Schmerzlexikon D

Research study sponsored by ENRAC

Diagnose

Die Entscheidung für eine bestimmte Krankheit oder Symptomatik-Kategorie anhand der wahrgenommenen Symptome oder Phänomene. Der Arzt muss seine Diagnose in der Patientenakte dokumentieren. Die Diagnostik umfasst alle Methoden der Diagnosefindung:

• Anamnese
• Körperliche Untersuchung
• Bildgebendes Verfahren
• Laboranalyse

Beim gleichen Krankheitsbild eines Patienten stellen Ärzte aus verschiedenen Fachgebieten und sogar dem gleichen Fachgebiet durchaus verschiedene Diagnosen. Ärzte lernen weder im Studium noch in der Weiterbildung „Spezielle Schmerztherapie“ die vielen Schmerzbilder von chronischen und hartnäckigen Schmerzen kennen. Pauschal weisen sie deshalb dem chronischen Schmerz nach einer Dauer von sechs Monaten fehlerhaft eine selbstständige Krankheit zu.

Das Fallbeispiel Schnupfen steht synonym für die mangelhafte Qualität der Diagnostik der Schulmediziner. Sie gehen zum Arzt ihres Vertrauens, weil ein Schnupfen ihre Lebensqualität beeinträchtigt. Das Syndrom ist dem Arzt bestens bekannt, er weiss was er zu verordnen hat. Was er nicht weiss ist, dass der Schnupfen mehr als drei Auslöser haben kann, die häufigsten sind:

• Viren
• Schimmelpilz-Toxine
• Chemikale

Würde der Arzt diesen Sachverhalt kennen, dann würde er eine Differentialdiagnose anordnen. Dazu bedarf es aber eines externen Fachmanns, der Arzt hat kein Wissen über solche Untersuchungen. Was wird geschehen? Sie werden unverzüglich ein Rezept erhalten. Die Folge? Der Arzt ihres Vertrauens hat Sie soeben mit einer Wahrscheinlichkeit von 67% chronifiziert. Und so läuft die Chronifizierung ihres Organismus bei den meisten Arztbesuchen ab, weil der Schulmediziner kein Wissen über Auslöser, Ursachen und Vorläuferformen von Krankheiten hat.

Der Patient, der eine Diagnose erhalten hat, ist dem System sodann ausgeliefert. Das Funktionieren des Patienten besteht aus dem Akzeptieren. Es ist das Akzeptieren jeder verpflichtenden Untersuchung, jede mit ihren Konsequenzen. „Die verbreiteste Krankheit ist die Diagnose“ [Karl Kraus 1930].

Die Schmerzforschung von ENRAC®CMT hat 2002 veröffentlicht, dass ein Schmerzbild kein Krankheitsbild ist, weil das Schmerzsignal die Wirkung und nicht die Ursache ist. ENRAC®CMT hat entdeckt, was die Ursache des Schmerzes ist. Der Arzt mit ENRAC®CMT Zertifikat kann beliebig viele überlagerte Schmerzbilder identifizieren. Für jedes einzelne Schmerzbild kennt er die Ursache. Ganz klar, dass er weiss, wie die Ursache zu behandeln ist, damit der Patient dauerhafte Schmerzbefreiung erlebt.

Depression

Eine chronische Erkrankung, die sowohl die physische als auch die physische Aktivität stark beeinflusst und oft das normale Leben einer Person total verändert. Die Symptome sind mannigfaltig:

* Freudlosigkeit
* Interesselosigkeit (auch in vormals geliebte Tätigkeiten)
* Verschlechterte Konzentrationsfähigkeit
* Schlechtes Erinnerungsvermögen
* Schlaflosigkeit oder gestörter Schlaf
* Irritierbarkeit und/oder Unruhe
* Verlangsamte Handlungen und/oder Denkfähigkeit
* Veränderter Appetit
* Suchtverhalten (Nahrung und/oder Benehmen)
* Zwanghaftes Grübeln
* Genereller Pessimismus
* Schuld- und/oder Angstgefühle
* Libidoverlust
* Suizidgedanken

Depressionen nehmen Lebenslust, Lebenskraft und Lebensqualität. Die Ursachen von Gemütserkrankungen sind breit gefächert. Viele Depressionen werden von genetischen Dispositionen, sozialem Umfeld, persönlicher Lebensgeschichte und momentaner Lebenssituation geprägt oder ausgelöst.

Bedauerlicherweise wird bei der Diagnose und Behandlung dieser Erkrankungen selten der biochemische Status erhoben. Die möglichen Auslöser, die verstärkenden Faktoren und die zusätzlichen Belastungen über die Ernährung werden dabei übersehen: Blutzuckerschwankungen, Nahrungsmittelallergien, Unverträglichkeiten mit Weizen-Gluten, Mängel an essentiellen Fettsäuren, Vitaminen, Mineralien und Spurenelementen.

Jeder 10. Mensch auf dieser Erde leidet zurzeit an einer depressiven Erkrankung. 25% der Menschen werden mindestens einmal im Laufe ihres Lebens an der eigenen Seele erfahren, was diese Krankheit bedeutet. Das Ausmaß reicht von leichteren depressiven Verstimmungen bis hin zu massiven Depressionen, die nicht selten im Suizid enden. Bei den 15-bis 24-Jährigen sind Suizide auf Grund von Depressionen die zweithäufigste (!) Todesursache.

Sucht man bei Depressionen oder Schizophrenie nach verdächtigen Zeichen, stößt man oft auf einen Mangel an den uns bekannten B-Vitaminen: B6, B12 und Folsäure. Wie ich in meinem Buch «Die 7 Revolutionen der Medizin» beschrieben habe, sind bei Gemütserkrankungen häufig zwei weitere Nährstoffe im Mangel: langkettige Omega-3-Fettsäuren als Bausteine für Serotonin, sowie NADH, das die Produktion von verschiedenen Neurotransmittern wie zum Beispiel Dopamin, Noradrenalin und Serotonin anregt.

Quelle: abgeleitet aus dem Buch ‘Das Dreieck des Lebens‘
[Uwe Karstädt, 2006, 274 S, ISBN 3031294129]

Depression ist ein Zustand der Chronifizierung, der durch synthetische Pharmakotherapien extrem verschlimmert wird. Der Teufelskreis führt im Endstadium dazu, dass der Wille Körper und Seele nicht mehr kontrollieren kann. Der Depression Test gibt eine erste Idee, welche Symptome in klinischen Tests geprüft werden.

 

Dysfunktion

In der Medizin verwendet für Funktionsstörung, generell Störung der Funktionalität eines Systems. Funktionalität setzt eine Struktur von Systemelementen und einen Prozess als Beziehung zwischen den Systemelementen voraus. Beispiele:

Eine organische Dysfunktion ist die Störung der Funktionalität eines Organs.

Eine dysfunktionale Persönlichkeitsstruktur ist die Störung der Struktur der Persönlichkeit, wobei Persönlichkeit als Subsystem des menschlichen Organismus gesehen wird.

 

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