Schmerzlexikon H

Research study sponsored by ENRAC

Haaranalyse

Laboranalyse zur Messung der Substanzen, die beim Menschen im Haar gespeichert sind. Fast alle chronischen Erkrankungen sind Speicherkrankheiten, etwa 80% davon sind Vergiftungen. Das Haar ist ein perfektes Speicherorgan. Durch die Messung der Haarprobe werden die im Körper gespeicherten Substanzen repräsentativ abgebildet. Gemessen wird also die Konzentration im Körper. Davon zu unterscheiden ist die Konzentration am Wirkort wie z.B. in der vergifteten, regional begrenzten Gewebeprobe.

Die WHO hat die Haaranalyse für die Früherkennung von Krankheiten empfohlen. Bei Studien ist die Haaranalyse weltweit anerkannt als zuverlässige und wirtschaftlichste Laboranalyse. Forscher bei Bundesamt, Landesamt, Universität, Laboratorium und Klinik nutzen sie für Studien und Gutachten. Chiropraktiker, Mediziner, Ernährungsberater und Gesundheitsexperten nutzen sie in ihrer klinischen Praxis zur Bestimmung von Diagnose und Therapie der Präventivmedizin.

Diese Berufsgruppen benutzen noch andere klinische Tests in Verbindung mit der Haaranalyse und der Anamnese, um eine Diagnose zu stellen. Unter Professionellen besteht ein breiter Konsens darüber, dass die Haaranalyse nur als Analyse in Betracht kommt, genauso wie Blutbild und Urintest. Jede Analyse stellt ganz bestimmt keine Diagnose dar. Die ärztliche Diagnose ist essentiell für die patientenorienten Entscheidung, die Festlegung der Therapie.

Die analysierten Substanzen umfassen Giftstoffe, Mineralien und Spurenelemente. Bei einem grossen Blutbild, zum Vergleich, werden die Giftstoffe nicht gemessen, an Mineralien wird Eisen und an Spurenelementen wird Kalium und Calcium gemessen. Die Krankenkassen erstatten nur die Kosten für die Niedrig-Dosierungs-Vergiftung durch Pharmakotherapien, die aussagekräftige Haaranalyse nach ISO 11885 jedoch unterliegt nicht der Erstattungsfähigkeit.

Sollen zusätzlich Rauschmittel analysiert und interpretiert werden, so muss das Analyseverfahren besondere Anforderungen erfüllen. Solche Substanzen sind unterschiedlich in den die haarfarbebestimmenten Melaninpigmenten gebunden. Deshalb muss das Analyseverfahren die Substanz aus dem Verbund freisetzen können.

Hartmannbund

Verband der Ärzte Deutschlands e.V. Seit der Gründung seines Vorgängerverbands in 1900 vertritt er die Interessen der Ärzte in D. Der Bundesverband gibt an, die Belange aller Ärzte zu vertreten, egal welches Fachgebiet, ob niedergelassen, in der Klinik oder im öffentlichen Gesundheitsdienst tätig. Er kämpft für das wirtschaftliche Auskommen, die Unabhängigkeit aller Ärzte bei ihrer Berufsausübung, für eine freie Arztwahl, gegen staatlichen Dirigismus und für eine freie Berufsausübung. In 1972 verabschiedet er die ‚122 Thesen für ein Gesundheitspolitisches Programm‘, in 1982 die „Gesundheitspolitischen Leitlinien des Hartmannbundes“, in 1985 die‚Zielvorstellungen zur Strukturreform im Gesundheitswesen‘.

Hartnäckiger Schmerz

Ein chronischer Schmerz, der durch die Schmerztherapie des ersten Arztes nicht zum Behandlungserfolg führte, sondern zum Schmerz-Tourismus. In internationalen Konferenzen wird der englische Begriff ‚intractable pain‘ benutzt. Hartnäckige Schmerzen sind in der Regel ein komplexer Fall mit überlagerten Schmerzbildern.

Hartnäckigkeit wird nicht bestimmt durch den Schwierigkeitsgrad der chronischen Indisposition sondern ausschliesslich durch die subjektiv empfundenen Schmerzen. Massgeblich ist die Erfahrung des leidenden Schmerzpatienten. Nicht massgeblich ist die Einschätzung des Arztes, die diagnostizierte Krankheit, die Dauer der Schmerztherapien oder die Affektion.

Empfehlung an antherapierte Schmerzpatienten:

• Seine Aufmerksamkeit auf den Schmerzverlauf über die Jahre
   durch Ausfüllen des “Deutscher Schmerzfragebogen‘ zu lenken
Den Behandlungserfolg als subjektiv gewünschtes Schmerzmass
   gemeinsam mit dem Arzt besprechen und vereinbaren
• Seine Gedanken täglich niederschreiben, in den Organismus
   hinein fühlen und Eindrücke ‚von der Seele‘ schreiben
• Alle Dauerstressfaktoren gründlich identifizieren
• Massnahmen zum Abbau der Dauerstressoren umsetzen

Hausarzt

Noch bis 1963 war der Arzt weitgehend auf seine diagnostische Erfahrung angewiesen. Eine empathische Anamnese umfasste

Erstgespräch
Eingehende körperliche Untersuchung
Harn- und Stuhl-Gewohnheit
Appetit und Ernährungsverhalten
Soziales Umfeld in Familie und Beruf

und leitete eine naturheilkundliche Therapie ein, seltener eine Pharmakotherapie. Der Hausarzt kannte die Bürger in der Kommune oft persönlich. Gesundwerden dauerte seine Zeit, das war die Grundregel während der Erziehung. Ein Patient akzeptierte drei Tage fieberfrei im Bett zu liegen. Das war eine willkommene Auszeit von der meist körperlich anstrengenden Arbeit. …

Die Kraft des Engagements und Schreibens können die Schweizer chronisch Erkrankten seit 2000 erleben. Der Hausarzt Dr. Bruno Kissling engagiert sich für Langzeitpatienten. PrimaryCare.ch wurde ab 2008 durch die Trägergesellschaften neu organisiert.

Hausarztverträge

Die Gesundheitspolitik hat in § 73 b SGB V verankert, dass Hausarztverträge außerhalb der bisherigen Gestaltungsformen der Kassenärztlichen Vereinigung KV geschaffen werden. Die neuen Vertragsmöglichkeiten werden die seit 1932 gewachsene Verhandlungsmacht der KVen verändern und in einer neuen Vertragslandschaft resultieren. Seit Anfang 2008 bemühen sich deshalb ärztliche Berufsverbände um Hausarztverträge.

Die Bayerische Landesärztekammer BLÄK erwartet die gesellschaftliche Grundeinsicht, dass die Unterfinanzierung des Gesundheitssystems der Kern neuer Lösungen sein wird.

Die Ärzte von ENRAC CMT hoffen auf die Grundeinsicht der KVen, dass ihre bisherige Vertragsgestaltung der fehlerhaften Anwendung von akutmedizinischen Therapien für chronischmedizinische Störungen die Ursache für die Unterfinanzierung des Gesundheitssystems ist.

Am 11.02.08 vergab die AOK den Zuschlag für den Hausarztvertrag an den Hausärzteverband und den Ärztebund MEDI. Damit wird zum ersten Mal ein erheblicher Teil der Gesamtvergütung an der Körperschaft vorbei direkt an teilnehmende Hausärzte verteilt.

Zum 01.04.08 schliesst die BKK Ost für ihre 113 Kassen einen Hausarztvertrag für Berlin und Brandenburg. Verträge bestehen bereits in anderen Ländern. Die Teilnahme eines Hausarztes wird über die KV abgerechnet. Teilnahmebedingung ist die Zusatzqualifikation Spezielle Schmerztherapie und die Teilnahme an 2 Chronikerprogrammen pro Jahr.

Heilkunde

Alle Bücher vor 1953 beschränkten sich darauf, eine einzige Naturheilmethode mit den vorgeschriebenen Anwendungsformen zu beschreiben. Das Buch „Neuer Hausschatz der Heilkunde“ gibt eine unparteiische Gegenüberstellung der Heilanwendungen sämtlicher bewährter Methoden (Allopathie, Homöopathie, Biochemie, Naturheilkunde {Bilz, Platen, Kneipp, Lahmann}, Elektrtherapie) nebst den vielgebräuchlichen Hausmitteln und den Heilmitteln der medizinischen Industrie, mit einer Darstellung de Hilfsmittel zur Erkennung der Krankheiten (Diagnostik) [Brechmann, 1953].

Es erläutert eingehend die neuesten Strömungen und die Ziel in der deutschen Medizinerschaft. Als die drei grossen Heilsysteme der Medizin sind benannt:

• Allopathie
• Homöopathie
• Naturheilkunde

Beachtung finden 1953 auch die daraus abgeleiteten Behandlungsweisen

• Biochemie, abgeleitet aus Homöopathie
• Kräuterheilverfahren, abgeleitet aus Biochemie
• Elektrotherapie
• Hypnose
• Narcoanalyse
• Psychoanalyse
• Psychotherapie
• Ultraschallbehandlung

Dieses Buch ist das erste Werk von Schulmedizinern, das eine Reduktion des verfügbaren Wissens vornimmt, s. Analogien der IQWiG. Alles was dem damaligen Stand der „medizinischen Wissenschaft“ nicht mehr entsprach, wurde entfernt und durch neugewonnene Ergebnisse ersetzt. Damals wurden die akutmedizinischen Erfolge der Schulmedizin zum Vorwand genommen, sich die erfolgreichsten Naturheilkunden einzuverleiben. Es gibt viele Krankheiten, aber nur eine Gesundheit.

Heiler

Der Heiler braucht weder Arzt noch Heilpraktiker sein. Die Berufsausübung wurde 2003 mit Urteil 1 BVR 784/03 des Bundesverfassungsgerichts legalisiert. Der Dachverband Geistiges Heilen e.V. DGH hat 18 Mitgliedsvereine und 3.800 Personenmitglieder. Der Heiler muss den Erkrankten ausdrücklich darauf hinweisen, dass er keine ärztliche Behandlung ausführt. Das kann durch Hinweisschild oder Unterschriftsblatt erfolgen. Der Heiler darf keine Diagnose erstellen, keine Heilversprechen abgeben, keine Medikamente empfehlen oder verordnen. Der Eindruck einer medizinischen Behandlung darf nicht entstehen. Etwa 3 Mio. Erkrankte jährlich konsultieren Heiler.

Heilpraktiker

Der Heilpraktiker übt die Heilkunde berufsmäßig und eigenverantwortlich aus. Seine Tätigkeit zur Feststellung, Linderung und Heilung von Krankheiten gründet auf Vorstellungen und Verfahren aus der Tradition der Naturheilkunde, die in Diagnostik und Therapie zu allen Zeiten nach dem Ganzheitsprinzip vorging, weil sie sich an den Gesetzmäßigkeiten der Natur auch der inneren Natur des Menschen orientierte.

Damit ist die Naturheilkunde des Heilpraktikers grundsätzlich unabhängig von Zeitströmungen, Systemzwängen oder dem jeweils herrschenden Wissenschaftsbild, wiewohl der Heilpraktiker wissenschaftlich gesicherte Forschungsergebnisse und Erkenntnisse in seiner Tätigkeit selbstverständlich berücksichtigt.

Das Heilpraktikergesetz von 2001 regelt die Berufsausübung der Heilkunde ohne Bestallung als Arzt. Das Gesundheitsamt prüft Kenntnisse in Anatomie, Physiologie, Pathologie, Diagnostik und Therapie. Die Prüfung soll verhindern, dass die Ausübung der Heilkunde keine Gefahr für die Volksgesundheit darstellt.

Hildegard von Bingen-Medizin

Die Heilkunde der Nonne Hildegard von Bingen, die auf der Balance zwischen Körper, Seele und Geist beruht. Die Heilkräfte der Natur sind für den Menschen verborgen. Hildegard von Bingen schrieb viele Abhandlungen über Pflanzen und Krankheiten. Nach 1150 verfasste Hildegard das Buch ‚Ursachen und Heilungen’über Entstehung und Behandlung von diversen Krankheiten. Für die ganzheitliche Wiederherstellung der Gesundheit wurden Anweisungen überliefert. Die moderne Hildegard-Medizin umfasst Ernährungstherapie, Entgiftung, Psychotherapie, Fasten und Pflanzenheilkunde.

HIV/AIDS

„Im Zusammenhang mit AIDS ist niemals ein Virus nachgewiesen worden.“ Am 15.1.2001 macht Richter Hackmann das Wissen der Bundesgesundheitsbehörden öffentlich bekannt  [LG Dortmund Ns 70 Js 878/99 14(XVII) K 11/00]. 20 Jahre nach dem Auftreten der ersten AIDS-Fälle im Juni 1980 in den USA und 17 Jahre nach der Verkündigung der Entdeckung des AIDS-Virus durch die US-Regierung entlarvte der Richter das erste globale Verbrechen. Unter Einsatz moderner Labortechnik und Milliarden Forschungsgeldern konnte kein einziger AIDS-Virus gefunden und isoliert werden. Einen Beweis für eine HIV/AIDS Infektion gibt es nicht, so der Richter.

Seit 20 Jahren verordnen die Ärzte eigenhändig die Pharmakotherapie, welche exakt die Nebenwirkungen im Beipackzettel haben, die dem angeblichen AIDS-Virus zugeschrieben werden. Die Ärzteschaft füllt sich eigenhändig die Krankenhäuser, s. Hospitalisierungsquote.

Hochschulmedizin

Die evidenzbasierte Medizin EbM, umgangssprachlich auch Schulmedizin. Das Fundament der Hochschulmedizin sind Krankenversorgung, Forschung und Lehre. Der Verband VUD sieht de Hochschulmedizin in Gefahr. Die Kliniken können die Tariferhöhung der Ärzte ab 2008 nicht verkraften, weil die Krankenhausvergütung gedeckelt und nicht einmal an das Bruttoinlandsprodukt gekoppelt ist.

Der Berufsstand der Mediziner versteckt sich hinter einer angeblichen Evidenz ihrer Studien, um den Berufsstand zu schützen. Solange Therapiemethoden für die Akutmedizin in den Studien untersucht werden, mag sich die Branche den Luxus von fehlerhafter Evidenz leisten.

Bei Studien zu Schmerzen und chronischen Krankheiten jedoch greift die Evidenz viel zu kurz, deckt sie doch nur den kurzen Zeitraum der Therapiedauer ab ohne die Gesundheitsschäden einzubeziehen. Als Masstab für den Nutzen muss hier die Lebensqualität des Patienten über seinen Lebenszyklus gelten. Zusätzlich gibt es noch eine Vielzahl von Mängeln, welche alle in die Kosten-Nutzen-Bewertung des IQWiG einfliessen.

Homöopathie

Eines der drei grossen Heilsysteme in der traditionellen deutschen Heilkunde, neben Allopathie und Naturheilkunde. Die alternativmedizinische Methode begründete Samuel Hahnemann, die auf dem Ähnlichkeitsprinzip beruht: Das homöopathische Arzneimittel ruft am Gesunden ähnliche Symptome hervor, an denen der Kranke leidet. 1816 stellte Hahnemann fest, dass chronische Erkrankungen durch homöopatische Behandlungstherapie nicht zu heilen waren. Doch schon 1828 veröffentlichte er seine Lehre der chronischen Krankheiten.

Die wichtigste Erkenntnis von Hahnemann war, daß die örtlichen Krankheitsbilder gar nicht die Krankheit selbst sind. Die Krankheitsbilder sind lediglich der nach außen sichtbare und fühlbare Ausdruck. Eine tief im Inneren des Organismus wirkende Kraft ist die wirkliche Erkrankung. Diese Kraft nennt Hahnemann ‚Lebenskraft‘. Die Krankheitsbilder sind der Beleg, daß diese Lebenskraft aus der Ordnung und Harmonie geraten ist. Der Homöopathe hat die Aufgabe, die gestörte Lebenskraft wieder in Ordnung und Harmonie zu bringen.

Die Komplexität von chronischen Erkrankungen aus homöopathischer Perspektive wird im fünfbändigen Buch beleuchtet ‘Die chronischen Krankheiten, Ihre eigentümliche Natur und homöopathische Heilung‘ [Hahnemann, ISBN 3776014369]. Ärzte, die nach der Naturheiltherapie Homöopatie behandeln, haben sich im DZVhÄ zusammengeschlossen.

Von der hoöopathischen Lehre zweigte sich die Lehre der Biochemie ab. Erstmals erhält die Biochemie 1953 einen „gebührenden Platz “ [Brechmann 1953] neben der traditionellen Heilkunde.

Das wissenschaftliche Fundament von ENRAC®CMT basiert ausschliesslich auf dieser Kraft, die Hahnemann Lebensenergie nannte, s. Vital Flow.

Homöostase

Die Selbstregulation eines lebenden Organismus bei unterschiedlichen Belastungszuständen, das innere Gleichgewicht des menschlichen Organismus. 35 Mio. Jahre der menschlichen Evolution haben unseren Organismus gegen die externen Einwirkung optimiert, insbesondere gegen Gefahren. Dazu gehört auch die Ableitung der Schwermetalle, die in geringer Konzentration in Gewässern vorkommen.

Bei den Vergiftungen seit 1948 jedoch blieb dem Organismus nicht ausreichend Zeit sich anzupassen. Der Organismus hat noch kein effizientes Verfahren zur Ableitung der 100.000 menschengemachten Gifte, die die Ärzte Arzneimittelstoffe nennen, entwickeln können. Einen grossen Anteil der Gifte kann er bereits über Leber und Niere ableiten. Weil der Arzt aber eigenhändig das Immunsystem durch die Giftstoffe in Pharamkotherapien irritiert, kommt es irgendwann an die Grenzen seiner Leistungsfähigkeit.

Hospitalisierungsquote

Eine Auswahl ’schwerwiegender Krankheiten‘, die bestimmte versicherungsrechtliche Kriterien erfüllen. Für den Morbi-RSA musste die BVA die Operationalisierung der ’schwerwiegenden Krankheiten‘ erarbeiten. Sie hat festgelegt, dass dazu alle Diagnosen der stationären Versorgung herangezogen werden. Es sind solche Diagnosegruppen als schwerwiegend anzusehen, deren Vorkommenshäufigkeit in der stationären Versorgung bezogen auf die gesamte Vorkommenshäufigkeit mindestens 5% beträgt. Diese Diagnosegruppen werden sodann nach ihren gewichteten Ausgaben sortiert und die obersten 30 % ausgewählt. Zur Auswahl ’schwerwiegender Krankheiten‘ gehören also die Diagnosegruppen, die sowohl die Mindesthospitalisierungsquote als auch das Kostenkriterium erfüllen. Die schwerwiegenden Krankheiten hat das BVA am 13.05.08 veröffentlicht:

Schwerwiegende Krankheiten [HQ = Hospitalisierungsquote]

HQ

HIV/AIDS

94%

Sepsis/Schock

93%

Meninngitis/Enzephalitis nicht viral

92%

BösartigeN. Lippe, Mundhöhle, Pharynx

61%

BösartigeNeubildungen Verdauungsorgane

59%

BösartigeN. Atmungs-, intrathorakaler Organe

59%

BösartigeN. Knochen, Stütz- Weichteilgewebes

59%

BösartigeNeubildungen Brustdrüse

57%

BösartigeN. weibliche Genitalorgane

55%

BösartigeN. männliche Genitalorgane

54%

BösartigeN. Niere, Harnwege, Nebenniere

54%

BösartigeN. Auge, Gehirn, Zentralnervensystem, Hypophyse

54%

BösartigeN. sekundärer oder multipler Lokalisation

52%

Lymphome und Leukämien

51%

Neubildungen unsicheres oder unbekanntes Verhalten

49%

Diabetes Mellitus

49%

Schwerwiegende metabolische oder endokrine Störungen

43%

Ileus

28%

Chronisch entzündliche Darmerkrankung

28%

Erkrankungen des Ösophagus, exkl. Ulkus und Blutung

26%

Entzündungen/Nekrose von Knochen/Gelenken/Muskeln

24%

Rheumatoide Arthritis und entzündl. Bindegewebskrankheiten

24%

Spinalkanalstenose

24%

Osteoarthrose der grossen Gelenke

23%

Osteoporose und Folgerkrankungen

22%

Schwere Erkrankungen der Blutbildung und Blutgerinnung

19%

Agranulozytose, sept. Granulomatose, u.a.

19%

Disseminierte intravasale Gerinnung und Koagulapathien

18%

Purpura/ Thrombozytenfunktionsstörungen, Blutungsneigung

18%

Delir und Enzephalopathie

17%

Demenz

16%

Schwerwiegender Alkohol- und Drogen-Missbrauch

16%

Psychotische Störungen und Persönlichkeitsstörungen

16%

Depression

16%

Bipolare affective Störungen

15%

Anorexia nervorsa / Bulimia nervosa

14%

Aufmerksamkeitsstörung, hyperkinetische Störungen

13%

Ausgeprägte schwere Lähmung

13%

Erkrankungen/ Verletzungen des Rückenmarks

13%

Muskeldystrophie

13%

Periphere Neuropathie / Myopathie

12%

Entzündlich / toxische Neuropathie

12%

Multiple Sklerose

12%

M. Parkinson und andere Basalganglienerkrankungen

12%

Epilepsie

12%

Koma, Hirnöden, hypertoxischer Hirnschaden

12%

Sek. Parkinsonsimus, extrapyramidale Bewegungsstörungen

12%

Herzinsuffizienz

10%

Akutes Lungenödem u. respiratorische Insuffizienz

10%

Tabelle: AIDS, Krebs und Diabetes werden am häufigsten stationär behandelt.

Human Bio Monitoring HBM

Werkzeug der gesundheitsbezogenen Umweltbeobachtung. Im Human-Biomonitoring werden menschliche Körperflüssigkeiten und -gewebe untersucht, um ihre Belastung mit Schadstoffen zu bestimmen.

Die Untersuchung von Umweltpatienten endet nach deren Erfahrung in einer universitären Umweltambulanz. Die Diagnose ist in den meisten Fällen eine psychosomatische oder psychiatrische: Angststörung, Depression, Persönlichkeitsstörung, Phobie, Psychose, Somatisierungsstörung, Wahnhafte Störung.

Die GSF ist eine Forschungseinrichtung des Bundes und des Freistaats Bayern. Sie erforscht Grundlagen einer zukünftigen Medizin, bei der chronische, degenerative Krankheiten im Mittelpunkt stehen: Lunge, Allergie, Krebs, Herz-Kreislauf. Sie analysiert grundlegende Prozesse der Krankheitsentstehung, der Schädigung, der Abwehrhähigkeit und der Kompensationsfähigkeit des Organismus. Ihr Budget 2007 ist 182,6 Mio, Drittmittel: 87, 7 Mio, Bayern: 9,5 Mio. Euro, Bund 85,3 Mio. Euro.

Schmerzlexikon
A B C D E F G H I J K L M N O P Q R S T U V W X Y Z

Copyright ©2008 ENRAC®CMT Deutschland
Das ENRAC®CMT Schmerzlexikon, ein Nachschlagewerk und Glossar von A-Z, ist nicht zum gewerblichen Vertrieb bestimmt. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck, Wiedergabe, Übersetzung, Vervielfältigung und Verbreitung bedürfen der schriftlichen Genehmigung. Einzelne Aussagen sind nur im Kontext des gesamten Werkes zu interpretieren.

Advertisements

Kommentar verfassen

Bitte logge dich mit einer dieser Methoden ein, um deinen Kommentar zu veröffentlichen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s


%d Bloggern gefällt das: