Deutscher Ärztetag 2008: Denn sie wissen, was sie tun

Deutscher Ärztetag 2008: Denn sie wissen, was sie tun.
Deutschland – die durch das Gesundheitssystem chronifizierte Gesellschaft

 
München, 24.04.08 — Noch wird der deutsche Chronifizierungsskandal offiziell totgeschwiegen: 50% der Bundesbürger haben eine chronische Erkrankung. Die Ärzte verordnen akutmedizinische Pharmakotherapien für chronischmedizinische Krankheiten. Die Folge: 80% aller Chronifizierungen sind Vergiftungen. Drei chronische Krankheiten mit epidemischen Ausmassen verursachen bereits 80% der GKV-Kosten. Der gesundheitspoltische Weg ‚rationale Pharmakotherapie‘ führt das deutsche Volk direkt in die pandemische Erkrankung Depression. Und die Ärzte? Sie wissen was sie tun.
  

Die Parlamentarier sind stolz:
Der Gesundheitsmarkt in Deutschland ist rasant gewachsen, auf 260 Mrd. Euro und 4,2 Mio. Beschäftigte. Nach „Die Renten sind sicher“ ist die nächste perfide Lüge bereits ausgesprochen „Wir sichern damit die hohen Standards in der Qualität der Versorgung.“ Die Parlamentarier meinen, dass ihre Bürokratie alles unter Kontrolle hat und sagen: Weiter so!

Die Pflichtversicherten sind verärgert:
Die Pro-Kopf-Gesundheitskosten betragen 135% von denen in Japan bei gleicher Wirtschaftsleistung (BIP). Bereinigt man die Gesundheitskosten um den höheren Lebensstandard, die höhere Lebenszeit und die höhere Umweltbelastung in Japan, so entfallen auf den Pflichtversicherten fast doppelt so viel Kosten wie auf den Japaner. Dabei hat der Deutsche nicht einmal Therapiefreiheit, wird chronisch kränker und wird immer fettleibiger bedingt durch Existenzangst. Die Schulmedizin kann nur 20% aller Erkrankungen heilen, das sind die Akutkrankheiten. Für die 80% der chronischen Erkrankungen aber kann sie die Wiederherstellung der Gesundheit gar nicht leisten.

Die Ärzte streiken:
Sie wollen die Kassenzulassung zurückgeben. Sie haben keine Therapiefreiheit. Sie sind zu willenlosen Handlangern des Bundesministeriums für Gesundheit BMG degradiert. Dank der kontinuierlichen Verordnungen der versorgenden Ärzte sind die Ausgaben für Pharmakotherapien höher als die Ausgaben für die Ärzteschaft. Das BMG hat die Erstattungsfähigkeit gesetzlich auf nebenwirkungsstarke ‚rationale Pharmakotherapien‘ reduziert, legitimiert durch SGB und Positivliste. Gleichzeitig erkennt die Ärzteschaft seit Jahrzehnten, dass ihre Patienten dauerhaft erkranken und unerwartet viele plötzlich sterben. Sie wissen was sie tun.

Die Bilanz 1948-2008 ist desaströs:
Die medizinische Bilanz „60 Jahre Gesundheitssystem“ ist desaströs:

Das Gesundheitssystem ist zu weniger als 10% auf die wirksame Behandlung von chronischen Erkrankungen ausgerichtet.

Das ist die ernüchternde Bewertung der Ärzte des Kompetenznetzwerks ENRAC® CMT International. Sie schätzen, dass das BMG ein Einsparpotential von 50% der Pharmakokosten nicht nutzt. Ihre Bilanz auf der Webpräsenz eCMT.info begründen sie durch 25 primäre Missstände und 50 gesundheitspolitische Widersprüche. Aus der Perspektive der chronisch Erkrankten decken sie auf, dass alle Akteure des Gesundheitssystems nicht die Menschenwürde nach § 1 Grundgesetz achten. Einen realisierbaren Lösungsvorschlag zum Abbau der Chronifizierung liefern sie gleich mit.

Deutsche Ärzte leisten keine angemessene Versorgung des chronisch erkrankten Patienten. Sie können nicht vorbeugen und nicht heilen. In der Versorgung chronisch erkrankter Patienten, also 80% der GKV-Kosten, gibt es in der deutschen Schulmedizin weder Wissen über Ursachen noch Wirksamkeit von Therapien. Es gibt nur Linderung, Langzeit-Niedrigdosis-Vergiftungen und tödliche Arzneimittelreaktionen. Also kann es auch keine Standards und keine Qualität geben. Sie nehmen mehrere Arzneimittel gleichzeitig? Besser, Sie studieren täglich den aktualisierten Beipackzettel im Internet. Der Anteil der vermeidbaren Todesfälle dürfte laut Studie bei 18-70% liegen. Täglich tonnenweise Chemikalien in die Bundesbürger zu pumpen ist mit tödlicher Sicherheit der falsche Weg. Unser Organismus ist nun mal ein perfekter Langzeitspeicher für Giftstoffe. Die kleine Menge, die ausgeschieden wird, kommt sowieso wieder mit der Nahrungskette zurück. Und Syndrome statt Ursachen zu behandeln ist logischerweise auch der falsche Weg. Das dürfte jeder ethisch handelnde Parlamentarier verstehen.

Das Gesundheitssystem ist chronifiziert:
Über SGB und G-BA und Positivliste kontrolliert das BMG jede Pharmakotherapie im Gesundheitsmarkt, die der Erstattungsfähigkeit unterliegt …zum lebensbedrohlichen Nachteil von 80 Mio. Versicherten. Der deutsche Stand der Wissenschaft ist auf dem Stand eines Entwicklungslandes. Das ist vom BMG so gewollt, weil die Aktualisierungspflicht im SGB nicht geregelt ist. Diese Rechtslage ist im wahrsten Sinne des Wortes „unbezahlbar“. Zum einen garantiert es die langfristige Auslastung überalterter Produktionslinien in der Pharmaindustrie. Zum anderen gilt das SGB bei Schadenersatzklagen, mit dem seit Jahrzehnten veralteten deutschen Stand der Wissenschaft wird jeder Schadenersatzanspruch erfolgreich abgewehrt. Das Recht von chronisch Geschädigten so zu beschneiden, ist identisch mit der Missachtung der Menschenwürde. Und alle Akteure wirken proaktiv bei diesem menschenverachtenden Gesundheitsystems mit. Ökonomisierung contra Ethik – die Zeit ist reif für den Wandel.

Das ärztliche Selbstverständnis hat sich seit 1948 konträr zum ärztlichen Gelöbnis entwickelt: „Bei meiner Aufnahme in den ärztlichen Berufsstand gelobe ich feierlich, mein Leben in den Dienst der Menschlichkeit zu stellen.“ Rechtsverbindlich ist § 1 Abs. 1 der Berufsordnung „Der Arzt dient der Gesundheit des einzelnen Menschen und des gesamten Volkes.“ Angesichts der eigenhändigen Chronifizierung von bisher der Hälfte des deutschen Volkes sind die ethisch unverantwortlichen Pharmako-Verordnungen beispiellos in der ganzen Welt. Ist das Berufsbild des Schulmediziners noch zu retten?

Der 111. Deutsche Ärztetag in Ulm hat als Topthema die Standortbestimmung der Ärzteschaft. Die teilnehmenden Ärzte werden gesundheitspolitische Leitsätze verabschieden, welche das Berufsbild der Schulmedizin zukunftssichern sollen. Die weitere Agenda alledings birgt die Gefahr, dass sie die Zeit mit akutmedizinischen Themen vergeuden. Dabei liegt die Zukunft der versorgenden Ärzte doch fast ausschliesslich in

• Entchronifizierung des deutschen Volkes
• Gesundheitsvorsorge durch Chronifizierungsprävention
• Therapiefreiheit für die patientenorientierte Entscheidung

Der Bundestag will endlich ethisch handeln:
Glücklicherweise hat sich die 16. Bundesregierung in der Koalitionsverhandlung selbst verpflichtet, endlich die Säule der Gesundheitsvorsorge aufzubauen. Bis zur Bundestagswahl 2009 wollen die Parlamentarier das von der WHO seit 30 Jahren geforderte Präventionsgesetz verabschieden. Oder vielleicht doch nicht? Wenn doch nur die Lobbyarbeit der Arzneimittelhersteller nicht so drückend wäre…

Ein Budget für die Umsetzung des Präventionsgesetzes in Form von Steuermitteln jedenfalls bräuchte der Finanzminister nicht bereitzustellen. Der konstruktive Vorschlag von ENRAC® CMT International beschreibt das Umsetzungsvorhaben zur Entchronifizierung des deutschen Volkes bis zum Ende der Legislaturperiode. Und die Zukunft der deutschen Ärzteschaft wäre auch gesichert. Jetzt fehlt nur noch der politische Wille der Parlamentarier.

Über ENRAC

ENRAC® CMT International ist das grösste Kompetenznetzwerk für nicht-invasive Behandlung von Schmerzen und chronischen Erkrankungen. Ärzte aller Fachgebiete therapieren nach der ENRAC® CMT Collateral Meridian Therapy. Der Erfinder Dr. Shan-Chi Ko wurde in Taiwan geboren, studierte Medizin in Japan und TCM & Pharmakologie in Shanghai. In 2002 publizierte Dr. Ko basierend auf 7.500 klinischen Fallstudien seine Theorie über eine hochwirksame Schmerzbehandlung: Stimulation von zwei Acupunkten reduziert auffallend und fast augenblicklich die meisten regionalen Schmerzen. Die Webpräsenz ist eCMT.info.

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