Schmerzlexikon C

Research study sponsored by ENRAC

ChronicMedizin

Alle Therapien im Sinne der Ganzheitlichen Medizin zur nachhaltigen Wiederherstellung der Gesundheit des Schmerz- und chronisch Erkrankten und zur nachfolgenden Gesunderhaltung des symptomfreien Menschen. Die Leistungserbringer der Chronicmedizin werden für die Wiederherstellung der Gesundheit und die Gesunderhaltung entlohnt, und nicht für die Krankseinbehandlung. Das Primärmerkmal von Chronicmedizin ist

Vital Flow Balance

Das Konzept der Chronicmedizin steht im Gegensatz zum Konzept der Akutmedizin. Das Konzept der Akutmedizin ist nicht mit dem Konzept der Ganzheitlichen Medizin verträglich. Warum?

1. Der eine riesige Methodenfehler der EbM ist, dass Schulmediziner akutmedizinische Therapien für chronicmedizinische Erkrankungen verordnen: Synthetische Chemie, genannt Pharmako-Therapien.

2. Der andere grosse Methodenfehler ist die ‚Bekämpfung‘ des Symptoms mit synthetischen Chemikalien. Evolutionsremde Stoffe führen zwangsläufig zur chemischen Sensibilisierung, weil Stoffwechselsystem, Immunsystem, Hormonsystem und Energiesystem extrem durch Chemo- und Pharmako-Therapien gestört werden.

Erkenntnis:

Akutmedizin behindert den Selbstheilungsprozess durch synthetische Chemikalien.

Chronicmedizin beseitigt die Ursache und aktiviert den Selbstheilungsprozess von Anfang an im Sinne der Ganzheitlichen Medizin.

Chronifizierung

Definition ENRAC®CMT 2008:Ein Krankheitsprozess mit fortschreitendem Verlauf und komplexen Wechselwirkungen aufgrund chemischer Sensibilisierung. Er zwingt den Menschen zur ungewollten Passivität. Eine chronische Erkrankung trifft den Menschen im Kern, sie beginnt, wenn sein Wille zeitweise keine Kontrolle mehr über Körper oder Seele oder beides hat. Körper und Seele verselbständigen sich dann. Auf seelische Pein reagiert sein Körper, auf Schmerzen reagiert seine Seele, der Teufelskreis der Chronifizierung hat begonnen. Abhängig von den Einschränkungen und dem Willen kann die Lebenswelt des Menschen völlig zusammenbrechen. Der Mensch leidet in seiner Ganzheit. Der Grad der Chronifizierung ist wissenschaftlich messbar. Die Chance auf bestmögliche Wiederherstellung der Gesundheit ist eine Kernsanierung, fachgebietsübergreifend und unabhängig vom Zustand und vom Willen des Menschen.“

Definition Hasenbring 1992: Die Entwicklung akuter Schmerzen zu chronisch-rezidivierenden oder persistierenden Schmerzen. Chronifizierung bezeichnet dabei einen Prozess, an dem komplexe Wechselwirkungen zwischen biologischen und sozialen Faktoren beteiligt sind.

Bereits 1986 entwickelte Gerbershagen das Mainzer Studienkonzept der Chronizität, das den zwei wichtigsten Eigenschaften von Schmerzen gerecht wird: Prozesscharakter und fortschreitender Verlauf. Die Aspekte von Schmerzen werden nach sechs Dimensionen gruppiert. Jeder Achsensummenwert wird bestimmt und als Achsenstadium im Modell platziert. Durch Addition der Achsenstadien ergibt sich das Gesamtstadium.

Ein akuter Krankheitsprozess verlängert sich über das zu erwartende Mass hinaus. Im Zusammenhang mit vorausgehenden Akutschmerzen kommt der Chronifizierung der Schmerzen eine große Bedeutung zu, weil auf die Früh-Rehabilitation die erforderliche Aufmerksamkeit nicht gelegt wird. Die WHO prognostiziert 2005 die Auswirkung der Chronifizierung: Bis 2020 werden Depressionen die zweithäufigste Ursache von Erkrankungen sein.

Die EbM leistet eine Gesundheitsversorgung basierend auf der Theorie, dass der chronisch erkrankte Patient die Chronifizierung für den Rest seines Lebens erleiden muss. Die EbM hat nicht das Wissen für die Chronifizierungs-Ursache. Die EbM hat nicht die Kompetenz für Vorsorge und Heilung.

In 2008 gibt es nur eine Chance zur Wiederherstellung der Gesundheit bei chronischer Erkrankung, den der nicht-invasiven Kernsanierung.

Akute, chronische und hartnäckige Schmerzen lösen psychologische Begleiterscheinungen aus, ähnlich äusserer Dauerstressoren:

• Herzfrequenz und Blutdruck erhöht
• Atmung vertieft
• Pupillen erweitert
• Muskulaturtonus gesteigert
• Hautwiderstand reduziert

Den Teufelskreis kann man sich vereinfacht wie folgt vorstellen:

Der körperlichen Manifestation…

0. Vital Flow Stau durch Dauerstressoren ***
1. Akutschmerz: 1 Symptom
2. Chronischer Schmerz: 1 Symptom <1 Monat länger als typisch
3. Hartnäckiger Schmerz: >1 Symptom

…folgt die psychische Manifestation

0. Vital Flow Stau durch Dauerstressoren ***
4. Psychosis: >1 Symptom
5. Mania: >3 Symptome
6. Depression: >4 Symptome

…folgt die nächste körperliche Manifestation

0. Vital Flow Stau durch Dauerstressoren ***
7. Chronischer Schmerz, usw.
______________
*** durch EbM nicht diagnostizierbar,
  weil Vital Flow ausserhalb der EbM Systemgrenze liegt;
  Entwicklungsphasen s. auch Schmerz-Klassifikation.

Immerhin hat die EbM bereits die Hypothese erarbeitet, dass für den Prozess der Chronifizierung mit hoher Wahrscheinlichkeit die Wechselwirkung zwischen soziodemographischen, psychologischen und somatischen Faktoren verantwortlich ist [Cherkin 1996].

Für den Zusammenhang zwischen chronischem Schmerz und Depression wurden in den letzten drei Jahrzehnten mehrere Dutzend Studien erarbeitet. Alle sind Versuche, Modelle für eine Wechselwirkung zu entwickeln [Blumer & Heilbronn 1982] bis [Hellström, Jansson & Carlsson 1999]. Alle Studien können nur mehr oder weniger philosophieren, weil die EbM kein Erklärungsmodell bereitstellt. Mit dem in der Komplementären Medizin anerkannten Erklärungsmodell des blockierten Vital Flow will sich die EbM nicht befassen.

Für chronische und für hartnäckige Schmerzen wurde 1996 definiert:

Die Spezielle Schmerztherapie umfasst die gebietsbezogene Diagnostik und Therapie chronisch schmerzkranker Patienten, bei denen der Schmerz seine Leit- und Warnfunktion verloren und einen selbstständigen Krankheitswert erlangt hat. [Deutscher Ärztetag 1996]

Ohne Vorliegen einer Evidenz für den selbständigen Krankheitswert und die volkswirtschaftlichen Negativauswirkungen durch Chronifizierung schlägt die EbM den Kassen eine ‘Wartezeit’ für die Spezielle Schmerztherapie von 6 Monaten vor. In der Folge beschliesst der G-BA, dass Schmerztherapien für chronische Schmerzen erst ab 6 Monaten von der GKV geleistet werden.

Für chronische und für hartnäckige Schmerzen definiert ENRAC®CMT:

Die ENRAC®CMT Spezielle Schmerztherapie umfasst die gebietsübergreifende Diagnostik und Therapie chronisch schmerzleidender Patienten. Für jedes Schmerzbild ist die Schmerzursache klinisch diagnostizierbar und messbar. Aufgrund zuverlässiger Diagnose und qualitätsgesicherter Therapie der Schmerzursache erlebt jeder Patient* die Schmerzbefreiung und Nebenwirkungsbefreiung, im Durchschnitt über alle Fälle einschl. der komplexen Fälle in 5 Sitzungen. [ENRAC®CMT 2008]

Die Notwendigkeit im Einklang mit Naturgesetzen zu leben ist der EbM durch Studien aus 1962 bekannt. „In der Natur existiert nichts für sich allein“ ist die berühmte Feststellung der Biologin Rachel Louise Carson. Sie studierte in einem biologischen Labor in USA und beleuchtete die Wirkung von Chemikalien auf den Menschen und andere Ökosysteme [Carson, The Silent Spring, 1962].

Bedingt durch die Ökonomisierung und Medikalisierung entstehen seit 1948 unbekannte Vergiftungskrankheiten. In der nicht-industrialisierten Welt konnten diese früher logischerweise nicht entstehen. In Amerika veränderten die Studien von Carson das gesellschaftliche Denken nachhaltig. Nicht so in D. Der deutsche Stand der Wissenschaft zur Behandlung der chronischen Erkrankungen ist auf dem Stand 1960-1970 stehen geblieben.

Massenphänomen 2006 durch ‚rationale Pharmakotherapie‘: 1,9 Millionen Deutsche sind medikamentensüchtig [DHS 2006]. Die Bundesregierung unterschätzt das Problem. Medikamentensucht muss ernster genommen werden [Drogenexperte Terpe 2007].

Chronische Schmerzpatienten besitzen im Vergleich zu anderen Patientenpopulationen die geringste Lebensqualität [Becker, Bondegaard, Thomsen, Olsen, Sjogren, Bech & Eriksen 1997]. Die psychische Belastung eines chronisch leidenden Patienten ist ähnlich hoch oder sogar höher als die eines durch Kriegsereignisse, Vergewaltigung oder andere Katastrophen traumatisierten Menschen [Shapiro 1998].

Bereits 1999 lag der EbM die Studie vor, dass die willkürlich definierte Mindestdauer von 3-6 Monaten wenig Bedeutung hat und dass die somatischen Auslöserfaktoren nicht zwingend sind. Die EbM unterliege gar einem Irrglauben, dass somatische Faktoren keine Rolle spielen, wenn psychosoziale Faktoren erkennbar sind [Kröner-Herwig 1999]. Glaube heißt Nicht-wissen-wollen, was wahr ist [Nietzsche 1900].

Erkenntnis:

Die EbM definiert für die von ihr verursachte Volkskrankheit Nr. 1 einen fiktiven Sachverhalt ohne wissenschaftliche Evidenz geführt zu haben. Die EbM stellt damit ihre Evidenz-Basierung und ihr Erklärungsmodell in Frage.

Chronifizierungs-Prozess

Der Vorgang des chronisch Werdens, der Entwicklung der Chronifizierung. Der Prozess beeinflusst die emotionale, kognitive und körperliche Funktionalität kontinuierlich negativ. Die EbM kennt die Chronifizierungs-Ursache nicht, sie kennt keinen Lösungsweg zur Wiederherstellung der Gesundheit. Der Prozess der Chronifizierung verläuft vereinfacht dargestellt in Phasen:

1. Dauerstressfaktoren belasten den Organismus

• Existenzangst u.a. -> Schlafstörung -> Meridianblockade…
• Viele andere Dauerstressfaktoren, s. Chronifizierungs-Ursache
• Meridianblockade beeinträchtigt Kontrolle über Organismus

Folge: Meridianblockade gibt erstes Warnsignal: Schmerz

2. Vorläufer-Krankheit wird durch EbM nicht gemessen

• Schmerztabletten -> Vergiftung…
• Geldmangel -> Ernährungsmangel -> Stoffwechselstörung…
• Sozialrückzug -> Bewegungsmangel -> Durchblutungsstörung…
• Alterung -> amyloide Ablagerung -> Zellverbundstörung…

Folge: Meridianblockade verstärkt Warnsignal: Schmerz

3. Immunsystem wird geschwächt

• Vergiftung -> Abwehrschwäche…
• Stoffwechselstörung -> Abwehrschwäche…
• Durchblutungsstörung -> Abwehrschwäche…
• Zellverbundstörung -> Abwehrschwäche…

Folge: Meridianblockaden geben starkes Warnsignal: Schmerz

4. Jetzt kann der Arzt die Akutkrankheit diagnostizieren

• Pharmakotherapie für Akutkrankheit irritiert Immunsystem
• Pharmakotherapie für Schmerzen irritiert Immunsystem
• Falls Immunsystem die Störungen nicht handhaben kann:

Folge: Meridianblockaden geben verstärktes Warnsignal: Schmerz

5. Chronische Erkrankung ist der Beginn der Chronifizierung

• Physische Manifestierung: Funktionsstörung
   z.B. Allergie, Asthma, Fettleibigkeit
• Psychische Manifestierung: 
Funktionsstörung
   z.B. Mania, Depression

Folge: Meridianblockade gibt unerträgliches Warnsignal: Schmerz

6. Arzt „Sie sind chronisch krank, für den Rest ihres Lebens“

• Physische Manifestierung:
   Funktionsstörung, Endstadium Körperbehinderung
• Psychische Manifestierung:
  
Funktionsstörung, Endstadium Depression
• Der menschliche Wille hat zeitweise keine Kontrolle
   über Körper oder Seele oder beides

Folge: Meridianblockade gibt unerträgliches Warnsignal: Schmerz

Erkenntnis:

Der Schmerz ist unser wertvollster Helfer. Deshalb ist der Schmerz nicht zu bekämpfen, sondern in seinem Frünstadium bewusst wahrzunehmen. Die Behandlung einer Störung im Einklang mit Naturgesetz und Grundgesetz ist der ethisch verantwortliche Lösungsweg. Eine nicht-medikamentöse Schmerztherapie ist der richtige Schritt zur Wiederherstellung der Gesundheit. Die ENRAC®CMT Schmerzbehandlung ist extrem erfolgreich bei jeder Art Schmerzen und in jedem Entwicklungsstadium.

Chronifizierung – Auslöser vs. Ursache

Dauerstressfaktoren wirken als Störung auf den Organismus ein, sie sind die Auslöser für Schmerz- und chronische Erkrankungen. Diese Auslöser entwickeln Blockaden in den Energiebahnen, den Meridianen, s. Schmerz-Klassifikation. Die Blockaden stauen den Vital Flow, der Rückstau verursacht die Vorläufer-Erkrankung, die abhängig vom Dauerstressor zur chronischen Erkrankung führt.

Die Vorläufer-Erkrankung manifestiert sich in einer Schwachstelle im Organismus: Organ oder Gewebe oder Energiezentrum oder Bewusstsein… Die EbM kennt die Myasmen, die genetischen Schwachstellen, misst ihnen aber in der ärztlichen Behandlung keine Bedeutung zu. Die Myasmen selbst sind also weder Auslöser noch Ursache für eine chronische Erkrankung, sie sind bereits die Vorläufer-Erkrankung. Die Ursache ist der Stau des Vital Flow auf einer Energiebahn. Diesen Stau löst ENRAC CMT extrem erfolgreich auf, und zwar in jedem Stadium der Erkrankung und unabhängig vom Lebenswillen des Erkrankten. Der Selbstheilungsprozess ist eingeleitet. Der Patient erhält damit die bestmögliche Chance auf Wiederherstellung der Gesundheit …wenn nicht eine Dauer-Niedrigdosis-Vergiftung durch eine Pharmakotherapie den Selbstheilungsprozess unterläuft.

Folgende Störungen erhöhen das Risiko für Chronifizierung in erheblichem Mass:…

Eine einzige Störung über mehrere Monate kann eine Chronifizierung einleiten, sie wird als Dauerstressor oder Dauerstressfaktor bezeichnet. Der Betroffene kann den Dauerstress beschreiben. Es muss nicht einmal ein Symptom lokalisierbar sein. Stoffwechselsystem, Immunsystem und Energiesystem können die biochemischen Prozesse aufgrund der Störung nicht mehr in Balance halten. Es kommt zur Manifestierung als Meridianblockade.

Chronifizierungs-Ursache

Mit klinischer Evidenz messen die Ärzte von ENRAC CMT die Meridianblockade, die zur Chronifizierung führt. Die Entwicklung der messwerte ist unter Schmerz-Klassifikation bildlich dargestellt.

Der Mensch ist ein Endlager für Schadstoffe aller Art. Die Schadstoffe reichern sich kontinuierlich in seinem Körpern an und entwickeln sich zu Speicherkrankheiten. Die Beschwerden fangen als Regulationsschwäche von bio-chemischen Prozessen an. Wird darauf keine Aufmerksamkeit gelegt, wachsen die Beschwerden zur Regulationsstarre. Nun zeigen sich die Beschwerden als Organmanifestation und Symptomatik, meistens mit Beteiligung von neuralen Strukturen und Psyche. Die EbM kann die Ursachen dieser Erkrankungen nicht erkennen. Anhand des Leitsyndroms wird das Krankheitsbild festgelegt. Aus dieser Diagnose ergeben sich häufig fatale therapeutische Konsequenzen für den Patienten. Anstatt die toxischen Chemikalien aus dem Menschen und ggfs. seinem Umfeld zu beseitigen, werden den Patienten weitere Pharmaka verordnet. Häufig werden sie in psychiatrische Abteilungen eingeliefert. Die eingeschworene Gruppierung EbM und Politik sorgt für die Ausgliederung aus der Gesellschaft, ganz legal und festgezurrt im SGB.

Für die Ärzte mit EbM-Studium ist die Chronifizierung der Endpunkt der diagnostischen und therapeutischen Behandlungsversuche. Mit der Diagnose ‚chronisch‘ gesteht der Arzt, dass er eine Heilung nicht mehr erreichen kann. Für den chronisch schmerzleidenden Patienten ist die Chronifizierung gleichbedeutend mit dem Verlust der Aussicht auf Heilung. Der Arzt wird dem Patienten ankündigen, dass er für den Rest seines Lebens eine Pharmakotherapie anwenden muss. Ab Diagnose kann der Arzt nur noch die Linderung der Schmerzen und Beschwerden erreichen.

Für die ENRAC CMT -zertifizierten Ärzte mit EbM-Studium ist die Chronifizierung der Anfangspunkt der diagnostischen und therapeutischen Behandlung. Für den chronisch schmerzleidenden Patienten ist die Chronifizierung dann eine vorübergehende Schwächung, wenn eine Organschädigung noch nicht eingetreten ist. Ab Diagnose kann der Arzt die qualitätsgesicherte Schmerztherapie anwenden, um Schmerzbefreiung und Nebenwirkungsbefreiung zu erreichen.

Chronifizierungs-Behandlung

Bei allen o.g. chronischen Erkrankungen handelt es sich um 80% Vergiftungen [WHO 2006]. Die Behandlung mit einer Pharmakotherapie führt nicht zur Wiederherstellung von Gesundheit, sondern sie führt zum Ausbau der Chronifizierung.

Akuterkrankung oder Akutschmerz… 
Früh-Rehabilitation während Akutstörung (Vorsorge)
Falls erfolglos oder bei chronischem Schmerz folgt:
 

  1. Schmerzbefreiung
  2. Nebenwirkungsbefreiung
  3. Toxinen-/Feinstoff-Analyse
  4. Wechselwirkungsbefreiung
  5. Toxinenentgiftung
  6. Stoffwechselregulation
  7. Immunsystemstabilisierung
  8. Hormonsystemstabilisierung
  9. Energiesystemstabilisierung
  10. Aktivierung Psyche
  11. Aktivierung Körper
  12. Messung BPS-Lebensganzheit
  13.  

Falls physische oder psychische Schäden vorliegen:
Rehabilitation (Wiedereingliederung)

Die Schritte der Kernsanierung sind absolute Voraussetzung, wenn ein schmerzleidender oder chronisch erkrankter Patient auf die Wiederherstellung der Gesundheit wert legt. Es gibt weltweit keine Alternative zu diesem Weg. Wohl gibt es Behandlungsmethoden, die mehrere Schritte mit einer Therapie abdecken.

Selbst die Schrittfolge ist ziemlich wichtig. Eine Toxinenentgiftung nützt nichts, wenn täglich Schmerzmittel  und weitere Arzneimittel den Organismus gepumpt werden und eine Wechselwirkung mehrerer Pharmakotherapien besteht. Genauso wenig sinnvoll ist es, eine Balance bei Immunsystem, Hormonsystem, Energiesystem, Psyche und Körper herzustellen, wenn das Stoffwechselsystem vielen Mängeln durch unausgeglichene Nahrung ausgesetzt ist.

Erkenntnis:

Bei chronischen Erkrankungen haben die Ärzte in D das für die Wiederherstellung der Gesundheit erforderliche Wissen nicht. Der Weg der Schulmedizin seit 1948 ist, trotz der Vergiftungswarnungen in der Literatur und trotz der Evidenz in Studien, dass sie keine Leistungen für die Schritte der Kernsanierung anbietet.

Chronifizierung:
Ausbau oder Abbau – Deutschland steht vor der Wahl

Bekanntlich ist alle Kritik immer nur so gut, wie ihr eigener konstruktiver Beitrag zur Problemlösung. Die Ärzte von ENRAC®CMT haben die Lösung zum Abbau der Chronifizierung:

Annahme:

Jeder 2. Arzt in D möchte seine chronisch schmerzleidenden Patienten durch die ENRAC®CMT Schmerztherapie an sich binden.

Internationale Erfahrung:

1. ENRAC®CMT kann 100.000 Ärzte im 2-Tage Symposium innerhalb von 1 Jahr zertifizieren.

2. Die ENRAC®CMT zertifizierten Ärzte legen umgehend 1 Schmerztag/ Woche für 3 Monate ein. Es werden sich Wartezeiten von mehreren Monaten bilden.

3. Bei 30 Sitzungen/ Tag und durchschnittlich 5 Sitzungen/ Patient ergeben sich 6 schmerzbefreite Patienten/ Woche, das sind 120 im halben Jahr.

4. Entsprechend dem Weiterbildungsplan wird im 1. Jahr die Schmerzbefreiung für 12 Millionen Patienten geleistet.

Realistisches Ergebnis:

1. Am Ende des 1. Jahres sind 100.000 Ärzte in ENRAC CMT Schmerztherapie zertifiziert und haben das Vertrauen ihrer Patienten zurückgewonnen.

2. Bis zum Ende des 1. Jahres erlebten 12 Millionen chronisch schmerzleidende Patienten in D Schmerzbefreiung und Nebenwirkungsbefreiung.

3. Mit der ersten Schmerztherapie am Patienten entfällt die Pharmakotherapie, weil die Schmerzen bereits auf ein erträgliches Schmerzmass reduziert sind.

4. Am Ende des 3. Jahres ist die Chronifizierung der Deutschen auf dem weltweit durchschnittlichen Chronifizierungsgrad von 15%.

5. Die Schmerztherapie hat Einzug in die Akutschmerz-Behandlung gefunden. Bei chirurgischen Operationen wird die Blockade des Vital Flow minimiert.

6. Die gesetzlich geforderte flächendeckende wohnortnahe Versorgung chronisch schmerzleidender Patienten ist erstmals gesichert: durch niedergelassene Haus- und Fachärzte.

Chronifizierung und Versorgungsforschung

In 1986 lag der EbM die Studie vor, dass sich häufig keine eindeutigen organisch-begründeten Ursachen festmachen lassen. Daraus resultieren eine Reihe frustraner Behandlungsversuche, es stellen sich Resignation und Hoffnungslosigkeit ein. Hoffnungslosigkeit, Verzweiflung und Depressivität treten häufig als Folge und Verstärker der Schmerzen auf. Es kommt zu einem Rückzug von sozialen Altivitäten, Ruhe und Schonung [Keefe, Wilkins, Cook, Croisson & Muhlbair, 1986].

Einige chronische Gesundheitsstörungen wie bspw. Diabetes oder Asthma treten als ‚Folge von Fettleibigkeit‘ mit zeitlicher Verzögerung auf, so die Ursachenbegründung der EbM. Die Ursache der meisten chronischen Erkrankungen sind allerdings Vergiftungen und amyloide Ablagerungen durch langjährige ‚rationale Pharmakotherapien‘. Amyloide Ablagerungen wirken auf den Zellverbund als Auslöser für Chronifizierungen aller Art an Hypophyse, Bauchspeichel, Herz, Hauptschlagader und Gehirn. Amyloide Ablagerungen aber werden seit 1948 nur in D ganz bewusst, trotz heftiger Kritiken, nicht vom Bund erforscht.

Angesichts des vorherrschenden Krankheitspanoramas mit einem zunehmenden Anteil chronischer Erkrankungen beobachten wir eine gänzlich unzureichende Anpassung des Medizinsystems an diese Entwicklung [Wissenschaftsrat AHG 2000]. Dementsprechend werden BMBF Forschungsgelder auch nicht zur Schmerzbefreiung und Reduzierung der Chronifizierung investiert, sondern in akutmedizinische Fachgebiete:

Durch Unterlassung zielführender Amyloid- und Schmerzforschung sind chronische Erkrankungen zur verbreitetsten, kostspieligsten und belastendsten Gesundheitsstörung in Deutschland geworden.

In Deutschland führen sie zu 9.402 offiziellen Suiziden in 2007, ohne die Dunkelziffer [DPtV 2008]. Chronifizierung kostet die deutsche Volkswirtschaft laut Studie 34 Mrd. EUR/2005. Zum Vergleich, die Ausgaben des Staates sind für Rentenkasse 80 Mrd. EUR/2006 (Überschuss 211 Mrd. EUR/1986), Bildungswesen 93 Mrd. EUR/2006 und Gesundheitswesen 143 Mrd. EUR/2006.

Erkenntnis:

Die Zeit ist reif für die seit 30 Jahren von der WHO geforderte zielgerichtete Gesundheitspolitik.

Chronifizierung – Nicht Diagnostizierbare Leiden

Erkrankungen, die der EbM Arzt aufgrund der ihm unbekannten Syndrome nicht diagnostizieren kann. Die meisten Erkrankungen dürften den 7.000 Erkrankungen des NIH Office of Rare Diseases ORD zuzuordnen sein.

Erfüllen die nicht diagnostizierbaren Leiden bestimmte Kritererien, dann kann der Arzt den Patienten an die National Institutes of Health NIH überweisen. Das neue ‚Undiagnosed Diseases Program‘ hat allerdings stringende Kriterien, damit es nicht zu viele Fälle werden. Die Begutachtung der Anträge entscheidet über die Einweisung in das NIH Clinical Center. Die Station ist auf bis zu 100 Patienten pro Jahr ausgelegt. 25 Ärzte aus unterschiedlichen Fachgebieten untersuchen die Patienten anhand der Syndrome. Die Selbsthilfegruppe In Need of Diagnosis sammelt Fallberichte, bei denen die Ärzte keine Diagnose stellen können.

Chroniker

Die Definition BMG die-gesundheitsreform.de vom Aug.2007 orientiert sich ausschliesslich an der Erstattungsfähigkeit: Chronisch krank ist, wer eine kontinuierliche medizinische Versorgung benötigt, ohne die nach ärztlicher Einschätzung eine lebensbedrohliche Verschlimmerung der Erkrankung, eine Verminderung der Lebenserwartung oder eine dauerhafte Beeinträchtigung der Lebensqualität durch die von der Krankheit verursachte Gesundheitsstörung zu erwarten ist. Zu den chronischen Krankheiten, die eine Dauerbehandlung erfordern, gehören zum Beispiel Diabetes mellitus, Asthma, chronisch obstruktive Atemwegserkrankungen oder koronare Herzkrankheit.

Als schwerwiegend chronisch krank gilt, wer mindestens einen Arztbesuch pro Quartal wegen derselben Krankheit wenigstens ein Jahr lang nachweisen kann und zusätzlich eines der folgenden Kriterien erfüllt: Entweder Pflegebedürftigkeit der Pflegestufe 2 oder 3 oder aber ein Grad der Behinderung beziehungsweise eine Minderung der Erwerbsfähigkeit von mindestens 60 Prozent.

Die Behandlung chronischer Erkrankungen erfordert laut BMG in der Regel eine intensive Betreuung durch Ärzte verschiedener Fachrichtungen und andere Heilberufler sowie eine aktive Mitwirkung der Patientinnen und Patienten. Ihre Behandlung kann nur dann optimal sein, wenn sie strukturiert und koordiniert erfolgt. Für eine Reihe chronischer Erkrankungen gibt es deshalb strukturierte Behandlungsprogramme. Versicherte der gesetzlichen Krankenversicherung GKV, die schwerwiegend chronisch krank und wegen dieser Krankheit in Dauerbehandlung sind, werden bei der Ermittlung der Belastungsgrenze besonders behandelt.

Mit Beschluss vom 20.12.07 wurde die Änderung der Chroniker-Richtlinie beschlossen. Die Feststellung therapiegerechten Verhaltens wird durch den Arzt bescheinigt, wenn der Chroniker konkrete Bedingungen erfüllt hat.

Erkenntnis:

Das BMG hat kein Bewusstsein für die Notwendigkeit für Gesundheits-Prävention. In D funktioniert nichts: Früh-Rehabilitation ab Remission, Schmerzbefreiung, Nebenwirkungsbefreiung, Intoxikationsanalyse, Wechselwirkungsbefreiung, Entgiftung, Immunsystemstabilisierung, Stoffwechselregulation, Energieregulation, Aktivierung Psyche, sowie Wiedereingliederung statt Ausgliederung. Die ständigen Fehlleistungen der Parlamentarier sind darin begründet, dass die Messung der Lebensqualität des Bürgers über seinen Lebenszyklus keine Bedeutung hat. Stattdessen misst das BMG die Anzahl der Arztbesuche des Patienten und bestraft ihn bei Nichterfüllung. Das BMG wirft bei den 80% chronischen Erkrankungen 50% der GKV-Kosten für Pharmakotherapien in die Hände der Arzneimittelhersteller, statt es in Massnahmen der Naturmedizin zu investieren. Die Gesundheitspolitik ist mangelhaft, verursacht durch Systemversagen.

Primärprävention = Chronifizierungsprävention
= Nachhaltige Zukunftssicherung

Kernsanierung = Chronifizierungsbehandlung
= Chance auf Wiederherstellung der Gesundheit

Chronische Erkrankung

[chronos, griech. – die Zeit]

Eine langsam entwickelnde oder lang andauernde Erkrankung entsprechend der Definition Chronifizierung von ENRAC. WICHTIG: Die EbM definiert ‚Chronische Erkrankung‘ als nicht heilbar, s Definition Chroniker. Mit diesem Studiumwissen kümmern sich die Schulmedizin erst gar nicht um Frühsymptome, sie kommen regelmäßig zu spät. Per Definition der EbM werden Schulmediziner erst nach dem Auftreten von Symptomen tätig. Der Schwerpunkt der heutigen Medizin liegt weltweit auf der Behandlung manifester Erkrankungen und nicht in der Prävention [K. Hurrelmann, Lehrbuch Prävention und Gesundheitsförderung].

Bei chronischen Erkrankungen erstreckt sich der Krankheitsverlauf über mehr als vier Wochen. Eine chronische Erkrankung kann parallel zu einer Akuterkrankung auftreten, beide sind nach unterschiedlichen Methoden zu behandeln. Der deutsche Stand der Wissenschaft bei chronischen Erkrankungen ist im Vergleich zum internationalen auf dem Stand 1960-1970 stehen geblieben. Das BMG nutzt diese Gesetzeslage im SGB seit Jahrzehnten, um die explodierenden Kosten durch Chronifizierung einigermassen zu begrenzen.

Erkenntnis:

Das Systemversagen des Gesundheitssstems hat desaströse Auswirkungen für alle chronisch Erkrankten.

Chronische Erkrankungen – ACHSE

ACHSE ist die Allianz Chronischer Seltener Erkrankungen. Die Selbsthilfeorganisation ACHSE e.V. informiert seit 06.2008 mit einer Verweis-Datenbank über seltene Erkrankungen. Die Datenbank ACHSE wird vom DRK Kliniken Berlin administriert.

Die EbM Wissenschaft kennt ca. 7.000 seltene chronische Erkrankungen. Darüber gibt es kaum zuverlässige Information. Die Verweis-Datenbank liefert Links zu Webseiten. Die 80 Mitgliedsorganisationen haben 4 Mio. Betroffene Mitglieder. Je Erkrankung füllen sie ein strukturiertes Formblatt einvernehmlich aus, darunter sind mindestens ein Arzt und eine Selbsthilfeorganisation. Die Datenbank zeigt je Krankheitsbeschreibung 19 Kriterien wie Symptome, Genetik, Diagnostik, Therapie.

Erkenntnis:

Das Systemversagen des Gesundheitssstems hat desaströse Auswirkungen für alle chronisch Erkrankten.

Chronischer Schaden

Ein Schaden an Leben und Gesundheit durch Chronifizierung. Chronische Schäden wurden durch die medizinische Wissenschaft in Deutschland bisher nicht untersucht. Das ist gesundheitspolitisch so seit 1948 gewollt. Die Sozialgesetze sind so gestrickt, dass ein deutscher Stand der Wissenschaft beliebig alt im Vergleich zum internationalen Stand der Wissenschaft sein darf. Die Sozialgesetze tolerieren das auch dann, wenn wie in D 50% der Bundesbürger kontinuierlich vergiftet werden und somit die Grundgesetze objektiv erkennbar verletzt werden.

Da die EbM keine Studien zum Grad der Chronifizierung der Bundesbürger durchführt und die verursachenden Therapieverfahren und Wirkstoffe analysiert, gibt es keine anerkannten Studien. Da es keine deutschen Studien gibt, gibt es auch keine irreversiblen Schäden in D. Mit dieser simplen Argumentation gewinnen die Arbeitsmediziner alle Anspruchsverfahren von Geschädigten vor Gericht, weil sich das Gericht gemäss SGB nur auf deutsche Studien bezieht. Diese Argumentation erreicht, dass sich das Gericht nicht mehr mit Logik, Fakten, internationalem Stand der Wissenschaft und Gutachten beschäftigen braucht. Auf diese Weise verlieren Patienten mit chronischen Schäden alles: Vertrauen in Ärzte, Gesundheit, Wiedereingliederung, Erspartes und Menschenwürde.

Erkenntnis:

Die Bundesregierung verletzt mit ihrer Gesundheitspolitik die Grundsätze von Menschenwürde und Ethik auf eine perfide Weise. Lobbyisten willkommen!

Chronischer Schmerz

Chronischer Schmerz signalisiert eine sich kontinuierlich entwickelnden somatischen und/oder psychischen Prozess. Im Vergleich dazu signalisiert ein akuter Schmerz eine somatische Akuterkrankung. Beim chronischen Schmerz spielen toxische, psychologische, soziale und umweltbedingte Dauerstressfaktoren eine Schmerzbild-enscheidende Rolle.

Chronisch schmerzkranke Patienten, die mit dem Behandlungsergebnis beim ersten Arzt nicht zufrieden sind, besuchen weitere Ärzte. Das ziehen von Arzt zu Arzt wird umgangssprachlich Schmerztourismus genannt. Traditionelle Schmerztherapien verursachen Nebenwirkungen, es kommt zu überlagerten Schmerzbildern. Der chronische Schmerz im Rahmen des Schmerztourismus heisst hartnäckiger Schmerz.
 
Merkmale und Dimensionen der Chronifizierung von Schmerzen sind:

• Allergie, Asthma: Pharmako >1 Monat, Kortison, Anti-Histamine
• Bluthochdruck u.ä.: Blutdrucksenker, Betablocker, Blutverdünner
• Chron. Schmerz Arthrose, Arthritis, Migräne: Schmerzmittel
• Depression: Psychopharmaka
• Giftstoffe: Toxide, Amalgam Dauerbelastung, Schmerzmittel
• Immunsystem schwach: mangelhafte Ernährung, Erkrankung

• Operationen: mehrere hintereinander
• Physische Überlastung: Sport, Körperarbeit
• Psychischer Dauerstress: Beruf, Familie, Angst
• Schlafstörung regelmässig: Beruf, Familie, Angst
• Stoffwechsel gestört: Hormone, Cholesterinsenker, Ernährung
• Störherde: Periphere Reflexsteuerung mangelhaft, Narbe

Anzahl der Behandlungsversuche

• Anzahl der konsultierten Ärzte
• Anzahl verschiedener Therapien und Operationen
• Anzahl der Reha-Massnahmen

Krankheitsverhalten

• Schon- und Vermeidungsverhalten
• Missbrauch von Medikamenten

Psychische Beeinträchtigungen

• Erhöhte Reizbarkeit
• Verstärktes Grübeln
• Katastrophisieren
• Selbstwertverlust
• Hilf- und Hoffnungslosigkeit
• Depression
• Verzweiflung
• Angst

Soziale Beeinträchtigungen

• Veränderung sozialer Rollen
• Einschränkung sozialer Interaktionen und Kontakte
• Soziale Isolation
• Konflikte mit Bezugspersonen und Ärzten !

Berufliche Folgen

• Fehltage wegen Arbeitsunfähigkeit
• Arbeitsplatzverlust
• Umschulung
• Berentung

90% der Senioren über 75 Jahren haben Schmerzen, davon werden 96% nicht behandelt. Viele Senioren nehmen an, dass der Schmerz mit zunehmenden Alter zum Leben gehört. Soweit die Schmerzen weitgehend erträglich sind, haben diese Senioren den grossen Vorteil, dass sie nicht durch eine dauerhafte Pharmakotherapie einer schleichenden Vergiftung ausgesetzt werden.

Für einen chronisch schmerzleidenden Patienten ist es unerträglich, dass der Schmerz seine volle Aufmerksamkeit fordert. Die Aussenwelt wird uninteressant, sie wird auf den einen Wunsch reduziert, keine Schmerzen zu haben. Der Schmerz ist die unerträglichste Form des Egoismus.

Chronifizierungs-Ökonomie

Eine auf die Notwendigkeiten der Chronifizierung ausgerichteten Wirtschaftsordnung, mit deren Hilfe eine Regierung versucht, die Volkswirtschaft so auszurichten, dass sie den Anforderungen der Chronifizierungslage gerecht wird.

Das entscheidende Merkmal ist ein die Marktwirtschaft regulierender Interventionismus. Die Regulierungsmechanismen heben dabei den Markt, das Privateigentum an Produktionsmitteln und die Freizügigkeit der Arbeitnehmer nicht vollständig auf. Ziel der wirtschaftlichen Chronifizierung ist die Bereitstellung von Gütern und Dienstleistungen zur Deckung des Bedarfs: Arzneimittel, Pharmakotherapien, Opioide und Zentralversorgungszentren .

Die daraus erwachsende Gesundheits-Industrie wird einerseits durch die vorgetäuschte Evidenzbasis ‚wissenschaftliche Evidenzklasse‘, die Gängelung der Leistungsträger, die Verfügbarkeit von Arbeitskräften, die Unterlassung von Forschungsfinanzierung sowie durch Lobbyismus begrenzt. Andererseits schränkt sie gleichzeitig die Versorgung der Bevölkerung und der zivilen Wirtschaft ein.

Die Chronifizierungswirtschaft bewegt sich daher im Spannungsfeld zwischen dem Verbrauch des zivilen und staatlich verordneten Bereichs. Die Regulierung des Verbrauchs obliegt unterdessen einem bürokratischen Gesetzgebungs- und Verteilungssystem, dessen Effizienz über das Ökonomisierungsprinzip des ‚Gesundheits‘-Systems im postindustriellen Zeitalter entscheidet.

Anmerkung: Dies ist eine volkswirtschaftliche Betrachtung eines Kunstbegriffes. Effentuelle Ähnlichkeiten mit Elementen der realen Welt sind rein zufällig.

Chronizität

Eine Auswahl ‚kostenintensiv chronischer Krankheiten‘, die bestimmte versicherungsrechtliche Kriterien erfüllen. Für den Morbi-RSA musste die BVA die Operationalisierung der kostenintensiv chronischen Krankheiten erarbeiten. Sie hat festgelegt, dass dazu alle Diagnosen der gesicherten vertragsärztlichen Versorgung herangezogen werden. Es sind solche Diagnosegruppen als chronisch anzusehen, für die bei mehr als 50 % der Betroffenen gilt, dass die entsprechende Diagnosegruppe in mindestens zwei Quartalen eines Jahres dokumentiert wird. Dabei ist unerheblich, ob sich die Diagnose im Folgequartal oder einem späteren Quartal wiederholt.

Schmerzlexikon
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Das ENRAC®CMT Schmerzlexikon, ein Nachschlagewerk und Glossar von A-Z, ist nicht zum gewerblichen Vertrieb bestimmt. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck, Wiedergabe, Übersetzung, Vervielfältigung und Verbreitung bedürfen der schriftlichen Genehmigung. Einzelne Aussagen sind nur im Kontext des gesamten Werkes zu interpretieren.

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