die Gesundheitsreform 2006 eingelegt, weil das System der Privaten Krankenversicherung PKV weiter geschwächt wird. Das hat fatale Folgen für die Existenz der niedergelassenen Ärzte, weil sie von den gedeckelten GKV-Honoraren nicht überleben können. 6 Ärzte und Zahnärzte haben deshalb Verfassungsbeschwerde beim Bundesverfassungsgericht eingereicht. Sie werden vor Gericht durch die Bundesverbände FVDZ, PBV, PVS, VuV unterstützt.

Am 08.04.08 nimmt der Hartmannbund Stellung zum Vorschlag, die Zulassung als niedergelassener Arzt wäre in Berlin nicht erforderlich. „Die ambulante fachärztliche Versorgung durch freiberuflich tätige Ärzte ist ein bewährtes Qualitätsmerkmal der medizinischen Versorgung in Deutschland.“ „Eine Diskussion über die Abschaffung der fachärztlichen Niederlassung aber sei widersinnig und stelle einen qualitativen Rückschritt dar.“

Politiker und Funktionäre, welche die versorgenden Ärzte nicht als die Leistungsträger unseres Gesundheitssystems sehen und deshalb abschaffen wollen, sollten zunächst sich selbst im Rahmen des dringend erforderlichen Abbaus von Bürokratie und Lobbyismus wegrationalisieren.

09.04.08 OECD Economic Survey of Germany 2008: Moving towards more sustainable healthcare financing. Healthcare reforms should help to increase efficiency but need to be taken further.

Am 11.04.08 drängen die niedergelassenen Ärzte auf einen radikalen Bürokratieabbau im Gesundheitswesen. Die Freie Ärzteschaft fordert, die Verschwendung soll bei Krankenkassen anfangen: Abbau von 160.000 auf 60.000 Mitarbeiter.

15.04.08 Die KBV hat den gesetzlichen Auftrag ein neues Modell über die Aufteilung der medizinischen Versorgung zu entwickeln. Zielvorgabe ist das Schaffen eines integrierten Versorgungsmodells für Managed-Care. Bisher will die KBV die Hohheit der niedergelassenen Ärzte für die ambulante Versorgung nicht aufgeben. Jetzt hat sie einen neuen Trick erfunden: Statt auftragsgemäss die bestehenden Sektoren Hausarzt, Facharzt und Krankenhaus zu überwinden, will sie mit einem ‘Primärarztmodell’ neue Sektoren aufbauen und die bestehenden Sektoren durch Wettbewerbsregeln manifestieren. Aber es kommt noch schlimmer, die KBV nutzt die Gelegenheit, um die Versicherten in Risikogruppen zu unterteilen.

30.04.08 Durch den Gesundheitsfonds werden effiziente Gesundheitsstrukturen, die Patientensouveränität sowie die wohnortnahe ambulante und klinischen Versorgung gefährdet. Der freie Zugang aller Patienten zu ihren Ärzten, inhabergeführte Apotheken und die freiberufliche Verantwortung der einzelnen Haus- und Fachärzte, werden massiv beschnitten [Bündnis Gesundheit 2000.

Aktuelles zum Gesundheitsfond vom BMG.

Gesundheitssystem

Deutschland hat das zweitteuerste Gesundheitssystem der Welt. Bei den chronischen Krankheiten ist die Versorgungsqualität im internationalen Vergleich nicht nur nicht optimal, sie ist mangelhaft. Und Deutschland hat die höchsten GKV-Ausgaben für chronische Erkrankungen. Alleine 80% der GKV-Ausgaben entfallen auf 3 chronische Krankheiten. Das Gesundheitssystem leidet unter konzeptionellen Widersprüchen. Das ist kein Zufall, es ist politischer Wille zur "Sicherung der Arbeitsplätze im Gesundheitswesen". Für Schmerz- und chronisch Erkrankte in D ist die Faktenlage desaströs:

Deutschland - die durch das Gesundheitssystem
chronifizierte Gesellschaft

· 50% der Erwachsenen in Europa und D haben chronische Schmerzen
· Die Europäische Commission zitiert im Grünbuch: Bereits 27 % der Erwachsenen leiden einmal im Leben unter psychischen Störungen: Lebenszeit-Prävalenz 27%
· In jedem 10. Fall entwickelt sich diese psychische Störung zur längerdauernden psychischen Krankheit, die sich im Alltag auswirkt
· Die WHO prognostiziert die Auswirkung der Chronifizierung: Bis 2020 werden Depressionen die weithäufigste Ursache von Erkrankungen sein
· Chronifizierung kostet die deutsche Volkswirtschaft 34 Mrd. EUR/2005
· Staatsausgaben für Gesundheitswesen sind 143 Mrd. EUR/2006, für GKV durch SGB V begrenzt. Ausgaben für Rentenkasse stiegen auf 80 Mrd. EUR/2006 (Überschuss 211 Mrd. EUR/1986)
· Chronische Schmerzen sind die Kostentreiber Nr. 1 im Gesundheitswesen
 
· Das Politik-Paradoxon
Das Bundesministerium für Gesundheit BMG steuert so, dass die Ausgaben für Pharmazie höher sind als die Ausgaben für Ärzte; BMG "Die Gesundheit ist eines der höchsten Lebensgüter". Das BMG subventioniert Pharmakahersteller.
· Das GKV-Kosten-Paradoxon
Japan hat 40% weniger Ärzte pro Kopf als D, Krankenhauskosten in Japan sind 50% von D, bei gleichem BIP [OECD 2007]. Obwohl die Länder Krankenhäuser subventionieren.
· Das Toxikations-Paradoxon
Massenphänomen durch rezeptpflichtige ’rationale Pharmakotherapie’: 1,9 Millionen Bundesbürger sind medikamentensüchtig; 70.000 Opiatabhängige werden behandelt
· Das Neuropsycho-Paradoxon
10% Patienten der Nephrologen verlieren ihre Niere durch missbräuchliche Verwendung von Schmerzmitteln. 50.000 Patienten sind auf Dialyse angewiesen. 60% ärztlicher Notfälle gehen auf Medikamentenmissbrauch, 70% einschlägiger Todesfälle auf verschreibungspflichtige Medikamente zurück. 2007 wurden Medikamente für 3,4 Mrd Euro zuzahlungsbefreit. BMG: „Der mündige Patient soll gefördert werden“
· Das Versorgungs-Paradoxon
Der Pharmako-Lieferant hat die Lösung: Die Studie des Verband Forschender Arzneimittelhersteller vom 19.02.08 erkennt Unterversorgung für fünf grosse Krankheiten. Depression verursacht Kosten pro Jahr von 17,9 Mrd Euro und fehlende antidepressive Therapie 6,2 Mrd Euro
· Das Symptombehandlungs-Paradoxon
Das begrenzte Wissen der EbM erlaubt Ärzten nur bei Vorliegen eines Symptoms zu kurieren. Dieser fehlerhafte Denkansatz setzt sich am 05.02.08 sogar in parlamentarischen Diskussionen zu Medikamentenmissbrauch fort: Es wird das Symptom betrachtet, statt die Ursache
· Das Kosten-Paradoxon
Der Gemeinsame Bundesausschuss G-BA kontrolliert die Arzneimittelkosten nicht, speziell in D sind paradiesische Zustände für Pharmaindustrie und ‘Innovation’; BMG: “jegliche Verschwendung in der GKV ist unethisch“
· Das Ressourcen-Paradoxon
Nur 15% im Gesundheitssystem aufgebrachten Ressourcen gehen in die bürgernahe ambulante Gesundheitsversorgung. BMG: „wertvolle Ressourcen zu vergeuden ist nicht nur unwirtschaftlich, sondern zutiefst unethisch“
· Das Wettbewerbsstärkungs-Paradoxon
BMG schränkt den Wettbewerb bei Krankenhäusern stark ein während es den Wettbewerb für Pharmaindustrie und Apotheken öffnet: ‚rationale Pharmakotherapie’ vs. ärztliche Behandlung
· Das Zulassungs-Paradoxon
Das BfArM bewirkt die Arzneimittel-Zulassung. Zum Nachweis der Unbedenklichkeit verwenden Studien Testpersonen, die an der eng gefassten Krankheitsumfeld entsprechen, meist männlich und keine Chroniker sind. Nach der Zulassung verwenden es überwiegend Frauen und Chroniker in einem breiteren Krankheitsumfeld
· Das Lobbyismus-Paradoxon
Die Bundesregierung schloss mit dem Verband Forschender Arzneimittelhersteller eine Vereinbarung: Zur Abwendung eines unbequemen Gesetzesvorhabens zahlte der Verband der Krankenversicherung 200 Millionen EUR
· Das Pharmainformations-Paradoxon
KBV-Vorgabe ist ‚rationale Pharmakotherapie’. DI-EM.de prüft die Qualität wissenschaftlicher Angaben in Pharma-Werbematerialen für Ärzte: 98% falsch, 2% richtig
    
· Das Arzt-Paradoxon
1948: Die Gesundheit des Patienten wird meine erste Sorge sein. Die EBM 2008 untergräbt die vorrangige Arztpflicht ‚patientenorientierte Entscheidung’ durch die ‘rationale Pharmako-Entscheidung’
· Das Statistik-Paradoxon
KBV definiert anhand Pharmakotherapien: 38% der Hausarzt-Patienten in 2006 waren schwerwiegendere Chroniker. Die Definition des KBV steht im Gegensatz zu unabhängigen Chroniker-Studien, sie zielt allein auf kurzfristige Kostenreduktion zu Lasten der niedergelassenen Ärzte ab
· Das Alter-Paradoxon
60 Jahre ‘rationale Pharmakotherapien’ verursachten Nieren- und Herzverschlackung und die wiederum amyloide Ablagerungen, CRPS, Diabetes: Patienten ab 65 Jahre, 17%/2006, kosten 43% der Ausgaben des Gesundheitswesens von 243 Mrd. EUR/2006
· Das Generations-Paradoxon
50% Erwachsene haben amyloide Ablagerungen, umgewandelte Proteine mit Enzym-Resistenz, die chronische Schmerzen bereiten. Chronifizierung je Person steigt rasant. Statt Fokus auf kurzfristige Zellverbund-Forschung setzt BMFT auf lanfristige Zellkern-Forschung. Amyloid kommt in der hochresidenten Zelle aber nicht vor.
· Das Armuts-Paradoxon 11 Mio. Erwachsene, 13,5% der Bundesbürger in 2003, leben 25% unter dem Minimalstandard, den die EU für einen EU-Bürger ansetzt. Tendenz steigend. Die Bundesregierung verantwortet die Chronifizierung der sozial Benachteiligten.
· Das Arbeitsmarkt-Paradoxon
Durch Frühberentung, ca. 180.000/Jahr, und chronische Krankheit fallen in einer Dekade fast so viele Arbeitnehmer aus dem Arbeitsmarkt heraus, wie neue Arbeitsplätze geschaffen werden
· Das Zukunftgestalter-Paradoxon
Die KBV soll 2008 an einem Analyseverfahren arbeiten, wie sich die Morbidität, das Ausmass der Chronifizierung, aller Bürger messen lässt, nachdem sie seit 1948 den Anstieg der Chronifizierung verantwortet
· Das Segmentierungs-Paradoxon
Die KBV soll ein Modell für integrierte Versorgung entwickeln. Das Primärarztmodell festigt stattdessen den Berufsstand und nutzt die Gelegenheit, um die Versicherten in Risikogruppen zu unterteilen. Das unethische Verhalten der Akteure kennt keine Grenzen.
· Das Schmerz-Paradoxon
Ohne Vorliegen einer Evidenz beschliesst die EbM, dass der chronische Schmerz nach 6 Monaten seine biologische Warn- und Leitfunktion verloren hat
· Das Chronischschmerz-Paradoxon
Früh-Rehabilitation erfordert dessen Beginn unmittelbar nach Remission der Krankheitssymptomatik, um Chronifizierung und Verfestigung psychischer Behinderung zu vermeiden; die GKV aber zahlt die Schmerztherapie erst ab 6 Monaten
· Das Forschungs-Paradoxon
Die BMFT Schmerzforschung fördert ‘Versorgungsforschung’ über einen Verbund, in dem jedes Institut in seinem Fachgebiet am Schmerzsignal forscht, statt gemeinsam an der Schmerzursache
· Das Schmerzzentrum-Paradoxon
Interdisziplinäre Schmerzzentren behandeln das Schmerzsignal statt die Schmerzursache
· Das Chronifizierungs-Paradoxon
Ohne Vorliegen einer Evidenz für die Negativauswirkungen durch Chronifizierung beschliesst der G-BA, dass Schmerztherapien für chronische Schmerzen erst ab 6 Monaten von der GKV geleistet werden
· Das Schwere-Chroniker-Paradoxon
70-80% GKV Versorgungskosten sind auf drei chronische Erkrankungen zurückzuführen: Herz-Kreislauf, Muskel-Skelett, Diabetes. Nach 60 Jahren KBV gibt es keine Chronikerprävention
· Das Präventions-Paradoxon
70-80% der Krankheits- und Sterbefälle sowie der Versorgungskosten sind zurückzuführen auf Herz-Kreislauf-, Muskel-Skelett-Erkrankungen, Diabetes Mellitus. Das BMG aber forciert seit Jahren das Präventionsgesetz nicht
· Das Körper-Seele-Paradoxon
Kerngesund wird ein Patient nur, wenn auch der Kern der Person angeschaut wird. EbM kennt nur seine begrenzte EbM Systemgrenze. Die Körper-Seele Balance kann nur durch die integrierte Therapie der Ganzheitlichkeit wiederhergestellt werden
     
· Das Kosten-Nutzen-Paradoxon
Die IQWiG kennt das Analyseverfahren, aber nicht die dominanten Variablen: Gesundheitspolitisches Ziel, Stakeholder, Kosten-Nutzen-Abschätzung der IQWiG-Analysemethode für die Stakeholder, Selektionskriterien, Definitionen von Anfangspunkt, Endpunkt, Outcome, Benefit, Stakeholderanteile am Benefit. So kann es keine statistische Signifikanz liefern.
· Das Fachwissen-Paradoxon
Von einer ‘Erweiterung des medizinischen Fachwissens’ durch das IQWiG kann keine Rede sein. Die Arbeitsweise resultiert in der Informationsreduktion des in 2008 international verfügbaren Wissens über eine Krankheit von >90%, s. IQWiG
· Das Hochschulmedizin-Paradoxon
Schmerzleidende haben Rechtsanspruch auf Schmerzfreiheit, in starkem Kontrast steht das mangelhafte EbM-Studium und Weiterbildungsangebot
· Das Pharmakohörigkeits-Paradoxon
Die EbM lehrt nicht die weniger ausgeprägten Vorläuferformen von Krankheiten, die sehr viel häufiger vorkommen und nur die Hausärzte in der Anamnese überhaupt beobachten
· Das Notstands-Paradoxon
Die EbM erlebt bereits den Notstand: Bereits 35% aller Epilepsien sind resistent gegen Pharmakotherapien, Trend steigend. Die Forschung ist bereits in der Sackgasse, die da heisst: Verstoss gegen die Naturgesetze. Und alle Ärzte nehmen die Vergiftungspolitik des BMG kritiklos hin
· Das Evidenz-Paradoxon
Die meisten publizierten Forschungsergebnisse der EbM sind falsch
· Das Therapie-Paradoxon
WHO Studie zu EbM-Methoden: Nur 33% aller kranken Menschen kann EbM heilen bzw. kurieren, bei 33% Patienten kann EbM lediglich Linderung leisten wie bspw. bei chronischen Schmerzen, 33% Patienten kann EbM nicht helfen, Pharmakotherapien schädigen
· Das Präventions-Paradoxon
Der Staat hat die Verantwortung für proaktive Chronifizierungsprävention, sie begründet sich durch Grundgesetz und Chronifizierung. 40 Mill. Bürger mit Übergewicht, davon 2 Mill. in Armut lebender Kinder, und die Verschiebung von den somatischen zu den psychischen Störungen. BMG: „Primärprävention sind Bewegungsprogramme und Werbekampagnen“; ENRAC: Primärprävention ist Chronifizierungsprävention
· Das Menschenwürde-Paradoxon
In der Verfassung sind Menschenwürde in Art. 1, Lebensrecht in Art. 2 und Forschungsfreiheit in Art. 5 verankert. Die Reihenfolge hat ihren Grund: Menschenwürde ist nicht abstufbar. ‚Rationale Pharmakotherapien’ des BMG aber verkehren die Reihenfolge mindestens in der Hälfte aller Fälle, in denen EbM weder kurieren noch dauerhaft lindern kann: 1. Forschungsfreiheit, 2. Lebensrecht, 3. Menschenwürde
· Das Ethik-Paradoxon
Therapievorgaben für die Anwendung von Pharmakotherapien bei chronischen Schmerzen sind nicht gleichbedeutend mit ethisch korrektem Verhalten im Sinne der Verfassung – diese Differenzierung wird man wohl von denen erwarten dürfen, die eine öffentliche Debatte zu diesem Thema beginnen
· Das Ziel-Paradoxon
Das BMG erlässt das Kostendämpfungsgesetz, eine operative Initiative, die das Ziel suggerieren soll. Kostenreduktion erlaubt keiner Unternehmung den Aufbau neuer Fähigkeiten zur Sicherung der Zukunft. Eine zielorientierte Gesundheitspolitik wird von Sachverständigen verschiedenster Professionen gefordert. Allen Reparaturversuchen mangelt es am Ziel: Wenn man das Ziel nicht kennt, ist kein Weg der richtige. Nur eine zielgerichtete Gesundspolitik kann die vielen Widersprüche im Gesundheitssystem gesellschaftlich tragfähig auflösen
  
· Die Chronifizierung der Bundesbürger war vorprogrammiert:
Der G-BA entscheidet mit den Stimmen von 5 Statistikern und 5 ärztlichen Kuratoren über die Lebensqualität von 78 Mill. Bürgern
· Das BMG hofft auf die Kosten-Nutzen-Bewertung des IQWiG, das die Messmethode für die Abweichungen von ihrem bisherigen Weg festlegt. Leider ist der Weg der alte unethische, der bereits ins kranke Gesundheitskonzept-Ziel führte: Chronifizierung
· EbM-Forschung Unterlassung: Die Evidenz-basierte Medizin EbM hat keine Vorbeugung für den Anstieg der Chronifizierung unternommen
· EbM-Lehre Unterlassung: Die Universitäten haben sich in ÄappO verpflichtet, Komplementäre Medizin zu lehren, erhöhen das Lehrangebot aber nicht
· Lobbyismus: Die Medikalisierung der EbM ersetzte überlieferte Lebenserfahrung durch Kostenrechnung und falsche medizinische Forschungsergebnisse
·

1948-2008 – 60 Jahre Gesundheitssystem
Medizinische Bilanz für den gesundheitspolitischen Weg
‘rationale Pharmakotherapie’:

Das Gesundheitssystem ist <10% auf die wirksame Behandlung von chronischen Erkrankungen ausgerichtet.

•  50% Bundesbürger haben eine chronische Erkrankung
•  20 Mio. Bürger haben wiederholt chronische Schmerzen
•  Jeder 2. Bürger nimmt regelmässig Medikamente
•  Die meisten chronisch Kranken haben Regulationsstarre
•  Akutmedizinische Therapien für chronischmed. Krankheiten
•  Synthetische Pharmakotherapie statt ‘Vital Flow Regulation’
•  Synthetische Pharmaka bewirkt chemische Sensibilisierung
•  Folge: 80% aller Chronifizierungen sind Vergiftungen
•  1/3 aller Krankheiten sind von der Schulmedizin verursacht

•  2 von 3 Patienten des Schulmediziners sterben den Frühtod
•  3 chronische Krankheiten verursachen 80% GKV-Kosten

•  BMG nutzt Einsparpotential nicht von 50% Pharmaka
•  50% Arzneimittel werden ohne Rat des Arztes eingenommen
•  3% aller Todesfälle sind Arzneimittel-Vergiftungen
•  16.000 Bürger sterben jährlich durch Arzneimittel
•  Arzneimittelnebenwirkung: 18-70% Todesfälle vermeidbar
•  85% der Pflichtversicherten fordern Naturheiltherapien
•  Gesundheitskosten/Kopf in D 135% vom reicheren Japan
•  Ärzte behandeln Schmerzursache nicht, weil nicht bekannt
•  Schulmedizin leistet lediglich temporäre Schmerzlinderung
•  Breite Medikamentensüchtigkeit dank Rezeptfreiheit
•  500 Selbsthilfevereine aufgrund GKV-Systemversagen
•  Ausgeprägter Schmerztourismus schwächt Immunsystem
•  Die meisten medizinischen Forschungsergebnisse sind falsch
•  98% falsche Evidenz im Pharma-Werbematerial für Ärzte
•  Keine Diagnostik der Vorläuferformen von Krankheiten
•  Keine Frühesterkennung lange vor Stadium Krankheitsbild
•  Keine naturkonforme Früh-Rehabilitation ab Remission
•  Kaum multimodale Behandlungen, nur Pharmakotherapien
•  Keine Beachtung der Wechselwirkung von Arzneimitteln
•  Keine interdisziplinäre Forschung zu Schmerzursache
•  Keine Zellverbund-Forschung zu Chronifizierung
•  Ärzte der Schulmedizin haben nicht das Wissen zur Wieder-
   herstellung der Gesundheit bei chronischen Erkrankungen
•  Jeder 12. Bürger in D ist schwerbehindert
•  Politisch gezielte Ausgliederung statt Wiedereingliederung
•  Armutsreport: 32 Mio. unter Armutsgrenze für EU-Bürger
•  11 Mio. Erwachsene leben 25% unter der EU Armutsgrenze
•  2,6 Mio. Kinder leben in Armut: Parlamentarier, wach auf!
•  1.500 Mrd. EUR Staatsverschuldung durch 3 Generationen;
    bei 10 Mrd. EUR Tilgung/Jahr ab 2009: belastet 500 Jahre
•  Epidemische Ausmasse: Osteoporose, Adipositas, Diabetes
•  40 Mio. Übergewichtige: potentielle Depressive von 2012
•  Kein Präventionsgesetz: keine Vorsorge für Chronifizierung
•  Keine naturkonforme Gesundheitspolitik der Nachhaltigkeit

…und 2020 wird jede 2. Erkrankung in Ihrer Familie
durch Depressionen verursacht werden.

· 35 Mio chronifizierte Patienten in Deutschland haben keine politische Lobby

______________
Quellen s. Trends

Gesundheitssystem Quo Vadis:
Chronifizierungsskandal durch Systemversagen

Aus der Perspektive des Kompetenznetzwerks der Ärzte von ENRAC®CMT ergibt sich für Deutschland, dass das gesamte Gesundheitssystem korrumpiert ist. Parlamentarier und Funktionäre des Gesundheitssystems werden ihrer Verantwortung nicht gerecht, als Vorbild für die Gesellschaft zu leben. Lobbyismus verursacht die Reduzierung der Lebensqualität seiner Bürger auf allen Ebenen. Die Hauptursachen in der Gesundheitspolitik haben folgende Priorität:

  1. Fehlen der Wahlfreiheit bei Chronicmedizin (schliesst akutmedizinische Versorgung nicht ein) zwischen entweder Schulmedizin oder Naturmedizin: GKV-Versicherungstarif für nicht-medikamentöse Chronicmedizin muss im SGB normiert sein
  2. Fehlen der jährlichen Aktualisierung des deutschen Stand der Wissenschaft an internationalen: muss im SGB normiert sein
  3. Fehlen jeglicher Gesundheitsvorsorge, die die Prävention der Chronifizierung verankert, muss im SGB normiert sein
  4. Fehlen der Messung und der Herstellung der bio-psycho-sozialen Lebensganzheit, sowie fehlen der Diagnostik und Behandlung von Vorläufer-Krankheiten, muss im SGB normiert sein

    Politisch aufwendiger durchzusetzen:

  5. Fehlen der kohärenten, zielgerichteten Gesundheitspolitik, die die Einheit von Mensch und Natur wahrt, muss im SGB normiert sein
  6.  Fehlen der Verhältnismässigkeit der Mittelverwendung, G-BA muss die Gesetze zur Patientenorientierung achten: SGB muss Verhältnismässigkeit normieren
  7. Fehlen der Normenklarheit des Staates, sowie Corporate Governance für Akteure zur Sicherung der Primärorientierung am gesetzgeberischen Normzweck: SGB muss Subsidiarität im GKV-System normieren
  8. Verletzung der Neutralitätspflicht des Staates im Zusammenhang mit Lobbyismus: SGB muss kollektive Schadenersatzklagen zulassen

Politik und EbM müssen ihr lineares Denken ablegen, das seit 1792 auf der Diagnose von Syndromen aufbaut. Der Mensch ist eine Ganzheit und nicht die Untermenge, die EbM definiert. Die Ursachen von Krankheiten und deren Vorläufer-Krankheiten sind zu behandeln, nicht die Syndrome im Endstadium einer Krankheit. Mit Werteorientierung und ohne Gängelung durch das BMG hätte das Gesundheitssystem schon vor vier Jahrzehnten den zielführenden Weg eingeschlagen und wäre nicht in die Insolvenzkrise von 2004 geraten.

Um die vorhandenen chronischen Erkrankungen zurückzuführen und den Versicherten eine Chance auf Wiederherstellung der Gesundheit zu geben, sind Pos. 2.-3. die kritischen Erfolgsfaktoren. Die EbM hat nicht die Kompetenz zur Wiederherstellung der Gesundheit bei chronischen Erkrankungen. Sie verordnen die ‚Heilmittel’, die zur rasanten Entwicklung der pandemischen Erkrankung Depression führt. Logischerweise ist die EbM der falsche Partner für die Politik, um eine Gesundheitspolitik der Nachhaltigkeit im SGB zu normieren. Die Öffnung des Gesundheitsmarktes muss bedeuten, dass der zahlende Verbraucher, hier der Pflichtversicherte, entscheidet und nicht der zu dessen Wohlergehen verantwortliche Politiker.

Der Patient fordert seit vielen Jahren Entscheidungsfreiheit statt staatsmedizinische Vergiftung durch die Gesundheitspolitik. Versäumt die Politik diese 5-vor-12-Chance, wird die pandemische Erkrankung spätestens in 2020 Depression heissen. Die Bundesbürger werden aber schon viel früher auf die Barrikaden gehen, indem sie bei der Bundestagswahl 2009 ihre Stimmen den ethisch handelnden Politikern geben statt den unethisch handelnden Sprüchemachern.

Für Pos. 4.-5. haben die Ärzte in D bisher kein Wissen, die Hochschulmedizin lehrt es nicht. Es sind aber gerade die medizinischen Massnahmen, die unerlässlich sind, um die pandemische Ausbreitung chronischer Erkrankungen zu stoppen. Die folgende Erkenntnis dürfte doch jeder Parlamenmtarier verstehen und im Bundestag einfordern:

Erkenntnis:

Die Gesundheitspolitik MUSS in die Zukunft investieren, statt in die Vergangenheit. Regeln der Ethik und ein 10-Jahres Primärziel müssen die Abhängigkeit von den 4-Jahres Zyklen der Legislaturperioden extrem stark abschwächen.

Das Ökonomisierungsprinzip im Umgang aller Akteure mit der übertragenen Vertrauensstellung zerstört alle Formen des menschlichen Zusammenlebens:

Die Selbstverwaltung der Trägerorganisationen des Gesundheitssystems hat sich nicht bewährt. Die Trägerorganisationen erhalten als einzige Vorgabe den ökonomisierten Gesetzestext des SGB, Werte werden nicht mitgeliefert. Der  enorme Freiheitsgrad führt zu:

·  Grundgesetze für Menschenwürde und Ethik
   werden nicht eingehalten

·  Unverhältnismässigkeit und Lobbyismus vergrössern
   die Schere zwischen Arm und Reich auf allen Ebenen

·  Unverhältnismässigkeit der Verwaltungskosten im
   Vergleich zu den Ausgaben für die GKV-Versicherten

Nur die Anwendung der Grundgesetze, der Werte, der Grundsätze der Subsidiarität und der Verhältnismäßigkeit dürfte die gesellschaftliche Akzeptanz des Gesundheitssystems wieder herstellen.

Die Kosten-Nutzen-Bewertung des IQWiG achtet weder Ethik noch Menschenwürde. Der Patient mit einer bestimmten Krankheit wird als pharmako-schluckender Versicherter gesehen. Gesundheitspolitisches Ziel, Lebenszyklus, Schweregrad, Vorerkrankungen, Begleitstörungen, Arzneimittelreaktion, Erfolgsfaktoren und multimodale Behandlung werden von IQWiG in keiner Weise bewertet. Und alle selektierten Sachverständigen wirken kritiklos mit.

Die Gesellschaft fordert zu Recht Normenklarheit für Ethik und Menschenwürde. Skandale auf allen Ebenen der Gesellschaft erfordern schnellen Definitionsbedarf im Deutschen Bundestag.

Grundlage einer gesunden Gesellschaft ist ein Leben ohne Chronifizierung, ausgerichtet an gesellschaftlichen Werten, die Einheit von Mensch und Natur wahrend und basierend auf der Ehrfurcht vor dem Leben. Ethik ist der Bestand an Wahrheit, der nicht dem Konsens unterworfen ist, sondern ihm vorausgeht und ihn ermöglicht. Die Gesellschaft braucht feste Anhaltspunkte, auf denen ethische Fragen zurückbezogen werden können.

Konfuzius erkannte bereits vor 2.500 Jahren: Erst durch die gesellschaftliche Ordnung eröffnet sich Freiheit für den Menschen. Die Freiheit ermöglicht ein Leben in Harmonie mit der Natur. Harmonie und Mitte sowie Gleichmut und Gleichgewicht sind die Merkmale für ein gesundes Leben.

Unser Gesundheitssystem repräsentiert eine gesellschaftliche Unordnung. Der Arzt verordnet, der Patient vertraut und akzeptiert …und wird BMG gesteuert chronifiziert. Infolgendessen haben die Bundesbürger auch nicht die Freiheit für ein Leben in Harmonie mit der Natur. Die Chronifizierung erlaubt nicht die Herstellung von Harmonie und Mitte und auch nicht von Gleichmut und Gleichgewicht.

Einige Leser mögen sich nicht ganz wohl fühlen, dass diese Meinung glasklar und evidenzbasiert veröffentlicht wird. Das aber ist gerade erforderlich, um den Wandel im Gesundheitssystem einzuleiten: Erst das gesprochene Wort, das wir als Wissen wahrnehmen können, erlaubt uns, Gewohntes loszulassen und zu ändern [Konfuzius 500 BC]. Das gesprochene Wort erzeugt Emotionen, Emotionen berühren den Menschen. Die Pflichtversicherten müssen ihre Stimme erheben: Sie entscheiden. ob sie flächendeckend von niedergelassenen Ärzten oder von zentralisierten Callcentern der Gesundheitsindustrie betreut werden wollen. Sie entscheiden, ob sie die freie Wahl von Schulmedizin oder Naturmedizin wollen oder zukünftig vom BMG anhand des Morbiditätsfaktor zunehmend bei der Erstattungsfähigkeit gegängelt werden wollen. In unserer Demokratie entscheiden Mehrheiten.

Erkenntnis:

Die Bundesregierung verletzt mit ihrer Gesundheitspolitik die Grundsätze von Menschenwürde und Ethik. Deutschland ist in der grössten Glaubwürdigkeitskrise seit 1948. Es kommt nicht von ungefähr, dass Politiker und Funktionäre das niedrigste Ansehen aller Berufsgruppen in Deutschland haben [Institut für Demoskopie 2008]. Nicht nur der am 13.02.08 benannte Deutsche Ethikrat wird seine volle Aufmerksamkeit darauf lenken müssen. 

Was immer wir tun, enthüllt uns [Montaigne 1563]

Gesundheitssystem – Aus der Perspektive Chronifizierung 

Appell an Evidenz-basierte Medizin:
Klinische Studien der EbM gibt es seit 1753. EbM basiert bezüglich der selbstgesetzten Systemgrenze auf dem 400 Jahre alten Erklärungsmodell der Humanmedizin. Nach nur 60 Jahren Behandlung mit Pharmakotherapien, statistisch bewiesen in klinischen Langzeitstudien, leiden die Hälfte der Deutschen unter Chronifizierung. Jeder Deutsche hat chronisch kranke Familienmitglieder. Jeder Deutsche erkennt objektiv die Mängel am EbM Erklärungsmodell, viele flüchten zu TCM und Selbsthilfevereinen. Alle Fachgebiete der EbM müssen sich selbst ein neues Dach im Sinne Generalüberholung schaffen, um zu einem ganzheitlichen Erklärungsmodell ‘Human-based Medicine’ zu gelangen: Von der deskriptiven zur kurativen Sprache am Krankenbett. Glücklicherweise wollen 96% der Jungmediziner kurativ arbeiten, aber nicht verwaltungstechnisch ihre Patienten für die Kassen verwalten. Die EbM hat eine gesellschaftliche Verantwortung für den Gesundheitszustand der Deutschen.

Appell an Krankenkassen:
Alle heute im deutschen Gesundheitssystem angewandten Schmerztherapien behandeln nicht die Schmerzursache. Sie behandeln das Schmerzsignal meistens durch Behinderung der Verbreitung. Die Aussagekraft klinischer Studien ist kritisch zu überdenken. Eine wissenschaftliche Arbeit produziert keine neuen Wahrheiten, sondern lediglich neue Hypothesen. Die meisten Forschungsergebnisse der EbM sind falsch. Die statistische Signifikanz ist dann problematisch, wenn Gesundheitspolitisches Ziel, Analysemethode, Kosten-Nutzen-Abschätzung, Selektionskriterien, Definitionen von Anfangspunkt, Endpunkt, Outcome, Benefit unscharf formuliert sind [Ioannidis JPA; Why most published research findings are false; PLoS Med 2005], s. Studie. Die Krankenkassen haben eine gesellschaftliche Verantwortung für den Gesundheitszustand der Deutschen.

Appell an Bundesministerium für Gesundheit:
In der Folge erleben die Deutschen zunehmende Chronifizierung. Der körperlichen Manifestation der Chronifizierung folgt die psychische Manifestation in nur 6-10 Jahren. In 2020 wird jede 2. Krankheit durch Depressionen verursacht werden. Solange die EbM in ihrem fehlerhaften Erklärungsmodell verharren darf, kann sie beliebig unsinnige BMFT-geförderte Studien in der Schmerzforschung und Zellforschung machen. Das chronifizierte Deutschland braucht dringender als jedes andere Land der Welt ein Gesundheitskonzept ähnlich ‚Human-based Medicine’. Das Gesundheitsministerium hat eine gesellschaftliche Verantwortung für den Gesundheitszustand der Deutschen. Sie alleine setzt die Rahmenbedingung:

Zielgerichtete Gesundheitspolitik - 
Voraussetzung für Kooperation und Verantwortung
in einer zielorientierten Gesundheitsversorgung

Gesundheitsvorsorge

Massnahmen zur Gesunderhaltung des symptomfreien Menschen. Es gilt die berühmte Aussage „Wer in jungen Jahren wenig Zeit für seine Gesundheit aufbringt, hat im Alter viel Zeit sich seinen Krankheiten zu widmen“ [Kneipp].

Der Anspruch der Pflichtversicherten auf Gesundheitsleistungen ist in § 12, (1) SGB geregelt. Leistungen sollen ausreichend, zweckmäßig und wirtschaftlich sein und das Maß des Notwendigen nicht überschreiten. Bei Krankheitsverdacht kann der Arzt in der Regel alle notwendigen Massnahmen veranlassen. Bei Leistungen der Gesundheitsvorsorge ist die Erstattungsfähigkeit nicht gegeben. Der Selbstzahler ist hier gefordert, in seine Gesundheit zu investieren. Typische Angebote mit Richtpreis:

•  Kleines Labor 70,-
Blutabnahme, großes Blutbild, Cholesterin, Glucose, Triglyceride, Kreatinen, GPT, γ-GT, Magnesium, Eisen, Streifentest im Urin

•  Großes Labor 138,-
Blutabnahme, großes Blutbild, Ferritin, Cholesterin, HDL, LDL, Glucose, Triglyceride, Kreatinen, GPT, γ-GT, Natrium, Kalium, Calcium, Magnesium, Eisen, Streifentest im Urin

•  Kleiner Herzkreislaufcheck 188,-
Ruhe-EKG, Ruhe-Blutdruck, Arztuntersuchung, Belastungs-EKG auf Fahrrad od. Laufband

•  Echokardiographie 94,-
Herzultraschall

•  Rückenscann 78,-
3-D Streifenlichttopometrie

•  Ernährungsberatung 100,-
Ernährungsanalyse und Beratung

•  Leistungsdiagnostik 254,-
Ruhe-EKG, Ruhe-Blutdruck, Arztuntersuchung, Belastungs-EKG auf Fahrrad od. Laufband, Laktatabnahme, Auswertung, Trainingsempfehlung

•  Ganganalyse 90,-
Pedographie und Videoganganalyse

Gesundheitswesen

Alle Ressourcen und Aktivitäten zur Gesunderhaltung der Bevölkerung. Die Gesunderhaltung setzt die Wiederherstellung der Gesundheit voraus. Die Gesunderhaltung wird durch die Gesundheitsvorsorge begleitet, die logischerweise hauptsächlich für symptomfreie Menschen einen Sinn macht. Da 50% der Bundesbürger eine chronische Erkrankung haben, macht Gesundheitsvorsorge durch Werbekampagnen keinen Sinn. Es muss vielmehr auf politischer Ebene ein Präventationsgesetz verabschiedet werden, das die Primärprävention als Chronifizierungsprävention flächendeckend einführt, anstatt Unsummen an Steuermitteln für seit Jahrzehnten nutzlose Werbekampagnen aus dem Fenster zu werfen.

Das BMG hat eine eingeschränkte Sicht zum Gesundheitswesen, weil es fehlerhaft nur die EbM, die Schulmedizin, als heilende Kraft betrachtet. Nach der Perspektive des BMG umfasst das Gesundheitswesen alle staatlichen Einrichtungen, die die Gesundheit der Bevölkerung erhalten, fördern und wiederherstellen sowie Krankheiten vorbeugen. Der öffentliche Gesundheitsdienst nimmt hierbei eine zentrale Stellung ein. Rund 86% Bundesbürger sind in der gesetzlichen Krankenversicherung GKV versichert, etwa 9% in der privaten Krankenversicherung PKV. Das Gesundheitswesen hat 4,22 Mio. Beschäftigte in 2008 mit 800 Berufen, etwa 3 Mio. sind weiblich.

Die begriffliche Betrachtung des Gesundheitswesens aus der Perspektive GKV veröffentlicht die AOK als Lexikon. Das Lexikon enthält 450 Stichworte einschl. Änderungen durch die Gesundheitsreform 2007 mit GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz. Das Lexikon ist online und als Buch verfügbar [2007, ISBN 978-3-9809562-77].

Den Stand des deutschen Gesundheitswesens von 2004 analysiert die WHO im Report ‘Health Care Systems in Transition’. Der Report ist im wesentlichen eine ökonomische Betrachtung mit Kosten-Nutzen-Bewertung, wobei D unter allen OECD-Ländern schlecht abschneidet. Die Schlussfolgerung im Report lautet:

Conclusion: Health policy with European dimension. At least since the decisions of the European Court of Justice in May 2003, it is clear that the free choice of ambulatory health care goods and services also applies to the German statutory health care system. Changes in the utilization of cross-border ambulatory care services are expected to be hardly noticeable to the country’s economy as a whole, and the few increases will remain restricted to border regions. However, dental care, elective treatments and certain high-cost drug treatments in EU countries with lower prices may exert some influence on health expenditure. In the hospital sector, the treatment of European and international patients is expected to further increase, especially those from countries with waiting lists. National health policy-making is expected to increasingly take EU regulations into account and shape health policy at EU level proactively.

Den Stand des deutschen und einiger internationalen Gesundheitswesen sowie neue Versorgunsformen analysieren Reports von PWC. Allen Reports zeigen ein desaströses Bild des deutschen Gesundheitssystems. Allerdings haben auch ausländische Gesundheitssysteme riesige Probleme zu bewältigen. Die zusammenfassende Aussage ist, dass alle neuen Versorgungsformen keinen zusätzlichen Patientennutzen bieten, s. auch Ärztenetz. Es geht den Funktionären lediglich um eine neue Verteilung des Umsatzes, was sie mit oder ohne Versicherungen erreichen wollen.

Erkenntnis:

Die Lage der Schmerz- und chronisch Erkrankten bleibt desaströs, alle neuen Versorgungsformen leisten keine Wiederherstellung der Gesundheit.

Giftinformationszentrale GIZ

Jedes Bundesland ist nach ChemG §16e verpflichtet, eine Beratungsstelle einzurichten. Die Aufgaben der Giftinformationszentrale GIZ sind Einzelberatung, Daten über Vergiftungen sammeln, auswerten und präventive Massnahmen empfehlen. Die Beratung erfolgt bei akuten und chronischen Vergiftungen. Bei Verdacht wird ebenfalls beraten, z.B. Vergiftung mit Medikament, Haushaltsprodukt, Chemikalie, Schädlingsbekämpfungsmittel, Giftpflanze, Gifttier. Weitere Tätigkeiten sind: Nachverfolgung einer Intoxikation, Wissenschaftliche Veröffentlichungen, Vorlesungen im Lehrstuhl Innere Medizin, Forschung in klinische Pathologie, Meldung extremer Vergiftungsfälle an zuständige Aufsichtsbehörde: Bundesamt für gesundheitlichen Verbraucherschutz und Veterinärmedizin BgVV, Arzneimittelkommission der Bundesärztekammer, Bundesinstiut für Arzneimittel und Medizinprodukte. Einen Jahresbericht erstellt die GIZ Berlin.

Die Webauftritte der 16 länderverantwortlichen GIZ allerdings sind mangelhaft. Die verfügbaren Informationen sind eine Zumutung für jeden chronisch kranken Patienten. Veröffentlichungen und Forschungsarbeiten zu Vergiftungen bei chronischen Erkrankungen sind nicht auffindbar. Die Ärzte der GIZ haben den Auftrag der wissenschaftlich fundierten Vorsorge für pandemische Vergiftungen, erfüllen ihren Auftrag aber offensichtlich nicht.

Giftstoffe im Giftlexikon

Das BMG ist die Aufsichtbehörde vom Bundesinstitut für Arzneimittel und Medizinprodukte BfArM, bis 1994 Bundesgesundheitsamt. Das BfArM gibt gern Empfehlungen zur Risikominimierung. Das Bundesinstitut betreibt ein Umweltlexikon, in dem es über die Vergiftungsgefahren aufklärt. Giftstoffe unterliegen generell einer strengen Unterscheidung in

• Exogene Toxine: externe Einwirkung
• Endogene Toxine: internes Stoffwechselprodukt

Das Giftlexikon des Bundesinstituts betrachtet nur exogene Giftstoffe, weshalb es verharmlosend als Umweltlexikon bezeichnet ist. Die Information vom April 2008 täuscht eine heile Welt vor über die vier wichtigsten Vergiftungsquellen für Schmerzen und chronische Erkrankungen:

• Quecksilber
• Blei
• Toxine
• Hormone

Q u e c k s i l b e r  – A m a l g a m

Fast alle Pflichtversicherte haben Amalgam-Zahnfüllungen. Das Bundesinstitut weist auf die damit verbundene toxische Gefahr hin. Das hälftig enthaltene anorganische Quicksilber ist eines der wirksamsten Gifte im Organismus: das nervengift Neurotoxin. Im Speichel wird es ständig in den Körper transportiert, besonders hohe Konzentrationen beim Kauen. Aber immer dann, wenn Sie ein heisses Getränk oder eine saures Getränk trinken, dann übersteigt die Konzentration im Speichel das 36-fache der im Trinkwasser zulässigen Quecksilber-Menge. Die Wirkung ist, über den Tagesverlauf betrachtet, als ob das Bundesinstitut den Grenzwert beim Leitungswasser auf das 36-fache angehoben hätte. Trotzdem ignoriert das BMG die Evidenz der 10.000 Studien zur Vergiftung. Warum? Weil die Parlamentarier durch Erstattungsfähigkeit auf Amalgam-Zahnfüllung die GKV-Kosten minimieren wollen.

Erkenntnis:

Das BMG legitimiert die kontinuierliche Vergiftung des deutschen Volkes über die Erstattungsfähigkeit.

Q u e c k s i l b e r a t h y l

Dieses hochwirksame Gift ist in Impfungen und Holzschutzmitteln enthaltem, die den Konservierungsstoff Thiomersal enthalten. Dieser besteht hälftig aus der organischen Verbindung Quecksilberathyl. Das Bundesinstitut weist auf die damit verbundene toxische Gefahr bei Saatgutkonservierung, Beizmitteln und Holzschutzmitteln hin. Wird mehr als eine Impfung mit Quecksilberathyl bei einem Baby oder Kind vorgenommen, kann der normal entwickelte Mensch die verhaltensstörung Autismus entwickeln. In 2000 lag die Wahrscheinlichkeit bei Knaben in den USA bei ca. 1:150. In D ist die Produktion erlaubt, die Anwendung ist seit 1982 verboten. Natürlich geht die Produktion „nur“ in den Export. Lediglich die in Europa mit Saatbeizmitteln verseuchten Gemüse und Tomaten werden dann importiert.

Erkenntnis:

Das BMG genehmigt die Produktion von Saatgutkonservierung für den Export, deren Gifte über die importierten Nahrungsmittel wieder unserem Organismus zugeführt werden.

B l e i

Dieses hochwirksame Gift ist in den Bürgern von Europa in Form erhöhter Bleiwerte in den Knochen messbar. Als Ursache für die Bleibelastung wurde der Feinstaub der Industrie- und Autoabgase identifiziert. Massnahmen der Filterung bei Industrie und Auto wurden eingeführt. Nun weiss ja jeder, dass der Wind zum Grossteil die Umweltbelastung der aussereuropäischen Länder zu uns weht. Logischerweise wird die Bleibelastung im Organismus weiter ansteigen.

Trinkwasser ist heute die wichtigste Art der Exposition durch Blei. Die Trinkwasserverordnung nennt einen Grenzwert von 25µg/l ab Jan. 2003, davor waren es 40 µg/l., ab 2013 werden es 10µl/l sein. Das Umweltbundesamtes gibt an, dass in 2008 noch 3% aller Kinder durch alte Bleirohrleitungen exponiert werden. Nach neuesten Untersuchungen ist Blei beim Menschen wahrscheinlich krebserzeugend.

Q u e c k s i l b e r  &  B l e i

Dies ist überhaupt die allerwirksamste Kombination an Giften. Darauf weist das Umweltlexikon erst gar nicht hin. Kaum messbare Mengen an Quecksilber werden vom Arzt verharmlosend als ‚subtoxische Menge’ bezeichnet. Diese minimale Menge aber hat die Macht einer Explosion. Die subtoxische Menge Quicksilber im Organismus potenziert die Toxizität in der Verbindung mit dem gespeicherten Blei um den Faktor 10. Sind 2 Teile Quecksilber messbar, so haben diese laut der Studie eine Wirkung von 2 hoch 10, gleich 2 x2 x2 x2 x2 x2 x2 x2 x2 x2 = 1.024. Amalgam im Körper eines Europäers hat also die hochtoxische Wirkung, als ob der Organismus mit 1.000 Teilen Quecksilber belastet wäre.

Erkenntnis:

Plötzlich kommt dem Auswechseln der Amalgam-Zahnfüllung eine ganz grosse Bedeutung für die Wiederherstellung der Gesundheit zu.

Das Bundesinstitut erwähnt die Alternativen Kunststoff und Keramik. Trotzdem lehnt die GKV einen Erstattungs-Antrag auf eine Zahnfüllung mit Kunststoff oder Keramik ab. Eine Verfassungsklage hat bisher noch kein Pflichtversicherter eingereicht.

T o x i n e

Toxine sind wasserlösliche Giftstoffe von Mikroorganismen. Sie sind u.a. in Arzneimitteln enthalten. Nach der Inkubationszeit entwickeln sie eine verheerende Wirkung, indem sie das Immunsystem verrückt spielen lassen. Toxine können sich überall im Organismus ansiedeln, auch im Gehirn. Die Erkrankungen nennen die Ärzte dann u.a. chronische Erkrankung. Das Bundesinstitut weist nicht auf die Vergiftung durch verordnete Arzneimittel hin, obwohl 2 Mio. Bundesbürger medikamentensüchtig sind und rund 35 Mio. Langzeit-Pharmakotherapien machen.

Erkenntnis:

Das BMG verheimlicht die von ihm verordnete kontinuierliche Vergiftung des deutschen Volkes.

Um Toxine aus dem Körper ableiten zu können, bedarf es wirksamer Antitoxine. Bei einer Allergie werden zunächst die Antitoxine ausgetestet, um damit die Behandlung durchzuführen. Allerdings hilft das in wenig Fällen, weil der Mensch eine hocheffiziente Blut-Hirn-Schranke besitzt. Diese verwehrt den Antitoxinen den Zutritt.

Giftstoffe im Körper

Im Zusammenhang mit der Betrachtung der Giftstoffe scheint es ratsam, sich eine von vielen Definitionen für Krankheit zu vergegenwärtigen:

Definition Reckeweg 1952: Krankheiten sind biologisch zweckmäßige Abwehrmaßnahmen gegen endogene und exogene Homotoxine. Alle jene Vorgänge, die wir als Krankheiten bezeichnen sind Massnahmen, um das Leben so lange wie möglich aufrechtzuerhalten:

•  sind der Ausdruck der biologisch-zweckmäßigen Abwehrmassnahmen gegen Gifte, oder
•  stellen den biologisch-zweckmäßigen Versuch des Organismus dar, erlittene Giftschäden zu kompensieren (Regulation).

Unser Organismus folgt bei Pharmakotherapien zur Behandlung von Schmerzen und chronischen Erkrankungen. Bei 20% Akutkrankheiten sind das also 80% aller Krankheiten, die dem Naturgesetz und nicht der Theorie der Schulmedizin EbM folgen. Nachfolgend soll deshalb die Arbeitsweise des Organismus vereinfacht dargestellt werden. Es werden drei Hauptstadien des Chronifizierungs-Prozesses betrachtet, wie unter Schmerz-Klassifikation bildlich dargestellt. Natürlich kann der Organismus in jedem Stadium verharren und Jahre später dort fortfahren, wo er stehen geblieben war.

Die intelligente Lösung: Verkapselung

Bei den ersten Dauerstressfaktoren wie z.B. Vergiftungen beginnt der Organismus Warnsignale in Form von anscheinend harmlosen Schmerzen auszusenden. Lenkt der Schmerzleidende seine Aufmerksamkeit nicht auf die Ursache, so verstärkt der Organismus die Schmerzen. Lässt der Schmerzleidende die Beschwerden gar mit Hilfe des Arztes durch Pharmakotherapien „bekämpfen“, dann werden die Blockaden messbar vergrössert und die Schmerzen wiederholt und verstärkt gesendet.

Wenn das nichts nützt, lagert unser Organismus die Giftstoffe an seinen Schaltstellen ein, damit möglichst wenig davon ins Gehirn gelangen. Quecksilber und andere Schwermetalle lagert er gern am Herzmuskel ein. Studien an Patienten zeigen, dass Gewebeteile auf diese Weise die 22.000-fache Quecksilberbelastung des Grenzwertes haben. Ganz klar, dass die Herz-Kreislauf-Erkrankung die häufigste Krankheit der Bundesbürger wurde [RKI 2006]. 70-80% Bundesbürger sterben an den 3 chronischen Erkrankungen Herz-Kreislauf-Erkrankung, Muskel-Skelett-Erkrankung und Diabetes Mellitus, die logischerweise auch 80% der GKV-Kosten verursachen.

Wenn auch das nichts nützt, dann hat der Organismus eine ganz natürliche Lösung mit all den Vergiftungen umzugehen: Er beginnt mit der Herstellung einer Verkapselung der Giftstoffe. Die meisten Patienten können es spüren: Ein anhaltender leichter dumpfer Schmerz, als ob das Gewebe lokal zusammen gezogen wird. Viel später, wenn die Ärzte ein Syndrom erkennen können, dann sprechen sie entweder von einer harmlosen oder einer gefährlichen Verkapselung, die sie Zyste oder Tumor nennen. Zysten und Tumore sind effiziente Speicher für Toxine und andere Vergiftungen. Ganz klar, dass Krebs mit 390.000 Fällen pro Jahr die zweithäufigste Krankheit der Bundesbürger wurde [RKI 2006].

Im Sinne der Kernsanierung ist der folgende Hinweis. In der Krebsbehandlung ist die Naturmedizin mit der biologischen Krebstherapie erfolgreich. Gegen eine Vergiftung des Gewebes gibt es derzeit nur die Lösung der Entfernung. Sehr oft reicht es nicht, den Tumor durch Operation, Bestrahlung oder Chemotherapie zu behandeln. Dabei schwächt besonders die Chemotherapie das Immunsystem und behindern die Selbstheilung, Es kommt sehr häufig erst Jahre später zu Rückfällen, weil bei der Operation einige winzige Tochtergeschwülste, genannt Metastasen, nicht erfasst wurden. Das Ziel der biologischen Krebsabwehr ist es daher, dem Organismus von Anfang an die Chance auf Selbstheilung zu geben, mit der Bio-Krebstherapie statt der Chemotherapie:

•  Stabilisierung Psyche
•  Aktivierung Körper
•  Stoffwechsel-Regulation
•  Stabilisierung Immunsystem

Giftstoffe am Arbeitsplatz

Verkaufte Gesundheit – Krankes System? ist ein Vortrag von Dr. Peter Binz, einem ethisch handelnden Neurologen und Umweltmediziner aus Trier. Einmal mehr wird aufgezeigt, mit welchen mafiosen Strukturen das GKV-System chronifiziert ist.

Giftstoffe in der deutschen Wissenschaft

Das internationale Ärzteteam hat sich die Mühe gemacht, einen aktuellen Fall für wissenschaftlich desaströses Arbeiten in D zu analysieren:

München 04.04.08 — Der Münchner Prof. und TV-Comedian Eckhart von Hirschhausen posaunt „Neue Studie zu Amalgam: Entwarnung in aller Munde“. Schaut sich ein seriöser Wissenschaftler den Aufbau der Studie an, so hat der keinen Grund, dem Studienleiter zu vertrauen. Die Grundsätze für sauberes wissenschaftliches Arbeiten sind:

1. Eine Hypothese aus Studien bestätigen
2. Eine Hypothese aus Studien widerlegen, auch falsieren
3. Nur wenn keine Hypothese existiert, eine neue erarbeiten.

Zum Forschungsgegenstand ‚Lässt sich ein Zusammenhang zwischen Amalgamfüllungen und Beschwerden der Patienten nachweisen’ gibt es hunderte von Studien. Fast alle liefern den Nachweis, dass Quecksilber im Organismus messbar eingelagert wird. Andere Studien bauen auf den gemessenen Einlagerungen von Quecksilber auf und liefern den Nachweis, dass die chronische Erkrankung des Patienten aus der Vergiftung resultiert.

Die Studie ist statistisch nicht signifikant. Der Studienleiter referenziert und positioniert die existenten Studien nicht. Das alleine ist bereits ein Kardinalfehler. Obwohl Mengen an Studien zu Pos. 1 und Pos. 2 vorliegen, stellt der Studienleiter eine neue Hypothese nach Pos. 3 auf. Das Aufstellen einer Hypothese aber ist in diesem Fall der 2. Kardinalfehler. Sodann liefert die Studie gar noch eine Hypothese aufgrund des Datenmaterials. Niemals aber darf zuerst eine Hypothese gestellt werden und durch für die Hypothese irrelevantes Datenmaterial begründet werden, das ist der 3. Kardinalfehler.

Nun geht der Studienleiter her und sucht 5.000 Patienten, die sich aufgrund von chronischen Beschwerden dafür entschieden haben, die Amalgamfüllungen bei ihrem Zahnarzt entfernen zu lassen. Sodann führt er Messungen durch über die Konzentration an Quecksilber in tagesaktuellen Körperflüssigkeiten, hier Blut und Urin. Alle früheren Studien belegen die langjährige Einlagerung von Quecksilber im Körpergewebe, aber der ’schlaue Prof.’ misst Quecksilber in Körperflüssigkeiten. Das ist der 4. Kardinalfehler.
Natürlich besteht kein Zusammenhang mit der Tages-Konzentration von Quecksilber in den Körperflüssigkeiten zu Beschwerden. Dafür bedarf es keiner Langzeitstudie. Der Prof. aber interpretiert die Messdaten, um eine fiktive Hypothese aufzustellen, das ist der 5. Kardinalfehler:

1. „Wenn man im Blut und im Urin kein Quecksilber nachweisen kann, ist kein Quecksilber im Körper.“
2. „Wenn es einem Menschen nach der Entfernung von Amalgam-Füllungen nicht besser geht, dann ist Amalgam ungefährlich.“
3. „Die Konzentrationen sind aber weit unter dem für die Gesundheit kritischen Bereich, selbst wenn jemand den Mund voller Füllungen hat.“

Der Studienleiter nimmt sich selbst auf den Arm, oder können Sie sich diesen Nonsense erklären? Pos. 1 und Pos. 2 sind irrelevant, wie oben begründet. Pos. 3 ist eine Vermutung, kein Forscher kennt den kritischen Bereich für eine Patientengruppe, schon gar nicht für eine Einzelperson, für die Konzentration von Quecksilber im Organismus, die chronische Erkrankungen auslöst.

Die Erklärung des Prof. muss ökonomische Gründe haben. Und tatsächlich, der Chemiehersteller von Amalgam, der KonzernDegussa, hat Wissenschaftler gesucht, denen vertraut wird. Zwölf Jahre lang spürten daher Wissenschaftler vom Zentrum für naturheilkundliche Forschung der TU München den Folgen des Amalgams nach. Sie untersuchten Patienten, die in der konzerneigenen Zahnbehandlungs-Gesellschaft behandelt wurden. Konzerneigen? Das ist der 6. Kardinalfehler.

Die Forscher kümmerten sich aber auch um einige der Kläger aus dem Degussa-Verfahren. Sie befragten die Kläger. Die Kläger hatten keine eindeutigen Symptome, viele klagten über Darmprobleme, Müdigkeit und Kopfweh, insgesamt nennen sie mehr als 300 verschiedene Symptome. Alle Symptome sollen einen Zusammenhang mit Amalgam haben? Das ist der 7. Kardinalfehler.

Der Patientengruppe der Kläger war es im Durchschnitt besser gegangen als den 5.000 Patienten, nachdem sie ihre Füllungen losgeworden waren. Die Erkenntnis sei allerdings mit Vorsicht zu interpretieren, so die Forscher. Hier liegt schon wieder ein methodischer Fehler vor. 5.000 in der konzerneigenen Zahnbehandlungsgesellschaft stehen wenige extern behandelte gegenüber. Das ist der 8. Kardinalfehler.

Erkenntnis:

Die einzige sinnvolle Erkenntnis aus diesem ‘wissenschaftlichen’ Desaster ist: Die Studie ist nonsense. Das unethische Handeln der Akteure im Gesundheitssystem kennt keine Grenzen.

GOÄ Gebührenordnung für Ärzte

Die Honorarordnung für niedergelassenen Ärzte. Niedergelassene Ärzte erhalten von Privatpatienten die 2,28-fache der GKV-Vergütung für Pflichtversicherte [Hans-Böckler Stiftung 2008]. Die Zweiklassen-Versorgung in D ist nur dann abzubauen, wenn das BMG eine Angleichung der Vergütungsstruktur schaffen kann. Das ist die Erfahrung aus dem Ausland. Das BMG aber hat ein solches gesundheitspolitisches Ziel nicht.

Die GKV trägt für chronisch erkrankte Patienten die Kosten für nicht-medikamentöse ärztliche Leistungen in der Regel nicht. Solche medizinischen Behandlungen hat der Versicherte selbst zu zahlen. Den Kostenvoranschlag erfährt er auf Anfrage beim Mediziner. Ein Selbstzahler zahlt beispielsweise für 10 Sitzungen Akupunktur knapp 300,- EUR.

Die Erfahrungen von 3.300 Medizinern mit ENRAC CMT Zertifikat in Japan, Taiwan und USA zeigen, dass die Nachfrage nicht zu befriedigen ist. Die exzellente Kompetenz umfasst nämlich nicht nur das studierte Fachgebiet:

• Kompetenz im Fachgebiet
• Schmerzbefreiung
• Nebenwirkungsbefreiung
• Herstellung der Fliessgleichgewichte bei Schmerz- und chronisch Erkrankten
• Früherkennung von Vorläufer-Krankheiten bei ‘Gesunden’
• Kernsanierung, je nach Interesse
• Chance auf Wiederherstellung der Gesundheit für Schwerkranke

Die Zielgruppe der deutschen Patienten befindet sich 2008 aber in einer Art Schockzustand. Nach Jahrzehnten der Vollversorgung leistet das ‘gute Sozialsystem’ nun nicht mal mehr die Grundversorgung. Die meisten Patienten befinden sich in einem letargischen Gemütszustand, der im Rahmen des Arzt-Patienten-Verhältinsses vorsichtig zu überwinden ist. Um Patienten nicht emotional und kognitiv zu überfordern, beginnt die Ansprache normalerweise mit der Schmerztherapie. Die Schmerzbefreiung ist der erste Schritt zur Kernsanierung.

Sofort ab der Eröffnung des wöchentlichen Schmerzsprechtages ist das Schmerzteam voll ausgelastet. Nicht selten stellen sich Wartezeiten von 4-6 Monaten ein. Die Ärzte im Ausland bieten nach einem kurzen Informationsgespräch die erste Sitzung in der Gebührenbandbreite von 250,- bis 700,- USD an. Für D dürfte ein Richtpreis von 240,- EUR die Investitionen und Kosten decken:

GOÄ Ziffer Satz Betrag
1 10,0  46,60 €
5 10,0  46,60 €
269a 10,0 204,0 €
Summe   297,20 €

Der Richtpreis ist für eine Premium-Medizin marktfähig, weil es keine Alternative im Gesundheitsmarkt gibt. Es wird auch gerne für Folgesitzungen ein Honorar pro halbe Stunde vereinbart, weil dann gewöhnlich der Diagnostikanteil klein ist. Die Patienten zahlen gerne, weil sie schon alle andere Medizin über die Jahre versucht haben. Aufgrund der wirtschaftlich schwierigen Situation, in der sich gerade die Zielgruppe der chronisch Erkrankten in D befindet, wird die Gebührenbandbreite nach unten flexibel zu handhaben sein Die Behandlungsgebühr deckt alle Investitionen in die Weiterbildung, die Infrastruktur und das Schmerzteam. Um die ethischen Werte besonders bevölkerungsnah leben zu können, leistet eine Vielzahl von Ärzten im Ausland in ihrer Freizeit ehrenamtliche Behandlungen für die sozial Schwächsten.

Goldstandard

Verfahren, Prozedur oder Methode, das als die treffsicherste verfügbare Methode zur Diagnose oder Therapie akzeptiert ist. Jede Innovation sollte mit diesem Goldstandard verglichen werden.

D ie ChronicMedizin  ENRAC CMT ist die Premium-Medizin für schmerz- und chronische Erkrankungen. Sie leistet Nachhaltigkeit im Sinne der Ganzheitlichen Medizin. Jede Schmerztherapie und jede Therapie für chronische Erkrankungen sollte mit dem Goldstandard ENRAC CMT verglichen werden.

ENRAC® Collateral Meridian Therapy repräsentiert die derzeit wohl wirksamste Evidenz für die Ursachenbeseitigung bei Schmerzen und chronischen Erkrankungen:

•  Mit ENRAC®CMT wird jeder Arzt zum Schmerzspezialisten für Schmerzbefreiung

•  Mit ENRAC®CMT erlebt jeder chronisch schmerzleidende Patient* die Schmerzbefreiung und Nebenwirkungsbefreiung

•  Mit ENRAC®CMT hat jeder chronisch Erkrankte die Chance auf die bestmögliche Wiederherstellung der Gesundheit: Vital Flow Balance ist die Neuentdeckung in der Medizin.

 Grüner Tee

Der Grüntee von den Hochebenen in China und Taiwan ist ein Naturprodukt, bei dem die schonende Verarbeitung die Erhaltung der Inhaltsstoffe sicherstellt. Für die Naturmedizin und den Haushalt ist er einmalig wertvoll, weil er durch die Teezubereitung verschiedene Wirkstoffe der Polyphenole freisetzt. Von dem immergrünen Teestrauch Camellia Sinensis werden regelmässig nur die frischen Blätter geerntet. Auf keinen Fall darf der Tee fermentieren, weshalb die Teepflücker bei der Ernte darauf achten, dass die Blätter nicht brechen. Durch Sonnenwärme trocknen die Blätter und rollen sich ein.

Grüner Tee ist das Hauptgetränk für chronisch Erkrankte. Kaffee und Weisswein übersäuern den Organismus und sollen vermieden werden. Für chronisch Erkrankte sind die Wirkstoffe der Polyphenole von grösster Bedeutung. Davon sind die Naturmediziner überzeugt, die mit dem Ziel behandeln, die Wiederherstellung der Gesundheit zu leisten. Seine starke antioxidative Fähigkeit dient der Immunsystemstabilisierung, indem sie vor chemischen Stoffen wie Fremdstoffe und freie Radikale schützen. Diese Fähigkeit heisst Antioxidative Kapazität und wird in der Masseinheit FME gemessen, welche sich auf 100 ml beziehen. Der Grüne Tee hat 900 FME, während das deutsche Naturprodukt Apfelsaft 93 FME hat. Nur Rotwein hat noch mehr FME, allerdings hat dieser eine andere Zusammensetzung und kann nicht in solchen Mengen wie Tee konsumiert werden.

Zu den Grüntee-Polyphenolen gehören die Catechine, die der Untergruppe Flavonoide zugeordnet sind, welche die antioxidative Fähigkeit leisten. Weitere Polyphenole sind Rutin, Quercetin und Kaempferol. Provitamin A, Vitamin C, Vitamin E, Kalzium, Fluoride und ätherische Öle unterstützen die Stoffwechselregulation, indem die Aktivität antioxidativer Enzyme erheblich gesteigert wird.

Die Naturmediziner kennen hoffnungslose Fälle von Krebs im Endstadium. Die Patienten tranken zwei Liter Grünen Tee pro Tag mit erhöhter Teemenge über mehrere  Monate. Die Patienten erfreuen sich heute guter Gesundheit. Natürlich verzichteten die Patienten auf jegliche Pharmakotherapie, um den Selbstheilungsprozess zu ermöglichen.  Allerdings war der Magen stark angegriffen, weshalb nach der Teekur eine Magenkur erforderlich war. Achtung, diese Information ist keine Therapieempfehlung, lediglich eine Erfahrung aus der TCM. Die Konsultation des sie betreuenden Mediziners ist unbedingt erforderlich. Ab April 2008 läuft eine Studie zum Nachweis der Wirksamkeit an der Universität Heidelberg.

Grundwerte

Die Werte einer Gesellschaft. Die demokratischen Grundwerte von D sind im Grundgesetz definiert. Die Bedeutung der Grundwerte für D wurde im Hinblick auf den Einigungsprozess Europas in der Grundwertedebatte 1976 betrachtet. In 2000 hatte die Enquete-Kommission „Recht und Ethik der modernen Medizin“ eingehend das Gebot zur Wahrung der Menschenwürde und die Grundrechte-Charta der Europäischen Union diskutiert. Eine Studie von 2004 über Parteien und Kirchen analysiert die Entwicklung von 1976 – 2004. Am 13.02.08 wurde der Deutsche Ethikrat benannt, bestehend aus 26 Mitgliedern, die naturwissenschaftliche, medizinische, theologische, philosophische, ethische, soziale, ökonomische und rechtliche Belange in besonderer Weise repräsentieren.

Schmerzlexikon
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

Copyright ©2008 ENRAC®CMT Deutschland
Das ENRAC®CMT Schmerzlexikon, ein Nachschlagewerk und Glossar von A-Z, ist nicht zum gewerblichen Vertrieb bestimmt. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck, Wiedergabe, Übersetzung, Vervielfältigung und Verbreitung bedürfen der schriftlichen Genehmigung. Einzelne Aussagen sind nur im Kontext des gesamten Werkes zu interpretieren.

Schmerzlexikon H

Juni 13, 2008
Research study sponsored by ENRAC

Haaranalyse

Laboranalyse zur Messung der Substanzen, die beim Menschen im Haar gespeichert sind. Fast alle chronischen Erkrankungen sind Speicherkrankheiten, etwa 80% davon sind Vergiftungen. Das Haar ist ein perfektes Speicherorgan. Durch die Messung der Haarprobe werden die im Körper gespeicherten Substanzen repräsentativ abgebildet. Gemessen wird also die Konzentration im Körper. Davon zu unterscheiden ist die Konzentration am Wirkort wie z.B. in der vergifteten, regional begrenzten Gewebeprobe.

Die WHO hat die Haaranalyse für die Früherkennung von Krankheiten empfohlen. Bei Studien ist die Haaranalyse weltweit anerkannt als zuverlässige und wirtschaftlichste Laboranalyse. Forscher bei Bundesamt, Landesamt, Universität, Laboratorium und Klinik nutzen sie für Studien und Gutachten. Chiropraktiker, Mediziner, Ernährungsberater und Gesundheitsexperten nutzen sie in ihrer klinischen Praxis zur Bestimmung von Diagnose und Therapie der Präventivmedizin.

Diese Berufsgruppen benutzen noch andere klinische Tests in Verbindung mit der Haaranalyse und der Anamnese, um eine Diagnose zu stellen. Unter Professionellen besteht ein breiter Konsens darüber, dass die Haaranalyse nur als Analyse in Betracht kommt, genauso wie Blutbild und Urintest. Jede Analyse stellt ganz bestimmt keine Diagnose dar. Die ärztliche Diagnose ist essentiell für die patientenorienten Entscheidung, die Festlegung der Therapie.

Die analysierten Substanzen umfassen Giftstoffe, Mineralien und Spurenelemente. Bei einem grossen Blutbild, zum Vergleich, werden die Giftstoffe nicht gemessen, an Mineralien wird Eisen und an Spurenelementen wird Kalium und Calcium gemessen. Die Krankenkassen erstatten nur die Kosten für die Niedrig-Dosierungs-Vergiftung durch Pharmakotherapien, die aussagekräftige Haaranalyse nach ISO 11885 jedoch unterliegt nicht der Erstattungsfähigkeit.

Sollen zusätzlich Rauschmittel analysiert und interpretiert werden, so muss das Analyseverfahren besondere Anforderungen erfüllen. Solche Substanzen sind unterschiedlich in den die haarfarbebestimmenten Melaninpigmenten gebunden. Deshalb muss das Analyseverfahren die Substanz aus dem Verbund freisetzen können.

Hartmannbund

Verband der Ärzte Deutschlands e.V. Seit der Gründung seines Vorgängerverbands in 1900 vertritt er die Interessen der Ärzte in D. Der Bundesverband gibt an, die Belange aller Ärzte zu vertreten, egal welches Fachgebiet, ob niedergelassen, in der Klinik oder im öffentlichen Gesundheitsdienst tätig. Er kämpft für das wirtschaftliche Auskommen, die Unabhängigkeit aller Ärzte bei ihrer Berufsausübung, für eine freie Arztwahl, gegen staatlichen Dirigismus und für eine freie Berufsausübung. In 1972 verabschiedet er die ‚122 Thesen für ein Gesundheitspolitisches Programm’, in 1982 die „Gesundheitspolitischen Leitlinien des Hartmannbundes“, in 1985 die‚Zielvorstellungen zur Strukturreform im Gesundheitswesen’.

Hartnäckiger Schmerz

Ein chronischer Schmerz, der durch die Schmerztherapie des ersten Arztes nicht zum Behandlungserfolg führte, sondern zum Schmerz-Tourismus. In internationalen Konferenzen wird der englische Begriff ‘intractable pain’ benutzt. Hartnäckige Schmerzen sind in der Regel ein komplexer Fall mit überlagerten Schmerzbildern.

Hartnäckigkeit wird nicht bestimmt durch den Schwierigkeitsgrad der chronischen Indisposition sondern ausschliesslich durch die subjektiv empfundenen Schmerzen. Massgeblich ist die Erfahrung des leidenden Schmerzpatienten. Nicht massgeblich ist die Einschätzung des Arztes, die diagnostizierte Krankheit, die Dauer der Schmerztherapien oder die Affektion.

Empfehlung an antherapierte Schmerzpatienten:

• Seine Aufmerksamkeit auf den Schmerzverlauf über die Jahre
   durch Ausfüllen des “Deutscher Schmerzfragebogen’ zu lenken
Den Behandlungserfolg als subjektiv gewünschtes Schmerzmass
   gemeinsam mit dem Arzt besprechen und vereinbaren
• Seine Gedanken täglich niederschreiben, in den Organismus
   hinein fühlen und Eindrücke ‘von der Seele’ schreiben
• Alle Dauerstressfaktoren gründlich identifizieren
• Massnahmen zum Abbau der Dauerstressoren umsetzen

Hausarzt

Noch bis 1963 war der Arzt weitgehend auf seine diagnostische Erfahrung angewiesen. Eine empathische Anamnese umfasste

Erstgespräch
Eingehende körperliche Untersuchung
Harn- und Stuhl-Gewohnheit
Appetit und Ernährungsverhalten
Soziales Umfeld in Familie und Beruf

und leitete eine naturheilkundliche Therapie ein, seltener eine Pharmakotherapie. Der Hausarzt kannte die Bürger in der Kommune oft persönlich. Gesundwerden dauerte seine Zeit, das war die Grundregel während der Erziehung. Ein Patient akzeptierte drei Tage fieberfrei im Bett zu liegen. Das war eine willkommene Auszeit von der meist körperlich anstrengenden Arbeit. …

Die Kraft des Engagements und Schreibens können die Schweizer chronisch Erkrankten seit 2000 erleben. Der Hausarzt Dr. Bruno Kissling engagiert sich für Langzeitpatienten. PrimaryCare.ch wurde ab 2008 durch die Trägergesellschaften neu organisiert.

Hausarztverträge

Die Gesundheitspolitik hat in § 73 b SGB V verankert, dass Hausarztverträge außerhalb der bisherigen Gestaltungsformen der Kassenärztlichen Vereinigung KV geschaffen werden. Die neuen Vertragsmöglichkeiten werden die seit 1932 gewachsene Verhandlungsmacht der KVen verändern und in einer neuen Vertragslandschaft resultieren. Seit Anfang 2008 bemühen sich deshalb ärztliche Berufsverbände um Hausarztverträge.

Die Bayerische Landesärztekammer BLÄK erwartet die gesellschaftliche Grundeinsicht, dass die Unterfinanzierung des Gesundheitssystems der Kern neuer Lösungen sein wird.

Die Ärzte von ENRAC CMT hoffen auf die Grundeinsicht der KVen, dass ihre bisherige Vertragsgestaltung der fehlerhaften Anwendung von akutmedizinischen Therapien für chronischmedizinische Störungen die Ursache für die Unterfinanzierung des Gesundheitssystems ist.

Am 11.02.08 vergab die AOK den Zuschlag für den Hausarztvertrag an den Hausärzteverband und den Ärztebund MEDI. Damit wird zum ersten Mal ein erheblicher Teil der Gesamtvergütung an der Körperschaft vorbei direkt an teilnehmende Hausärzte verteilt.

Zum 01.04.08 schliesst die BKK Ost für ihre 113 Kassen einen Hausarztvertrag für Berlin und Brandenburg. Verträge bestehen bereits in anderen Ländern. Die Teilnahme eines Hausarztes wird über die KV abgerechnet. Teilnahmebedingung ist die Zusatzqualifikation Spezielle Schmerztherapie und die Teilnahme an 2 Chronikerprogrammen pro Jahr.

Heilkunde

Alle Bücher vor 1953 beschränkten sich darauf, eine einzige Naturheilmethode mit den vorgeschriebenen Anwendungsformen zu beschreiben. Das Buch „Neuer Hausschatz der Heilkunde“ gibt eine unparteiische Gegenüberstellung der Heilanwendungen sämtlicher bewährter Methoden (Allopathie, Homöopathie, Biochemie, Naturheilkunde {Bilz, Platen, Kneipp, Lahmann}, Elektrtherapie) nebst den vielgebräuchlichen Hausmitteln und den Heilmitteln der medizinischen Industrie, mit einer Darstellung de Hilfsmittel zur Erkennung der Krankheiten (Diagnostik) [Brechmann, 1953].

Es erläutert eingehend die neuesten Strömungen und die Ziel in der deutschen Medizinerschaft. Als die drei grossen Heilsysteme der Medizin sind benannt:

• Allopathie
• Homöopathie
• Naturheilkunde

Beachtung finden 1953 auch die daraus abgeleiteten Behandlungsweisen

• Biochemie, abgeleitet aus Homöopathie
• Kräuterheilverfahren, abgeleitet aus Biochemie
• Elektrotherapie
• Hypnose
• Narcoanalyse
• Psychoanalyse
• Psychotherapie
• Ultraschallbehandlung

Dieses Buch ist das erste Werk von Schulmedizinern, das eine Reduktion des verfügbaren Wissens vornimmt, s. Analogien der IQWiG. Alles was dem damaligen Stand der „medizinischen Wissenschaft“ nicht mehr entsprach, wurde entfernt und durch neugewonnene Ergebnisse ersetzt. Damals wurden die akutmedizinischen Erfolge der Schulmedizin zum Vorwand genommen, sich die erfolgreichsten Naturheilkunden einzuverleiben. Es gibt viele Krankheiten, aber nur eine Gesundheit.

Heiler

Der Heiler braucht weder Arzt noch Heilpraktiker sein. Die Berufsausübung wurde 2003 mit Urteil 1 BVR 784/03 des Bundesverfassungsgerichts legalisiert. Der Dachverband Geistiges Heilen e.V. DGH hat 18 Mitgliedsvereine und 3.800 Personenmitglieder. Der Heiler muss den Erkrankten ausdrücklich darauf hinweisen, dass er keine ärztliche Behandlung ausführt. Das kann durch Hinweisschild oder Unterschriftsblatt erfolgen. Der Heiler darf keine Diagnose erstellen, keine Heilversprechen abgeben, keine Medikamente empfehlen oder verordnen. Der Eindruck einer medizinischen Behandlung darf nicht entstehen. Etwa 3 Mio. Erkrankte jährlich konsultieren Heiler.

Heilpraktiker

Der Heilpraktiker übt die Heilkunde berufsmäßig und eigenverantwortlich aus. Seine Tätigkeit zur Feststellung, Linderung und Heilung von Krankheiten gründet auf Vorstellungen und Verfahren aus der Tradition der Naturheilkunde, die in Diagnostik und Therapie zu allen Zeiten nach dem Ganzheitsprinzip vorging, weil sie sich an den Gesetzmäßigkeiten der Natur auch der inneren Natur des Menschen orientierte.

Damit ist die Naturheilkunde des Heilpraktikers grundsätzlich unabhängig von Zeitströmungen, Systemzwängen oder dem jeweils herrschenden Wissenschaftsbild, wiewohl der Heilpraktiker wissenschaftlich gesicherte Forschungsergebnisse und Erkenntnisse in seiner Tätigkeit selbstverständlich berücksichtigt.

Das Heilpraktikergesetz von 2001 regelt die Berufsausübung der Heilkunde ohne Bestallung als Arzt. Das Gesundheitsamt prüft Kenntnisse in Anatomie, Physiologie, Pathologie, Diagnostik und Therapie. Die Prüfung soll verhindern, dass die Ausübung der Heilkunde keine Gefahr für die Volksgesundheit darstellt.

Hildegard von Bingen-Medizin

Die Heilkunde der Nonne Hildegard von Bingen, die auf der Balance zwischen Körper, Seele und Geist beruht. Die Heilkräfte der Natur sind für den Menschen verborgen. Hildegard von Bingen schrieb viele Abhandlungen über Pflanzen und Krankheiten. Nach 1150 verfasste Hildegard das Buch ‘Ursachen und Heilungen’über Entstehung und Behandlung von diversen Krankheiten. Für die ganzheitliche Wiederherstellung der Gesundheit wurden Anweisungen überliefert. Die moderne Hildegard-Medizin umfasst Ernährungstherapie, Entgiftung, Psychotherapie, Fasten und Pflanzenheilkunde.

HIV/AIDS

„Im Zusammenhang mit AIDS ist niemals ein Virus nachgewiesen worden.“ Am 15.1.2001 macht Richter Hackmann das Wissen der Bundesgesundheitsbehörden öffentlich bekannt  [LG Dortmund Ns 70 Js 878/99 14(XVII) K 11/00]. 20 Jahre nach dem Auftreten der ersten AIDS-Fälle im Juni 1980 in den USA und 17 Jahre nach der Verkündigung der Entdeckung des AIDS-Virus durch die US-Regierung entlarvte der Richter das erste globale Verbrechen. Unter Einsatz moderner Labortechnik und Milliarden Forschungsgeldern konnte kein einziger AIDS-Virus gefunden und isoliert werden. Einen Beweis für eine HIV/AIDS Infektion gibt es nicht, so der Richter.

Seit 20 Jahren verordnen die Ärzte eigenhändig die Pharmakotherapie, welche exakt die Nebenwirkungen im Beipackzettel haben, die dem angeblichen AIDS-Virus zugeschrieben werden. Die Ärzteschaft füllt sich eigenhändig die Krankenhäuser, s. Hospitalisierungsquote.

Hochschulmedizin

Die evidenzbasierte Medizin EbM, umgangssprachlich auch Schulmedizin. Das Fundament der Hochschulmedizin sind Krankenversorgung, Forschung und Lehre. Der Verband VUD sieht de Hochschulmedizin in Gefahr. Die Kliniken können die Tariferhöhung der Ärzte ab 2008 nicht verkraften, weil die Krankenhausvergütung gedeckelt und nicht einmal an das Bruttoinlandsprodukt gekoppelt ist.

Der Berufsstand der Mediziner versteckt sich hinter einer angeblichen Evidenz ihrer Studien, um den Berufsstand zu schützen. Solange Therapiemethoden für die Akutmedizin in den Studien untersucht werden, mag sich die Branche den Luxus von fehlerhafter Evidenz leisten.

Bei Studien zu Schmerzen und chronischen Krankheiten jedoch greift die Evidenz viel zu kurz, deckt sie doch nur den kurzen Zeitraum der Therapiedauer ab ohne die Gesundheitsschäden einzubeziehen. Als Masstab für den Nutzen muss hier die Lebensqualität des Patienten über seinen Lebenszyklus gelten. Zusätzlich gibt es noch eine Vielzahl von Mängeln, welche alle in die Kosten-Nutzen-Bewertung des IQWiG einfliessen.

Homöopathie

Eines der drei grossen Heilsysteme in der traditionellen deutschen Heilkunde, neben Allopathie und Naturheilkunde. Die alternativmedizinische Methode begründete Samuel Hahnemann, die auf dem Ähnlichkeitsprinzip beruht: Das homöopathische Arzneimittel ruft am Gesunden ähnliche Symptome hervor, an denen der Kranke leidet. 1816 stellte Hahnemann fest, dass chronische Erkrankungen durch homöopatische Behandlungstherapie nicht zu heilen waren. Doch schon 1828 veröffentlichte er seine Lehre der chronischen Krankheiten.

Die wichtigste Erkenntnis von Hahnemann war, daß die örtlichen Krankheitsbilder gar nicht die Krankheit selbst sind. Die Krankheitsbilder sind lediglich der nach außen sichtbare und fühlbare Ausdruck. Eine tief im Inneren des Organismus wirkende Kraft ist die wirkliche Erkrankung. Diese Kraft nennt Hahnemann ‚Lebenskraft’. Die Krankheitsbilder sind der Beleg, daß diese Lebenskraft aus der Ordnung und Harmonie geraten ist. Der Homöopathe hat die Aufgabe, die gestörte Lebenskraft wieder in Ordnung und Harmonie zu bringen.

Die Komplexität von chronischen Erkrankungen aus homöopathischer Perspektive wird im fünfbändigen Buch beleuchtet ‘Die chronischen Krankheiten, Ihre eigentümliche Natur und homöopathische Heilung’ [Hahnemann, ISBN 3776014369]. Ärzte, die nach der Naturheiltherapie Homöopatie behandeln, haben sich im DZVhÄ zusammengeschlossen.

Von der hoöopathischen Lehre zweigte sich die Lehre der Biochemie ab. Erstmals erhält die Biochemie 1953 einen „gebührenden Platz “ [Brechmann 1953] neben der traditionellen Heilkunde.

Das wissenschaftliche Fundament von ENRAC®CMT basiert ausschliesslich auf dieser Kraft, die Hahnemann Lebensenergie nannte, s. Vital Flow.

Homöostase

Die Selbstregulation eines lebenden Organismus bei unterschiedlichen Belastungszuständen, das innere Gleichgewicht des menschlichen Organismus. 35 Mio. Jahre der menschlichen Evolution haben unseren Organismus gegen die externen Einwirkung optimiert, insbesondere gegen Gefahren. Dazu gehört auch die Ableitung der Schwermetalle, die in geringer Konzentration in Gewässern vorkommen.

Bei den Vergiftungen seit 1948 jedoch blieb dem Organismus nicht ausreichend Zeit sich anzupassen. Der Organismus hat noch kein effizientes Verfahren zur Ableitung der 100.000 menschengemachten Gifte, die die Ärzte Arzneimittelstoffe nennen, entwickeln können. Einen grossen Anteil der Gifte kann er bereits über Leber und Niere ableiten. Weil der Arzt aber eigenhändig das Immunsystem durch die Giftstoffe in Pharamkotherapien irritiert, kommt es irgendwann an die Grenzen seiner Leistungsfähigkeit.

Hospitalisierungsquote

Eine Auswahl ’schwerwiegender Krankheiten’, die bestimmte versicherungsrechtliche Kriterien erfüllen. Für den Morbi-RSA musste die BVA die Operationalisierung der ’schwerwiegenden Krankheiten’ erarbeiten. Sie hat festgelegt, dass dazu alle Diagnosen der stationären Versorgung herangezogen werden. Es sind solche Diagnosegruppen als schwerwiegend anzusehen, deren Vorkommenshäufigkeit in der stationären Versorgung bezogen auf die gesamte Vorkommenshäufigkeit mindestens 5% beträgt. Diese Diagnosegruppen werden sodann nach ihren gewichteten Ausgaben sortiert und die obersten 30 % ausgewählt. Zur Auswahl ’schwerwiegender Krankheiten’ gehören also die Diagnosegruppen, die sowohl die Mindesthospitalisierungsquote als auch das Kostenkriterium erfüllen. Die schwerwiegenden Krankheiten hat das BVA am 13.05.08 veröffentlicht:

Schwerwiegende Krankheiten [HQ = Hospitalisierungsquote]

HQ

HIV/AIDS

94%

Sepsis/Schock

93%

Meninngitis/Enzephalitis nicht viral

92%

BösartigeN. Lippe, Mundhöhle, Pharynx

61%

BösartigeNeubildungen Verdauungsorgane

59%

BösartigeN. Atmungs-, intrathorakaler Organe

59%

BösartigeN. Knochen, Stütz- Weichteilgewebes

59%

BösartigeNeubildungen Brustdrüse

57%

BösartigeN. weibliche Genitalorgane

55%

BösartigeN. männliche Genitalorgane

54%

BösartigeN. Niere, Harnwege, Nebenniere

54%

BösartigeN. Auge, Gehirn, Zentralnervensystem, Hypophyse

54%

BösartigeN. sekundärer oder multipler Lokalisation

52%

Lymphome und Leukämien

51%

Neubildungen unsicheres oder unbekanntes Verhalten

49%

Diabetes Mellitus

49%

Schwerwiegende metabolische oder endokrine Störungen

43%

Ileus

28%

Chronisch entzündliche Darmerkrankung

28%

Erkrankungen des Ösophagus, exkl. Ulkus und Blutung

26%

Entzündungen/Nekrose von Knochen/Gelenken/Muskeln

24%

Rheumatoide Arthritis und entzündl. Bindegewebskrankheiten

24%

Spinalkanalstenose

24%

Osteoarthrose der grossen Gelenke

23%

Osteoporose und Folgerkrankungen

22%

Schwere Erkrankungen der Blutbildung und Blutgerinnung

19%

Agranulozytose, sept. Granulomatose, u.a.

19%

Disseminierte intravasale Gerinnung und Koagulapathien

18%

Purpura/ Thrombozytenfunktionsstörungen, Blutungsneigung

18%

Delir und Enzephalopathie

17%

Demenz

16%

Schwerwiegender Alkohol- und Drogen-Missbrauch

16%

Psychotische Störungen und Persönlichkeitsstörungen

16%

Depression

16%

Bipolare affective Störungen

15%

Anorexia nervorsa / Bulimia nervosa

14%

Aufmerksamkeitsstörung, hyperkinetische Störungen

13%

Ausgeprägte schwere Lähmung

13%

Erkrankungen/ Verletzungen des Rückenmarks

13%

Muskeldystrophie

13%

Periphere Neuropathie / Myopathie

12%

Entzündlich / toxische Neuropathie

12%

Multiple Sklerose

12%

M. Parkinson und andere Basalganglienerkrankungen

12%

Epilepsie

12%

Koma, Hirnöden, hypertoxischer Hirnschaden

12%

Sek. Parkinsonsimus, extrapyramidale Bewegungsstörungen

12%

Herzinsuffizienz

10%

Akutes Lungenödem u. respiratorische Insuffizienz

10%

Tabelle: AIDS, Krebs und Diabetes werden am häufigsten stationär behandelt.

Human Bio Monitoring HBM

Werkzeug der gesundheitsbezogenen Umweltbeobachtung. Im Human-Biomonitoring werden menschliche Körperflüssigkeiten und -gewebe untersucht, um ihre Belastung mit Schadstoffen zu bestimmen.

Die Untersuchung von Umweltpatienten endet nach deren Erfahrung in einer universitären Umweltambulanz. Die Diagnose ist in den meisten Fällen eine psychosomatische oder psychiatrische: Angststörung, Depression, Persönlichkeitsstörung, Phobie, Psychose, Somatisierungsstörung, Wahnhafte Störung.

Die GSF ist eine Forschungseinrichtung des Bundes und des Freistaats Bayern. Sie erforscht Grundlagen einer zukünftigen Medizin, bei der chronische, degenerative Krankheiten im Mittelpunkt stehen: Lunge, Allergie, Krebs, Herz-Kreislauf. Sie analysiert grundlegende Prozesse der Krankheitsentstehung, der Schädigung, der Abwehrhähigkeit und der Kompensationsfähigkeit des Organismus. Ihr Budget 2007 ist 182,6 Mio, Drittmittel: 87, 7 Mio, Bayern: 9,5 Mio. Euro, Bund 85,3 Mio. Euro.

Schmerzlexikon
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Schmerzlexikon I-J

Juni 12, 2008
Research study sponsored by ENRAC

Indikation

Grund für die Auswahl einer medizinischen Massnahme. Für die Auswahl einer Therapiemethode benutzt die EbM die Logik: Bei Krankheitsbild A sind die Therapiemethoden A1…An, die sogenannten Interventionen, angebracht. Die Indikation folgt dem Abwägen, ob bei der diagnostizierten Krankheit der Einsatz einer bestimmten medizinischen Maßnahme angebracht ist. Der Begriff Indikation betrachtet ausschliesslich die medizinische Perspektive der EbM beim ärztlichen Abwägungsprozess. Die sozialen, verwaltungsrechtlichen und finanziellen Perspektiven sowie die Patienteninteressen sind nicht Gegenstand der Indikation.

Im klinischen Sprachgebrauch werden Abstufungen benutzt. Das Attribut vor dem Wort Indikation begründet, warum ein Arzt aufgrund seines Abwägungsprozesses im vorliegenden Fall eine bestimmte Massnahme auswählt:

Diagnosebezogene Indikation: Krankheitsbild, bei der eine Massnahme aufgrund einer einzelnen Diagnose zum Krankheitsbild angezeigt ist
Beispiel: Ein chronischer Schmerz wird nach sechs Monaten mangels diagnostizierbarer Krankheit zur selbstständigen Krankheit erklärt, die Behandlung lindert das Symptom Schmerz, beeinflusst aber die Schmerzursache nicht.
Beispiel: Vitamin-Injektion verbessert das Symptom Leistungsabfall, beeinflusst aber den Verlauf der Grundkrankheit nicht

Symptombezogene Indikation: Krankheitsbild, bei der eine Massnahme aufgrund eines Symptoms des Krankheitsbildes angezeigt ist
Beispiel: Das Symptom Schmerz beeinträchtigt die Lebensqualität, die Behandlung hat keinen Einfluß auf die primäre Indikation: die Krankheit und deren Verlauf

Ursächliche Indikation: Krankheitsbild, bei der eine Massnahme aufgrund der Ursache angezeigt ist
Beispiel: Abszess behandeln, weil Ursache der Blutvergiftung

Kontraindikation: Krankheitsbild, bei dem eine Massnahme nicht angezeigt ist, weil sie für den Patienten nachteilig sein kann

Keine Indikation: Krankheitsbild, bei dem eine Massnahme nicht angezeigt ist, weil sie für den Patienten nicht vorteilhaft ist

Relative Indikation: Krankheitsbild, bei dem eine Massnahme für den Patienten vorteilhaft, aber nicht zwingend notwendig ist

Absolute Indikation: Krankheitsbild, bei dem eine Massnahmen die Gesundheitsreduktion minimiert

Vitale Indikation: Krankheitsbild, das lebensbedrohlich ist

Notfallindikation: Krankheitsbild, das lebensbedrohlich und akut ist

Innovative Arzneimittel

Ein Arzneimittel, das die Bewertung ‘Innovation’ gemessen am Grad der Wiederherstellung der Gesundheit eines Patienten verdient. Eine Innovation muss den internationalen Stand der Wissenschaft verbessern und einen signifikanten Beitrag zur Erreichung einer zielgerichteten Gesundheitspolitik bieten können. Die Bewertung ‘Innovation’ muss im Nutzen-Kosten-Verhältnis für den Patienten, die Patientengruppe und die Gesamtbevölkerung bewertet werden.

Im deutschen Gesundheitssystem ist die pragmatische Definition der Pharmakologen Fricke & Klaus aus 2000 anerkannt. Ein innovatives Arzneimittel kann einer von vier Kategorien zugeordnet werden:

  1. Neuartiger Wirkstoff oder neuartiges Wirkprinzip.
  2. Verbesserung pharmakologischer Qualitäten bereits bekannter Wirkprinzipien.
  3. Analogpräparate mit marginalen Unterschieden zu eingeführten Wirkstoffen.
  4. Nicht ausreichend gesichertes Therapieprinzip.

Seit Jahren gibt es in D einen erbitterte ökonomisierten Streit um die NUG-Richtlinie, bestehend aus der Negativliste als Default-Grundzustand und der Positivliste als die (deutsche seeligmachende) evidenzbasierte Wahrheit. Die Positivliste bestimmt nämlich die Erstattungsfähigkeit. Als die streitigen Gruppierungen haben sich herauskristallisiert:

•  BMG [G-BA, IQWiG] und EbM [Ärzte, Forscher]
•  Verband der Arzneimittelhersteller VdA

Das Grundproblem in D ist, dass es an einer wissenschaftlichen Grundlage für die Bewertung von Innovation fehlt. Es mangelt nämlich bereits an der primären Voraussetzung:

Fehlen der jährlichen Aktualisierung des deutschen Stand der Wissenschaft an internationalen, muss im SGB normiert sein

Das wiederum ist politisch gewollt, was das Fehlen einer zielgerichteten Gesundheitspolitik beweist. Wäre eine zielgerichteten Gesundheitspolitik wirksam, dan wäre die Diskussion überflüssig. Desweiteren würden die Streitgruppen erkennen, dass ein innovatives Arzneimittel nur im Zusammenhang mit der vom Arzt verordneten Therapie zu bewerten ist. Niemals darf IQWiG nur das losgelöste Arzneimittel bewerten, auch nicht bei Schmerztabletten und anderen rezeptfreien Arzneimitteln. Ansonsten ist der Niedrig-Dosierungs-Vergiftung des deutschen Volkes Tür und Tor geöffnet.

Die menschenverachtende Gesundheitspolitik zieht sich durch die Massnahmen aller Akteure. Die gesamte Aufmerksamkeit wird auf Pharmakotherapie und Erstattungsfähigkeit gelegt. Selbst die Kassenärztlichen Vereinigungen nennen ihr regelmässige Publikation ‘KV Aktuell Pharmakotherapie’. Die grundgesetzlich zu leistende Menschenwürde und Patientenorientierung aber erhalten keine Aufmerksamkeit, sie sind fehlerhaft nicht der Masstab für die Bewertung einer Innovation.

Integrative Medizin

Behandlungen der evidenzbasierten Medizin werden durch Behandlungen der naturheilkundlichen Medizin begleitet. Der Marketingbegriff wird oft für die integrative Anwendung in einer Klinik verwendet. Eine wissenschaftliche Integration ist nicht gegeben. Zielgruppe sind primär chronisch schmerzleidende Patienten, die Schmerzlinderung durch eine pharmakofreie Therapie suchen. Zum Selbstzahlerprogramm einer Klinik gehören Ausleitungsverfahren, Autogenes Training, Ayurveda, Blutegelbehandlung, Feldenkraistherapie für Chroniker, Fussreflextherapie, Ganzheiliche Körperarbeit, Heilfasten, Homöopathie, Kneipp-Therapie, Medidation, Neuraltherapie, Phytotherapie, TCM, Yoga, u.a. 

Der populärste Repräsentant einer integrativen Medizin ist der TV-Moderator Prof. Hademar Bankhofer, auch Mister Gesundheit. Als Medizin-Journalist und TV-Experte streifte er Hexenschuss, Heiserkeit, Fettleibigkeit, Ernährung, risikofreie Medizin und in vielen Fernsehtalks das Gesundheitswesen. 1991 wurde ihm der österreichischen Berufsprofessortitel für seine Öffentlichkeitsarbeit verliehen.

Integriertes Hospitz

Ehrenamtliche Einrichtung für Altenpflege, Pflegeheim, Sterbebegleitung und Trauerbegleitung. Die Idee ist die integrierte Betreuung von Senioren, die sich nicht mehr eigenständig versorgen können und keine stationäre Betreuung brauchen. Das Pilotprojekt in D initiierte der Priester Dr. Wolfgang Picken 2001 zusammen mit der Bürgerstiftung Rheinviertel. Der Palliativverantwortliche verantwortet die Koordination der medizinischen Betreuung. Ordensfrauen des Klosters verantworten die pflegerische Betreuung.

Integrierte Versorgung

Der Deutsche Gesellschaft für Integrierte Versorgung e.V. DGIV  wurde 2003 mit dem Ziel gegründet, die Integrierte Versorgung in der medizinischen, pflegerischen und sozialen Betreuung als Regelfall durchzusetzen. Er wird Konzepten für die Integrierte Versorgung vorantreiben. Im Rahmen der Gesundheitsreform 2006 gibt es viele ungeklärte Fragen hinsichtlich einer Steigerung der Effizienz und Effektivität des Gesundheitswesens. Zu § 140a SGB V werden viele verschiedene Konzepte umgesetzt, nur wenige werden erfolgreich sein. Dessen Anforderungen für Controlling, Netzwerkmanagement und Qualitätsmanagements müssen übergreifend erfüllt werden. Die Anschubfinanzierung bis 31.12.08 für Krankenhäuser und KV erfordert die Steuerung der Finanzmittel. Mangels durchsetzungsorientierter Gesetzgebung besteht die Gefahr mangelhafter Erreichung gesetzlicher Anforderungen.

Intervention

Massnahme zur Veränderung des Verlaufs einer gesundheitlichen Störung oder Krankheit. Dazu gehören medikamentöse und nichtmedikamentöse Therapien. Auch vorbeugende Massnahmen und diagnostische Untersuchungen werden angewendet, falls eine Verhaltensänderung erwartet werden kann.

Intoxikation

Eine Vergiftung in einer der Formen: angeborene Vergiftung, akute Vergiftung oder chronische Vergiftung. Im Rahmen dieses Schmerzlexikons wird ausschliesslich Aufmerksamkeit auf chronische Vergiftung gelenkt. Eine chronische Vergiftung ist die langdauernder Einwirkung, auch Exposition, eines Giftes.

Die Umweltmedizin hat sich diesem Arbeitsgebiet angenommen, um die Interessen des chronifizierten Patienten durch Diagnostik, Therapie und Gutachten zu vertreten.

Die Arbeitsmedizin hat sich diesem Arbeitsgebiet angenommen, um die Interessen von Arbeitgeber und GKV zu vertreten. Über Vergiftungen aufgrund langfristiger Pharmakotherapien und gesellschaftliche Chronifizierung aber führt sie keine Studien aus, s. Stand der Wissenschaft.

Intoxikationsanalyse

Eine Laboranalyse der Intoxikation eines Menschen. Eine Intoxikation liegt dann vor, wenn mindestens 1 Körpermedium, wie z.B. Blut, Urin, Speichel, Haar, Gewebe, usw. bei einer Laboranalyse über die Norm erhöhte Werte aufweist. Das Googeln zu den Begriffen macht deutlich, dass es in Deutschland kaum Labors mit dem Angebot von Intoxikationsanalysen für niedergelassene Ärzte und chronisch Erkrankte gibt.

IQWiG Institut für Qualität und
Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen

Bewertet Nutzen und Risiken von bestimmten Interventionen. Dazu gehört das Bewerten von deren Wirtschaftlichkeit. Ausschliessliches Ziel ist die kontinuierliche Verbesserung der Qualität und Effizienz der Gesundheitsversorgung der deutschen Bevölkerung. Das wesentlich enger gefasste, vom IQWiG interpretierte Ziel ist, einen Höchsterstattungsbetrag für eine bestimmte Indikation festzulegen.

IQWiG.de unterstützt den Gemeinsamen Bundesausschuss durch seinen unabhängigen wissenschaftlichen Sachverstand. Das Institut soll die Qualität und Wirksamkeit der Leistungen der Gesetzlichen Krankenversicherung dem allgemein anerkannten Stand der medizinischen Erkenntnisse entsprechend bestimmen.

Das IQWiG wurde am 01.06.04 als Stiftung gegründet. Es untersucht im Auftrag des G-BA, und somit im Auftrag des BMG, den Nutzen medizinischer Leistungen. Finanziert wird es durch Zuschläge für stationäre und ambulante medizinische Leistungen, die überwiegend von der gesetzlichen Krankenversicherung erstattet werden. Seinen Ursprung hat IQWiG im Gesetz zur Stärkung des Wettbewerbs in der GKV.

Am 18.01.05 hat der G-BA beschlossen, das IQWiG mit der Bewertung von medikamentösen und nicht