Schmerzlexikon S

Research study sponsored by ENRAC

Sachverständigenrat

Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der Entwicklung im Gesundheitswesen hat gem. § 142 Abs. 2 SGB V den Auftrag, Wege zur Weiterentwicklung des Gesundheitswesens aufzuzeigen. Unter Berücksichtigung der finanziellen Rahmenbedingungen und der vorhandenen Wirtschaftlichkeitsreserven analysiert der SVR-Gesundheit.de Prioritäten für den Abbau von Versorgungsdefiziten und bestehenden Überversorgungen. Das Gutachten vom Juli 2007 hat den Titel: Kooperation und Verantwortung – Voraussetzungen einer zielorientierten Gesundheitsversorgung.

Der Sachverständigenrat für Umweltfragen SRU unterrichtet die Bundesregierung zu Umweltfragen. Als empfindliche Personen definiert der SRU Kinder, alte Menschen, Schwangere und chronisch Kranke. Jede Risikoableitung muss sich auf diese Risikogruppen beziehen. Diese Regel wird bisher kaum angewandt. Bei chronischen Schadstoffbelastungen führt das zur Anwendung von überhöhten Grenzwerten gegenüber der durchschnittlichen Belastung.

Schmerz

Definition Internationale Vereinigung zum Studium des Schmerzes IASP: Schmerz ist ein unangenehmes Sinnes- und Gefühlserlebnis, das mit aktueller oder potentieller Gewebsschädigung verknüpft ist oder mit Begriffen einer solchen Schädigung beschrieben wird.

Definition ENRAC CMT: Schmerz ist der wertvollste Helfer des Menschen, ein Mechanismus des Organismus entwickelt in vielen Millionen Jahren der Evolution. Schmerz ist ein Warnsignal  für jeden Menschen und in jedem Stadium einer Erkrankung: Beschwerde -> Vorläufer-Krankheit -> Akutkrankheit -> chronische Krankheit. Ein Schmerz ist immer eine Herausforderung für den Menschen, seine volle Aufmerksamkeit auf seinen Organismus zu lenken. Alle Schmerzen, ausser den durch eine plötzliche Akutkrankheit ausgelösten, werden durch einen oder meherere Dauerstressfaktoren ausgelöst. Es gibt keinen Schmerz, der nicht kuriert werden kann.

Seit 400 Jahren wird der Schmerz von Hochschulmediziniern ‚verteufelt‘ und ‚bekämpft‘. Einen Überblick zum Thema bietet dieser Leitfaden, der die berufsständische Sichtweise der EbM und somit der Bundesbürger bis 2007 repräsentiert. Die Sichtweise des Kompetenznetzwerks der ENRAC CMT Ärzte ist unter Schmerzbehandlung und Chronifizierung dargestellt.

In 2008 darf jeder Arzt erkennen, dass der Schmerz ein Warnsignal ist und bleibt.  Die Unterdrückung des Schmerzsignals behandelt die Schmerzursache nicht. Die Pharmakotherapie leistet nur temporäre Schmerzlinderung, weil sie nur die Schmerzfolge behandeln kann.

Erkenntnis:

Die Behandlung des Schmerzsignals oder der Schmerzfolgen durch eine Pharmakotherapie hilft dem Patienten nicht, nur der Gesundheits-Industrie. Die Behandlung wiederkehrender oder chronischer Schmerzen durch Arzneimittel schädigt den Menschen.

Die Behandlung der Schmerzursache durch eine ENRAC CMT Therapie hilft dem Menschen, beseitigt das Warnsignal, löscht das Schmerzgedächtnis und fördert die Selbstheilung.

Weitere Information und aktuelle Nachrichten zu Schmerz:

N-TV Livestream

Schmerzbefreiung

Wirkungsgrad einer Schmerzbehandlung. So hat Schmerzbefreiung einen wesentlich höheren Wirkungsgrad als Schmerzlinderung. Das Ziel ist die dauerhafte Schmerzbefreiung der subjektiv empfundenen Schmerzen auf ein Schmerzmass, das ohne zusätzliche invasive oder minimal-invasive Schmerztherapie erträglich ist. Wenn keine Krankheit vorliegt, dann ist der Zustand der dauerhaften Schmerzlosigkeit das Behandlungsziel.

Bei ENRAC®CMT gilt die Schmerzbefreiung als erfolgreich erreicht, wenn die subjektiv empfundenen Schmerzen so reduziert wurden, dass der Schmerzpatient sein Leben wieder ohne invasive oder minimal-invasive Schmerzbehandlung als erträglich einstuft. Die systematische Forschung mit ENRAC®CMT hat den Zielwert für Schmerzbefreiung auf das Schmerzmass kleiner 1 gleich 10% des ursprünglichen Schmerzmasses von 10 gleich 100% festgesesetzt.

Schmerzbehandlung

Das Verfahren zur Behandlung von Schmerzen aufgrund der Diagnose des Mediziners mit dem Ziel der Schmerzlinderung oder Schmerzbefreiung. In 2008 sind EbM Forscher und versorgende Ärzte in D methodengläubig und pharmakohörig. Ohne Evidenz für irgend welche nachhaltigen Erfolge in der Behandlung von Schmerzen und chronischen Erkrankungen erfreut sich der Berufsstand der Einnahmen durch die Verordnung von Pharmakotherapien. Ein Hauch von Bewusstseinsänderung bei ersten versorgenden Ärzten hin zu nicht-medikamentösen Schmerztherapien ist spürbar im Leitfaden ‚Der Schmerz – neueste Therapiekonzepte für mehr Lebensqualität‘ vom Selbsthilfe e.V.

Der Apotheker Friedrich Sertürner erzeugte 1803 nahe Paderborn das erste Schmerzmittel Morphium. Heutzutage kann ein Arzt eine Vielzahl an Schmerzmitteln und Pharmakotherapien verordnen, um die Akutschmerzen bei einer Akuterkrankung zu lindern.

Aber in 2008 hat jeder 2. Bundesbürger eine chronische Störung und fast alle davon haben chronische Schmerzen. Es gibt heutzutage unüberschaubar viele Symptome für chronische Erkrankungen, aber die EbM Hochschulausbildung hat sich nicht an die Eigenheiten und den internationalen Stand der Wissenschaft von chronischen Erkrankungen angepasst. Wie bei der Akutmedizin wird die Diagnose ausschliesslich anhand des Syndroms gestellt und die chronischmedizinische Erkrankung mit akutmedizinischen Verfahren behandelt: mit dauerhaften Pharmakotherapien.

Die EbM meint, dass eine interdisziplinäre Kooperation unter Einbeziehung psychologischer, psychotherapeutischer und psychosomatischer Aspekte Therapiefortschritte erzielen kann. Spezialisierte Schmerzkliniken, Schmerzvereinigungen, die Arzt-Weiterbildung ‚Spezielle Schmerztherapie‘ und interdisziplinäre Schmerzbesprechungen werden als Errungenschaft gefeiert. Aber die Chronifizierung steigt kontinuierlich an. Es gibt so gut wie keinen chronisch schmerzleidenden Patienten, dem die Ärzte und Schmerztherapeuten die Gesundheit wieder herstellen können. Unbekümmert verordnen die Ärzte in D Pharmakotherapien und vergiften ihre Patienten eigenhändig durch Therapien mit Langzeit-Niedrigdosierungen.

Das deutsche Gesundheitssystem funktioniert wie folgt: Der Arzt erkennt das Syndrom mehr oder weniger eindeutig, diagnostiziert das dazugehörige Krankheitsbild und verordnet gemäss der zugehörigen Leitlinie die Pharmakotherapie. Zum Zeitpunkt, wenn der Arzt die Diagnostik stellt und die Therapie verordnet, weiss er nicht, mit welchen Konzentrationen an Vergiftungen der Körper des Patienten belastet ist. Zum Zeitpunkt, wenn der Arzt die Therapie verordnet, hat er die potentiellen Wechselwirkung der verordneten Pharmakotherapie mit den anderen Pharmakotherapien des Patienten nicht geprüft. Alles, was der Arzt dem Patienten für den Rest des Lebens versprechen kann, ist Schmerzlinderung. Die kontinuierlichen Vergiftungen durch die Wirkstoffe in den Arzneimitteln wird er verschweigen.

Der Behandlungserfolg bei chronischen Schmerzen ist besonders kritisch. Es kommt oft zum Schmerztourismus mit fatalen Folgen: Bei antherapierten Patienten überlagern sich Schmerzbilder, welche die Medizin nicht lesen kann, weil sie die Schmerzursache nicht kennt. EbM kann nur das Schmerzsymptom, das Schmerzsignal, behandeln und lindern.

Ärzte für die Schmerztherapie ENRAC®CMT können die Schmerzbilder lesen und deren Schmerzursachen behandeln. Die Behandlungserfolge in der Schmerzbefreiung sind so unglaublich, dass viele der 20.000 seit Jahren und Jahrzehnten leidenden Schmerzpatienten nach der ersten Behandlung spontan ausrufen „…ein Wunder“.

Die EbM unterscheidet Schmerztherapien nach Therapieschwerpunkt:

Algesiologe mit therapeutischem Verfahren:
Akupunktur, Anästhesie, Autogenes Training, Baclofentherapie, Biofeedback, Botulinumtoxin, Denervationsverfahren, Entzugsbehandlung, Homöopathie, Hypnose, Intrathek. Pumpen-Implantation, Körperorientierte Psychotherapie, Laser, Manuelle Therapie, Naturheilverfahren, Pharmakotherapie, Physikalische Therapie, Plexus- und Rückenmarksnahe Progressive Muskelrelaxion, Psychosomatische Grundversorgung, Rückenmarksnahe Opioidapplikation, Sympathikusblockaden, Therapeutische Lokalanästhesie, TENS, Zentrale Stimulation

Psychologischer Schmerztherapie:
Biofeedback, Einzeltherapie, Entspannung und Imagination, Entzugsbehandlung, EMDR, Gesprächspsychotherapie, Gruppenbehandlung, Hypnose, Kognitive Verhaltenstherapie, Körperorientierte Psychotherapie, Neurolinguistisches Programm, Paar- und Familientherapie, Psychoanalytisches Verfahren

ENRAC®CMT Schmerztherapie:
Die Schmerztherapie ENRAC®CMT unterscheidet sich wesentlich von allen traditionellen Schmerztherapien:

·  Mit ENRAC®CMT wird jeder Arzt zum Schmerzspezialisten
·  Mit ENRAC®
CMT erlebt jeder chronisch schmerzleidende Patient* die Schmerzbefreiung und Nebenwirkungsbefreiung
·  Die Schmerztherapie funktioniert unabhängig von EbM Fachgebieten
·  Es
wird nicht: die Schmerzsignalstelle angeregt, das Schmerzsignal unterdrückt, die Schmerzweiterleitung behindert, oder der Empfang des Schmerzsignals ausgeschaltet
·  Erstmals wird Schmerzursache statt Schmerzwirkung behandelt.

Asiatische Ärzte erkennen an, dass die Evolution des Menschen in vielen Millionen Jahren enormes geleistet hat:

Schmerzen verlieren niemals ihre Funktion als Warnsignal

Der Schmerz ist kein Gegner des Menschen, sondern sein wertvollster Helfer. Der Paradigmenwechsel wird viele Jahre dauern, bis die fast ketzerische Bemerkungen über den Schmerz in das genaue Gegenteil überführt sein werden.

Aus der Perspektive von Chronifizierung und Entchronifizierung haben die ENRAC®CMT Ärzte nachfolgend versucht, eine Klassifizierung der wichtigsten Schmerztherapien vorzunehmen. Die Tabelle der Schmerztherapien unterscheidet

•  Naturheilkunde oder EbM-Theorie folgend
•  Statistisches Risiko für unerwünschte Nebenwirkungen
•  Fähigkeit zur Löschung des Schmerzgedächtnisses

Schmerztherapie Erklärungs-
modell

Neben-
wirkung

Reset Blockade

Akupunktur Naturmedizin

2

Autogenes Training Expert Selbsterkenntnis

Psychisch

Arzneimittel

Schulmedizin

10

Chiropraktik Naturmedizin

1

Collateral Meridian Naturmedizin

Phys+Psych

Einspritzung

Schulmedizin

7

Elektrisierung Naturmedizin

Fitness zB Nordic Walking Freizeitsport

Heilbad Naturmedizin

Heilschlaf Naturmedizin

Heisse Rolle Naturmedizin

Hypnose Psychologie

Psychisch

Imaginäre Resonanz Naturmedizin

Psychisch

Kneipp Therapie Naturmedizin

Krankengymnastik Naturmedizin

Kuranwendungen Naturmedizin

Kurzwellenbestrahlung Naturmedizin

Massage Naturmedizin

Meditation Experte Selbsterkenntnis

Psychisch

Mikrowellenbestrahlung Naturmedizin

Narbenumspritzung Naturmedizin

4

Naturheilmittel Naturmedizin

3

Nervenblockaden

Schulmedizin

6

Operation

Schulmedizin

9

Packungen Naturmedizin

Psychotherapie Psychologie

Quaddeltherapie Naturmedizin

Röntgenbestrahlung

Schulmedizin

8

Rotlichtbestrahlung Naturmedizin

Saunatranspiration Naturmedizin

Schreiben Tagebuch Selbsterkenntnis

TENS Nervenstimulation Naturmedizin

Vereisung Naturmedizin

Tabelle: Der Erstattungsfähigkeit unterliegen nur die Schmerztherapien mit geringstem patientenorientiertem Nutzen und grössten Nebenwirkungen. Bei gleichzeitiger Pharmakotherapie für eine Krankheit besteht zusätzlich Lebensgefahr durch Arzneimittelnebenwirkung, laut Studie sind 17-80% der Todesfälle vermeidbar.

Die Schmerz-Klassifikation zeigt die drei Stufen vom ersten Schmerz bis zur Chronifizierung. Jeder Mensch, der einen frühen Schmerz erfährt, kann sich glücklich schätzen. Dieser Mensch erhält nämlich die Chance, Lebenssituation und Dauerstressfaktoren zu überdenken. Lenkt dieser Mensch nicht seine volle Aufmerksamkeit auf die Schmerzursache, indem er sich z.B. vom Arzt ‚heilen‘ lässt, so kann sich die Blockade im Vital Flow verstärken. Auch wenn sich der Mensch sodann wieder gesund fühlt, irgendwann ist sein Immunsystem so geschwächt, dass die Blockade des Vital Flow weiter wachsen wird. Sind die Dauerstressfaktoren Giftstoffe, so ist seine Chance sehr hoch, dass er in wenigen Jahren zu den chronisch Erkrankten gehören wird.

Um es klar zu sagen: Lenken der Aufmerksamkeit leitet die Selbstheilung ein. Ein schmerzleidender Patient hat nur dann eine Chance auf dauerhafte Wiederherstellung seiner Gesundheit, wenn er seine Aufmerksamkeit auf sein Inneres lenkt. Bleibt er im Äusseren verhaftet, z.B. als Praxisgänger oder Sportler oder Konsument, und nimmt sich nicht die Zeit für Stille und Selbsterkenntnis, z.B. Schreiben oder Autogenes Training oder Meditation, so tut er seinem Organismus keinen Gefallen.

Jeder Schmerzleidende kann sofort und kostenfrei mit seinem Gesundungsprozess anfangen, wenn er nur will. Der körperlich eingeschränkte als auch der geistig eingeschränkte Mensch kann etwas anpacken. Viele ehemals Schwerstkranke berichten im Web über ihre exzellenten Erfahrungen mit täglichen Massnahmen zur Selbsterkennung:

•  Deutscher Schmerzfragebogen aktualisieren
•  Tagebuch zu Geschehen im Inneren und Äusseren
• 
Von-der-Seele-Schreiben, was in den Sinn kommt
•  Autogenes Training oder Meditation
•  Nordic Walking oder Schwimmen

Alle Schmerztherapien in der Tabelle, welche keinen Reset der Blockaden erzielen, leisten keinen dauerhaften Beitrag zur Schmerzbefreiung. Beim Rücksetzen bzw. Auflösen der Blockaden sind die physischen Blockaden des Vital Flow als auch die psychischen Blockaden des Gedächtnisses gemeint. Ein Auflösen von körperlichen Blockaden kann aufgrund der Selbstheilung zum Auflösen der geistigen und seelischen Blockaden führen. Ein Auflösen von geistigen Blockaden führt selten aufgrund der Selbstheilung zum Auflösen der körperlichen Blockaden. Das Auflösen einer körperlichen Blockade des Vital Flow erfolgt körper-therapeutisch durch die ENRAC®CMT Schmerztherapie  in Minutenschnelle.

Erkenntnis:

Nach dem Stand der Wissenschaft des ENRAC®CMT Kompetenznetzwerks in 2008 ist die Wiederherstellung der Gesundheit bei einer chronischen Erkrankung dann erreicht, wenn alle physischen und psychischen Blockaden, die Biopathien, aufgelöst sind. Die Kernsanierung beschreibt die erforderlichen Schritte.

Schmerzchronifizierung

Ein Begriff der EbM zur Analyse der körperlichen Ebene von Schmerzen. Die EbM, sprich die Ärzte für Spezielle Schmerztherapie, betrachtet chronischen Schmerz fehlerhaft und ohne Vorliegen einer Evidenz als eine selbstständige Krankheit. Sie behaupten gar, dass der Schmerz seine Warnfunktion verliert. Da sie die Schmerzursache nicht kennen, können sie sie auch nicht messen.

Mangels Erklärungsmodell für die Schmerzursache hat die EbM 1996 dieses fiktive Erklärungsmodell festgelegt. Da das seit 1996 ihre wissenschaftliche Wahrheit ist, benötigten sie auch eine selbständige Entwicklung des Schmerzes hin zur Chronifizierung. Zur Bestimmung der Schmerzchronifizierung benutzen sie das MPSS, das durch CHI Achsensumme 4-12 die somatische Ebene repräsentieren soll.

Die ENRAC CMT Ärzte kennen und messen die Schmerz-Ursache. Deshalb wissen sie, dass der Schmerz immer seine Warnfunktion behält. Nach der ENRAC CMT Schmerzbehandlung, die bei regionalem chronischem Schmerz weniger als 15 Minuten dauern kann, erlebt der Patient oft in der 1. Sitzung die dauerhafte Schmerzbefreiung.

Erkenntnis:

Der chronische Schmerz ist weder eine selbstständige Krankheit, noch verliert er seine Warnfunktion. Die Ärzte haben nicht das Wissen über den Chronifizierungs-Prozess. Durch die ENRAC CMT Schmerzbefreiung wird das Schmerzgedächtnis gelöscht, der erste Schritt zur Wiederherstellung der Gesundheit ist getan. Die Folgeschritte sind die der nicht-invasiven Kernsanierung.

Schmerzempfindlichkeit

Subjektiv empfundenes Schmerzmass auf der Skala 0…10 gleich 0…100%. Das Schmerzmass zum Zeitpunkt der stärksten Schmerzen wird als 100% gesetzt. Das Schmerzmass während der Schmerzbehandlung and am Ende wird vom Schmerzpatienten eingeschätzt, zum Beispiel 80% -> 60% -> 50% und am Ende 40%. Wenn das Behandlungsziel 50% war, dann hat der Arzt das Behandlungsziel erreicht. Aufgrund der klinischen Langzeitstudien ist bekannt, dass das erreichte Behandlungsziel als dauerhaft angesehen werden kann.

Schmerzforschung

Das BMFT fördert Gesundheitsforschung. Die Förderung von Forschungsvorhaben in der Schmerzforschung ist unter ‚Effektive Bekämpfung von Krankheiten‘ kategorisiert und unter ‚Nervensystem und Psyche‘ gruppiert. In der Förderungsphase 2005-2008 werden 21 Projekte mit 6,2 Mill. EUR gefördert.

Die Veröffentlichungen der internationalen Schmerzforschung:
    www.ncbi.nlm.nih.gov
    Search term: „chronic pain“ or „intractable pain“
    Result: 15900 articles
Alle Artikel der EbM philosophieren über Hypothesen für die Schmerzursache, weil EbM kein Erklärungsmodell hat. Der internationale Stand der Wissenschaft ist unter dem Begriff Chronifizierung zusammengefasst.

Die BMFT geförderte Schmerzforschung in D basiert auf einem Gedanken der EbM, es ist der ‚klinisch-wissenschaftliche Leitgedanke‘: Jeder einzelne Schmerzmechanismus erfordert eine spezifische Therapie, die mechanismen-orientierte Therapie. Dieses Weltbild entspricht dem Weltbild der Humanmedizin, den Menschen in seinen Komponenten zu sehen statt in seiner Gesamtheit.

Der Forschungsverband DFNS, gefördert vom BMBF, will neuropathische Schmerzen besser verstehen. Die mechanismen-orientierte Therapien sollen in konkrete und zeitnah klinisch anwendbare Ergebnisse umgesetzt werden. Sein nächstes Ziel ist eine Redzierung der jetzt noch in universitären Spezialeinrichtungen angewendeten QST-Testbatterie auf ein in der allgemeinmedizinischen Praxis machbares Mass. Damit sollen alle Ärzte eine Möglichkeit haben, die Schmerzen ihrer Patienten detailliert zu erfassen und damit zielgerichtet die individuell richtige Therapie einzuleiten. Natürlich mit ‚rationalen Pharmakotherapien‘. Ohne Vorliegen von gesundheitspolitischen Zielen und ohne Vorliegen einer Evidenz für die Schmerzursache verschwendet das BMFT Steuergelder für Schmerzforschung basierend auf Leitgedanken.

ENRAC®CMT basiert auf der wissenschaftlichen Empirie von 7.500 klinischen Fallstudien, dass die Ursache eines Schmerzsymptoms die Blockade des ‚Vital Flow‘ im TCM Meridian ist. Die Schmerzbehandlung erfolgt allerdings im kollateralen ENRAC ‚Behandlungs-Meridian‘.

ENRAC®CMT ist potentiell in der Lage, ohne Vorliegen eines ausgeprägten Schmerzsignals die Schmerzursache zu messen. ENRAC®CMT International plant zusammen mit den Mitgliedern der nationalen ENRAC®CMT Medical Societies eine wissenschaftliche Studie, die die beim Schmerzpatienten zukünftig wahrscheinlichen Krankheiten erforschen und prognostizieren soll. Als Basis dient der Schmerzverlauf mit überlagerten Schmerzbildern von 20.000 ehemaligen Schmerzpatienten.

Schmerzhilfe

Die Deutsche Schmerzhilfe Hamburg e.V. DSH ist ein Verein zur Betreuung von Schmerzpatienten im Inland und Ausland. Sie betreut mehr als 60 Selbsthilfegruppen. Mit der Vereinszeitschrift „Die Schmerzhilfe“ bietet sie Betroffenen und Therapeuten aktuelle Informationen zu Diagnostik und Therapie. Die Website enthält einen guten Überblick über die Geschichte der Schmerztherapie in D. Eine wertvolle Anleitung zur Lenkung der Aufmerksamkeit auf den Organismus und den Umgang mit Schmerzen gibt das 10-Punkte Programm.

Bemerkenswert ist die folgende Erkenntnis:

„Viele Ärzte wurden zu Medizinern und sind als solche ‚Methoden-gläubig‘. Sie holen keine Informationen ein über das Umfeld, das jede Erkrankung umgibt und verkennen völlig die neurotisierende Dynamik der Chronifizierungsprozesse. Der vor diesem Hintergrund ausbleibende Effekt der gewählten Therapie führt eher zu Zweifeln am Patienten (den man als Mensch nicht kennt) als an der Methode bzw. deren Auswahl. Diese Zweifel werden nicht nur via Körpersprache sondern auch verbal artikuliert („das kann ja gar nicht sein“). Der Betroffene erleidet neben seinen krankheitsbedingten Schmerzen eine weitere, narzißtische Kränkung: die Beleidigung als Simulant.“

Schmerz-Klassifikation

Die Ärzte von ENRAC®CMT haben das Wissen um die Schmerzursache:

•  Zuverlässige Diagnose der Schmerzursache je Schmerzbild
• 
Objektive Messbarkeit der Schmerzursache
• 
Quantitative Bewertung des Patienten-Schmerzmasses
• 
Vorhersagbarkeit der Reduzierung des Schmerzmasses
• 
Jeder Patient* erlebt die Schmerz- und Nebenwirkungsbefreiung

Der Patient kann Dauerstressoren nennen, er hat noch keine Schmerzen. Der Arzt misst den Vital Flow: Druck, Volumen und Geschwindigkeit sind weitgehend ausgeglichen. Die Meridianblockade ist noch unterhalb der Schmerzgrenze für Sharp Pain.

Der Patient kann Dauerstressoren nennen, er hat regionale Schmerzen. Der Arzt misst den Vital Flow: erhöhter Druck, erhöhtes Volumen bei erhöhter Geschwindigkeit. Die Meridianblockade ist oberhalb der Schmerzgrenze für Sharp Pain und unterhalb der Schmerzgrenze für Dull Pain.

Der Patient kann mehrere Dauerstressoren nennen, er hat starke Schmerzen. Der Arzt misst den Vital Flow: erhöhter Druck und erhöhtes Volumen bei reduzierter Geschwindigkeit. Die Meridianblockade ist oberhalb der Schmerzgrenze für Dull Pain.

Der Patient kann mehrere Dauerstressoren nennen, er hat extreme Schmerzen. Der Arzt misst den Vital Flow: niedriger Druck und extrem geringes Volumen bei stark reduzierter Geschwindigkeit. Die Meridianblockade ist weit oberhalb der Schmerzgrenze für Dull Pain. Der Patient hat chronische Schmerzen, die sich oft durch fehlerhafte Behandlung während der Akutschmerzphase einstellen. Als antherapierter Patient hat er gar mehrere Schmerzbilder gleichzeitig.

Patienten mit regionalen Schmerzen, Patienten mit chronischen Schmerzen und antherapierte Patienten mit überlagerten, komplexen Schmerzbildern können nur durch die ENRAC®CMT Schmerztherapie eine Schmerzbefreiung und Nebenwirkungsbefreiung erhalten.

Für chronische und für hartnäckige Schmerzen definiert ENRAC®CMT:

Die ENRAC®CMT Spezielle Schmerztherapie umfasst die gebietsübergreifende Diagnostik und Therapie chronisch schmerzleidender Patienten. Für jedes Schmerzbild ist die Schmerzursache klinisch diagnostizierbar und messbar. Aufgrund zuverlässiger Diagnose und qualitätsgesicherter Therapie der Schmerzursache erlebt jeder Patient* die Schmerzbefreiung und Nebenwirkungsbefreiung, im Durchschnitt über alle Fälle einschl. der komplexen Fälle in 5 Sitzungen.

Schmerzkrankheit

Ein Begriff der evidenzbasierten Medizin, die ein Schmerzbild, das länger als sechs Monate vorliegt, als Schmerzkrankheit bezeichnet. EbM weist mangels von ihr diagnostizierbarer Krankheit mit dieser Definition der Schmerzwirkung selbst die Bedeutung der Schmerzursache zu. Fortan behandelt EbM die neu ‚diagnostizierte Krankheit‘ fehlerhaft, in fast allen Fällen sogar zum Nachteil des Patienten.

Das Behandlungsspektrum eines schmerztherapeutischen Zentrums umfasst mindestens folgende Schmerzkrankheiten bzw. -störungen:

•  Chronische muskuloskelettale Schmerzen
•  Chronische Kopfschmerzen
•  Gesichtsschmerzen
•  Ischämieschmerzen
•  Medikamenteninduzierte Schmerzen
•  Neuropathische Schmerzen
•  Sympathische Reflexdystrophien
•  Somatoforme Schmerzstörungen
•  Tumorschmerzen

Schmerzlexikon

Dieses Schmerzlexikon versucht, die Gesundheitspolitik aus der Perspektive eines internationalen Ärzteteams zu sehen, das sehr erfolgreich chronisch Erkrankte mit einer in 1995 entdeckten nicht-medikamentösen Schmerztherapie effizient behandelt. Bilanz, Paradoxen, Erkenntnisse, Bewertungen und Lösungsvorschläge kommen von Ärzten, die bis 2007 nicht mit dem deutschen Gesundheitssystem in Berührung kamen. Auch die o.g. Bücher wurden bisher nicht gelesen und sind somit nicht eingeflossen.

Die hier eingenommene Position und Einstellung der Ärzte des Kompetenznetzwerks ENRAC CMT resultiert eher aus einem östlichen Verständnis für das ganzheitliche Berufsbild des EbM-Arztes und für die ethische Verantwortung des Arztes. Das Kurieren im Einklang mit der Natur ist extrem ausgeprägt. Jeder EbM-Arzt in Japan und Taiwan kennt die Regulationstherapie zur Herstellung des Fliessgleichgewichts von Vital Flow. Die typische Einstellung der Ärzte des Kompetenznetzwerks zur Natur kann als gegensätzlich zur typischen Einstellung der Ärzte in D gesehen werden. Diese Einstellung und Kompetenz kommt jedem chronisch Erkrankten zugute, der Hilfe zur Wiederherstellung der Gesundheit sucht.

Schmerzlinderung

Wirkungsgrad einer Schmerzbehandlung. Die Schmerzbehandlung zielt auf die Reduktion der subjektiv empfundenen Schmerzen auf ein Schmerzmass, das temporär erträglich ist. In den meisten Fällen wird der Zustand jedoch nur durch eine fortgesetzte invasive oder minimal-invasive Schmerzbehandlung gehalten.

Ärzte mit EbM-Studium verordnen zur Behandlung von Schmerzen in fast der Hälfte der Fälle Nichtsteroidale Antirheumatika NSAR. Daneben werden schwache Opioide, Paracetamol, Coxiben und in 5% der Fälle starke Opioide verordnet. Im Durchschnitt werden fast 4 Schmerztabletten pro Tag eingenommen. Die Behandlung erzielt lediglich eine temporäre Schmerzlinderung.

Ärzte mit EbM-Studium und ENRAC CMT Zertifikat aller Fachgebiete verordnen  keine Arzneimittel zur Behandlung. Sie behandeln unmittelbar in einem engen Arzt-Patient-Verhältnis die Schmerzen. Im Dialog erhält der Arzt die Rückkopplung zu jedem einzelnen Behandlungsschritt. Zusätzlich wird die Schmerzursache gemessen und mit dem gerade verlebten Patientenempfinden abgeglichen. Der gesamte qualitätsgesicherte Behandlungsprozess wird protokolliert. Nur mit dieser weltweit einzigartigen Methode ist dauerhafte Schmerzbefreiung erreichbar.

Schmerzlosigkeit

Der Zustand der subjektiv empfundenen Schmerzen auf ein Schmerzmass von 0 gleich 0%, med. Analgesie.

Schmerzmass

Intensität eines Schmerzes, die durch eine Messung absolut bestimmt ist. Die Ursache für den Schmerz ist in der evidenzbasierten Medizin derzeit nicht bestimmbar, dementsprechend kann sie das Schmerzmass nicht bestimmen.

Das subjektiv empfundene Schmerzmass ist die relative Einschätzung des Schmerzempfindens durch den Schmerzpatienten. Einschätzungen des Arztes sind wertlos, Studien ergaben eine Trefferquote von nur etwa 20%.

Zur Bestimmung der Schmerzreduktion und Lebensqualität kommt ein standardisierter Fragebogen zur Anwendung wie beispielsweise VAS, LANS, DGSS.

Beim Patientenkontakt benutzt ENRAC®CMT im Interesse ‚patientenorientierte Entscheidung‘ eine Skala 0…10 gleich 0…100%. Diesen Wertebereich kann jeder Schmerzpatient sofort verstehen. Das Schmerzmass zum Zeitpunkt der stärksten Schmerzen wird für jedes Schmerzbild als 10 gleich 100% gesetzt. Das Schmerzmass während der Schmerzbehandlung and am Ende wird alleine vom Schmerzpatienten eingeschätzt, zum Beispiel 80% -> 60% -> 50% und am Ende 40%. Wenn das Behandlungsziel <5 gleich 50% war, dann hat der Arzt das Behandlungsziel erreicht.

Beim Ausfüllen des ‚Deutscher Schmerzfragebogen‘ mit dem Arzt werden die Schmerzen beschrieben und mit der Skala 10 gleich 100% bewertet. Der Schmerzpatient diskutiert sodann das erwartete Schmerzmass und vereinbart das Behandlungsziel, beispielsweise 5 gleich 50%. Eine Studie in D ergab, dass Schmerzpatienten ein Schmerzmass weit unter 5 gleich 50% erwarten, während Ärzte mit den konventionellen Pharmakotherapien lediglich 8 gleich 80% als erzielbar sehen.

ENRAC®CMT diagnostiziert die Ursache eines Schmerzes und bestimmt das Schmerzmass durch die Messung des blockierten ‚Vital Flow‘ mit einem massgeschneiderten Neurometer. Mit ENRAC®CMT kann der Arzt aufgrund des Behandlungsverlaufs und den gemessenen Schmerzmassen das subjektiv empfundene Schmerzmass relativ genau einschätzen.

Schmerzmechanismus

Die BMFT geförderte Schmerzforschung in D basiert auf einem Gedanken der EbM. Es ist der ‚klinisch-wissenschaftliche Leitgedanke‘: Jeder einzelne Schmerzmechanismus erfordert eine spezifische Therapie, die mechanismen-orientierte Therapie. Dieses Weltbild entspricht dem mangelhaften Weltbild der Humanmedizin, den Menschen in seinen Komponenten zu sehen statt in seiner Gesamtheit.

ENRAC®CMT Schmerzbefreiung kann jeder Arzt unabhängig von seinem Fachgebiet innerhalb eines 2-Tage Symposiums lernen und unverzüglich bei seinen chronisch erkrankten Patienten erfolgreich anwenden.

Schmerzskala

Skala zur Einordnung der Intensität eines Schmerzes. Die EbM kann den Schmerz nicht objektiv messen, s. Schmerzmass. In der Arztpraxis der Ärzte mit Spezielle Schmerztherapie haben sich die Visuelle Analogskala VAS und die Numerische Analogskala NAS bewährt. Beide decken das Spektrum ab:

•  Schmerzfrei
•  Geringe Schmerzen
•  Mässige Schmerzen
•  Starke Schmerzen
•  Sehr starke Schmerzen
•  Unerträgliche Schmerzen

In die Arztpraxis von ENRAC CMT Ärzten kommen in der Regel die Patienten mit unerträglichen Schmerzen, die bereits von mehreren Ärzten aufgrund Schmerztourismus antherapiert wurden. Diese Patienten haben meistens mehrere Schmerzbilder. Hier wird das Schmerzmass je Schmerzbild gemessen und validiert. Die subjektive Einschätzung durch den Patienten erfolgt je Schmerzbild mit der numerischen Analogskala 0-10 gleich 0-100%. Vielen Patienten fällt es einfach, entweder in 0-10 oder in 0-100% zu denken. Dies erlaubt dem Arzt die Überprüfung der von ihm objektiv gemessenen Meridianblockaden, den Schmerzursachen.

Schmerzsymptom

Abnormes Einzelphänomen mit der Wirkung Schmerz.  Schmerz ist der subjektiv wahrnehmbare Effekt oder die subjektiv wahrnehmbare Wirkung eines Schmerzes. Die Wirkung steht in einer Wechselbeziehung zur Ursache: Ursache-Wirkung, engl. Cause & Effect. Über die Ursache herrscht keine einheitliche Lehrmeinung. Die Erklärungsmodelle sind höchst unterschiedlich:

Die naturwissenschaftliche Medizin basiert auf der wissenschaftlichen Empirie, dass die Ursache eines Schmerzsymptoms die diagnostizierbare Krankheit ist. Ist eine Krankheit, also eine Grundkrankheit oder Sekundärkrankheit, nicht diagnostizierbar, dann ist der Schmerz in der Gerichtsmedizin als ’nicht Schmerz‘ zu begutachten.

TCM basiert auf der Langzeit-Lebenserfahrung von Völkern mit mehr als einer Millarde Menschen, dass die Ursache eines Schmerzsymptoms die Blockade des ‚Vital Flow‘ im TCM ‚Krankheits-Meridian‘ ist. Dieses Erklärungsmodell ist geschätzt 99% der Ärzte in Asien zu eigen, die ein Medizinstudium absolviert haben. Dieses Erklärungsmodell ist geschätzt 1% der Ärzte in Deutschland bekannt, die ein Medizinstudium absolviert haben.

ENRAC®CMT basiert auf der wissenschaftlichen Empirie von 7.500 klinischen Fallstudien, dass die Ursache eines Schmerzsymptoms die Blockade des ‚Vital Flow‘ im TCM ‚Krankheits-Meridian‘ ist. Die Schmerzbehandlung erfolgt allerdings im kollateralen ENRAC ‚Behandlungs-Meridian‘.

Schmerzsyndrom

Gleichzeitiges Vorliegen verschiedener Merkmale, ein Verband von Schmerzsymptomen. Bei regionalen Schmerzen wird die Diagnose des Arztes durch mehrere Merkmale erleichtert. Antherapierte Schmerzleidende mit hartnäckigen Schmerzen haben jedoch komplexe überlagerte Schmerzbilder, die der Arzt nicht diagnostizieren kann.

Die verbreitesten chronischen Schmerzsyndrome sind: Rückenschmerzen, Spannungs-Kopfschmerzen, Migräne, Medikamenteninduzierter Kopfschmerz, Gesichtsschmerzen, Osteoporoseschmerzen, Muskuloskelettale Schmerzen, medikamenteninduzierte Schmerzen, Polyneuropathien, Postzosterische Neuralgien, Schmerzen mit rheumatischen Störungen, Deafferenzierungs- und Phantomschmerzen, Komplexes Regionales Schmerzsyndrom CRPS, Tumor- und Krebsschmerzen, Postoperative Schmerzen, Posttraumatische Schmerzen, Unfallfolgeschmerzen, Bauchschmerzen,  Gynäkologische Schmerzen, Psychogene Schmerzen.

Schmerztablette

Orales Medikament für schmerzleidende Patienten. Die Studie Pain in Europe Survey 2003 erbringt den Nachweis, dass über 60% der Schmerzpatienten in Europa weiterhin unter chronischen Schmerzen leiden. Die Schmerztablette ist also keine adäquate Schmerztherapie für Patienten mit chronischen Schmerzen. Die Schädigung von Magen, Darm und Nieren sind nicht zu vernachlässigen. Die gefürchteten Nebenwirkungen bei Schmerzmitteln sind:

•  Magen-Darm-Blutungen
•  Herzinfarkt
•  Suchtentwicklung
•  Atemstillstand

Fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker! Nur wenn Sie die Ursache des jeweiligen Schmerzes kennen und dieser Schmerz nicht wiederholt auftritt, spricht nichts gegen eine Selbstmedikation. Beispiele sind die Wanderung in den Alpen bei Fönwetter, die gelegentliche Party, der Kopfschmerz nach ein oder zwei  Gläsern Wein. Tritt der Schmerz aber wiederholt auf, so werden Sie Probleme bekommen, wenn sie Selbstmedikation vornehmen. Einen informativen Überblick gibt dieser Mediabeitrag.

Sollten Sie wiederkehrende Schmerzen erfahren, so fordert ihr Organismus von Ihnen, dass Sie Ihre volle Aufmerksamkeit auf Körper, Geist und Seele lenken. Allzuoft begleiten erste Schmerzen Ihre persönlichen Konflikte, die Dauerstressfaktoren. Die Seele schmerzt, im Rücken, im Knie, im Kopf, wo immer eine Schwachstelle in ihrem Körper ist. Einen informativen Überblick gibt dieser Mediabeitrag. In exakt diesen Momenten entscheiden Sie über ihre gesundheitliche Zukunft: Sie haben die Wahl, die Schmerzen zu ignorieren und sie medikamentös zu behandeln. Oder sie haben die Wahl, die Schmerzen ihrem Wohlbefinden zuzuordnen und nicht-medikamentös zu behandeln. Ihr Organismus wird ihnen die Entscheidung entweder übel nehmen oder ihnen danken. Sie werden es erleben.

Das Neuropsycho-Paradoxon:

10% Patienten der Nephrologen verlieren ihre Niere durch missbräuchliche Verwendung von Schmerzmitteln. 50.000 Patienten sind auf Dialyse angewiesen. 60% ärztlicher Notfälle gehen auf Medikamentenmissbrauch, 70% einschlägiger Todesfälle auf verschreibungspflichtige Medikamente zurück. 2007 wurden Medikamente für 3,4 Mrd Euro zuzahlungsbefreit. BMG: „Der mündige Patient soll gefördert werden“

Arzneimittelreaktion ist die siebthäufigste Todesursache in Schweden, wahrscheinlich auch in D. Erstmals wurde die Todesursache unabhängig von der Todesbescheinigung untersucht: Bei 3,1% der 1.574 Todesfälle bestand der Verdacht auf eine tödliche Arzneimittelnebenwirkung. Auslöser waren antithrombotische Wirkstoffe, nonsteroidalen Antiphlogistika, Antidepressiva und Herzkreislaufmedikamente. Der Anteil der vermeidbaren Todesfälle dürfte bei 18-70% liegen. [Jönnson 2008]

Erkenntnis:

Die Einnahme von Schmerzmitteln, wie z. B. das verbreitete Aspirin, ist ein potentielles Todesrisiko, das Ärzte und Schmerzpatienten unterschätzen. Die Einnahme über mehrere Wochen führt zu messbaren Schäden am Organismus, die den Chronifizierungs-Prozess auslösen können.

Schmerztherapeut

Berufsständische, gesundheitspolitische Interessenvertretung der Schmerztherapeuten ist der Berufsverband der Schmerztherapeuten in Deutschland e.V. BVSD. Von DGSS, DGS und DGPSF gegründet, ist er seit 2007 aktiv. Je ein Landesverband ist im Bereich einer Kassenärztlichen Vereinigung aktiv. Ziele des BVSD sind:

·  Förderung der qualitativen und strukturellen Entwicklung der Allgemeinen und Speziellen Schmerztherapie
·  Wahrnehmung, Forderung und Vertretung der berufspolitischen Belange der in der Schmerztherapie Tätigen
·  Vertretung und Beratung der berufspolitischen Interessen auf Bundesebene

Schmerztherapie

s. Schmerzbehandlung

Schmerztourismus

Das Herumziehen der schmerzkranken Patienten von Arzt zu Arzt. Der Zustand des Schmerzsymptoms heisst nun ‚hartnäckiger Schmerz‘, engl. intractable pain, weil durch die Antherapierungen in der Regel eine Vielzahl von Schmerzbildern überlagert sind.

Schmerzvorsorge

Therapeutische Massnahme zur Erreichung eines Zustandes des Menschen, der auf zukünftige Schmerzen besser vorbereitet ist. Die Schmerzvorsorge wird oft simultan zur Schmerzlinderung geleistet.

Schüssler-Therapie

Eine biochemische Regulationsmedizin, die gestörte biochemische Prozesse durch Zuführung fehlender Mineralien in die Balance bringt. Schüßler ging davon aus, dass Erkrankungen durch einen gestörten Mineralhaushalt entstehen. Das Fehlen eines bestimmten Minerals beeinträchtigt den gesamten Stoffwechsel. Die moderne Schüssler-Therapie nennt ’12 Ergänzungsmittel“. Die ursprünglichen ’12 Funktionsmittel‘ sind:

  1. Calciumfluorid
  2. Calciumphosphat
  3. Eisenphosphat
  4. Kaliumchlorid
  5. Kaliumphosphat
  6. Kaliumsulfat
  7. Magnesiumphosphat
  8. Natriumchlorid, das Kochsalz
  9. Natriumphosphat
  10. Natriumsulfat
  11. Kieselsäure
  12. Calciumsulfat

Manche Ärzte haben das Vorurteil, dass es sich um eine Substitutionstherapie handelt, die auf der Gabe der fehlende Salze beruht. Schüssler-Salze stellen lediglich einen „Reiz“ für den Organismus, das fehlende Mineral aus der Nahrung besser aufzunehmen.

Selbstheilungsprozess

Der Selbstheilungsprozess ist ein Bewusstseinsprozess, der durch eine Behandlungsmethode angeregt wird und Selbstbild, Weltbild und Selbstkompetenz als kritische Erfolgsfaktoren hat. Ein Bewusstseinsprozess materialisiert einen Gedanken, einen geistigen Impuls. Im Falle von Wiederherstellung der Gesundheit materialisiert ein Gedanke an die Lebensqualität, verbunden mit dem festen Willen zur Gesundung, den eigenen Selbstheilungsprozess. Die Essenz eines Selbstheilungsprozesses ist ein Bewusstseinsprozess, egal welche Behandlungsmethode gewählt wird. Der Schlüssel zur Gesundung ist, seine Aufmerksamkeit kontinuierlich auf seinen Bewusstseinsprozess zu lenken.

In den Kulturen unserer Erde gibt es tausende von Methoden zur Wiederherstellung der Gesundheit bei Schmerzen und chronischen Erkrankungen. Bei Naturvölkern ist die Lebenszeit-Prävalenz für Chronifizierung niedriger als 5%. Die WHO stellt Lebenszeit-Prävealenz über alle Länder von 15% fest. Aber Deutschland ist Weltmeister mit der Lebenszeit-Prävalenz von 50%, jeder zweite ist chronisch erkrankt. 60 Jahre Bundesministerium für Gesundheit, das ist eine Guinnes-Buch-fähige Leistung.

Jeder zweite in unserem Bekanntenkreis ist bereits physisch so krank, dass sein Wille zeitweise keine Kontrolle über den Körper hat. Die physische Erkrankung entwickelt sich zwangskäufig zur psychischen Erkrankung. Dann hat der Patient auch zeitweise keine Kontrolle über den Geist und die Seele. Die WHO prognostiziert, dass in Ihrer Familie in 2020 jede zweite Krankeit durch Depression verursacht wird.

Was macht die Bundespolitik seit Jahren? Sie betreibt gezielt die Ausgliederung von jährlich 180.000 Erwerbsunfähigen. Gesundheitsmarkt und Arbeitsmarkt sollen sauber bleiben …für die Privatisierung des rasant wachsenden Gesundheitsmarkts. Deutschland, Weltmeister beim Wachstum des Gesundheitsmarkts.

Selbsthilfeförderung

Die Förderung der Selbsthilfe wurde mit dem GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz in § 20 c SGB V geregelt.

(1) Die Krankenkassen und ihre Verbände fördern Selbsthilfegruppen und -organisationen , die sich die gesundheitliche Prävention oder die Rehabilitation von Versicherten bei einer der im Verzeichnis nach Satz 2 aufgeführten Krankheiten zum Ziel gesetzt haben, sowie Selbsthilfekontaktstellen im Rahmen der Festlegung des Absatzes 3. Die Spitzenverbände der Krankenkassen beschließen gemeinsam und einheitlich ein Verzeichnis der Krankheitsbilder; bei deren gesundheitlicher Prävention oder Rehabilitation eine Förderung zulässig ist…

(2) Die Spitzenverbände der Krankenkassen beschließen gemeinsam und einheitlich Grundsätze zu den Inhalten der Förderung der Selbsthilfe und zur Verteilung der Fördermittel auf die verschiedenen Förderebenen und Förderbereiche. Die in Absatz 1 Satz 2 genannten Vertretungen der Selbsthilfe sind zu beteiligen. Die Förderung kann durch pauschale Zuschüsse und als Projektförderung erfolgen.

(3) Die Ausgaben der Krankenkassen und ihrer Verbände für die Wahrnehmung der Aufgaben nach Absatz 1 Satz 1 sollen insgesamt im Jahr 2006 für jeden ihrer Versicherten einen Betrag von 0,55 Euro umfassen…

Die Spitzenverbände der Krankenkassen sind derzeit dabei, eine Neufassung der gemeinsamen und einheitlichen Grundsätze unter Beteiligung der Vertreter der Selbsthilfe zu erarbeiten, um die Neuerungen des § 20 c SGB V dort einzuarbeiten. Diese Neufassung soll Mitte 2008 beschlossen werden.

Selbsthilfegruppe

Zusammenschluss von Gleichbetroffenen mit Themen im gesundheitlichen, sozialen oder persönlichen Bereich. Erfahrungsaustausch und gegenseitige Hilfe stärkt die Gruppe und den Einzelnen. Durch die Umsetzung von Erfahrungen in Aktivitäten bereichert Selbsthilfe das Gemeinwesen. Hochrechnungen ergeben bundesweit mindestens 80.000 Selbsthilfegruppen. Experten schätzen 100.000 Selbsthilfegruppen mit bis zu 4 Mio. Bürger, die sich in 800 Themenbereichen engagieren.

Im Gesundheitswesen haben sich Selbsthilfegruppen zu Patientenorganisationen zum Zwecke der Selbsthilfe entwickelt, nachdem das Gesundheitssystem über Jahrzehnte nicht bei der Wiederherstellung der Gesundheit helfen konnte. In D gibt es etwa 500 Selbsthilfevereine mit vielen lokalen Selbsthilfegruppen. Gesetzliche Krankenkassen haben ab 2008 den gesetzlichen Auftrag, Selbsthilfegruppen im Gesundheitswesen finanziell zu fördern. Die Anträge werden von den Selbsthilfekontaktstellen der Länder koordiniert.

Selbsthilfegruppen haben sich zu Selbsthilfeorganisationen zusammengeschlossen, um auf Bundes- oder Landesebene Lobbyarbeit zu leisten. Für die Mitglieder von Selbsthilfegruppen werden Beratung und Information zu 160 Themen im Gesundheitsbereich und 30 im Sozialbereich geleistet.

Selbsthilfegruppen sind entstanden, weil die Betroffenen ein Systemversagen des deutschen Gesundheitssystems bei chronischen Erkrankungen feststellen. Die geleistete medizinische Behandlung entspricht nicht dem internationalen Stand der Wissenschaft. Das SGB normiert die Massnahmen der Ärzte so, dass diese keine Therapiefreiheit haben. In der Folge kann sich das Gesundheitssystem nicht von innen heraus anpassen. Durch die Normierung im SGB wird gar unterlaufen, dass der deutsche Stand der Wissenschaft jährlich angepasst werden muss. So kommt es, dass bei Therapien für chronische Erkrankungen der deutsche Stand der Wissenschaft auf 1960-1970 stehen geblieben ist.

Die Mitglieder nennen in einer Studie vom 07.12.05 drei Beweggründe am häufigsten, um eine Selbsthilfegruppe aufzusuchen:

  1. Die tiefe Verzweiflung und das Alleingelassensein nach der Diagnose bzw. Operation
  2. Das Bedürfnis Hilfe zu erhalten und selbst zu helfen
  3. Der Wunsch andere Betroffene kennenzulernen und mit ihnen Meinungen, Erfahrungen und Informationen auszutauschen.

Viele Teilnehmer an Selbsthilfegruppen sind mit der Behandlung und Betreuung, die sie seitens der Ärzte in Krankenhäusern erfahren haben, unzufrieden: hier werden mangelnde Gesprächskultur, zu geringes Spezialwissen über die Begleitumstände der Erkrankung, zu geringe Erfahrung mit bestimmten Erkrankungen, aber auch Unwilligkeit und Inkompetenz bei der erwünschten oder erforderlichen Aufklärung angesprochen. Das wird in vielen Gruppen dadurch ausgeglichen, dass Ärzte, die das Vertrauen und die Wertschätzung der Teilnehmer erhalten zu den Gruppentreffen eingeladen werden, um sich von ihnen über den Stand der medizinischen Entwicklung, neue Behandlungsmöglichkeiten u.a. aufklären und informieren zu lassen. Diese Ärzte, die sich der Herausforderung durch Selbsthilfegruppen stellen und sich nach deren Ansicht bewähren, werden als kompetente Informanten geschätzt.

Gegen die Stigmatisierung bei Ärzten und in der Gesellschaft wehren sich Langzeitpatienten. Sie engagieren sich in Selbsthilfegruppen. Der direkte Dialog zwischen Betroffenen und Fachexperten ist in der Schweiz schon weit fortgeschritten. Bei den Dialogveranstaltungen engagieren sich mittlerweile viele, die eine ethische Verantwortung übernehmen wollen, darunter auch Institutionen und langzeiterkranke Fachexperten.

Eine Befragung vom Jan. 2007 von Mitgliedern von Selbsthilfegruppen in D hat ergeben, dass die Privatversicherungen überwiegend Anträge auf eine Zusatzversicherung ablehnen.

Selbsthilfegruppen sind, wie Parlamentarier, stark von pharmazeutischen Herstellern umworben. Kritische Stimmen sprechen von der neuen Zielgruppe der Lobbyisten. Die Lobbyisten würden die Selbsthilfe unterwandern, um neue Pharmakotherapien schnell an die Erkrankten heranzuführen.

Selbsthilfeorganisation

Die Bundesarbeitsgemeinschaft Selbsthilfe e.V. BAG Selbsthilfe ist der Dachverband von rund 100 Selbsthilfeorganisationen und -verbänden behinderter und chronisch kranker Menschen und ihrer Angehörigen. Er wurde am 05.10.1967 gegründet. Insgesamt mehr als 1 Million Menschen mit körperlicher, seelischer, geistiger und Sinnes-Behinderung, aber auch Menschen mit unterschiedlichen chronischen Erkrankungen sind über die jeweiligen Mitgliedsverbände in der BAG Selbsthilfe zusammengeschlossen. Der Dachverband feierte sein 40 Jahre-Jubiläum als ‚Erfolgsgeschichte für Chancengleichheit, Teilhabe und Lebensqualität‘. Hervorgehoben wurde der Wandel von der Fürsorge zur Selbstbestimmung im politischen Entscheidungsprozess der Selbsthilfe behinderter und chronisch kranker Menschen.

Seine Stellungnahme zur Gesundheitsreform 2006 erkennt Ziellosigkeit der Gesundheitspolitik: Das GKV-Wettbewerbsstärkungsgesetz enthält nur punktuelle Regelungen, die zu einer qualitativen Verbesserung der gesundheitlichen Versorgung chronisch kranker und behinderter Menschen führen können. Nach wie vor fehlt es in Deutschland an einer grundlegenden Neuausrichtung des Gesundheitswesens, weg von der primären Orientierung an der akut-medizinischen Behandlung und hin zu einer stärkeren sektorübergreifenden Ausrichtung auf die spezifischen Belange chronisch kranker und behinderter Menschen. … Insgesamt ist die beschlossen Gesundheitsreform daher aus Sicht der BAG SELBSTHILFE negativ zu bewerten.

Der Deutsche Arbeitsgemeinschaft Selbsthilfegruppen e.V. bezeichnet sich als Fachverband der Selbsthilfeförderung in D. Er betreibt seit 1984 die NAKOS-Datenbank. Der Verband DAG SHG vertritt lediglich die Selbstförderung der Kontaktstellen, er hat selbst keine Beratungsstellen, führt keine Beratung durch und kann somit die Betroffenen politisch nicht vertreten.

Der DAG hat die Stellung von Selbsthilfegruppen im SGB analysiert. Sein Fazit ist mehr als ernüchternd. Die Parlamentarier haben nur Stückwerk ohne wirtschaftliche Durchschlagskraft produziert: „Im Bericht der Enquête-Kommission des Deutschen Bundestages „Zukunft des Bürgerschaftlichen Engagements“ aus dem Jahr 2002 wird die kollektive Selbsthilfe als wesentliches Element aktiver Bürgerbeteiligung in der sozialstaatlich organisierten Gesellschaft Deutschlands beschrieben (Deutscher Bundestag 2002). In ihren Handlungsempfehlungen formuliert die Enquête-Kommission die wesentliche Aufforderung an die Bundesregierung, die Selbsthilfeförderung als gesamtgesellschaftliche Aufgabe zu betrachten. Eine dieser Empfehlung entsprechende zukunftsweisende gesetzliche Ausgestaltung der finanziellen und (infra)strukturellen Förderung von Selbsthilfegruppen, -organisationen und -kontaktstellen oder die Kodifizierung von Beteiligungsrechten gibt es bisher in tragfähigen Ansätzen zwar in Regelungen des SGB V und SGB IX, umfassend hat sie jedoch nicht stattgefunden.“

Selbstkompetenz

Die Fähigkeit des Patienten, die Verantwortung für seine Gesunderhaltung bzw. den eigenen Gesundungsprozess zu übernehmen. Die Basis bildet das Wissen um die belastenden Dauerstressfaktoren, die Ursache der Erkrankung, den Zustand seines Organismus, die möglichen Behandlungsmethoden, sowie die ausgewählte Behandlungsmethode. Eine Selbsthilfegruppe kann einen Beitrag leisten, um das Selbstvertrauen zu stärken.

Als Begleitung für den Behandlungsprozess ist mindestens eine gesunde Lebensführung erforderlich. Wünscht der Patient die bestmögliche Wiederherstellung der Gesundheit, so sind darüber hinaus zusätzliche Massnahmen der Kernsanierung unabdingbar.

„Nur wenn er weh tut, spüre ich meinen Körper!“ könnte der Ausspruch der meisten Bundesbürger sein. Die Generationen seit 1945 waren leistungsorient, es zählte das im äusseren Geschaffene. Das im inneren Vernächlässigte hatte keinen gesellschaftlichen Wert für die Sozialisierung der Kinder. Zusammen mit den fehlerhaften Ernährungstipps und den fehlerhaften Syndrom-Bekämpfungsmethoden der gesamten deutschen Ärzteschaft war der Weg in die Chronifizierung des deutschen Volkes geebnet.

Die Wiederherstellung der Gesundheit bei wiederholten Schmerzen und chronischen Erkrankungen ist eine Herausforderung für jeden Patienten. Wer diese Herausforderung unterschätzt, der wird wahrscheinlich nicht gesunden. Diese Erkenntnis gilt für jede dieser Erkrankungen. Selbstkompetenz ist der Gesundung förderlich, ist aber nicht die wichtigste Voraussetzung für die Wiederherstellung der Gesundheit. Um die Chance auf eine bestmögliche Wiederherstellung der Gesundheit zu haben, bedarf es einer Kernsanierung.

Sozialversicherung – Bundesversicherungsamt BVA

Das Bundesversicherungsamt BVA ist als selbständige Bundesoberbehörde nach dem Bundesversicherungsamtsgesetz errichtet worden. Es führt die Aufsicht über bundesunmittelbare Träger und Einrichtungen der Sozialversicherung.

Das BVA.de übt als Aufsichtsbehörde u.a. die ihm durch das Sozialgesetzbuch zugewiesenen Beratungs- und Genehmigungsbefugnisse gegenüber den Sozialversicherungsträgern aus und prüft die Geschäfts-, Rechnungs- und Betriebsführung bei den bundesunmittelbaren Krankenversicherungsträgern und deren Pflegekassen.

Ihm obliegen nach dem Sozialgesetzbuch u.a. die Zulassung von Behandlungsprogrammen für chronisch Kranke (Disease-Management-Programme), die Durchführung des Risikostrukturausgleichs, die Verwaltung des Ausgleichsfonds und die Durchführung des Finanzausgleichs in der sozialen Pflegeversicherung sowie die Abrechnung der Zahlungen des Bundes an die Rentenversicherung.

Sozialversicherung – Gesundheitsfond

Der Gesundheitsfond müsste eigentlich Chronikerfond heissen, weil 80% der GVK-Kosten durch 3 chronische Erkrankungen verursacht werden. Der Kunstbegriff soll auf das vorgeschobene Ziel hinweisen, einen Risikostrukturausgleich zwischen den Bundesländern vorzunehmen. Tatsächlich steckt das Ziel dahinter, die Versicherten in Risikogruppen zu unterteilen. Logisch, dass die zukünftige Belastung von chronisch Erkrankten wenig mit Solidarität der Versichertengemeinschaft zu tun haben wird.

Das BVA ist verantwortlich für den Risikostrukturausgleich. Das BMG hat sich volle Weisungsbefugnis über den wissenschaftlichen Beirat des BVA gesichert. Der soll ein Gutachten erstellen, wie anhand von Arzneimittelwirkstoffen die Morbidität bzw. Morbiditätsgruppe eines chronisch Erkrankten eingestuft werden soll. Die bisherigen Argumente gegen den Risikostrukturausgleich Morbi-RSA diskutiert dieser Artikel, in dem die Kostenfolgen für die Chroniker noch nicht enthalten sind.

Es ist absurt. Die Pharmakotherapie, die der Arzt anhand des diagnostizierten Syndroms zu verordnen hat, hat das BMG vom G-BA in Leitlinien festlegen lassen. Zuerst „vergiftet“, im wahrsten Sinne des Wortes, das BMG messbar jeden Patienten durch Pharmakotherapien, die Vergiftung steigt kontinuierlich. Sodann schaut das BMG nach den verordneten Arzneimittelstoffen und leitet daraus die Morbidität des Patienten ab! Alles automatisch im Computer der Krankenkasse. Diese Art der heimlichen Eingruppierung dürfte für den betroffenen Patienten unvorstellbar sein. Das perfide Verhalten des BMG kennt keine Grenze.

Das Gutachten des BVA soll die Einstufung des Versicherten in eine Morbiditätsgruppe liefern. Die Morbiditätsgruppe soll den Finanzausgleichs zwischen den Krankenkassen der GKV ermöglichen, indem es sich am unterschiedlichen Krankheitsrisiko der Versicherten orientiert. Der Wissenschaftsrat legte den Entwurf im Feb. 2008 dem BMG vor.

Die Kritik am Gesundheitsfond von ENRAC CMT fokussiert weniger auf die politische Umverteilung von Gesundheitskosten zwischen den Bundesländern. Kritisiert wird vielmehr, dass das BMG jedem chronisch Erkrankten eine fiktive Krankengruppe zuweisen will. Damit schafft sich das BMG ein weiteres mächtiges Instrument, neben SGB, G-BA und Positivliste.

Die Manifestierung der Morbidität im SGB erfolgt über den EBM 2008. Unter ‚EBM 2008: Das Chroniker-Paradoxon der KBV‘ ist die Bedeutung der Mobidität skizziert, mit welchen Massnahmen das BMG mit Hilfe der Krankenkassen die Chroniker zukünftig gängeln wird. Es ist alles schon perfekt geplant.

Der Indikator, die Krankengruppe eines Versicherten, soll Morbiditätsgruppe heissen. Es ist eine berechnete Kennzahl, die der Computer bei den Krankenkassen in Sekundenschnelle anhand der Arzneimittelstoffe der Versichertenakte errechnet und einer Krankengruppe zuordnet. Die bisher behandelnden Ärzte und Naturmediziner sind nicht involviert. Das BMG suggeriert in der Öffentlichkeit, es handele sich um die individuelle Morbidität. Tatsächlich hat die Morbiditätsgruppe überhaupt nichts mit dem realen Menschen zu tun und schon gar nichts mit dem ganzheitlichen Gesundheitszustand des Versicherten. Methodisch und gesundheitspolitisch ist diese Datenauswertung also „statistisch nicht signifikant“.

Signifikant ist, dass 3 chronische Erkrankungen 80% der GKV-Kosten verursachen. Nun wird plötzlich die Motivation des BMG klar. Das BMG will die Einführung eines SGB-legalisierten Indikators, um die Erstattungsfähigkeit zukünftig weiter einschränken zu können. Wieder einmal wird ein vom BMG durchgedrücktes Gesetz von Lobbygruppen, Experten, der Opposition und selbst von eigenen Reihen abgelehnt. Wieder einmal übt das BMG Druck auf Wissenschaftler und Sachverständige aus. Das BMG gängelt alle …eine handvoll Politiker gegen 80 Mio. Bundesbürger. Warum das BMG den Risikoausgleichsfond wohl Gesundheitsfond genannt hat und Druck auf die Wissenschaftler ausübt?

Erkenntnis:

Der morbiditätsorientierte Risikostrukturausgleich, kurz Morbi-RSA ist der erste Schritt, ein Vorwand um den Gesundheitsfond zu starten. Klar, dass das BMG die lebensfremde Morbiditätsgruppe nutzen wird, um die Versicherten noch mehr zu gängeln.

Am 25.03.08 hat der wissenschaftliche Beirat beim BVA geschlossen seinen Rücktritt erklärt. CDU/CSU wirft dem BMG vor, es habe Druck auf die Wissenschaftler ausgeübt. Die SPD konterte, dass auch Wissenschaftler den Anweisungen des BMG folgen müssen.

Am 08.04.08 äusserte die CSU, Ramsauer „Ich wittere da eine ganz große Gaunerei.“. In der CSU wächst angesichts der Expertenkritik am geplanten Gesundheitsfonds der Argwohn gegenüber dem SPD-geführten BMG.

Spezielle Schmerztherapie

Definition Deutscher Ärztetag 1996: Die Spezielle Schmerztherapie umfasst die gebietsbezogene Diagnostik und Therapie chronisch schmerzkranker Patienten, bei denen der Schmerz seine Leit- und Warnfunktion verloren und einen selbstständigen Krankheitswert erlangt hat.

Die Weiterbildung ‚Spezielle Schmerztherapie‘ wird in 80 Stunden theoretisch gelehrt. Das Zertifikat ist die Voraussetzung für die Kostenerstattung durch die Krankenkassen.

Definition ENRAC®CMT: Die ENRAC®CMT Spezielle Schmerztherapie umfasst die gebietsübergreifende Diagnostik und Therapie chronisch schmerzleidender Patienten. Für jedes Schmerzbild ist die Schmerzursache klinisch diagnostizierbar und messbar. Aufgrund zuverlässiger Diagnose und qualitätsgesicherter Therapie der Schmerzursache erlebt jeder Patient* die Schmerzbefreiung und Nebenwirkungsbefreiung, im Durchschnitt über alle Fälle einschl. der komplexen Fälle in 5 Tagen.

Die Weiterbildung ‘ENRAC®CMT Spezielle Schmerztherapie Live‘ wird international als 2-Tage Symposium in 18 Stunden theoretisch und praktisch gelehrt. Wesentlicher Bestandteil der Zertifizierung ist die anschliessende 10-wöchige professionelle Betreuung beliebig vieler Fallstudien der eigenen Patienten.

Stand der Wissenschaft

Der aktuelle Forschungsstand in einem Fachgebiet. Es gibt einen international anerkannten Stand der Wissenschaft, an dem sich nationale Perspektiven orientieren können. Die Gesundheitspolitik hat sich seit der Gründung des KBV in 1948 bei Diagnostik und Therapie u.a. von chronischen Erkrankungen ihren höchst eigenständigen Stand der Wissenschaft geschaffen:

ENRAC®CMT International ist das grösste Kompetenznetzwerk für nicht-invasive Schmerzbehandlung. Die Ärzte aller Fachgebiete der evidenzbasierten Medizin therapieren chronisch schmerzleidende Patienten extrem erfolgreich, weil sie den internationalen Stand der Wissenschaft anwenden. Die Ärzte von Japan, Taiwan und USA wundern sich über den deutschen Stand der Wissenschaft für Diagnose und Therapie in der Umweltmedizin und für die Behandlung chronischer Erkrankungen. Der Stand der Wissenschaft in D ist in der Regel auf dem Stand der Jahre 1960-1970.

Die Ärzte von ENRAC®CMT freuen sich, den 35 Mio. chronifizierten Patienten in D helfen zu dürfen, die sich sehnlichst Schmerzbefreiung, Nebenwirkungsbefreiung und Entgiftung wünschen. Ganz unglaublich ist, dass die EbM seit 60 Jahren die chronischmedizinischen Störungen mit akutmedizinischen Pharmakotherapien  dauerhaft behandelt. Mit diesem Sachverhalt erklärt sich auch, warum die deutschen Forscher international so gut wie keine Studien über chronische Toxikation und chronische Erkrankungen bei internationalen Standardisierungsgremien einreichen.

Der Grund für diese Gesundheitspolitik ist transparent: Akutmedizin, Pharmaindustrie und BMG wollen die Kontrolle über den Gesundheitsmarkt behalten, indem nur die gewünschten Therapien erstattet werden. Die Sozialgesetze wurden 1948 ff so gestrickt, dass ein Verfahren nur dann der Erstattungsfähigkeit unterliegt, wenn es in der Positivliste der NUB-Richtlinien gelistet ist. Und was dort im Sinne der allgemeinen Anerkennung als Stand der deutschen Wissenschaft gelistet wird, kontrolliert das BMG mit dem Werkzeug G-BA. Auf diese Weise ist der Stand der Wissenschaft in D ist auf dem Stand der Entwicklungsländer stehen geblieben.

Erkenntnis:

Die Ärzte der schulmedizinischen EbM, die der GKV angeschlossen sind, müssen bei chronisch erkrankten Versicherten den deutschen Stand der Wissenschaft anwenden, der in der Regel 3-4 Jahrzehnte dem internationalen Stand der Wissenschaft hinterherhinkt. International anerkannte Diagnostik und Therapie werden den chronisch Erkrankten vorenthalten, systematisch durch das SGB abgeschottet und sozialgerichtlich geschützt. Durch die fehlerhafte Anwendung akutmedizinischer Therapien für chronischmedizinische Erkrankungen durch dauerhafte Pharmakotherapien wird das deutsche Volk kontinuierlich chronifiziert.

Stationäre Gesundheitsversorgung

2006 wurden bei den aus vollstationärer Krankenhausbehandlung entlassenen Patienten 37,6 Mio. Operationen und medizinische Prozeduren durchgeführt. Auf einen Krankenhausfall entfielen 2,3 operative, diagnostische, therapeutische und pflegerische Prozeduren.

Nach Operationen- und Prozedurenschlüssel (OPS) lagen mit 33,5% die Operationen (12,6 Mio) an erster Stelle, an zweiter Stelle folgten mit 27,1 % nichtoperative therapeutische Maßnahmen (10,2 Mio) und an dritter Stelle mit 21,4 % diagnostische Maßnahmen (8,1 Mio). Der größte Anstieg war bei der bildgebenden Diagnostik mit +7,6% zum Vorjahr. 

 

Stationäre Gesundheitsversorgung 2006
Grunddaten Einheit Kranken-
haus
Vorsorge oder
Rehabilitation
Einrichtungen Anzahl 2 104 1 255
Aufgestellte Betten Anzahl 510 767 172 717
Patientenfälle Anzahl 16 832 883 1 836 681
Verweildauer Tage 8,5 25,6
Bettenauslastung % 76,3 74,6

Tabelle: Kennzahlen aus DRG [Statistisches Bundesamt 2006]

Stigmatisierung

Prozess auf individueller oder gesellschaftlicher Ebene, bei dem die Charakterisierung einer Person oder Gruppe durch die Zuschreibung negativ bewerteter Merkmale erfolgt. Bei chronisch schmerzleidenden Patienten sind die Prozesse auf individueller Ebene von Bedeutung, die zur Stigmatisierung führen. Der Prozess beinhaltet die Abkehr von sozialen Kontakten und führt zu Depressionen.

Die Bundesregierung betreibt bei allem die Rechtfertigungspolitik der Stigmatisierung. Die Parlamentarier stellen sich damit selbst ein Unfähigkeitszeugnis aus. Es ist wie in der Medizin: Es wird das Syndrom behandelt statt der Ursache.

•  Gesundheitliche Ausgegrenzung: Chroniker
•  Stoffwechsel Ausgegrenzung: Übergewichtige
•  Soziale Ausgegrenzung: jugendliche Gewalttäter
•  Wirtschaftliche Ausgegrenzung: Hartz IV-Empfänger

Der Gesetzentwurf der Bundesregierung zum Präventionsgesetz vom Okt. 2007 zeigt deutlich die Polarisierung von Patientengruppen. Der Entwurf identifiziert als wesentliche Ursache für die Entstehung vieler Erkrankungen den Lebensstil der Versicherten. Die Parlamentarier wissen es ganz genau: Insbesondere das Ernährungs- und Bewegungsverhalten, Stress und Suchtmittelkonsum sind die Ursache für die Chronifizierung der deutschen Volkes. Das unethische Verhalten der Akteure im Gesundheitssystem kennt keine Grenzen.

Die Parlamentarier haben ein riesiges philosophisches Problem. Sie verabschieden dauernd Gesetze, die den Bürgern die Abtretung von Lebensleistung zumuten. Ihre Gesetze haben keine ethischen Ziele, nur ökonomische Zwänge. Ihre Gesetze sind eine Demütigung des deutschen Volkes. Jeder Bundesbürger merkt anhand der permanenten Stigmatisierungen, dass auch ihm die Gefahr der Ausgrenzung droht. In der Folge haben alle Existenzangst.

Jedermann weiss, dass der Wohlstandsstaat nur bei einer gekapselten Wirtschaftsordnung funktionierte. Die Liberalisierung ab 1972 öffnete die national kontrollierbare Wirtschaftsordnung. Im Rahmen von Europa und Globalisierung im Interesse von Teilhabe am Welthandel und am Staatenverbund der Europäischen Union verlieren alle Nationen einen Grossteil ihrer Selbstständigkeit. Das gibt den Parlamentariern aber nicht die Legitimation, die Lebensleistung der Bundesbürger genau in dem Masse abzubauen, wie es die von ihnen bewirkte Finanzlage erfordert.

Sozial bedingte Ungleichheit von Gesundheitschancen steht bisher nicht auf der Agenda des BMG. Nicht sinnvoll ist es, sozial Schwache als Schuldige ihres eigenen Gesundheitszustandes zu stigmatisieren. Unsinnig ist gar, sie der schlecht praktizierten staatlichen Fürsorgepolitik unterzuordnen. Sozial benachteiligte Menschen sterben früher und sind häufiger von Unfällen sowie überdurchschnittlich stark von chronischen Krankheiten betroffen. Männer aus dem unteren Einkommensviertel leben im Durchschnitt zehn Jahre weniger als Männer aus dem oberen Einkommensviertel, bei Frauen sind es fünf Jahre. Es geht darum, der Chronifizierung der sozial Schwachen durch das seit langem versprochene Präventationsgesetz vorzubeugen.

Gegen die Stigmatisierung von Ärzten und in der Gesellschaft wehren sich immer mehr Langzeitpatienten. Sie engagieren sich in Selbsthilfegruppen. Der direkte Dialog zwischen Betroffenen und Fachexperten ist in der Schweiz schon weit fortgeschritten. Bei den Tagungen engagieren sich mittlerweile viele, die eine ethische Verantwortung übernehmen wollen, darunter auch Institutionen und langzeiterkranke Fachexperten.

Erkenntnis:

Der demokratische Statt ist das komplexeste System, das Menschen geschaffen haben. Um das zu führen braucht es mehr als ökonomisches Wissen. Ohne ein strategisches Szenario für den 10-Jahres Plan sind alle Gesetze nur Stückwerk auf dem falschen Weg. Aber zuallererst müssen die Parlamentarier die Polarisierung unterlassen.

Studie

Die meisten Forschungsergebnisse der EbM sind falsch. Die statistische Signifikanz ist dann problematisch, wenn Gesundheitspolitisches Ziel, Kosten-Nutzen-Abschätzung, Analysemethode Selektionskriterien, Definition von Anfangspunkt, Endpunkt, Outcome, Benefit und unscharf formuliert sind [Ioannidis JPA; Why most published research findings are false; PLoS Med 2005].

Dr. Ioannidis begründet, das Problem liegt in der Suche von statistischen Beziehungen in Daten zur Bestätigung einer vorher festgelegten Hypothese. Seine Schlussfolgerung zusammengefasst ist:

•  Standard Studien mit ‚statistischer Signifikanz‘ werden irrtümlich als Bestätigung der Hypothese angesehen
•  Voreingenommenheit der Forscher bei Studienentwurf und Studienininterpretation sind bestimmend
•  Forscher und medizinische Journals bevorzugen positive Forschungsergebnisse für die Auflagensteigerung
•  Experimente tendieren dazu, nicht unabhängig von Kapitalgebern durchgeführt zu werden
•  Die meisten biomedizinischen Studien werden
nicht durch unabhängige Forscher reproduziert

Das muss sich ein Chroniker vorstellen: Forschungsergebnisse für seine Therapie wurden nicht von anderen Forschern validiert. Und die Nebenwirkungen und Wechselwirkungen wurden schon gar nicht bewertet. Das G-BA bewertet derartige Studien nicht einmal kritisch, baut gar noch Leitlinien und Kosten-Nutzen-Bewertungen darauf auf: Ein potentiell einsturzgefährdetes Unwahrheitengebilde. Und alle Sachverständige des G-BA wirken unkritisch mit.

Ab welcher Wahrscheinlichkeit sollen Forschungsergebnisse für die Zulassung von medikamentösen und nichtmedikamentösen Therapien akzeptiert werden? Das hängt von dem erwarteten Nutzen und dem unvermeidbaren, gerade noch akzeptablen Schaden ab.

In unserer wissenschaftsorientierten Gesellschaft wird die Toleranz für Fehler nicht besonders gross sein. Das G-BA hat sich bei der Kosten-Nutzen-Bewertung des IQWiG eigenmächtig über diese fundamentalen gesellschaftlichen Werte hinweg gesetzt. Die Akteure handeln medizinisch nicht verantwortungsvoll. Die gesellschaftliche Diskussion wird für die Arbeit der Funktionäre entsprechende Worte finden.

Die Verlogenheit der Gesundheitspolitiker geht so weit, dass sie ihr Verhalten durch markige Sprüche rechtfertigen: die Forschung fördern, den Wirtschaftsstandort der Gesundheitsindustrie sichern und den Arbeitsplatzabbau stoppen. Der aufmerksame Beobachter erkennt, dass das tatsächliche Verhalten Patienten vergiftet, Grundgesetze verletzt und Bürokratiekontrolle aufbaut.

Am Ende von Langzeit-Studien werden die Patienten regelmässig nach Beschwerden durch Nebenwirkungen befragt. In den Studien steht dann beispielhaft „Bei den Nebenwirkungen fanden sich keinerlei Auffälligkeiten. Bei den leichten Nebenwirkungen fanden sich bei einer geringeren Häufigkeit die Beschwerden….“

Die Evidenz von Studien weist Patientenaussagen aus. Es wird weder die Vergiftung gemessen noch die Schwächung des Immunsystems über die Studiendauer und ein Jahr später. Mehr als die Hälfte der Studien der EbM sind fehlerhaft, also statistisch nicht signifikant. Trotzdem benutzt das BMG die Evidenz über die kurze Studiendauer als alleinigen Maßstab für den Langzeitnutzen einer Therapie für den Patienten.

Alle Krankheiten haben weniger ausgeprägte Vorläuferformen, die von der EbM als weniger schwer eingeschätzt werden. Diese weniger ausgeprägten Formen kommen sehr viel häufiger vor, als die Endzustände von Krankheiten, welche die EbM lehrt.

Von diesem für die Ärzte sichtbaren Teil des Eisbergs behandeln die Krankenhäuser nur 1-1,5%. Bei den Patienten der lehrenden Uni-Kliniken handelt es sich gar nur um die hochgradig gruppierte Patienten-Population von etwa 0,2%, die im Endstadiun einer bestimmten Krankheit ist. Durch diese Patientendichte und den Fokus auf die Akutmedizin erzielen deren wissenschaftliche Studien eine hohe Prävalenz. Im Masstab zu einer zielgerichteten Gesundheitspolitik, falls sie in D existieren würde, hätten die meisten Studienergebnisse eine Niedrigprävalenz und einen geringen gesundheitspolitischen Nutzen.

Der Deckmantel ‚Evidenz‘ ist das, was die EbM in den Vordergrund stellt. Das wird durch den Verbündeten BMG gestützt. Evidenz dient als Nachweis für die Wirksamkeit einer Pharmakotherapie. Evidenz aber ist in über der Hälfte statistisch nicht signifikant. Bezogen auf eine zielgerichtete Gesundheitspolitik gar hat die Evidenz der EbM Pharmakotherapien für alle chronischen Erkrankungen keinerlei Bedeutung. Die EbM Evidenz hat wenig mit Patientennutzen über dessen Lebenszyklus zu tun.

Erkenntnis:

Das realpolitische Handeln des BMG folgt der einnahmeorientierten Ausgabenpolitik: Stärke die Gesundheitsindustrie so stark, wie es die Versichertenverträge erlauben.

Der Deutsche Ethikrat zusammen mit dem Gesundheitssystem sollte ganz schnell evaluieren und normieren, wo der Grad der Akzeptanz bei unperfekten Forschungsergebnissen liegt.

Subluxation

Unvollständige Ausrenkung eines Gelenkes, bei der sich der Gelenkkopf teilweise in der Gelenkpfanne befindet. Eine vollständige Ausrenkung heisst Luxation. Die leichte Verschiebung zweier Wirbel ist keine Subluxation.

Subsidiarität

Eine Gesellschaftstheorie zur Beschreibung der Beziehung autonomer, selbstreferentieller Subsysteme in einer ausdifferenzierten Gesellschaft. Der oberste politische und gesellschaftliche Grundsatz, stellt Selbstverantwortung vor staatliches Handeln. Eine staatliche Aufgabe wird zuerst von untergeordneten Organen im Rahmen der politischen und gesellschaftlichen Ziele umgesetzt. Im Fall von Überforderung wird die übergeordnete Ebene unterstützend tätig. Das Subsidiaritätsprinzip beschränkt die Handlungsfreiheit der Organe auf jeder Ebene. Auf kommunaler Ebene auch Grundsatz des hilfreichen Beistandes.

Symtom

Definition Reckeweg 1952: Ein Symptom ist immer Ausdruck, nicht aber Ursache einer Krankheit. Deshalb ist es ein dummes, gefährliches und aussichtsloses Unterfangen, Symptome zu unterdrücken! Und führt niemals zur Heilung!

Ärzte der EbM diagnostizieren chronische Erkrankungen anhand der feststellbaren Symptome. Aus den vielen Symptomen erkennen sie die Syndrome. Aus den erkannten Syndromen legen sie das eine Leitsyndrom fest, das dann für die Diagnose des Krankheitsbildes herangezogen wird. Die Wahrscheinlichkeit ist >50%, dass der Arzt ein falsches Leitsyndrom erkannt hat.

In der EbM ist die Diagnose der Starter für die Cash-Maschine des GKV-Systems. Aus der Diagnose ergibt sich anhand der zum Leitsyndrom passenden Leitlinie die Therapie. Die Behandlungsmethode ist normalerweise eine ‚rationale Pharamakotherapie‘. Die unvermeidbare Folge durch den Einsatz synthetischer, dem Organismus fremder Chemikalen: Die Prognose ist dubios.

Mit jeder Pharamakotherapie vergiftet die EbM den Organismus durch die Dauer-Niedrigdosis-Vergiftung ein Stück mehr. Diese Erhöhung an Giftstoffen ist irreversibel, also nicht umkehrbar, es kommt immer mehr an Ablagerungen und Verkapselungen hinzu, s. Krebs. Diese Behandlungsmethode folgt immer dem einzigen Weg: Ausgliederung, Siechtum und sogar Frühtod bei den drei Volkskrankheiten, s. Todesursache. Auf diese Weise besorgt sich das EbM-System den Nachschub zur Sicherung seines Berufsstandes und die Arzneimittelhersteller die zweistelligen Zuwachsraten.

Erkenntnis:

Ärzte der EbM kennen die Ursachen der chronischen Erkrankungen nicht. Sie haben weder das Wissen für die Ursachen noch die Kompetenz zur Wiederherstellung der Gesundheit.

Syndrom

Gleichzeitiges Vorliegen verschiedener Merkmale, ein Verband von Symptomen. Das vom Arzt festgelegte Leitsyndrom dient der Diagnose.

Systemversagen

Sozialgerichtliche Definition: Die Voraussetzungen für Systemversagen des Gesundheitssystems im Sinne § 13 Abs 3 Satz 1 SGB V hat der Gesetzgeber frühzeitig normiert. Das Sozialgesetzbuch wurde so gestrickt, dass ein Systemversagen in jedem einzelnen Behandlungsfall nachgewisen werden muss, um Ansprüche wie z.B. die Erstattungsfähigkeit von Behandlungskosten vor Gericht durchsetzen zu können.

Systembiologie

Die Lehre über den molekularen Aufbau der Zellstruktur und der Funktion einzelner Komponenten lebender Zellen. Die seit 1998 vom BMFT in der Genom-, Proteom- und Metabolomforschung ermittelten Daten waren hauptsächlich statischer Natur. Das Wesen biologischer Prozesse liegt jedoch in ihrer Dynamik. Diese zu erschließen ist seit 2008 das übergeordnete Ziel des neuen konzeptionellen Forschungsansatzes der Systembiologie.

Der Forschungsansatz der Systembiologie ist gekennzeichnet durch die quantitative Analyse dynamischer Interaktionen der Komponenten eines biologischen Systems mit dem Ziel, das Verhalten des Systems als Ganzes zu verstehen und Vorhersagen zu seinem Verhalten unter der Einwirkung interner und externer Faktoren zu ermöglichen. Mathematische Konzepte werden dabei auf biologische Systeme angewandt und in einem iterativen Prozess aus Laborexperiment und Computersimulation überprüft und verbessert. Dazu ist die interdisziplinäre und arbeitsteilige Zusammenarbeit zwischen Biologen, Medizinern, Mathematikern, Physikern, Informatikern, Chemikern und Ingenieuren notwendig Diese Definition der Systembiologie liegt der vorliegenden Bekanntmachung zugrunde.

Der systembiologische Forschungsansatz besitzt eine enorme Schubkraft für den Erkenntnisfortschritt in den Lebenswissenschaften. Er bietet die Möglichkeit, neue Erkenntnisse für die Erschließung von Innovationspotenzialen der ‚Wissensbasierten Bio-Industrie‘: Medizin, Pharmaindustrie, chemische Industrie, biotechnologische Industrie. Zu erwarten sind beispielsweise ein umfassenderes Verständnis komplexer Erkrankungen und damit neue Ansätze für effizientere Therapien, ebenso wie neue Erkenntnisse für eine gezielte Pflanzenzüchtung oder die industrielle Nutzung biologischer Systeme. Das BMBF hat bereits vereinzelt Fördermaßnahmen gefördert: „Systembiologie der Leberzelle – HepatoSys“, ‚FORSYS und FORSYS-Partner‘, QuantPro.

Szenario

Bildet ein mögliches Zukunftsbild ab. Das wahrscheinliche Szenario für die Entwicklung der bisher angewendeten Gesundheitspolitik in D ist:

2020 wird jede 2. Erkrankung in einer Familie durch Depressionen verursacht werden [WHO 2006]

Szenarien enthalten angenommene Folgen von Ereignissen, die auf kausale Prozesse und Entscheidungsmomente aufmerksam machen sollen. Sie zeigen den möglichen Entwicklungsverlauf zu einer möglichen zukünftigen Situation auf. Szenarien liefern keine monokausale und eindimensionale Sicht, sondern verschiedene mögliche Zukunftszustände und Zukunftsentwicklungen, die wichtigsten sind: Bestenfalls, Wahrscheinlich, Schlechtestenfalls. Szenarien haben keine Strukturkonstanz. Sie verarbeiten qualitative und quantitative Informationen. Szenarien berücksichtigen Wechselbeziehungen zwischen vielen Umweltfaktoren, sowie Störeinflüsse auf die möglichen Entwicklungen. Immer kommt die Integration unterschiedlicher Analyse- und Prognose-Methoden zur Anwendung. Eine bekannte Szenario-Technik ist die nach Batelle-Institut.

Schmerzlexikon
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