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Evidenz-normierte Schmerzbefreiung: Selbststudium

Oktober 1, 2009

München, Oct. 2009 – ENRAC® CMT veröffentlicht das Selbststudium „Der kleine Schmerz-Doktor“ für seine naturkonforme Schmerzbefreiung in Deutsch/Englisch. Handbuch und DVD leiten die Behandlung für jeden durchführbar an. Das Selbststudium möchte das Wissen über den einmaligen Nutzen unter Ärzten, Heilpraktikern, Therapeuten, Heilern, Coaches, Klinikpersonal, Pflegepersonal, sowie Familien mit Schmerzpatienten verbreiten.

selbststudium-box

 Bild: Selbststudium-Box mit Handbuch und DVD

Nun kann Jedermann die Schmerzbefreiung für die einfachste Schmerzkategorie behandeln: Regionale Schmerzen. Die Selbststudium DVD für PC/MAC erklärt das medizinische Grundlagenwissen in English in 8 Seminarstunden. Das Handbuch mit 200 Seiten in Deutsch/English leitet die manuelle Behandlung der 21 am meisten verbreiteten regionalen Schmerzen:

•  Migräne mit/ohne Wetterfühligkeit
•  Hinterkopf
•  Kopf & Nacken
•  Nacken
•  Hals
•  Nacken & Schulter
•  Brustkorb
•  Brustkorb-Seite
•  Bauch
•  Rücken
•  Lenden
•  Schulter
•  Schulterblatt
•  Schultergelenk
•  Ellenbogen
•  Hüfte
•  Hüftgelenk
•  Knie
•  Fussgelenk
•  Ferse
•  Zehe

70% der regionalen Schmerzen werden während der ersten Behandlung dauerhaft gelöst. Das ist die durchschnittliche Erfolgsrate gemessen in klinischen Studien.*) Dieser Erfolg basiert auf der evidenz-basierten CMT Methode, welche präzise die zu stimulierenden 3-D Acupunkte je regionalem Schmerz definiert. Acupunkte [lat. acus – spitz] kann man sich als direkte Verlängerung der Nervenpunkte der Wirbelsäule vorstellen, sie erzeugen beim Drücken einen natürlichen Neurotransmitter, auch Hirnbotenstoff genannt. Gewöhnlich kam der regionale Schmerz zusammen mit einer akuten Erkrankung. Die akute Erkrankung war nach 2-4 Wochen kuriert, aber der regionale Schmerz existiert weiter. Alle Schmerzmittel der Pharmakotherapien können den Schmerz vorübergehend lindern, aber sie können nicht dauerhaft vom Schmerz befreien, weil sie das Schmerzsymptom anstelle der Schmerzursache behandeln.

Synthetische Pharmaka sind nun mal keine natürlichen Neurotransmitter. Der gesamte Organismus wird chemisch sensibilisiert und bei Dauereinnahme vergiftet. Vergiftung ist die Hauptursache für die Entwicklung von chronischen Erkrankungen. Die EU-Kommission veröffentlichte bereits 2001: Jeder Mensch hat 300-500 Toxine im Körper gespeichert, welche die Schulmedizin nicht kennt und berücksichtigt. Konsequenterweise ist der erste Schritt, um eine chronische Erkrankung zu vermeiden oder zu kurieren, der Regel aus dem Medizinstudium zu folgen: Vermeide jede Verordnung von Schmerzmitteln für länger als 2-4 Wochen.

ENRAC® CMT ist anerkannt als der Innovator der weltersten naturkonformen, evidence-normierten Chronicmedizin, wobei auf Schmerzbefreiung fokussiert wird. ENRAC® CMT basiert auf einem eigenständigen evidenz-basierten Gesundheitskonzept für chronische Erkrankungen: Vital Flow Balance. Es hat nichts gemeinsam mit anderen Gesundheitskonzepten. Die Schmerztherapie wurde seit 1995 klinisch für die nicht-invasive Schmerzbefreiung und Löschung des Schmerzgedächtnisses getestet. In 2002 veröffentlichte Dr. Ko seine  Theory of Collateral Meridian Therapy CMT. Seit 2005 wurden über 3.500 Mediziner ALLER Fachgebiete zertifiziert. ENRAC CMT repräsentiert eine (1) Behandlungsmethode für alle Arten von Schmerzen und für jede Intensität. Die Behandlung erfolgt wahlweise manuell oder automatisch: Der Einsatz des Web-eSystems reduziert die Lernphase auf 1 Tag und die Therapievorbereitung auf Minuten je Sitzung. Es bietet viele Alleinstellungsmerkmale wie „Kein Schmerz, der nicht kuriert werden kann“, siehe
http://ecmt.info/2007/12/30/collateral-meridian-therapy/

Bestell-Info

Die Selbststudium-Box „Der kleine Schmerz-Doktor“ führt in die evidenz-normierte Schmerzbefreiung nach ENRAC CMT ein. Die hartfolien-verschweisste Selbststudium-Box enthält:

1 Handbuch: Deutsch/English, 200 S., 160 3-D Farbgrafiken
1 DVD: für PC/MAC, English, Text + Video, 8 Seminarstunden
2 Acustifte: für die manuelle Behandlung der 3-D Acupunkte

Kunstdruckpapier, Hardcover, stabile Kassette mit Magnetverschluss
ISBN 978-986-85395-0-1 Selbstverlag, Preis € 199,-
– zzgl. Verpackung und Versand: DHL Paket D 10,-, A 19,-, CH 32,-
 . (auf besonderen Wunsch: DHL Päckchen  D 6,-, A 11,-, CH 16,-)
– Das Rückgabe- und Widerrufsrecht beträgt 14 Tage
– Die Übergabe an den Paketdienst erfolgt werktäglich
– Für Ihre Bestellung benutzen Sie bitte das Kontaktformular

Über ENRAC

ENRAC®CMT International ist das grösste Kompetenznetz für nicht-invasive Behandlung von Schmerzen und chronischen Erkrankungen. Ärzte aller Fachgebiete therapieren nach der ENRAC®CMT Collateral Meridian Therapy. Der Erfinder Dr. Shan-Chi Ko wurde in Taiwan geboren, studierte Medizin in Japan sowie TCM und Pharmakologie in Shanghai. In 2002 publizierte Dr. Ko basierend auf 7.500 klinischen Fallstudien seine Theorie über eine hochwirksame Schmerzbehandlung: Stimulation von zwei Acupunkten [lat. acus – spitz] reduziert auffallend und fast augenblicklich die meisten regionalen Schmerzen. Kontakt: www.ecmt.info

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Schmerzlexikon

Dezember 1, 2008

Das ENRAC® CMT Schmerzlexikon

möchte Begriffe so erklären, dass Ärzte, Schmerzpatienten, chronisch Erkrankte und Parlamentarier einen persönlichen Erkenntnisgewinn haben. Die Erkenntnisse der Ärzte von ENRAC® CMT aus der systematischen Forschung, den klinischen Studien und der ambulanten Schmerztherapie sind eingeflossen.

Research study sponsored by ENRAC

ENRAC® Collateral Meridian Therapy repräsentiert die derzeit wohl wirksamste Evidenz für die Ursachenbeseitigung bei Schmerzen und chronischen Erkrankungen:

•  Mit ENRAC®CMT wird jeder Arzt zum Schmerzspezialisten für Schmerzbefreiung

•  Mit ENRAC®CMT erlebt jeder chronisch schmerzleidende Patient* die Schmerzbefreiung und Nebenwirkungsbefreiung. Der Schmerz erhält wieder die Funktion, die er vor der Vergiftung mit Schmerz-Pharmaka hatte: Das bewusst wahrnehmbare Warnsignal.

•  Mit ENRAC®CMT hat jeder chronisch Erkrankte die Chance auf die bestmögliche Wiederherstellung der Gesundheit: Vital Flow Balance ist die Neuentdeckung in der Medizin.

 
Vorwort: Wind of Change
Der Graben zwischen Schulmedizin und Naturmedizin besteht seit 1792. Die ENRAC® CMT Collateral Meridian Therapy ist die Brücke zwischen deren Erklärungsmodellen EbM und TCM. So lässt es sich nicht vermeiden, dass sich ENRAC® CMT positioniert. Diese Positionierung soll von keinem Beteiligten als Polarisierung aufgefasst werden. Es geht vielmehr darum, die erforderliche Aufmerksamkeit zu lenken, eine sachliche und ruhige Auseinandersetzung mit der Thematik zu führen und den Wandel in der Gesundheitspolitik konstruktiv einzuleiten: Die weltführende nationale Chronifizierung der Bundesbürger duldet keinen Aufschub. Wir betrachten also nicht die Akutmedizin, sondern die Chronicmedizin.

Algesie

[griech. algos – Schmerz] Schmerzhaftigkeit, Schmerzempfindlichkeit

ENRAC®CMT nimmt eine bisher in der Bundesrepublik Deutschland, nachfolgend D, nicht eingenommene Perspektive ein: die der 35 Mio. schmerz- und chronisch Erkrankten. Den menschlichen Lebenszyklus des physischen und psychischen Verfalls vor Augen, bringen die Ärzte ihr Wissen über die Entwicklung der ursächlichen Störungen von Vorläuferformen der Krankheiten ein. Ihre Entdeckung ist der Vital Flow, nicht zu verwechseln mit Energiefluss. Aus der Perspektive der Erkrankten ergibt sich das folgende Bild für D in den Zeiten von Klimawandel, Globalisierung, Nahrungsmittelkrise, Bankenkrise und Arzneimittel-Wechselwirkung. Für schmerzleidende und chronische Patienten in D ist die Faktenlage desaströs:

1948-2008 – 60 Jahre Gesundheitssystem
Medizinische Bilanz für den gesundheitspolitischen Weg ‚rationale Pharmakotherapie‘:

Das Gesundheitssystem steckt in einer Gesundheitskrise, es ist <10% auf die wirksame Behandlung von chronischen Erkrankungen ausgerichtet.

•  50% Bundesbürger haben eine chronische Erkrankung
•  20 Mio. Bürger haben wiederholt chronische Schmerzen
•  Jeder 2. Bürger nimmt regelmässig Medikamente
•  Apotheken: 7 von 10 OTC-Produkte sind Schmerzmittel
•  Die meisten chronisch Kranken haben Regulationsstarre
•  Akutmedizinische Therapien für chronischmed. Krankheiten
•  Synthetische Pharmakotherapie statt ‚Vital Flow Balance‘
•  Synthetische Pharmaka bewirkt chemische Sensibilisierung
•  Folge: 80% aller Chronifizierungen sind Vergiftungen
•  1/3 aller Krankheiten sind von der Schulmedizin verursacht

•  2 von 3 Patienten des Schulmediziners sterben den Frühtod
•  3 chronische Krankheiten verursachen 80% GKV-Kosten

•  BMG nutzt Einsparpotential nicht von 50% Pharmaka
•  50% Arzneimittel werden ohne Rat des Arztes eingenommen
•  3% aller Todesfälle sind Arzneimittel-Vergiftungen
•  16.000 Bürger sterben jährlich durch Arzneimittel
•  Arzneimittelnebenwirkung: 18-70% Todesfälle vermeidbar
•  85% der Pflichtversicherten fordern Naturheiltherapien
•  Gesundheitskosten/Kopf in D 135% vom reicheren Japan
•  Ärzte behandeln Schmerzursache nicht, weil nicht bekannt
•  Schulmedizin leistet lediglich temporäre Schmerzlinderung
•  Breite Medikamentensüchtigkeit dank Rezeptfreiheit
•  500 Selbsthilfevereine aufgrund GKV-Systemversagen
•  Ausgeprägter Schmerztourismus schwächt Immunsystem
•  Die meisten medizinischen Forschungsergebnisse sind falsch
•  98% falsche Evidenz im Pharma-Werbematerial für Ärzte
•  Keine Diagnostik der Vorläuferformen von Krankheiten
•  Keine Frühesterkennung lange vor Stadium Krankheitsbild
•  Keine naturkonforme Früh-Rehabilitation ab Remission
•  Kaum multimodale Behandlungen, nur Pharmakotherapien
•  Keine Beachtung der Wechselwirkung von Arzneimitteln
•  Keine interdisziplinäre Forschung zu Schmerzursache
•  Keine Zellverbund-Forschung zu Chronifizierung
•  Ärzte der Schulmedizin haben nicht das Wissen zur Wieder-
   herstellung der Gesundheit bei chronischen Erkrankungen
•  Jeder 12. Bürger in D ist schwerbehindert
•  Politisch gezielte Ausgliederung statt Wiedereingliederung
•  Armutsreport: 32 Mio. unter Armutsgrenze für EU-Bürger
•  11 Mio. Erwachsene leben 25% unter der EU Armutsgrenze
•  2,6 Mio. Kinder leben in Armut: Parlamentarier, wach auf!
•  1.500 Mrd. EUR Staatsverschuldung durch 3 Generationen;
    bei 10 Mrd. EUR Tilgung/Jahr ab 2009: belastet 500 Jahre
•  Epidemische Ausmasse: Osteoporose, Adipositas, Diabetes
•  40 Mio. Übergewichtige: potentielle Depressive von 2012
•  Kein Präventionsgesetz: keine Vorsorge für Chronifizierung
•  Keine naturkonforme Gesundheitspolitik der Nachhaltigkeit

…und 2020 wird jede 2. Erkrankung in Ihrer Familie durch Depressionen verursacht werden.

Für die ausführliche Evaluation s. Gesundheitssystem.
Für die Quellen der Fakten s. einzelne Begriffe und Trends.
Für Ihre persönliche Einschätzung der Lage im Gesundheitssystem:

Bild: Ihre Abstimmung mit ‚Vote‘ zeigt das Ergebnis an

Die Katastrophenlage bedarf nicht der Schönredner und nicht der Ankläger. Sie bedarf der Hilfeleistung für die heute lebenden Betroffenen, bei denen Immunsystem, Stoffwechselsystem oder Nervensystem verrückt spielen. Das epidemische Ausmass der chronischen Erkrankungen geht direkt in Richtung pandemische Depression. Die Lage bedarf der Umsetzung der in der Koalitionsverhandlung auferlegten Selbstverpflichtung des 16. Bundestags: der Verabschiedung des Präventionsgesetzes. Primärprävention = Chronifizierungsprävention. [11.11.2008 17.000]

Ursache:

Chronisch Erkrankte werden in unserer Gesellschaft nicht ernst genommen, von keiner gesellschaftlichen Institution, alle Institutionen versagen. Den von Chronifizierung Betroffenen werden damit systematisch die Menschenwürde und die materiellen Rechte genommen. Die Situation der Chronifizierten in D steht im Widerspruch zu Art. 2 Abs. 2 GG, dem Recht auf Leben und Gesundheit: „Umweltpatienten …es ist die perfideste Form von Genozid, Betroffene, die sich selbst nicht wehren können, sich selbst zu überlassen“ [Mangold & Klein 1957]. Diese gesellschaftliche Unordnung liegt ausschliesslich in der Verantwortlichkeit des BMG und der Parlamentarier.

Die Bundesregierung verletzt mit ihrer Gesundheitspolitik die Grundsätze von Menschenwürde und Ethik auf eine perfide Weise. Im Gesundheitssystem fehlen messbare Ziele für die Erhaltung der Lebensqualität des Bürgers über seinen Lebenszyklus, ethische Werte für Akteure, sowie Verhältnismässigkeit bei der Mittelverwendung.

Wirkung:

Die 5-vor-12 Situation bei der nationalen Chronifizierung hat viele Analogien zur Klimaerwärmung. Insbesondere gibt es hier auch den gesellschaftskritischen Punkt, an dem es kein Zurück gibt. Allerdings entwickelt sich die Chronifizierung aufgrund der ärztlich verordneten Langzeit-Niedrigdosis-Vergiftungen viel schneller, von einer physischen Erkrankung zu einer psychischen Erkrankung innerhalb von 6-10 Jahren.

Das Gesundheitssystem unterliegt einem Systemversagen ab Remission einer Akuterkrankung. In der Folge werden chronische Erkrankungen erst wieder im Endstadium behandelt, anstatt im Frühstadium, chronische Schmerztherapie erfolgt widersinniger Weise erst nach 6 Monaten. Diese werden fehlerhaft mit akutmedizinischen Methoden behandelt. Alle Methoden sind zudem auf einem deutschen Stand der Wissenschaft, der seit 1960-1970 aufgrund Nichtaktualisierungspflicht des SGB dem internationalen Stand hinterherhinkt. Das ist politisch gewollt, zum einen um die Erstattungsfähigkeit und zum anderen die Schadenansprüche zu minimieren. Auf diese Weise hintern die Politiker sogar, dass sich das Gesundheitssystem von innen heraus an Veränderungen anpassen kann.

Die Gesundheitspolitik dient nicht der Wiederherstellung der Gesundheit von chronisch Erkrankten. Seine Dauer-Niedrigdosis-Vergiftungen durch synthetische Chemikalien sorgen vielmehr für ein rasantes Wachstum der Gesundheitsindustrie. Das BMG selbst wirft so für Chronifizierungen geschätzt mehr als die Hälfte der Versichertenbeiträge aus dem Fenster, direkt in die Arme der sie beratenden Lobbyisten.

Gegenwärtiger Lösungsversuch:

Die Gesundheitspolitik der 14.-16. Bundesregierung betreibt die Ausgliederung von Chronifizierten vom Arbeitsmarkt und vom Gesundheitsmarkt zu Lasten der Steuerzahler. Arbeitsmarkt und Gesundheitsmarkt sollen einen aufgeräumten Eindruck machen. Die ‚Gesundheitsreform‘ diente durch Umgestaltung des SGB V in 2005 der Öffnung des Gesundheitsmarktes und der Minimierung freiberuflicher Arztpraxen. Der Gesundheitsmarkt wird für die Privatisierung vorbereitet, er soll einen attraktiven Eindruck für Investoren machen.

Prognose: Eine Privatisierung des Gesundheitsmarktes wird in einer nationalen Katastrophe enden, weil seit 60 Jahren ca. 80% der Krankheitskosten in die Chronifizierung der Bundesbürger durch dauerhafte Pharmakotherapien gepumpt werden. Das funktioniert verständlicherweise nur deshalb so ausserordentlich erfolgreich, weil das BMG die Einführung des zukunftssichernden Präventionsgesetzes verhindert.

Politisch sinnvolle Lösung:

Die Prämisse muss sein: Die Gesundheitspolitik MUSS in die Zukunft investieren, statt in die Vergangenheit. Jeder ethisch verantwortliche Akteur im Gesundheitssystem dürfte leicht verstehen, dass Prävention keine Werbeplakate mit dem Appell für richtige Ernährung und Bewegung sind. Primärprävention ist Chronifizierungsprävention.

Grundlage einer gesunden Gesellschaft ist ein Leben ohne Chronifizierung, ausgerichtet an gesellschaftlichen Werten, die Einheit von Mensch und Natur wahrend und basierend auf der Ehrfurcht vor dem Leben. Ethik ist der Bestand an Wahrheit, der nicht dem Konsens unterworfen ist, sondern ihm vorausgeht und ihn ermöglicht. Die deutsche Gesellschaft braucht feste Anhaltspunkte, auf denen ethische Fragen zurückbezogen werden können.

„Es kommt die Zeit, in der man eine Position einnehmen muss, die weder sicher, noch populär ist – aber man muß sie einnehmen, weil sie richtig ist.“ [Martin Luther King]

Algesiologie

[griech. algos – Schmerz] Wissenschaft vom Schmerz.

Die Schmerzforschung von ENRAC®CMT publizierte 2002 die wissenschaftliche Veröffentlichung, dass die Schmerzursache eine Blockade des Vital Flow ist. In der Bundesrepublik Deutschland fand es jedoch keine Beachtung. Erst die Keynote Präsentationen auf internationalen Kongressen änderten das. Seit 2007 hat das Duke University Medical Center in USA die Schmerztherapie in Curriculum und Arzt-Weiterweiterbildung aufgenommen.

Bild**: Ein typisches ENRAC CMT Schmerzteam leistet
>6 Schmerzbefreiungen/Tag bei >30 Schmerzbehandlungen/Tag

„Die Zukunft der Medizin liegt nicht in der Behandlung von Krankheiten, sondern im Erkennen der Ursachen von Krankheiten“

Der Erfinder Dr. Shan-Chi Ko wurde in Taiwan geboren, er studierte Medizin in Japan und TCM & Pharmakologie in Shanghai. In 2002 publizierte Dr. Ko basierend auf 7.500 klinischen Fallstudien seine Theorie für effektive Schmerzbehandlung: Stimulation von zwei Acupunkten reduziert auffallend und fast augenblicklich die meisten regionalen Schmerzen.

ENRAC®CMT erfüllt die Anforderungen von WHO Gesundheitspolitik, internationaler Schmerzforschung, EbM Wissenschaft, Klinik und Praxis:

• Zuverlässige Diagnose der Schmerzursache je Schmerzbild
• Objektive Messbarkeit der Schmerzursache

 Jeder Patient* erlebt die Schmerz- und Nebenwirkungsbefreiung
 Schmerzbefreiung bei 70%* in 1. Sitzung bei regionalem Schmerz
 Schmerzbefreiung über alle Fälle* durchschnittlich in 5 Sitzungen

 Japan. Erklärungsmodell für Vital Flow-Balance (nicht TCM)
 Therapie der 3 Vital Flow-Meridiane in den Armen und Beinen
 Wirkt punktgenau auf Vitalfluss (statt pauschal auf Energiefluss)
 Quantitative Bewertung des Patienten-Schmerzmasses
 Vorhersagbarkeit der Reduzierung des Schmerzmasses
Normierte Notation und Semantik für Diagnose und Therapie
 Prozesstrennung: Diagnostik durch Arzt, Therapie d. Schmerzteam

 EbM-gerechte Lokalisation der 108 ENRAC®CMT Acupunkte
 Diagnostizierbarkeit komplexer, überlagerter Schmerzbilder
 Keine Nebenwirkungen durch nicht-invasive Schmerztherapie
 Reproduzierbarkeit der Schmerztherapie bei klinischen Studien
 Normalisierung des Schmerzmasses erlaubt internationale Studien
 Semi-automatischer Stimulator reduziert Therapiezeit um bis 75%
 Zertifikate von ISO9001 :2000, ISO13485 :2003, FDA US
A

 Internationale Erfolge: Weiterbildung von 3.500+ Ärzten seit 2005
 Diagnose+Therapieprozess konform ISO 9001 Qualitätsmanagement
 Arztleistung ohne Team 30 Patienten/Tag mit regionalem Schmerz
 Arztleistung mit Team 30 Patienten/Tag mit hartnäckigem Schmerz
 Der Arzt hat jederzeit die Kontrolle über seine Zusatzbehandlung
 Schmerztherapie funktioniert unabhängig von EbM Fachgebieten
• Einfachheit: 2 Tage Symposium für regionale Schmerzen
• Komplementär für jeden Arzt, bedarf keiner Vorkenntnisse

_______________
* mit der bei Therapien üblichen Rate, dass der Vital Flow Stau nach der Sitzung wieder genährt werden kann durch Grundüberzeugung, Lebensstil, Organschaden, Toxine. In diesen Fällen ist der Auslöser in Zusammenarbeit mit Arzt / Ganzheitler begleitend und naturkonform zu behandeln.
** das Bild zeigt die typische Grösse eines Schmerzteams der Ärzte von ENRAC CMT International, es zeigt nicht die Erbringung einer ärztlichen Leistung.

Algesiologie – Im Internationalen Wandel

Schmerzforschung und Schmerzbehandlung in Deutschland werden sich ab 2008 grundlegend wandeln. Schmerzleidende und chronisch erkrankte Patienten werden verstärkt Alternativen zu Pharmakotherapien verlangen.

Die Gründe für den anstehenden Wandel im deutschen Gesundheitssystem sind vielfältig, über einzelne wird gelegentlich geschrieben. Die internationalen Trends werden das Szenario bestimmen. Hier die Einschätzung der Ärzte des ENRAC®CMT Kompetenznetzwerks zum Gesundheitssystem:

• Chronische Krankheiten haben epidemische Ausmasse
• 
Chronische Krankheiten entwickeln sich zu pandemischen
• Das Gesundheitssystem ist desaströs und korrumpiert
• Die sogenannten Wohlstandskrankheiten sind Vergiftungen
• Ursache: Erstattungsfähigkeit ist auf Vergiftung ausgelegt
• Gesundheitsreform 2006 wird ein gesellschaftliches Debakel
• Spezielle Schmerztherapie bleibt mangels Wissen erfolglos
• Keine Glaubwürdigkeit: Parlamentarier + Pharmakohersteller
• Breite Gängelung der Patienten und
Selbsthilfegruppen
• Seit Jahren internationale Bewegung Holistic Medicine
• Bundespartei der 50+ Generationen und chronisch Kranken
Europarecht definiert neue Rahmenbedingungen
• Die wohl wirksamste Schmerztherapie kommt nach Europa

Seit 1948 hat die deutsche EbM ihre Probleme selbst gestaltet:

• EbM verantwortet die Chronífizierung der Bundesbürger
• EbM kennt Ursache von chronischen Erkrankungen nicht
• EbM hat keine Lösung zur Wiederherstellung der Gesundheit
• EbM hat alle Widersprüche im Gesundheitssystem mitgestaltet
• EbM behütet Evidenz: ist >90% irrelevant für Lebensqualität
• 
EbM ist im selbstgestrickten SGB  Molloch gefangen
• EbM hinkt internationalem Stand der Wissenschaft hinterher
• EbM hat nicht die Fähigkeit zur Anpassung von innen heraus
• Die Ärzte von Institutionen gegängelt: „Come in and burn out“
• EbM ist hier auf die Kompetenz der Naturmedizin angewiesen
• Die aktiven Ärzte mit ihrer Flächendeckung halten den Trumpf

Die versorgenden Ärzte und deren Flächendeckung sind das Vorzeigepotential im deutschen Gesundheitssystem. Die Ärzteschaft ist die Berufsgruppe mit dem höchsten Ansehen in der Bevölkerung. In der Patientenbetreuung und Akutmedizin machen sie weltweit einen guten Job. Die Ärzteschaft hält also den Trumpf in ihren Händen.

Die Ärzteschaft muss unbedingt vermeiden, dass ihr Ansehen bei ihren Patienten durch das unethische Verhalten pharmakohöriger Wissenschaftler, Politiker, Funktionäre und Lobbyisten weiter geschädigt wird. Es wird nicht mehr lange dauern, bis der Imageschaden der unethisch Handelnden für die Ärzteschaft irreparabel sein wird. Von allen Akteuren im Gesundheitssystem hat die Ärzteschaft die beste Chance für den anstehenden Wandel.

Die Ärzteschaft muss unbedingt die Kontrolle für ihr ärztliches Selbstverständnis zu Menschenwürde und Ethik selbst in die Hand nehmen und die Therapiefreiheit für nicht-medikamentöse Therapien herstellen. Das erwarten die Patienten von den regionalen Ärzten ihres Vertrauens. Der Patient wird den Wandel mit Loyalität belohnen.

Keine andere Patientenschnittstelle kann den internationalen Trend abdecken zu:

• Anamnese im Sinne Ganzheitliche Medizin erfassen
• Messung der Störungen im Vital Flow
• Beschwerdebilder bewerten
• Vorläufer-Erkrankungen diagnostizieren
• Wiederherstellung der Gesundheit für Chroniker
• Nicht-medikamentöse Gesundheitserhaltungs-Therapie

bevor sich das die nächste Krankheit entwickeln kann. Das ist der einzig sinnvolle Weg in die Zukunft zur Wiederherstellung der Gesundheit im deutschen Volk. Nur ein unwissender, pharmakohöriger Parlamentarier oder Funktionär kann vorschlagen, die Patientenschnittstelle als Callcenter auszugestalten. Aber vor allem ist die flächendeckende Gesundheitsvorsorge der absolut einzige Weg zur Prävention der pandemischen Erkrankung Depression.

Wenn die derzeitigen Leistungsträger des Gesundheitssystems überleben wollen, müssen sie sich flächendeckend organisieren und ein (1) 10-Jahres Primärziel der Nachhaltigkeit vereinbaren. Klar, dass ein solches Ziel nur im Einklang mit Grundgesetz und Naturgesetz stehen kann. In allen Praxen in D könnten die Ärzte den Wandel ihres Bewusstseins visuell durch Poster für jeden Patienten sichtbar machen und eine beispiellose Unterschriftenaktion als ‚Volksabstimmung‘ starten…

Erkenntnis:

Die versorgenden Ärzte mit ihrer Flächendeckung werden dringendst für den bevorstehenden Wandel im Gesundheitssystem benötigt zur Erbringung der Leistung

• für 35 Mio. Schmerz- und chronisch Erkrankte: Entchronifizierung
• für symtomfreie Menschen: Gesunderhaltung, beinhaltet Prävention

Algesiologe

Schmerzspezialist mit der Fähigkeit zur Schmerzlinderung üblicherweise durch eine Pharmakotherapie, auch Schmerztherapeut. Ärzte mit der Zusatzqualifikation Spezielle Schmerztherapie haben nicht die Kompetenz zur Schmerzbefreiung. Ärzte lernen das Leitsyndrom zu identifizieren, um damit das Krankheitsbild zu diagnostizieren. Aber die Ursache von vielen chronischen Erkrankungen, wozu auch chronische Schmerzen gehören, sind der Hochschulmedizin nicht bekannt. Die EbM Forschung nimmt eine Störung des Immunsystems an. Diese Annahme ist logisch, zumal die Schulmedizin den Patienten ab dem ersten Schmerz permanent mit niedrigdosierten Pharmakotherapien vergiften.

Ärzte mit ENRAC CMT Zertifikat können bei jeder Störung die immer dichter werdenden Meridianblockaden messen und den Zustand der Erkrankung beseitigen:

Symptomfreier Zustand -> Beschwerdebild -> wiederkehrender Schmerz -> Vorläufer-Erkrankung -> Akutkrankheit -> chronische Krankheit -> Pflegefall

Die Entwicklungsphasen sind unter Schmerz-Klassifikation bildlich dargestellt. Die Schulmedizin schaut solange zu, bis sie ein Syndrom einer Akutkrankheit oder chronischen Krankheit diagnostizieren kann. Die Chronifizierung aber ist bereits das Endstudium einer Erkrankung.

Analgesie

[griech. an – ohne, algos – Schmerz] Schmerzausschaltung, Schmerzunempfindlichkeit, Schmerzlosigkeit

Schmerzleidende Patienten haben Rechtsanspruch auf weitgehende Schmerzfreiheit. Die evidenzbasierte Medizin, umgangssprachlich Schulmedizin, ist sehr erfolgreich in der Akutmedizin. Bei Akutschmerzen werden Pharmakotherapien verordnet, ganz bestimmte je Krankheit. Das hat sich bewährt, insofern die Krankheit den erwarteten Krankheitsverlauf nimmt.

Hat die Krankheit aber einen Verlauf länger als erwartet, bsp. durch falsche Diagnose oder Vorerkrankungen oder Nebenwirkungen oder Wechselwirkungen, so kommt es zur Katastrophe: Die fortgesetzte Vergiftung des Körpers durch die Pharmakotherapien manifestiert sich im Körper, es kommt zu chronischen Schmerzen und Erkrankungen. Wenn der Arzt das Wort ‚chronisch‘ benutzt, wissen Sie, dass er ihnen ab sofort die Gesundheit nicht mehr erhalten kann, s. Chronifizierungs-Ursache. Die fortgesetzte Behandlung der Ärzte mit Methoden der Akutmedizin in der Phase ‚Chronischmedizin‘, sprich Behandlung mit einer Pharmakotherapie, führt zur nationalen Chronifizierung der Bundesbürger.

Durch die historische Zerstückelung des Menschen in seine Körperteile mangelt es der Humanmedizin an einem ganzheitlichen Erklärungsmodell. Das Weltbild der EbM in 2008 hat eine starke Analogie mit dem Weltbild vor 1542, als Kopernicus erkannte „Und sie bewegt sich doch“. In 2008 darf EbM die Erkenntnis erlangen, dass die Schmerzursache ausserhalb der selbstgesetzten Systemgrenze der EbM liegt. Die Theorie zur Schmerzursache hat Dr. Ko 2002 basierend auf 7.500 klinischen Fallstudien veröffentlicht.

Erkenntnis:

Schmerzursache ist der Stau des Vital Flow am TCM Krankheits-Meridian

In der EbM ist das ‘Randomized Controlled Trial‘ RCT als der ‘Goldstandard‘ akzeptiert und die beste Strategie zur Vermeidung der Risiken gegen falsche Folgerungen durch die Forschung. In der Schmerzforschung jedoch zieht EbM falsche Folgerungen. Durch ihr begrenztes Erklärungsmodell vom Menschen kennt sie die Schmerzursache nicht. Als Hilfskonstrukt erforscht sie die Verbreitung des Schmerzsignals und baut auf eigenen, unvalidierten Definitionen für chronische Schmerzen auf.

Die EbM hat die Qualität der medizinischen Versorgung für chronisch schmerzleidende Patienten nicht gesichert. EbM hat auch nicht die für für eine Schmerzbefreiung erforderlichen multifaktoriellen, ganzheitlichen systemischen Kenntnisse. 30% der stationären „Schmerz“-Operationen enden gar in einem Fiasko.

Der Sachverständigenrat bescheinigt im Gutachten 2007: „Es mangelt der deutschen Gesundheitspolitik nach wie vor an einer expliziten Zielorientierung.“ Der Versuch der Gesundheitspolitik zur Schaffung von interdisziplinären Schmerzzentren ist bereits im Konzept zum Scheitern verurteilt. Ärzte verschiedener EbM Fachgebiete können in interdisziplinären Fallkonferenzen auch nur das fehlerhafte theoretische Wissen anwenden, das sie vor Jahren im EbM-Studium erworben haben.

Acupunkt

[lat. acus – spitz] Präzise definierter Punkt mit der Eigenschaft Reproduzierbarkeit, engl. acupoint. Zum ersten Mal wird die in der EbM gelehrte Lehre vom Körper verwendet, um Längengrad und Breitengrad der Acupunkte sowie die Intensität der Stimulation zu definieren. Die Lokation der 108 ENRAC®CMT Acupunkte ist ertastbar, für Einsteiger sind sie präzise im Buch ’Atlas of ENRAC®CMT Acupoints’ definiert, s. Kategorie Bücher.

Bisher wird in chinesischen und westlichen Veröffentlichungen das Finger-Cun Verfahren zur Lokation von Akupunkten der Akupressur und Akupunktur beschrieben. Im Gegensatz dazu steht das präzisere Lokationsverfahren von ENRAC®. Dabei ist gedanklich zu beachten, dass das Gesundheitskonzept ENRAC®CMT nichts gemeinsam hat mit Akupunktur, Akupressur u.a.

Die welterste evidenz-normierte Chronicmedizin: ENRAC®CMT

Für jedes einzelne Schmerzbild wird ein Befund mit einem Rezept erstellt. Befund und Rezept bestehen aus 3-D Acupunkten, die evidenz-normiert sowohl die Schmerzursache als auch deren Auflösung definieren. Evidenz-normiert bedeutet, dass die Methode evidenz-basiert und weltweit normiert von jedem Mediziner eigenständig reproduzierbar ist. Das Ergebnis ist die dauerhafte Schmerzbefreiung mit Löschung des Schmerz-Gedächtnisses. Der Behandlungserfolg bei regionalen Schmerzen wird in den meisten Fällen in 1 Sitzung erzielt. Die erfolgreichsten Rezepte für 220 Schmerzbilder für regionale Schmerzen erschienen als Therapy Manual mit 880 Farbillustrationen, s. Kategorie Bücher.

ENRAC®CMT basiert auf der Erkenntnis, dass eine Korrelation [Beziehung] zwischen einem Schmerzbild und einem entfernten Vital Flow Stau besteht. ENRAC®CMT Acupunkte behandeln also den Vital Flow Stau, der die Versorgung der zugehörigen Zellverbunde und Organe mit den Elementen des Vital Flow behindert. Die Schmerzursache ist definitiv der organische Vital Flow Stau. Solange dieser pathologisierte Stau existiert, wird jede angewandte Behandlungsmethode eine Symptomverschiebung zur Folge haben, egal ob diese auf der Ebene Körper, Geist oder Seele ansetzt. Das von der EbM diagnostizierte Symptom ist das Schmerzbild, das mit Schmerzmitteln mehr oder weniger erfolglos behandelt wird.

Die Neuentdeckung in der Medizin: Vital Flow Balance

Beim Mapping der Acupunkte startete Dr. Ko seine Evaluation von den Nervenpunkten der Wirbelsäule aus: Organe, Extremitäten und andere Körperteile werden durch spezielle Nervenpunkte kontrolliert. Aufgrund der klinischen Studien resultierte sein Mapping in 12 CMT Behandlungs-Meridianen mit jeweils 9 Ebenen. Jeder dieser 108 Acupunkte steuert und versorgt spezielle Zellverbunde.

ecmt-schmerztherapie-small.jpg

Bild**: Umleitung des gestauten Vital Flow vom C- zum F-Punkt,
40 Sek., die die Schmerzursache medikamentenfrei beseitigen

Schmerz ist ein überlebenswichtiges Warnsignal. Jedes Schmerzbild wird durch einen Vital Flow Stau auf einem TCM Krankheits-Meridian verursacht. Durch Umleitung des Staus auf einen CMT Behandlungs-Meridian wird der Vital Flow Stau aufgelöst. Die Acupunkte für die Umleitung liegen auf dem Arm oder Bein diagonal gegenüber zur Schmerzstelle. Der Vital Flow Stau wird im ENRAC Logo durch den grünen Punkt und die F-Verengung dargestellt:

Das Umleitungsprinzip

Bild: Umleitung des gestauten Vital Flow im Logo mit F-Verengung und C-Umleitung

F-Punkt ist der zum Schmerzbild gehörende Acupunkt. Er ist der Funktions-Punkt auf dem TCM Krankheits-Meridian weit weg von der Schmerzstelle, der den Stau zum benachbarten Meridian umleitet.

C-Punkt ist der Acupunkt des benachbarten [kollateralen] CMT Behandlungs-Meridians. Er ist der Verbindungspunkt [C = control] zum F-Punkt, der den Stau auflöst. Die Vital Flow Balance wird hergestellt.

Das Drücken von C-Punkt und F-Punkt löst beim Schmerzpatienten kurzzeitig ein intensives Schmerzsignal an der Schmerzstelle aus. Gleichzeitiges Stimulieren von C-Punkt und F-Punkt für etwa 30-40 Sek. leitet den aufgestauten Vital Flow dauerhaft um. Die unverzügliche Wirkung für den Schmerzpatienten ist die Schmerzbefreiung.

Die Behandlungstechnik ist zeitoptimiert

Die ENRAC®CMT Acupunkte können auf drei Arten stimuliert werden:

1. Manuell
durch Drücken mit je einem Acustift in der linken und rechten Hand, s. Bild;
im Notfall durch Drücken mit dem linken und rechten Daumen

2. Semiautomatisch
durch Anlegen von Elektroden des eSystem, bei dem das Rezept manuell eingestellt wird

3. Vollautomatisch
durch Anlegen von Elektroden des Web eSystems, welches das Rezept über Internet abruft

ENRAC®CMT  ist die wohl effektivste Methode zur Schmerzbeseitigung. Je Schmerzbild ist ein Paar Acupunkte 3-D punktgenau für 30-40 Sek. zu stimulieren. Die Acupunkte senden natürliche Botenstoffe, sogenannte Neurotransmitter, an die Rezeptoren der für den Schmerz zuständigen Nervenzellen. Die Zellrezeptorkontrolle bewirkt die Löschung des Schmerzgedächtnisses.

ENRAC®CMT gehört zur EbM, es ist ein eigenständiges evidenz-basiertes Gesundheitssystem. Die 108 ENRAC®CMT Acupunkte anwenden zu lernen ist der Hauptaufwand in der Weiterbildung, neben der Beherrschung des qualitätsgesicherten Diagnostik- und Therapie-Prozesses. Jeder Mediziner wird im 2-Tage Symposium zum Schmerzspezialisten.

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** das Bild zeigt das Umleitungsprinzip, es zeigt nicht die Erbringung einer ärztlicher Leistung.

Ärztenetz

Ein Zusammenschluss von Arztpraxen. Als staatlich angeregte Kooperationsform legte §63 und §73 SGB V die Grundlage für Ärztenetze. Andere Anregungen im Rahmen der Gesundheitsreform 2006 sind Integrierte Versorgung IV, Managed Care, u.a.  Alle staatlichen Anregungen sollen Mängel im Versorgungnetzwerk des GKV-Systems schliessen. Beispiele für solche Mängel sind Mehrfachuntersuchungen, Kontraindikationen, Doppelverschreibungen und Komplikationen. Staatlich angeregte Ärztenetze liefern keinen messbaren Zusatznutzen für den Patienten im Sinne der Wiederherstellung der Gesundheit. Deshalb waren diese Kooperationsformen bis auf wenige Ausnahmen nicht erfolgreich, weil ein loser Zusammenschluss ohne Ziele nicht zu wirtschaftlichen oder medizinischen Erfolgen führt [Netzstudie 2006].

Laut Studie „Ärzte im Netz“ existieren „keine definierten Organisationsformen für die vernetzten Praxen . Die vielfältigen und oft sehr unterschiedlichen Aktivitäten seien eher als Bewegung zu verstehen.“. Netze mit mehr als 100 Teilnehmer seien aufgrund ihrer uneinheitlichen Werte und Motive praktisch nicht zu führen. Große Schwierigkeiten bestünden offenbar beim wirtschaftlichen und ärztlichen Management der Netze. Der Zeitaufwand stehe in keinem Verhältnis zu einem eventuellen Nutzen. Die Ärzte haben die Aufgabe, neue Versorgungsstrukturen zu schaffen, in ihrer Bedeutung und in den damit verbundenen Schwierigkeiten unterschätzt. [Delphi Studie]

Das Ärztenetz-Konzept des GKV-Systems in 2008 macht einige Fehler weniger. Die GKV verlagert Budgetrisiken auf die Ärzte, ein Patientennutzen ist allerdings therapiemethodisch nicht realisierbar:

• Regionale Ärztenetze: Überschaubarkeit
• Ärztebudget für Grundversorgung: Kostenreduktion
• Hausarztmodell als Gatekeeper: Steuerbarkeit
• Einschreibung für GKV-Versicherte freiwillig: Kontrollierbarkeit
• Systematisches Qualitätsmanagement: Patientennutzen
• Anreiz für Einschreibung GKV-Versicherte: Qualität

Prognose: Viel Papier- und Zeit-Aufwand für die niedergelassenen Ärte, bei dem im Endergebnis die Ärzte alle Risiken der Grundversorgung tragen. Das gute daran ist, es ist dann nur noch eine Frage der Zeit, dass sich die Krankenkassen gegenseitig wegrationalisieren.

Ärztenetze sind nur erfolgreich, wenn sie dem Patienten einen messbaren Zusatznutzen leisten:

• Primärziel festlegen
• Patienten-Zusatznutzen festlegen
• Strategie umsetzen
• Vorgehensweise einheitlich
• Datenbasis gemeinsam
• Ablaufprozesse transparent
• Diagnostik/Therapie-Prozesse qualitätsgesichert
• Zielerreichung messen
• Webbasierte Infrastruktur

Obige Listung sind die Minimalanforderungen für jedes Ärztenetz. Ein nationales, europäisches oder internationales Ärztenetz bedarf noch wesentlich grösserer Anstrengungen. Die Ärzteschaft hat nicht das Know-how um derartige Versorgungsnetze aufzubauen. Selbst wenn sie es könnte, dann würde sie nicht die methodischen Voraussetzungen haben, um einen Zusatznutzen für den Patienten zu leisten. Das GKV-System ist in der methodischen Sackgasse, aus der es keinen Ausweg gibt. s. IQWiQ. Es ist nur eine Frage der Zeit, dass das GKV-System wieder, wie in 2004, an die Wand des wirtschaftlichen und gesundheitlichen Kollaps fährt.

Erkenntnis:

Ärztenetze lösen die vielen Methodikmängel der EbM in keinem Aspekt. Ärztenetze generieren keinen Patientennutzen.

31.05.08 Bundesweit sind 400 Ärztenetze mit 30.000 Haus- und Fachärzten gegründet [NVB 05.2008].

Akupunktur

Bekannt als Nadelstich-Therapie, eine Heilmethode der TCM. Akupunktur gehört zu den Regulationstherapien der Komplementärmedizin.

Akuterkrankung

[lat. acutus – scharf, spitz] Ein schnell zum Ausbruch kommender Krankheitsfall. Der Krankheitsverlauf erstreckt sich gewöhnlich auf unter vier Wochen.

Akutmedizin

Die Akutmedizin erbringt eine in der Gesellschaft anerkannte Leistung, solange das 400 Jahre alte lineare Denkmuster der Reparatur von Organschäden angewendet werden kann.

Ab der Remission, dem Nachlassen der Symptomschmerzen noch während der Akutkrankheit, jedoch erbringt sie eine nicht nur mangelhafte Leistung, sondern eine katastrophale Leistung. Das ist das Kernproblem der evidenzbasierten Medizin, woraus die stetige Chronifizierung der Bundesbürger erwächst.

Eine akutmedizinische Störung bedarf einer akutmedizinischen Therapie. Akutmedizin fokussiert auf eine Krankheit, also einem konkreten Organschaden, der zu reparieren ist.

Eine chronischmedizinische Störung bedarf einer chronischmedizinischen Therapie. EbM hat aber kein Erklärungsmodell für chronische Schmerzen und die meisten chronischen Störungen. Deshalb definiert EbM eine ‚fiktive Krankheit‘ je chronischmedizinischer Störung, deren Schmerzen und Auswirkungen sie dann mit einer akutmedizinischen Therapie zu lindern versucht.

Die Trennung von akuter und chronischer Krankheit ist nicht haltbar. Die akute Krankheit ist ein akuter Ausdruck der chronischen [Köster 2006].

Unsere soziale Lebenswelt und die Natur sind integrativer Bestandteil des Seins. Es gelten die Naturgesetze des Lebenszyklus, dem jedes Leben unterliegt.

Die Humanmedizin aber sorgt seit 400 Jahren für die organbezogene Betrachtung losgelöst von der systemischen Komplexität der Naturgesetze und für die soziale Abkopplung von stationären Patienten von ihrer Familie. Die moderne evidenzbasierte Medizin verteidigt diese humanmedizinische Systemgrenze durch Verleugnung schleichender Vergiftung aufgrund eigenhändig verordneter Pharmakotherapien. Seit 1992 gar streicht die Akutmedizin das Lehrangebot für Hochschulmediziner über Diagnostik und Therapie von Vergiftungen.

Die EbM hält sich selbst gefangen, …zum riesigen Nachteil aller Bundesbürger. Nach nur 60 Jahren Behandlung mit Pharmakotherapien, statistisch bewiesen in klinischen Langzeitstudien, leiden die Hälfte der Bundesbürger unter Chronifizierung.

Die Gesundheitspolitik unternimmt alle Anstrengungen, den Berufsstand der Akutmedizin besonders zu schützen. Tausende von lobbyistischen Beratern, Sachverständigen und Gutachtern der Parlamentarier sind damit erfolgreich, dass die Gesundheitspolitik den Misstand konserviert, die Gesetze nicht dem Stand der Wissenschaft anpasst, und die wichtigste Säule eines Gesundheitssystems schafft: ein Präventionsgesetz.

Analgetika

Medikamente für die Behandlung von akuten oder chronischen Schmerzen mit der Wirkung temporäre Schmerzaufhebung, auch Analgesie, Schmerzstillung oder Schmerzlinderung. Ein Analgetikum nutzt biochemische Mechanismen zum Eingriff in Schmerzentstehung, Schmerzweiterleitung oder Schmerzverarbeitung. Die EbM ist davon überzeugt, dass Bewusstsein, sensorische Wahrnehmung und ZNS-Funktionen durch therapeutische Dosen nicht beeinflusst werden. Im Gegensatz dazu hat ENRAC®CMT die Wirkung der dauerhaften Schmerzbefreiung*, der Einsatz von Analgetika wird überflüssig.

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* mit der bei Therapien üblichen Rate, dass nicht jeder Patient auf eine Therapiemethode anspricht; bei Vorliegen einer Krankheit kann es krankheitsbedingte Einschränkungen geben; vor der ersten Schmerzbehandlung werden die diagnostizierten Schmerzbilder zwischen Arzt und Patient erörtert und der erzielbare Behandlungserfolg vereinbart.

Anamnese

Die Vorgeschichte eines Patienten in Bezug auf seine aktuellen Beschwerden. Für die Diagnostik ist immer eine ausführliche Befragung der persönlichen Krankheitsvorgeschichte erforderlich, bei Krankheits-Syndromen auch eine genaue körperliche Untersuchung. Anhand von Leitsymptomen und Ausschlusskriterien werden die potentiellen Diagnosen eingegrenzt. Das erkannte Syndrom zeigt dem Arzt das Krankheitsbild. Der Arzt ist verpflichtet, anhand des Krankheitsbildes eine normierte Pharmakotherapie aus der Leitlinie auszuwählen.

Besonders wenig Ärzte legen jedoch Wert auf Kleinigkeiten. Die Erstattungsfähigkeit der dafür erforderlichen Zeit ist nicht gegeben. So bleiben individuelle Beschwerden, weitere Symptome, Verhaltensmuster, Vergiftungen, soziale Umstände u.a. unberücksichtigt, die für ein individuelles Behandlungskonzept erforderlich wären.

Mediziner mit dem Bewusstsein für Ganzheitliche Medizin gehen wesentlich verantwortungsvoller vor.  Der empathischen Aufnahme der Lebensgeschichte, Krankengeschichte und Lebenssituation folgt die körperliche Untersuchung. Das Leistungspaket von Anamnese, körperliche Untersuchung und klinische Funktionsdiagnostik ist erfolgsentscheidend, weil 80 % aller Erkrankungen allein dadurch diagnostiziert werden.

Angstzustände

1959 internierten die Chinesen viele hundert Anhänger Des Dalai Lama in einem Zwangsarbeitslager. Fünf überlebten, unter ihnen der Leibarzt Dr. Choedrak. Er war der einzige, der kein posttraumatisches Belastungssysndrom PTBS hatte. Seine Meditation über inneren Frieden und Mitgefühl hielt seinen Lebenswillen aufrecht und verhinderte die Schädigung seiner Psyche.

Apotheke

Apotheken sind verpflichtet, Nacht- und Notdienste, Labore und Lager zu betreiben und Fachpersonal zu beschäftigen. 21.500 Apotheken in Deutschland setzen 38 Mrd. Euro/2007 um. Eine Apotheke erwirtschaftet durchschnittlich einen Rohertrag von 73.000 Euro/2007.

Der Bundesverband Deutscher Versandapotheken BVDVA schätzt den Anteil der seit 2004 zugelassenen Versandapotheken auf 4%. Die Versandapotheken setzen 6% der rezeptfreien und 2% der rezeptpflichtigen Medikamente mit überwiegend chronisch Kranken in strukturschwachen Gebieten um. Es ist kein Fall bekannt, in dem ein Kunde unbewusst bei einer illegalen Versandapotheke bestellt hat. Die Versandapotheken können zur Kostenersparnis im Gesundheitswesen nicht beitragen, weil der Gesetzgeber die Preisbindung rezeptpflichtiger Medikamente nicht aufgehoben habe, obwohl es 2004 anders geplant war.

Approbation

Ausübung des ärztlichen Berufes nach § 2 Abs. 5 Bundesärzteordnung. Die praktische und wissenschaftliche Tätigkeit beruht auf der Approbation als Arzt und gründet auf medizinisch wissenschaftlicher Erkenntnis. Sie wird selbstständig ausgeübt zur Verhütung, Feststellung, Heilung oder Linderung menschlicher Krankheiten, Körperschäden oder Leiden.

Die Approbation kann einem Arzt widerrufen werden, wenn er sich nicht an den ‚ärztlichen Gegebenheiten‘ ausrichtet. Der Arzt Dr. medHamer hatte 1975 promoviert und 20 Jahre wissenschaftlich geforscht. Die Schlussfolgerung seiner Forschung war, dass Krebs heilbar ist. Das Land Hessen entzog ihm 1986 die Approbation. Die Begründung war, dass er „nicht …in der Lage sei, sein praktisches ärztliches Handeln an der Einsicht in die ärztlichen Gegebenheiten auszurichten. Der Kläger sei durch wahnähnliche Gewissheit, seine wissenschaftlichen Erkenntnisse seien unantastbar, geprägt.“ Die Klage wurde abgewiesen [VwG Frankfurt 12E591/03(2) v. 22.10.2003]. Eine Urteilsschelte stellt die Analogie unseres Zeitgeistes zum Zeitgeist von Kopernikus dar.

Armutsrisikogrenze

Definition der EU, s. Existenzangst

Arzneimittelreaktion

Das Risiko durch die Einnahme von Arzneimitteln. Mit der Einnahme von Schmerzmitteln ist eine beachtenswerte Lebensgefahr verbunden, s. Arzneimittelnebenwirkung.

Arzneimittelnebenwirkung FADR

Tödliche Nebenwirkung durch Arzneimittelreaktion, engl. Fatal Adverse Drug Reaction FADR. Todesfälle durch Arzneimittelreaktionen in Kliniken werden auf 5% geschätzt. Eine Studie ergab, dass Todesfälle durch Arzneimittelreaktionen in der Gesellschaft etwa 3% betragen, statt bisher geschätzte 1,5%. Die Einnahme von Schmerzmitteln, wie z. B. das seit 1899 verbreitete Aspirin, das eine häufige Kreuzreaktion zu anderen Schmerzmitteln wie Ibuprofen, Diclofenac oder Naproxen hat, ist ein potentielles Todesrisiko, das Ärzte und Schmerzpatienten unterschätzen.

Arzneimittelreaktion ist die siebthäufigste Todesursache in Schweden. Erstmals wurde die Todesursache unabhängig von der Todesbescheinigung anhand der Krankenakten durch Ärzte mehrerer Fachgebiete untersucht: Bei 3,1% der 1.574 Todesfälle bestand der Verdacht auf eine tödliche Arzneimittelnebenwirkung. Auslöser waren antithrombotische Wirkstoffe, nonsteroidalen Antiphlogistika, Antidepressiva und Herzkreislaufmedikamente. In 2/3 der Todesfälle wurde eine Blutung ausgelöst. Der Anteil der vermeidbaren Todesfälle dürfte bei 18-70% liegen. [Jönnson 2008]

Dr. Ritter, Clinical Pharmacology, ist sich sicher, dass das Problem länderübergreifend existiert. Als Ursache benennt er die schlechte Ausbildung der Ärzte, denkbar sind auch Einnahmefehler der Patienten. Den Trend in der Ausbildung der Ärzte bezeichnet er als perfide. Seine Empfehlung sind Vorsorgemessungen, um den Todesfällen vorzubeugen.

Die Todesursache einer Todesbescheinigung ist an das Gesundheitsamt abzugeben, wenn der Arzt Kenntnis davon erlangt, dass ein höherwertiges Rechtsgut zu schützen ist. Höherwertige Rechtsgüter sind im Grundgesetz genannt: Menschenwürde, Leben und Gesundheit. Kommt der Arzt dieser Pflicht zur Offenbarung nicht nach, droht ihm eine wesentlich höhere Strafe als z.B. bei einer Verletzungen des Berufsgeheimnisses.

Die o. g. Studie ist die Evidenz, dass eine Grosszahl aller Todesbescheinigungen fehlerhaft ist. Der ausstellende Arzt hätte, bei korrekter Untersuchung der Todesursache davon Kenntnis erlangt, dass ein höherwertiges Rechtsgut verletzt wurde. Es ist offensichtlich in unserem Gesundheitssystem so, dass sich bisher keine Institution dafür einsetzt, dass die Todesursache medizinisch korrekt und mit statistischer Signifikanz untersucht wird. Die Verantwortung für das Unter-den-Teppich-kehren der Todesursache bei Chronifizierten und Schmerzleidenden trägt alleine das BMG.

Die Wechselwirkung von 6.000 verschreibungspflichtigen Arzneimitteln hat die Stiftung Warentest untersucht, am 20.03.08 erschien das Handbuch Medikamente 2008, ISBN 978-3-937880-83-9, 1.360 Seiten. Es erklärt kurz das Krankheitsbild, gibt einen Überblick über die gängigen medikamentösen Therapien und bewertet die einzelnen Wirkstoffe auf Basis des international (nicht des seit Jahrzehnten veralteten deutschen) anerkannten Stand der Wissenschaft. Es stellt jeden Wirkstoff mit seinen Stärken und Schwächen vor, warnt vor Wechselwirkungen mit anderen Mitteln, führt unerwünschte Wirkungen gleich mit Handlungsanweisungen auf und macht deutlich, wann auf die Einnahme unbedingt verzichtet werden sollte.

Erkenntnis:

Zu Risiken und Nebenwirkungen lesen Sie die Packungsbeilage und fragen Sie Ihren Arzt oder Apotheker. Oder lesen Sie regelmässig den im Internet aktualisierten Beipackzettel.

Arzneimittel-Richtlinie AMR

Richtlinie des G-BA über die Verordnung von Arzneimitteln in der Vertragsärztlichen Versorgung teilnehmenden Vertragsärzte und ärztlichen Einrichtungen nach § 95 SGB V mit dem Ziel einer bedarfsgerechten und wirtschaftlichen Versorgung der Versicherten. Die Richtlinie ist für Vertragsärzte und Kassenärztliche Vereinigungen, für Krankenkassen und deren Verbände sowie Versicherte verbindlich.

Die Richtlinie konkretisiert den Inhalt und Umfang der im SGB V festgelegten Leistungspflicht der gesetzlichen Krankenkassen auf der Grundlage des Wirtschaftlichkeitsgebots im Sinne einer notwendigen, ausreichenden, zweckmäßigen und wirtschaftlichen Versorgung unter Berücksichtigung des allgemein aner-kannten Standes der medizinischen Erkenntnisse und des Prinzips einer huma-nen Krankenbehandlung. Die gesetzlichen Grundlagen ergeben sich aus §§ 2, 2a, 12, 27, 28, 31, 34, 35, 35b, 70, 73, 92, 93 und 129 Abs. 1a SGB V.

Die Arzneimittel-Richtlinie ist auf dem in D vom G-BA anerkannten Stand der medizinischen Erkentnisse vom 31. August 1993. Sie ist nach § 2 Abs. 1 Satz 3 SGB V ist in geeigneten Zeitabständen zu überprüfen, was mit Beschluss vom 13.03.08 eingeleitet wird.

Arzt-Arbeitsbedingungen

Die Unzufriedenheit über die Bedingungen, unter denen die Ärzte in D die gesundheitliche Versorgung der Bevölkerung sicherstellen sollen, nimmt zu. Freiwerdende Arztsitze können in einigen Regionen nicht mehr besetzt werden. Viele Mediziner gehen nach dem Studium nicht dem Arztberuf in der Bundesrepublik Deutschland nach, sondern nehmen eine Tätigkeit in anderen Berufszusammenhängen oder im Ausland auf. Anfang 2008 haben die Hausärzte in Bayern einen Prozess in Gang gesetzt, der mit der Rückgabe der vertragsärztlichen Zulassungen enden könnte, um auf diese Weise gegen die in ihren Augen unzumutbaren Arbeitsbedingungen zu protestieren.

Arzt-Patient-Verhältnis

Das Arzt-Patient-Verhältnis kommt seit 2009 unter dem Begriff ‚Adherence‘ in Mode. Der Grund ist, dass Medikamente im Wert von 20 Mrd. EUR weggeworfen und erforderliche Lebensstilumstellungen abgebrochen werden, weil der Arzt über den Kopf des Patienten hinweg agiert.

Der Arzt hat mit 78% das grösste Ansehen in der Bevölkerung, vor Geistlichen mit 38%, Professoren mit 34%, Politikern mit 6% [Institut für Demoskopie 2008].

Definition Enquete-Kommission 2002, S. 201: Das Arzt-Patient-Verhältnis stellt das ärztliche Handeln unter verbindliche ethische Ziele und markiert darüber hinaus den Schutzraum, den medizinische Behandlung braucht, um erfolgreich zu sein. Mit dem Arzt-Patient-Verhältnis sind deshalb die ärztliche Schweigepflicht, aber auch die Therapiefreiheit eng verknüpft.

Chronisch schmerzkranke Patienten haben das Recht, vom Arzt eine nicht-chronifizierende Therapie zu fordern. Die vorrangige Arztpflicht ist die ‚patientenorientierte Entscheidung‘. Die nachrangige Arztüflicht ist, im Rahmen seiner Verordnungstätigkeit das Wirtschaftlichkeitsgebot einzuhalten. SGB V definiert die Anforderung zu Punkt 10 der Arzneimittel-Richtlinien

Vor den Kosten rangiert der therapeutische Nutzen

Der griechische Philosoph Platon leistete 400 BC die Überzeugungsarbeit, dass für jede staatliche Anordnung die zu Grunde liegenden christlichen Werte mitgeliefert werden sollten.

platon-400-bc-2002.jpg

Bild: Platon 400 BC:
Jedes Gesetz sollte die zu Grunde liegenden Werte benennen

Insbesondere für Ärzte sei eine doppelte Methode von Überzeugung UND Verordnung nötig, weil sie unbestreitbare Vorzüge habe:

Unter den Ärzten gibt es Sklaven, welche Sklaven behandeln, indem sie diesen ‚nach Art eines Tyrannen‘ verordnen, was ihnen gut tue.

‚Freie‘ Ärzte hingegen, die ‚Freie‘ therapieren, lehren ihre Patienten zunächst die Einsicht in ihre Krankheit und überzeugen sie, die für sie heilsame Verordnung zu akzeptieren.

Es sind die Denker, die Europa ein Gesicht geben, seit 2.500 Jahren. Platon hat sich allerdings mit dieser Überzeugungsarbeit nicht in der westlichen Kultur durchsetzen können. 1792 war Robespierre in Paris damit erfolgreich, dass sich bei der Gesetzgebung die reine Befehlsform ohne Wertebegründung je Gesetz durchsetzte.

In der Zeit des postrevolutionären Paris entwickelte sich die rational begründete Medizin. Seitdem gibt es wenig Ärzte, die die führende, überzeugende Arzttätigkeit ergänzend zur befehlenden, verordnenden Arzttätigkeit leben. In unserer Gesundheitspolitik hat die Körper-Seele-Balance des Patienten keinerlei Wert. Sicher, alle Ärzte mögen die kurative Arzttätigkeit. Aber die Werte von Ethik und Menschenwürde werden während dem Beratungsgespräch nur von wenig Ärzten gelebt. Faktum ist, die Ärzteschaft hat sich seit 1948 freiwillig der Medikalisierung der Medizin durch das Bundesministerium für Gesundheit unterworfen. Faktum ist, die Ärzteschaft hat ihre Patienten eigenhändig chronifiziert.

Inakzeptabel ist, dass die Ärzteschaft auch weiterhin als Exekutive der ‚rationalen Pharmako‘-Gesundheitspolitik wirkt und die Menschenwürde missachtende Gesundheitspolitik stützt.

Die rasante Erhöhung von 50% physisch kranke Chroniker/2008 auf 50% psychisch kranke Chroniker/2020 wird die Arzttätigkeit weiterentwickeln. Zum einen wird die Ärzteschaft sich auf ethische Werte ausrichten müssen, auch ohne gesundheitspolitische Zielführung. Zum anderen bedürfen die Krankenkosten und Frühberentungskosten seit Jahren der Finanzierung durch Steueraufkommen. Der Kollaps wird sich aufgrund der Chronifizierung schneller einstellen, als es sich die Parlamentarier vorstellen können. Anhaltende Reparaturversuche des Gesundheitssystems, von Bundesministern schöngeredete „…Reformen“, kann sich unsere Gesellschaft schon sehr bald nicht mehr leisten.

Die 5-vor-12 Situation bei der nationalen Chronifizierung hat viele Analogien zur Klimaerwärmung. Insbesondere gibt es hier auch den gesellschaftskritischen Punkt, an dem es kein Zurück gibt. Allerdings entwickelt sich die Chronifizierung viel schneller, von einer physischen Erkrankung zu einer psychischen Erkrankung innerhalb von 6-10 Jahren.

 

Arztpflicht

Die Verpflichtung des Arztes für eine angemessene medizinische Versorgung des Patienten basierend auf der ‚patientenorientierten Entscheidung‘. Die traditionellen Aufgaben des Arztes sind: Krankheiten vorbeugen §4, Krankheiten heilen §1, schnell, sanft, dauerhaft, nach einsehbaren Gründen §2, Kenntnis der Erkrankung, der Arzneikräfte, der Arzneimittel-Wahl einschliesslich ihrer Dosierung sowie Heilungshindernisse §3 [Schmidt 2003].

Diese Schmerzlexikon belegt erstmals, dass die Ärzte der EbM in D keine angemessene Versorgung des chronisch erkrankten Patienten leisten. Sie können nicht Vorbeugen und nicht Heilen. Die mangelhafte Ausbildung der Hochschulmedizin lehrt fast hundert Fachgebiete, aber nicht das Wissen für die fachgebietsübergreifenden Ursachen für chronische Erkrankungen. Von Remission bis Pflegefall gibt es keinen Lehrstoff auf dem internationalen Stand der Wissenschaft. Die Ärzte können Vorläufererkrankungen nicht erkennen und die Ursachen für beginnende Chronifizierung nicht messen. Somit nimmt das Desaster und Leiden für die Chronifizierten seinen Lauf. …und in 2020 wird jede 2. Erkrankung Ihrer Familie verursacht durch Depression.

Die durch die KBV getriebene Ökonomisierung der Medizin führte zu einer marktwirtschaftlichen Betrachtung der Medizin und des Arzt-Patient-Verhältnisses. Ärzte folgen irrtümlich oder bewusst unter Aufgabe ihres traditionellen Berufsverständnisses und der verfassungsrechtlichen Grundrechte diesem Trend.

Die Anforderungen sind im Sozialgesetzbuch SGB V §§ 2, 12 und 70 geregelt, die auf die Notwendigkeit, Qualität, Wirtschaftlichkeit und Humanität abheben. Die vorrangige Arztpflicht ist nicht Wirtschaftlichkeit. Die vorrangige Arztpflicht ist die ‚patientenorientierte Entscheidung‘, was das Urteil 1 HK O 13279/07 des Landgericht München vom 08.02.08 unmissverständlich herausarbeitete. Die Handlungen des Arztes dürfen ausschliesslich von patientenorientierten Entscheidung geleitet sein. Bereits Handlungen, die den bösen Schein einer unsachlichen Einflussnahme nahelegten, seien mit den guten Sitten im Wettbewerb nicht vereinbar.

SGB V definiert die Anforderung zu Punkt 10 der Arzneimittel-Richtlinien

Vor den Kosten rangiert der therapeutische Nutzen

Daraus leitet sich die Pflicht für alle Akteure des Gesundheitssystems ab, dass

• der krankheitsbezogene Nutzen eines Arzneimittels ausschliesslich unter gesamtheitlicher Bewertung seiner Nebenwirkungen zu bewerten ist.

• der krankheitsbezogene Nutzen eines Arzneimittels ausschliesslich unter gesamtheitlicher Bewertung seiner Wechselwirkungen mit den krankheitstypischen Begleittherapien zu bewerten ist.

Der Arzt ist gehalten, eine Intervention an der krankheitsbezogenen Leitlinie auszurichten. Die Qualitätssicherung für eine Intervention obliegt dem G-BA und den Arzneimittelherstellern.

Das G-BA und sein IQWiG verletzen diese gesetzliche Anforderung durchgängig über alle Arbeiten, s. IQWiG.

Die Arzneimittelhersteller verletzen diese gesetzliche Anforderung, weil

· sie den krankheitsbezogenen Nutzen eines Arzneimittels ohne gesamtheitliche Bewertung der Nutzendefizite durch Nebenwirkungen und Wechselwirkungen als falsche Evidenz ausweisen
· mehr als 50% der Forschungsergebnisse falsch sind
· die Evidenzangaben in Pharma Werbebroschüren für Ärzte zu 98% falsch sind, s. Gesundheitspolitik.

Das BMG begründet evidenzbasierte Medizin mit Qualität „Mittels der evidenzbasierten Medizin lässt sich ein höherer Qualitätsanspruch sicherstellen. Denn die Wirksamkeit eines Arzneimittels oder einer Therapieform muss durch Belege, das heißt durch eine ausreichende Evidenz in Form von wissenschaftlichen Untersuchungen nachgewiesen sein.“

In der Praxis des Gesundheitssystems wird evidenzbasierte Medizin nicht gelebt, insbesondere nicht von den qualitätssichernden Hauptakteur G-BA mit IQWiG und den Arzneimittelherstellern.

Indiz: Der Grad der Chronifizierung der Bundesbürger beträgt >50%.

Die eigenmächtige KBV-Vorgabe hinsichtlich Qualität und Wirtschaftlichkeit ist die ‚rationale Pharmakotherapie‘. Sogar diese Vorgabe wird nicht im Sinne des Gesetzes gelebt, die Arzneimittelhersteller machen was sie wollen. DI-EM.de hat die Qualität wissenschaftlicher Angaben in Pharma-Werbematerialen für Ärzte geprüft: 98% falsch, 2% richtig.

Auf der Qualität evidenzbasierter Medizin kann das Gesundheitssystem also nicht beruhen. Die KBV-Vorgabe bei chronisch schmerzleidenden Patienten für ‚rationale Pharmakotherapie‘ dürfte auch nicht mit den ethischen Grundsätzen der Verfassung vereinbar sein.

Erkenntnis:

Die Ärzte leisten keine angemessene Versorgung des chronisch erkrankten Patienten. Sie können nicht Vorbeugen und nicht Heilen. 

Schmerzlexikon
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Über ENRAC
ENRAC®CMT International ist das grösste Kompetenznetzwerk für nicht-invasive Behandlung von Schmerzen und chronischen Erkrankungen. Ärzte aller Fachgebiete therapieren nach der ENRAC®CMT Collateral Meridian Therapy. Der Erfinder Dr. Shan-Chi Ko wurde in Taiwan geboren, studierte Medizin in Japan und TCM & Pharmakologie in Shanghai. In 2002 publizierte Dr. Ko basierend auf 7.500 klinischen Fallstudien seine Theorie über eine hochwirksame Schmerzbehandlung: Stimulation von zwei Acupunkten reduziert auffallend und fast augenblicklich die meisten regionalen Schmerzen.

Copyright ©2009 ENRAC®CMT Deutschland
Das ENRAC®CMT Schmerzlexikon, ein Nachschlagewerk und Glossar von A-Z, ist nicht zum gewerblichen Vertrieb bestimmt. Alle Rechte vorbehalten. Nachdruck, Wiedergabe, Übersetzung, Vervielfältigung und Verbreitung bedürfen der schriftlichen Genehmigung. Einzelne Aussagen sind nur im Kontext des gesamten Werkes zu interpretieren.
Glossary

Schmerzlexikon E

August 16, 2008
Research study sponsored by ENRAC

Empathie

Großes Einfühlungsvermögen in Mitmenschen. Bei Medizinern, Therapeuten und Heilern setzt Empathie eine emotionale Wärme voraus, um sich in die innere Welt des Klienten einfühlen zu können und diese aus dessen Perspektive zu verstehen. Dazu gehört die Fähigkeit, emotionale Erlebnisinhalte und deren Bedeutung für den Klienten zu verbalisieren. Der Nutzen für den Patienten ergibt sich aus dem verbalen Spiegeln der Gefühle, das ermöglicht ihm, sein Verhalten zu erleben und Unbewusstes zu erkennen.

Empirie

Wissenschaftlicher Begriff für praktische Forschung im Gegensatz zur reinen Theorie. EbM orientierte wissenschaftliche Kreise bemängeln fehlende naturwissenschaftliche Begründung für die gute Wirksamkeit von naturkonformen Therapie-Methoden, z.B. Akupunktur Schmerztherapien, sowie fehlende klinische Studien bei  definierten EbM Indikationen. Zudem bemängeln sie, dass die Indikationen der Akupunktur nicht dem EbM Erklärungsmodell genügen. Der Evidenznachweis für die Schmerzbehandlung ist erbracht und von WHO und Krankenkassen anerkannt. Die EbM aber erweitert ihr begrenztes EbM Erklärungsmodell bisher nicht um die Erklärung für die zweifelsfrei bei Akupunktur wirkenden Heilungsprozesse.

Akupunktur orientierte wissenschaftliche Kreise bemängeln geringe dauerhafte Wirksamkeit von EbM Schmerztherapien zum Nutzen des Menschen bei beachtlichen Nebenwirkungen zum meist dauerhaften Schaden des Menschen. Zudem bemängeln sie, dass die Indikationen der EbM nicht dem ganzheitlichen TCM Erklärungsmodell genügen. Das sich selbst begrenzende EbM Erklärungsmodell betrachte den Menschen als eine Summe von Einzelkomponenten des Körpers und unterwerfe sich nicht der Gesamtheit von Körper, Geist und Seele.

ENRAC®CMT Collateral Meridian Therapy

ENRAC® Collateral Meridian Therapy repräsentiert die derzeit wohl wirksamste Evidenz für die Ursachenbeseitigung bei Schmerzen und chronischen Erkrankungen:

•  Mit ENRAC®CMT wird jeder Arzt zum Schmerzspezialisten

•  Mit ENRAC®CMT erlebt jeder chronisch schmerzleidende Patient* die Schmerzbefreiung und Nebenwirkungsbefreiung

•  Mit ENRAC®CMT hat jeder chronisch Erkrankte die Chance auf die bestmögliche Wiederherstellung der Gesundheit

ENRAC CMT ist die ökonomischste Schmerztherapie, die Schmerzbefreiung, Nebenwirkungsbefreiung und Wechselwirkungsfreiung leistet. Sie ist eine evidenzbasierte Schmerztherapie, eine Symbiose aus Methoden von Hochschulmedizin und Naturmedizin. Es ist bildlich die Brücke vom Fachgebiet Neuralpathologie im Land EbM zu einer neuentdeckten Insel im Land TCM, die die Schmerzbefreiung für den Schmerzpatienten liefert. Die Grundausbildung für Ärzte dauert 2 Intensivtage mit 9 Stunden Theorie und 9 Stunden Praxis. Danach kann jeder Arzt seine chronischen Schmerzpatienten mit regionalen Schmerzen erfolgreich therapieren. Das Diagnostizieren von beliebig überlagerten Schmerzbildern bedarf einer Zusatzausbildung.

Der Begriff ENRAC entstand in Japan, der japanische Sprachlaut ‚Jungrak‘ bedeutet ‚Für Immer Glücklich‘, engl. ‚Always Happy‘. Der Erfinder Dr. Shan-Chi Ko wurde in Taiwan geboren, er studierte Medizin in Japan und TCM & Pharmakologie in Shanghai. In 2002 publizierte Dr. Ko basierend auf 7.500 klinischen Fallstudien seine Theorie über eine hochwirksame Schmerzbehandlung: Stimulation von zwei Acupunkten reduziert auffallend und fast augenblicklich die meisten regionalen Schmerzen

ENRAC®CMT ist charakterisiert durch EbM-basierte Prinzipien, präzise EbM-basierte Lokation der Schmerzursache und ein reproduzierbares, dreidimensionales Therapiekonzept.

Bild**: Anwendungsprinzip der nicht-invasiven Schmerzbehandlung,
eine  Schmerzbefreiung ist in durchschnittlich 5 Sitzungen möglich

Die evidenzbasierte ENRAC®CMT  Schmerztherapie ist nicht-invasiv, weil keinerlei Eingriffe in den Körper erfolgen. Für die Ursachenbeseitigung darf die Schmerzstelle nicht berührt werden. Vielmehr muss der zum spezifischen Schmerzbild gehörende kollaterale ‚Behandlungs-Meridian‘ behandelt werden.

Analogie:

Ein Schmerz ist bildlich die Folge eines Unfalls auf der Autobahn. Der Verkehrsfluss ist ganz oder teilweise blockiert. Je mehr ungebremst auf den Rückstau auffahren, desto schlimmer das Staubild. Das ENRAC-Logo symbolisiert die Unfallstelle mit Rückstau, also einen Acupunkt mit gestautem Vital Flow.

EbM betrachtet das Staubild nicht, kennt deshalb die Unfallstelle nicht, und leitet den Verkehrsstau vor Ort nicht um. EbM versucht den Verkehr temporär von der Autobahn fernzuhalten. EbM kümmert sich Jahre und Jahrzehnte nicht um die Unfallstelle, das Staubild wird immer extremer. Meistens versucht EbM sogar nur, die Verbreitung des Warnsignals über das Staubild zu hindern.

ENRAC®CMT betrachtet das Staubild, diagnostiziert die Unfallstelle und leitet den Verkehrsstau vor Ort um die Unfallstelle herum. Das Staubild wird unverzüglich und messbar besser. Die Unfallstelle wird dann freigeräumt, wenn die Feuerwehrkräfte anrücken können, statt an anderen Orten in Brandherden gebunden zu sein. Das ENRAC-Logo symbolisiert die Umleitung.

Erkenntnis:

Schmerzen verlieren niemals ihre Funktion als Warnsignal

Der Schmerz, ob Akutschmerz oder chronischer Schmerz oder hartnäckiger Schmerz, kann in seiner Wirkung nur dann durch eine Schmerztherapie mit dem Behandlungsziel ‚Schmerzbefreiung‘ beseitigt werden, wenn seine Ursache beseitigt wird. Die Schmerzursache ist eine Blockade im TCM Meridian und nicht eine ’selbstständige Schmerzkrankheit‘. Ein Schmerz hat ein Schmerzbild und kein Krankheitsbild. Die TCM Schmerztherapien, die den TCM Meridian behandeln, führen zur Schmerzlinderung. Die ENRAC®CMT Schmerztherapie, die den ENRAC Behandlungs-Meridian behandelt, führt zur Schmerzbefreiung. EbM behandelt weder den TCM-Meridian noch den ENRAC Behandlungs-Meridian, sondern eine fiktive ’selbstständige Schmerzkrankheit‘.

Nutzen:

Mit ENRAC®CMT wird jeder Arzt zum Schmerzspezialisten. Der Arzt erhält unschätzbare Vorteile:

• Seine Weiterbildung zum Schmerzspezialisten dauert 2 Tage
• Er behandelt die primäre Schmerzursache: die Meridianblockade
Sein Team wird voll motiviert
• Seine Schmerzpatienten sind ihm ewig dankbar
Er hat jederzeit die Kontrolle über seine Zusatzbehandlung
• Er erhält einmalige Synergieeffekte durch die Verschmelzung der Kompetenz seines Fachgebiets mit der Kompetenz ENRAC®CMT

Mit ENRAC®CMT wird der Körper in keiner Weise durch unerwünschte Nebenwirkungen belastet. Der Schmerzpatient wird nicht durch Nebenwirkungen geschwächt, stattdessen wird seine Selbstheilung extrem angeregt.
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** das Bild zeigt das Anwendungsprinzip aus der Sicht des schmerzleidenden Patienten, es zeigt nicht die Erbringung einer ärztlichen Leistung.

EbM Evidenzbasierte Medizin

ist die beweisgestützte Heilkunde, jede medizinische Behandlung, bei der patientenorientierte Entscheidungen ausschliesslich auf Basis bewiesener Wirksamkeit getroffen werden. EbM wird umgangssprachlich auch naturwissenschaftliche Medizin genannt. EbM wird in vielen Universitäten nur theoretisch gelehrt.

In der Zeit des postrevolutionären Paris entwickelte sich die rational begründete Medizin. Durch die Verfügbarkeit von Literaturrecherchen der Cochrane Collaboration ab 1986 mündete diese Strömung in die heutige evidenzbasierte Medizin EbM.

Evidenzbasierte Medizin hat das Ziel, vor Fehlentscheidungen zu schützen. Eine Fehlentscheidung kann bedeuten, dass eine nützliche Intervention nicht oder erst verspätet in die medizinische Versorgung kommt. Insbesondere aber sollen nutzlose oder gar schädliche Intervention keine weite Verbreitung finden [EbM Practice of Medicine, JAMA 1992].

Prof. Sackett prägte den Begriff ‚Evidence based Medicine‘ als eigene medizinische Disziplin. Seine Definition benutzt ein Vokabular aus dem akademischen Bereich, setzt auf wissenschaftliche Beweisführung und verwendet eine Klassifikationen. Definition Sackett 1996: „Evidenzbasierte Medizin ist der gewissenhafte, ausdrückliche und vernünftige Gebrauch der gegenwärtig besten externen, wissenschaftlichen Evidenz für Entscheidungen in der medizinischen Versorgung individueller Patienten.“ Die Praxis der EbM bedeutet die Integration individueller klinischer Expertise mit der bestverfügbaren externen Evidenz aus systematischer Forschung.

EbM basiert auf dem aktuellen Stand der klinischen Medizin auf der Grundlage klinischer Studien. Es steht also für die Integration der fallbezogenen Anwendung klinischer Expertise mit der wirksamsten Evidenz aus systematischer Forschung. Die Beweisfindung erfolgt durch statistische Verfahren. Behandlungsformen, bei denen kein statistischer Wirksamkeitsnachweis vorliegt, gibt es heute kaum mehr.

Jeder zugelassene Arzt hat die Verpflichtung für ‚patientenorientierte Entscheidungen‘. Die Wertvorstellungen des Schmerzpatienten über das Behandlungsziel sind der dominante Faktor für die Patientenorientierung. Seit 2006 wird deshalb im ‚Deutscher Schmerzfagebogen‘ das Behandlungsziel in Form eines Schmerzmasses festgelegt. Arzt und Schmerzpatient unterschreiben diese Behandlungsvereinbarung. Alleine am Behandlungsziel wird der Behandlungserfolg des Arztes gemessen.

Folgerichtig darf der Arzt eine Schmerzbehandlung nicht beginnen, wenn die beabsichtige Behandlungsmethode das vereinbarte Schmerzmass aufgrund der wissenschaftlichen Veröffentlichungen gar nicht erreichen kann. Dem Schmerzpatienten soll auf diese Weise ermöglicht werden, den für seinen Fall besten Arzt auswählen zu können, und zwar bevor er mit Nebenwirkungen, Wechelwirkungen und zusätzlichen Schmerzbildern belastet wird.

In 2006 gibt das Journal of American Medical Association JAMA dem Schmerzpatienten sogar eine Mitverantwortung für den Behandlungserfolg: „EbM ..beinhaltet die Kombination der besten Evidenz mit den Wertvorstellungen des Patienten.. Das gemeinsame Betrachten von allen ..medizinischen Veröffentlichungen ..hilft Ärzten ..die beste Behandlung ..auszusuchen.“

EbM kann nur dann patientenorientierte Entscheidungen treffen, sprich umgangssprachlich heilen, wenn

• sich ein Symptom entwickelt hat
das Symptom durch den Arzt wahrnehmbar ist
die Krankheit diagnostizierbar ist
jahrelange klinische Studien abgeschlossen wurden
statistische Wirksamkeit bewiesen wurde
• alle ‚richtigen‘ Fachgebiete interdisziplinär involviert sind:

Allgemeinmedizin, Anaesthesiologie, Anatomie, Augenheilkunde, Chirurgie, Dermatologie, Frauenheilkunde und Geburtshilfe, Hals-Nase-Ohren, Haut- und Geschlechtskrankheiten, Humangenetik, Immunologie, Innere Medizin, Innere und Allgemeinmedizin, Kardiologie, Kieferchirurgie, Kinder- und Jugendpsychiatrie und Psychotherapie, Kinder- und Jugendmedizin, Labormedizin und Mikrobiologie, Lungen- und Bronchialheilkunde, Mund-Kiefer-Gesichtschirurgie, Neurochirurgie, Neurologie, Nuklearmedizin, Oralchirurgie, Orthopädie, Pathologie, Pharmakologie und Toxikologie, Phlebologie, Physikalische und Rehabilitative Medizin, Physiotherapie, Praktischer Arzt, Psychiatrie und Psychotherapie, Psychosomatische Medizin und Psychotherapie, Psychotherapeutische Medizin, Radiologie, Sozialmedizin, Stomatologie, Strahlentherapie, Tierarzt, Transfusionsmedizin, Tropenmedizin, Urologie, Zahn-Mund-Kieferheilkunde, Zahnarzt.

Das begrenzte Wissen der EbM erlaubt Ärzten nur bei Vorliegen eines Syndroms zu kurieren. Dieser fehlerhafte Denkansatz setzt sich nun sogar in der parlamentarischen Anfrage zu Medikamentenmissbrauch vom 18.01.08 fort: Es wird das Syndrom betrachtet, statt die Ursache.

EbM – Therapiebewertung

Ein Ziel der EbM ist die neutrale Therapiebewertung. Damit die Überprüfbarkeit aller Angaben möglich ist, muss die wissenschaftliche Arbeitsweise angewendet werden, Prinzipien sind:

•  Strukturierung der Darstellung
•  Beschreibung der Methodik
•  Systematik und Kriterien für Literatursuche
•  Begründung für Literaturauswahl
•  Literaturstellen und Quellenverweise
•  Transparenz der zugrundeliegenden Evidenz
•  Evidenzdarstellung
•  Evidenzbewertung
•  Therapieinformation

Enquete-Kommission

Hatte die gesetzgeberischen Entscheidungen des 14. Bundestages beratend vorbereitet. Die Enquete-Kommission „Recht und Ethik der modernen Medizin“ bestand aus 13 Abgeordneten des Deutschen Bundestages und 13 Sachverständigen verschiedener Professionen. Zu Beginn hatte sie eingehend das Gebot zur Wahrung der Menschenwürde und die Grundrechte-Charta der Europäischen Union diskutiert. Schwerpunktthemen waren Reproduktionsmedizin, Embryonenschutz, Angewandte medizinische Forschung, neue diagnostische und therapeutische Methoden, Genetische Daten.

Entchronifizierung

Massnahmen mit dem Ziel der Beseitigung der Chronifizierung eines schmerz- und chronisch Erkrankten. Der Begriff beschreibt auch den Prozess zur Reduktion der Chronifizierung eines schmerz- chronisch Erkrankten. Anstelle Entchronifizierung wird in diesem Nachschlagewerk der anschaulichere Begriff Kernsanierung verwendet. Die Kernsanierung eines schmerz- und chronisch Erkrankten ist eine Abfolge von Programmschritten, die individuell zusammengestellt werden. Dieses Programm an medizinischen und nicht-medizinischen Leistungen kann heutzutage nur von Naturmedizinern erbracht werden. Niedergelassene Ärzte der Schulmedizin beherrschen keinen einzigen der Programmschritte.

Entgiftung

Bei allen chronischen Erkrankungen, die EbM nennt sie Krankheitsbilder,  handelt es sich um 80% Vergiftungen. [WHO 2006]. Die Behandlung mit einer Pharmakotherapie führt nicht zur Wiederherstellung von Gesundheit, sondern sie führt zum Ausbau der Chronifizierung.

Akuterkrankung oder Akutschmerz… 
Früh-Rehabilitation während Akutstörung (Vorsorge)
Falls erfolglos oder bei chronischem Schmerz folgt:

  1. Schmerzbefreiung
  2. Nebenwirkungsbefreiung
  3. Toxinen-/Feinstoff-Analyse
  4. Wechselwirkungsbefreiung
  5. Toxinenentgiftung
  6. Stoffwechselregulation
  7. Immunsystemstabilisierung
  8. Hormonsystemstabilisierung
  9. Energiesystemstabilisierung
  10. Aktivierung Psyche
  11. Aktivierung Körper
  12. Messung BPS-Lebensganzheit
  13. Falls physische oder psychische Schäden vorliegen:
    Rehabilitation (Wiedereingliederung)

Die Schritte der Kernsanierung sind absolute Voraussetzung, wenn ein schmerzleidender oder chronisch erkrankter Patient auf die Wiederherstellung der Gesundheit wert legt. Es gibt weltweit keine Alternative zu diesem Weg. Selbst die Schrittfolge ist ziemlich wichtig. Eine Toxinenentgiftung nützt nichts, wenn täglich Schmerzmittel  und weitere Arzneimittel den Organismus gepumpt werden und eine Wechselwirkung mehrerer Pharmakotherapien besteht. Genauso wenig sinnvoll ist es, eine Balance bei Immunsystem, Hormonsystem, Energiesystem, Psyche und Körper herzustellen, wenn das Stoffwechselsystem vielen Mängeln durch unausgeglichene Nahrung ausgesetzt ist.

Erkenntnis:

Bei chronischen Erkrankungen haben die Ärzte in D das für die Wiederherstellung der Gesundheit erforderliche Wissen nicht. Der Weg der Schulmedizin seit 1948 ist, trotz der Vergiftungswarnungen in der Literatur und trotz der Evidenz in Studien, dass sie keine Leistungen für die Schritte der Kernsanierung anbietet.

Epidemische Erkrankung

Eine gesundheitliche Störung grosser Bevölkerungsteile, welche die Menschen zum Siechtum zwingt. Der griechische Wortstamm bedeutet eine im Volk verbreitete Seuche. Der deutsche Wortstamm bedeutet den zeitweisen Verlust der Kontrolle von physischen oder psychischen Funktionen des Organismus. Ist die Ausbreitungsgeschwindigkeit hoch, spricht man von einer Explosivepidemie. Beispielsweise haben sich Diabetes Mellitus, Allergien und Fettleibigkeit innerhalb einer Dekade auf epidemische Ausmasse entwickelt. Internationale Forscher erwarten, dass sich diese epidemischen Erkrankungen aufgrund der fehlerhaften Behandlung mit Pharmakotherapien innerhalb einer weiteren Dekade auf pandemische Erkrankungen ausweiten werden.

Epidemiologie

Wissenschaft über Ursachen, Folgen und Verbreitung von Krankheiten in Bevölkerungsgruppen. Die Epidemiologie untersucht alle Bestimmungsgrößen und Gesundheitsfaktoren mit einem Einfluss auf Gesundheit und Krankheit. Ihre Studien liefern die Grundlage für alle Massnahmen im Gesundheitssystem.

Erstattungsfähigkeit

Die Anerkennung eines Therapieverfahrens für die Kostenerstattung durch die GKV. Das Leistungsrecht der GKV regelt § 2 SGB V. Die NUB-Richtlinie ist massgebend für die Erstattungsfähigkeit von Kosten des Patienten. Ein Therapieverfahren in der Positivliste ist erstattungsfähig, ein Therapieverfahren in der Negativliste ist nicht erstattungsfähig. Der Gemeinsame Bundesausschuss G-BA legt die Eingruppierung fest. Eine fehlerhafte Eingruppierung kann nicht auf dem Klageweg beeinflusst werden.

Umweltmedizinische Verfahren, also die Diagnostik- und Therapie-Verfahren für chronisch schmerzleidende Patienten, hat das G-BA pauschal in der Negativliste eingruppiert. In vielen Fällen gibt der internationale Stand der Wissenschaft seit vielen Jahren ausreichend medizinische Evidenz her, dass sich der G-BA mit der gesetzlich verpflichteten Eingruppierung in die Positivliste hätte befassen müssen. Da das G-BA unter direkter Kontrolle des BMG steht, ist klar, das das Versagen des Bundesausschusses gesundheitspolitisch gewollt ist, weshalb es auch Systemverhalten genannt wird. Die gesellschaftsfeindliche und lobbyistenfreundliche Stimmenverteilung im G-BA ist die nächste Hürde, mit der die Akutmedizin die Erstattungsfähigkeit von Leistungen der naturkonformen Chronicmedizin kontrolliert.

Für Umweltpatienten und Chroniker gibt es Hoffnung. Eine höchstrichterliche Rechtsprechung hat bereits ein Systemversagen festgestellt, dass sich das G-BA nicht gemäss dem gesetzlichen Auftrag verhält. Liegt ein Systemversagen vor, dann ist die Erstattungsfähigkeit der Kosten so lange gegeben, bis der G-BA über die Neueingruppierung entschieden hat.

Erkenntnis:

Die NUB-Richtlinie der Akutmedizin ist die Kernursache für die stetige Reduzierung der Lebensqualität aller Bundesbürger. Die NUB-Richtlinie wird vom G-BA festgelegt und dient somit direkt und rechtswirksam auf allen Ebenen den Lobbyisteninteressen. Die NUB-Richtlinie ist das höchsteffiziente Instrument des BMG, um die Therapien der Akutmedizin in die Positivliste aufzunehmen und die Therapien der Umweltmedizin u.a. nicht-medikamentöse Chroniker-Therapien in der Negativliste zu belassen. Die Pharmakotherapien der Positivliste produzieren kontinuierlich neue Chroniker. Die Chronifizierung der Bundesbürger ist absolut kein Bewertungsmasstab im Gesundheitssystem: Lobbyisten willkommen!

Die Krankenkasse der GKV bestritt die Erstattungsfähigkeit für eine ambulante Leistung: Es ist mit den Grundrechten aus Art. 2 Abs. 1 GG in Verbindung mit dem Sozialstaatsprinzip und aus Art. 2 Abs. 2 Satz 1 GG nicht vereinbar, einen gesetzlich Krankenversicherten, für dessen lebensbedrohliche oder regelmäßig tödliche Erkrankung eine allgemein anerkannte, medizinischem Standard entsprechende Behandlung nicht zur Verfügung steht, von der Leistung einer von ihm gewählten, ärztlich angewandten Behandlungsmethode auszuschließen, wenn eine nicht ganz entfernt liegende Aussicht auf Heilung oder auf eine spürbare positive Einwirkung auf den Krankheitsverlauf besteht. [BFG 1 BvR 347/98, 06.12.05]

Erwerbstätige

Im Jan. 2008 gab es 39,57 Millionen Erwerbstätige mit Wohnort in Deutschland. In allen Monaten von 2007 nahm die Zahl der Erwerbstätigen im Vergleich zum jeweiligen Vorjahresmonat um 1,5% oder mehr zu. Das wahre Ausmaß der Unterbeschäftigung in D liegt höher. Der Sachverständigenrat zur Begutachtung der gesamtwirtschaftlichen Entwicklung betrachtet deshalb das Ausmaß der ‚verdeckten Arbeitslosigkeit‘, er registriert 3,78 Mio. Arbeitslose und 1,2 Mio. verdeckte Arbeitslose. [Fünf Wirtschaftsweise, Jahresgutachten 07.11.2007]

Erkenntnis:

Wenn Sie eine Arbeitslosen-Statistik hören, können Sie getrost 30% addieren, um das wahre Ausmass der Unterbeschäftigung zu kennen. Dabei ist noch nicht berücksichtigt, dass unsere Politik die Chroniker und Schwerbehinderten ganz schnell aus der Gesellschaft ausmustert, damit der Arbeitsmarkt für Investoren attraktiv erscheint. Selbst dann ist unser grösstes Problem noch nicht eingerechnet: die exorbitant hohe Rate an Abwanderungen von Spitzenkräften ins Ausland. Dass die CDU/CSU-Spitzen in diesem Umfeld im Aug. 2008 von Vollbeschäftigung sprechen, kommt einer Volksverdummung gleich.

Ethik

Eine einprägsame Definition ist: Ethik ist der Bestand an Wahrheit, der nicht dem Konsens unterworfen ist, sondern ihm vorausgeht und ihn ermöglicht.

Die deutsche Gesellschaft braucht feste Anhaltspunkte, auf denen ethische Fragen zurückbezogen werden können [abgeleitet von Ratzinger 2006].

Definition Konfuzius 500 BC: Ethik ist „Den Angelpunkt zu finden, der unser sittliches Wesen mit der allumfassenden Ordnung, der zentralen Harmonie vereint, das ist in Wahrheit das höchste menschliche Ziel.“ Konfuzius nennt vier Tugenden für ethisches Verhalten: Mitmenschlichkeit, Gerechtigkeit, Respekt und Rituale. Die Tugenden sieht er als erstrebenswertes Ideal an, das niemals voll erreichbar ist.

Das BMG hat die Definition für Unethik veröffentlicht „Jegliche Verschwendung in der GKV ist unethisch“. Sicherlich ist der Gedanke als unethisch einzustufen. Die Aussprache in Verbindung mit der gelebten, unethischen Gesundheitspolitik lässt eher auf eine Verachtung der ethischen Grundsätze schliessen.

Deutscher Bundestag 2002, Drucksache Ethik und Recht in der Medizin, S. 19 ff: „Der Mensch ist ein leibliches Wesen, das nur im sozialen Miteinander wechselseitig sich anerkennender Individuen seine Entfaltung zu finden vermag. Aus der leiblich-sozialen Verfasstheit des Menschen ergeben sich daher Grundansprüche, die sich in den mit dem Gedanken der Menschenwürde verbundenen moralischen Wertauffassungen und in dem aus der Menschenwürde folgenden Katalog von Grundrechten niedergeschlagen haben. Sie liegen auch dem Medizinrecht und der medizinischen Berufsethik zugrunde und betreffen sowohl Grundansprüche und -rechte, die primär das Individuum betreffen, als auch solche, die für das soziale Miteinander maßgeblich sind.“

…“Auf jeden Fall will Art. 1 GG eines sichern: dass die unbedingte und unabdingbare Sonderstellung des Menschen in der belebten und unbelebten Natur von Rechts wegen von aller staatlichen Gewalt und auch von der Rechtsordnung selbst zu respektieren ist. Die Geltung der in Art. 1 GG getroffenen Normaussage zur Würde des Menschen ist bis heute durch einen breiten gesellschaftlichen Konsens getragen. Der von der Verfassung an den Anfang allen Rechts gestellte Wert der Menschenwürde prägt die Rechtsordnung und wird umgekehrt in seiner fundamentalen ethischen Bedeutung durch sie gefestigt. Als konsensgetragene rechtliche Fundamentalnorm bindet sie freilich auch die, deren ethische Orientierung eine unbedingte Würdegarantie für den Menschen nicht kennt.“

…“Als Kern jeder Ethik erweist sich damit die Bereitschaft, allen Menschen in ihrer Eigenschaft als Gattungswesen den gleichen Status zuzusprechen und sie als Subjekte selbstgesetzter Zwecke und als Adressaten moralischer Verantwortung anzuerkennen.“

Und nun treten wir aus der Welt der Grundrechte in unsere Welt der Wirklichkeit. Eine lange Kette von Skandalen in unserer Gesellschaft skizziert der langjährige politische Kommentator Dr. Heinz Verfürth in seinem am 20.02.08 vorgestellten Buch ‚Die Arroganz der Eliten‘ [Verfürth, 2008]:

„Die Eliten agieren heute vielfach, daran kann kein Zweifel mehr bestehen, aus eigener Legitimation. Zuweilen sogar soweit, dass manche Repräsentanten der Führungsschichten meinen, sich nicht nur über Anstand und Moral, sondern auch über Recht und Gesetz hinwegsetzen zu können. …Nicht allein unter dem Aspekt Reich und Arm, sondern in einem weit umfassenderen Sinn hat dies Konsequenzen für die beständige und langfristige Integrationsfähigkeit eines Gemeinwesens, das ohne Kompromiss und Konsens nicht überleben kann. Die Spaltung in Deutschland nimmt in einem Maße zu, dass selbst ein konservativer Analytiker wie der Berliner Politologe Paul Nolte inzwischen wieder von einer Klassengesellschaft spricht. In solchen Entwicklungen nisten die größten Gefährdungen, die von der Selbstdemontage der Eliten ausgehen.“

Das Buch ‚Heilen verboten, töten erlaubt‘ entlarvt das korrupte Gesundheitssystem aus Insidersicht: Medizinsyndikat und Unrechtsystem sind die Bewertungen für die organisierte Kriminalität im Gesundheitswesen [Blüchel, 2003, ISBN 9783570007037].

Erkenntnis:

Das Ökonomisierungsprinzip im Umgang mit der übertragenen Vertrauensstellung zerstört alle Formen des menschlichen Zusammenlebens. Der Deutsche Bundestag sollte parallel zur Arbeit des Ethikrats eine Grundsatzdebatte über die Moral der Gesellschaft und die Zukunft des Gemeinwesens einführen.

Ethik in der Medizin

Deutscher Bundestag 2002, Drucksache Ethik und Recht in der Medizin, S. 20 ff: „Bei allen aus der individuellen Menschenwürde folgenden Ansprüchen ist davon auszugehen, dass sie sowohl intrapersonal als auch interpersonal in Spannung zueinander treten können. Für interpersonal konfligierende Ansprüche der beschriebenen Art gilt, dass jeder vom Einzelnen erhobene Anspruch im gleichen Anspruch des Anderen seine notwendige Grenze findet. Allein der Anspruch auf Unverletzlichkeit der Würde des Einzelnen läßt keine Einschränkung zu.“

Die Chronifizierunng der 35 Mio. chronisch schmerzleidenden Patienten durch ‚rationale Pharmakotherapien‘ verletzt die Würde des Einzelnen.

„Im Fall der Medizin umfasst diese Berufsethik Pflichten wie die, der Patientin bzw. dem Patienten nicht zu schaden (Nil nocere), alles Handeln am Ziel der Heilung der Patientin bzw. des Patienten auszurichten (Salus aegroti suprema lex), den Beruf gemäß den Regeln der Kunst auszuüben, d. h. Kompetenz und verfügbare Mittel zur Heilung der Patientin bzw. des Patienten einzusetzen und sich selbst fortzubilden, um die fachliche Kompetenz zu erhalten und zu erweitern. Für den Arzt und die Ärztin gehören dazu Empathie mit der Patientin und dem Patienten, Wahrhaftigkeit in der Aufklärung der Patientin und des Patienten, Wahrung der Vertraulichkeit, Verschwiegenheit gegenüber Dritten u. a. mehr.“

Alles Handeln am Ziel der KBV-Vorgabe ‚rationale Pharmakotherapie‘ auszurichten gehört nicht zur Berufsethik. Derartiges Handeln ist unethisch, weil die KBV-verursachte Chronifizierung unethisch ist. Herausgefordert ist hier die ethische Urteilsbildung des Arztes, obwohl die KBV dieses Handeln durch EBM 2008 in ihrem ökonomisierten, unethischen Interesse zu bestimmen versucht. Die Parallelen zum staatlichen Missbrauch ärztlichen Handelns, die zum Nürnberger Codex führten, sind erkennbar. In der Demokratie liegt es in der Verantwortung der Ärzte sich codexgerecht zu organisieren und eine zielgerichtete Gesundheitspolitik massgeblich zu bestimmen. Ärzte sind die Leistungsträger des Gesundheitssystems.

Für Schmerzpatienten wurde die Ethik-Charta beim Deutscher Schmerzkongress 2007 veröffentlicht. Es ist die Beschreibung der ethischen Verantwortung gegenüber schmerzleidenden Patienten. Sie wurde von Medizinern, Psychologen, Philosophen und Juristen erarbeitet. Sie beschreibt die Rechte der Patienten mit Schmerzen. Sie stellt Thesen zu zentralen Bereichen von Schmerzdiagnose, Schmerztherapie und Schmerzforschung auf. Ein Forderungskatalog für die Zukunft ist enthalten. Die Patientenrechte sind nicht einklagbar, die Ethik-Charta ist nicht im SGB. Sinnvoller wäre allerdings auch eine ganzheitliche Ethik-Charta zu Chronifizierung im SGB zu normieren.

Ethik in der Wissenschaft

Die EU hat strenge Auflagen an die Ethik in der Wissenschaft: „Ethics is the state of mind. Ethical sensitivity is directly related to honesty and truthfulness.“ [EC.Europa.EU 03.2007]

Ethikrat

Der Deutsche Ethikrat besteht aus 26 Mitgliedern, die naturwissenschaftliche, medizinische, theologische, philosophische, ethische, soziale, ökonomische und rechtliche Belange in besonderer Weise repräsentieren. Die Mitglieder wurden am 13.02.08 benannt. Die Aufgaben sind im Ethikratgesetz vom 16.07.07 geregelt. Unter den 26 Experten arbeitet gut die Hälfte vom bisherigen Nationalen Ethikrat mit. Einige Mitglieder waren zeitweise in der Enquete-Kommission aktiv. Am 11.04.08 findet die erste konstituierende Sitzung statt. Der Ethikrat.org berät sein Arbeitsprogramm selbst.

„Alle Völker sind verwundbar, aber die Armen werden als erste und am härtesten getroffen“ [WHO 2008]. Zum 07.04.08, dem 60 jährigen Geburtstag der WHO, sieht die Zukunft der Menschheit düster aus. Epidemien und Pandemien werden die Welt innerhalb eines Jahrzehnts verändern. Der Ausbruch der Krankheiten wäre zu verhindern, wenn in die Zukunft investiert würde.

Weit weg von uns, denken die Deutschen. Aber die pandemische Erkrankung wächst seit 1948 kontinuierlich in uns Bundesbürgern heran: Depression. Die messbaren Vorläuferkrankheiten nennen wir chronische Krankheiten. Bereits 80% der GKV-Kosten werden verursacht durch 3 chronische Krankheiten. Die Beschwerdebilder und Begleiterscheinungen nennen wir chronische Schmerzen.

Zum Zwecke der Erhöhung der Lebensqualität der 35 Mio. Patienten mit Chronifizierung und 40 Mio Übergewichtigen sollte der Ethikrat öffentliche, themenfokussierte Dialogveranstaltungen durchführen: Präventionsgesetz, Chronifizierung. Für chronische Erkrankungen hat die EbM nicht das Wissen und die Kompetenz zur Wiederherstellung der Gesundheit. Seit 1948 treibt die EbM die Bundesbürger durch Pharmakotherapien in die pandemische Erkrankung Depression.

Die sogenannte „Evidenz„-basierte Medizin EbM, unsere Hochschulmedizin, vermeidet es darüber zu Reden. Dafür hat sie gute Gründe: Sie hat das Wissen und die Kompetenz nicht, um die Wiederherstellung der Gesundheit zu leisten. Sie kennt nicht einmal die Schmerz-Ursachen, die Begleiterscheinungen einer jeden Erkrankung. Logischerweise kann sie auch keine Gesundheitsvorsorge für chronische Krankheiten leisten. Und weil sie seit 400 Jahren die Wirkungserfolge der Naturmedizin sowie die weltweite Bewegung hin zu naturmedizinischen Behandlungen, engl. Natural Health Movement, arrogant ignoriert, oder besser gesagt verteufelt, ist sie heute auch nicht in der Lage, sich von innen heraus an den internationalen Stand der Wissenschaft anzupassen.

Der Deutsche Ethikrat zusammen mit Akteuren des Gesundheitssystems sollte ganz schnell evaluieren, wo der Grad der verfassungsrechtlichen Akzeptanz bei unperfekten Forschungsergebnissen liegt, s. Studie und IQWiG. Die Definition sollte im SGB oder wenigstens in einer Ethik-Leitlinie verankert werden.

Empfehlung:

Der Deutsche Ethikrat ist gefordert, die 10-Jahres-Ziele der Umverteilung und Nachhaltigkeit zu definieren und eine Politik der Umverteilung von oben nach unten auf den Stand von 1980 zu fördern. Das Primärziel ist die Vermeidung der pandemischen Erkrankung Depression.

Europäische Union – EU Recht

06.04.08 Die EU will eine Richtlinie für verschreibungspflichtige Arzneimittel verabschieden. Sie will das Werbeverbot für verschreibungspflichtige Medikamente lockern. Erlaubt sein sollen Produktmerkmale, Studien, Krankheitsvorbeugung und Preise. Die Bundesärztekammer kritisiert, dass diese Informationspolitik zu Fehlgebrauch und Überdosierung führen kann. Die Bundesregierung hat Bedenken, dass die Information nicht objektiv sein wird. Wegen dem Werbeverbot bewege sich die Hersteller-Information bereits derzeit in der Grauzone von Objektivität und Werbung.

Kommissar für Unternehmen und Industrie Günter Verheugen, der die Industriepolitik der EU in den Zeiten von Klimawandel, Globalisierung und Chronifizierung gestaltet, hat ein ethisches Ziel. Er möchte die Pharmakohersteller verstärkt in die soziale Verantwortung nehmen. Die Information in den Beipackzetteln soll im Internet objektiv und auf dem internationalen Stand der Wissenschaft dargestellt werden, so dass jeder Patient Risiken, Nebenwirkungen und Wechselwirkungen eigenständig erkennen kann. In 2008 gibt es in D nur eine Informationsquelle auf dem internationalen Stand der Wissenschaft, s. Arzneimittelnebenwirkung.

11.04.08 Das EU Chemikaliengesetz Reach ist das weltweit strengste Gesetz für Chemikalienhersteller und Importeure. Bis 01.12.08 müssen 30.000 Giftstoffe online vorregistriert werden, damit die Registrierung erfolgreich wird.

15.04.08 Die konsolidierte Fassung des Vertrages über die Europäische Union und des Vertrages über die Arbeitsweise der Union wird veröffentlicht. Der Vertrag wurde am 13.12.07 in Lissabon unterzeichnet. Eine Seite mit vier Artikeln beschäftigt sich mit grenzüberschreitenden Themen aus dem Gesundheitswesen:

Artikel 168 Gesundheitswesen
(1) Bei der Festlegung und Durchführung aller Unionspolitiken und -maßnahmen wird ein hohes Gesundheitsschutzniveau sichergestellt. Die Tätigkeit der Union ergänzt die Politik der Mitgliedstaaten und ist auf die Verbesserung der Gesundheit der Bevölkerung, die Verhütung von Humankrankheiten und die Beseitigung von Ursachen für die Gefährdung der körperlichen und geistigen Gesundheit gerichtet. Sie umfasst die Bekämpfung der weit verbreiteten schweren Krankheiten, wobei die Erforschung der Ursachen, der Übertragung und der Verhütung dieser Krankheiten sowie Gesundheitsinformation und -erziehung gefördert werden; außerdem umfasst sie die Beobachtung, frühzeitige Meldung und Bekämpfung schwerwiegender grenzüberschreitender Gesundheitsgefahren. Die Union ergänzt die Maßnahmen der Mitgliedstaaten zur Verringerung drogenkonsumbedingter Gesundheitsschäden einschließlich der Informations- und Vorbeugungsmaßnahmen.

Evidenz

Drückt in der Medizin der EbM die wissenschaftliche Aussagefähigkeit klinischer Studien in Evidenzklassen aus. Sie hat den Grundsatz aufgestellt, freilich ohne Vorliegen einer Evidenz für diese Behauptung: „Je höher die Evidenzklasse einer Studie, desto breiter ihre wissenschaftliche Basis.“

Die EbM unterscheidet die Stufen von Ia bis IV, wobei Ia die höchste Evidenz ist, Stufe IV die niedrigste ist:

– eine systematische Beurteilung auf der Basis methodisch hochwertiger randomisierter kontrollierter Studien
– wenigstens eine methodisch hochwertige Studie
– methodisch hochwertige Studie ohne Randomisierung: Kohorten-,Fall- und Kontrollstudien
– mehr als eine methodisch hochwertige nichtexperimentelle Studie
– Meinungen und Überzeugungen von Autoritäten und Expertenkommissionen

Die höchste Evidenz haben grundsätzlich randomisierte kontrollierte Studien RCT. Expertenmeinungen stehen an letzter Stelle. Bei einer RCT Studie werden Teilnehmer durch Zufallsauswahl in eine Behandlungsgruppe und eine Kontrollgruppe geteilt. Damit werden Unterschiede zwischen Teilnehmern ausgeglichen. Bei der Behandlungsgruppe wird die Therapie angewendet, bei der Kontrollgruppe ein Placebo oder die bisherige Therapie.

Evidenzgrad sind Skalen zur abgestuften Einordnung der Ergebnissicherheit einer Evidenz, auch genannt Evidenzlevel, Evidenzstufe, Evidenzhierarchie. Die Skalen sind international nicht standardisiert, sie können eine beliebige Definition haben. Die Sicht des IQWiG ist, dass Studien mit einer hohen Anfälligkeit für Bias im allgemeinen einen niedrigeren Evidenzgrad haben als Studien mit einem kleinen Risiko für Bias. Randomisierte RCT-kontrollierte Studien haben im allgemeinen einen höheren Evidenzgrad als Beobachtungsstudien.

Die Anwendung der Evidenz ist für chronische Erkrankungen aus vielen Gründen nicht möglich. Die methodischen und wissenschaftlichen Kardinalfehler des IQWiG sind unter IQWiG begründet.

Existenzangst

wirkt sich auf alle Lebensbereiche des Bundesbürgers aus. Während fast alle unerwünschten Zustände eines Lebensbereiches ‚repariert‘ werden können, trifft das auf die Chronifizierung nicht zu. Dauerstressoren bewirken zuerst die physische Manifestation und dann die psychische Manifestation. Unter den überschuldeten Personen sind gar 80% erkrankt, vor allem psychisch und an Gelenk- und Wirbelsäulen, der Gesundheitszustand ist absolut mangelhaft [Uni Mainz 2008].

Erkenntnis zur sozialen Wirklichkeit in D:

•  Armutsreport: 32 Mio. leben unter Armutsgrenze für EU-Bürger: 39%
•  11 Mio. der Bundesbürger leben 25% unter EU-Armutsgrenze: 13%
•  6 Mio. von 40 Mio. Erwerbstätigen erhalten seit Jahren keine Arbeit: 15%
•  2 Mio. der 20 Mio. Renter haben Rente knapp über der Armutsgrenze: 10%
•  
7,4 Mio. Bürger sind überschuldet, 80% davon sind chronisch erkrankt
•  0,9 Mio. Bürger sind obdachlos
•  2,5 Mio. Bürger sind behandlungsbedürftig alkoholkrank
•  10 Mio. Bürger leben als Singles, davon 50% Rentner
•  Scheidungsrate erreicht 40%, Tendenz steigend
•  12 Mio. Bürger reflektieren regelmässig Ängste in Alpträumen

Armut bezeichnet „den Mangel an Chancen, ein Leben zu führen, das gewissen Minimalstandards entspricht“. Nach einer EU-Definition aus dem Jahr 2001 ist derjenige arm, der in einem Haushalt lebt, dessen «bedarfsgewichtetes Nettoäquivalenzeinkommen» bei weniger als 60% des Medians liegt. Das Medianeinkommen ist das Einkommen desjenigen, der genau in der Mitte stünde, wenn sich alle Personen der Bevölkerung eines Landes nach ihrem Einkommen sortiert in einer Reihe aufstellen würden. Neben der absoluten Höhe des Einkommens kommt es darauf an, wie viele Menschen davon leben müssen. Deshalb werden oft sogenannte Äquivalenzeinkommen verglichen, in deren Berechnung die Haushaltsgröße und -zusammensetzung einfließen. Nach der EU-Definition liegt die Armutsrisikogrenze für D für 2003 bei 938 Euro Monatseinkommen.

Wer aber gilt in Deutschland als arm? Armut ist eine Frage der Definition der Parlamentarier. Und die ist je nach Populationsgruppe unterschiedlich. Die Komplexität zur Berechnung des Existenzminimums für unterschiedliche Populationsgruppen ist weltweit beispiellos komplex.

Der Schutz des selbst erwirtschafteten Existenzminimums ist eine verfassungsgerichtliche Vorgabe zum Schutz der Schuldner in der Zwangsvollstreckung. Die Pfändungsfreigrenze muss ab 01.01.02 alle zwei Jahre an die Lebenshaltungskosten angepasst werden. Ab 01.07.05 beträgt die Pfändungsfreigrenze bei Arbeitseinkommen 985,- Euro.

Der Bundestag verabschiedet Regelsätze für Populationsgruppen, jedoch ohne eine dynamische Anpassung zum Jahresbeginn definiert zu haben. Für Regelsätze werden erst nach 5 oder 10 Jahren Stimmen laut, die die Anpassung fordern. Ab Parlamentsbeschluss braucht das Statsische Bundesamt zwei Jahre für die Auswertung. Wenn die neuen Regelsätze in Kraft treten, sind die bereits wieder zwei Jahre überholt. Dabei wäre es doch ganz einfach, die Lebenshaltungskosten für die dynamische, jährliche Anpassung aller Regelsätze zu definieren. Bei der Pfändungsfreigrenze funktioniert es.

Das Statistische Bundesamtes errechnete 730,20 Euro West bzw. 604,80 Eur Ost. ‚Der Zweite Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung‘ vom April 2005 nennt für 2003 13,5% der Bevölkerung als arm. In der Realität dürfte die Armut wesentlich mehr als 13,5% Bundesbürger erfassen, weil die Bundesregierung den Minimalstandard eines Bundesbürgers 25% niedriger ansetzt als die EU für einen EU-Bürger.

In D ist Armut eng an Existenzminimum gekoppelt. Existenzminimum wird statistisch berechnet, es hat keinen objektiven Bezug zur Armutsrealität in D. Seine Basis sind die Ausgaben der sozial Schwächsten. Hierfür werden lediglich die Einpersonenhaushalte betrachtet, und zwar nur die untersten 20% geordnet nach deren Nettoeinkommen. So errechnet sich das fiktive Existenzminimum für eine alleinstehende Person von 347 Euro/Monat zuzüglich Wohn- und Heizkosten. Dies entspricht dem aktuellen Regelsatz für einen Hartz-IV-Empfänger.

Als arm gilt nach dem Verständnis der Bundesregierung, wer sich nicht aus eigener Kraft ausreichend mit Lebensmitteln, Wohnraum, Kleidung und anderen lebensnotwendigen Dingen versorgen kann. Laut Armuts- und Reichtumsbericht der Bundesregierung liegt Armut im Sinne von sozialer Ausgrenzung dann vor, „wenn Handlungsspielräume von Personen in gravierender Weise eingeschränkt und gleichberechtigte Teilhabechancen an Aktivitäten und Lebensbedingungen der Gesellschaft ausgeschlossen sind“. Weil Studien politisch unerwünscht sind, obwohl es 1/3 der Bundesbürger essentiell betrifft, orientiert sich die Armutsforschung am Einkommen.

Der Regelsatz Hartz IV ist nicht bedarfsdeckend. Das sozio-kulturelle Existenzminimum ist nicht gewährleistet. Das Leben auf Hartz- IV-Niveau ist mit vielen Einschränkungen gerade im sozio-kulturellen Bereich verbunden. Das Recht auf ein Existenzminimum ist an Arbeitszwang geknüpft. Langzeitarbeitslose und Sozialhilfeempfänger werden als Bürger zweiter Klasse betrachtet, die ständig unter dem Verdacht des Schmarotzertums stehen. [aus dem Buch ‘Wie wenig Geld ist zu wenig? Das Existenzminimum und ein Selbstversuch‘, Elena Wolff, 2008, 160 S, ISBN 978-3-930830-98-5]

19.05.08 Armutsreport der Bundesregierung. Arm ist nach deutscher Definition, wer als Alleinlebender weniger als 60% des mittleren Einkommens der Bundesbürger verdient: 781 Euro netto/2007. Die Einkünfte der Reichen sind gewachsen, dagegen sinken die Einkommen im unteren Bereich leicht, im mittleren Bereich stagnieren sie. Für Langzeitarbeitslose und Alleinerziehende ist das Risiko nach wie vor groß, in Armut zu fallen. Die Hartz-Reform aus der Agenda 2010 hat zur Ausbreitung von Armut in Deutschland beigetragen [DIW 2007]. Wohnungslosigkeit entwickelte sich von 530 000/1999 auf 254 000/2007 Betroffene.

Erkenntnis:

Der Armutsreport 2008 ist ein Armutszeugnis. 32 Mio. Bundesbürger leben unter der Armutsgrenze für EU-Bürger. 11 Mio. Erwachsene leben 25% unterhalb der EU-Armutsgrenze. 2,6 Mio. Kinder leben in Armut, jedes 6. Kind. Jeder 5. Bundesbürger hat Mangel an Chancen, ein Leben zu führen, das den europäischen Minimalstandards entspricht. Studien sind politisch unerwünscht. Das Existenzminimum orientiert sich an fiktiven 20% der sozial Schwächsten, statt an der Realität von ca. 40%. 25% der Bundesbürger gelten als finanziell schwach, wenn die realistischere Pfändungsfreigrenze für 2008 von 985,- Euro zugrunde gelegt wird. Den sozial Schwächsten in D fehlt es an allem. Die Parlamentarier treiben das deutsche Volk systematisch in die Chronifizierung.

Abhängig Beschäftigte verdienen 2007 real gerade so viel wie 1992. Die Lohnquote sinkt seit Jahren. Zudem schützt Erwerbstätigkeit nicht mehr ausreichend vor Armut: So sind immer mehr Vollzeiterwerbstätige ergänzend zu ihrem Einkommen auf Arbeitslosengeld II angewiesen. Die Armutsrisikoquote weist – so der zweite Armuts- und Reichtumsbericht – einen kontinuierlichen Anstieg auf. Betroffen sind vor allem Kinder. Rund 2,6 Millionen von ihnen leben bereits in Armut. Gleichzeitig findet eine starke Vermögenskonzentration statt [DIW Berlin 2007]. Demnach verfügen rund zwei Drittel der Bevölkerung ab 17 Jahren über kein oder nur ein sehr geringes Vermögen, während 10 Prozent der Bevölkerung fast zwei Drittel des Vermögens besitzen. Zudem sind wir von einer Chancengleichheit im Bildungssystem weit entfernt: In keinem anderen Industrieland entscheidet die soziale Herkunft so stark über die Bildungschancen und damit sowohl über die späteren Lebens- und Arbeitsbedingungen als auch über die Gesundheitschancen wie in Deutschland.

Prekäre Lebensbedingungen haben einen entscheidenden Einfluss auf den Gesundheitszustand von Kindern und Jugendlichen [KIGGS 2007]. Angesichts der gegenwärtigen Wirtschafts-, Bildungs-, Arbeitsmarkt- und Sozialpolitik ist künftig eher mit einer Zunahme der sozial bedingten Ungleichheit von Gesundheitschancen zu rechnen. Eine stetige Zunahme psychischer Erkrankungen ist bereits zu verzeichnen. Psychische Erkrankungen werden 2020 die am häufigsten auftretenden Krankheiten sein [WHO 2006].

Exposition

Die langdauernde Einwirkung eines Giftes, das den Stoffwechselprozess beeinflusst, s. Toxikation. Der Zustand Vergiftung ist bei 80% der chronischen Erkrankungen der Auslöser für die chronische Erkrankung. Mit der Einnahme von Schmerzmitteln, sowohl kurzfristig als auch langfrstig, ist eine beachtenswerte Lebensgefahr verbunden, s. Arzneimittelnebenwirkung.

90% der berufsbedingten Vergiftungen werden durch die Aufnahme von Fremdstoffen über die Lunge verursacht.

EBM Einheitlicher Bewertungsmaßstab

Das Verzeichnis der Kassenärztliche Bundesvereinigung KBV, nach dem ambulante Leistungen in der gesetzlichen Krankenversicherung abgerechnet werden. Seine gesetzliche Grundlage ist SGB V. Der EBM bestimmt gemäss § 87 Abs. 2 Satz 1 SGB V den Inhalt der abrechungsfähigen Leistungen und stellt ihr wertmäßiges, in Punkten ausgedrücktes Verhältnis zueinander dar. Soweit möglich sind die Leistungen mit Angaben für den zur Leistungserbringung erforderlichen Zeitaufwand des Vertragsarztes zu versehen.

Beispiel für chronisch schmerzleidende Patienten:

Der EBM 2008 für Schmerztherapie definiert in der Präampel auf S. 69 den chronischen Schmerz: 6-24 Monate: „Kommt es im Verlauf der schmerztherapeutischen Behandlung nach sechs Monaten zu keiner nachweisbaren Verbesserung der Beschwerdesymptomatik, soll der Arzt prüfen, ob der Patient von einer psychiatrischen bzw. psychotherapeutischen Mitbehandlung profitiert. Die Behandlung von chronisch schmerzkranken Patienten nach den Vorgaben der Qualitätssicherungsvereinbarung Schmerztherapie soll einen Zeitraum von zwei Jahren nicht überschreiten. Der Arzt benennt der Kassenärztlichen Vereinigung diejenigen Patienten, die sich über diesen Zeitraum hinaus in seiner schmerztherapeutischen Behandlung befinden. Die Kassenärztliche Vereinigung kann die weitere Behandlung dieser Patienten von der erfolgreichen Teilnahme an einem Kolloquium vor der Schmerztherapie-Kommission abhängig machen.“

Beispiel für Hausärzte:

Die Bezeichnung „Pauschalen-EBM“ beschreibt das neue Kapitel für die Hausärzte am zutreffendsten. Sie erhalten künftig pro Quartal und Patient eine Versichertenpauschale, die nach drei Altersklassen differenziert ist:

•  für Patienten bis zum vollendeten fünften Lebensjahr dürfen 1000 Punkte abgerechnet werden,
•  
für ältere Patienten bis zum vollendeten 59. Lebensjahr 900 Punkte,
•  für alle weiteren schließlich 1020 Punkte.

Sowohl die Dauer-basierte Definition von chronischem Schmerz als auch die Alters-basierte Vergütungspauschalen sind Unsinn, weil keine Evidenz für diese willkürlichen Variablen gegeben ist. Es ist das Gedankenspiel der Statistiker: Kostenreduktion.

Die Schmerzforschung von ENRAC®CMT führt die Messung der Schmerzursache über den Schmerzverlauf durch. Das führt zur Erkenntnis, dass sich der chronische Schmerz oft innerhalb der Akutschmerzphase manifestiert, und zwar innerhalb dem für die Krankheit zu erwarteten Mass. Da die evidenzbasierte Medizin die Schmerzursache nicht kennt, behandelt sie das Schmerzsignal und versucht eine Schmerzlinderung durch Pharmakotherapien zu erreichen. Klar, dass die Ärzte für die Manifestierung der chronischen Schmerzen und die Erzeugung neuer Schmerzursachen verantwortlich sind. Das EBM ist somit die gesetzliche Legitimation zur Chronifizierung der Deutschen.

Die international Schmerzforschung unterscheidet deshalb sehr genau und zwar Dauer- und Alter-unabhängig zwischen chronischen Schmerzen mi 1 Symptom, engl. chronic pain, und hartnäckigen Schmerzen mit >1 Symptom, engl. intractable pain. Auf den aktuellen Stand der internationalen Schmerzforschung nimmt die KBV unter Verletzung der Gesetzeslage zur Erhaltung der Lebensqualität keine Rücksicht. Die KBV folgt dem jüngeren Kostendämpfungsgesetz mit höherer Priorität.

Das Ziel der EBM ist Kostenreduktion statt Schmerzbefreiung. Selbst das Ziel Kostenreduktion erreicht das Bundesministerium für Gesundheit nicht, weil sie mangels zielgerichteter Gesundheitspolitik durch die von G-BA bestimmten ‚rationale Pharmakotherapie‘ den Kostentreiber Nr. 1 vorantreibt: die Chronifizierung der Deutschen. Die KBV klopft sich selbst auf die Schulter „EBM 2008 – Ein Meilenstein für die Zukunft“. Gesunder Menschenverstand statt falsche Kostenrechnung ist definitiv effektiver.

EBM 2008: Das Chroniker-Paradoxon der KBV

Die KBV hat die Einführung eines Morbiditätszuschlags eingeführt, umgangssprachlich Chronikerzuschlag. Den darf der Hausarzt ab 2008 einmal pro Quartal abrechnen, wenn er einen Patienten mit einer schwerwiegenden chronischen Erkrankung behandelt und dieser mindestens zweimal im betreffenden Zeitraum in der Praxis war.

Die KBV nimmt auf § 2 Absatz 2 der Richtlinie des G-BA zur Definition schwerwiegender chronischer Krankheiten Bezug: Bei schwerwiegender chronischer Krankheit sei „eine kontinuierliche medizinische Versorgung erforderlich, ohne die nach ärztlicher Einschätzung eine lebensbedrohliche Verschlimmerung, eine Verminderung der Lebenserwartung oder eine dauerhafte Beeinträchtigung der Lebensqualität zu erwarten ist“.

Die KBV hat 2006 statistisch ermittelt, dass in 2008 für 38% der hausärztlichen Patienten die Chronikerpauschale angesetzt werden kann. Sie liefert damit selbst das Paradoxon für Chroniker:

1.  Die KBV bestimmt, dass diese  Chroniker in 2006 haben

•  keine lebensbedrohliche Verschlimmerung, oder
•  
keine Verminderung der Lebenserwartung, oder
•  keine dauerhafte Beeinträchtigung der Lebensqualität

2.  Studien der EbM beweisen das Gegenteil:

•  Viele Chroniker haben eine lebensbedrohliche Verschlimmerung
    und 10% haben Depressionen innerhalb weniger Monate,
und
•  die meisten haben eine Verminderung der Lebenserwartung,
und
•  alle haben eine dauerhafte Beeinträchtigung der Lebensqualität

Es ist also nur eine Frage von Monaten, dass die KBV die statistischen Variablen so umdefiniert, dass der Anteil von 38% Chroniker gegen 0% gerechnet wird. Ganz schön schlau: „Wir werden beispielsweise ja auch im Jahr 2009 noch Regelleistungsvolumina haben. Daraus folgt ja eben, dass die Diagnosen, die die Morbidität von Patienten begründen sollen, sehr gut dokumentiert werden müssen.“

Auch klar, dass die KBV in 2008 an einem Analyseverfahren arbeiten soll, wie sich die Morbidität, das Ausmass der Chronifizierung, aller Deutschen messen lässt, nachdem sie seit 60 Jahren den Anstieg der Chronifizierung verantwortet. Das ist genau der richtige Partner für das Bundesministerium für Gesundheit BMG.

Das BMG macht für die KBV ‚klare Vorgaben‘: Bis zum 30. Juni 2009 soll ihr Bewertungsausschuss diagnosebezogene Risikoklassen für Versicherte bilden. Bis 31.10.2010 muss er arztgruppenspezifische diagnosebezogene Fallpauschalen vereinbaren. Damit soll die Behandlung von Patienten vergütet werden, die einen erheblichen Leistungsaufwand erfordern und überproportionale Kosten verursachen. Für Fachärzte sollen diagnosebezogene Fallpauschalen ab 2011 gelten.

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